· 

mensch:christian bei StrickerTV

DMZ –  BILDUNG / WISSEN ¦ Anja Zuercher ¦              

KOMMENTAR

 

Endlich! Endlich erklärt mal ein gestandener *Fachmann*, wie das wirklich ist, mit der Mensch vs Person Geschichte. Stricker sagt, er habe sich lange gedrückt vor dem Thema, auch wegen Bedenken, dass damit ‘Die Bewegung’ in die Schwurblerecke gerückt wird. Aber jetzt will er es angehen, mit Corona ist ja gerade ein Bisschen Pause.

 

Mensch Christian (MC) “Das ist ein sehr komplexes Thema. Eigentlich ist es einfach.” [Geht ja schon richtig gut los…] Ganz einfach gesagt heisst ‘Person’ Fiktion. Im Lateinischen heisst ‘persona’ Maske. Privatperson hat auch einen lustigen Namen im griechischen, das heisst ‘idiotis’.”

[Nicht ganz falsch aber eben auch nicht ganz richtig. Persona heisst auch Gesicht oder Erscheinung. Im antiken Theater wurde der Begriff verwendet, um eine Figur oder eine Rolle zu bezeichnen. Altphilologe ist er schon mal nicht, der MC. Das griechische Wort heisst ἰδιώτης also wenn schon idiotes, nicht idiotis.]

MC: “Idiotis, das sind wir, weil wir nicht merken, welche Rechte wir haben, weil man uns diese über die Person als Menschen weggenommen hat. Das ist eine Erfindung des Papstes. Die haben Bullen gemacht, die man einfach in den Strassen verkündet hat, in Latein. Die Menschen haben das gar nicht verstanden. Und von dort her haben wir ganz viele Verträge, die stillschweigend gemacht wurden.”

 

Stricker: “Verträge zwischen wem?”

MC: “Von Königen und natürlich dem Klerus. Das ist ja immer Kardinal - Admiral - General. Das ist die Reihenfolge in der Befehlskette.” [Dann kommt etwas mit Gott und dass zwischen Gott und dem Menschen niemand steht.]

“Sobald wir Gesetze haben, sind wir im Krieg. Das ist auch etwas, was viele nicht verstehen. Dass wir im Krieg sind, kannst Du testen; statt eine Marke auf einen Brief zu kleben, kannst Du drauf schreiben ‘Kriegsgefangenenpost’. Das kommt an.

Man kann sich merken: wenn es Gesetze gibt, sind wir im Krieg. Ansonsten gilt das Naturrecht.”

 

Stricker: “Gut, der Brief kommt auch an, wenn man nichts daraufschreibt und keine Marke draufklebt.” [Hoppla]

Christian: “Das kann gut sein. Das weiss ich nicht.” [Dein Argument hat sich damit in Luft aufgelöst.]

 

Stricker: “Die Post hat eine Zustellungspflicht. Dann bekommt man nachher einfach eine Rechnung. Bekommt der Empfänger denn keine Rechnung, wenn man ‘Kriegsgefangenenpost’ draufschreibt?”

Christian: “Nein!” [Gewagte Aussage.]

[Hier stelle ich mir 2 Fragen: was passiert, wenn ich ‘Flaschenpost’ drauf schreibe? Und: habe ich mich da leicht überschätzt, als ich mir vorgenommen habe, dieses Gespräch in voller Länge anzusehen? Wir sind bei 5:21, das Gespräch dauert 2:38:37. Ich möchte mir jetzt schon aus Frustration und Verzweiflung ein Auge ausstechen. Zum Glück hab ich keine Gabel in Griffweite.]

 

Stricker: “Das heisst also, ich kann meine Post gratis verschicken, wenn ich ‘KGP’ drauf schreibe?”

