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Bauabschluss und Schlüsselübergabe am Guisanplatz

DMZ - KULTUR ¦

#mittellaendische ¦

 

Heute, am 27. Mai 2019 hat Pierre Broye, Direktor des Bundesamtes für Bauten und Logistik (BBL), im Beisein von Bundespräsident Ueli Maurer die Verwaltungsgebäude der ersten Bauetappe am Guisanplatz 1 in Bern den zukünftigen Nutzerorganisationen übergeben. Die Umnutzung des ehemaligen Militärgeländes in zivile Arbeitsplätze stellt einen Meilenstein im Unterbringungskonzept 2024 des Bundes dar.

BBL-Direktor Pierre Broye bedankte sich bei den Planern und ausführenden Unternehmern für die hervorragende Bauqualität als gutes Beispiel für Schweizer Baukultur. Der verantwortliche Architekt Pascal Vincent betonte die Verdichtung der Stadt nach innen als wichtigen Aspekt dieses Bauprojekts. Bevor Bundespräsident Ueli Maurer seine Grussworte an die versammelten Gäste richtete, wurden symbolisch die Schlüssel der Gebäude an die Nutzerorganisationen übergeben, die in Kürze am Guisanplatz ihre Büros beziehen. Es sind dies die Bundesanwaltschaft (BA), das Bundesamt für Polizei (fedpol), das Bundesamt für Rüstung (armasuisse) sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS). Sie waren vertreten durch Bundesanwalt Michael Lauber, Nicoletta della Valle (Direktorin fedpol), Peter Hintermann (Stv. Rüstungschef) sowie Benno Bühlmann (Direktor BABS). 

Die erste Bauetappe am Guisanplatz gilt als Meilenstein im Unterbringungskonzept 2024 (UK2024) des Bundes und ist ein Pionierprojekt für dessen Büroraumkonzept «Multispace». Das Bauprojekt verlief plangemäss, termingerecht und liegt mit effektiven Kosten von 387 Millionen Franken innerhalb der Kostenvorgaben des 2012 gesprochenen Verpflichtungskredits von 420 Millionen Franken. 

Der Bau der neuen Verwaltungsgebäude war Pilotprojekt für den Standard «Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS Hochbau» und erhielt als erstes Bauprojekt überhaupt das «Platin»-Zertifikat.