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Deutschland - Aktuelle Situation! (von Günther Busch): Worldometer meldet 18.658 neue Fälle

DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Günther Busch ¦

 

Update 14. Dezember

 

Das Infektionsgeschehen in Deutschland nimmt weiterhin zu. Worldometer meldet 18.658 neue Fälle im Vergleich zu 15.158 am Montag zuvor.

In der Folge verschlechtern sich sämtliche Kennzahlen, die auf meinen Berechnungen beruhen.

 

Der 7-Tage-Mittelwert erhöht sich auf 22.448 im Vergleich zur Vorwoche von 18.606.

Daraus ergibt sich ein 7-Tage-Multiplikator von 1,21. Das Wachstum befindet sich seit dem 3. Dezember in einer Beschleunigungsphase. Die Verdopplungszeit des Mittelwertes verkürzt sich auf 26 Tage.

 

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt auf 188, im Vergleich zu 156 in der Vorwoche. Etwa ein Drittel aller Landkreise übertreffen die Hot-Spot Marke von 200. Die angestrebte Inzidenz von 50, wird mittlerweile von 97% aller Landkreise übertroffen.

Aus dem DIVI Intensivregister: die Anzahl der mit Covid-19 belegten Intensivbetten erhöht sich auf 4.670 im Vergleich zu 4.179 aus der Vorwoche. Dies entspricht einem Wachstum von 12 %. Angesichts der knappen Personalkapazität in den Kliniken, ist diese Entwicklung bedenklich.

Worldometer meldet weltweit 8.529 Todesfälle, davon 1.619 in USA, 3.651 in Europa und 481 in Deutschland.

 

Zu den Fallzahlen der Bundesländer aus dem Dashboard des RKI:Baden-Württemberg 2.176, Bayern 1.514, Berlin 1.011, Brandenburg 507, Bremen 22, Hamburg 303, dessen 1.418, Mecklenburg-Vorpommern 83, Niedersachsen 616, Nordrhein-Westfalen 4.085, Rheinland-Pfalz 1.117, Saarland 102, für Sachsen sind keine Fälle angegeben, Sachsen-Anhalt 461, Schleswig-Holstein 241 und Thüringen 776.

 

Diese Zahlen sind offensichtlich noch nicht vollständig. In der Summe meldet das RKI 14.432 neue Fälle und damit deutlich weniger als Worldometer. Bei dem Vergleich der Gesamtinfektionszahlen liegt das RKI 5.631 zurück. Diese ungewöhnlich hohe Differenz lässt auf erheblichen Meldeverzug schließen.

 

Der momentane Trend lässt erwarten, dass die Fallzahlen bis nach Weihnachten ansteigen werden. Die Wirkung des Lockdowns ab dem 16. Dezember wird sich in den Zahlen erst später bemerkbar machen.

 

Eine gute Variante wäre, an Weihnachten Geld oder Gutscheine zu verschenken und es zu einem späteren Zeitpunkt auszugeben, wenn die Fallzahlen wieder auf einem niedrigen Niveau sind. Dann hätte der Einzelhandel wenigstens noch eine Chance gegenüber dem online Handel. Das verlorene Weihnachtsgeschäft trifft den Einzelhandel extrem hart und kreative Ideen sind sicherlich hilfreich.

 

Passt auf euch auf!

Liebe Grüße,

Günther 


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