MC: “Ja. Ich würde aber keine Wertpapiere verschicken. Weil, da keine Briefmarke drauf ist, ist der Inhalt ungültig. Das ist im Postvertrag. Die UPU hat das mal rausgegeben. [Hä? In der Einleitung hatte Stricker gesagt, dass er das eigentlich etwas schwierig findet mit Mensch vs. Person, dass ihm aber Christian von einer Zuschauerin empfohlen wurde als jemand, der dieses Thema *intellektuell auf einem guten Niveau* vermitteln kann. Mit dieser Zuschauerin wird Stricker wohl noch ein oder zwei Hühnchen rupfen. Ich glaub, mein Schwein pfeift.]

Das ist aber ein anderes Thema, darauf will ich nicht eingehen.

Ein Kollege von mir hat 5kg Altpapier verschickt in einem Päckli, ist auch angekommen. Das ist aber nicht das Thema.

 

Aber eben, wir *sind* im Krieg, wir *sind* ein besetztes Land.

Wir haben keine Panzer, aber wir haben die Medien, das sind die Panzer. Mit denen führen sie eine hybride Kriegsführung. [Was ‘hybrid’ heisst, weiss er auch nicht so genau.]

 

Das hat übrigens der Christian Oesch [ganz, ganz schillernde Figur…] schön in einem Mail formuliert und allen Offizieren der Schweizer Armee zugeschickt. [Nimmt mich dann noch wunder, woher der Herr Oesch die email-Adressen aller Offizier hat.] Aber das muss ich Deinen Zuschauern nicht erklären.”

Stricker: “Doch, ich habe keine Ahnung.” [Oha! Was ist denn heute los mit Dani?]

MC: “Nicht? Gut, er [Oesch] hat erklärt, wie das ist mit dem WEF und dass dort die weltweite Versklavung beschlossen wird und dass die Schweiz die Drehscheibe dieser Versklavung ist. Und dass die Offiziere aufgefordert sind, diese hybride Kriegsführung zu beenden.

 

Über 80% der Organisationen, die daran beteiligt sind, sind hier in Genf. UNO, WHO, Gavi, CERN. Der CIA hat das Headquarter in Genf. Dann haben wir - Du hast es vorher angetönt - die UPU [hat nicht Stricker angetönt. Das war MC selber. Schon vergessen? Ist keine 3 Minuten her. Stricker weist darauf hin.] Ja, das ist die Weltpost, die haben noch ganz andere Aufgaben, die verschicken die Marschbefehle, die registrieren alle Bomben, die runtergehen, die verwalten Land, die geben der Post die Postlizenzen raus. Aber das ist ein Thema, worauf ich gar nicht näher eingehen will.”

 

[Da war doch irgendwo eine Gabel. Wo ist die denn jetzt?]

MC: “Bleiben wir mal beim Mensch - Personen Thema. In dem System, das so clever aufgebaut ist, wo eben der Papst früher diese Person erfunden hat.

Warum? Weil der Mensch eben nicht interessant ist fürs System. Er ist souverän. Er hat alle Rechte. Im Naturrecht hat er nur Rechte und keine Pflichten [mich nähme mal wunder, was da die Natur dazu sagt.] Den kann man finanziell nicht ausnehmen, den kann man nicht unterdrücken.

 

Der Souverän ist der Mensch, nicht der Staatspräsident. Da kommt jetzt die satanistische Umkehr.

Der Papst hat dann den Kanon 96 eingeführt und dann hat man gesagt, mit der Taufe wird der Mensch in der Kirche Christi zur Person. Wir haben vorher gehört, die Person ist eine Maske, eine Fiktion, die ist tot. [Ja, haben wir gehört, weil Du Schüblig das einfach mal behauptet hast.]

 

Damit hat der Papst alle Menschen bei der Taufe für tot erklärt. Ist natürlich alles im Kommerz. [An dieser Stelle wird Stricker etwas unruhig. Und ich suche immer noch eine Gabel…]”

 

DS: “Das finde ich schwierig, einfach zu sagen, das Wort hat diese Wurzeln und deshalb wird es auch nach Jahrhunderten noch genauso verstanden. Worte ändern oft auch im Lauf der Geschichte die Bedeutung.”

