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Nur die wenigsten Internetsurfer würden wohl darauf kommen, dass es eine Suchmaschine gibt, die 80 Prozent des Gewinns in die Pflanzung von Bäumen investiert (Mo, 30 Mär 2020)
DMZ ¦ UMWELT/NATUR ¦ Patricia Jungo ¦   Genau dies tut in der Tat die in Berlin ansässige Web-Suchmaschine Ecosia. Das Unternehmen ist ein CO2-neutrales „Social Business“, welches alle Server mit Ökostrom von Greenpeace Energy betreibt.   Es sind bis zum 30.03.2020 bereits über 88 Millionen Bäume gepflanzt worden. Ecosia schreibt auf Instagram, es seien mehr Bäume angepflanzt worden und die Zahl von 88 Millionen entspreche der Anzahl der gepflanzten Bäume, die mindestens drei Jahre überlebt hätten. Andere Bäume würden nicht mitgezählt. Ecosia beschäftigt 25.000 Bauern und regeneriert 20.000 Hektar. In Indonesien, Madagaskar, Burkina Faso, Tansania und Peru werden 170 verschiedene Baumarten eingepflanzt. Die Nutzung von Ecosia ermöglicht jede Sekunde die Pflanzung eines Baumes. Ein Baumzähler oben rechts im Browser-Fenster verrät, wie viele Bäume durch die eigene Websuche gepflanzt wurden bzw. werden. Ecosia ist verfügbar als Download für den Computer und als App fürs Handy: www.ecosiag.org. Ecosia hat einen Blog, in dem die Entwicklung der Gebiete beschrieben wird, in denen die Bäume gepflanzt werden.     Quelle: www.nur-positive-nachrichten.de Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Selbstbeweihräucherung, Spontanbeiträge, die keine sind und andere Grausamkeiten, um sich auf dem Buckel der Pandemie einen Karrierekick zu verpassen (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ – KULTUR¦   Wegen des Virus überschwemmen uns "Künstler" und Entertainer mit Spontanbeiträgen und anderen misslungenen Versuchen bis hin zu selbst geschriebenen Corona-Songs, die an Peinlichkeit kaum zu überbieten sind. Man versteht scheinbar unter Solidarität - sich selber in Szene zu setzen. Übler ist kaum mehr möglich. Spätestens seid Gölä und Trauffer, weiss man, dass die Schweizerinnen und Schweizer auf Trash stehen. Aber was momentan abgeht ist doch etwas zuviel des "Guten".   Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendein Musiker sich dabei filmen lässt, wie er sich am Küchentisch die Holzgitarre umschnallt, sich abmüht und ein Liedchen anstimmt. Natürlich nie fehlerfrei, dafür echt schweizerisch und authentisch.   Viel interessanter wäre es, wenn andere Berufsgruppen Beiträge ins Netz stellen würden. Ja, ich möchte Verkäuferinnen bei ihrer Arbeit sehen, die sich täglich mit eigenartigen Leuten abgeben müssen, Schreiner, die einen Schrank bauen, dem Schweisser, der einen Safe öffnet, dem Polizisten beim Bussen verteilen usw. Das hätte dann tatsächlich auch Unterhaltungswert und man könnte ohne Skrupel bei den Trällerbeiträgen weiterscrollen, um sich etwas weiter unten interessante Beiträge anzusehen.   Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Bern - Mobiles Testcenter steht bereit (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ – BERN ¦   Am Montagnachmittag (30.3.2020) startet auf dem Gelände der BEA in Bern der Betrieb mit einem Bus zur Abnahme von COVID-19-Tests. Ärztinnen und Ärzte im Kanton Bern, die nicht selber testen können oder die eine alternative Testinfrastruktur benötigen, können ihre Patientinnen und Patienten, welche die Kriterien gemäss BAG erfüllen, an den mobilen Testbus überweisen. Personen, die aus eigenem Antrieb einen Test machen wollen, können nicht getestet werden. Eine ärztliche Überweisung ist zwingend.   In Absprache mit dem Kantonalen Führungsorgan hat die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion entschieden, dass ab Montag, 30.03.2020, eine Pilotphase mit einem Bus zur Abnahme von COVID-19-Tests gestartet wird. Getestet wird nach den Kriterien des BAG. Betrieben wird der Testbus durch die Knecht Gruppe (Knechtcare, EUROBUS und Welti-Furrer). Der vom Kanton Bern beauftragte Betreiber stellt das Personal zur Verfügung und liefert den Bus mit der Infrastruktur, dem Testmaterial, der Laborkapazität, dem Desinfektionsmittel sowie dem Schutzmaterial.   Mit dem Testbus-Angebot können die Hausarztpraxen sowie die Spitäler entlastet werden. Zudem kann mit dem geplanten Ausbau des Testbus-Angebots der Zugang zu einer Testmöglichkeit für Personen in weniger zentralen Gebieten sichergestellt werden. Als erster Standort wurde das Gelände von BEA/Expo in Bern ausgewählt. Ab heute Nachmittag sind erste Tests möglich – und ab Dienstag kann der Betrieb vollständig aufgenommen werden. Je nach Entwicklung der Situation wird entschieden, ob der Testbus in Bern verbleibt oder an einen anderen Ort verschoben wird.   Nachfrage entscheidet über Ausbau Mit dem heute zu startenden Betrieb handelt es sich um eine Pilotphase; der Bedarf und die allgemeine Situation werden laufend neu beurteilt. Es ist möglich, dass nach der Pilotphase das System angepasst wird. Die Arztpraxen einer bestimmten Region werden vorgängig informiert, wann der Testbus in ihrer Region stationiert ist. Sie haben dann die Möglichkeit, ihre Patientinnen und Patienten, welche die Kriterien gemäss BAG erfüllen, online zu registrieren und an einen mobilen Testbus zu überweisen. Die Webseite ist seit Montagmorgen für die Pilotphase in der Region Bern freigeschaltet.   Guten Durchfluss garantieren Das mobile Testzentrum ist so aufgebaut, dass ein guter Durchfluss an Patientinnen und Patienten garantiert ist. Damit wird das Ansteckungsrisiko für die Mitarbeitenden und für die zu testenden Personen auf ein Minimum reduziert. So werden beim Eintreten in die Schleuse die Stammdaten erfasst, dann folgt die Befragung durch die Ärzte, anschliessend der Abstrich. Vor dem Verlassen der Schleuse werden die getesteten Personen über das weitere Vorgehen informiert.   