RSS DMZ

www.mittellaendische.ch Blog Feed

Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung (So, 11 Apr 2021)
Ulrike Stamer, Prof. Dr. med. Ulrike Stamer, Prof. Dr. med. DMZ –  MEDIZIN ¦ MM ¦ AA ¦   In einer grossen Studie haben das Inselspital, Universitätsspital Bern und die Universität Bern in zwölf Zentren und vier europäischen Ländern Untersuchungen zur Schmerzbehandlung während einer Operation bei Kindern durchgeführt. Die Analyse der Daten ergab bei fast jedem vierten Kind Optimierungsbedarf. Das Forschungsteam hat Möglichkeiten entdeckt, den Einsatz opioidhaltiger Schmerzmittel nach der Operation vorsorglich zu vermindern.   Die Optimierung der Schmerzbehandlung in allen Phasen eines operativen Eingriffes ist zu einer öffentlich diskutierten Aufgabe geworden, auch seitdem in den USA Probleme mit der Verschreibung opioidhaltiger Schmerzmittel aufgetreten sind. Dabei spielt die Verminderung der durch Schmerzen verursachten Einschränkungen der körperlichen Aktivität und die Vermeidung schmerzbedingter Schlafstörungen eine Rolle. Zugleich gilt es die zur Verfügung stehenden Medikamente und weiteren Massnahmen so aufeinander abzustimmen, dass allfällige Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder starke Müdigkeit auf ein Mindestmass vermindert werden können.  Die vorliegende Studie ging in Bezug auf die Ermittlung von Schmerzen neue Wege. Es wurde nach dem objektiv feststellbaren Schmerz und nach dem vom Patienten erlebten Schmerz gefragt.  (patient-reported outcome). Dazu gehörte u. a. auch, ob sich das Kind, oder wo nötig die Eltern bzw. Betreuungspersonen, in den zurückliegenden ersten 24 Stunden nach der Operation «mehr Mittel gegen Schmerzen» gewünscht hätte. In dieser einfachen Frage sind zahlreiche Dimensionen der Schmerzbehandlung abgebildet.    Grosses Bedürfnis nach einer besseren Schmerzbehandlung Nach einer Blinddarmoperation wünschten sich ein Viertel (24.8%) aller Kinder mehr Schmerzbehandlung in den ersten 24 Stunden nach der Operation. Bei den Kindern mit einer Mandeloperation war dies ein Fünftel (20.2%). Die Datenanalyse zeigte, dass dieser Wunsch in erster Linie auf schmerzbedingte Schlafstörungen und Bewegungseinschränkungen zurückzuführen war. Die Studienleiterin Prof. Ulrike Stamer erläutert: «Wir haben es hier mit zahlenmässig vielen betroffenen Patienten zu tun. Blinddarm- und Mandeloperationen sind die häufigsten Eingriffe bei Kindern und Jugendlichen überhaupt. Ein knappes Viertel der Studienteilnehmer signalisiert klar den Wunsch nach einer besseren Schmerzbehandlung»    Umfangreiche, multizentrische Studie  Die vorliegende Studie basiert auf dem internationalen Schmerzregister «PAIN OUT infant», das 2015 eingerichtet wurde, um die Qualität des postoperativen Schmerzmanagements bei Kindern zu verbessern. In die Studie wurden 472 Kinder mit einer Blinddarmentfernung und 466 Kinder mit einer Mandelentfernung einbezogen. Bei Kindern, die «mehr Mittel gegen Schmerzen» wünschten, wurden häufiger schmerzbedingte Einschränkungen und Nebenwirkungen berichtet. Ebenso erhielten sie postoperativ höhere Opioiddosen (Durchschnittlich 81 gegenüber 50 Mikrogramm Morphinäquivalente pro Kilogramm Körpergewicht). Überraschendes Resultat zeigt Weg einer Optimierung auf Die Auswertung der Befragungsdaten und der Vergleich mit den vor und während der Operation angewendeten Medikamenten ergab ein überraschendes Resultat: Es zeigte sich, dass Kinder, bei denen vorsorglich eine Gabe von mindestens zwei verschiedenen Klassen von Nicht-Opioid-Analgetika (NSAR, Metamizol oder Paracetamol) erfolgte, bei der Befragung 24 Stunden nach dem Eingriff deutlich seltener den Wunsch nach mehr Schmerzbehandlung äusserten. Der Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Anästhesiologie am Inselspital, Universitätsspital Bern, Prof. Frank Stüber zeigt sich optimistisch: «Wir haben mit diesen Studienergebnissen einen vielversprechenden Pfad verorten können. Die vorsorgliche Gabe von mindestens zwei verschiedenen Klassen von Nicht-Opioid-Analgetika scheint eine Möglichkeit zu sein, den Einsatz höherer Opioid-Dosen nach einer Operation zu vermindern.»  Weitere Forschung kann in Angriff genommen werden Die Auswertung der Daten des «PAIN OUT infant» Registers hat überaus wertvolle Ergebnisse geliefert. Die Kombination der Angaben zur Medikation und der Resultate der Befragung sind wichtige Werkzeuge des Qualitätsmanagements und der Forschung. In einem nächsten Schritt wird es nun darum gehen, die gefundenen Zusammenhänge einer vorsorglichen Schmerzbehandlung mit einem geringeren postoperativen Bedarf genauer zu ergründen. Eine detaillierte Analyse der Dosierungen der verschiedenen Schmerzmittel (Opioide und Nicht-Opioide) kann hier wichtige Hinweise geben. Auch ein Vergleich von Spitälern, die in Bezug auf die von Patienten berichteten Resultate (z.B. Bedürfnis nach Schmerzmitteln) unterschiedlich abschneiden, könnte klinisch interessante Informationen für weitere Verbesserungen der Schmerztherapie bei Operationen im Kindesalter liefern.     Experten:    Prof. Dr. med. Ulrike Stamer, Oberärztin, Department for Biomedical Research (DBMR), Universität Bern und Universitätsklinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie, Inselspital, Universitätsspital Bern   Prof. Dr. med. Frank Stüber, Direktor und Chefarzt, Universitätsklinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie, Inselspital, Universitätsspital Bern Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Gummi in der Umwelt (Sun, 11 Apr 2021)
BIld: unsplash/Imthaz Ahamed BIld: unsplash/Imthaz Ahamed DMZ - NATUR / KLIMA / UMWELT ¦   Das Profil am Reifen ist abgefahren, neue Pneus müssen her. Alltag für viele Autofahrerinnen und Autofahrer. Doch wohin «verschwinden» diese verlorenen Zentimeter des Reifenprofils? Sie landen als Mikrogummi hauptsächlich in Böden und Gewässern und zu einem kleinen Teil in der Luft. Und die Menge dieser Partikel in unserer Umwelt ist alles andere als gering, wie Forschende der Empa nun berechnet haben.   Mikroplastik ist in aller Munde – und wie bereits in mehreren Studien nachgewiesen in aller Körper. Doch die Menge an Mikroplastik in Luft und Wasser ist gering im Vergleich zu einem anderen Polymer, das unsere Luft und unsere Gewässer – und entsprechend auch unseren Organismus – belastet: Mikrogummi. Das sind feinste Partikel aus Reifenabrieb, die über den Strassenbelag in unsere Böden und in die Luft gelangen oder von Kunstrasen abgetragen werden. Forschende der Empa haben nun berechnet, dass sich in der Schweiz über die letzten 30 Jahre, von 1988 bis 2018, rund 200'000 Tonnen Mikrogummi in unserer Umwelt angesammelt haben. Eine beeindruckende Zahl, die bislang im Rahmen der Diskussionen rund um das Thema Mikroplastik oft vernachlässigt wurde.   Die Ursache: quietschende Reifen Als Hauptquelle für Mikrogummi eruierten die Forschenden rund um Bernd Nowack von der Empa-Abteilung «Technologie und Gesellschaft» Auto- und LKW-Reifen. «Wir quantifizierten den Abrieb von Reifen, aber auch Abtrag von künstlichen Grünflächen wie beispielsweise Kunstrasen», so Nowack. Dieser spiele aber nur eine untergeordnete Rolle, denn gerade einmal drei Prozent der ausgestossenen Gummipartikel stammen von Gummigranulat aus künstlichen Grünflächen. Für die restlichen 97 Prozent ist Reifenabrieb verantwortlich. Von den Partikeln, die in die Umwelt gelangen, verbleiben knapp drei Viertel in den ersten fünf Metern links und rechts der Strasse, 5% in den restlichen Böden und knapp 20% gelangen in Gewässer. Das Team stützte seine Berechnungen auf Daten zum Import und Export von Reifen und modellierte dann das Verhalten von Gummi auf Strassen und in Strassenabwasser. Seit dem Jahr 2000 sind die Richtlinien für die Wiederaufbereitung von Wasser und zur Verhinderung der Verschmutzung der Böden deutlich verschärft worden. Durch Massnahmen wie dem Bau von Strassenabwasser-Behandlungsanlagen (SABA) kann ein Teil des Mikrogummis mittlerweile aus dem Wasser entfernt werden.   Auswirkungen auf den Menschen gering Ein Teil des Mikrogummis wird zuerst über die Luft in die ersten fünf Meter links und rechts der Strasse transportiert, deponiert und teilweise wieder aufgewirbelt. Allerdings schätzt Christoph Hüglin von der Empa-Abteilung "Luftfremdstoffe / Umwelttechnik" die Auswirkungen auf den Menschen als gering ein, wie eine Studie aus dem Jahr 2009 belegt. "Der Anteil von Reifenabrieb am eingeatmeten Feinstaub liegt auch an verkehrsnahen Standorten im tiefen einstelligen Prozentbereich", so Hüglin. Mit Mikroplastik sollte Mikrogummi indes nicht in einen Topf geworfen werden, betonen die Forschenden. «Es handelt sich um unterschiedliche Partikel, die sich kaum miteinander vergleichen lassen», so Nowack. Und auch quantitativ bestünden riesige Differenzen: Nowacks Berechnungen zufolge bestehen nur 7% der in die Umwelt freigesetzten polymerbasierten Mikropartikel aus Plastik, ganze 93% aber aus Reifenabrieb. «Die Menge von Mikrogummi in der Umwelt ist riesig und somit höchst relevant», so Nowack.       Quelle: Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt - http://www.empa.ch Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