MC: “Das stimmt. Man kann auch im Duden nachschauen, wie man Schifffahrt schreibt, mit 2 f oder mit 3. Ich sage jeweils meinen Schülern, schreibt es doch mit 6, sieht auch cool aus. [Jetzt aber ganz ruhig bleiben - der Mann ist *LEHRER*? Das kann nicht sein. Ich glaube der gestrige Booster löst bei mir gerade Halluzinationen aus…] Das ist Versklavung.”

 

Stricker interveniert und verteidigt den Duden.

Christian: “Als Mensch kann man souverän sein und selber entscheiden, wie man ein Wort schreibt.” [An dieser Stelle geht ein freundlicher Gruss raus an Weib Karin.]

Stricker: “Gut, aber das kann man als Person auch machen.”

MC: “Nun gut, als Person bist du tot. Du kannst die Rolle einer Person nehmen, aber das sind Fiktionen, die sind tot. Das ist eine Erschaffung vom Vatikan, eine Erschaffung vom System. Aber gehen wir mal etwas weiter [Oha. Irgendeinen Mist behaupten, den selbst Stricker nicht für bare Münze nehmen kann, dann irgendwelche Worthülsen wiederholen und zum nächsten Thema übergehen.]

 

Wir haben vorher die Demokratie angesprochen. Warum ist die wichtig? Da gibt es ein Buch, das erst gerade herausgekommen ist, das ist ‘Staats-Oper Schweiz’ von David Dürr. Er hat vor Jahren schon einmal versucht, dieses Buch herausgegeben. Er durfte es nur als 1. April Scherz drucken. Das System fand das gar nicht toll.”

[Später im Gespräch enthüllt MC übrigens, dass sogar Dürr die Mensch-Person-Geschichte absurd findet.]

DS: “Moment! Also das ‘System’, was auch immer das sein soll, hat sicher nicht verboten, dass D. Dürr ein Buch druckt.” [Ich hätte nicht gedacht, dass ich das je sagen werde: Danke, Dani!]

MC: “Doch. Das wollte man verhindern. Weil der Inhalt ist ziemlich brisant.”

DS: “Wie will man das denn verhindern? Man kann höchstens dem Verlag sagen, ihr dürft das nicht drucken. Es gibt keine Grundlage für so etwas.”

 

MC: “Ja, das ist halt, wenn man [Dürr] als Jurist tätig ist, gibt es da viele Druckmittel. Das weiss ich aber nicht im Detail. Ich möchte auch nicht darauf eingehen.” [Schade.]

Stricker: “Ich bin jetzt da ein Bisschen hartnäckig. Wenn das System wirklich nicht wollte, dass ein Buch gedruckt wird, dann würde man Dürr einfach beseitigen. Das Buch wurde aber gedruckt. Das ist jetzt einfach eine Behauptung, die Du nicht substanziieren kannst. Das ist eine Behauptung, die wir nicht als wahr einstufen können.”

MC “Doch, doch. Das ist keine Behauptung. Man kann es hier nachlesen. [Und weil man es nachlesen kann, ist es keine Behauptung.]”

 

Stricker: “Sag es in einem Satz, wie wollte man es verhindern.”

Christian: “So im Detail ist es natürlich nicht drinnen. Das ist ja klar, dass man [Dürr] das nicht sagt.”

Stricker: “Ich würde das sofort publik machen als 70-jähriger Anwalt. Ich kann das nicht so glauben.” [Oha. Habe ich Stricker unterschätzt?]

 

MC: “Der Druck ist natürlich subtil.”

Stricker: “Du hast noch nicht erklärt, wie. Ich will das einfach klarstellen.” [Nun überlege ich mir langsam, ob ich nicht bei Stricker ein Abo lösen soll. Der Mann ist ja richtig investigativ unterwegs!].