Ärzteschaft ist wichtige Partnerin Bei einem positiven Befund folgt eine telefonische Kontaktaufnahme durch einen Arzt oder eine Ärztin des Testbus, mit Abgabe der BAG Merkblätter zum weiteren Vorgehen. Die Testresultate werden den Hausärztinnen und Hausärzten der getesteten Personen mitgeteilt. Sollte der Testbus-Betrieb nach der Pilotphase mit mehreren Bussen weitergeführt werden, können sich einsatzbereite Ärztinnen und Ärzte des Kantons Bern via Meldeportal für Einsätze zur Verfügung stellen (www.be.ch\corona). Diese sollten über mehrere Tage für einen Einsatz zur Verfügung stehen. Sie müssen zwingend jünger als 60 Jahre alt sein und dürfen nicht zu den besonders gefährdeten Gruppen gemäss BAG gehören.     Quelle: Kanton Bern Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Die Kantonspolizei Freiburg hat bereits 61 Personen angezeigt, die gegen die Massnahmen der Behörden verstossen haben (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ – FREIBURG ¦   Die Maßnahmen unserer Behörden werden im Allgemeinen von der Bevölkerung respektiert. Allerdings sind bereits 61 Personen wegen Verletzung dieser Auflagen gebüsst worden. Die Kantonspolizei ist auch besonders wachsam in Bezug auf die Kriminalität. Außerdem hat sie aufgrund von Verkehrsunfällen, die das Rettungspersonal unnötig überlasten, die Zahl der Verkehrskontrollen erhöht.     Nach den Beschlüssen des Bundesrates vor zwei Wochen hat die Kantonspolizei Freiburg die Präsenz von Polizeibeamten im ganzen Kanton verstärkt, um die Massnahmen strikt anzuwenden und gleichzeitig den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen. An sonnigen Tagen wurde besonderes Augenmerk auf Orte gelegt, an denen viele Leute spazieren gingen. Im Großen und Ganzen werden die Maßnahmen von den meisten Menschen respektiert, obwohl in Zusammenarbeit mit den Gemeinden einige Parks oder öffentliche Gärten eingezäunt werden mussten, um unangemessene Zusammenkünfte zu vermeiden. Bis heute wurden 61 Unbekümmerte gebüsst, weil sie gegen die Massnahmen des Bundes verstossen haben, wie z.B. nicht eingehaltene Abstände und Versammlungen von mehr als 5 Personen. Die Kantonspolizei ist auch besonders wachsam gegenüber der «gewöhnlichen» Kriminalität und achtet unter anderem auch auf Phänomene der Cyberkriminalität (z.B. in sozialen Netzwerken). Es wurde ein Rückgang des Straßenverkehrs festgestellt. Dennoch setzt die Kantonspolizei ihre tägliche Arbeit fort, insbesondere auch mit Verkehrskontrollen (Geschwindigkeitsüberschreitungen, körperliche Verfassung der Fahrer), um Verkehrsunfälle und somit eine unnötige Überlastung der Rettungsdienste, allen voran der Gesundheitsdienste, zu vermeiden.   Die Kantonspolizei Freiburg garantiert die strikte Kontrolle der verordneten Massnahmen und lädt die Bevölkerung ein, folgende Empfehlungen zu befolgen: Empfehlungen - Unterlassen Sie unnötiges Reisen - Befolgen Sie strikte die Empfehlungen und Anweisungen der Behörden - Vermeiden Sie Aktivitäten, die im Falle eines Unfalls erhebliche Rettungsressourcen erfordern Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Aktuelle Lage - Experten des Bundes informieren (Mon, 30 Mar 2020)
Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten BAG - Bildquelle: SRF Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten BAG - Bildquelle: SRF DMZ – BLAULICHT / POLITIK ¦   Daniel Koch vom BAG macht den Anfang. Er meint, die Situation scheine stabil geblieben zu sein. Aktuell gebe es 15'475 bestätigte Infektionen und 295 Todesfälle. «Der Anstieg ist einigermassen der gleiche wie in den letzten Tagen», so Koch. Das sei ein kleines Zeichen, dass die Massnahmen greifen würden. «Es ist jedoch noch zu früh, um Schlussfolgerung zu ziehen».   Bereits fast 32'000 Kreditvereinbarungen Erik Jakob: «Bund kann mit dem am 25. März bekannt gegebenem Programm gesunden Unternehmen rasch Kredite sprechen. Die Massnahme richtet sich an Einzelunternehmen, es umfasst auch die Selbständig-Erwerbenden.» Die Formulare seien 130'000mal heruntergeladen worden. Insgesamt seien 31'853 Kreditvereinbarungen abgeschlossen worden. Die effektive Verbürgungssumme liege bei 6.6 Milliarden Franken. Das bedeute, dass ein Drittel der zur Verfügung stehenden 20 Milliarden bereits vergeben seien. «Möglichst vielen KMU einfach zu Liquidität verhelfen», dieses Ziel sei erreicht worden, ergänzt Erik Jakob. Man habe innert weniger Tage ein System aufgebaut, dass viele KMU mit flüssigen Mitteln versorgen könne. Brigadier Raynald Droz sagt, die Armee bleibe weiter engagiert. «Ich begrüsse dieses Miliz-System», so Droz. Es bewähre sich. «Diese Leute tun alle etwas mehr als das Nötigste.» Aus sämtlichen Kantonen seien Anfragen eingegangen.   Schweizer kehren aus dem Ausland zurück Als nächstes spricht Hans-Peter Lenz, Leiter Krisenmanagement des Aussendepartements. Er meint, dass man nun sehen könne, dass schon viele Schweizerinnen und Schweizer, die auf Reisen waren, zurück seien. Die lasse sich an den Zahlen der Travel App des Aussendepartements ablesen. Letzte Woche habe man noch 17'000 Registrierungen gehabt, jetzt seien es noch 13'700. Morgen würden zudem weitere Rückführungsflüge aus Manila und Buenos Aires ankommen.   Kapazitäten sind momentan ausreichend Eine Journalistin will wissen, ob das BAG auch Zahlen zu den Intensiv-Patienten publizieren könnte. So sehe die Bevölkerung, ob die Kapazitäten noch reichen würden. Man würde das anschauen, so Daniel Koch. Man habe in der Taskforce Kenntnis von den Zahlen. «Und ich kann Ihnen versichern, im Moment sind die Kapazitäten ausreichend.» Man überlege sich, wie und ob man die Zahlen publizieren werde.   Aktuell werden also französische Patienten zur Behandlung in die Schweiz geschickt. Ein Journalist will dazu noch weiterführend wissen, weshalb keine italienischen Patienten in die Schweiz geschickt worden seien. Laut Daniel Koch habe es seines Wissens gar keine Anfragen aus Italien gegeben.   Die Beatmungsgeräte reichen momentan aus Reichen die Beatmungsgeräte aus? So die Frage eines Journalisten. Aktuell seien etwas mehr als 280 Patienten auf Beatmungsgeräte angewiesen, meint Daniel Koch. «Es gibt aber sehr viel mehr, als momentan gebraucht werden», so Koch.   