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Die Macht der Banken ganz einfach brechen

DMZ - WIRTSCHAFT ¦

 

Schon der gute alte Henry Ford sagte, dass es gut sei, dass das Volk das Banken- und Geldsystem nicht versteht. Denn wenn es verstanden würde, eine Revolution noch vor morgen früh Tatsache wäre. Genau das ist es, was geschehen sollte. Das Volk sollte nun endlich seine Macht beweisen und den Banken den Tarif durchgeben, bzw. aufzeigen, wie machtlos sie dem Volk ausgeliefert sind. Aber eins nach dem anderen.

 

Es ist unglaublich wie viele Menschen immer noch glauben, dass Banken die Einlagen der Sparer an Kreditnehmer weiterreichen. Noch erschreckender ist, dass das immer noch gelehrt wird! Die folgenden Zeilen werden deshalb für diese Menschen umso erschreckender ausfallen.

Banken sind keine Wohlfahrtseinrichtungen oder Intermediäre von Spargeldern - sie erschaffen Geld (im Fachjargon "Buchgeld") einfach selbst. Oder anders ausgedrückt: Banken buchen Verbindlichkeiten - und das ist etwas gänzlich anderes.

 

Viele Menschen glauben zudem fälschlicherweise, dass Banken wie Sparschweine aus ihrer Kindheit funktionieren. Das ist aber nicht der Fall. Denn wenn wir Geld auf die Bank tragen, egal ob in Form von Bargeld oder einer Überweisung, wird das Geld juristisches umgehend Eigentum der Bank. Einfacher ist kein Diebstahl. Die Bank schreibt lediglich eine Verbindlichkeit gegenüber dem Kunden in ihre Bücher als Notiz. Das ist alles. Das eigene Geld ist also bereits in diesem Moment nicht mehr Eigentum des Einzahlers. So geht das beliebig durch alle Bankgeschäfte durch.

 

Ein Kredit ist nichts anderes als eine Zahl

Die Bank schreibt eine Zahl auf ein Konto und damit ist das, was von den Kreditnehmern wie Geld verwendet wird, geboren. Geld, das nicht existiert. Allgemein sind Kontostände Sichtguthaben - sie müssen auf Sicht, d. h. jederzeit und sofort auf Verlangen des Kontoinhabers von den Banken in Bargeld ausbezahlt werden. Tatsächlich könnte aber keine Bank ihre Sichtguthaben in Bargeld ausbezahlen, sondern bestenfalls einen Bruchteil je nach Kapitalausstattung des jeweiligen Bankinstituts. Die Ausbezahlung allen Buchgeldes (aller Kontostände) ist unmöglich, weil soviel Bargeld schlicht und einfach nicht existiert. Also sind Banken nichts anderes als betrügerische Unternehmen, die unter falschen Tatsachen an Gelder des Volkes kommen, damit dann ungefragt Dinge (meist auch unschöne) anstellen und sich dafür noch vom Volk bezahlen zu lassen (Zinsen, Gebühren, Spesen, Dienstleistungen usw.).

 

Kontostände sind also somit nichts anderes als Zahlungsversprechen, von denen bereits im Voraus feststeht, dass sie nicht eingehalten werden können. Faktisch gebrochene Versprechen. Eigentlich sollte das jeder Mensch bis heute verstanden haben. Trotzdem geniessen Banken nach wie vor vielerorts grosses Vertrauen. Obschon dies völlig absurd ist. Auch in einer Krise wird niemand zur Bank gehen und sich sein Geld wieder abholen können. Was nicht existiert, kann nichts abgeholt werden. Dies steht bereits in den Vertragsbedingungen, die man mit der Bank vereinbart hat. Das Geld ist weder sicher, noch ist es in ganzer Fülle vorhanden. Also ein Witz. Noch witziger ist die Börse, da wird spekuliert mit noch mehr Geld, welches nie existiert hat und auch nie existieren wird. Aber dazu dann mehr in einem anderen Artikel.

 

Vom praktischen Standpunkt her gesehen könnte man diesen „Deal“ als Herausgabe von ungedeckten Schecks sehen. Scheinbar legal können Banken so schalten und walten. Wenn man als Privatperson einen ungedeckten Scheck ausstellt, dann fällt das unter (schweren) Betrug. Banken begehen mit jeder Kreditgewährung (die über das real verfügbare Bargeldvermögen des jeweiligen Instituts hinausgeht) Betrug.

 

Hypotheken - man wird zum Leibeigenen

Ebenfalls Diebstahl sind Hypotheken. Man bezahlt für Geld, das einem geliehen wird, welches nicht existiert. Also der Metzger verkauft mir eine Wurst, die es nicht gibt und ich bezahle bis ans Lebensende dafür. Sollte man dann den Kühnen Entschluss fassen, der Bank das Geld, welches nicht existiert, in Real zurückzuzahlen, wird man dafür auch prompt bestraft. Die Banken nennen das Penalty. Also wenn ich z.B. mein Haus verkaufe und der Käufer nicht Geld von der selben Bank pumpt, welches diese eh nicht hat, bzw. ebenso wenige existiert, wie bereits das andere geliehene Geld, dann wird der Verkäufer bestraft (bei 400'000.- zB. mit rund 60'000.-). Ein Diebstahl - nichts anderes. Also um es in Wurst auszudrücken. Ich gebe dem Metzger die Cervelat zurück, welche er mir nicht gegeben hat, dafür bezahle ich dann zusätzlich zur Cervelat eine Busse von einem Chipolata.

 

Es gibt ein systemisches Betrugsmodell einer Institution, der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird. Den meisten Menschen ist das jedoch ebenso unbekannt wie der Justiz. Oder egal?

Ein einfacher und nachhaltiger Weg für das Volk ist: Sämtliches Geld von den Bankkonten räumen und zuhause im Tresor verstauen. Schon machen die Banken dicht und Ruhe ist. Eine Wirtschaft, die auf Betrug aufgebaut wird ist nicht tragbar, war es nie. Wenn nicht aus Nächstenliebe, dann aus Egoismus - rettet euer Geld und tut der ganzen Welt damit einen Gefallen.

 

 

 

Quellen: Banken in die Schranken ¦ Universität Zürich ¦ KPMG Schweiz


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