DMZ - Satire in der Mittelländischen (Sun, 11 Apr 2021)
DMZ - Satire ¦ #nosatire   Grafiken, Bilder, Markennamen, Logos und Designs sind das geistige Eigentum von den jeweils genannten Künstlerinnen und Künstlern. Die jeweiligen Copyright-Inhaber behalten die Urheberrechte an diesen Materialien.   Wer eigene Beiträge im satirischen Bereich in unserer Zeitung veröffentlichen möchte, kann sich bei uns melden. > Kontakt Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Die nächste Generation der KI - Roboter brauchen intelligente Materialien (Sun, 11 Apr 2021)
"Skills for Physical Artificial Intelligence", Nature Machine Intelligence (2020). Illustration: Empa / Imperial College London. "Skills for Physical Artificial Intelligence", Nature Machine Intelligence (2020). Illustration: Empa / Imperial College London. DMZ – WISSENSCHAFT ¦    Künstliche Intelligenz (KI) gilt heute branchenübergreifend als grundlegend für die Entwicklung neuartiger Produkte und Technologien und verschafft Unternehmen, die sie beherrschen, einen Wettbewerbsvorteil. Was jedoch noch fehlt, ist eine vertiefte Diskussion über die Auswirkungen auf die Gesellschaft, um Chancen, aber auch mögliche Risiken besser zu verstehen. Im Interview skizzieren die beiden Empa-Forscher Mirko Kovac und Aslan Miriyev vom Zentrum für Robotik, wohin sich die KI- und Robotikforschung entwickelt.   Sie organisieren demnächst einen virtuellen internationalen Workshop mit dem Titel «Material Intelligence» – wie kann ein Material Intelligenz erlangen? Wie müssen wir uns ein Material vorstellen, das Sie als «intelligent» bezeichnen würden? Mirko Kovac: Die allgemeingültigen Definitionen von «Intelligenz» beziehen sich typischerweise auf die Interaktion zwischen einem «Agenten» und seiner Umgebung, also z.B. die Fähigkeit zu lernen, zu verstehen, zu reagieren oder sich an Situationen und Veränderungen in der Umgebung anzupassen. Ein Agent kann ein beliebiger Organismus sein, etwa ein Fisch, eine Katze oder ein Mensch. In unserem Fall ist der Agent ein Roboter. In Bezug auf Materialien liegt die Intelligenz in ihrer Fähigkeit, auf äussere Reize zu reagieren. Die Herausforderung besteht jedoch darin, dies von einer passiven, mehr oder weniger vordefinierten Reaktion auf Reize zu einer intelligenten Anpassung an eine sich verändernde Umgebung zu machen. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Material, das auf Wärme durch Formveränderung reagiert, dies tut, indem es sich an die konkret vorherrschenden äusseren Bedingungen anpasst. Wir können die Gesetze der Physik nicht ändern, aber wir können dem Material durch geschicktes Design helfen, sich an die jeweilige Situation anzupassen. Wenn wir also von materieller Intelligenz sprechen, denken wir eher an ein reaktionsfähiges System aus Materie und cleverem Design. Aslan Miriyev: Ein wesentlicher Vorteil wäre hier die Reversibilität, also die Umkehrbarkeit, und eine hohe Wiederholbarkeit des intelligenten Verhaltens. Solche Systeme könnten sich etwa als Grundlage für eine neuartige Computerarchitektur eignen, die Formen und Materialeigenschaften als Mittel zum Rechnen nutzt. Im Workshop diskutieren wir diesen Weg von funktionalen Materialien als passive Einheiten, die auf äussere Reize reagieren, hin zu einem System, mit dem sich komplexe Berechnungen bewerkstelligen lassen.   Was ist die Verbindung zwischen intelligenten Materialien und künstlicher Intelligenz (KI)? Und wo oder wie würde die Robotik ins Bild passen? Miriyev: Im Zusammenhang mit der vorhergehenden Frage bilden materielle Systeme die physische künstliche Intelligenz von Roboterkörpern, ähnlich wie biologisches Gewebe die Intelligenz unseres Körpers ausmacht. Synthetische und biohybride Materialien sind der Schlüssel zu kollaborativen Robotern, die mit dem Menschen in zukünftigen symbiotischen Mensch-Roboter-Ökosystemen koexistieren werden.   In den letzten Jahren hat sich die KI-Forschung von einem Algorithmus-basierten Fokus auf möglichst grosse Rechenleistung hin zu einer eher physikalischen Betrachtungsweise der Intelligenz, der sogenannten Physische AI, entwickelt. Wohin steuert diese Art der Forschung? Miriyev: In der Tat ist das Feld der KI in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsen. Es ist klargeworden, dass KI nicht nur die digitale KI ist, die wir zum Beispiel von der Fähigkeit kennen, anhand von Kamerabildern eine Packung Chips in einem Durcheinander von vielen Gegenständen auf einem Tisch zu erkennen. Bei KI geht es auch um die physische Interaktion mit der Welt, mit Menschen, der Umwelt, der Natur, Pflanzen, Tieren. Kovac: Die Forschung geht höchstwahrscheinlich in die Richtung, die physische Seite der KI zu entwickeln und sie mit ihrem digitalen Gegenstück zu verschmelzen. Kürzlich haben wir diese Ideen in einem Artikel in der Zeitschrift «Nature Machine Intelligence» veröffentlicht. Wir definieren Physische KI (oder PAI) als die Theorie und Praxis der Entwicklung physischer Systeme, die in der Lage sind, Aufgaben auszuführen, die typischerweise mit intelligenten Organismen in Verbindung gebracht werden.   Welcher Bereich oder welche Branche könnte am meisten von dieser Art von KI profitieren? Haben Sie konkrete Beispiele? Kovac: Zu den Anwendungsbereichen von Physischer AI gehören etwa das Gesundheitswesen, die Altenpflege, die Digitalisierung der Infrastruktur, das Katastrophenmanagement, die öffentliche Sicherheit, der Dienstleistungssektor, das Bildungswesen und die industrielle Automatisierung. Das gesamte Industrie-5.0-Konzept basiert auf einer echten Mensch-Roboter-Interaktion. Bisher waren die meisten der sukzessive kommerzialisierten Soft-Roboter-Lösungen in den Bereichen Pick-and-Place, Wearables, Prothesen und minimal-invasive medizinische Anwendungen. Miriyev: Der derzeitige Einsatz von Physischer AI ist noch sehr begrenzt im Vergleich zu den Herausforderungen der Welt um uns herum und zu den Möglichkeiten, die vor uns liegen. Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten für den Einsatz von Robotern, die in der Lage sind, mit Menschen zusammenzuleben und zusammenzuarbeiten.   Die arbeiten an autonomen Drohnen, oder Robotern, wenn Sie so wollen, die von biologischen Prinzipien inspiriert sind. Wie würden Sie deren Rolle, ihre Ausgabe in der Interaktion mit uns Menschen definieren? Kovac: 2013 habe ich einen Artikel mit dem Titel "The Bioinspiration Design Paradigm: A Perspective for Soft Robotics" (https://doi.org/10.1089/soro.2013.0004) veröffentlicht. Das Prinzip lässt sich in drei Phasen unterteilen: Inspiration, Abstraktion und Implementierung. In der Inspirationsphase beobachtet ein Wissenschaftler ein natürliches Phänomen. In der anschliessenden Abstraktionsphase versucht er oder sie, die zugrundeliegenden physikalischen Prinzipien des beobachteten Phänomens herauszufinden. Danach kommt die Implementierungsphase, in der der Wissenschaftler die abstrahierten bioinspirierten Designprinzipien in ein synthetisches System einbaut. Konkret lassen wir uns vom Prozess der Erschaffung neuer lebender Organismen als neues Paradigma für die Schaffung künstlicher Systeme inspirieren. Miriyev: Beim Aufbau Physischer KI-Systeme trägt das Wissen aus mehreren Disziplinen dazu bei, gleichzeitig Strukturen, Sensorik, Aktuatorik und die Berechnungsgrundlage für ein intelligentes Verhalten zu schaffen. Im Workshop wollen wir verschiedene Wege zu einem solch fortschrittlichen Roboterdesign durch die Nutzung verschiedener Aspekte der materiellen Intelligenz diskutieren.   Angesichts der vielen dystopischen Sci-Fi-Filme und -Romane muss man mit einer gewissen Skepsis rechnen, wenn man von der Symbiose von Mensch und Maschine spricht. Was sind die grössten Herausforderungen in diesem Bereich, und wie gehen Sie diese an? Kovac: Bei aller Liebe zu fiktionalen Dramen vergessen wir oft, dass die Anforderungen des realen Lebens viel offensichtlicher sind als die Plots von Science-Fiction-Szenarien. Ältere Menschen brauchen tatsächlich zuverlässige Hilfe, die weit über telepräsente Humanoide hinausgeht. Miriyev: Die Gesellschaft braucht lebensechte Roboter-Assistenten, die sich in der Art, Geschwindigkeit und Sprache sowohl an ihre älteren menschlichen Begleiter als auch an ihre Umgebung anpassen, um ihnen jede notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Dies sollte geschehen, ohne die Lebensqualität der Menschen oder ihre Privatsphäre und ihre persönlichen Daten zu gefährden. Wir müssen uns darauf konzentrieren, nützliche Gegenstände für die Menschen bzw. für deren Alltag zu schaffen.   Wo stehen wir also in, sagen wir, 20 Jahren in Bezug auf KI, Robotik und dergleichen? Kovac: Robotik wird zu einem festen Bestandteil unserer physischen Welt und zu einem digitalen Gewebe unserer Infrastrukturen und Städte. Robotik wird als Begriff in vielerlei Hinsicht verschwinden, und wir werden uns daran gewöhnt haben, in unserem Alltag mit künstlicher Intelligenz umzugehen. Die Herausforderung für die nächsten Jahrzehnte wird bei bio-hybriden Systemen liegen, bei der Kombination von Robotik mit biologischen Materialien. Mit diesem Thema beschäftigen wir uns auch am Zentrum für Robotik der Empa.       Quelle / Herausgeber Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt http://www.empa.ch  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Unterstützung unserer Zeitung (Sun, 11 Apr 2021)
DMZ - DIGITAL / TECHNIK ¦ #mittellaendische ¦   Die Mittelländische ist unabhängig und ergreift Partei für die Vergessenen, nennt beim Namen, was andere nicht auszusprechen wagen, und streitet bedingungslos für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Die Mittelländische lebt dank und für die Leserinnen und Leser. Da wir unabhängig sind und bleiben wollen, benötigen wir Unterstützung von der Basis her. Ihr Engagement hilft dabei, dass wir weiterhin wichtige Informationen publizieren können.   Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DMZ ist es ein ehrenamtlich soziales Engagement. Alle arbeiten frei und unentgeltlich.   Hinter jedem Klick auf unserer Zeitung steckt journalistischer, zeitlicher und technischer Aufwand. Wir wollen aber unseren Einsatz nicht mit Bezahlschranken finanzieren, sondern fragen Sie, unsere Leserinnen und Leser, nach einer freiwilligen Unterstützung. Denn wir brauchen Ihre finanzielle Unterstützung! Gerade weil wir von grossen Medienkonzernen unabhängig bleiben wollen.   Einfach spenden. Das bedeutet auch Sicherheit für Spenderinnen und Spender, jederzeit schnell das Richtige tun zu können: Helfen.         Ihre Unterstützung hilft! Je nach Zeit, Lust und Laune gibt es viele Möglichkeiten uns darüber hinaus zu unterstützen und selbst aktiv zu werden: Mit Links, Ideen, Videobeiträgen, Texten, Fotos u.v.m. kann man uns tatkräftig unterstützen.   Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!     Spenden via PayPal Die ausgefüllten Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.   Nach dem Klicken auf den „Spenden“ - Button werden Sie auf die PayPal-Website weitergeleitet, wo sie unter Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards die Zahlung vornehmen können.   ----------------------------------------     Spenden via FairGive Der gemeinnützige Schweizer Verein FairGive setzt sich für transparentes und nachhaltiges Spenden über digitale Kanäle (mobile und online) ein: fair für alle Beteiligten. Gegründet im November 2010 durch Vertreter der NPO-Branche ist es die Aufgabe von FairGive, Spendengelder, welche über digitale Kanäle generiert werden, schnell, transparent und sicher an die begünstigten gemeinnützigen Organisationen und Projektinitiatoren weiterzuleiten. FairGive fungiert dabei als unabhängiger Finanzintermediär und ist bei PolyReg als Mitglied registriert.   Einfach spenden. Das bedeutet auch Sicherheit für Spenderinnen und Spender, jederzeit schnell das Richtige tun zu können: Helfen.         Ihre Unterstützung hilft! Je nach Zeit, Lust und Laune gibt es viele Möglichkeiten uns darüber hinaus zu unterstützen und selbst aktiv zu werden: Mit Links, Ideen, Videobeiträgen, Texten, Fotos u.v.m. kann man uns tatkräftig unterstützen.   Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!   Spenden unter: https://www.mittellaendische.ch/zeitung/unterstützung/ Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

