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Schweiz belegt in Unicef-Studie zu Familienfreundlichkeit den letzten Platz - noch schlimmer ist: Niemand ist darüber erstaunt

DMZ - SOZIALES ¦

#mittellaendische ¦

 

Erneut sorgt die Schweiz im Sozialen Bereich für ein Armutszeugnis. In der neusten Unicef-Studie belegt die Schweiz im Bezug auf Familienfreundlichkeit den letzten Platz - noch schlimmer ist: Niemand ist darüber wirklich erstaunt. Seit Jahren zeigt sich, dass die Schweiz im Sozialen Bereich eine echte Bananenrepublik ist, die daran ist aus sozialen Nöten vor allem eins zu machen - GELD!

Nun holt die Schweiz also auch bei der Familienfreundlichkeit den letzten Platz, gemäss einer neuen Studie des Uno-Kinderhilfswerks Unicef. Und das von ganz Europa. Dies eine Katastrophe zu nennen wäre eine Verharmlosung. Es stellt sich die Frage, wann endlich die Politik beabsichtigt zu handeln, persönliche Interessen hinten anzustellen und endlich für die Allgemeinheit zu agieren?  Die familienfreundlichsten Regeln und Gesetze gibt es erneut in Schweden, dahinter folgen Norwegen und Island.

 

Die Unicef veröffentlichte am Donnerstag in New York einen entsprechenden Bericht. Ebenfalls in die Top Ten der 31 untersuchten Länder schafften es Deutschland, Estland, Portugal, Dänemark, Slowenien, Luxemburg und Frankreich. Noch vor dem Schlusslicht Schweiz liegen Grossbritannien, Zypern und Griechenland. 

 

Für den Bericht hat Unicef unter anderem das Angebot im Jahr 2016 an bezahltem Mutter- und Vaterschaftsurlaub und an Betreuungsangeboten für Kleinkinder unter drei Jahren und im Vorschulalter untersucht. Jedes Land sollte mindestens sechs Monate bezahlten Elternurlaub anbieten und ausreichend bezahlbare Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder sicherstellen, forderten die Autoren des Berichts. Shame on you Switzerland!