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CH: BAG meldet 1.633 Neuinfektionen und 46 Todesfälle

DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM ¦ Walter Fürst ¦ 

 

Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 1'633 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 1642. Das sind 15 Prozent weniger als in der Vorwoche. Der Trend ist derzeit rückläufig.

Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 8.2 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 8 Tests positiv. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Positivrate damit um 1 Prozentpunkt gesunken.

 

Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 23'872 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 2 Prozent gestiegen.

Das BAG meldet 46 neue Verstorbene. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 28 Verstorbenen. Das sind 37 Prozent weniger als in der Vorwoche.

Das BAG meldet aktuell 1'408 Personen, die wegen Covid-19 in einem Spital behandelt werden. Das sind 15 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die zertifizierten Intensivbetten in den Schweizer Spitälern sind aktuell zu 81.0 Prozent ausgelastet, inklusive Ad-Hoc-Betten beläuft sich die Auslastung auf 71.0 Prozent.

 

Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG, übernimmt. Die Indikatoren zeigten zwar in die richtige Richtung, sagt Mathys. Doch ein Unbehagen bleibe. Denn: «Bei den Fallzahlen geht der Rückgang eher schleppend vonstatten.» Das BAG habe sich eine schnellere Abnahme gewünscht.

Bei den Hospitalisationen und Todesfällen sei die Abnahme hingegen erfreulich. «Dennoch ist die Belastung in den Spitälern noch immer hoch.» Es gebe so keine Reserven für den Fall, dass die Fallzahlen und damit die Hospitalisationen wieder zunähmen.

Ein weiteres grosses «Aber» beim Rückgang sei die Reproduktionszahl R, die sich wieder dem Wert von 1 nähere. Damit würden die Fallzahlen nicht mehr weiter abnehmen. Auch der Anteil der Mutationen steige weiter. Die britische Mutation wurde bereits in 1111 Fällen identifiziert.

 

BAG meldet neue Corona-Fälle erst am Nachmittag

Auf Twitter meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass die Corona-Zahlen ab jetzt jeweils am Nachmittag veröffentlicht werden, statt bis anhin vor dem Mittag. Grund dafür seien «neu angebotenen Indikatoren und deren Synchronisation».

 

 

Die wichtigsten Zahlen für die Schweiz

Total seit Beginn der Pandemie

Fälle
526'728
Hospitalisierte
21'990
Verstorbene
8'770

Täglich gemeldete Neuinfektionen

Neu gemeldet
1'633
7-Tage-Schnitt
1'642,0
Δ Vorwoche
-15%

Stand der Impfungen

Total gelieferte Dosen
517'625
Total verabreichte Dosen
315'033

Täglich gemeldete Verstorbene

Neu gemeldet
46
7-Tage-Schnitt
27,7
Δ Vorwoche
-37%

Lage in den Spitälern

Covid-19-Hospitalisierungen
1'408 (-15%)
Auslastung zertifizierte IPS-Betten
 81%
Auslastung inkl. Ad-hoc
 71%

 

Hinweis: Das BAG publiziert an Wochenenden und Feiertagen keine neuen Zahlen. 

 

Nach 2020 fällt auch die BEA 2021 der Pandemie zum Opfer

Die Frühlingsmesse BEA in Bern wird abgesagt, das teilt die Bernexpo Gruppe mit. Die Massnahmen des Bundes zur Eindämmung des Virus haben ein Verbot von Veranstaltungen bis mindestens Ende Februar zur Folge. Die fehlende Planungssicherheit mache eine Durchführung fast unmöglich, heisst es von den Organisatoren. «Das Unternehmen hat bis zum letzten vertretbaren Zeitpunkt versucht, alle Optionen für eine erfolgreiche Durchführung offenzuhalten und dabei verschiedene Szenarien geprüft. Wegen der langen Vorlaufzeit einer Publikumsmesse in der Grössenordnung der BEA ist die Absage nicht mehr zu vermeiden.»

 

Vom Entscheid betroffen ist auch die Spielwarenmesse Suisse Toy 2021, welche zeitgleich mit der BEA hätte stattfinden sollen. Die nächste Ausgabe der BEA ist nun auf den 29. April bis 8. Mai 2022 angesetzt.

 

Quarantäne für Primarschule und Kindergarten in Turgi AG

Alle Schüler der Primarschule und des Kindergartens in Turgi bei Baden AG müssen bis Freitag in die Quarantäne. Das hat der Kantonsärztliche Dienst des Kanton Aargau verfügt. Mehrere Schüler und Lehrpersonen wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Zum Teil sei auch die mutierte Virusvariante dabei gewesen, wie die Turgi Schulen auf ihrer Website mitteilen.

Die Quarantäne dauert bis Freitag um Mitternacht. Danach beginnen die zwei Wochen dauernden Sportferien. Die Kinder müssten während der Quarantäne zu Hause bleiben und dürften keine Kontakte zu Drittpersonen haben, halten die Turgi Schulen fest. Die Quarantäne gelte nicht für Eltern und Geschwister, sofern nicht jemand im Haushalt positiv getestet worden sei.

 

Mehr im Homeoffice als noch im Frühling

Die Homeoffice-Pflicht, die in der Schweiz wegen der zweiten Corona-Welle gilt, wird von vielen Unternehmen befolgt. So arbeiteten im Januar im Industriesektor 45 Prozent der Beschäftigten von zu Hause aus, im Dienstleistungssektor waren es fast zwei Drittel.

Dies ergab eine Umfrage bei rund 250 Unternehmen im Rahmen der monatlichen Konjunkturbefragung PMI, die von der Credit Suisse und dem Branchenverband Procure.ch Ende Januar durchgeführt und heute veröffentlicht wurde.

Die Anteile liegen nun auch deutlich über den Werten der ersten Corona-Welle. Damals hatten im Industriebereich 37 Prozent der Beschäftigten von zu Hause aus gearbeitet, im Dienstleistungsbereich war es rund die Hälfte gewesen.

 

Virus-Ausbreitung an Schule erfolgreich verhindert

Nachdem am vergangenen Dienstag eine ganze Klasse sowie drei Lehrpersonen in Seewen (SZ) in Quarantäne geschickt worden waren, weil die Mutter eines Schülers der 1./2. Klasse positiv auf die britische Mutation von Covid-19 getestet wurde, geben die Behörden nun Entwarnung: Von den insgesamt 22 Personen ist einzig das Kind der erkrankten Mutter positiv getestet worden. Dank des effizienten Zusammenspiels zwischen dem kantonsärztlichen Dienst, den Schulverantwortlichen vor Ort und dem Bildungsdepartement konnte somit eine Weiterverbreitung des Virus erfolgreich verhindert werden, teilte die Staatskanzlei mit.

 

 

Quellen:

  • https://www.sgi-ssmi.ch/files/Dateiverwaltung/COVID_19/Stellungnahmen%20SGI/IMSGCVCM_Stellungnahme_COVID-19_201117_DE_10.pdf
  • https://www.sgi-ssmi.ch/de/news-detail/items/593.html
  • https://www.samw.ch/dam/jcr:d4c0cb0d-7dc7-4337-b5c0-493fd2ac0d5d/directives_v3_assm_triage_soins_intensifs_penurie_ressources_20201104.pdf
  • BAG - Neumeldungen beinhalten Nachmeldungen der Vortage. Die Zahlen werden an Werktagen aktualisiert, kurz nach Mittag.
  • Quelle: BAG
  • SRF - https://www.srf.ch/news/schweiz/coronavirus-so-entwickeln-sich-die-corona-zahlen-in-der-schweiz

 

 


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