CH: Die Zahl der Betreibungen und Konkurse ist 2020 gesunken (Sun, 11 Apr 2021)
DMZ – WIRTSCHAFT ¦ AA ¦ MM ¦   2020 ging die Gesamtzahl der eröffneten Firmen- und Privatkonkursverfahren gegenüber dem Vorjahr um 6,6% zurück. Die stärkste Abnahme war in der Grossregion Tessin zu verzeichnen (–18,2%). Bei den Abschlüssen von Konkursverfahren verlief die Entwicklung insgesamt ähnlich. Am stärksten gingen in der gleichen Zeitspanne die Betreibungsverfahren zurück. Soweit die jüngsten Ergebnisse der Betreibungs- und Konkursstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).   Im Jahr 2020 wurden 12 912 Eröffnungen von Firmen- und Privatkonkursverfahren gemäss Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) verzeichnet, 928 weniger als 2019 (13 840). Dieses Ergebnis stellt lediglich eine Teilansicht dar, da Konkursverfahren in Fällen von Gesellschaftsauflösungen aufgrund von Mängeln in der Organisation (Art. 731b OR) nicht enthalten sind. Deren Zahl war im Beobachtungszeitraum ebenfalls rückläufig.   Lediglich vier Kantone verzeichnen eine Zunahme Die Zahl der Abschlüsse von Konkursverfahren, die auch die Auflösung von Unternehmen gemäss Artikel 731b OR umfassen, nahm 2020 ähnlich stark ab (–946) wie die Anzahl Eröffnungen. Die Konkurseröffnungen nahmen in allen Grossregionen ab. Der Rückgang gegenüber 2019 lag zwischen –2,8% in der Nordwestschweiz und –15,9% im Tessin. Auf kantonaler Ebene waren die stärksten Abnahmen in Glarus (–26,6%) und Graubünden (–24,0%) zu verzeichnen. In absoluten Zahlen registrierten die Kantone Tessin, Genf und Waadt das grösste Minus (über 100 Fälle weniger als im Vorjahr). Lediglich in vier Kantonen wurden mehr Konkurseröffnungen verbucht als 2019, darunter Luzern (+32 Eröffnungen) und Obwalden (+15).    Bei der Interpretation ist Vorsicht geboten Die Ergebnisse sind mit einer gewissen Vorsicht zu interpretieren. Angesichts der Tatsache, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) im Jahr 2020 den grössten Rückgang seit 1975 verzeichnete, wäre eine Welle an Firmen- und Privatkonkursverfahren zu erwarten gewesen. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass die Zahl der Konkurseröffnungen im Berichtsjahr sank.    Dieser scheinbare Widerspruch lässt sich mit mehreren Faktoren erklären. Der Hauptgrund liegt bei den Behörden: Der Bundesrat beschloss bereits sehr früh eine befristete Entbindung der Unternehmen von der Pflicht zur Überschuldungsanzeige. Ausserdem führte er eine «Covid-19-Stundung» für KMU ein und leistete finanzielle Unterstützung für Härtefälle. Diese Massnahmen wurden insbesondere auch ergriffen, um eine Konkurswelle zu vermeiden.   Diese Umstände lassen keine klare Interpretation der Zahlen von 2020 zu. Es ist zu erwarten, dass die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie im Hinblick auf die Anzahl Konkurse auch nach 2020 spürbar sein werden. Deshalb ist es angezeigt, die Zahlen von 2021 oder sogar 2022 abzuwarten, um das volle Ausmass der Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft und spezifisch auf die Anzahl Konkurse zu analysieren.   Ausserordentlicher Anstieg der Verlustsummen Die finanziellen Verluste aus ordentlichen und summarischen Abschlüssen von Konkursverfahren (einschliesslich jener aufgrund von Auflösungen gemäss Art. 731b OR) waren 2020 deutlich höher als im Vorjahr. Sie beliefen sich auf 8,2 Milliarden Franken, das sind 3,6-mal mehr als 2019. Es handelt sich um einen Rekordwert seit Beginn der Erhebung, der jedoch relativiert werden muss. Er erklärt sich mit einem einzelnen Konkursverfahren, das vor knapp 16 Jahren eröffnet und erst 2020 abgeschlossen wurde. Dieses besonders lange Verfahren war mit einem Verlust von 6,5 Milliarden Franken verbunden und gehört zu den bedeutendsten der Schweizer Geschichte. Ohne diesen Sonderfall würden sich die finanziellen Verluste aus geschlossenen Konkursverfahren im von der Covid-19-Pandemie geprägten Jahr 2020 auf 2,3 Milliarden Franken und damit auf 30% weniger als 2019 belaufen.   Betreibungen gehen zurück Die Coronakrise hatte auch einen signifikanten Einfluss auf die Anzahl eröffneter und vollzogener  Betreibungsverfahren in der Schweiz. 2020 wurden weniger Zahlungsbefehle (2,6 Millionen bzw. –13,3% gegenüber 2019), Betreibungen auf Pfändung (1,5 Mio.; –11,8%) und Betreibungen auf Pfandverwertung (653 000; –5,6%) verbucht.     Quelle / Herausgeber: Bundesamt für Statistik http://www.statistik.admin.ch  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Man findet uns auch auf Twitter! (Sun, 11 Apr 2021)
DMZ - In eigener Sache ¦   Man findet uns auch auf Twitter. https://twitter.com/Mittellaendisch   Twitter ist DAS Echtzeit-Medium schlechthin. Wenn etwas Neues passiert, erfährt man es auf Twitter schneller als im Radio. Das Beste daran: Da sich die Twitterer auf 140 Zeichen beschränken müssen, bekommt man viele News schnell und prägnant auf einem Blick.   Ok, manchmal dreht sich gefühlt die komplette Timeline um denselben Hashtag oder dasselbe Thema, aber auch die verschiedenen Sichtweisen zu den News sind in der Regel sehr spannend. Kleiner Tipp für Twitter-Neulinge: Mit den Trending Topics verpasst man keinen Trend und kann die meistdiskutierten Themen sogar auf den eigenen Standort einschränken. Unterstützt von:
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

DMZ - Veranstaltungskalender Mittelland! (Sun, 11 Apr 2021)
DMZ - in eigener Sache ¦ #mittellaendische   Liebe Leserinnen und Leser Wir haben ein neues Tool für Sie auf unserer Seite mit unserem Partner gaw realisiert.   So werden Sie immer wissen was im Mittelland läuft! Oder erfassen Sie einfach Ihre eigenen Events und Daten. Viel Spass damit! Hier geht es zum Veranstaltungskalender Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

CH: Alters- und Pflegeheime machen Behörden für Tote verantwortlich (Sun, 11 Apr 2021)
DMZ – GESELLSCHAFT / LEBEN ¦ MM ¦ AA ¦   Die Heime hätten sich in der Corona-Krise ignoriert, zum Teil sogar schikaniert gefühlt, heisst es in einer Umfrage der Tamedia-Zeitungen (Dienstagausgabe). 42 Prozent der Befragten gaben an, dass sie von den Behörden gar nicht oder zu wenig unterstützt worden seien. «Man hat uns im Regen stehen gelassen», so der Tenor. So habe etwa die Armee ihren Assistenzeinsatz auf Spitäler begrenzt.   Viele Befragte beklagten ferner die mangelhafte Test-Strategie des Bundesrates. Man hätte Tote vermeiden können, wenn alle Personen im Heim regelmässig getestet worden wären, um asymptotische Fälle aufzudecken, sagte die Pflegeleitung im Sonnhalden in Arbon (TG).   Für besonders grossen Ärger sorgten unter befragten Kadern die oft widersprüchlichen Verordnungen mit viel zu kurzen Fristen, fehlende Schutzeinrichtungen sowie die unfaire Behandlung in den Medien. So sei etwa der Begriff «Todesfalle» aufgetaucht.   Vergessen worden seien viele Heime auch bei der Hilfe für die zusätzlichen Kosten. Die Behörden hätten zwar Schutzausrüstung vorgeschrieben. Die Anschaffung sei aber nicht von den Kantonen finanziert worden. Auch Tests hätten vorerst selbst bezahlt werden müssen. Erst ab Dezember 2020 sei der Bund eingesprungen.   Das Recherchedesk der Tamedia hat rund 1400 Alters- und Pflegeheime befragt, in denen mehr als 160'000 Menschen leben. Über ein Viertel der angefragten Personen haben die über 40 Fragen beantwortet. Die Heimleitungen schrieben dazu rund 300 Seiten Kommentare.       Quellen: Tamedia / SRF Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