Christian: “Wir können es auch offen lassen. [Irgendwie seh ich da jetzt langsam ein Muster. Und ich muss unbedingt Gabeln kaufen.] Eigentlich geht es darum, dass er widerlegt hat, dass wir eine Super-Demokratie haben. Mit Zahlen. Er hat belegt, wieviele Gesetze wir, das Volk durchgewunken haben. Nicht der BR, das ist eine Firma, eine Verwaltung, eine Holding. Darauf kommen wir noch.” [Ich frage mich, wo die verdammten Gabeln sind.] Er hat das sogar upgedatet, hat die neuesten Zahlen genommen. [Das ist ja richtig super! Die *neuesten* Zahlen! Wer macht denn sowas?] Er hat das sehr gut gemacht, der hat die Zahlen zusammengezählt. [Oha.] Was denkst Du, wieviel Mitspracherecht hast Du als Mensch, oder auch als Person, spielt hier jetzt keine Rolle, wieviel?”

 

Stricker: “Ich habe seinen Vortrag gesehen. Irgendwo so 0.03%.”

Christian: “0.1%. Sogar aufgerundet. 0.1% Mitspracherecht haben wir in dieser Super-Demokratie als Bürger, die für alles bürgen.” [Bin immer noch am Gabeln suchen. Ob ein Schraubenzieher auch geht?]

DS: “Er hat das aber schon auch ein Bisschen schlau gerechnet. Wir haben dann doch auch die Vertreter gewählt, die das entscheiden. [Note to self: Gabeln kaufen. Stricker Abo lösen.] Damit haben wir natürlich mehr als die 0.1% entschieden.”

 

MC: “Nein. Man kann es hier drin genau nachlesen. Ist sehr empfehlenswert. Sein Statement ist, dass Demokratie ein Bisschen eine Oper ist. Daher auch der Titel. [Wer hätte das gedacht...]

‘Parlament’ kommt von ‘parlare’ das heisst schwatzen und ‘mentire’ das heisst lügen. [Plastik Gabel müsste eigentlich auch gehen. Haben wir irgendwo Plastik Gabeln?] Also ein Lügengeschwätz.”

DS: “Gut, aber auch das ist natürlich nicht die Bedeutung des Wortes ‘Parlament’.”

MC: “Ja, wobei, da gibt es verschiedene Auslegungen und diese Auslegung ist für mich sehr treffend.” [Gabeln. Oder auch Messer. Scheissegal. Irgendetwas Spitzes halt.]

 

DS: “Gut. Das ist wie ‘Ent-täuschung’, das Ende einer Täuschung. So ist das Wort aber nicht entstanden. Ist witzig, aber nicht die sprachhistorisch richtige Interpretation des Wortes.

[Mir kommt spontan der Song der Motels in den Sinn: ‘Take the L out of Lover and it’s Over’. Oder mixe im Namen Christian Frei alle Buchstaben, nimm ein paar raus und setz ein paar neue rein und das Resultat ist ‘Absoluter Spinner, der von nichts eine Ahnung hat’ - erstaunlich, nicht?]

 

Das ist zwar ein witziges Wortspiel, aber die richtige sprachhistorische Ableitung ist es nicht [Akzeptiert Stricker Paypal? Heikel war der ja eigentlich noch nie, solange Kohle reinkommt… Was war nochmals genau mein Paypal Passwort?]

 

MC: “Kann man stehen lassen, ich finde es dennoch sehr treffend. [Pardon? Du Spinner bist gerade von *Stricker* komplett widerlegt worden…] Das stimmt. Das Buch habe ich natürlich aufmerksam gelesen, war auch ein Augenöffner für mich. [Augenöffner? Ich habe den starken Drang, mir aus Hilflosigkeit und Verzweiflung ein Auge auszustechen und der spricht von Augenöffner? A propos Öffner: ein Brieföffner. Das ginge auch. Haben wir irgendwo einen Brieföffner?]

 

[Hier sind wir jetzt bei 17:48. Oder anders gesagt: Das Gespräch dauert noch weitere 2 Stunden und runde 10 Minuten. Bisher hat der Spinner (und damit ist ausnahmsweise nicht Stricker gemeint) viel kompletten Unsinn behauptet, nichts belegt, sich als völlig inkompetent erwiesen und jeden Einwand beiseite gewischt.

