RSS DMZ

www.mittellaendische.ch Blog Feed

Die Kaminfeger – die Arbeit geht aus (Fr, 29 Mai 2020)
DMZ - Arbeitswelt ¦   Die Zeiten, wo der Kaminfeger als Glücksbringer und Kinder-Traumberuf galt, sind definitiv vorbei. Wegen der erneuerbaren Energien geht den Kaminfegern die Arbeit aus.   Kaminfegermeister Roland Schumacher reinigt eine alte Ölheizung und spritzt mit dem Hochdruckstrahler Russ, Schwefel und anderen Dreck aus dem Tank. Diese Heizung hat mit ihren 30 Jahren bald ihr Lebensende erreicht und bestimmt entscheiden sich die Hausbesitzer dann für eine umweltfreundlichere Wärmepumpe. In diesem Fall wird Roland Schumacher keine Arbeit mehr in diesem Haus bekommen. Beeinflusst wird der Entscheid der Familie auch von einem neuen Energiegesetz werden, welches im Kanton Luzern seit Anfang 2019 Geltung hat. Danach müssen neue Heizungen mindestens 10 Prozent des Energiebedarfs mit erneuerbarer Energie decken. Markus Gabriel, der Chef von Kaminfegermeister Schumacher betont, dass mit jedem Haus, welches sich mit einer Wärmepumpe ausstattet, die Arbeit für Kaminfeger schrumpft. Jahr für Jahr bedeutet dies etwa gut fünf Prozent weniger Umsatz und auf zehn Jahre betrachtet heisst das die Hälfte weniger Arbeit. Auch die Klimadebatte macht den Kaminfegern zu schaffen. So gelten Leute, die sich erneut für eine Ölheizung entscheiden, schon fast als Schwerverbrecher. Gabriel bemerkt, dass die vielen anderen möglichen Lösungen fast alle ausgeklammert würden und zuletzt fast nur noch die Wärmepumpe als korrekte Lösung angesehen werde. Obwohl noch in sehr vielen Häusern in der Schweiz mit Öl geheizt wird, zeigt der Trend klar in Richtung erneuerbare Energien. Von 1990 bis 2017 hat sich der Anteil an Wärmepumpen verneunfacht und diese Tendenz geht weiter.   Diese Zahlen stimmen natürlich die Luzerner Kaminfeger-Unternehmen eher nachdenklich. Auf nationaler Ebene herrscht etwas weniger Pessimismus. Walter Tanner, der Vizechef des Schweizer Kaminfeger-Verbands ist überzeugt, dass die Kaminfeger sicher nicht ganz aussterben werden und es noch lange Öl- und Gasheizungen geben wird. Des Weiteren sagt er, auch erneuerbare Energien kämen nicht ganz ohne Kaminfeger aus. Er setzt die Hoffnung in die Holzfeuerung, welche ja auch fachgerechter Reinigung bedarf. Tanner denkt, dass die Energiestrategie kaum erreicht werden kann, ohne auf Holzfeuerungen zu setzen und bemerkt, dass es für Wärmepumpen Strom braucht und es in unserem Land auch bald ein Energieproblem geben wird, falls alle auf Wärmepumpen umstellen. Adrian Altenburger, Energie-Experte und Professor an der Hochschule Luzern ist mit diesem Standpunkt nicht einverstanden und sagt, bei 90 Prozent der Neubauten würden bereits heute Wärmepumpen eingebaut. Er bezeichnet diese als sehr effizient und sieht in diesem Zusammenhang kein drohendes Energieproblem auf die Schweiz zukommen. Der Luzerner Kaminfeger-Unternehmer Markus Gabriel bereitet sich auf alle möglichen Szenarien vor und will den Weg vorwärts gehen, statt den alten Zeiten nachzutrauern. Um die Zukunft der Luzerner Kaminfeger zu sichern, sieht er neue Standbeine wie Lüftungsreinigung, Kamin- und Ofenbau vor.       Quelle: srf news Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Wir müssen die Konsumgesellschaft abschaffen (Fri, 29 May 2020)
DMZ - SOZIALES ¦ Daniel Birkhofer ¦   Gerald Hüther, Neurobiologe, über die Verbrauchbarkeit des Menschen und warum bedingungslose Liebe der Ausweg ist.   ...was für eine wunderbar sinnvolle "Provokation"! Ein paar spontane Gedanken schiessen mir dabei durch meinen Kopf: Die Subjekt-Objekt-Trennung und damit auch Instrumentalisierung unserer Schulen und der Gesellschaft insgesamt geht nie spurlos an uns allen vorüber...   Die Entfremdung und Zweckrationalisierung von allen Lebensbereichen beraubt uns unserer grundsätzlichen menschlichen Wesenszüge wie Bedürfnis nach Bindung und Zugehörigkeit oder individuellem Wachstum und Entwicklung...   Wir wissen viel - es ist vor allem "totes Wissen" (rein kognitiv und Vernunft basiert); also "Wissen", das nicht berührt! Alle Kreativität, Zuversicht/Optimismus und Motivation entsteht grundsätzlich nur, wenn einem "etwas unter die Haut geht". Das Losungswort lautet: Begeisterung, kindliche Freude, Spontaneität (für Kant bedeutet das die Fähigkeit, von sich aus etwas zu tun...)... Tabu-Themen wie das Stellen dürfen der "Sinn-Frage" gilt es unbedingt zu überwinden: "Was der Mensch wirklich will, ist letzten Endes nicht das Glücklichsein, sondern ein Grund zum Glücklichsein" (sensu Viktor Frankl, KZ-Überlebender und "Vater" der Logotherapie und Existenzanalyse) und dieser Grund liegt in der Sinn-Findung...   Unser Gehirn ist während des ganzen Lebens (mehr oder weniger) "formbar"; dies beruht darauf, dass wir weder ein rein fix-verdrahtetes noch ein rein initial formbares Gehirn - in z.B. Prägungsphasen haben, sondern ein zeitlebens "plastisches" soziales Organ...! Auf was es ankommt? Clemens Sedmak (österr. Theologe und Philosoph) dazu: auf einen wirklich "guten Grund" (Hüther spricht hier von starker intrinsischer Motivation oder Frankl von persönlicher Sinnfindung)...   Potenzialentfaltung sensu Hüther bedeutet: den Sinn für Kohärenz ("Stimmigkeit") wieder vermehrt ins Zentrum einer ganzheitlicheren Betrachtungsweise im Umgang mit sich selber und den Mitmenschen mit einzubeziehen (Aaron Antonovsky prägte dazu den Begriff und die wunderbare Haltung, die dahinter steckt: Salutogenese versus reiner "pathogenetischer" Haltung...)...   Zum Schluss die Ermunterung an uns alle: auch menschliche Tiere spielen gerne und dies ist zudem der beste Lern- und Entwicklungsförderer, den wir uns nur vorstellen könn(t)en... Es ist schon so: "Je umfassender der Sinn, desto weniger fassbar wird er" (Frankl) - wir sind also gut beraten, uns wieder vermehrt an den grundsätzlichen menschlichen Wesenszügen zu orientieren und uns primär als sinn- und werteorientierte Subjekte zu erfahren... Das Gewissen (wenn man denn in sich hineinhorcht) kann dazu als "Sinn-Kompass" dienen und uns Halt, Vertrauen und Navigationshinweise geben, um sich den verschieden (selbstbestimmten) Lebensaufgaben stellen zu können (Einsichtskomponente), zu wollen (Energiekomponente) und sollen (persönliche Sinnkomponente/meine "Mission") schlussendlich...   Danke Gerald Hüther - einmal mehr seit vielen Jahren - für Deine anregenden Gedanken! Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Basler Papiermühle – Spannender Weg vom Papier zum Buch (Fri, 29 May 2020)
DMZ – KULTUR ¦ Patricia Jungo ¦   Wer sich auf die Spuren der Geschichte von Papier, Schrift und Schreiben begeben möchte, ist im Gebäude der mittelalterlichen Basler Papiermühle genau richtig. Im Schweizerischen Museum für Papier, Schrift und Druck erfährt der Besucher, verteilt über vier Stockwerke, alles vom Papier über den Schriftguss, den Buchdruck bis hin zum lesefertigen Buch.   Die spannenden Ausstellungen sind didaktisch aufgebaut und an authentischen Werkstätten kann der Besucher auch selber Hand anlegen. Die originalen Maschinen erhalten alte, bereits ausgestorbene oder sehr seltene Handwerkstechniken im Museum lebendig. Die Besucher können so mitverfolgen, wie Produkte für den Verkauf im Museumsshop oder für Kundenaufträge entstehen. Mit den entsprechenden Erträgen kann das Museum mitfinanziert werden und das Wissen um diese alten Berufe bleibt erhalten. Es gibt nichts Besseres, um die jeweiligen Arbeitsschritte zu verstehen, als vor Ort im Ambiente der originalen Werkstatt selber tätig zu werden und eigene Erfahrungen zu machen.   Da gibt es das Papier schöpfen, das Schreiben mit Gänsekiel oder Feder, das Tippen auf der guten alten Schreibmaschine. Weiter kann der eigene Name in Lettern gesetzt und anschliessend gedruckt werden. Auch das farbenfrohe Experimentieren in der Marmorierwerkstatt macht einfach Spass. All das bietet ein Museumsbesuch. Auch Kinder sind herzlich willkommen und werden begeistert sein. Getragen wird das Museum von der im Jahre 1971 gegründeten privaten Stiftung Basler Papiermühle. Das Haus besteht aus der Gallician- und Stegreifmühle. Im Jahre 1980 wurde das Gebäude von der Christoph Merian Stiftung restauriert und der Stiftung Basler Papiermühle zum Betrieb des Museums übergeben.   Die Christoph Merian Stiftung sowie die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft unterstützen das Museum regelmässig. In allen Bereichen des Museums beschäftigt die Basler Papiermühle im Rahmen geschützter Werkstätten Menschen mit einer Behinderung. Auch besteht die Möglichkeit im Museum verschiedene Programme für Wiedereingliederung mittels eines Arbeitstrainings durchzuführen.     Quelle: papiermuseum.ch Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Es lohnt sich! (Fri, 29 May 2020)