DE: Aktuelle Situation! 17.855 Neuinfektionen (Sun, 11 Apr 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM ¦ AA ¦     Das Robert-Koch-Institut meldet 174.855 neue Positiv-Tests auf das Coronavirus binnen 24 Stunden, 104 Menschen starben.    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17.855 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 104 weitere Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.196 Neuinfektionen und 68 neue Todesfälle verzeichnet.     Feiertagseffekt beeinflusst Zahlen Wegen der Feiertage und der Schulferien könnten die Corona-Zahlen des RKI noch nicht vergleichbar mit den Werten vor Ostern sein. Das Institut erwartet, dass der Inzidenz-Wert im Laufe der kommenden Woche wieder belastbar sein wird.   Diese Zahlen bilden allerdings nur das Infektionsgeschehen eines einzelnen Tages ab. Durch Nachmeldungen und Verzögerungen in der Meldekette bis zum RKI - zum Beispiel wird am Wochenende weniger getestet - unterliegt die Zahl der neu dazugekommenen Corona-Infektionen großen Schwankungen.    Aussagekräftiger ist deshalb der 7-Tage-Schnitt mit Daten von Risklayer und Mitarbeitern des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die mehrmals täglich Zahlen direkt aus Veröffentlichungen der Gesundheitsämter der Städte und Kreise bezieht.      Quelle: RKI COVID-19 Germany (arcgis.com) Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Die DMZ-App kostenlos downloaden (Sat, 10 Apr 2021)
DMZ – TECHNIK / DIGITAL ¦   Jetzt herunterladen: die DMZ-AppDie neue DMZ-App ist verfügbar.   Liebe Leserinnen und Leser Jetzt können Sie die neue DMZ-App nutzen. Die App bietet Ihnen einen komfortablen Lesemodus. Die Schriftgrösse lässt sich einfach verändern, und die Artikel lassen sich leicht mit jemandem teilen. Alle Artikel können bewertet und kommentiert werden.   Wir wünschen Ihnen viel Spass mit unserer App!   Laden Sie die App hier kostenlos direkt herunter: für iOS / für Android (folgt). Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Die AfD will den DEXIT (Sat, 10 Apr 2021)
DMZ – POLITIK ¦ Anton Aeberhard ¦ KOMMENTAR   Die AfD veranstaltet ausgerechnet in der gefährlichsten Phase der Pandemie einen Parteitag mit 600 Delegierten. Auch andere Punkte lassen chaotische Zustände in der Partei vermuten. Die AfD spricht sich auf ihrem Bundesparteitag in Dresden für dies und das aus. Allerdings, obschon erwartet, kam dabei nicht wirklich viel Erbauliches ans Licht. So kommt es, dass die AfD gar einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union will. Eine deutliche Mehrheit der Delegierten nahm heute einen entsprechenden Antrag an, der eine Änderung im Wahlprogramm für die Bundestagswahl vorsieht. In einer hitzigen Debatte sprach sich allerdings unter anderem Parteichef Jörg Meuthen dagegen aus.   Die AfD veranstaltet mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie einen Parteitag mit Präsenz. 600 Delegierte versammeln sich an diesem Wochenende in Dresden zu einer zweitägigen Veranstaltung. Zwar herrscht vor Ort Maskenpflicht, aber wer von dieser Verpflichtung durch ein ärztliches Attest befreit ist, erhält ein rotes Schlüsselband. Auch ein verbindlicher Corona-Test wird nicht gefordert.   "Wir halten einen Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union und die Gründung einer neuen europäischen Wirtschafts- und Interessengemeinschaft für notwendig."   In dem Leitantrag für das Bundestagswahlprogramm war ein Austritt allerdings nur als Option aufgeführt. In dem Programm sollte es heißen, dass Deutschland den "Austritt aus der derzeitigen Konstruktion des Staatenverbundes" anstrebe, sofern das AfD-Konzept für die EU in seinen Kernbestandteilen nicht durchsetzbar sei.   Corona-Resolution Die AfD macht sich kurzerhand zum parlamentarischen Arm der Corona-Proteste, denn unter den Skeptikern und Leugnern gibt es den grössten Wähleranteil der Partei. Unterstützt von Björn Höcke setzten heute die Delegierten eine Corona-Resolution durch, die den Lockdown sowie Test- und Maskenpflicht rundweg ablehnt. Das Papier ist intern umstritten. Nach einer langen Debatte mit zahlreichen Gegenreden verabschiedete eine Mehrheit die sogenannte Corona-Resolution, die ein Ende der meisten Maßnahmen zur Bekämpfung der Infektionswelle fordert.     Ganz grundsätzlich zieht die Resolution die Notwendigkeit der Maßnahmen in Zweifel. Nur 0,18 Prozent der Bevölkerung seien überhaupt positiv getestet worden, weshalb Freiheitsbeschränkungen für die übrigen 99,82 Prozent unverhältnismäßig seien. Wie dieser Wert zustande kommt, wird nicht erklärt. Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland mit 83 Millionen Einwohnern bislang 2,98 Millionen Fälle positiver Tests und 78.249 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet worden. Wobei diese Werte ohne die verschiedenen Pandemiemaßnahmen deutlich höher liegen würden...   Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Die Infektionszahlen sind weder linear, noch durch Testmengen zu hoch ausgewiesen! (Sat, 10 Apr 2021)
DMZ –  GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Dirk Specht ¦   Eindrucksvolle Charts für die nicht verstummenden Fraktionen der linearen Ausbreitung sowie der zu hohen Testzahlen: Das ist in der Tat nun schlicht unstrittige reine Mathematik ohne jeden “Meinungsspielraum”.   In Chart 1 wird der Reproduktionsfaktor R aus den Daten mittels des Kalman-Filters geschätzt. Man kann nun gerne diskutieren, ob diese Schätzung den Verzug zwischen den Meldedaten und dem Infektionszeitpunkt gut bestimmt oder nicht. Was aber nicht diskutierbar ist: Wenn diese Daten tatsächlich jemals linear verlaufen wären, so müsste der Wert stabil und sehr nah bei Eins liegen. Das war zu keinem Zeitpunkt der Fall. Diese Daten sind stets nonlinear gewesen – auch im letzten Sommer! Einmal mehr wird ferner bewiesen, dass die Testmenge (2. Bild) auf diese Daten keinen steigernden Einfluss hat, denn die Testmenge ist während der ersten Welle stabil gewesen, VOR der zweiten Welle (Testungen der Urlaubsrückkehrer) viel stärker als die Infektionszahlen gestiegen und dann zwei Mal (Weihnachten und Ostern) massiv eingebrochen, was anhand der klinischen Daten nachweisbar zum Ausbruch der Dunkelziffer geführt hat. Daraus ist klar erkennbar: Viel testen senkt die Dunkelziffer, wenig testen erhöht sie und ergibt zu NIEDRIGE Infektionszahlen. Natürlich widerlegen diese Daten nicht das Schwurbeltheorem Nummer 1, demzufolge die Tests entweder überwiegend falsch sind, keine wirklich kranken Menschen erfassen oder ähnliches. Nun, dazu kann man nur sagen, dass die gemeldeten Infektionszahlen auch wenn sie vom Himmel fallen, gewürfelt werden oder von verschwörerischen dunklen Kreisen “diktiert” sind: Sie sagen präzise voraus, was zwei Wochen später auf den Intensivstationen unserer Krankenhäuser los ist. Man mag insofern über ihre Entstehungen schwurbeln, was man will: Die Bedeutung der Daten ist leider auch unstrittig.  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Naturgeräusche halten uns gesund! (Sat, 10 Apr 2021)
DMZ – GESUNDHEIT/NATUR ¦ Patricia Jungo ¦   Lärm ist nicht gleich Lärm. Das ist uns allen bewusst. Auf der einen Seite kann uns Auto- oder Baustellenlärm wahrlich krank machen. Aber auf der anderen Seite gibt es Geräusche, die alles andere als störend und belastend sind. Wenn es nämlich um Naturgeräusche geht, zeigen neue Studien ein sehr positives Bild: Vogelgezwitscher, Wasser oder Wind tun unserer mentalen Gesundheit gut.   Die kürzlich in den Proceedings der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften veröffentlichten Studien zum dem Thema belegen die positive Wirkung von sanften Geräuschen aus der Natur und ihren gesundheitlichen Nutzen für uns Menschen. Bei der Studie aus den USA wurden insgesamt 36 Studien ausgewertet, welche sich mit den Vorteilen von natürlichen Geräuschen auseinandersetzten. Wie die Autor*innen der Studie berichten, liefern natürliche akustische Umgebungen Signale für Sicherheit oder eine geordnete Welt ohne Gefahr. Dies wiederum mindert stressbedingtes Verhalten und fördert mentale Erholung.   Eine weitere Erkenntnis aus der Studie zeigt, dass das Schmerzempfinden in einer natürlichen Geräuschkulisse anders ist. Menschen empfinden weniger Schmerzen und auch weniger Stress. Auf diese Weise wird die Grundstimmung besser und auch die kognitive Leistung wird optimaler. Vogelstimmen helfen beim Stressabbau und lassen Ärger abklingen. Wassergeräusche beeinflussen Blutdruck und Schmerempfinden positiv. Auch positive Emotionen werden so gefördert, was sich auch auf die Gehirnaktivität auswirkt. Gerade während der Pandemie können die Menschen eine ganz neue Verbindung zur Geräuschkulisse herstellen. Da sie meist vermehrt zu Hause sind, nehmen sie vor ihrem Fenster die entspannenden Klänge von singenden Vögeln wahr, welche sie vorher gar nicht beachtet hatten. Für die Autor*innen zeigen die Ergebnisse der Studie noch deutlicher, wie wichtig es ist, Klanglandschaften zu schützen und zu bewahren.       Quelle: ±Süddeutsche± Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Die kleine verirrte Randgruppe verdient keine Schlagzeile (Sat, 10 Apr 2021)
DMZ –  GESELLSCHAFT / LEBEN ¦   Blindtext Blindtext: Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext - Blindtext. Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext, Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext, Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext. Blindtext Blindtext Blindtext, Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext, Blindtext! Blindtext, Blindtext!   Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext, Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext. Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext, Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext; Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext: - Blindtext - Blindtext Blindtext   Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext Blindtext.       Blindtext: Blindtext Blindtext Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Corona Dossier (Sat, 10 Apr 2021)
DMZ – WISSEN ¦ GESUNDHEIT ¦ MEDIZIN ¦ INTERNATIONAL ¦   Weltweit haben sich mehr als 120 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Über 2.7 Millionen Menschen sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.   Bei SRFnews finden Sie die Fallzahlen weltweit, die Liste der Risikoländer und eine Übersichtskarte der Regionen Europas mit den Fallzahlen und den Hospitalisationen. Fallzahlen Liechtenstein, Schweiz, Deutschland & Österreich Schweiz / Liechtenstein Schweiz /Liechtenstein Deutschland Deutschland Österreich Österreich
