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Vom Titanpulver zum Hüftimplantat

Zwischen digitaler Planung und kraftvoller Handarbeit: Empa-Spezialist Patrick Stämpfli am Swiss m4m Center in Bettlach. Bild: Empa
Zwischen digitaler Planung und kraftvoller Handarbeit: Empa-Spezialist Patrick Stämpfli am Swiss m4m Center in Bettlach. Bild: Empa

DMZ –  WISSENSCHAFT ¦ Norbert Raabe ¦                  Zwischen digitaler Planung und kraftvoller Handarbeit: Empa-Spezialist Patrick Stämpfli am Swiss m4m Center in Bettlach. Bild: Empa

 

Additive Fertigung ist faszinierend: Wie von Zauberhand wachsen in 3D-Druckern komplexe Werkstücke heran: Schicht für Schicht für Schicht … – ohne menschliches Zutun, wie es auf den ersten Blick erscheint. Doch die Technologie ist anspruchsvoll und erfordert viel Handarbeit mit Fingerspitzengefühl, wie ein Besuch beim Team des «Swiss m4m Center» in Bettlach zeigt. Sehen Sie selbst in unserer interaktiven Fotoreportage.

Das Technologie-Transferzentrum in Bettlach bei Solothurn arbeitet nicht gewinnorientiert, sondern fördert den 3D-Druck in der Medizintechnik-Branche – mit Weiterbildung und innovativen Projekten. Die Zielgruppe sind Schweizer KMU, denen Erfahrung und Ausrüstung für diese zukunftsträchtige Technologie fehlt.

 

Im September 2020 eröffnet, ist das «Swiss m4m Center» seit Mitte April zertifiziert – nach der ISO-Norm 13485:2016 für medizintechnische Produkte. Dieser Schritt erlaubt es den Fachleuten nun, mit der Produktionslinie, die sie zuvor installiert und getestet hatten, reale Produkte herzustellen. 

Ein virtueller Besuch im Swiss m4m Center

 

Bei einem virtuellen Besuch im m4m Center können Sie sehen, wie ein Implantat gefertigt wird - vom Puder zum sterilisierten Produkt für den Operationssaal.

Die virtuelle Tour finden Sie hier: https://www.empa.ch/web/s604/fotoreportage-3d-druck

 

AM-TTC Alliance 

Das «Swiss m4m Center» gehört zur «AM-TTC Alliance» («Advanced Manufacturing Technology Transfer Centers»). Sie entstand auf Initiative der Empa und hat ein Mandat des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), Anträge zu evaluieren und die Entwicklung der AM-TTC-Zentren zu überwachen. Neben dem «Swiss m4m Center» gibt es derzeit das ANAXAM («Analytics with Neutrons and X-Rays for Advanced Manufacturing») am Paul Scherrer Institut (PSI). Im laufenden Jahr wird die Allianz einen Call mit dem Ziel starten, zwei bis drei weitere Zentren aufzubauen. Zu den Mitgliedern der Allianz gehören 22 Organisationen, darunter neben der Empa die ETH Zürich und die EPFL sowie Unternehmen wie ABB, Siemens und Industrieverbände.

 

 

 

Herausgeber

Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

http://www.empa.ch 


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