DMZ - In eigener Sache ¦   Es lohnt sich unserer Facebookseite www.facebook.com/mittellaendische zu folgen.   Denn in regelmässigen Abständen hat man die Chance tolle Preise abzuräumen.   Viel Glück! Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Unterstützung unserer Zeitung (Fri, 29 May 2020)
DMZ - DIGITAL / TECHNIK ¦ #mittellaendische ¦   Die Mittelländische ist unabhängig und ergreift Partei für die Vergessenen, nennt beim Namen, was andere nicht auszusprechen wagen, und streitet bedingungslos für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Die Mittelländische lebt dank und für die Leserinnen und Leser. Da wir unabhängig sind und bleiben wollen, benötigen wir Unterstützung von der Basis her. Ihr Engagement hilft dabei, dass wir weiterhin wichtige Informationen publizieren können.   Spenden laufen via FairGive Der gemeinnützige Schweizer Verein FairGive setzt sich für transparentes und nachhaltiges Spenden über digitale Kanäle (mobile und online) ein: fair für alle Beteiligten. Gegründet im November 2010 durch Vertreter der NPO-Branche ist es die Aufgabe von FairGive, Spendengelder, welche über digitale Kanäle generiert werden, schnell, transparent und sicher an die begünstigten gemeinnützigen Organisationen und Projektinitiatoren weiterzuleiten. FairGive fungiert dabei als unabhängiger Finanzintermediär und ist bei PolyReg als Mitglied registriert.   Einfach spenden. Das bedeutet auch Sicherheit für Spenderinnen und Spender, jederzeit schnell das Richtige tun zu können: Helfen.         Ihre Unterstützung hilft! Je nach Zeit, Lust und Laune gibt es viele Möglichkeiten uns darüber hinaus zu unterstützen und selbst aktiv zu werden: Mit Links, Ideen, Videobeiträgen, Texten, Fotos u.v.m. kann man uns tatkräftig unterstützen.   Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!   Spenden unter: https://www.mittellaendische.ch/zeitung/unterstützung/ Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

DMZ - Satire in der Mittelländischen (Fri, 29 May 2020)
DMZ - Satire ¦    Grafiken, Bilder, Markennamen, Logos und Designs sind das geistige Eigentum von den jeweils genannten Künstlerinnen und Künstlern. Die jeweiligen Copyright-Inhaber behalten die Urheberrechte an diesen Materialien.   Wer eigene Beiträge im satirischen Bereich in unserer Zeitung veröffentlichen möchte, kann sich bei uns melden. > Kontakt Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Die Pestlinde von Linn (Fri, 29 May 2020)
Die „Linner Linde“ Die „Linner Linde“ DMZ – NATUR/KULTUR ¦ Patricia Jungo ¦   In einer kleinen Gemeinde des Kantons Aargau, in Linn, thront die „Linner Linde“. Dieser Baum gehört dank seiner Gesamterscheinung zu den beeindruckendsten Bäumen Europas. Die Linde verkörpert Wachstumsreife und jugendliche Vitalität auf wunderbare Weise und steht am europäischen Fernwanderweg Pyrénées-Jura-Balaton. Es ist anzunehmen, dass der Baum früher Wegweiser für Wanderer und Pilger war.   Was das Alter der Linde betrifft, herrscht keine Einigkeit. Manche schenken der Sage Glauben, die überliefert, der heilige Gallus, ein irischer Missionar, habe sich schon im 6. Jahrhundert unter der Linde ausgeruht oder sie sogar gepflanzt. Dies ist durchaus wahrscheinlich, da die Linde im Christentum seit eh und je ein wichtiges Symbol war, das man überall zu verbreiten versuchte. Auch bei den Germanen hatte die Linde einen hohen Stellenwert, war sie doch der Götting Freya geweiht. Sie war die Liebesgöttin und Schutzgöttin der menschlichen Gemeinsacht. An den Thingversammlungen unter der Linde wurde auch Recht gesprochen und bis ins Mittelalter tagte das Gericht immer unter der Linde. Die Linde war und ist ein Treffpunkt zum geselligen Zusammensein geblieben. Die Liebenden trafen sich unter der Linde, zur Geburt eines Kindes pflanzte man eine Linde neben dem Haus. Man sagt ihr auch nach, Blitz und Dämonen fernzuhalten.   Im Jahre 1307 wurde das Dorf Linn erstmals in einer Urkunde als „in dem dorf ze Lind“ bezeichnet. Etwas später, im Jahre 1363, tauchte der Name „Linn“ auf, der vom althochdeutschen Wort „lintahe“ stammen könnte, was soviel heisst wie „beim Lindenholz“. Das Dorf Linn wurde 1348/49 von der in Europa wütenden Pestepidemie heimgesucht. Die zahlreichen Toten bestattete man ausserhalb des Dorfes. Wahrscheinlich wurde auch zu der Zeit die heutige Linde gesetzt. Laut Volksglauben hielt die Linde die Krankheiten fern und sollte das Land vor weiterem Unheil schützen. Man glaubte, in Pestlinden könne die Pest gebannt werden. Auch das Jahr 1415 mag das Pflanzjahr gewesen sein. Damals endete die habsburgische Macht und es kamen die neuen Herren aus Bern. Es scheint wirklich eine Verbindung zwischen der Linde und der zwei Kilometer entfernten Habsburg zu geben. Dazu besagt ein alter Orakelspruchalter folgendes: "Leit d’Linde-n-ihr’s Chöpfli ûfs Ruedelis Hûs, se-n-isch’s mit alli Welten ûs." Dies bedeutet: „Spätestens wenn die Linde so groß ist, dass sie ihren Schatten auf die Habsburg wirft, dann ist die Zeit der österreichischen Macht vorüber.“   Die mächtige Linde war oft in Gefahr. 1586 sollte sie gefällt werden, da man erzählte, eine Frau namens Anna Meier sei unter dem Baum mit dem Teufel einen Pakt eingegangen. Die Frau wurde verjagt und die Linde blieb glücklicherweise stehen. Glaubt man der neueren Literatur, soll die Linde erst 340 Jahre alt sein. Zwischen 1667 und 1669 löschte eine erneute Pestepidemie das Dörfchen Linn fast aus. Die Sage erzählt, der einzige Überlebende habe alle Toten begraben und dann die Linde darauf gepflanzt. Obwohl eine Linde an einem idealen Standort jedes Jahr stark wachsen kann, bezweifelt man, dass die Pestlinde trotz der immer wieder starken Beschädigungen diese Wachstumszunahme wirklich halten konnte. Im Jahre 1863 erlitt sie durch einen Brand grossen Schaden. In den so entstandenen Stammdurchgang pflanzte man, ohne viel zu überlegen, eine andere Linde. Man wollte einfach den hohlen Stamm wieder füllen. 1908 brannte dieser Jungbaum bei einem Lagerfeuer allerdings wieder ab. Auch die alte Linde brannte, konnte aber rechtzeitig von der Feuerwehr gelöscht werden. 1979 erlitt die Pestlinde erneute eine Feuerattacke. Zum grossen Glück reagieren Linden auf Feuerschaden immer mit starker Wundabschottung. Es bilden sich innerhalb und ausserhalb des Stammes Überwallungen und so eine neue Borke, die auch die Stabilität festigt. So hat sich auch die Linner Linde bestens erholt, ist überaus kräftig und hat bestimmt noch ein langes Leben vor sich. Die Linde am Dorfeingang von Linn ist zugleich ein toller Aussichtspunkt und ein Ausgangspunkt diverser Wanderungen durch die malerischen Kulturlandschaften des Bözbergs. Genau hier beginnt der Natur- und Kulturweg Linn, der durchs orchideenreiche Sagenmühlital führt.     Quelle: linnerlinde.ch Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Orbán und die Zahlen (Fri, 29 May 2020)
Der ungarische Publizist György Balavány (Bild: zvg) Der ungarische Publizist György Balavány (Bild: zvg) DMZ – INTERNATIONAL ¦ GASTKOMMENTAR von György Balavány   Er spricht von einer auf Arbeit aufgebauten Gesellschaft, während eine Menge Leute weder Arbeit haben, noch Arbeit haben werden.   Viele hatten schon ihren Job verloren, als der Ministerpräsident noch im März den Notstand verkündete, Veranstaltungen über hundert, später über fünfzig Personen untersagte, eine allgemeine Ausgangsperre verhängte und Schulen und Gaststätten schließen ließ.   Wenn man seine Arbeit verliert, verliert man seine Existenz, damit wird dein Leben und das deiner Kinder bedroht. Meine Weltanschauung sagt mir, dass so etwas einem niemals widerfahren sollte. Geschieht das in Friedenszeiten, kannst Du anderswo Arbeit finden. Jetzt aber geht das nicht.   Ungarn auf dem Papier - und in der Wirklichkeit Viktor Orbán hat soeben versprochen, dass in drei Monaten in Ungarn jeder Arbeit finden werde. „Wir bauen auf Fakten” - sagte er und nannte auch gleich die Quelle: nämlich das ungarische Landesamt für Statistik, dessen Zahlen zeigen, dass im März 2020 56 Tausend Ungarn ihren Job verloren haben. Zwei Tausend von ihnen wurden in den Arbeitsämtern registriert. Im Mai kommen die Angaben vom Monat April. Vielleicht kann man dann eine Prognose wagen. Oder auch nicht, denn die Ungarn leben in einer Realität jenseits der Daten. Einen Ungarn gibt es auf dem Papier und einen in der Wirklichkeit. Was Orbán über Ungarn behauptet, ist fast immer die retuschierte Version. Wenn er - sagen wir - von fünf Tausend Infizierten spricht, liegt die tatsächliche Zahl sicher beim Zehnfachen. Sieben Tausend Obdachlose sind in Wirklichkeit siebzig Tausend oder mehr, fast eine Million Alkoholiker sind dann mehr als zwei Millionen. Und dabei sprechen wir noch nicht von Aussagen wie „es gibt keine Wartelisten” oder „es gibt keine hungernde Kinder” , usw.   