In Österreich wird die Maskenpflicht eingeführt. Ein Journalist will wissen, ob das auch für die Schweiz Sinn mache. Daniel Koch will zwar die Vorgehensweise der österreichischen Regierung nicht kommentieren. Aber: «In der Schweiz haben wir aktuell diese Massnahme nicht vorgesehen.»    Wissenschaftliches Gremium zur Unterstützung Koch bestätigt, dass momentan wissenschaftliches Gremium zusammengestellt worden sei zur Unterstützung bei der Bewältigung der Pandemie. Im Gremium würden natürlich Epidemiologen sitzen, aber auch andere Wissenschaftler zum Beispiel im Bereich des Datenmanagements. Das Gremium hätte eine ausschliesslich beratende Funktion.   Was hat das BAG auf seiner Einkaufsliste?, will ein Journalist wissen. Daniel Koch kann nicht sagen, was all diese nötigen Besorgungen den Steuerzahler kosten werden. Auf der Liste sei jedenfalls alles, das in den nächsten Monaten zur Mangelware werden könnte - also nicht bloss Masken, sondern zum Beispiel auch Medikamente, so Koch weiter.   Deshalb hat Koch ein Pflästerli auf der Stirne Würden die Schutzmasken auch ausreichen, um private Haushalte zu beliefern? Nein, die würden einfach ausreichen für das Gesundheitspersonal, meint Koch. Das habe er damit gemeint, dass es genügend Masken hätte. Dann sagt er noch etwas zum Pflästerli an seiner Stirn. «Ich bin in eine Türe gelaufen», so Koch.   Unklar, wann Höchststand erreicht Wann ist der Höchststand der Epidemie erreicht? Auf diese Frage könne er nicht antworten, meint Daniel Koch. Das sei sehr schwierig zu sagen. Senioren seien aktuell sehr verunsichert wegen der stündlichen Aufrufe, nicht nach draussen zu gehen, so eine Journalistin. Er verstehe die Bedenken von älteren Personen sehr gut, so Daniel Koch. Ein kurzer Spaziergang in der Sonne mit dem Partner sei sicher gut. Oder auch Turnübungen auf dem Balkon mache Sinn. Die Kinder seien wenig betroffen von der Krankheit, sagt Koch einmal mehr. Dennoch könnten sie das Virus - wenn auch selten - übertragen. Es sei deshalb wichtig, dass die Grosseltern Abstand halten würden zu den Enkeln.   Was ist mit Selbstständigen, die keine Hilfe bekommen? Eine Journalistin fragt, was mit den Selbstständigen sei, die aktuell nicht vom Hilfsprogramm des Bundes profitieren könnten. Es würden aktuell tatsächlich nicht alle Selbstständigen unterstützt, so Erik Jakob vom Seco. Momentan werde aber diskutiert, was man da machen könnte. Das sei keine einfache Aufgabe, meint Jakob. Er könne aber versichern, dass der Bundesrat Antworten liefern werde.   Über 132'000 Arbeitslose Die Kurzarbeits-Entschädigung wachse massiv stärker an als die Arbeitslosenzahlen, so Erik Jakob vom Seco. Das sei auch das Ziel gewesen. Die Unternehmen sollten auf Kurzarbeit ausweichen und nicht einfach Leute entlassen. Man sei aktuell bei 132'660 Arbeitslosen, das sei eine Arbeitslosenquote von 2.9 Prozent, so Jakob weiter.   Keine gute Idee, die ganze Belegschaft zu testen Es sei ihm der Fall eines Unternehmens bekannt, dass alle seine Mitarbeitenden auf das Covid-19 testen wolle, sagt ein Journalist und will wissen, was Daniel Koch davon halte, da es nun ja auch mehr Testkapazitäten gebe. «Das ist keine gute Idee», antwortet Koch. Aus einem einfachen Grund: Beim Virus gebe es eine zwei bis und 14-tägige Inkubationszeit. In dieser Zeit könne man das Virus im Körper nicht nachweisen. «Sie wissen also nach dem Test genau so viel wie davor», meint Koch.   Eine Journalistin fragt sich, ob es einen Rettungsplan für die Luftfahrtbranche gebe. Erik Jakob antwortet, dass sich das Finanzdepartement mit den Gross-Unternehmen beschäftige, die teilweise vor massiven Liquiditätsproblemen stünden. Es sei auch bereits eine Arbeitsgruppe im Einsatz.    Strategie für die Zeit danach Das BAG hatte mehrfach gesagt, man arbeite bereits an einer Strategie nach dem Peak. «Das ist nicht eine rein epidemiologische Frage, sondern eine Frage der öffentlichen Gesundheit», erläutert Daniel Koch. Das Dossier sei aktuell im Departement des Innern angesiedelt und Ergebnisse würden zu gegebener Zeit kommuniziert.   Koch: «Gibt Verpflichtung, Todesfälle zu melden» Sind alle Menschen, die in der Schweiz am Virus gestorben seien, im Krankenhaus verstorben, fragt ein Journalist. Ein Teil davon sei natürlich in den Spitälern verstorben, doch die Gesamtzahl umfasse alle am Virus Verstorbenen, antwortet Daniel Koch. «Es gibt eine Verpflichtung, Todesfälle zu melden.» Im Detail könne er jedoch nicht sagen, wie sich die Todeszahl genau zusammensetze.   Koch: «Wird immer Orte geben, an denen die Krankheit übertragen wird» Wo kommt es zu den meisten Ansteckungen, fragt ein Journalist. Das sei eine gute Frage, meint Daniel Koch, das würden sie sich auch immer wieder stellen. Wirklich sagen, könne er es jedoch nicht und deshalb könne man auch nicht sagen, wo die Massnahmen besonders eingehalten werden müssten. «In einer freien Gesellschaft wie der Schweiz wird es immer Orte geben, an denen die Krankheit übertragen wird.»   «Wir haben aktuell genügend Masken» Laut BAG hat es aktuell genügend Masken in der Schweiz. Dass Apotheken offenbar ihren Kunden aktuell für 3 Franken Masken verkaufen, wie eine Journalistin anmerkt, findet Daniel Koch vom BAG «problematisch». Klar sei: «Wir haben aktuell genügend Masken - sowohl für das Pflegepersonal, wie auch für alle anderen Leute, die mit Risikogruppen arbeiten», so Koch weiter. Dieser Bestand reiche auch nicht bloss für wenige Tage aus. Wolle man hingegen die ganze Bevölkerung mit Masken versorgen, brauche es natürlich wesentlich mehr.   Grosse Menschenansammlungen am Wochenende? Was zeigen die Daten der Swisscom? Hat es am Wochenende an gewissen Orten grosse Menschenansammlungen gegeben? Das könne er noch nicht sagen, meint Daniel Koch, die Daten seien noch nicht ausgewertet. «Es hat nur eine Person Zugriff auf diese Analysen und das bin nicht ich», meint Daniel Koch. Deshalb könne er das nicht beantworten. Man würde die Zahlen rechtzeitig mitteilen.   