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Scientology, SVP, Soziale Institutionen drohen der DMZ

Bereits die dritte Cyberattacke gegen die DMZ
Bereits die dritte Cyberattacke gegen die DMZ

DMZ – GESETZ / RECHT ¦

 

Seit dem Bestehen unserer Zeitung wurden wir bereits das dritte Mal mutmasslich Opfer einer Cyberattacke.

Die Angriffe auf unsere Website konnten jetzt erst erfolgreich abgewehrt werden - nach 6 Wochen!!! Der Schaden ist immens, was man sich denken kann. Exakt nach 8 Tagen über der Millionenlesergrenze besuchten Seite in Folge. Zufall? Kaum! Unsere Aufklärungen und faktenbasierenden Artikel scheinen Vielen ein Dorn im Auge zu sein.

Ebenfalls wird uns aktuell auch von Exponenten der SVP, Scientology und Sozialen Institutionen (!) mit rechtlichen Schritten gedroht. Dies alles beweist uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, auch ausserhalb des Mainstreams, aber absolut innerhalb der Fakten und dass wir in der Medienwelt definitiv unseren festen Platz gefunden haben.

 

Seit 6 Wochen war unsere Website zeitweise gar nicht oder nur teilweise zu erreichen. Es tauchten immer wieder Fehlermeldungen auf. Offenbar haben unbekannte Angreifer die DMZ ins Visier genommen (wir berichteten). 

 

SVP - Drohungen

Auf unseren letzten Artikel erhielten wir diese Mitteilung: "Somit gelange ich mit folgender Aufforderung an Sie: Sie löschen den Artikel oder passen ihn so an, dass er keine ehrverletzenden und falschen Vorwürfe mehr enthält, bis morgen Mittwoch, 27. Mai 2020, 1000 Uhr, oder ich werde ausdrücklich straf- und zivilrechtliche Schritte prüfen." Natürlich wurde weder die Ehre von jemandem verletzt, noch falsche Vorwürfe unsererseits erhoben. Allerdings betreiben sehr viele SVP Mitglieder auf Facebook ein regelrechtes DMZ- Bashing mit mehr als nur ehrverletzenden Inhalten. Dies alles ist allerdings für uns mehr als Bestätigung und wird jeweils als positives Feedback aufgenommen. Auch die SVP kann uns "ihre" Wahrheit nicht aufzwingen. Wir berichten unabhängig und faktenbasierend. Hier wird nicht geflunkert.

 

(Mord)Drohungen, Beleidigungen

Angriffe auf Journalisten nehmen zu - vor allem, wenn sie zu den Themen Migration, Flüchtlinge, Soziale Missstände, Ungerechtigkeiten, Sekten und SVP arbeiten. Dies wird auch untermauert von einer Studie der Universität Bielefeld. Sie ist zwar nicht repräsentativ, stellt aber eine sehr gute, aussagekräftige Stichprobe dar. Einer unserer Journalisten erhielt gar schon Morddrohungen. Verbale mit hasserfüllten, verletzenden Worten bis hin zu Morddrohungen sind keine Seltenheit. Von rechts kommen professionalisierte Hate-Speech-Kampagnen aus grossen Netzwerken, die sich fast nur noch mit künstlicher Intelligenz nachverfolgen lassen. Diese Netzwerke werden von kleinen, sehr aktiven Gruppen befeuert, wie wir das auch aus dem Dschihadismus kennen. Von links wird Hate Speech punktuell bei Demonstrationen und Polizeieinsätzen benutzt, über die Journalisten kritisch berichten. Auch Rechtspopulisten und Rechtsextremisten werden angegriffen, wenn sie sich rassistisch äussern, aber das ist punktuell und verschwindet wieder. Hate Speech ist kein linkes Instrument. Es gibt dafür keine Communitys. Für Rechtsextreme ist sie das hingegen schon.

 

Scientology bittet um Korrektur eines Artikels

Natürlich können wir dieser Bitte nicht nachkommen, da wir auch in diesem Artikel nur Fakten liefern. Dass die Scientology dann beiläufig erwähnt, dass sie bereits Strafanzeige gegen unsere Quelle eingereicht hätten, konnte uns nicht beeindrucken. Es zeigt einmal mehr, dass es sich lohnt zu recherchieren und auch aufzuklären.

 

Soziale Institutionen

Viele Missstände bei und rund um Soziale Institutionen konnten wir bereits aufklären. Dies hat bereits zu Verleumdungen und Schlammschlachten gegen uns geführt. Auch diesen Kampf gegen Ungerechtigkeit, für die vielen Menschen, die wir vertreten, begleiten oder beraten und unterstützen werden wir weitergehen. Auch wenn die Drohungen und Sanktionen immer absurder werden.  

 

Letztlich unsere Trolle

Im Internet bezeichnet man als Troll eine Person, die andere Nutzer belästigt, mutwillig Diskussionen stört, zum Beispiel durch provozierende, beleidigende oder schlicht vom Thema ablenkende Zwischenrufe. Trolle sind gern auf Twitter und Facebook aktiv, aber auch in den Kommentarbereichen von Nachrichtenseiten. Wissenschaftskommunikatoren sind oft mit ihnen  konfrontiert, besonders häufig bei Themen wie dem Impfen oder dem Klimawandel, wo es von ideologisch motivierten Kritikern wimmelt. 

 

Als wissenschaftsorientierte Menschen gehen wir von der Annahme aus, dass jeder Mensch rational argumentieren kann und sollte. Dies ist ein Fehler, insbesondere bei Trollen.

 

Zudem liegt das Verhalten von Trollen völlig quer zu den Grundregeln des wissenschaftlichen Diskurses: Dort geht es um das zwar durchaus scharfe, aber nüchterne Betrachten und Bereden von Fakten und Argumenten zum Zwecke der Wahrheitsfindung. Trolle hingegen sind alles andere als nüchtern, und häufig kommunzieren sie gar nicht über Fakten, sondern greifen gezielt Personen an, attackieren deren Reputation und Integrität. Trolle - ihr seid leicht zu durchschauen. Trolle erkennt man an folgenden Punkten:

  • Zitate werden aus dem Zusammenhang gerissen und/oder leicht verändert
  • eine Replik bezieht sich nicht auf vorher Gesagtes, sondern beginnt ein völlig neues Thema
  • das Betonen, man wolle "nur mal Fragen stellen"
  • Behauptungen werden nicht durch Quellen belegt bzw. angegebene Quellen belegen in Wahrheit gar nicht das Behauptete
  • persönliche Angriffe, Beleidigungen, Herabwürdigungen
  • "Gish Galloping", die nach einem US-Kreationisten benannte Debattentaktik, sein Gegenüber mit so vielen Argumenten und Halbwahrheiten zu überschütten, dass er unmöglich auf alle antworten kann
  • die Behauptung, zu wissen, was das Gegenüber "wirklich will" - statt auf dessen tatsächliche Aussagen einzugehen

Wie gehen wir mit Trollen um? Gar nicht - sie werden ignoriert oder blockiert, gemeldet und teilweise gar angezeigt...

 


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Kommentare: 1
  • #1

    lordmark@live.de (Sonntag, 07 Juni 2020 10:38)

    Getroffene Hunde bellen sagt man bei uns :)