Fakt war, dass im März Zehntausende die staatlichen Jobszentren belagerten. Sie standen vor geschlossenen Türen, bewacht von Sicherheitspersonal. Einen Termin online zu bekommen war theoretisch möglich, tatsächlich musste man darauf aber mehrere Wochen warten. Viele haben schwarz gearbeitet, meistens im Tourismus oder im Gastgewerbe, um den hohen Sozialbeiträgen aus dem Wege zu gehen. Eine andere Wahl hatten weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer.   Die geschönten Zahlen mögen Viktor Orbán eine stürmische, trotz allem noch beherrschbare Verschlechterung gezeigt haben, die Fakten waren hingegen tragisch. Statt nur 56 Tausend verloren in wenigen Wochen Hunderttausende das fürs einfache Überleben notwendige Einkommen. Die Lösung, die uns Orbán nach drei Monaten präsentieren wird, geht dann auf dem Papier in Ordnung. „Der Markt und der Staat werden jedem einen Arbeitsplatz ermöglichen” sagt Orbán, als ginge es dabei um zwei voneinander zu trennende Begriffe.   Welchen Markt meint er eigentlich? Noch gehen Tausende von Unternehmen pleite, und würde es ab Mitte Mai eine Art Neubeginn geben, so geht das nicht nach dem Motto: „Lieber Einzelhändler, Du warst für einige Monate zu, für Dich haben wir eine gute Nachricht, Du kannst Dein Geschäft wieder öffnen”. Der liebe Einzelhändler hat nämlich inzwischen viele seiner Kunden verloren, denn auch die gingen mittlerweile pleite. Innerhalb weniger Monate kann nämlich ein kleines Unternehmen, das man viele Jahre aufgebaut hat, zahlungsunfähig werden. Eine auf Angebot und Nachfrage basierende, jedoch an Kapitalmangel leidende Wirtschaft kann nicht wie auf einen Taktschlag eines Dirigenten wieder zum Leben erweckt werden. Um die ungarische Wirtschaft auf Vordermann zu bringen, braucht es mehrere Jahre harter Arbeit. Das gilt selbst für eine nur nach Fakten ausgerichtete Wirtschaftspolitik, die es so gar nicht gibt. Absolute Optimisten stellen sich sogar vor, dass ausgehungerte Konsumenten für Einstrittskarten von Festivals, Theater, Kinos, Reisen, Fussball, Biergärten u.ä. Schlange stehen werden. Das ist ein Trugschluss. Eher wird man all das zumindest bis Mitte August mit angezogener Handbremse angehen. Es wird vorgeschrieben, wie viele Besucher wie viele Plätze besetzen dürfen. Höchstwahrschneilich wird man auch für Kultur, Unterhaltung und Restaurants weniger Geld übrig haben. Wenn überhaupt. Brot hat Vorrang.   Was das Jobangebot der Orbán-Regierung betrifft, ist das Rezept bekannt: Pseudotätigkeit als „gemeinnützige Arbeit”. Zurück in den ersten Arbeitsmarkt führt da kein Weg. Man darf aber die demütigende, orangene Weste der Straßenkehrer anziehen, und sich für monatlich netto 150,00 € täglich auf die Schaufel stützend Löcher in die Luft starren. Und dann gibt es noch das Arbeitslosengeld, das nur ein Bruchteil der Arbeitslosen in Anspruch nehmen kann, noch dazu achtet das System gar nicht darauf, wie viele Kinder die/der Arbeitslose zu versorgen hat. Auf dem Papier ist das in Ordnung. Aber es reicht gerade Mal zum Überleben.   Überleben oder Leben? Halten wir für einen Moment inne. Ist es anmaßend, wenn man in Ungarn des 21. Jahrhunderts nicht bloß überleben will, sondern sich ein ordentliches Leben wünscht? Das akzeptable Ziel kann nicht nur sein, dass man nicht verhungert, sondern mit sinnvoller Arbeit sich und seiner Familie eine sichere Existenz, und - mit Verlaub - Wohlstand für Leib und Seele schafft. Eine neue Brille, neue Autoreifen, Handwerker bestellen, wenn es der Kühlschrank nicht mehr tut, mit der Familie essen oder ins Kino zu gehen, all das nennt sich ein bescheidenes Leben. Das zu messen hat das von Orbán beaufsichtigte Statistische Landesamt 2014 eingestellt. Gemäss der letzten Daten von 2014 lag das Existenzminimum einer ungarischen Familie mit zwei Kindern bei monatlich ca. 740,00 €. Seitdem sind die Verbraucherpreise in Ungarn um ca 30 Prozent gestiegen. Demenstsprechend müsste eine Familie mit zwei Kindern heute über ein monatliches Netto Einkommen von wenigstens 860,00 € verfügen. Ich darf betonen, dass diese Summe nur das Überleben gewährleisten würde.   Kürzlich hat man den Lohn für die gemeinnützige Arbeit auf ca 220,00 € monatlich erhöht. Die Orbán-Regierung feiert dies als erfolgreiche Beseitigung der Arbeitslosigkeit, darüber kann man sich nicht genug empören.   Um ein realistisches Bild zu bekommen genügt es nicht, die Lohnsumme durch die Zahl der Lohnempfänger zu dividieren, denn daraus kann man nicht auf das Wesentliche schließen: Wie viele davon sind Großverdiener und wie viele davon Kleinverdiener. Man weiss nicht, wie weit die Einkommensschere auseinander geht.   Das bedeutet, dass der Trickserei mit diesen Zahlen Tür und Tor geöffnet sind. „Die Krise haben wir rasch gelöst” wird die Orbán-Regierung verkünden. Derweil verarmt die Bevölkerung in der Provinz zusehends. Orbán spricht von einer auf das Prinzip Arbeit aufgebauten Gesellschaft, während die Mehrheit der Bürger keine Arbeit hat und auch nicht haben wird.   Der Ministerpräsident wird sich nach drei Monaten mit den manipulierten Zahlen schmücken, Es ist unerträglich, dass das Ziel – den Menschen zu ermöglichen, von ihrer Arbeit anständig leben zu können – niemals seine wirkliche Absicht war und es auch niemals sein wird.  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Ein Rückblick - In Krisensituationen zeigt sich leider, dass Solidarität für Viele ein Fremdwort ist (Thu, 28 May 2020)
Solothurn am Sonntag - Partystimmung. Solidarität sieht anders aus. (Foto: Denise Flury) Solothurn am Sonntag - Partystimmung. Solidarität sieht anders aus. (Foto: Denise Flury) DMZ – GESELLSCHAFT / LEBEN ¦   Ein Rückblick - bereits zu Beginn der Pandemie, bzw. bei der Anordnung erster Massnahmen (16.3.2020) haben wir diesen Text veröffentlicht. Hat der Text heute noch seine Richtigkeit - oder waren wir zu vorschnell mit der Beurteilung der Situation?   Ein paar Stunden zuvor hatte der Bundesrat einschneidende Massnahmen gegen die Verbreitung des neuartigen Coronavirus beschlossen. Die Massnahmen sind allen bekannt, trotzdem kümmert das nicht alle.  Die Landesregierung appellierte an die Eigenverantwortung und die Solidarität der Schweizerinnen und Schweizer, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Aber wie immer in Krisensituationen zeigt sich, dass der Mensch Solidarität nicht versteht, sondern genau in solchen Phasen seinen Egoismus ungehemmt auslebt. Ausnahmen ausgeschlossen.   Warnungen werden in den Wind geschlagen Vielerorts das selbe Bild: Normalität und Warnungen in den Wind geschlagen. Dies meist mit den absurdesten Begründungen. "Virus ist eine Erfindung!", "Es geht nur um Geld.", "Ich lasse mich nicht bestimmen." u.v.m. Der Aufruf stösst also vielerorts auf taube Ohren. Einige Unbelehrbare haben sich am Wochenende trotz allen Warnungen an den üblichen Stellen versammelt, das Leben genossen, sich zugeprostet, ins Nachtleben gestürzt.   Schamlos Wiederum andere versuchen sich mit dem Virus und der Situation selber zu profilieren mit fadenscheinigen Aktionen und "Hilfsangeboten". Andere Exponenten feiern sich als Helden, aus absurden Gründen. Und noch andere benutzen die Situation schamlos für Rassismus oder ihre falsche Politik. Von Solidarität sieht man kaum etwas. Manchmal stösst man auf ein Angebot, welches im ersten Moment den Anschein vermittelt echte Hilfe zu leisten. Beim genaueren Hinsehen merkt man dann aber lediglich, das es sich um reines Business handelt.   Solidarität - aber wie? Solidarität bedeutet Zusammenhang, Verbundenheit, Unterstützung... Sie drückt ferner den Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen und den Einsatz für gemeinsame Werte aus.   Es war selten leichter als heute, solidarisch zu sein. Die Behauptung, jemand "zeige sich solidarisch", ist zwar längst zur wertlosen Leerformel geworden, in den Tagen der Pandemie aber besteht Solidarität kurioserweise in genau dieser folgen- und tatenlosen Leere. Solidarisch ist, wer Oma eben nicht im Pflegeheim besucht, seinem Nächsten nicht die Wünsche von den Lippen abliest, ihm nicht unter die Arme greift und auch sonst Abstand hält. Zu Hause bleiben, fertig. Solche Solidarität wäre im Moment ganz einfach. Zuhause bleiben wer kann, Regeln und Massnahmen befolgen, Junge helfen Alten mit Einkäufen, vermeiden aber den direkten Kontakt oder Ähnliches. Hamsterkäufe, Menschenaufläufe, Desinfektionsmittel- und Maskenklau sind weder solidarisch noch vernünftig. Auch Notaufnahmen und Arztpraxen stürmen wegen jedem Schnupfen ist untragbar. Einmal mehr zeigt sich wie Mensch tickt.   Blutspenden Mehrere Blutspendedienste appellieren an Bürgerinnen und Bürger, "auch in Zeiten der Grippewelle, grassierender Erkältungen und des Coronavirus (Sars-CoV-2)" Blut zu spenden. Derzeit würden Termine in bereits gebuchten Spendenlokalen vermehrt abgesagt. