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AT: Neues Berechnungssystem für den Bezug der Studienbeihilfe soll mehr Studierende erreichen

© Parlamentsdirektion / Michael Buchner
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DMZ –  POLITIK ¦ MM ¦ Lena Wallner ¦                               © Parlamentsdirektion / Michael Buchner     

 

Neuerungen im Studienförderungs­gesetz sollen ab Herbst eine Erhöhung der Studienbeihilfe bringen und den Kreis der Bezieher:innen deutlich ausweiten. Gleichzeitig wird ein neues Berechnungs­system eingeführt.

 

Basis des Beschlusses im Wissenschafts­ausschuss war ein Initiativantrag der Koalition, der mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Grünen mehrheitlich beschlossen wurde. Ein Modulsystem von Grund- und Erhöhungs­beträgen soll den Studien­beihilfen­behörden erlauben, besser als bisher die Lebens­umstände der Studierenden zu berücksichtigen. Zudem wird der Zugang zu Selbst­erhalter­stipendien erleichtert. Die Anhebung der Altersgrenze für den Bezug von Studien­förderung soll Studierenden, die nicht gleich nach der Matura ein Studium beginnen, zugutekommen. Außerdem kommt es zu Änderungen beim Nachweis des Studienerfolgs und der Berechnung der Bezugsdauer.

 

Die Opposition kritisierte die Vorgangsweise, einen Initiativantrag einzubringen, da dadurch keine ausreichende Begutachtung der Novelle möglich sei. Die Koalitionsparteien argumentierten mit der Notwendigkeit eines raschen Beschlusses, damit die erhöhte Beihilfe bereits ab September des heurigen Jahres bezogen werden kann.

 

 

Herausgeber / Quelle: Parlamentskorrespondenz Österreich ¦ 

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