Braucht es weitere Firmen, die Beatmungsgeräte herstellen? In den USA wird General Motors beauftragt, Beatmungsgeräte zu produzieren. Etwas, das auch hierzulande Sinn machen würde? Aktuell nicht, sagt Daniel Koch. «Die Schweiz hat einen der grössten Produzenten für Beatmungsgeräte weltweit.» Es sei nicht angezeigt, weitere Firmen anzufragen.   Wie viel Gesundheitspersonal hat sich mit dem Virus angesteckt? Momentan gebe es keine Statistik, die zeige, wie viele Menschen aus der Gesundheitsbranche sich bereits mit dem Coronavirus angesteckt hätten, antwortet Daniel Koch auf die Frage einer Journalistin. Wir werden schauen, ob man später solche Zahlen veröffentlichen könne.   Besonders viel Kurzarbeit im Kanton Tessin Gibt es regionale Unterschiede bezüglich der Anfragen für finanzielle Hilfen? Welcher Kanton braucht am meisten Unterstützung? In Sachen Kurzarbeit sei ganz eindeutig das Tessin Spitzenreiter, erklärt Erik Jakob vom Seco. Dort betreffe es schon fast 40 Prozent der Erwerbstätigen - im Rest der Schweiz seien es durchschnittlich 15.6 Prozent.   Forschung mit Immunitäts-Tests Momentan würde sich ausschliesslich die Forschung mit Immunitäts-Tests beschäftigen, meint Daniel Koch. «Auf dem freien Markt gibt es diese Bluttests noch nicht.» Mit den Erfahrungen aus der Forschung könne man dann sagen, wo und wie breit diese Tests eingesetzt würden.   Einheitliche Regelung im Schulwesen wird geprüft Wird der Bund einheitliche Regeln im Schulwesen einführen, fragt eine Journalistin. Zum Beispiel wegen der Prüfungen, wann und ob die durchgeführt würden. «Ich weiss, diese Fragen werden geprüft», so Daniel Koch. «Es ist aber noch zu früh, dass wir hier definitive Antworten haben.» Damit beenden die Experten des Bundes die Medienkonferenz.   Fliegt die Schweiz minderjährige Flüchtlinge aus? Eine weitere Frage: Beteiligt sich der Bund an Sofortmassnahmen für minderjährige Flüchtlinge in griechischen Camps? Die Schweiz habe aus Griechenland verschiedene Gesuche erhalten, um unbegleitete Minderjährige einzufliegen. Doch durch die aktuelle Situation sei es im Moment leider nicht möglich, diese Jugendlichen hierher zu holen, sagt Barbara Büschi vom EJPD.   Trotz Coronavirus-Infektion im Spital zur Arbeit? Einem Journalisten sei der Fall einer jungen Pflegefachfrau bekannt, die positiv auf das Virus getestet wurde, von ihrem Arbeitgeber aber gezwungen werde, weiterhin zur Arbeit zu erscheinen, weil sie nur milde Symptome habe. Was hält Daniel Koch davon? «Ich kann sehr schlecht Einzelfälle beurteilen», meint dieser. Theoretisch sei es aber so, dass auch eine Person mit milden Symptomen andere Personen anstecken könne. «Es ist nicht sinnvoll, solche Personen einzusetzen.» Falls die Person aber kein Patientenkontakt habe, sei dies eventuell anders zu beurteilen. «Ich kann aber nicht wirklich Einzelfälle kommentieren.»   300 Millionen Masken für die ganze Schweiz? Wie viele Masken bräuchte man, um die Schweizer Bevölkerung gesamthaft zu versorgen? Ganz genau könne er das nicht beziffern. Doch eine Studie der ETH spreche von einem Gesamtbedarf von 300 Millionen Masken, so Daniel Koch.   Masken-Produktion in der Schweiz hat begonnen Würde der Grossteil der Masken nach wie vor im Ausland bestellt, oder ist die Produktion im Ausland bereits angelaufen, fragt ein Journalist. «Momentan kommen die Masken grösstenteils aus dem Ausland», antwortet Koch. Die Schweizer Produktion habe jedoch bereits begonnen. Koch versichert ein weiteres Mal: «Derzeit gibt es keine Spitäler, die Probleme mit Masken-Engpässen haben».   «Ausbildung in der Armee findet nur noch draussen statt» Eine Journalistin fragt, wie die Armee verhindern will, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Man wolle die beiden Standorte, die besonders betroffen seien, ganz genau im Auge behalten, sagt Brigadier Raynald Droz. Zudem sei die Ausbildung verlängert worden und finde nicht mehr unterirdisch statt. Weiter würden Masken verteilt.   Quelle: SRF / BAG / admin.ch  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Bäch SZ - 40-Jähriger schiesst mehrmals auf Polizeifahrzeug (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ - BLAULICHT NATIONAL ¦    In der Nacht auf Montag, 30. März 2020, ging kurz nach 1 Uhr ein Notruf bei der Kantonspolizei ein, wonach der Melder an der Seestrasse in Bäch polizeiliche Hilfe benötige.   Beim Eintreffen der Polizeipatrouille wurden aus einer Wohnung mehrere Schüsse in Richtung des Patrouillenfahrzeugs abgegeben. Der mutmassliche Täter, ein 40-jähriger Schweizer, konnte um 3.30 Uhr zur Aufgabe bewegt und verhaftet werden. Verletzt wurde niemand.   Aufgrund des Einsatzes musste die Seestrasse in Bäch gesperrt werden, die Sperrung konnte nach der Verhaftung wieder aufgehoben werden. Nebst der Kantonspolizei Schwyz stand der Rettungsdienst im Einsatz, der vorsorglich aufgeboten wurde. Die Kantonspolizei Schwyz hat die Ermittlungen rund um die Schussabgaben aufgenommen.  Quelle: polizeiticker.ch Link: https://www.polizeiticker.ch/artikel/bach-sz-40-jahriger-schiesst-mehrmals-auf-polizeifahrzeug-145477 Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Coronavirus Schweiz – Weiterer Anstieg positiv getesteter Fälle (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ - BLAULICHT NATIONAL ¦   Bestätigt Fälle in der Schweiz am 30. März 2020: Anzahl positiv getesteter Erkrankungsfälle: 15 475 Personen Verstorben 312 Personen   Die hier veröffentlichen Zahlen beziehen sich auf Meldungen, die bis am frühen Morgen beim BAG eingetroffen sind. Sie entsprechen in der Regel dem Datum der Probeentnahme durch die Ärztin/den Arzt. Die Daten können deshalb von denjenigen Zahlen abweichen, welche die Kantonen kommunizieren. Quelle: polizei-schweiz.ch Link: https://www.polizei-schweiz.ch/coronavirus-schweiz-weiterer-anstieg-positiv-getesteter-faelle-2/ Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Kriens LU – 55-jährige Vermisste tot in Wald aufgefunden (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ - BLAULICHT NATIONAL ¦        Vermisst wurde seit Freitag, 6. März 2020, 11.00 Uhr, die 55-jährige Ursula S. aus Kriens.   