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass der Versorgungsauftrag nicht mehr erfüllt werden kann, denn ein öffentlich zugängliches Spendenlokal ist der erste Grundpfeiler in einer empfindlichen Kette der Versorgung von Patienten mit Blut in Therapie und Notfallversorgung.   Vor dem Virus sind nicht alle gleich Es sterben die Menschen aus den Risikogruppen: Alte, Menschen mit (bspw. Immunsystem-/ Lungen-)Vorerkrankungen, Menschen mit schlechtem Zugang zum Gesundheitssystem. Und Menschen, die sich durch fehlende Medienkompetenz oder Bildungszugang ungenügend schützen können. Menschen, denen das Geld fehlt, ihr Immunsystem mittels hochwertiger Lebensmittel oder Präparate zu unterstützen. Menschen, die so einsam sind, dass von ihrer Erkrankung niemand etwas erfährt.    Wir müssen unseren Alltag ändern, nicht allmählich, sondern jetzt. Solidarität mit Angehörigen von Risikogruppen - alten und chronisch kranken Menschen - ist unser aller Aufgabe. Das Virus fordert auch jeden Einzelnen von uns. Unsere Solidarität, unsere Vernunft und unser Herz füreinander sind auf eine harte Probe gestellt. Hoffen wir, dass wir diese bestehen.   Zum Glück gibt es noch die anderen, die genau das tun, was sich solidarisch nennt. Das Virus fragt nach einer globalen Gemeinschaft. Es fordert Solidarität nicht nur vom Einzelnen, sondern von der Spezies. Allen gute Gesundheit und Vernunft, wer diese noch nicht kennt. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Aufforsten mit Drohnen (Thu, 28 May 2020)
Die vom Unternehmen Flash Forest entwickelte Drohne schafft es, die Baumsamen zusammen mit Nährboden und Nährstoffen in den Boden zu schiessen Die vom Unternehmen Flash Forest entwickelte Drohne schafft es, die Baumsamen zusammen mit Nährboden und Nährstoffen in den Boden zu schiessen DMZ – TECHNIK/DIGITAL ¦ Patricia Jungo ¦   Der Forstwirtschaft stehen heutzutage moderne Hilfsmittel zur Verfügung und der grösste Teil der Arbeit wird von sogenannten Vollerntern ausgeführt. Wenn es jedoch darum geht, neue Bäume zu pflanzen, kommt auch die Technik an ihre Grenzen und meist passiert da Platzieren der Setzlinge noch durch Menschenhand.   Angesichts der traurigen Tatsache, dass in den letzten zehn Jahren weltweit etwa 4,7 Millionen Hektar Wald verloren gegangen sind, kann man sich vorstellen, wie viele Mitarbeiter und Schaufeln für das Aufforsten notwendig wären. Diese Überlegungen haben sich auch zwei Startups aus den Vereinigten Staaten gemacht. Sie haben das Ziel, Wälder nun mit Hilfe von Drohnen wieder aufzuforsten.   Die vom Unternehmen Flash Forest entwickelte Drohne schafft es, die Baumsamen zusammen mit Nährboden und Nährstoffen in den Boden zu schiessen. Zu diesem Zweck wurde am Flugobjekt eine spezielle Zündvorrichtung angebracht. Mit der Druckluft dringt dann der Samen tief genug in die Erde ein. Die Startup, die unter anderem auch per Crowdfunding finanziert wurde, hat eine recht eindrückliche technologische Entwicklung durchlaufen. Am Anfang war die Drohne nur unmerklich schneller als ein menschlicher Baumpflanzer.   Mit der Zeit schaffte sie es aber, innerhalb von drei Minuten bis zu 165 Kapseln in den Boden zu schiessen. Bei einem maximalen Preis von fünfzig Cent sollen bis zum Jahr 2028 mit diesem Verfahren eine Milliarde neuer Bäume gepflanzt werden. Noch einen Schritt weiter in Sachen Hightech ging die Firma Droneseed aus Seattle. Vor dem Aussähen erfassen die Drohnen aus der Luft zuerst die Bodenbeschaffenheit. Dies erlaubt, beispielsweise einen felsigen Untergrund aufzuspüren, wo keine Samen ausgebracht werden. Mittels der Technik wird ein detailliertes 3D-Modell der zu bepflanzenden Fläche erstellt, welches der Berechnung der Flugrouten für die einzelnen Pflanz-Drohnen dient. Nach dem Versenken der Samen im Boden startet die Nacharbeit, bei der auch wiederum Drohnen eingesetzt werden. So können die jungen Setzlinge zum Beispiel bei Bedarf aus der Luft mit Nährstoffen versorgt werden.     Quellen:  ±FAZ/www.trendsderzukunft.de± Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

China - Zweite Corona-Welle gemäss Insiderangaben angekommen (Thu, 28 May 2020)
Regierung reagiert mit einem Lockdown im Wuhan-Style für den Nordosten der Volksrepublik Regierung reagiert mit einem Lockdown im Wuhan-Style für den Nordosten der Volksrepublik DMZ – INTERNATIONAL ¦ Redaktion International ¦   Das chinesische Staatsfernsehen hat von eingeschleppten Neuinfektionen berichtet. Diese sollen Grossteils in der an Russland grenzenden Provinz Heilongjiang aufgetreten sein. Nachdem die Corona-Pandemie in China zu monatelangen Ausgangssperren und Reisebeschränkungen geführt hatte, vermittelt die offizielle Infektionszahl der chinesischen Regierung den Eindruck, dass das Land das Virus unter Kontrolle bringen konnte. Mittlerweile ist das Alltagsleben in China weitgehend zur Normalität zurückgekehrt. Doch jetzt sind neue Coronafälle im Nordosten Chinas aufgetreten.   Betroffen sollen unter anderem die Provinzen Heilongjiang und Jilin sein. Aber auch in Wuhan, wo die Pandemie ihren Ursprung gehabt haben soll, soll es wieder neue Infektionen geben. Befindet sich die Volksrepublik damit bereits am Anfang einer zweiten Corona-Welle? Seit April sei es laut der Gesundheitskommission der Provinz Heilongjiang in mehreren Städten zu zeitlich und räumlich gehäuften Infektionen des Corona-Virus, sogenannten Clustern gekommen. Nachdem nun auch in der Provinz Jilin, die mit 27 Millionen Einwohnern nahe er Grenze zu Russland und Nordkorea liegt, immer mehr Infektionen bekannt wurden, reagiert die Regierung mit einem Lockdown im Wuhan-Style für den Nordosten der Volksrepublik.   Hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen Die Straßen seien unheimlich ruhig, ganz ohne Taxis und Busse. Apartmentkomplexe sollen abgeriegelt wurden sein, sodass die Bewohner im Inneren isoliert sein sollen. Außerdem führe die Regierung regelmäßige Kontrollen durch, um sicherzustellen, dass die Bewohner die Sperrung einhalten. Zehntausende Menschen wurden auf das Virus getestet und Tausende zur Quarantäne in Krankenhäuser gebracht, berichtete die New York Times. Die Zentralregierung soll ihr Missfallen über den Ausbruch bereits deutlich signalisiert haben: Fünf lokale Beamte seien entlassen wurden und genauere Untersuchungen in den Provinzen angeordnet.   „Die Möglichkeit einer zweiten Welle ist eindeutig vorhanden“ In Bezug auf die jüngsten Ereignisse in der Provinz Jilin spricht China derzeit lediglich von einem kleinen Ausbruch der Krankheit. Es soll etwa 130 Corona-Infektionen und zwei Todesfälle geben. Experten sollen jedoch vor der Gefahr einer explosiven Ausbreitung des Virus warnen. In einem Interview mit der New York Times sagte David Hui, Direktor des Stanley Ho-Zentrums für neuauftretende Infektionskrankheiten an der chinesischen Universität Hongkong: "Die Möglichkeit einer zweiten Welle ist eindeutig vorhanden."   Auch der der oberste Gesundheitsberater der chinesischen Regierung soll eine zweite Welle des Virus befürchten. Wegen fehlender Immunität sei der Großteil der Chinesen zurzeit weiter anfällig für das Virus, sagte Zhong Nanshan dem Sender CNN: "Wir stehen vor einer großen Herausforderung." So soll die Lage in der asiatischen Volksrepublik nicht anders sein als in anderen Ländern. Laut dem Spiegel hatte Zhong bereits 2003 dazu beigetragen, dass das Ausmaß des Sars-Ausbruchs öffentlich wurde. Im Hinblick auf die derzeitige Corona-Pandemie soll er gesagt haben, die Behörden in Wuhan hätten in der frühen Phase der Pandemie weniger Fälle öffentlich gemacht, als es tatsächlich gab. Damit bleibt die Frage offen, ob es sich tatsächlich nur um die bisher veröffentlichen Infektionszahlen in den Provinzen Heilongjiangs und Jilin handelt oder die Dunkelziffer der Neuinfektionen weitaus höher liegt.   Chinesische Regierung distanziert sich von zweiter Welle Von einer zweiten Welle soll die chinesische Regierung unter der Führung von Xi Jinping derzeit nicht sprechen wollen. Vielmehr werde das souveräne Vorgehen und der Umgang mit der aktuellen Situation durch Xi Jinping medial hervorgehoben. "Sie wollen Vertrauen artikulieren, ob sie es haben oder nicht", sagte Steve Tsang, der Direktor des China Institute an der School of Oriental and African Studies in London in einem Interview mit der New York Times. "Die Schlüsselbotschaft ist, dass China unter der Führung von Xi Jinping und der Kommunistischen Partei das Land vor Covid-19 gerettet hat, während all diese westlichen demokratischen Länder versagten." Trotz aller Bemühungen der chinesischen Regierung soll sich unter der chinesischen Bevölkerung Unsicherheit breit machen. Nach den jüngsten Entwicklungen sorge sich die Mehrheit der Chinesen vor einer zweiten Welle. In einem Interview der DW berichtete ein aus dem Südwesten Heilongjiangs stammender Bewohner namens Qiu: "Ganz klar, Heilongjiang entwickelt sich zu einem zweiten Hubei." Die größte Stadt der Provinz Hubei ist das Epizentrum des Virus Wuhan.   