22. Mai 2020

Neuseeland zieht Vier-Tage-Woche in Betracht

DMZ – GESELLSCHAFT/WIRTSCHAFT ¦ Patricia Jungo ¦

 

In Neuseeland versucht man Lösungen zu finden, um die von der Corona-Krise erheblich geschwächte Wirtschaft wieder anzukurbeln. Auch alternative Arbeitsmodelle wie beispielsweise eine Vier-Tage-Woche stehen zu Diskussion. Regierungschefin Jacinda Ardern zeigt sich dieser Idee gegenüber offen und motiviert die Arbeitgeber im Land, über eine solche Einführung nachzudenken. Jacinda Ardern berichtete, viele Neuseeländer hätten erzählt, dass bei flexibleren Arbeitszeiten Reisen im eigenen Land ein viel grösserer Stellenwert zukommen würde.

 

Bereits 2018 wurde die Vier-Tage-Woche von der einheimischen Rechtsberatungsfirma Perpetual Guardian (mehr als 200 Mitarbeiter) eingeführt. Dieser Schritt hatte weltweit Aufsehen erregt. Dieses schon bestehende Modell könnte also eine mögliche Lösung sein, um Neuseelands Wirtschaft nach der Corona-Pandemie wieder auf die Sprünge zu helfen. Dies betonte auch der Firmengründer Andrew Barnes gegenüber den Medien. Weiter berichtete er, dieses Arbeitsmodell habe die Mitarbeiter glücklicher und produktiver gemacht. Ihre mentale und körperliche Gesundheit habe auch erheblich davon profitiert.

 

Die Premierministerin erklärte in ihrem Video, schlussendlich sei dies eine Angelegenheit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sie finde es aber sehr sinnvoll darüber nachzudenken und zu prüfen, ob es in der Firma möglich wäre. Es würde ohne jeden Zweifel der Tourismus-Branche im ganzen Land sehr helfen. Natürlich ist auch diese in Neuseeland schwer von der Krise getroffen worden. Die Grenzen sind immer noch zu und viele Neuseeländer müssen mit weniger Geld auskommen. Damit die Wirtschaft des Landes wieder angekurbelt wird und Arbeitsplätze geschaffen werden können, sieht die Regierung vor, Milliarden zu investieren. Dazu hat sie vor Kurzem ihren „Rebuilding Together“ genannten Haushalt im Volumen von 27 Mrd. Euro verabschiedet. Schwerpunkt dabei sind Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen sowie Ausbildung.

 

 

Quelle: euronews

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