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Chare, Chlapf, Chrùtza,...

DMZ - Kultur / Marco Perroulaz ¦

#mittellaendische

 

Die neue Ausstellung im Sensler Heimatmuseum in Tafers ist der Mobilität im Sensebezirk gewidmet. Sie erzählt von einst beschwerlicher Reise und der rasanten Entwicklung der Verkehrswege und -möglichkeiten. Der dafür erfasste Zeitrahmen ist mit etwa 150 Jahren erstaunlich kurz. In dieser Epoche spielte das Automobil eine grosse Rolle. Besonders natürlich kleine, halbwegs erschwingliche Fahrzeuge wie der 2CV, der hierzuland Döschwo genannt wird. Dieser spielt denn auch eine zentrale Rolle in der Ausstellung, welche vom Sonntagsausflug im Töfflianhänger, über die Rennfahrerlegende Jo Siffert, bis zum Flugplatz Fillistorf alle Bereiche des Verkehrs kurz erfasst. Blitzlichter, die zum Gespräch anregen. Bei diesem Thema können alle mitreden.

Der Deutschfreiburger Döschwoclub hat zwecks Anschauung ein fast vier Meter langes original Deuxchevaux-Chassis mit Federsystem, Rädern und Motor im dritten Stock des Museums aufgebaut. Zudem zeigt der Tafersner Architekt Jacques Folly einen Teil seiner riesigen Döschwo Modellauto-Sammlung, darunter einige in Sammlerkreisen begehrte Raritäten.

Die Ausstellung in dieser Form, in Kooperation mit «...deuchmilleneuf», wurde im Hinblick auf das nationale Döschwo-Pfingsttreffen realisiert und entstand aus der Anfrage, ob es möglich wäre, eine kleine Ausstellung als regionale Werbung zu platzieren.

Dieses Treffen, das bereits seit Jahren unter Führung von Jacques Folly geplant wird, kann in Tafers Lamprat bis zu 250 Döschwo von Nah und Fern zusammenführen.

www.senslermuseum.ch

www.deuchmilleneuf.ch