Die seit Freitag, 6. März 2019, vermisste Frau konnte am Freitag, 27. März 2020, tot in einem Wald in Kriens aufgefunden werden. Es liegen derzeit keine Hinweise vor, die auf eine Dritteinwirkung schliessen lassen.   Ursula Schmid verliess zu Fuss ihren Wohnort in Kriens. Sie gab an, dass sie spazieren gehen werde. Die Vermisste ist seither nicht mehr an ihren Wohnort zurückgekehrt,   Signalement Die Vermisste ist 172 cm gross und schlank. Sie trägt eine braune Jacke, dunkle Jeanshose, ein Stirnband oder eine rote Mütze. Quelle: polizeiticker.ch Link: https://www.polizeiticker.ch/artikel/kriens-lu-55-jahrige-ursula-s-vermisst-144355 Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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DMZ - Ausflugsziele Top 50 (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ - in eigener Sache ¦ #mittellaendische   Liebe Leserinnen und Leser Wir haben ein neues Tool für Sie auf unserer Seite. Zur Verfügung gestellt von ausflugsziele.ch.   So wird es garantiert nie langweilig! Mit den Top 50 finden Sie jederzeit und aktuell passende Ausflugsziele. Viel Spass! Hier geht es zu den Top50 Ausflugszielen Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Es lohnt sich! (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ - In eigener Sache ¦   Es lohnt sich unserer Facebookseite www.facebook.com/mittellaendische zu folgen.   Denn in regelmässigen Abständen hat man die Chance tolle Preise abzuräumen.   Viel Glück! Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Schweizerinnen und Schweizer leben immer mehr mit Schulden (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ - GESELLSCHAFT / LEBEN ¦   Im Jahr 2017 waren Zahlungsrückstände die häufigste Verschuldungsart in der Schweiz. 18,9% der Bevölkerung lebten in einem Haushalt mit mindestens einem Zahlungsrückstand in den vorangehenden 12 Monaten. Am häufigsten ausstehend waren Steuerrechnungen und Krankenkassenprämien. 8% lebten in einem Haushalt mit mindestens drei verschiedenen Verschuldungsarten. Dies sind die Ergebnisse der Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamts für Statistik (BFS).   Zu den Verschuldungsarten zählen neben den Zahlungsrückständen die Fahrzeug-Leasings, Klein- oder Konsumkredite, Ratenzahlungen, Verschuldungen bei der Familie oder Freunden, Hypotheken auf den Zweitwohnsitz, sowie Kontoüberziehungen oder unbezahlte Kreditkartenrechnungen. Berücksichtigt man sämtliche dieser sieben Verschuldungsarten, lebten im Jahr 2017 42,5% der Bevölkerung in einem Haushalt mit mindestens einer Verschuldung.   Rund 10% lebten in Haushalten mit unbezahlter Steuerrechnung Zur Verschuldungsart «Zahlungsrückstände» zählen unbezahlte Mieten oder Hypothekarzinsen für den Hauptwohnsitz, laufende Wasser-, Strom-, Gas- und Heizungsrechnungen, Krankenkassenprämien, Kreditrückzahlungen, Steuern, Rechnungen für Telekommunikation, Unterhaltszahlungen und andere Rechnungen. Die am häufigsten vorkommenden Zahlungsrückstände waren dabei im Jahr 2017 die Steuerrechnungen und Krankenkassenprämien mit einem Auftreten bei 9,9% respektive 7,3% der Bevölkerung. Der Anteil Personen, der von mindestens einer Art von Zahlungsrückstand betroffen ist, sinkt mit zunehmendem Alter, Bildungsstand und Einkommen. Personen, die in einem Haushalt mit Kind(ern) leben, waren dagegen häufiger betroffen (25,0% mit mindestens einer Art von Zahlungsrückstand) als Haushalte ohne Kinder (11,2%). Zudem hatten mehr als ein Drittel der Personen, die in einem Einelternhaushalt leben, mindestens einen Zahlungsrückstand in den vorangehenden 12 Monaten.   8% lebten in Haushalten mit mindestens drei Verschuldungsarten Die nach den Zahlungsrückständen häufigsten Verschuldungsarten waren Fahrzeug-Leasings (14,6%), Verschuldungen bei der Familie oder Freunden (10,3%) und Klein- oder Konsumkredite (9,0%). Insgesamt lebten 42,5% der Bevölkerung in einem Haushalt mit mindestens einer Schuldenart, 18,4% mit mindestens zwei und 8% mit mindestens drei. Die Bevölkerungsgruppen, die am häufigsten in einem Haushalt mit mindestens drei Verschuldungsarten leben, waren Grossfamilien mit drei oder mehr Kindern (17,1%), Erwerbslose (15,3%), sowie Ausländerinnen und Ausländer (13,0%). Personen, die in Haushalten in der französisch- beziehungsweise italienischsprachigen Schweiz lebten, hatten mit 12,5% respektive 11,7% öfter mindestens drei Verschuldungsarten als Personen, die in Haushalten in der Deutschschweiz lebten (6,2%).   Anhäufung von Schulden, Betreibungen und Verlustscheinen Bei den Personen, die in einem Haushalt mit mindestens drei Verschuldungsarten leben, wiesen 27,5% mindestens eine Betreibung in den letzten 12 Monaten aus. 7,6% der Bevölkerung leben zudem in einem Haushalt mit mindestens einer Person, die eine Betreibung oder einen Verlustschein zu ihren Lasten hat. Vor allem erwerbslose Personen (26,0%) sowie ausländische Personen aus ost- oder aussereuropäischen Ländern (23,8%) und Grossfamilien (18,3%) sind betroffen.   Mit zunehmendem Alter sinkt die Bereitschaft zu Spontankäufen Nur knapp 6% der Schweizer Bevölkerung ab 16 Jahren waren 2017 mit der Aussage absolut einverstanden, dass sie sich etwas kaufen, auch wenn sie es sich eigentlich nicht leisten können. Die Zustimmung war aber besonders hoch bei den Personen, die in einem Haushalt mit mindestens einer Betreibung oder einem Verlustschein (14,1%) und mit mindestens einer Kontoüberziehung oder einer unbezahlten Kreditkartenrechnung lebten (13,2%). Während eine von zehn Personen zwischen 18 und 24 Jahren der Aussage voll und ganz zustimmte, waren es bei den Personen ab 65 nur 3,8%. Ebenfalls hoch ist die Zustimmungsrate bei Einelternhaushalten mit Kindern zwischen 0 und 17 Jahren (12,0%) und bei Personen, die in Haushalten mit materiellen Entbehrungen leben (11,5%). Das verfügbare Äquivalenzeinkommen spielt dagegen für die Zustimmung zu dieser Aussage fast keine Rolle, im Gegensatz zur Sprachregion: In der französischsprachigen Schweiz stimmen 10,0% der Personen ab 16 Jahren dieser Aussage zu, in der deutschsprachigen Schweiz sind es 4,5%.       