Zeit für mich, mal nachzuschauen, wer das überhaupt ist, der Christian Frei. Aha. Ehemaliger Primarlehrer, nun Unternehmer, mit seinen zwei Brüdern und Rolf Hiltl Mitgründer von Tibits.

Unnötig zu sagen, dass sich sowohl Hiltl auch auch seine zwei Brüder in aller Form von MC distanziert haben.

Offenbar hat sich MC auch nicht entblödet, KKdt Schellenberg in einem Brief aufzufordern, den Gesamtbundesrat zu verhaften.

 

Ich geh morgen Gabeln kaufen. Versprochen. Heute muss ich das aber irgendwie über die Runden kriegen. Ich machs mal viel summarischer. Versprochen. Von nun an nur noch Highlights.]

MC: “Blocher ist ein Freimaurer.” [Oha.] Blocher muss den Souverän in diesem Land verkaufen. Er ist der Volksvater.”

MC: “Kenn mich nicht aus mit den Gesetzen, dadurch, dass ich nicht betriebsblind bin, verstehe ich das System. Ich halte Abstand. [Klar, je weniger man über ein Thema weiss, desto qualifizierter ist man. Wie war das mit der satanistischen Umkehr?]

 

Wir sind als Personen, als *Tote* in diesem System eingeloggt. Das System macht das sehr konsequent. Wenn man z.B. mal das Abstimmungsmaterial anschaut, da ist z.B. die Four Corner Rule: wenn ich etwas in ein Quadrätli schreibe, das vier Ecken hat [haben nicht alle Quadrätli 4 Ecken?], dann kann ich das einfach wie ein Post-it irgendwo hinkleben. Es hat einen Bezug zu dem worauf es klebt, aber es ist nicht wirklich damit verbunden. Damit werden z.B. die Unterschriften auf Bankverträgen missbraucht. Deshalb muss man immer schön im Kästchen unterschreiben.”

 

DS: “Was?”

MC: “Die 4-Corner-Rule ist eigentlich, was in den 4 Ecken ist, hat einen Bezug zu dem, was aussen steht, aber es ist nicht wirklich direkt bezogen. Es ist in einem Quadrätli drin [ist allerdingd ein Rechteckli, kein Quadrätli]. Das kann man wie eine Post-it wegnehmen. Wenn ich jetzt hier schreiben würde ‘ich bin… äh… glücklich’ und mir das auf die Brust hefte, dann heisst das, ich, der Mensch Christian, bin glücklich. Dann klebe ich es vielleicht hier auf dein Mikrophon. Ist dann das Mikrophon glücklich?

Wenn ich die Abstimmungsunterlagen anschaue, also die 4-Corner-Rule ist international bekannt, das kann man googeln. [Ich google gerade nach ‘forks for sale’]. Das sieht dann so aus. [Zeigt ein Plakätli mit einem Stimmzettel.]

 

Also das Ja, das dort steht, hat eigentlich gar nichts mit dem Text zu tun, das ist isoliert.”

Stricker: “Naja, das ist jetzt… man kann auch sagen, man will es maschinell auslesen oder Missverständnisse vermeiden, darum muss man in einem Feld unterschreiben.”

 

MC: “Ja, könnte man auch so inerpretieren. Aber die 4-Corner-Rule gibt es nun einmal, mit denen wird gearbeitet. [Was der Mann unter 4-Corner-Rule versteht, ist dermassen hanebüchener Unsinn, dass ich mittlerweile nicht nur mir selber die Augen ausstechen will.]

Das hat auch Vorteile. Du kannst in einem Vertrag ein Kästchen zeichnen und was da drin steht, gehört nicht zum Vertrag.”

 

Stricker: “Das stimmt doch nicht. Der Vertrag ist trotzdem gültig und wird durchgesetzt.”

MC: “Ja, aber die Unterschrift ist Gold wert. Mit der wird gearbeitet.” [Was hat das jetzt mit Strickers Einwand zu tun?]

Stricker: “Was heisst, die ist Gold wert?”

MC: “Die wird missbraucht, um Verträge zu machen. Da kommen wir noch darauf.