Linkliste Corona-Artikel   DE: Die fünf häufigsten neurologischen Folgen von COVID-19 DE: Gutenberg COVID-19 Studie veröffentlicht erste Ergebnisse AT: COVID-19-Impfung für Lungenkrebspatienten* dringend empfohlen Gesundheit / Wissen Update - Chaotische Covid-Situation an der OS Tafers / FR Verdachtsmeldungen von unerwünschten Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz Covid-19 - Die "Experten", die bisher irrten, auf einen Blick Keine Chance für Coronaleugner - DAS UPDATE - Sämtliche "Thesen" von Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Jebsen widerlegt Covid-19 - Der Mensch ist ein mit Vernunft begabtes Tier, das immer die Geduld verliert, wenn es der Vernunft gemäss handeln soll „Das zweite Mal hatte ich Angst um mein Leben“ Covid-19 - Tatsachenbericht - Back to the roots Covid-19 - Wie der Staat, versagt auch ein Teil des Schweizer Volkes Studie - Rauchen steigert offenbar COVID-19-Risiken Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt Covid-19 schädigt Gefässe, auch im Gehirn Covid-19 - Das Totalversagen der Schweizer Politik Schweiz - Covid-19: Zwei Proben mit Variante aus Südafrika entdeckt Schweiz - Armee-Logistik steht für Covid-19-Impfstoffe bereit Covid-19-"Laien" Streeck, Gassen und Schmidt-Chanasit melden sich zu Wort und gaukeln Einigkeit vor - Ärzte stellen sich klar gegen das Trio Schweiz - Covid-19-Impfstrategie: Besonders gefährdete Personen sollen zuerst geimpft werden   COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Riesige Reichweite Der Gastkommentar und die Veröffentlichung des Manuskriptes "COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt vom 7.4.2020 in unserer Zeitung findet international riesige Beachtung und Zustimmung.   In den ersten beiden Tagen wurde der Artikel bereits über 350'000 mal gelesen und tausendfach geteilt. Bis Ende 2020 wurde der Artikel über 12 Mio mal angeklickt. Wir haben deshalb bei Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt nachgefragt und 10 Fragen gestellt, die aktuell im Raum stehen. Ein Summary ist in Arbeit....  .............................................................................................................. Original (07.04.2020) - COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Interview in german (09.04.2020) English (18.04.2020) - COVID-19 – an interim review or an analysis on the ethics, the medical facts as well as the current and future political decisions  Espanol (18.04.2020) - OVID-19 - una revisión a medio plazo o análisis de la moral, los hechos médicos y las decisiones políticas actuales y futuras   COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt (20.04.2020) Impfung und Covid19   Frau Dr. Sylvia Nanz (Country Medical Director Pfizer Corporation Austria)   Im Interview       Sind Gesichtsmasken für Kinder unbedenklich?   Im Netz zirkulieren weit reichende Warnungen vor dem Gebrauch von Mund-Nasen-Masken durch Kinder.   Die Gesichtsmasken könnten gesundheitsschädlich sein...     Corona-Impfungen im Faktencheck Masken gehören nicht an das Kinn oder Handgelenk - Wie Sie die Masken richtig verwenden DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ AA ¦  Die korrekte Verwendung von Hygienemasken - Das Wichtigste in Kürze.     Märchen ist widerlegt - Menschen sterben "an" Corona - nicht "mit" Deutsche Pathologenverbände veröffentlichen Ergebnisse ihrer Obduktionen von Covid-19-Patienten. Die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit die Todesursache.     Kinder gelten nicht als Pandemietreiber – obwohl die Fakten auf Anderes schliessen lassen Die Corona-Lage an den Schulen spitzt sich zu: Hunderttausende Schülerinnen und Schüler befinden sich in Quarantäne.      Schulen sind Treiber der Pandemie! Konsequenzen müssen folgen! DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Walter Fürst ¦ Schulen gehören durchaus zu den relevanten „Infektionsumfeldern“. Studien und Fakten, sowie Zahlen wurden bisher leider von den Verantwortlichen unter den Tisch gekehrt.      Restaurants gehören auch dazu Wie kann sich vor einer Erkrankung schützen, eine der häufigsten Fragen in den letzten Monaten? An welchen Orten muss man besonders vorsichtig sein.     Studie - Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen  Antisoziale Merkmale, insbesondere ein niedrigeres Maß an Empathie und ein höheres Maß bei den Werten für Gefühllosigkeit, Täuschung und Risikobereitschaft, standen in direktem Zusammenhang mit einer geringeren Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen.     Der Sinn und der Unsinn von “Mutationsdebatten” DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Dirk Specht ¦ KOMMENTAR Über Mutationen wird seit Beginn der Covid-19 Pandemie debattiert. Natürlich. Auch das. Wie über alle Themen aus der Epidemiologie.     Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt  Die Covid-19 - Variante B.1.1.7 wurde bereits in etlichen Ländern inzwischen nachgewiesen, jetzt auch mehrfach in Schweiz.         Es wird Zeit, Gastrosuisse und Gewerbeverband auf die Plätze zu verweisen Das Dauergejammere diverser Wirtschafts- und Sportverbände ist kaum auszuhalten. Besonders Gastrosuisse und der SVG (Schweizerischer Gewerbeverband) tun sich besonders negativ hervor.     DMZ – BILDUNG / WISSENSCHAFT ¦  Autoren: Markus Golla ¦ Walter Fürst ¦ Daniel Birkhofer ¦ Eine Analyse   Die Thesen vermeintlicher Experten, dass alles nicht so schlimm sei, dass es gar keine Pandemie gebe, verunsichern viele Menschen und lassen sie an wichtigen Maßnahmen zweifeln, um das Coronavirus SARS-CoV-2 noch einzudämmen. Doch Besserwisser und Leugner gibt es in jeder Krise. Wir sollten sie einfach links liegen lassen, anstatt sie zu sharen und zu liken. So verlockend das auch ist, sie können uns nicht weiterhelfen, auch wenn sie vielen von uns so kompetent und überzeugend erscheinen. Das sind nur Äusserlichkeiten, auf die wir hereinfallen.   "In den sozialen Medien und mittlerweile auch auf der Strasse formiert sich in Sachen Corona gerade eine Allianz des Schwachsinns. In Teilen gewaltbereit. C-Prominente mit Sehnsucht nach Aufmerksamkeit machen mit." Christian Stöcker, Journalist   Fake-News Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie und zu SARS-CoV-2, in Teilen als „Corona-Mythen“ oder „Corona-Lügen“ bezeichnet, werden seit dem Ausbruch der Krankheit COVID-19 vor allem in sozialen Medien verbreitet. Sie umfassen Falschmeldungen, Fake News, pseudowissenschaftliche Gesundheitstipps, Desinformation und Verschwörungstheorien zu allen Aspekten der Krankheit. Zu ihren Verbreitern gehören verschiedene verschwörungstheoretisch orientierte Gruppen und Personen, Antisemiten, Rechtsextremisten, Esoteriker, Impfgegner, Religionsvertreter, Geschäftemacher, einige Staatsregierungen und Staatsmedien, aber auch verunsicherte Einzelpersonen. Sie berufen sich zum Teil auch auf legitime wissenschaftliche Minderheitenmeinungen; Vorschub wurde aber auch durch eine relative wissenschaftliche Unkenntnis angesichts eines neuen, bisher unbekannten Virus geleistet. Endlich werden international auch Strafverfolgungsbehörden aktiv, die die Verbreitung dieser Straftaten verfolgen.   Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten Die Verantwortung, die den Ärztinnen und Ärzten in solchen Situationen zuwächst, ist eine, die wir aus dem ärztlichen Beruf sehr gut kennen: Es geht darum, im Arzt-Patienten-Verhältnis in Entscheidungssituationen für den Patienten Mitverantwortung zu übernehmen. Dementsprechend ist der Arzt auch für die Folgen dessen, was er rät, mitverantwortlich. Das sollte auch dann die Richtschnur sein, wenn man sich in einer solchen übergeordneten öffentlichen Debatte äussert.   "Aus ärztlicher Perspektive kann ich mich auf keinen Fall gegen gesetzlich verbindliche Richtlinien stellen und Menschen davor warnen, ein Infektionsschutzgesetz zu befolgen, das in strukturierter Art und Weise versucht, den aktuellen Erkenntnistand zusammenzutragen. Als Person kann ich sagen, ich befolge keine Hygieneregeln, da bin ich frei – davon abgesehen, dass das dann vielleicht sanktioniert wird. Aber als Berufszugehöriger kann ich das sicherlich nicht tun."Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel   Verschwörungsgerüchte sind leider nicht nur komisch Verschwörungsmythen haben fast immer einen politischen Aspekt. Sie verunsichern und destabilisieren das Vertrauen in die Verantwortlichen. Die Sozialwissenschaftlerin Nora Pösl, Ruhr-Universität Bochum, stellt einen Zusammenhang her zwischen dem Glauben an sogenannte alternative Heilmethoden und dem Einstieg in unwissenschaftliche, simplifizierende Weltanschauungen. Nebenwirkungen von Behandlungen würden als absichtsvolles Handeln der Pharmaindustrie konstruiert.   Eine prinzipielle Wissenschaftsfeindlichkeit könne den Glauben an Fake-News und populistische Welterklärungsmodelle befördern, was wiederum anknüpfungsfähig an rechte Ideologien sei. Die Gemeinsamkeiten: einfache Erklärungen für komplexe Probleme, die auf einem Gut-Böse-Dualismus, einem Sündenbock und der Abgrenzung von wissenschaftlichen Methoden beruhen. Spätestens an dieser Stelle muss sich eine Ärzteschaft fragen, inwieweit sie dem Treiben, das ihren Berufsstand belastet, zuschauen möchte.   Erste Freistellungen und Kündigungen von Ärzten mit Falschaussagen In der Schweiz hat man aktuell (14.8.2020 -  wir berichteten) der Amtsarzt per sofort freigestellt, ebenso sein Arbeitgeber Medbase entliess Schregel. Nach einem Artikel über seine streitbaren Äusserungen in Sachen Corona teilte der Wattwiler Amtsarzt Rainer Schregel aus und griff eine Tagblatt-Journalistin persönlich an. Dies nach ihrem Artikel über den Auftritt von Rainer Schregel bei Stricker.TV, teilt AfD- und Verschwörungstheorien. Es wird also bereits richtig reagiert bei Ärzteschaften. Die Ärztekammer Hamburg findet es wenig hilfreich, wenn sich einzelne Ärztinnen oder Ärzte mit persönlichen Meinungsäusserungen hervortun, denen jegliche Evidenz fehlt.   Die Ärztekammer Schleswig-Holstein wird deutlicher: Selbstverständlich bestünde in Deutschland Meinungsfreiheit, auch für Ärztinnen und Ärzte. Da ihren Worten jedoch besonders viel Vertrauen entgegengebracht wird, müsse die persönliche Meinung erkennbar von der Ausübung der ärztlichen Tätigkeit abgegrenzt sein. Der Patient dürfe durch das Ausleben persönlicher Weltanschauungen des Arztes keinesfalls Schaden erleiden, sei es durch Ablehnung anerkannter Hygiene- und Schutzmassnahmen seitens des Arztes oder Attestausstellungen ohne vorherige Untersuchung. Das wäre nicht hinnehmbar und verstosse gegen ärztliche Kodizes. Die Kammern stünden bundesweit dazu im diskursiven Austausch.   Verschwörerärzte an Podiumsdiskussion «Pro und Contra Corona-Pandemie» ist der Titel der Podiumsdiskussion vom 14.8.2020 auf dem Schlossplatz in Aarau, ein Anlass der "Lösungs-Orientierten Volksbewegung" (LOVB). Dabei sollten gemäss Einladung grundsätzliche Fragen diskutiert und alle Meinungen zu Wort kommen. Darunter waren vor allem Leute, die gar in Abrede stellen, dass das Corona-Virus überhaupt existiert und eine Manipulation der Regierenden und der Wissenschaftler dahinter sehen wollen. Einer davon ist der deutsche Unternehmer Samuel Eckert, der seine Anhänger via Youtube und an Demonstrationen einschwört, sich zu erheben gegen das Corona-Regime. Björn Riggenbach, Arzt aus Neuenburg und der mittlerweile entlassene Amtsarzt Rainer Schregel waren ebenfalls zugegen und warteten einmal mehr mit unbelegbaren, bzw. längst widerlegten Beispielen auf. Ein Anlass übrigens, der an Unprofessionalität kaum zu überbieten war. Nebst der Einseitigkeit und Pro Verschwörer - Haltung der Veranstalter und der beiden schlechten ModeratorInnen, versuchte sich der Verschwörungstheoretiker und Esotheriker Roger Bittel, mit seinem Youtube-Kanal (als Produzent der Aufnahmen des Podiums) als Märtyrer hervorzutun, in dem er eine vor Eigenlob triefenden Ansprache an das Publikum richtete.   Die Aggressionen aus dem Publikum (es waren fast ausschliesslich Corona-Leugnerinnen und -leugner anwesend) waren unüberhörbar. Die Argumente hohle Phrasen. Es ist offensichtlich geworden, dass diese Leute vermeintlichen Experten bloss nach dem Mund reden und sich leider keine eigene Meinung bilden oder vielleicht bilden können.   Arzt ist nicht gleich Experte Während der Corona-Krise meldeten sich immer wieder Ärzte zu Wort - in Medien, gerne auch auf Youtube (weil es sonst niemand hören oder lesen will). Doch kaum einer von ihnen ist ein Experte für Pandemien. Nun meldete sich ein bayerischer Arzt zu Wort. Dr. Daniel Schölz forderte in seinem Aufruf von seinen Ärztekolleginnen und -kollegen: Allgemeinmediziner sollten sich nicht als Virologen aufspielen. Er sagt seinen Kollegen, dass er auch Arzt sei. Dass er sich jetzt auch hinstellen könnte, blasiert irgend einen Mist über SARS-COV-2 von sich geben und sein Ego polieren, bis es transparent ist. Es gebe ein paar Kollegoiden , die so was machen würden. Und die Leute würden denen wie die Lemminge folgen, weil sie "doch Ärzte sind.   "Allgemeinärzte haben recht viel Ahnung von sehr vielen Gebieten, aber auch eben kein Expertenwissen. Und auch die tun gut daran, wenn sie verantwortungsvoll handeln, die Patienten zu Spezialisten zu schicken." Dr. Daniel Schölz   Die Ärztekammern sollten auf die Instrumentalisierung des Berufsstandes im Rahmen der Coronaproteste reagieren. Denn die Rolle von Ärztinnen und Ärzten, die eine Ablehnung der Coronamassnahmen politisieren, ist kritisch zu sehen. Dazu hat Medical Tribune mit Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel ein Interview veröffentlicht.   