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Erstes Handbuch zur kulturellen Teilhabe in der Schweiz

DMZ - KULTUR ¦

#mittellaendische ¦

 

Ein neues Handbuch dokumentiert den aktuellen Diskussions- und Wissensstand zum Thema der kulturellen Teilhabe und zeigt, wie sie gefördert werden kann. Die Publikation ist dreisprachig und wird vom Nationalen Kulturdialog herausgegeben.

Das Handbuch bietet eine Übersicht zu Geschichte und Begriff der kulturellen Teilhabe, lotet Handlungsfelder von Teilhabe aus und stellt Handlungsansätze vor. Es richtet sich insbesondere an private und öffentliche Förderstellen.

«Kulturelle Teilhabe» hat sich in den letzten Jahren zu einem Schlüsselbegriff der kultur- und gesellschaftspolitischen Debatte entwickelt. «Kulturelle Teilhabe» heisst, dass sich möglichst viele Menschen einzeln und in Gruppen mit Kultur auseinandersetzen und dass sie sich nach eigenen Vorstellungen kulturell ausdrücken. Die Stärkung der kulturellen Teilhabe ist ein wichtiges kulturpolitisches Anliegen, das Gemeinden, Städte, Kantone und Bund teilen. Denn wer am kulturellen Leben teilnimmt, wird sich der eigenen kulturellen Prägungen bewusst, entwickelt eine eigene kulturelle Identität und trägt so zur kulturellen Vielfalt der Schweiz bei. Die kulturelle Teilhabe stellt seit 2016 eine der strategischen Handlungsachsen der Kulturpolitik des Bundes dar.

Das Handbuch versammelt deutsch-, französisch- und italienischsprachige Beiträge, denen jeweils Zusammenfassungen in diesen drei Sprachen vorangestellt sind. Das «Handbuch Kulturelle Teilhabe» ist über den Buchhandel erhältlich sowie kostenlos als PDF auf den Websites des Bundesamtes für Kultur, der Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten KBK, der Städtekonferenz Kultur SKK und des Seismo Verlags abrufbar.

Der Nationale Kulturdialog wurde 2011 ins Leben gerufen und vereinigt Vertreter und Vertreterinnen der politischen Instanzen und der Kulturförderung der Kantone, Städte, Gemeinden und des Bundes. Seine Arbeit basiert auf einer Vereinbarung aus dem Jahr 2011 und dem im April 2016 verabschiedeten Arbeitsprogramm 2016-2020. Die politischen Instanzen bilden das strategische Steuerungsorgan des Nationalen Kulturdialogs mit dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), Vertretern und Vertreterinnen der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), des Schweizerischen Städteverbands (SSV) und des Schweizerischen Gemeindeverbands (SGV).

 

Quelle: Bundesamt für Kultur 

http://www.bak.admin.ch 

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-75411.html