Quelle: Bundesamt für Statistik http://www.statistik.admin.ch                          Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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UBI: Freie Meinungsbildung und Diskriminierungsverbot (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ – POLITIK / UMWELT ¦   Im Jahr 2019 gingen bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) 30 neue Beschwerden ein. Im gleichen Zeitraum erledigte die UBI 35 Verfahren. In drei Fällen stellte sie eine Rechtsverletzung fest. Dies geht aus dem Tätigkeitsbericht der UBI hervor.   Im 35. Jahr ihres Bestehens wurden 30 Beschwerden bei der UBI eingereicht. Die ihr vorgelagerten acht Ombudsstellen der SRG und der privaten Veranstalter verzeichneten 2019 gesamthaft 636 Beanstandungen. Somit mündeten nur 4,7 Prozent der Fälle vor den Ombudsstellen in eine Beschwerde an die UBI. Die Ombudsstellen der Radio- und Fernsehveranstalter verfügen über keine Entscheidbefugnis wie die UBI, sondern vermitteln zwischen den Beteiligten. Von den 2019 bei der UBI eingegangenen Beschwerden, die sich teilweise gegen mehrere Publikationen richteten, betrafen 19 die deutsche, drei die französische und acht die italienische Sprachregion. 25 Beschwerden zielten gegen Publikationen der SRG und fünf gegen Programme von privaten Veranstaltern. Fernsehausstrahlungen wurden weit mehr beanstandet (24) als Radio- und Onlinebeiträge (je 3).   Gegenstand der Beschwerden bildeten in der grossen Mehrheit Nachrichten- und andere Informationssendungen. Im Fokus standen Beiträge zu aktuellen Themen wie diversen strafrechtlichen Ermittlungen, dem Klimawandel, dem Waffenrecht, dem Konsumentenschutz, Pflegekosten, Cannabis, häuslicher Gewalt, Sterbehilfe, den Konflikten in Katalonien und in Nahost sowie zu Parteien und Unternehmen. Gerügt wurden vor allem eine unzutreffende oder unvollständige Darstellung der Fakten sowie eine einseitige, tendenziöse und unausgewogene Berichterstattung. Programmrechtlich stand damit das Sachgerechtigkeitsgebot im Zentrum, welches die freie Meinungsbildung des Publikums schützt.   Bei den im Berichtsjahr erledigten 35 Beschwerden stellte die UBI in drei Fällen eine Rechtsverletzung fest. Zum ersten Mal hiess die UBI eine Beschwerde wegen Verletzung des Diskriminierungsverbots gut. Es ging dabei um die stereotype Darstellung einer Frau im Rahmen der Übertragungen der Fussball-Weltmeisterschaften 2018 durch Fernsehen SRF. Der sexistische Charakter der monierten Sequenz mit einem auf die sekundären Geschlechtsmerkmale reduzierten weiblichen Fussballfan wurde auch durch den humoristischen Kontext nicht relativiert. Bei den übrigen von der UBI festgestellten Rechtsverletzungen stand das Sachgerechtigkeitsgebot im Zentrum. Zu einem Beitrag des Regionalfernsehens Tele Top über einen Tierschutzfall konnte sich das Publikum keine eigene Meinung bilden, weil ausgestrahlte Bilder unzutreffend gekennzeichnet waren und relevante Hintergrundinformationen fehlten. Einen Beitrag des Politmagazins «Rundschau» von Fernsehen SRF zum «Fall Maudet» hiess die UBI gut, da er ein einseitiges und tendenziöses Bild des Genfer Politikers vermittelte. Der entsprechende Entscheid wurde beim Bundesgericht angefochten und ist deshalb nicht rechtskräftig. An den letzten öffentlichen Beratungen 2019 stellte die UBI zudem noch in zwei weiteren Beschwerdeverfahren eine Verletzung des Sachgerechtigkeitsgebots fest. Es ging dabei einerseits um einen Online-Artikel von RSI über einen Strafbefehl gegen eine italienische Juristin («Si spacciava per avvocata») und anderseits um einen Beitrag des Konsumentenmagazins «Kassensturz» von Fernsehen SRF über einen «schikanösen Chef» sowie die Online-Zusammenfassung desselben. Da die schriftlichen Entscheidbegründungen den Beteiligten erst anfangs 2020 eröffnet wurden, fallen diese Fälle nicht mehr in die Statistik 2019. Weitere Informationen finden sich im soeben veröffentlichten und in alle vier Landessprachen übersetzten Tätigkeitsbericht für das Jahr 2019. Die Broschüre kann kostenlos beim Sekretariat bezogen werden und ist auch auf der Website der UBI abrufbar.   Die seit 1984 bestehende UBI ist eine ausserparlamentarische Kommission des Bundes. Sie setzt sich aus neun nebenamtlichen Mitgliedern und einem dreiköpfigen Sekretariat zusammen. Präsidiert wird die Kommission von der Rechtsanwältin und Kommunikationsberaterin Mascha Santschi Kallay. Die UBI hat auf Beschwerde hin festzustellen, ob Inhalte von ausgestrahlten Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Veranstalter und vom übrigen publizistischen Angebot der SRG (Online-Angebote, Teletext etc.) Bestimmungen über den Inhalt redaktioneller Publikationen verletzt haben. Dazu gehören insbesondere die rundfunkrechtlichen Informationsgrundsätze mit dem Sachgerechtigkeits- und dem Vielfaltsgebot, der Schutz Minderjähriger sowie die Beachtung der Grundrechte mit u.a. dem Diskriminierungsverbot oder der Achtung der Menschenwürde. Ebenfalls zu beurteilen hat sie, ob eine rechtswidrige Verweigerung des Zugangs zu einem Rundfunkprogramm oder zu einer anderen Publikation vorliegt. Ihre Rechtsgrundlagen finden sich in Art. 93 der Bundesverfassung, im Bundesgesetz über Radio und Fernsehen sowie im einschlägigen internationalen Recht. Die Beratungen der UBI sind öffentlich und die Beschwerdeverfahren für die Beteiligten grundsätzlich kostenlos.     Quelle:  Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen http://www.ubi.admin.ch                          Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. 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DMZ - Veranstaltungskalender Mittelland! (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ - in eigener Sache ¦ #mittellaendische   Liebe Leserinnen und Leser Wir haben ein neues Tool für Sie auf unserer Seite mit unserem Partner gaw realisiert.   