Auch Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter sieht es so: "Je nach zugrundeliegenden Hauptinteressen geht dabei vergessen, dass Labor-Diagnostik stets ein Bestandteil der gesamten ärztlichen Diagnosekunst ist. Deswegen: man frage stets die Ärzte an der Front! Dann wird es für diese Herren schnell einmal peinlich. Aber eben, es reicht für das Volk, angeblich plausibel und glaubwürdig argumentieren zu können. Aber eben, an der Spitze der medizinischen Forschung stehen ganz andere Kaliber."   Letzten Endes haben wir es meistens mit Medizinern zu tun, die über eine medizinische Ausbildung verfügen und Ahnung haben, aber auf einem gefährlichen Niveau stehen geblieben sind, sich nicht auf dem Niveau der aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Evaluationen befinden.  Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter   "Wenn nun eine Pandemie wie SARS-CoV-2 ausbricht, wo drastische Schutzmassnahmen getroffen werden müssen, in unglaublich wissenschaftlicher Schnelligkeit Evaluationen und Lösungen eingefordert werden, dann treffen diese 2 Welten knallhart aufeinander, wo diese ignoranten und arroganten Leistungserbringer ansonsten im sonst normalen Tempo von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen langsam vorbereitet werden können. So treffen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse brutal hart auf eingerostetes medizinisches altes Gedankengut. Alles geht viel zu schnell, ohne eben die normale medizinisch-Wissenschaftliche ansonsten gewohnte Evaluation im gewohnten Rahmen abzuwarten, bis die medizinischen Standesgesellschaften auf internationaler und nationaler Ebene die Status Quo Empfehlungen für die Praxis aussprechen."   Verschwörergruppe von Ärzten und Homöopathen Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ hat Anfang August eine Videokonferenz auf Youtube veröffentlicht. Ein Ausschnitt des Videos kursiert nun in den Sozialen Netzwerken. Er enthält teils irreführende Behauptungen zu Gesichtsmasken, PCR-Tests und einem möglichen Covid-19-Impfstoff. Wider Ärzte und keine Experten, die krude Behauptungen verbreiten.   Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ verbreitet in einem Video irreführende Behauptungen zum Tragen von Masken, PCR-Tests und einem möglichen Impfstoff gegen Covid-19. Das originale Video haben die „Ärzte für Aufklärung“ am 5. August auf ihrem Youtube-Kanal hochgeladen. Es ist insgesamt mehr als 17 Minuten lang.   Das Video zeigt Gründer der Initiative „Ärzte für Aufklärung“, die in den vergangenen Wochen durch Kritik an den Corona-Massnahmen aufgefallen ist: Olav Müller-Liebenau, Heiko Schöning und Walter Weber (von links nach rechts, Minute 01:13 im Originalvideo). In der Kurzfassung auf Facebook äussert sich vor allem Walter Weber.   "Walter Weber ist nach eigenen Angaben auf dem Gebiet der Psychosomatik und Krebstherapie tätig und vertritt eine Theorie, nach der Gesundheit vor allem von der „Harmonie von Körper und Seele“ abhängt. Marc Fiddike ist nach eigenen Angaben Hausarzt und Homöopath, und auch Olav Müller-Liebenau ist laut Einträgen in Ärzte-Datenbanken praktischer Arzt, spezialisiert auf Naturheilverfahren." Also keine Wissenschaftler oder Virenexperten.   Homöopathie Bis heute existiert weder ein formaler, reproduzierbarer Nachweis noch eine akzeptable naturwissenschaftliche Begründung für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel, die über den Placebo-Effekt hinausgeht. Von der wissenschaftlichen Medizin wird die Homöopathie daher als pharmakologisch wirkungslose, in einigen Fällen sogar riskante Behandlung abgelehnt. Der Homöopathie wird diesbezüglich vorgeworfen, nicht in angemessener Weise auf diese Befunde zu reagieren. Es fehle an Systematizität. Homöopathie wird deshalb als Pseudowissenschaft angesehen.   Verschwörungstheoretiker von Nebenan Es irritiert auch, wenn man mit einem Mal Verschwörungstheorien von Personen hört, denen man das nie zugetraut hätte: von Verwandten, Bekannten, Nachbarn, Kollegen. Menschen, die man bisher für vernünftige, aufgeklärte Demokraten hielt. Und plötzlich schicken sie über Whatsapp angebliche „Beweise“, wonach ein Coronavirus gar nicht existiere. Dass alle Abstandsregeln bloss Panikmache seien und dahinter ein teuflischer Plan geheimer Mächte stecke. Wieso auf einmal? Bislang gibt es kaum wissenschaftliche Studien darüber, welche Menschen empfänglich für Verschwörungstheorien sind. Klar ist: Männer sind gefährdeter als Frauen. Und es trifft sie vor allem in Lebensphasen, in denen sie sich vor Isolation, der Einengung persönlicher Freiheiten und Kontrollverlust fürchten.   "Nichts ist wie es scheint. Zufälle gibt es nicht. Und: Alles hängt mit allem zusammen. Das sind die drei wichtigsten Merkmale von Verschwörungstheorien. In Zeiten der Corona-Pandemie haben ausgeklügelte Theorien über den angeblichen Ursprung des Virus und die angeblichen Drahtzieher hinter der Pandemie Hochkonjunktur." Prof. Dr. Michael Butter   Wir haben Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP, gefragt, in wiefern das gefährlich sein kann oder welcher Schaden sensible Menschen dabei nehmen, die auf solche Theorien hereinfallen. Ausserdem wollten wir wissen wie es dem Umfeld dabei gehen kann, das ohnmächtig zusehen muss wie ihnen ein Mensch entgleitet. Letztlich die Frage, ob Verschwörungstheorien, Bewegung gar mit Sekten vergleichbar ist.   Gefährlichkeit Der Frage nach dem Potential einer – wie auch immer sich äussernden – Gefahr bzw. Gefährlichkeit hat man sich mit einer gewissen Vorsicht anzunähern. Gefährlich wird es insbesondere dann, wenn AnhängerInnen von Verschwörungstheorien aus dem «Schatten der Verbalisierungen» heraustreten und mittels militanten und somit handfesten Massnahmen konkrete Handlungs-Taten folgen lassen; umgekehrt sind die auf dem verbalen Niveau platzierten und verbleibenden Äusserungen zwar fragwürdig bis dumm, sie verfolgen aber dann eher den Charakter einer Art «Psychohygiene». Ebenfalls beachtenswert ist aber auch der Aspekt der «Stellvertretungshandlungen» und der sozialen Übertragung. Diejenigen Kräfte also, welche z.B. Konformismus unkritisch fördern und damit Individuen in einer anonymisierten Gruppe aufgehen lassen; das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl.   Sensibilität Sensibilität unter der Annahme einer Kontinuumsbetrachtung (kaum sensibel bis hochsensibel) kann bedeuten, dass vor allem kaum sensible Menschen eher bereit sind, irgendwelchen Verschwörungstheorien unkritisch nachzueifern; bei hochsensiblen Menschen ist bekannt, dass sie psychisch sehr darunter leiden können, wenn sie selber keine oder zu geringe eigene Bewältigungs- und Umgangsstrategien haben, um Verschwörungstheorien widerstehen und damit in eine «gesunde Distanz» zu diesen zu treten vermögen. Die Frage eines Schädigungsgrades ist zufolge dessen eher schwierig zu beantworten, weil verschiedene personale (z.B. Naivität oder unreflektierte Gutgläubigkeit) und situative Faktoren (z.B. Gruppendruck, Grad der Konformitätsbereitschaft) jeweils eine Rolle spielen im konkreten Umgang mit der Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien und damit – je nach Ausprägung – sowohl eine Rolle als Stressor oder aber auch als Ressource bilden können.   "Das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl." Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP   Umfeld Jedes Umfeld spielt immer eine zentrale Rolle als eine Art Referenzpunkt für jeden Menschen. Wenn also das Umfeld sogenannt «unsicher» wirkt oder sich als ohnmächtig repräsentiert, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese «Unsicherheitsüberzeugungen» auf AnhängerInnen von Verschwörungstheorien übertragen werden können. Die Vorbildfunktion und vor allem aber auch -wirkung ist eine entscheidende Komponente im Aufbau und auch der Zementierung von Überzeugungen und Menschenbildern. Wer gelernt hat, dass es ein «So ist es und nicht anders» gibt, wird diese Haltung der Rigidität und der Ausgeschlossenheit von weiteren Möglichkeiten tendenziell übernehmen, wenn nicht andere Rollenmodelle Alternativen dazu überzeugend aufzuzeigen vermögen. Menschen trachten immer so gut wie möglich danach, Kohärenz/Stimmigkeit bei sich selber und ihrer Umwelt zu erreichen und dies kann sich auch in der Möglichkeit äussern, sich Erklärungen, Argumenten oder vermeintlichen Wahrheiten hinzugeben, die aber schlichtweg keine sind; die Hauptsache ist, dass die Stimmigkeit so hergestellt werden kann.   Sekte? Der Vergleich zu Sekten oder anderen rigide auftretenden Bewegungen ist insofern gegeben, als dass so etwas beobachtbar und vorherrschend zu sein scheint, wie «Abschottungsmechanismen» gegenüber nicht-verschwörungstheoriekonformen Äusserungen oder der Selbstüberhöhung der eigenen Theorien oder den Nicht-Zugehörigen mit Untergang zu drohen oder diese zu Entpersonalisieren bzw. «schlecht zu reden» und Bagatellisierungsäusserungen. Sind die entsprechenden Communities verbindlicher organisiert, so bestehen durchaus «Bestrafungssysteme» und «-rituale» für abtrünnige Mitglieder; der Zugehörigkeits-Code unterliegt einer hohen sozialen Kontrolle und erhöht damit den psychischen Druck eines Individuums einer solchen Gruppierung stark; das Gefühl «den Rest der Welt gegen sich zu haben» ist eine grosse Beeinflussungs- und damit Konformismus förderliche Grösse, die in solchen Organisationen bewusst initiiert werden (man hat sich unterzuordnen um jeden Preis). Das Kollektiv wird dannzumal als höherwertig eingestuft als das Individuum; das Gefügigmachen wird als «normal» und systemerhaltend erachtet. Solche organisationalen Haltungen und Menschenbilder sind also eine Gefahr für Individuen, die sich kaum getrauen eine eigenen Meinung aufzubauen und diese auch argumentativ zu vertreten.    Covid19 – Widerlegte Youtube Videos  zusammengestellt von Markus Golla (Stand 13.8.2020)   NEU: Faktencheckliste auf Mimikama NEU: Faktencheckliste auf Correctiv NEU: Faktencheckliste auf APA NEU: Faktencheckliste auf ZDF NEU: Faktenchekliste auf Meduni Wien NEU: Artikelliste aller Presseaussendungen Da die Fülle der Videos im Netz mittlerweile unüberschaubar sind, haben wir einige Videos mit den entsprechenden Gegenüberstellungen zusammengefasst. Wir erweitern gerne diese Liste, sollte hierfür der Bedarf entstehen. Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck SPIEGEL zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck BR24 zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Welt.de zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Correctiv zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck NZZ zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Focus zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ARD zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ZDF zu Dr. Wolfgang Wodarg Artikel Die Zeit zu Dr. Wolfgang Wodarg Auszug: „Die Behauptung, dass die jetzigen Quarantäne Maßnahmen unsinnig und übertrieben sind, lässt sich nicht bestätigen. Sämtliche bisherigen Statistiken, Auswertungen und Aussagen von anderen Fachleuten zeigen recht deutlich, dass es im Gegenteil gefährlich ist, SARS-CoV-2 zu unterschätzen.“ (MIMIKAMA) Faktencheck MIMIKAMA zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF 2 zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck SWR3 zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Pharmazeutische Zeitung zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Deutsche Presseagentur  zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Scienceblog  zu Prof. Sucharit Bhakdi Auszug: „Mediziner Bhakdi unterschätzt Gefährlichkeit des Coronavirus“ (Deutsche Presseagentur) Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck Norddeutscher Rundfunk zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck ZDF zu Dr. Claus Köhnlein Bericht Frankfurter Allgemeine zu Dr. Claus Köhnlein Auszug: „Der Arzt ist in gewissen Kreisen keine unbekannte Person: Bereits in der Vergangenheit bestritt er vehement die Entstehung von AIDS, eine HIV-Infektion habe damit gar nichts zu tun. Seiner Meinung nach führt der Konsum von Drogen, Medikamenteneinnahme, Anwesenheit von Pestiziden und Schwermetallen, Mangelernährung, Luftverschmutzung oder nur Stress zu der Erkrankung.