Modifikation des Virus? Neben der Diskussion, ob China von einer zweiten Welle des Corona-Virus erfasst wurde, sollen medizinische Experten von zusätzlichen Schwierigkeiten bei der Bekämpfung des Virus sprechen. So soll das Virus in Jilin sowie in anderen nordöstlichen Provinzen, in denen kürzlich Fälle aufgetreten sind, einschließlich Heilongjiang, leicht unterschiedliche Merkmale aufweisen. Patienten sollen deutlich länger benötigen als die typischen ein bis zwei Wochen um wieder zu genesen, soll Qiu Haibo, Experte der Nationalen Gesundheitskommission, laut New York Times gesagt haben. Zudem sollen die Erkrankten das Virus deutlich länger in sich tragen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte bereits davor gewarnt, dass sich das neue Virus dauerhaft etablieren könnte. Weltweit suchen Wissenschaftler zurzeit mit Hochdruck nach einem Impfstoff. Laut Chinas obersten Gesundheitsberater Zhong könne die Entwicklung eines "perfekten" Impfstoffes jedoch Jahre brauchen. Nach offiziellen Angaben seien in China mindestens 4.600 Menschen durch das Corona-Virus verstorben. Die Dunkelziffer könnte weitaus höher liegen.       Quelle, New York Times, DW, RTL aktuell  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Orbán und die Zahlen (Thu, 28 May 2020)
Der ungarische Publizist György Balavány (Bild: zvg) Der ungarische Publizist György Balavány (Bild: zvg) DMZ – INTERNATIONAL ¦ GASTKOMMENTAR von György Balavány   Er spricht von einer auf Arbeit aufgebauten Gesellschaft, während eine Menge Leute weder Arbeit haben, noch Arbeit haben werden.   Viele hatten schon ihren Job verloren, als der Ministerpräsident noch im März den Notstand verkündete, Veranstaltungen über hundert, später über fünfzig Personen untersagte, eine allgemeine Ausgangsperre verhängte und Schulen und Gaststätten schließen ließ.   Wenn man seine Arbeit verliert, verliert man seine Existenz, damit wird dein Leben und das deiner Kinder bedroht. Meine Weltanschauung sagt mir, dass so etwas einem niemals widerfahren sollte. Geschieht das in Friedenszeiten, kannst Du anderswo Arbeit finden. Jetzt aber geht das nicht.   Ungarn auf dem Papier - und in der Wirklichkeit Viktor Orbán hat soeben versprochen, dass in drei Monaten in Ungarn jeder Arbeit finden werde. „Wir bauen auf Fakten” - sagte er und nannte auch gleich die Quelle: nämlich das ungarische Landesamt für Statistik, dessen Zahlen zeigen, dass im März 2020 56 Tausend Ungarn ihren Job verloren haben. Zwei Tausend von ihnen wurden in den Arbeitsämtern registriert. Im Mai kommen die Angaben vom Monat April. Vielleicht kann man dann eine Prognose wagen. Oder auch nicht, denn die Ungarn leben in einer Realität jenseits der Daten. Einen Ungarn gibt es auf dem Papier und einen in der Wirklichkeit. Was Orbán über Ungarn behauptet, ist fast immer die retuschierte Version. Wenn er - sagen wir - von fünf Tausend Infizierten spricht, liegt die tatsächliche Zahl sicher beim Zehnfachen. Sieben Tausend Obdachlose sind in Wirklichkeit siebzig Tausend oder mehr, fast eine Million Alkoholiker sind dann mehr als zwei Millionen. Und dabei sprechen wir noch nicht von Aussagen wie „es gibt keine Wartelisten” oder „es gibt keine hungernde Kinder” , usw.   Fakt war, dass im März Zehntausende die staatlichen Jobszentren belagerten. Sie standen vor geschlossenen Türen, bewacht von Sicherheitspersonal. Einen Termin online zu bekommen war theoretisch möglich, tatsächlich musste man darauf aber mehrere Wochen warten. Viele haben schwarz gearbeitet, meistens im Tourismus oder im Gastgewerbe, um den hohen Sozialbeiträgen aus dem Wege zu gehen. Eine andere Wahl hatten weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer.   Die geschönten Zahlen mögen Viktor Orbán eine stürmische, trotz allem noch beherrschbare Verschlechterung gezeigt haben, die Fakten waren hingegen tragisch. Statt nur 56 Tausend verloren in wenigen Wochen Hunderttausende das fürs einfache Überleben notwendige Einkommen. Die Lösung, die uns Orbán nach drei Monaten präsentieren wird, geht dann auf dem Papier in Ordnung. „Der Markt und der Staat werden jedem einen Arbeitsplatz ermöglichen” sagt Orbán, als ginge es dabei um zwei voneinander zu trennende Begriffe.   Welchen Markt meint er eigentlich? Noch gehen Tausende von Unternehmen pleite, und würde es ab Mitte Mai eine Art Neubeginn geben, so geht das nicht nach dem Motto: „Lieber Einzelhändler, Du warst für einige Monate zu, für Dich haben wir eine gute Nachricht, Du kannst Dein Geschäft wieder öffnen”. Der liebe Einzelhändler hat nämlich inzwischen viele seiner Kunden verloren, denn auch die gingen mittlerweile pleite. Innerhalb weniger Monate kann nämlich ein kleines Unternehmen, das man viele Jahre aufgebaut hat, zahlungsunfähig werden. Eine auf Angebot und Nachfrage basierende, jedoch an Kapitalmangel leidende Wirtschaft kann nicht wie auf einen Taktschlag eines Dirigenten wieder zum Leben erweckt werden. Um die ungarische Wirtschaft auf Vordermann zu bringen, braucht es mehrere Jahre harter Arbeit. Das gilt selbst für eine nur nach Fakten ausgerichtete Wirtschaftspolitik, die es so gar nicht gibt. Absolute Optimisten stellen sich sogar vor, dass ausgehungerte Konsumenten für Einstrittskarten von Festivals, Theater, Kinos, Reisen, Fussball, Biergärten u.ä. Schlange stehen werden. Das ist ein Trugschluss. Eher wird man all das zumindest bis Mitte August mit angezogener Handbremse angehen. Es wird vorgeschrieben, wie viele Besucher wie viele Plätze besetzen dürfen. Höchstwahrschneilich wird man auch für Kultur, Unterhaltung und Restaurants weniger Geld übrig haben. Wenn überhaupt. Brot hat Vorrang.   Was das Jobangebot der Orbán-Regierung betrifft, ist das Rezept bekannt: Pseudotätigkeit als „gemeinnützige Arbeit”. Zurück in den ersten Arbeitsmarkt führt da kein Weg. Man darf aber die demütigende, orangene Weste der Straßenkehrer anziehen, und sich für monatlich netto 150,00 € täglich auf die Schaufel stützend Löcher in die Luft starren. Und dann gibt es noch das Arbeitslosengeld, das nur ein Bruchteil der Arbeitslosen in Anspruch nehmen kann, noch dazu achtet das System gar nicht darauf, wie viele Kinder die/der Arbeitslose zu versorgen hat. Auf dem Papier ist das in Ordnung. Aber es reicht gerade Mal zum Überleben.   Überleben oder Leben? Halten wir für einen Moment inne. Ist es anmaßend, wenn man in Ungarn des 21. Jahrhunderts nicht bloß überleben will, sondern sich ein ordentliches Leben wünscht? Das akzeptable Ziel kann nicht nur sein, dass man nicht verhungert, sondern mit sinnvoller Arbeit sich und seiner Familie eine sichere Existenz, und - mit Verlaub - Wohlstand für Leib und Seele schafft. Eine neue Brille, neue Autoreifen, Handwerker bestellen, wenn es der Kühlschrank nicht mehr tut, mit der Familie essen oder ins Kino zu gehen, all das nennt sich ein bescheidenes Leben. Das zu messen hat das von Orbán beaufsichtigte Statistische Landesamt 2014 eingestellt. Gemäss der letzten Daten von 2014 lag das Existenzminimum einer ungarischen Familie mit zwei Kindern bei monatlich ca. 740,00 €. Seitdem sind die Verbraucherpreise in Ungarn um ca 30 Prozent gestiegen. Demenstsprechend müsste eine Familie mit zwei Kindern heute über ein monatliches Netto Einkommen von wenigstens 860,00 € verfügen. Ich darf betonen, dass diese Summe nur das Überleben gewährleisten würde.   Kürzlich hat man den Lohn für die gemeinnützige Arbeit auf ca 220,00 € monatlich erhöht. Die Orbán-Regierung feiert dies als erfolgreiche Beseitigung der Arbeitslosigkeit, darüber kann man sich nicht genug empören.   Um ein realistisches Bild zu bekommen genügt es nicht, die Lohnsumme durch die Zahl der Lohnempfänger zu dividieren, denn daraus kann man nicht auf das Wesentliche schließen: Wie viele davon sind Großverdiener und wie viele davon Kleinverdiener. Man weiss nicht, wie weit die Einkommensschere auseinander geht.   Das bedeutet, dass der Trickserei mit diesen Zahlen Tür und Tor geöffnet sind. „Die Krise haben wir rasch gelöst” wird die Orbán-Regierung verkünden. Derweil verarmt die Bevölkerung in der Provinz zusehends. Orbán spricht von einer auf das Prinzip Arbeit aufgebauten Gesellschaft, während die Mehrheit der Bürger keine Arbeit hat und auch nicht haben wird.   Der Ministerpräsident wird sich nach drei Monaten mit den manipulierten Zahlen schmücken, Es ist unerträglich, dass das Ziel – den Menschen zu ermöglichen, von ihrer Arbeit anständig leben zu können – niemals seine wirkliche Absicht war und es auch niemals sein wird.  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Schweiz belegt Spitzenplatz bei den bedrohten Arten -Der WWF sagt: Referendum gegen missratenes Jagdgesetz ist unabdingbar (Thu, 28 May 2020)