So werden Sie immer wissen was im Mittelland läuft! Oder erfassen Sie einfach Ihre eigenen Events und Daten. Viel Spass damit! Hier geht es zum Veranstaltungskalender Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Ein nicht zu verantwortendes Gedanken-Spiel mit Menschenleben (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Peter Beutler ¦   Gesundheitsminister Alain Berset erwartet, dass die Corona-Krise in der Schweiz nicht vor Mitte Mai zu Ende sein wird. Sars-CoV-2 greift in Europa weiter um sich, in den USA stellt man sich auf Millionen von Fällen ein. Agenturen/gbi/twei/dor 29.3.2020 - 21:15   »... wird nicht vor Mitte Mai zu Ende sein.« Das hört sich plausibel an. Was bringen die Zahlenspielereien? Eine Frage, wie man diese interpretiert. Das Corona-Virus mit einem Grippe-Virus gleichsetzen? Um das zu widerlegen, genügt ein Blick über die Grenze, nach Norditalien, nach Frankreich, nach Grossbritannien, nach Übersee in die USA. Die nächtlichen Kolonnen von Militärfahzeugen mit Leichen aus den Grosstädten Italiens, Spaniens und neuerdings auch in den USA. »Coronavirus: Höchster Anstieg der Todesfälle in Italien an einem Tag - Rotes Kreuz warnt vor sozialen Unruhen«, Cash 28.03.20. Dort, wo längst nicht mehr alle schwer Erkrankten behandelt werden können.   Wer von Sars-CoV-2 so befallen wird, dass er einer intensiven spitalärztlichen Pflege bedarf, überlebt nur, wenn ihm diese zuteil wird. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, auch jüngere mit einem chronischen Leiden wie Diabetes, Asthma, Gelbsucht, MS und weiteren. All das ist bei der Grippe nicht der Fall. In der Schweiz ist der gesetzliche/ verfassungsmässige Auftrag klar. Eine notwendige medizinische Versorgung ist zu gewährleisten. Beim Sars-CoV-2 muss das notwendige Instrumentarium zur Verfügung stehen: ausreichend Beatmungsgeräte, Masken und Fachpersonal. Dies ist derzeit nur möglich, wenn die Zahl der Ansteckungen möglichst tief gehalten wird. Dem BAG ist es bislang gelungen, diesen Auftrag zu erfüllen. Die Stimmen, die nun die bundesrätlichen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit in Frage stellen, tönen wie ein abscheuerregender Missklang. Ein nicht zu verantwortendes Gedanken-Spiel mit Menschenleben. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Über 4000 Personen in der höheren Berufsbildung erhalten 16,3 Millionen Franken Kurskosten zurückerstattet (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ – POLITIK / GESELLSCHAFT / BILDUNG ¦   Absolvierende von Vorbereitungskursen auf eine eidgenössische Berufsprüfung oder eine eidgenössische höhere Fachprüfung werden vom Bund seit 2018 direkt finanziell unterstützt. 50 Prozent der anrechenbaren Kursgebühren werden zurückerstattet. Für das erste Jahr der neuen Finanzierung sind 4096 Gesuche für Bundesbeiträge genehmigt und insgesamt 16,3 Millionen Franken ausbezahlt worden. Dies sind die Ergebnisse der neuen Statistik zur subjektorientierten Finanzierung in der höheren Berufsbildung (aHBB) des Bundesamts für Statistik (BFS).   Erstmals liegen Resultate vor zum 2018 neu eingeführten Finanzierungsmodell für die neue subjektorientierte Finanzierung in der höheren Berufsbildung. Das Jahr 2018 ist noch als Übergangsjahr zu betrachten. Die Ergebnisse 2018 der neuen Statistik zeigen ein vorläufiges Bild. Die meisten Gesuche beziehen sich auf Vorbereitungskurse der Berufsprüfung 2018 legten knapp 23 000 Personen eine eidgenössische Prüfung ab, 19 000 eine Berufsprüfung und knapp 4000 eine höhere Fachprüfung. 17% von ihnen reichten beim Bund bereits bis Ende 2018 ein Gesuch für Beiträge an die Kosten der Vorbereitungskurse ein, welches die Voraussetzungen erfüllte und bewilligt wurde.   Von den 2018 genehmigten Gesuchen betreffen rund 3200 Vorbereitungskurse für Berufsprüfungen (78%) und rund 900 Kurse für höhere Fachprüfungen (22%). Rückerstattung der Kursgebühren beträgt im Durchschnitt 4000 Franken 12,4 Millionen Franken an Beiträgen wurden vom Bund für die Finanzierung von Vorbereitungskursen auf eine Berufsprüfung und knapp 4 Millionen für Vorbereitungskurse auf eine höhere Fachprüfung gesprochen. Im Normalfall werden die Bundesbeiträge an Personen ausbezahlt, die die eidgenössische Prüfung abgelegt haben. 0,3 Millionen Franken gingen 2018 an Studierende, die einen Teilbeitrag vor der Prüfung beantragt hatten. Der durchschnittliche Beitrag pro Gesuch für Vorbereitungskurse auf eine höhere Fachprüfung war mit 4400 Franken um rund 500 Franken höher als jener für eine Berufsprüfung (3900 Franken).   Mehrheitlich Schweizer Männer Personen, die eine eidgenössische Prüfung ablegen, sind mehrheitlich männlich (64%) und haben zu 89% einen Schweizer Pass. Bei den Bezügerinnen und Bezügern von Bundesbeiträgen ist der Anteil Männer geringer (59%) und der Anteil Schweizer derselbe (89%). Bei der Berufsprüfung sind die Bezügerinnen mit 46% stärker vertreten als die Frauen des Prüfungsjahrgangs 2018 (38%). Bei der höheren Fachprüfung beträgt der Frauenanteil für beide Gruppen rund einen Viertel.   Über 5000 Vorbereitungskurse erfasst auf der Meldeliste Die Kurse, die zu einer Subvention berechtigen, werden von den Kursanbietern in der sogenannten Meldeliste eingetragen. Für 2017 und 2018 enthält diese Liste 5075 Kurse von 658 Anbietern. Das Angebot für Kurse, die auf die Berufsprüfung vorbereiten, ist mit 3719 Kursen grösser als jenes für die höhere Fachprüfung (1282 Kurse). 75% der Kurse werden ausschliesslich in deutscher Sprache angeboten. 16% finden auf Französisch statt und 3% auf Italienisch. 6% der Kurse werden in mehrere Sprachen angeboten. Der Anteil der Kurse auf Englisch ist kleiner als 1%. Vorbereitungskurse werden in allen Kantonen ausser Appenzell Innerrhoden angeboten. Ein Viertel der Kurse wird in mehreren Kantonen abgehalten. Das E-Learning betrifft nur 1% der Kurse. 