“   Kritik an Studie  Zeit.de zu Dr. Hendrik Streeck Kritik an Studie  Focus zu Dr. Hendrik Streeck Nachfragen an Studie  Welt.de  zu Dr. Hendrik Streeck Auszug: „Unplausible Zahlen und nicht aufs ganze Land übertragbar: Fachleute zweifeln an der Aussagekraft der Heinsberg-Studie. Sie gebe keinen Anlass, Kontaktsperren zu lockern.“ Faktencheck MIMIKAMA zu Heiko Schrang Artikel von Zeit online über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Meditieren, heilen, Juden hassen“ Artikel von Deutschlandfunk über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Rechte Esoterik“ Artikel von Fokus über Heiko Schrang zum Thema „Rechte Esoteriker verbreiten Antisemitismus im Internet“ Auszug:“ Die Schlussfolgerung, dass es sich bei dem hypothetischen Szenario in Wirklichkeit um einen großen Plan für wasauchimmer handelt, ist in sehr vielen Punkten einfach nur unhaltbar und exakt das, wie es anfangs bereits genannt wurde: eine Verschwörungstheorie eines Mannes, der hauptsächlich auf Youtube, esoterischen Seiten und teils auch rechtsgerichteten Seiten sein Publikum findet.“ (MIMIKAMA) Artikel von Salzburger Nachrichten über Ernst Wolff Artikel von Tiroler Tageszeitung über Ernst Wolff Kritik von Bell Tower über Ernst Wolff  Auszug:“Laut Brodnig handelt es sich dabei um vielfach „unbelegte Meinungen und Spekulationen, die aber enorme Aufmerksamkeit auf sich ziehen“. (Salzburger Nachrichten) Artikel vom Standard über Dr. Michael Spitzbart Artikel von Correktiv über Dr. Michael Spitzbart Artikel von T-Online über Dr. Michael Spitzbart Auszug:“ Der Salzburger Arzt Michael Spitzbart verkündet in einem Facebook-Posting recht vollmundig: „Vitamin C tötet Viren höchst effektiv ab.“ In China seien die Neuinfektionen zurückgegangen, weil die Chinesen 50 Tonnen hochdosiertes Vitamin C verteilt hätten.“Wir distanzieren uns entschieden von den geposteten Aussagen des Mitarbeiters und halten ausdrücklich fest, dass die genannten Behandlungsformen nie innerhalb der Caritas zur Anwendung gekommen sind.“ (Standard) Artikel von Huffpost über Dr. Rashid Buttar (Video wurde vom Netz genommen – 6.5.) Artikel von Science the wire zur Aussage von Prof. Luc Montagnier Kritik von Health Feedback zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Kritik von European Scientist zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Psiram.com über Prof. Luc Montagnier Faktencheck von Correktiv zu Stefan Homburg Faktencheck von Osnabrücker Zeitung Faktencheck von ZDF Faktencheck von ZDF zu Ken Jebsen Faktencheck von T-Online zu Ken Jebsen Gegenüberstellung zu den Videos von Ken Jebsen ARTIKEL ZU BILL GATES & der Coronavirus Bill Gates finanzierte Das PIRBRIGHT Institute, Das ein Patent auf das Coronavirus besitzt Faktenchecks zu diesen Artikel: MIMIKAMA MIMIKAMA 2 Correctiv Weitere „Angebliche Faktenseiten“:  Fakten zu Covid-19 Gegendarstellung zu SWPRS von der Tagesschau Weitere Faktenchecks   Correctiv    Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Homburg, Jebsen verdienen extrem viel Geld mit den gezielten Lügen Wer Schwurbler pathologisiert, übersieht, dass gerade die Meinungsführer ihren Unsinn sehr gezielt und bewusst verbreiten – und damit Interessen verfolgen. Manche verdienen so ihren Lebensunterhalt, etwa durch Werbeeinnahmen auf Youtube oder das Verkaufen von Büchern. Bhakdi hat aktuell ein Buch auf dem Markt, nachdem er den Verkauf im Vorfeld mit aufsehenerregenden Falschmeldungen angekurbelt hat. Die Leute der Corona-Leugner sind darauf hereingefallen und haben brav, das in allen Punkten widerlegte "Werk" gekauft. Andere lechzen nach Aufmerksamkeit (abgewählte oder entlassene Ärzte - Wodarg, Schregel...). Wieder andere wollen einfach ihre rechtsradikalen, antisemitischen Positionen durchsetzen. Unter dem Vorzeichen der Coronakrise verbreiten sie Inhalte, die sie schon seit Jahren bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Öffentlichkeit tragen. Dass die Gläubigen nicht realisieren, dass sie ausgenutzt werden, liegt im Plan der Sache. Schlau eingefädelt und zugeschnitten auf die potentielle Kundschaft.   Wolfgang Wodarg Der Virologe Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, dessen Team den PCR-Test entwickelt hat, wies im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ unter anderem die Kritik am PCR-Test sowie die Unterstellung persönlicher finanzieller Profitinteressen zurück. Der SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologe Karl Lauterbach bezeichnete die Aussagen Wodargs als „abwegig und wissenschaftlich nicht haltbar, eine echte Räuberpistole“.   Der Virologe Alexander Kekulé beurteilte im MDR-Podcast „Kekulés Corona-Kompass“ Wodargs vorgetragene Argumentation als „ganz, ganz missverständlich“. Bei seinen Vergleichen mit anderen Coronaviren und mit den Todeszahlen saisonaler Grippeepidemien übersehe Wodarg jedoch die besondere Virulenz des neuartigen, 2019/2020 aufgetretenen Erregers: Die Infektion mit SARS-CoV-2 berge ein weit höheres Sterberisiko als gewöhnliche, durch andere Coronaviren ausgelöste Erkältungen und die Gesamtzahl der Infektionen einer ganzen Saison werde hier oft innerhalb von wenigen Tagen und Wochen erreicht, was zur Überforderung des Gesundheitssystems führen und dadurch weitere, eigentlich unnötige Opfer hervorrufen könne. Deshalb seien scharfe Abwehrmassnahmen gegen die Ausbreitung der Infektion nicht überzogen, sondern richtig. Der Biophysiker Richard Neher sagte, die Aussage Wodargs, dass es dieses Virus schon lange gebe, sei falsch und klar durch die Tatsache widerlegbar, dass der gemeinsame Vorfahre des Virus erst wenige Monate alt sei, so . Verschiedene Medien prüften Wodargs Behauptungen auf Richtigkeit und kamen zu dem Schluss, seine Aussagen zum neuartigen Coronavirus widersprächen grösstenteils den belegbaren Fakten. Manche seiner Aussagen seien weder widerlegbar noch belegbar, erwiesen sich aber bei genauer Betrachtung als irreführend. Es würden Tatsachen vermischt, die nichts miteinander zu tun hätten.   Weitere falsche Thesen Luc Montagnier ist der Meinung, die Coronavirus-Pandemie sei in einem Labor von Menschen verursacht worden, worauf das unnatürliche Vorhandensein von HIV-Elementen und Malariakeimen im Genom des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 hindeute. In dem seit den 2000er Jahren auf Coronaviren spezialisierten Wuhan National Biosafety Laboratory habe sich ein „industrieller“ Unfall ereignet. Claus Köhnlein sagt, dass die Zahl der Covid-19-Infektionen nicht höher ist als bei grippalen Infektionskrankheiten in der Vergangenheit. „Der Bevölkerung wird immer eingebläut, dass die Fallzahlen scheinbar exponentiell steigen“, sagt Köhnlein. Das sei aber tatsächlich nicht der Fall. Es werde kumulativ berichtet: Verdreifache sich die Zahl der Testung, verdreifache sich die Zahl der positiv Getesteten. Der Anteil der positiv Getesteten bleibe aber immer gleich. Es werde nur suggeriert, dass sich hier etwas ausbreite; in Wirklichkeit breite sich aber nur der Test aus.   Bei der Corona-Pandemie handelt es sich um eine deutlich dramatischere Situation mit einer erheblich höheren Sterblichkeit als bei den Grippeepidemien, wenngleich wir uns auf die Zahlen des Robert-Koch-Instituts und der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität verlassen müssen. Mitten in der Coronakrise hat das RKI Zahlen zum Verlauf der aktuellen Grippewelle vorgelegt: In Deutschland starben laut der Behörde 411 Menschen an der Influenza, 4,3 Millionen waren mit Symptomen beim Arzt. An oder im Zusammenhang mit Corona starben dagegen bereits 7533 Menschen! (Stand 12. Mai). Das sind Zahlen, die ich in meinem klinischen Alltag nicht erlebt habe. Natürlich argumentiert Köhnlein plausibel, wenn er einen Zusammenhang der Fallzahlen zur Anzahl der Tests herstellt. Mir kommt dabei aber die hohe Ansteckungsfähigkeit des Virus viel zu kurz. Denn sogar Patienten mit nur leichten Symptomen oder gar beschwerdefreie Virusträger geben das Virus weiter. Das ist der grosse Unterschied zur Influenza: Damit ist man zwar ähnlich ansteckend, aber die meisten Infektionen gehen von symptomatischen Virusträgern aus. Bedacht werden muss aber, dass Grippe-Patienten schon mindestens einen Tag vor Beginn der ersten Krankheitsanzeichen und danach noch bis zu einer Woche hochansteckend sind.     Die hohen Fall- und Erkrankungszahlen nach dem Besuch von Faschingsveranstaltungen, Fussballspielen und Südtirol-Heimkehrern ohne wesentliche Beschwerden belegen die enorme Ansteckungsfähigkeit bei Covid-19, die Anlass für die vielen restriktiven Massnahmen ist. Rund vier von fünf Covid-19-Infektionen verlaufen mild, mitunter sogar symptomfrei.   Bhakdi - Das Buch „Corona Fehlalarm?“ verspricht Fakten und steckt voller Polemik und Zynismus Das Buch „Corona Fehlalarm?“ ist eine Rundumkritik am Umgang mit Covid-19: Die Beschränkungen seien falsch und überzogen. Corona sei viel harmloser als alle behaupten, zumindest Politik und Medien. Wer Kritik äussere, werde gezielt diffamiert. Und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die als politische Entscheidungsgrundlage dienten, seien höchst ungesichert. Das die schlaue Vorbereitung, dass jegliche Kritik zum Vornherein von den Corona-Leugnern eben als solche gesehen wird - Diffamierung. Es funktioniert auch hier. Diese Leute werden nach Belieben gesteuert und merken es nicht.    Die beiden Autoren, die Wissenschaftler Sucharit Bhakdi und Karina Reiss, scheinen der Meinung zu sein, erst einmal müssten Unsicherheiten ausgeräumt sein, bevor man Schlüsse zieht. Als wäre Vorsorge für Feiglinge. Wenn aber wie im März in Italien die Menschen sterben, soll Politik dann wirklich sagen, „geben wir besser erstmal eine Langzeituntersuchung in Auftrag“? Das Online-Portal Telepolis hat zu solchen Argumenten geschrieben: Dann müsste man sich auch fragen, warum die Feuerwehr noch ausrückt in Deutschland, so ganz ohne Datenbasis. Wisse man denn genau, ob das Gebäude überhaupt brennbar ist? Ob der Rauch wirklich so giftig ist? Ob da Menschen drin sind, vielleicht sogar unter 80 Jahren? Und in der Logik dieses Buchs müsste man ergänzen: Und ob die Menschen in dem Haus nicht schon Vorerkrankungen haben?   Unterstellungen und rhetorische Fragen Das ist zynisch. Und beim Lesen bleibt unklar, ob Reiss und Bhakdi das wirklich so meinen. Das Problem an diesem Buch ist,  dass an vielen Stellen offenbleibt, wie genau denn ihre Position lautet – ausser, dass sie dagegen sind. Die prägenden Stilmittel dieses Buchs sind das Geraune, die rhetorische Frage, die Unterstellung und die Andeutung. Die wichtigsten Mittel, beim Erfinden und Verbreiten von Mythen.   Alex Benesch schreibt zu dem Buch: "In seinem vorherigen Buch verbreitete er Panik, vor Diphterie (der “Würge-Engel” der wegen Impf-Müdigkeit bei uns einen “Flächenbrand” auslösen kann), Tetanus (wo er die Horror-Auswirkungen auf den Erkrankten betont), Pertussis usw. Sein Mantra: “Unbedingt weiter impfen!” Beim Thema der gewöhnlichen Grippe warnte er, dass die Viren die Lunge schädigen und daraufhin Bakterien sich einnisten und eine bakterielle Lungenentzündung auslösen. Bhakdi empfiehlt, sich jedes Jahr die Grippeimpfung zu “gönnen”.   Man muss nur wollen Wie unglaubwürdig die aktuellen Aussagen von Bhakdi im Buch sind, beweist er also mit seinen persönlichen Überzeugungen. Bhakdi ist aus gutem Grund ein Hardliner bei den Befürwortern von Impfungen. Das dürfte seine Gefolgschaft nicht freuen, denn die sind zumeist Impfgegner. Ein weiterer Beweis wie schlecht, bzw. gar nicht, Verschwörungstheoretiker recherchieren. Es ist so schnell und einfach der Beweis erbracht, zu fast jedem sich stellenden Frage. Man muss nur wollen. Und das will die Gefolgschaft anscheinend nicht.  
>> mehr lesen