Schweizer Bundesparlament verabschiedet sich vom Artenschutz. Schweizer Bundesparlament verabschiedet sich vom Artenschutz. DMZ - TIERWELT ¦ Redaktion ¦   Während die Welt mit der Klima- und der Biodiversitätskrise ringt, verabschiedet sich das Schweizer Bundesparlament vom Artenschutz. Was mit einer erleichterten Wolfsregulierung begann, schiesst nun weit über diese hinaus und trifft den Artenschutz in seinen Grundfesten. Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz sowie zooschweiz lancierten deshalb ein Referendum gegen dieses missratene Gesetz.     Als eine der letzten Taten dieser Legislatur verabschiedete das Bundesparlament das revidierte «Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz einheimischer Säugetiere und Vögel» (JSG). Dazu Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekretär von Pro Natura und Präsident des Trägervereins für das Referendum: «Mit der aus unserer Sicht klar verfassungswidrigen Verschiebung von Kompetenzen vom Bund zu den Kantonen, Abschüssen auf Vorrat und einer Liste regulierbarer Arten, die der Bundesrat am Parlament vorbei beliebig ergänzen kann, hebelt das missratene Gesetz den Artenschutz aus.»   Schweiz belegt Spitzenplatz bei den bedrohten Arten Eine hohe Artenvielfalt stabilisiert Ökosysteme, die in Zukunft durch den Klimawandel noch stärker unter Druck kommen werden. Das neue Jagd- und Schutzgesetz wäre eine gute Gelegenheit gewesen, etwas für die Biodiversität zu unternehmen. Statt Tierarten besser zu schützen, dürfen geschützte Arten neu sogar auf Vorrat abgeschossen werden – einfach, weil sie da sind.   «Jede dritte Art in der Schweiz ist bedroht», erklärt Océane Dayer, Verantwortliche Politik beim WWF Schweiz. «Damit belegen wir unter den 36 OECD-Ländern den unrühmlichen Spitzenplatz.» Anna Baumann, Direktorin des Tierparks Goldau und Präsidentin von zooschweiz, unterstreicht die Wichtigkeit des Artenschutzes auch im internationalen Kontext. Der Schutz der Artenvielfalt kann nur grenzübergreifend erfolgreich sein. Auch deshalb meint Baumann: «Als Dachverband der wissenschaftlich geführten Zoos in der Schweiz sind wir überzeugt, dass dieses missratene Gesetz für die Mehrheit unserer Zoobesucher unerträglich ist.»   Rechtlich fragwürdig, im Parlament ein «Chnorz» Die Bundesverfassung überträgt dem Bund im Bereich Artenschutz nicht nur eine Befugnis zur Gesetzgebung, sondern auch die Verantwortung. Für David Gerke, Präsident der Gruppe Wolf Schweiz, ist das eine der grossen Schwächen der Revision: «Die Verantwortung des Bundes wird an die Kantone übertragen. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen von Artenschutz droht dadurch kantonaler Wildwuchs.»   Werner Müller, Geschäftsführer von BirdLife Schweiz, erinnert daran, dass das geltende JSG im Jahr 1986 im Nationalrat einstimmig und im Ständerat mit nur zwei Gegenstimmen angenommen worden war. «Das bestehende JSG stellt einen echten Kompromiss zwischen Jagd und Schutz dar. Ganz im Gegensatz zum missratenen neuen Gesetz. Das Hin und Her bei der aktuellen Revision war ein ‹Chnorz›, welcher das JSG weit vom Schutzaspekt entfernt hat.» Was  mit der Motion Engler zur erleichterten Regulierung des Wolfs angestossen wurde, hat der Bundesrat mit nicht weniger als 23 Änderungspunkten in die Vernehmlassung geschickt. Wer vom neuen JSG profitieren soll, ist schleierhaft. «Sicher nicht die Jagd, die praktisch nichts von der Revision hat», meint Müller, «Und die Natur schon gar nicht.»   Zurück auf Feld eins Die klaren Linien und klugen Kompromisse, aufgrund derer das ursprüngliche JSG breite Zustimmung bei Jägern, Landwirten, Jagdverwaltern, Naturschützern und überhaupt bei der Bevölkerung gefunden hatte, wurden mit der Revision zerstört. Die Bestimmungen der Motion Engler könnten nach der Ablehnung der Vorlage in einer Volksabstimmung mit einer kleinen Revision rasch eingeführt werden. «Danach kann der Bundesrat den Handlungsbedarf in allen Punkten sauber abklären und auch die Chancen für Verbesserungen der Biodiversität wahrnehmen», fasst Leugger-Eggimann die klare Notwendigkeit eines Referendums zusammen. «Das missratene JSG schwächt den Artenschutz, statt ihn zu stärken – deshalb heisst es: Zurück auf Feld eins.»     Quelle: WWF Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Soziale Dienste verstossen gegen Bundesverfassung  (Thu, 28 May 2020)
Wer am Boden liegt, läuft Gefahr noch getreten zu werden Wer am Boden liegt, läuft Gefahr noch getreten zu werden DMZ - SOZIALES ¦ GESETZ / RECHT ¦   Trotz der immer häufiger werdenden Berichten in Medien machen die Sozialen Dienste meist weiter wie bisher. Die Misstände sind gravierend und häufen sich von Jahr zu Jahr. Gemäss Angaben der WOZ stehen JuristInnen der Unabhängigen Fachstelle für Sozialhilfeberatung (UFS) in Zürich teilweise die Haare zu Berge. Die UFS berät Menschen, die in die Behördenmühle geraten sind, und beschreitet wenn nötig den Rechtsweg. "Denn Sozialhilfeabhängige haben einen schweren Stand, wenn sie sich gegen fehlerhafte Entscheide zu wehren wagen. Das Justizsystem diskriminiert sie, obwohl sie Anrecht auf Rechtsschutz hätten." (WOZ)   Streitfälle wie in der aktuellen WOZ geschildert gibt es en masse. Die Bundesverfassung hält fest, dass Mittellose Anrecht auf unentgeltliche Prozessführung haben. Leider ist dies in Zürich, Aargau und Solothurn und anderen Kantonen etwas, was ignoriert wird, bzw. bewusst abgelehnt wird. Die Behörden scheinen zu meinen, sich nicht an die geltenden Gesetze halten zu müssen. Leider kommen sie scheinbar auch immer wieder durch damit. Denn wo kein Kläger...   Kaum reelle Chancen sich erfolgreich gegen Missbräuche zu wehren Uns liegen ebenfalls diverse Fälle und Schreiben von Ämtern und Gemeinden vor, in welchen das Recht mit Füssen getreten wird. Seit Jahren kämpfen wir gegen diese Missbräuche und unterstützen Betroffene. Meist ohne reelle Chance. Eine Abteilung deckt und schützt die andere. Ein Kampf, den man bereits verloren hat, bevor man damit begonnen hat. Beschwerden werden abgelehnt - mit den fadenscheinigsten Argumenten. Dass Betroffene mit diesen Verfehlungen nicht einfach an die Öffentlichkeit gehen ist nachvollziehbar. Nicht zuletzt werden diese Menschen auch unter Druck gesetzt und bedroht von Amtsstellen mit Hinweis auf weitreichende Konsequenzen. Hier kann aber beruhigt werden. Man muss unbedingt endlich an die Öffentlichkeit mit all den Ungerechtigkeiten, damit sich auch umgehend etwas ändern kann. Ansonsten wursteln diese Leute weiter wie bisher.   Wer am Boden liegt, läuft Gefahr noch getreten zu werden  Sozialhilfe gibt es erst, wenn alles verloren ist. Und selbst dann nur mit Auflagen und menschenunwürdigen Forderungen, was auch der Bericht der WOZ eindrücklich aufzeigt. "Wenn der Lohn nicht zum Leben reicht oder jemand ausgesteuert ist, keine unterstützungspflichtige Person herangezogen werden kann, alle Wertgegenstände verkauft sind. Weil die Existenz der Betroffenen dann direkt von den Fürsorgeämtern abhängt, ist es ein hochsensibles Rechtsgebiet. Aber ausgerechnet hier sieht der Gesetzgeber keinerlei Schutzmassnahmen vor." Während zB. im Arbeits- und Mietrecht, bei der Opferhilfe oder den Sozialversicherungen subventionierte Beratungsangebote bestehen, sind arme Menschen auf sich allein gestellt.   Harte Realität und kein Einzelfall "Das dadurch bestehende Machtgefälle ebnet den Weg für Missbrauch. Tobias Hobi berichtet von Fällen, in denen SozialhilfebezügerInnen von Ämtern mit allen Mitteln schikaniert werden, zum Teil auch mit rechtswidrigen Methoden. (Zum Schutz der Betroffenen werden hier keine Einzelheiten genannt.) Aber auch ohne böse Absicht würden sehr viele Fehler in sozialhilferechtlichen Verfügungen produziert, sagt Hobi. «Das liegt daran, dass oft keine juristischen Fachleute an der Ausarbeitung der Entscheide beteiligt sind.» Laien in Gemeindegremien seien in der Schweiz grundsätzlich nichts Ungewöhnliches, man denke etwa an eine Baukommission, «nur sind die Auswirkungen nirgends so einschneidend, wie wenn es um die materielle Existenzsicherung geht»."   Erpressung, Druck, böse Absicht, Hohn Unterlagen, die uns vorliegen, zeigen auf, wie vielerorts gearbeitet wird. Zahlungen werden gestoppt, gekürzt, nur weil der Behörde etwas nicht in den Kram passt, aber allerdings auch eine rechtliche Grundlage fehlt solche Forderungen zu stellen. Also agieren siedoppelt falsch und machen sich teilweise strafbar. Vom Menschlichen Aspekt brauchen wir gar nicht erst anzufangen. Diese Menschen sind ohne juristischen Beistand verloren, deshalb sollten sich Betroffene unbedingt einen Anwalt nehmen. Die Bundesverfassung sieht vor, dass die Kosten von Staat getragen, bzw. vorgeschossen werden. Grundsätzlich gilt: Wer einen ihm zustehenden Anspruch gerichtlich durchsetzen möchte, muss in der Regel Gerichtskosten vorschiessen und benötigt unter Umständen einen Anwalt für die Abfassung der für den Prozess nötigen Rechtsschriften. Art. 29 Abs. 3 BV stellt sicher, dass niemandem der Zugang zur Rechtspflege nur aufgrund fehlender finanzieller Mittel verwehrt wird.  