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Wer wählt solche Politiker? Millionäre erhalten Ergänzungsleistungen und den Armen wird Hilfe immer mehr gekürzt.

DMZ - Politik / Umwelt ¦

 

Wie wir alle wissen, ist die Schweiz eines der reichsten Länder weltweit. In der Schweiz leben knapp 400'000 Millionäre und 270'000 Sozialhilfebezüger. Es scheint, dass alleine diese Tatsache die Lösung aller Probleme der Nöte in der Schweiz darstellt. Aber nicht genug, dass diese Millionen ungleich verteilt sind, verlangen die hortenden Millionäre sogar Geld vom Staat in Form von Steuererlässen, Ergänzungsleistungen, Zinsbefreiung und vielen Vergünstigungen dazu.

Erwähnenswert ist auch, dass jede dritte Person in der Sozialhilfe ein minderjähriges Kind ist. Sind alle Millionäre herzlos, oder wie kommt es, dass sie sich getrauen auf Staatskosten zu leben und ihr Geld zu bunkern, ohne zumindest ein paar wenige Prozente ihres Vermögens wieder in die Gesellschaft zurückfliessen zu lassen? Dies wäre allein mit angepassten Steuern ein Leichtes. Stattdessen belohnt und beschenkt man sie. Weshalb?

Ganz einfach, genau diese Menschen regieren das Land, machen Gesetze, Gesetzesanpassungen und brocken uns, in immer kürzeren Zeitspannen, nicht tragbare Änderungen ein wie zB. die hier gelisteten Kein Wunder ändert sich nichts am System und die Reichen werden immer reicher, die Armen immer Ärmer.

  • Kürzung der CH-Armutsbekämpfung -72%
  • Kürzung der Behinderten & Betagten 700 Mio. Fr. EL-Hilfe (bei 9,1 Milliarden Fr. Überschuss)
  • Kürzung des Sozialhilfe-Grundbedarfs um -30%, damit Arme von 5 Fr. pro Tag leben müssen
  • Schweizweite Kürzung der Prämienverbilligungen
  • Erhöhung der Krankenkassen-Franchisen 67%
  • Kürzung der AHV/IV-Kinderrenten um -25%
  • Streichung der IV-Rente psychisch erkrankter U30-Jährigen
  • Rentenkürzungen

... und viele Absurditäten mehr.

 

Und nun diese Erkenntnis.Über 200 Millionäre und Halbmillionäre in der Schweiz beziehen Sozialleistungen in Form von Ergänzungsleistungen (EL). Eigentlich sind Ergänzungsleistungen gedacht, damit in der Schweiz niemand arm sein muss! Das Schweizer Sozialsystem unterstützt daher AHV- und IV-Bezüger mit Ergänzungsleistungen, wenn die Rente und das Einkommen nicht zum Leben reichen. Und wieso werden nun doch die Reichen unterstützt und wozu?

Die Regierungen in der Schweiz, sind seit Jahren in Kenntnis dieses Missstandes und trotzdem wird nichts geändert. Die ständig wachsenden Defizite in den Kassen der Gemeinden, Kantone und beim Bund werden dann jeweils erneut vom kleinen Bürger gestopft werden müssen. Dies die Logik unserer Volksvertreter. Bezeichnenderweise sind bei solchen Missständen immer die rechten Parteien federführend, also vom Volch für's Volch.

Aber auch die linken Parteien, die immer noch be­haup­ten, dass sie für die klei­nen Leute und die Klein­ver­die­ner ein­stehen, wie für die Armen und Schwachen, sind längst zum asozialen Ufer gepaddelt. Sie versuchen Regional darüber hinwegzutäuschen mit ihrer unsäglichen Aktionitis (Mehr Spielplätze, mehr Kitas, mehr Mittagstische, Bücherschrank u.Ä.). Hauptsache, man kann sich dann immer wieder mal in der Zeitung bewundern. Allzu oft und gerne schreiben sie sich auch realisierte Projekte auf die Fahne, die gar nicht von ihnen stammen. Oder begünstigen Parteimitglieder mit Aufträgen, die die Öffentlichkeit berappen muss. Sozial war gestern. Das geile Sozial von heute heisst "Asozial".

 

Es stellt sich einmal mehr die Frage, wie lange sich das Volk hier noch ausnehmen lassen will, ohne dass es reagiert.