Weil, ich will nicht in den Kommerz hineingehen, das ist eine grössere Hausnummer.

Da werden Personen geschaffen. Ich habe mittlerweile etwa 18 verschiedene Personen [da denke ich mir zum ersten Mal: der Mann hat glaub ich recht. Stricker äussert denselben Gedanken: multiple Person?]

Ja, mit der verschiedenen Schreibweise natürlich, nicht mit mir als Mensch. Ein Beispiel ‘Herr und Frau’ ist ein geschützter Titel, damit machst Du eine Meldeobligation. Das ist ein Papier, das an der Börse gehandelt wird.

[Kann man sich mit einem Zapfenzieher die Augen ausstechen?] Es gibt eine Homepage, wo Du nachschauen kannst, mit Deiner AHV Nummer, wieviele Firmen mit Deiner Geburtsurkunden handeln. Es geht in diese Richtung.”

 

DS: “Gib mir doch die URL, dann schauen wir gleich nach.” [Dani, Ich lös morgen ein Abo!]

MC: “Kann man beim TG-Kanal ‘Person wird Mensch’ nachschauen. Ich kann die URL nicht auswendig. Ich habe nachgeschaut, mit der alten und der neuen AHV-Nummer. Mit der alten sind es über 25.000 Firmen, die mit meiner Geburtsurkunde handeln. [Ob da wohl auch ein Gabel-Hersteller dabei ist?] Bei der neuen waren es etwa 250.”

DS: “Wieviel kostet denn Deine Geburtsurkunde? Und was wird mit der gemacht? Mir ist das ein Bisschen zu abstrakt [netter Euphemismus…]. Was ist Dein Schaden, dass damit gehandelt wird.”

MC: “Musst Du Dir so vorstellen: Personen sind ja tot. Die können ja nichts erschaffen. Menschen sind die, die den Wert haben.”

DS: “Das ist *Deine* Definition… es gibt natürliche Personen, juristische Personen, das ist einfach Juristen-Sprech. Mit natürlichen Personen sind Menschen gemeint.” [Ja, ist ja gut. Ich habe ja gesagt ich kauf ein Abo!]

 

MC: “Ich will nur, dass man den Kommerz dahinter versteht. Menschen sind kreativ, die bauen Häuser, die bauen irgendwelche Salate an, und pflücken und machen. Also der Mensch hat unermesslichen Wert. Den kann man auch nicht versichern, darum braucht man die Person. [Gibt es eigentlich eine Versicherung für Menschen, die sich selber aus Verzweiflung mit einer Gabel beide Augen ausgestochen haben?]”

DS: “Wer sagt, dass der Mensch nicht versicherbar ist?”

MC: “Du kannst es mal probieren. Gehe zu einer Versicherung und sag, ich bin der Mensch Dani und ich will eine Versicherung. Dann sagen die, nein, das geht nicht, Sie müssen da eine natürliche Person haben. Das ist alles sehr clever, ein Bisschen verhüllt.

[Man könnte auch sagen vernebelt, so wie Dein Verstand, Du Spinner.]

Aber Du wolltest wissen, was der Wert einer Geburtsurkunde ist. Eine Geburtsurkunde ist ein Bond. Aber eben, ich will da nicht zu sehr darauf eingehen.

 

Das ist wie Skalvenhandel. Jemand, der unternehmerisch tätig ist, hat einen höheren Wert, ein Krimineller auch, der bringt Geld in die Gerichtskasse. [Ja, klar, man weiss ja auch schon bei der Geburt, ob jeman Unternehmer, Krimineller oder beides wird.

To do Liste: Gabeln kaufen, Stricker Abo lösen, ein paar Kriminelle kaufen.]

Darum haben wir ja soviele Gesetze.”

 

DS: “Aber das kostet ja das System vor allem.”