Man ist "Mittelländische" -Leserin oder -Leser, wenn man weiss,... (Sat, 10 Apr 2021)
DMZ - GESELLSCHAFT / LEBEN ¦ #mittellaendische ¦   ...dass der bekannte Schweizer Schauspieler Walter Andreas Müller aus Madetswil (Zürcher Oberland) ein Erdhaus hat, und in Dietikon (ZH) gibt es gar eine ganze Siedlung: Erdhäuser erregen in der Schweiz grosse Aufmerksamkeit. Das Haus wird dabei in die Erdeexterner Link gebaut, so dass die Erde vor Kälte, Regen und Wind schützt. Die von Pflanzen bewachsenen Dächer sind in der Regel begehbar.
>> mehr lesen

Im Reich der Marionetten (Sat, 10 Apr 2021)
DMZ – KULTUR ¦ Patricia Jungo ¦   In der Altstadt von Freiburg haben auch Marionetten ihr Reich. In einem Haus im Au Quartier wohnen sie gemeinsam mit Theatermasken des alten und zeitgenössischen chinesischen und indischen Schattenspiels im faszinierenden Schweizer Marionetten-Museum. Im Jahre 1985 gründeten Jean Bindschedler und Marie-José Aebi, die damals mit ihrem Theater in der Rue de la Samaritaine tätig waren, das jetzige Museum.   Die Schätze ihrer Sammlung haben die beiden Künstler von ihren Reisen auf vier Kontinenten heimgebracht. Die einmalige und reiche Sammlung besteht aus Schattenfiguren und Puppen für verschiedene Spieltechniken aus der ganzen Welt, unter anderem aus China, Indien, Indonesien, Afrika, Südamerika und verschiedenen europäischen Ländern und als Schweizer Museum nicht zuletzt auch aus der Schweiz! Auch wunderbare Papiertheater, Kulissen und Masken sind ein Teil davon. Das Schweizer Marionetten-Museum besitzt heute eine umfassende Sammlung von mehr als 3'000 Objekten. Das Ensemble dieser Marionetten, Masken, Schattenspiele und Papiertheater ist in der Schweiz wirklich einmalig. Das Marionetten-Museum „lebt“ und auf den Besucher warten auch ein Videoraum, ein Theater zum Spielen für die Kinder, eine Bibliothek und Archive. Auch das Freiburger Figurentheater hat in denselben Räumlichkeiten regelmässig Auftritte. Es ist zu einer bedeutenden Kulturinstitution der Stadt und der ganzen Region geworden.   Das Theater besteht aus jungen, engagierten Kulturschaffenden und seit 2002 gehen jedes Jahr erfrischende, ideenreiche Vorstellungen über die Bühne. So leben die Aktivitäten von Jean Bindschedler weiter; er ist auch der Gründer Figurentheaters Freiburg. Das Angebot des Museums beinhaltet geführte Besichtigungen und Ateliers zur Kreation von Marionetten. Auch Kinder kommen nicht zu kurz. Die Besichtigungen werden an die verschiedenen Altersstufen angepasst. Sie reichen von "Schatzsuche"-Besichtigungen, Ateliers zur Kreation von Marionetten, Entdeckungsrundgang bis hin zum Kindergeburtstag inmitten der Marionetten. Museum, Theater und auch das Café sind seit 2000 unter einem Dach vereint und werden von der privaten Stiftung Bindschedler verwaltet.     Quelle: www.fribourgtourisme.ch Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen


Ausflugstipps

In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps. 


Rezepte

Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren.


Persönlich - Interviews

"Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.