In der Praxis wird das aber häufig vereitelt mit der Begründung, dass jemand dafür «in schwerwiegender Weise betroffen» sein muss, oder der Fall «besondere tatsächliche oder rechtliche Schwierigkeiten» bietet. Was also ohnehin in jedem solchen Fall gegeben ist, wird angezweifelt. Menschenrechte werden gleich mitbeschnitten.   Aufstehen und Missbräuche stoppen Wer betroffen ist, kann sich bei uns melden und seinen Fall schildern. Wir werden wie immer versucht sein entsprechende Hilfe zu bieten und einzuleiten. Idealerweise sollten Betroffene gefunden werden, die an die Öffentlichkeit treten möchten mit ihrem Fall. Meldungen an: redaktion@mittellaendische.ch     Quellen: WOZ - https://www.woz.ch/-9ea0?fbclid=IwAR2WwE3nh_KYMVb5lDKDMznvca_o8KD48wefDt7d--uO2J4wZ2W8DhJ5LGI ¦ admin.ch  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Begrenzungs-Initiative 27. September 2020 -  Werner Gartenmann (AUNS) nimmt Stellung zur massiven Kritik (Thu, 28 May 2020)
Werner Gartenmann (Geschäftsführer AUNS) - Bild: Twitter W. Gartenmann Werner Gartenmann (Geschäftsführer AUNS) - Bild: Twitter W. Gartenmann DMZ – POLITIK ¦ Walter Fürst ¦   Die Auns und die SVP legen aktuell alle Kräfte in die Promotion zur BGI und werben für die Annahme der Begrenzungsinitiative (BGI).  Allerdings stehen sie damit alleine da - alle anderen Parteien und der Bundesrat sprechen sich dagegen aus. An seiner Sitzung vom 7. Juni 2019 hat der Bundesrat seine Botschaft zur Volksinitiative "Für eine massvolle Zuwanderung" an das Parlament verabschiedet. Er bekräftigt darin sein Nein gegen die sogenannte Begrenzungsinitiative.   Der Verzicht auf die Personenfreizügigkeit mit der EU würde Arbeitsplätze in der Schweiz gefährden. Die Initiative nimmt zudem den Wegfall der Bilateralen I und damit das Ende des bilateralen Wegs in Kauf.   AUNS begrüsst Entscheid des Bundesrates "Wir begrüssen den Entscheid des Bundesrates, den eidgenössischen Abstimmungstermin vom 27. September 2020 durchzuführen. Das vollständige Funktionieren der direkten Demokratie ist von zentraler Bedeutung. Es kann nicht sein, dass unter dem Deckmantel der ausserordentlichen Lage demokratischen Rechte auf die lange Bank geschoben oder verwässert werden."   Der Zeitpunkt für die Abstimmung zur Begrenzungsinitiative zur Abstimmung stimme. "Denn die «Corona-Krise» zeigt auf vielseitige Weise und für alle spürbar auf, dass die EU-Personenfreizügigkeit der falsche Weg war, ist und bleibt." Infolge der aktuellen Krise bestehe die Gefahr, dass die Arbeitslosigkeit massiv steigen könne. "Dieser Gefahr ist mit der kompromisslosen Forderung zu begegnen, den Arbeitsmarkt und die Sozialwerke der Schweiz konsequent für die einheimische Bevölkerung zu sichern. Die Zuwanderung ist darauf auszurichten, nur notwendige Arbeitskräfte aus dem Ausland einreisen zu lassen. Die Zeit der «Schönwetter-Freizügigkeitspolitik» ist zu Ende."   Sicherung des Schweizer Wohlstands Die Syna sieht es indes anders: "Personenfreizügigkeit mit der EU ist wichtig für die Schweiz: Sie fördert das Wirtschaftswachstum, indem Unternehmen rasch und unbürokratisch bei inländischem Mangel auf Fachkräfte aus dem Ausland zurückgreifen können. Im Gesundheitswesen beispielsweise gibt es viele Angestellte aus Deutschland, Frankreich oder aus Italien (für das Tessin). Zudem ist die Personenfreizügigkeit natürlich auch für Schweizer*innen sehr attraktiv, die im europäischen Ausland Berufserfahrungen sammeln möchten. Mittelfristig muss die Schweiz die Eigenständigkeit in Forschung und Produktion von strategisch zentralen Gütern stärken und in wichtigen Dienstleistungsbranchen (u.a. im Gesundheitswesen) die Abhängigkeit von Grenzgängern spürbar reduzieren. Wir werden die Abstimmungskampagne für das notwendige Ja zur Begrenzungsinitiative wieder hochfahren. Jegliche zusätzliche Mittel, die wir dazu erhalten, helfen."   Stopp der naiven Bedrohungs-Verleugnung Die AUNS betont zudem, dass es am 27. September auch um die Schweizer Luftwaffe ginge. "Wir setzen uns vorbehaltlos für die Modernisierung der Luftwaffe ein. Wir werden uns deshalb auch im Abstimmungskampf für die Beschaffung von neuen Flugzeugen engagieren. Auch hier zeigt die «Corona-Krise», was geschieht, wenn Bedrohungsszenarien ignoriert und die notwendigen Sicherheitseinrichtungen und -infrastrukturen vernachlässigt werden. Die Armee ist konsequent zu modernisieren und zu stärken, damit die Schweiz auf die vielseitigen Bedrohungen reagieren kann. Es geht nicht nur um Souveränität und Neutralität, sondern auch um Wohlstand und die Sicherheit der Schweiz."   Vorwürfe gegen Initianten auf vielen Plattformen  Für Viele ist die BGI einfach eine erneute, fremdenfeindliche Initiative und zielt klar am Zeitgeist vorbei. Vorwürfe gegen die Propaganda einerseits und Kritik andererseits auf fast jeder Plattform sind hart, aber auch nicht unbegründet. Es ist die Rede von: Faktenverdrehung, Lügen, Rassimus, Unmenschlichkeit, braunem Gedankengut und Ähnlichem. Wir haben Werner Gartenmann, Geschäftsführer AUNS, deshalb gebeten Stellung dazu zu nehmen.      Altbekannte Floskeln unserer politischen Gegner "Vorwürfe beziehungsweise Beschuldigungen wie Rassismus, braunes Gedankengut, Nationalismus usw. sind für uns altbekannte Floskeln unserer politischen Gegner. Sie haben mit dem Gedankengut und der Politik der überparteilichen Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) nichts zu tun.", hält Werner Gartenmann bereits ind en ersten Sätzen seiner Antwort fest. "Wir setzen uns für die verfassungsmässigen Ziele Unabhängigkeit, Freiheit, Neutralität und direkte Demokratie ein. Diese Werte haben im Nazitum und anderen extremistischen - auch linken - Ideologien absolut keinen Stellenwert, sie widersprechen diesen Extremen."   Rassismus? Zum Vorwurf, dass teilweise rassistische "Mittel" in der Propaganda eingesetzt würden, meint Werner Gartenmann: "Es ist jedem möglich, gegen uns eine Rassismusklage zu führen. Dann werden wir ja sehen, ob unsere Botschaften rassistisch sind. Unsere politischen Gegner benützen diesen Begriff leichtfertig und propagandistisch, um uns anzuschwärzen. Das Gleiche gilt für die Faktenverdrehung und Lügen. Wir laden die Leute ein, Beweise vorzubringen."   Die masslose Zuwanderung habe quellenbasiert (Bundesamt für Statistik) innerhalb der letzten 13 Jahren zu einer Zuwanderung von 1 Mio. Personen geführt, gegen 700'000 allein aus dem EU-Raum, führt der Gecshäftsführer der AUNS weiter aus. "Die Schweizer Bevölkerung beträgt über 8.5 Mio. Personen. Die Grenzgängerzahlen sind auch faktenbasiert stark gestiegen. Die ausserordentliche Lage "Corona" hat gezeigt, dass die Zuwanderung ein Problem ist. Offene Grenzen sind gefährlich. Die Abhängigkeit von Grenzgängern ist zu hoch."   Die steigenden Arbeitslosen zeigten, dass unsere Sozialwerke start belastet würden Werner Gartenmann schreibt weiter: "EU-Personen, die nur kurz in der Schweiz gearbeitet haben - weil sie oftmals günstiger sind als Einheimische -, haben Anrecht auf Sozialleistungen. Unser Arbeitsmarkt, unser Wohlstand, unsere Sozialwerke, unsere Landschaft und unsere Infrastruktur geraten zunehmend unter Druck. Es wird eng und enger. Deshalb brauchen wir jetzt die Korrektur "Ja zur Begrenzungsinitiative". Damit regeln wir die Zuwanderung wieder eigenständig."   Letztlich habe die Korrektur auf ausländische Arbeitskräfte - auch auf Grenzgänger -, die wir dringend benötigten, keinen Einfluss. Aber auf die grenzenlose Zuwanderung, so Gartenmann.   Personenfreizügigkeits-Abkommen Die Gegnerinnen und Gegner der Initiative stören sich vor allem an der drohenden Kündigung des Personenfreizügigkeits-Abkommens. Die FDP schreibt, dass Schweizer Firmen durch das Abkommen den "wirtschaftlichen Zugang zum 500-Millionen-Markt der EU" erhalten würden. Die Kündigung hätte "verheerende Konsequenzen", konkret einen Stillstand oder gar Schwächung der Wirtschaft. Der Gewerkschaftsbund schreibt, dass durch die Initiative auch der Lohnschutz für "Schweizer Löhne" wegfalle, der wegen der Personenfreizügigkeit überhaupt geschaffen wurde. Spüren würden das die "Werktätigen sofort auf ihren Lohnzetteln". Wird das Abkommen der Personenfreizügigkeit gekündigt, so würden auch weitere Verträge wegfallen. Die BDP erwähnt das Schengen-Dublin-Abkommen und dass die Schweiz von der grenzüberschreitenden Polizeiarbeit profitiere. Zudem könne sie dadurch Flüchtlinge, die in mehreren Ländern ein Asylgesuch stellen, an das Erstland zurückschicken.   Die Initiative im Wortlaut: Eidgenössische-Volksinitiative-Für-eine-massvolle-Zuwanderung-Begrenzungsinitiative       Quellen: admin.ch ¦ https://www.sem.admin.ch/sem/de/home/aktuell/news/2019/ref_2019-06-072.html ¦ AUNS https://auns.ch/content/uploads/2020/05/Eidgen%C3%B6ssische-Volksinitiative-F%C3%BCr-eine-massvolle-Zuwanderung-Begrenzungsinitiative_dt_fr_it.pdf Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Wohnforschung: fünf Themen, um die wesentlichen Herausforderungen anzugehen (Thu, 28 May 2020)