MC: “Nein, nein, das wird über das Kollateral hinten alles abgerechnet. Das ist das Konto, das man bei der Geburt eingerichtet hat mit der Geburtsurkunde. Dort hat man den Menschen zur Person erklärt als Fiktion. Die BIZ in Basel hat ja eine AHV-Nummer eingerichtet. Die BIZ verwaltet

übrigens weltweit *alle* Kollateralkonti aller Menschen

[würden auch besser etwas Gescheites machen. Gabeln herstellen oder so.]

Damit hast Du ein Konto, wo Dein Wert drauf ist.”

DS: “Eine Million zum Beispiel.”

MC: “Nein, viel mehr. Viel mehr. Nur ein Beispiel, aber ich will nicht zu sehr in den Kommerz gehen.

[Hattest Du schon erwähnt.]

 

Ich zeige nachher noch ein paar Lösungsansätze, die werden Dich auch erstaunen. Du kannst an Dein KK herankommen, da gibt es so promissory notes, die Du freigeben kannst. Du kannst das der SNB schicken. Die schreiben Dir diesen Schuldschein gut.”

[Die to do-Liste wird länger: Gabeln kaufen, Stricker abonnieren, Kriminelle kaufen, Promissory Note der SNB zustellen. Zum Glück ist morgen Sonntag.]

DS: “Da krieg ich Geld? Wieviel?”

 

MC: “Genau. Du kannst vor allem Rechnungen einzahlen. Ich kenne Leute, die rechnen Ende Jahr ihre Krankenkasse ab. Oder sie zahlen Hypotheken ab, über ihr Kollateral, das ihnen gehört. Das muss man natürlich mit einem richtigen Papier machen. Da sind übrigens Kommerzgruppen daran, das so einfach wie möglich zu machen.”

DS: “Hast Du nicht das Gefühl, dass da ganz viele Leute dahinter sind, um Kürsli zu verkaufen, wie man angeblich damit Geld sparen kann und in Wahrheit verdienen einfach die Leute damit Geld, die diese Kürsli verkaufen?”

 

[Tamisiech. Was ist denn heute mit dem Stricker los? Oder liegt es an mir? Booster Nebenwirkungen? Ich habe das Gefühl, der kann meine Gedanken lesen…]

MC: “Nein. Das kann ich Dir also versichern, die Kurse… der Kommerz ist so kompliziert, auch bewusst so gemacht…”

 

DS: “Wenn das doch einer gemacht hat und es funktioniert, warum machen das nicht schon längst alle?”

MC: “Weil es eben e chli kompliziert ist. Da sind wir daran, dass das System so viel Arbeit bekommt. Du schickst die Mietrechnung Deiner Wohnung, Dein Auto, das Du zum fahren brauchst, eigentlich ist alles bezahlt, was lebensnotwendig ist.”

 

DS: “Das ist wie das Christentum, das das ewige Leben verspricht. Du versprichst ein Leben im Überfluss.”

MC: “Überfluss haben wir eh in der Natur. Aber alles geht zurück in die House Joint Resolution 192. Kann man auch auf diesem TG-Kanal nachschauen. Da hängt die ganze Geschichte.” [Hmmm. Joint… das wär natürlich auch keine schlechte Idee. Wir stehen bei 30:07 von 2:38:37. Zeit für ein Päuseli. Weiss nicht, ob ich später weitermache. Eigentlich sollte ich schon. Weil so richtig verstanden habe ich das noch immer nicht.]

Jetzt mal ernsthaft: wie kann man einen solch absurden, hirnrissigen, verquasten Bullshit glauben?

Ich muss jetzt zum Augenarzt. Vielleicht kann man da noch was retten. Möglicherweise gibts noch Teil 2.

mensch:anja:zuercher

Ausflugstipps

In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps. 

Unterstützung

Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie.

Rezepte

Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren.

Persönlich - Interviews

"Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Patrick (Freitag, 10 Juni 2022 14:57)

    Danke Anja! Wird eigentlich Zeit, dass jemand da mal Aufklärungsarbeit leistet, was die Mensch-Person-Sekte angeht.
    Und herzlichen Dank an Dani Stricker an dieser Stelle… So schwer mir dieser Satz auch fällt.