43% aller gemeldeten Kurse werden im Ausbildungsfeld «Wirtschaft und Verwaltung» angeboten, danach folgen die Felder «Gesundheit» mit 13%, «Ingenieurwesen und Technische Berufe» mit 9% und «Persönliche Dienstleistungen» mit 8% der Kurse.   Übergangsjahr für die neue subjektorientierte Finanzierung Die Gesamtheit der Bezügerinnen und Bezüger des Prüfungsjahrganges 2018 wird erst Ende 2020 bekannt sein, da die Gesuche bis zu zwei Jahre nach der Prüfung eingereicht werden können. Weiter sind nur jene Personen zu einem Bundesbeitrag berechtigt, die nicht kantonal subventionierte Vorbereitungskurse ab 2017 belegt haben.       Quelle: Bundesamt für Statistik http://www.statistik.admin.ch                          Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Montagsbild - jeden Montag neu von und mit Benjamin Bula (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ - MONTAGSBILD ¦ Benjamin Bula ¦       So sah ich dann im Abendlicht, diesen frechen Frühlingswicht. Lustig grinste Er mich an, als ich meines Weges kam.     Jeden Montag erfreut uns der Rock-Poet Benjamin Bula mit einem neuen Montagsbild. Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Zweiklassengesellschaft bei den Selbständigen und Künstlern - nicht allen wird geholfen (Mon, 30 Mar 2020)
DMZ – POLITIK / GESELLSCHAFT ¦   Seit genau einer Woche gibt es für Selbständigerwerbende die sogenannte Corona-Erwerbsersatzentschädigung. Doch viele Selbständige haben keinen Anspruch darauf.      Mehr als 70'000 Selbständigerwerbende haben sich letzte Woche für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung angemeldet.  Mit der Corona-Entschädigung für Selbständigerwerbende erhalten einige Geschäfte zwar nur 3200 Franken, aber immer noch besser als gar nichts. Damit sind wir beim Punkt. Anrecht auf die Corona-Entschädigung haben nur jene, deren Geschäfte auf Befehl des Bundes dichtgemacht wurden – also Restaurants, Bars, Blumenläden, Boutiquen, Coiffeur-Salons, etc. Nichts erhalten aber alle anderen Selbständigen und Freelancer, deren Umsatz als Folge der verordneten Geschäftsschliessungen wegbricht.     Bleibt nur der Gang aufs Sozialamt? In derselben Lage wie Gärtner sind auch selbständige Grafiker, Fotografen, Taxifahrer, Dolmetscher, Touristenführer, Musiker oder auch die vielen Scheinselbständigen, die heute auf Abruf auf eigene Rechnung arbeiten müssen. Viele Berufsverbände fordern nun, dass der Bundesrat die Corona-Erwerbsersatzentschädigung auf alle Selbständigerwerbenden ausweitet. Denn sonst bleibt einem guten Teil von ihnen nur der Gang zum Sozialamt. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Der meistgelesene Artikel der letzten Woche (Mon, 30 Mar 2020)
Es geht los - Website der Ausgleichskasse bereits überlastet - So müssen Selbständige bei Erwerbsausfall vorgehen (Bildquelle: SRF) Es geht los - Website der Ausgleichskasse bereits überlastet - So müssen Selbständige bei Erwerbsausfall vorgehen (Bildquelle: SRF) Es geht los - Website der Ausgleichskasse bereits überlastet - So müssen Selbständige bei Erwerbsausfall vorgehen   DMZ - WIRTSCHAFT ¦   Wie will der Bund den Selbstständigen helfen? Die Corona-Krise stellt die Wirtschaft vor grosse Herausforderungen, vor allem auch viele Selbständigerwerbende. Denn im Gegensatz zu Firmen mit Angestellten können sie keine Kurzarbeit beantragen. Deshalb hat der Bundesrat auch ihnen Unterstützung zugesagt. Er hat entschieden, dass Selbständigerwerbende ab dieser Woche Taggelder beantragen können.   Wer hat Anspruch auf die Taggelder? Beantragen können es Selbstständige, die ihre Kinder betreuen müssen, weil die Schulen geschlossen sind. Oder Personen, denen vom Arzt in Quarantäne verordnet wurde. Aber auch jene, deren Geschäfte geschlossen bleiben müssen – zum Beispiel Coiffeure. Ausbezahlt wird 80 Prozent des Einkommens, aber höchstens 196 Franken pro Tag.   Mehr Informationen Coronavirus – die Situation in der Schweiz und weltweit Wie können diese Gelder beantragt werden? Die Betroffenen müssen die Taggelder bei ihrer AHV-Ausgleichskasse beantragen. Dieselbe Kasse bezahlt ihnen dann das Taggeld aus. Für die Kassen bedeutet das viel Arbeit. Laut den Schätzungen des Bundes ist mit über 160'000 Betroffenen zu rechnen. Klar ist, dass schnell gehandelt werden muss, denn es geht für viele Menschen um die Existenz. Ab wann kann man sich dafür anmelden? Seit heute Montag sollen auf den Websites der AHV-Ausgleichskassen die Informationen und die Anmeldeformulare für die Taggelder zugänglich sein. Ab Donnerstag gilt dann die Verordnung des Bundesrats und ab dann können offiziell Anmeldungen eingereicht werden. Allerdings werden die Ausgleichskassen die Anmeldungen trotz aller Dringlichkeit prüfen müssen, um Missbräuche zu verhindern. Das braucht Zeit. Erste Auszahlungen werden deshalb voraussichtlich ab Mitte April erfolgen.   Glückskette sammelt für Corona-Betroffene Die Glückskette ruft mit Unterstützung der SRG zum Spenden für Menschen auf, die wegen der Corona-Krise in eine Notlage geraten. Die gesammelten Gelder werden für Sofort- und Sozialhilfe in der Schweiz eingesetzt. Anders als bei regulären Sammlungen können aus logistischen Gründen infolge der Coronavirus-Pandemie keine nationalen Telefonzentralen für Spendenversprechen organisiert werden. Die Glückskette nimmt ab sofort Spenden online auf www.glueckskette.ch , Link öffnet in einem neuen Fensteroder per E-Banking auf das Postkonto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Coronavirus» entgegen.   Reichen maximal 196 Franken pro Tag aus? In einem Land wie der Schweiz sind 196 Franken pro Tag nicht besonders viel, hochgerechnet entspricht das etwas mehr als 4000 Franken Monatslohn. Für viele Betroffene ist aber entscheidend, dass sie überhaupt Geld bekommen. Denn viele Selbstständige verdienen wenig und haben deshalb kaum finanzielle Reserven für Krisen.     Quelle: SRF Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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