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Spätestens jetzt realisieren die Massnahmengegner, wie verschlagen ihre Führer agieren - besser spät als gar nie!

Impfdorf bei der Eröffnung (Foto: Kanton Zürich Twitter @gd_zuerich)
Impfdorf bei der Eröffnung (Foto: Kanton Zürich Twitter @gd_zuerich)

DMZ –  GESELLSCHAFT / LEBEN ¦ WF ¦                               Impfdorf bei der Eröffnung (Foto: Kanton Zürich Twitter @gd_zuerich)

KOMMENTAR

 

Seit heute Morgen können sich Menschen im Zürcher Hauptbahnhof  gegen Corona impfen lassen. Das Angebot wird dann auch sehr rege genutzt, was den Führern der Massnahmenkritiker nicht passt. Es sind die selben Führer, die laufend von Diskriminierung, Zwang, Unterdrückung und Freiheit schwadronieren - einmal mehr agieren sie komplett entgegen ihrer erlogenen Pseudophilosophie. Denn was sie anderen fälschlicherweise vorwerfen praktizieren diese sektiererischen Organisationen seit Monaten nämlich selber. Die Skeptikergefolgschaft regt sich auf - und einmal mehr verwünscht sie ihre unehrlichen und machtgierigen Führer: "Man muss sich endlich von diesen falschen Hunden trennen!", "Ich streike nun jedes Mal wenn ein Aufruf von Mass-Voll kommt. Die klauen uns sowieso nur unser Geld." kann man z.B. unter den vielen Kommentaren in einschlägigen Foren lesen. 

 

Impfdorf HB Zürich
Mit verschiedenen niederschwelligen Angeboten sollen in dieser Woche alle die Möglichkeit haben, sich über die Impfung zu informieren und sich unkompliziert impfen zu lassen. Ein zentrales Element der Impfwoche ist vom 8. bis 10. November das Impfdorf in der grossen Halle des Zürcher Hauptbahnhofs, in dem man sich informieren, beraten und impfen lassen kann.

 

"Wir geben nochmals Vollgas. Die Entwicklung in anderen Ländern zeigt, wie wichtig eine möglichst hohe Impfquote ist. Dabei stehen in unserer Impfwoche die persönliche Information und die individuelle Beratung im Vordergrund."

Regierungsrätin Natalie Rickli

 

Wieso diese erneute Aufruhr in der Skeptikerszene?

Die "selbsternannten" Führer der Skeptiker haben für den Abend zu einer Demonstration vor dem Impfdorf in Zürich aufgerufen. Viele Anhänger wissen nicht, was das nun soll? Gegen was oder für was demonstriert man nun eigentlich noch. Oder besser gefragt: Gegen was oder für was noch nicht.

Noch bis Mittwoch kann man sich in den Containern im Hauptbahnhof impfen lassen - offenbar wollen das die Führer ver-, bzw. behindern. Völlig sinnbefreit und ohne Konzept werden Demos angekündigt, wieder abgesagt, was die Mitglieder und Gefolgschaft offensichtlich verwirrt.

Deshalb sind dem Ruf der Mass-Vollen und Freiheitstrychler kaum Leute gefolgt. Die Verbindungen drohen zu zerbrechen - endlich, ist man versucht zu sagen.

 

Impfdorf bei der Eröffnung (Foto: Kanton Zürich Twitter @gd_zuerich)

 

Was passiert mit dem Geld?

Auch die vermeintliche Geldsammlung für die Multimillionäre der Walliserkanne stösst auf Unverständnis. Ausserdem werden innerhalb dieser Gruppen die Rufe auch immer lauter, dass man endlich wissen wolle was mit den über 100'000.- Fr. Spendengelder gemacht wurde. "Wenn ich erfahre, dass ich mit meiner Spende nur den Rimoldi finanziert habe, will ich meine Kohle zurück, subito!", schreibt ein verärgerter (ex)Fan des Klubs.

 

Die Ja-Kampagne der Zivilgesellschaft für das Covid-Gesetz vom 8.11.2021 meldet sich dazu

"Aufruf zur Demo im Impfdorf – das Nein-Lager zeigt sein wahres Gesicht"

"Das Komitee "Ja-Kampagne der Zivilgesellschaft für das Covid-Gesetz" verurteilt auf schärfste den heutigen Telegram-Aufruf von Mass-voll, um 17:30 Uhr im Zürcher Hauptbahnhof innerhalb des Impfdorfs zu demonstrieren.", schreibt das Komitee in ihrer Medienmitteilung. Mit dieser Aktion solle ganz offensichtlich impfwilligen Menschen Angst eingejagt und diese vom Impfen abgehalten werden. 

 

"Hier zeigt sich das wahre Gesicht des harten Kerns des Nein-Lagers. Es geht diesen Leuten nicht ums Zertifikat, sondern generell gegen sämtliche Massnahmen zur Pandemiebekämpfung. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, Mass-voll und ihre Kumpanen möchten die Pandemie mit allen Mitteln verlängern, weil sie so weiterhin mehr ihren Demo-Spass haben können", sagte Kampagnensprecher Peter Metzinger zu den Medien. 

 

Wer Freiheit verlangt, dürfe nicht den freiwilligen Impfentscheid erschweren. Schon gar nicht, wenn es dabei um das Retten von Menschenleben und den Schutz des Gesundheitssystems und der Wirtschaft geht. Eine Pandemie bekämpfe man nicht mit Demonstrationen, sondern mit einer möglichst hohen Impfquote. Deshalb geht es am 28. November auch nicht nur um ein Zertifikat, sondern generell um die politische Legitimation, die Pandemie weiterhin zu bekämpfen. Das Komitee ruft zu einem deutlichen Ja an der Urne auf. 

 

Auch diese Demo floppt - Der Aufruf verhallt fast ungehört

Es regt sich ein Mass-Voll-Groupie auf, dass niemand an die Demo ging. Stell dir vor es ist Demo und niemand geht hin.

 

Impfdorf bei der Eröffnung (Foto: Kanton Zürich Twitter @gd_zuerich)

 

Später trafen dann noch eine Handvoll Massvolle ein und wurden abgewiesen. Die Empörung in der kleinen Gruppe ist gross.

 

Impfdorf bei der Eröffnung (Foto: Kanton Zürich Twitter @gd_zuerich)

 

Sehr zur Freude der Twittergemeinschaft, die den Twitteraccount von Mass-Voll aktuell mit ironischen und aufmüpfigen Kommentaren fluten: "Die könnten z.B. auch gegen Salmonellen (Bakterien) demonstrieren, wäre medizinisch auch nicht zielführend.", "Oh wie schaad... :-)", "Verstehe ich das richtig, Ihr seid dagegen, dass Leute die Freiheit haben, sich impfen zu lassen?", "Euch ist aber hoffentlich klar, dass mit der Störung der Impfaktion eine Linie überschritten wurde?", "So geil, super Zürcher vo Polizei", "Polizei Zürich isch die best", "Sind ihr jetzt voll dure?", "glaub eingetrychl.. eh, gekesselt…", "Kaum zu fassen, mit welcher Dummheit manche Menschen gestraft wurden. Wenn Dummheit Glocken schwingen würde, würde es vielerorts in den Gassen bimmeln. Ach, das tuts schon...?", "Hätte nicht gedacht, dass ich von diesem Account mal eine positive Nachricht lesen darf."...

 

Es sieht ganz so aus, als ob die 5 Minuten der Berühmtheit für die beiden Schwurblervereine durch sind.

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