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Keiner zu klein, ein Erfinder zu sein!

DMZ – POSITIVE NEWS ¦ Patricia Jungo ¦                       

 

Mit seinen 9 Jahren weiss Leopold Winter schon sehr genau, was er will und um seine Ziele zu erreichen und Ideen zu verwirklichen gedenkt er auch keinesfalls zu warten, bis er «gross» ist. In dem Sinne ging es ihm einfach zu lange, bis seine Eltern reagierten, um ihn bei der Patentanmeldung für seine erste Erfindung zu unterstützen.

 

Dies bewog des jungen Herrn, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Er machte sich daran, alle technischen Zeichnungen und Beschreibungen dafür sorgfältig anzufertigen und dann ans Patentamt zu schicken. Dies hat Leopold nun zum jüngsten Erfinder beim Österreichischen Patentamt gemacht. Mit seinem Papa, der von Beruf Elektrotechniker ist, hat Leopold schon seit Jahren einen interessanten Austausch über technische Themen und so schon ganz viel gelernt. Besonders Kraftwerke und Motoren haben es dem Jungen angetan. Damit er auch kreativ herumprobieren kann, fertigt Leopold seit zwei Jahren entsprechende Zeichnungen an.

 

Wie er erzählt, war sein Ziel einen Motor zu erfinden, der weniger hungrig auf Treibstoff ist. Natürlich sollte dabei auch die Abgasquote sinken. Das Resultat ist «der emissionsoptimierte Verbrennungsmotor mit Magneten». Er existiert zurzeit nur auf dem Papier. Mehr verrät der kleine Erfinder momentan nicht, da das Patentverfahren ja in vollem Gange ist. Natürlich ruht sich Leopold in der Zeit nicht einfach aus. Im Gegenteil: Er hat schon wieder eine neue Erfindung parat, vielleicht mit dem Hintergedanken, dass, wenn es mit der ersten nicht klappen sollte, er gleich die neue ans Patentamt senden könnte. Der Junge weiss ja mittlerweile bestens, wie man so etwas anstellt. Für seine Anmeldung fand Leopold im Internet das Patentamt, füllte den entsprechenden Patentantrag selbstständig an und deponierte die fertigen Formulare auf dem Schreibtisch seines Vaters. Da dieser aber sehr beschäftigt war und die Papiere auch nach 14 Tagen noch auf dem Schreibtisch lagen, beschloss der Junge, den Brief selber zu Post zu bringen.

 

Die Eltern waren dann ziemlich überrascht, als sie nach einiger Zeit als Antwort einen Zahlschein vom Patentamt erhielten. Kurz darauf flatterte auch eine Einladung der österreichischen Ministerin für Innovation und Technologie ins Haus. Die ganze Familie begab sich nach Wien und Leopold nahm eine Urkunde entgegen. Diese zeichnet ihn als »Jüngsten Erfinder beim Österreichischen Patentamt« aus. Nun bleibt also nur noch abzuwarten, ob die Erfindung auch wirklich durchkommt; sonst hat ja Leopold schon die nächste parat.

 

 

Quelle:

±trendsderzukunft.de/tirol.orf.at± 


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