DMZ – FORSCHUNG ¦   Das Forschungsprogramm 2020−2023 des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) ist ab sofort online verfügbar. Es soll zum besseren Verständnis der Entwicklungen im Wohnungswesen beitragen und Entscheidungsgrundlagen für Marktakteure und die Politik bereitstellen. Das Programm widmet sich einem breiten Spektrum von Fragestellungen und trägt auch den tiefgreifenden Veränderungen Rechnung, mit denen die Gesellschaft konfrontiert ist.   Das Forschungsprogramm 2020-2023 des BWO umfasst fünf Themen, an denen sich die Forschung in den kommenden vier Jahren orientieren wird. In Thema 1 «Markt und politische Rahmenbedingungen: beobachten, verstehen, evaluieren» soll untersucht werden, wie wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Anliegen besser vereinbart werden könnten. Es geht darum, von neuen Auswertungsmöglichkeiten auf regionaler Stufe Gebrauch zu machen und die inzwischen mögliche Verknüpfung von Wohnungsmarkt- und Steuerdaten zu nutzen.   Bei den Themen 2 bis 4 steht jeweils eine unterschiedliche spezifische Akteurgruppe im Zentrum. So fokussiert Thema 2 auf die im Markt benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Für sie bleibt der Zugang zu erschwinglichem und ihren Bedürfnissen entsprechendem Wohnraum angesichts der neuen raum- und umweltpolitischen Ansprüche und der gestiegenen Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt in den urbanen Zonen eine grosse Herausforderung. Bei diesem Forschungsthema soll untersucht werden, wie sich diese Entwicklungen auf ihre Wohnsituation auswirken und wie negative Folgen abgewandt oder gemildert werden könnten.   In Thema 3 «Anpassung des Gebäude- und Wohnungsbestandes an veränderte Bedürfnisse» geht es hauptsächlich um die Eigentümerschaft von bestehendem Wohnraum. Um die Bausubstanz den aktuellen Bedürfnissen entsprechend zu modernisieren, wird der Schwerpunkt auf Massnahmen und Verfahren gelegt, mit denen sich ein wirtschaftlich tragbares Angebot aufrechterhalten lässt. Ausserdem sollen die Kenntnisse vertieft werden, die eine bessere Nutzung des Verdichtungspotenzials ermöglichen, beispielsweise durch die Entwicklung von Ansätzen, bei denen auch die anliegenden Parzellen und die Absichten und Interessen der anderen Eigentümerinnen und Eigentümer berücksichtigt werden.   Thema 4 behandelt das Zusammenspiel zwischen Wohnungsmarkt und Raumentwicklung. Es fokussiert auf die Akteure der öffentlichen Hand und versucht auszuloten, über welchen Spielraum diese verfügen, wenn es darum geht, auf gewisse mit dem Wohnungsmarkt zusammenhängende problematische Entwicklungen wie den Bevölkerungsrückgang, die Verschlechterung der Lebensqualität oder zunehmende räumliche Ungleichheiten zwischen Gemeinden und Quartieren zu reagieren. Bei Thema 5 «Wohnungspolitik innovativ und stufengerecht umgesetzt: experimentieren, umsetzen, lernen» schliesslich stehen konkrete Verbesserungsmöglichkeiten im Vordergrund. Modellhafte, regionale und lokale Problemlösungsansätze sollen unterstützt, evaluiert und weitervermittelt werden.   Das als Absichtserklärung konzipierte Programm soll als Grundlage für konkrete Forschungsprojekte dienen, die in Zusammenarbeit mit privaten Forschungsbüros und Hochschulforschungsinstituten umgesetzt werden. Das BWO betreibt seit 1975 Wohnforschung. Gemäss dem Wohnraumförderungsgesetz (WFG) soll diese die Markttransparenz erhöhen und Grundlagen für eine Verbesserung des Wohnraumangebots und des Wohnumfelds bereitstellen. Das Forschungsprogramm ist verfügbar unter: www.bwo.admin.ch/wohnforschung20-23         Quelle: Bundesamt für Wohnungswesen http://www.bwo.admin.ch/                          Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

Kinderarmut – in jeder Klasse ist ein Kind betroffen! (Thu, 28 May 2020)
DMZ – SOZIALES/GESELLSCHAFT ¦Patricia Jungo¦   Caritas bemängelt die untätige Haltung von Bund und den meisten Kantonen, um Kinderarmut in unserem Land zu verhindern. Sie erwartet dazu vom neuen Parlament, dem Bund und den Kantonen, schweizweit Familienergänzungsleistungen durchzusetzen und betont, dass ein Rahmengesetz des Bundes notwendig sei.   Caritas-Direktor Hugo Fasel bezeichnete am Montag vor den Medien in Bern die Tatsache, dass sich der Bund aus der Armutsbekämpfung heraushalte und allein die Kantone zuständig seien, als unakzeptabel. Für Martin Flügel, Leiter Politik und Public Affairs bei Caritas kommt diese Haltung einer „Arbeitsverweigerung“ des Bundes bei der Bekämpfung der Kinderarmut gleich. Hugo Fasel sagte weiter, es brauche ein Rahmengesetz zur Verankerung der Ergänzungsleistungen für Familien in der ganzen Schweiz sowie Mindestvorschriften für dessen Ausgestaltung. Ebenso sei es wichtig, die Mitfanzierung der Leistungen durch den Bund genau festzulegen. Laut Marianne Hochuli, Leiterin Bereich Grundlagen bei Caritas, muss man in unserem Land von 100‘000 von Armut betroffenen Kindern ausgehen. Es leben rund 1,7 Millionen Kinder in der Schweiz. Dies bedeutet, dass man in jeder Schulklasse durchschnittlich ein solches Kind findet. Als armutsgefährdet gelten sogar mehr als drei. 70 Prozent aller Kinder, die unter Armut leiden, wachsen in Working-Poor-Haushalten auf. Überdurchschnittlich gefährdet sind auch Kinder von Alleinerziehenden, da das Risiko bei einer Scheidung schlecht abgesichert ist.   Auch Familien mit flexiblen Arbeitsverhältnissen kommen oft in sehr schwierige Situationen. Betrachtet man die Zahlen bei den Sozialhilfebeziehenden in der Schweiz, stellt man fest, dass Kinder und Jugendliche ein Drittel davon ausmachen und somit die grösste Gruppe in der Sozialhilfe darstellen. Tatsache ist, dass diese Kinder laut Caritas verminderte Bildungs- und Lebenschancen haben. Marianne Hochuli bedauert, dass auf Bundesebene die Existenzsicherung von Familien nicht vorangetrieben werden konnte. Die Wirkungen in den Kantonen, wo diese Familienergänzungsleistungen eingeführt wurden (Waadt, Genf, Tessin und Solothurn) seien durchwegs positiv und die Armutsquoten teilweise recht stark gesunken. Der Kanton Waadt ist für Caritas ein vorbildliches Beispiel. Die Leistungen werden bis ins Jugendalter ausbezahlt und es muss auch kein Erwerbseinkommen- oder pensum vorgewiesen werden wie in den anderen drei Kantonen. Der Grund, warum die anderen 22 Kantone bisher die Familienergänzungsleistungen noch nicht eingeführt worden seien, sei klar finanzieller Natur.   Dabei zeigten die Beispiele der vier Kantone klar, dass Familien deutlich weniger auf Sozialhilfe angewiesen seien, wenn sie vom Kanton mit Ergänzungsleistungen unterstützt würden. Martin Flügel wies laut Redetext auch darauf hin, dass man Ergänzungsleistungen für Familien nicht einfach als „linke Idee“ bezeichnen könne. Der Umstand, dass sie von kantonalen Parlamenten mit bürgerlichen Mehrheiten eingeführt worden seien, beweise dies. Es sei einfach liberale Sozialpolitik. Nicht nur Familienarmut würde mit den Ergänzungsleistungen verhindert; es würde auch eine gute Basis für mehr Selbstverantwortung, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und nicht zuletzt verbesserte Chancengleichheit der Betroffenen schaffen. Auch der präventive Charakter sei nicht zu unterschätzen. Des Weiteren seien die Ergänzungsleistungen auch effizienter und mit weniger administrativem Aufwand verbunden als die Sozialhilfe.     Quellen: bluewin / bote.ch Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen

DMZ - Satire in der Mittelländischen (Thu, 28 May 2020)
DMZ - Satire ¦    Grafiken, Bilder, Markennamen, Logos und Designs sind das geistige Eigentum von den jeweils genannten Künstlerinnen und Künstlern. Die jeweiligen Copyright-Inhaber behalten die Urheberrechte an diesen Materialien.   Wer eigene Beiträge im satirischen Bereich in unserer Zeitung veröffentlichen möchte, kann sich bei uns melden. > Kontakt Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

>> mehr lesen


Ausflugstipps

In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps. 


Rezepte

Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren.


Persönlich - Interviews

"Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.