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Gipfel der Absurdität: Veranstaltung in Zug

DMZ –  GESELLSCHAFT ¦ Anja Zuercher ¦                      

KOMMENTAR

 

Habe mir gerade die Soziologie-Vorlesung von Dr. Chrigi Rüegg in Zug angetan.

Titel “Gesellschaft der Zukunft”.

Hochinteressant. 

 

 

Zusammenfassung: 

  • Unsere Gesellschaft wird zusammenbrechen.
  • Der Mensch ist grundsätzlich ein Kleingruppenwesen, d.h. er kann sich gut mit etwa 30 Menschen um sich herum identifizieren (die Zuhörerschaft war übrigens ein bisschen grösser, wenn auch nicht viel.). Sobald es mehr werden, kriegt der eine oder andere richtig Schwierigkeiten. Das sieht man auch bei Wolfsrudeln. Aha. Dieser Vergleich macht natürlich Sinn…
  • “Für mich gibt es grundsätzlich eine Gesellschaftsform und das ist die faschistische Gesellschaftsform”. Hat er echt so gesagt… War ein Freud’scher Versprecher.
  • Wir brauchen eine Gesellschaft, wo jeder einzelne sich einbringen MUSS.
  • Der Staat hat grundsätzlich 2 Aufgaben: äussere Sicherheit (Grenzschutz) und innere Sicherheit (genügend Nahrung, Infrastruktur). Mehr soll der Staat nicht machen. Alles andere müssen die Kommunen machen. Auch die Gesetzgebungen. Was unklar bleibt: wenn sich die Kommunen doch selbst versorgen, warum muss der Staat für genügend Nahrung sorgen? Mich erinnert der Ansatz sehr an die Planwirtschaft der ehemaligen Sowjetunion.
  • Jeder muss sich einbringen, nicht wie heute, wo man einfach auf der faulen Haut liegen kann und sich einen Live-Stream anschauen kann oder zusammengeschnittene Filmli, was andere gesagt haben und finden “ja, das ist richtig”. Jeder einzelne muss stärker in die Pflicht genommen werden. Ich nehme mal an, dass heisst auch, dass Demos Pflichtveranstaltungen sind. (Vielleicht war das mit der faschistischen Gesellschaft doch kein Versprecher? )
  • Bildung - da ist Chrigi ja DER Experte. Da muss es in die Richtung gehen, dass jeder Schüler selber entscheiden soll, was er lernen will. Das jetzige Bildungssystem dient ja einzig und allein dem Staat.
  • Ausgrenzung ist nicht gut. Man soll nicht jemanden ohne Haare anders behandeln, als jemanden mit Vollbehaarung. Jemand der eine Brille trägt ist nicht schlechter als jemand ohne Brille. Super Beispiele!
  • Ernährung. McDonald ist nicht so gut, auch wenn gemäss dem viele glauben, das sei gesund… 
  • Die “Kommunen” müssen sich selber versorgen. Hoppla. Vermutlich auch mit Bananen.
  • Es soll in einem Dorf nicht 5 Metzgereien geben, wenn eine reicht. Mit anderen Worten: unternehmerische Freiheit ade. Wie war das noch mit Faschismus?
  • Pharma: ist nicht grundsätzlich schlecht. Aber eigentlich doch. Die werten unsere Cumuluskarten aus und wissen deshalb, woran wir erkranken werden und stellen jetzt schon Medis dafür her.
  • Gesundheit: wir sollten wieder einführen, was in China in der Vergangenheit Usus war
  • den Arzt erst zu bezahlen, wenn man wieder gesund ist. Der Arzt muss erst beweisen, dass er überhaupt fähig ist, die Leiden zu heilen.
  • Homöopathie ist super
  • Schimpansen wissen auch selber, was sie nehmen müssen, wenn sie Bauchweh haben. Der Chrigi selber hat dann doch lieber auf pharmazeutische Schmerzmittel zurückgegriffen als auf Baumrinden herumzukauen bei seinem Aua im Ellbogen, das ihm ein feiger Antifant zugefügt hat…

Der Vortrag hat rund 25 Minuten gedauert und wurde mit freundlichen Applaus bedacht. Und eigentlich sind damit auch fast alle Fragen geklärt. Alles in allem ein echter Gegenentwurf zur satanischen NWO von Gates, Schwab, Rockefeller & Co.: Kleinstkommunen, die sich selber regulieren und versorgen und wo jeder in die Pflicht genommen wird. Die unternehmerische Freiheit wird abgeschafft. Erinnert mich persönlich irgendwie an die guten alten Kolchosen. Wie das mit Privateigentum aussieht, ist nicht abschliessend klar geworden. Ich freu mich!

 

PS: wer glaubt, damit sei der Gipfel der Absurdität bei der Veranstaltung in Zug bereits erklommen, der irrt gewaltig…

 

Nachher kam u.a. ein Redner zu Wort, der klargestellt hat, dass in der Schweiz nicht nur niemand Steuern zahlen muss, sondern dass man die Steuern der letzten 15 Jahre zurückfordern kann. Das liegt daran, dass die Eidgenossenschaft vor 15 Jahren in eine Firma mit Sitz in Belgien umgewandelt wurde. Einzige Bedingung: man muss vor 3 Zeugen eine “Lebenderklärung” unterschreiben. Und kann forthin die Steuererklärung oder auch Bussen der Firma Eidgenossenschaft zurückschicken. Irgendwie hat das letztlich mit dem Vatikan zu tun, dessen Chef angeblich Ratzinger heisst. Und damit, dass der Mensch und die Person nicht dasselbe sind. Das wird wohl den Jus-Studenten so erklärt, ist aber eine Lüge. Die Person ist tot, der Mensch lebt. Deshalb braucht es auch diese Lebenderklärung.

Alles klar?


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