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Wie man Kryptowährungen effizienter traden kann

DMZ –  WIRTSCHAFT ¦ Maya West ¦                                

 

Der Markt für digitales Geld wächst in den letzten Jahren immer weiter. Kaum ein Markt verspricht so hohe Gewinne wie es die Kryptobranche tun würde und kaum ein Markt sorgt für mehr Emotionen, Auf- und Ab´s wie der Kryptomarkt. Hier kann man durchaus von etwas Besonderem reden, denn die Stimmung ist ähnlich der Goldgräber Stimmung im frühen Amerika. Noch heute gibt es dort Goldgräber und auch eine ganze Sportindustrie herum ums Gold waschen. Ganz ähnlich verhält es sich bei den Kryptowährungen. Diese sind zwar kein Gold das man aus einem Fluss waschen muss, aber das Internet ist ja im Prinzip auch so etwas wie ein digitaler Fluss.

 

Dennoch ist der Handel mit Kryptowährungen vielleicht nicht ganz so einfach wie man sich das vorstellen mag. Sicherlich das reine kaufen und verkaufen von Währungen, wie zum Beispiel dem Bitcoin, ist in der Regel kein Problem, doch wenn es um speziellere Kryptowährungen geht, die vor allem hohe Gewinne versprechen aufgrund ihrer kleinen Preise und ihres geringen Bekanntheitsgrades, kann es schnell schwer werden. Aktuell ist zum Beispiel die Kryptowährung Chia stark im Trend und man hört immer wieder von Minern die behaupten sie verdienen mehrere tausend Euro im Monat indem sie Festplattenplatz zur Verfügung stellen. Das große Problem daran: Chia ist bisher auf keiner handelsplattform vertreten, kleine Miner können faktisch keinen Cent verdienen und Geld bekommt man derzeit auch noch keines für Chia. Stellt sich die Frage wie diese Betreiber dann überhaupt Geld verdienen wollen! Laut Coin Marketcap hat Chia seit diesen Aussagen und seinem Höchststand im Mai 2021 bereits fast 86% an Wert verloren und ist von knapp 1330 Euro auf etwas über 180€ gefallen. Selbst das halten Experten für massiv überbewertet wenn man davon ausgeht das XCH noch gar nicht gehandelt werden können.

 

An der Stelle stellt man sich zurecht die Frage wie man solche Dinge verhindern kann und vor allem wie man bei einer ICO nicht hereinfällt oder auch effizienter handeln kann. Die Antwort ist recht einfach und lautet künstliche Intelligenz. Hier sind natürlich auch noch keine Wunder zu erwarten aber Betreiber von künstlichen Intelligenzen zum Thema Kryptohandel (Beispiel: https://quantum-ai.io/de/) haben mittlerweile bereits große Fortschritte auf dem Segment gemacht. Dank Quantencomputern konnten hier mittlerweile sehr effiziente Rechensysteme erstellt werden die Trades und Handelsvoraussagen treffen können.

 

Leider sind diese künstlichen Intelligenzen immer noch im Kinderstadium und selbst mit bester Deep Learning Software sind bisher nur technische, wenn auch teilweise sehr gefährliche, Spielereien möglich. Jeder hat sicherlich schon einmal etwas von Deep-Fakes gehört einer künstlichen Intelligenz die mittels Deep learning trainiert wird das Gesicht einer Person in einer Video zu projizieren und zwar Farbecht und korrekt auf das Gesicht einer anderen Person. Was anfangs eine reine Spielerei war und mit Pornografie begonnen hat (Die Süddeutsche Zeitung berichtete bereits 2020 ausführlich) ist mittlerweile auf einem Level angekommen das kritisch zu sehen ist. Mittlerweile ist es sogar möglich Stimme und Gesicht einer Person in einer Live Übertragung auszutauschen. Gerade im Rückblick auf die amerikanische Präsidentschaft Donald Trumps und dessen Wahlkampf ist das sicherlich besorgniserregend wenn man sich ausmalt was uns dort noch erwarten wird.

 

Zurück zum Thema jedoch muss man zugeben das eine künstliche Intelligenz für Trades jeder Art durchaus in der Lage sein kann eigenständig gute Geschäfte zu machen aber wenn es darum geht wichtige politische Entwicklungen, Markttechnische Veränderungen oder gar Preisänderungen beim Strom, Steuern und so weiter zu berücksichtigen wird es sehr eng werden. Die Dynamik im Kryptomarkt ist einfach zu hoch um zuverlässige und exakte Prognosen zu treffen sobald es hier zu größeren Bewegungen kommt.

 

Natürlich sind wir auch nicht allwissend und haben selbstredend keinen Einblick in die Programmierung dieser K.I.´s aber dennoch kann jede K.I. nur so gut sein wie ihre Vorlage. Ohne eine entsprechende Vorlage und entsprechende Erfahrungswerte kann keine K.I. zuverlässige Voraussagen treffen. Jedes Deep Learning System benötigt extrem große Datenmengen und diese liegen im Kryptomarkt einfach noch nicht lange genug vor. Als Beispiel sei hier gesagt das Facebook z.B. sehr gute Voraussagen treffen kann. Hier ist man in der Lage eine Person mit 150 Facebook Likes besser einzuschätzen als die eigenen Eltern und ab 300 Likes im Facebook Profil ist man sogar besser als der Ehepartner einer Person. Dazu liegen aber auch Daten von mittlerweile mehr als 2,9 Milliarden monatlichen Nutzern zugrunde und das bereits seit 17 Jahren.


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