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Grosse Fledermausvielfalt und vier neue Fledermausarten im Wauwilermoos nachgewiesen (So, 22 Sep 2019)
DMZ - KULTUR ¦   Im Wauwilermoos konnten anhand von Fledermausrufsequenzen mindestens zwölf Fledermausarten nachgewiesen werden – davon vier in der Region neue Arten. Dies entspricht einer überraschend grossen Vielfalt. Rund ein Drittel der Rufsequenzen kann gefährdeten Fledermausarten zugeordnet werden. Die Wauwilerebene hat eine grosse Bedeutung als Lebensraum für Fledermäuse.   Ein Projekt der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) weist im Wauwilermoos eine überraschend grosse Vielfalt an Fledermausarten nach. Mit Rufaufzeichnungsgeräten und Stimmenanalyse-Software konnten 55'000 Fledermausrufsequenzen aufgezeichnet und mindestens zwölf Fledermausarten nachgewiesen werden. Verglichen mit ähnlichen Gebieten in der Schweiz entspricht dies einer grossen Fledermausvielfalt. Rund ein Drittel stammt von gefährdeten Fledermausarten. Für die Region wurden ausserdem vier neue Arten nachgewiesen: die Mückenfledermaus, die Mopsfledermaus, die Nordfledermaus und die Alpenfledermaus. Für die Alpenfledermaus stellt dies sogar den Erstnachweis ausserhalb des Voralpengebietes dar. Mit 30 Arten sind Fledermäuse eine der grössten Artengruppen der Säugetiere in der Schweiz. Die verborgene Lebensweise der nachtaktiven Tiere ist mit ein Grund dafür, dass Vorkommen und Verbreitung weniger gut bekannt sind. Im Gebiet des Kantons Luzern sind bisher 18 Arten bekannt.   Mit Frequenzmuster der Ultraschallrufe die Fledermausart bestimmen Fliegende Fledermäuse senden permanent Ultraschallrufe aus, um sich anhand der Echos zu orientieren. «Fledermäuse sehen mit den Ohren», ist ein viel benutztes Bild für diese Sinnesleistung. Ihre Rufe sind für den Menschen faktisch nicht hörbar. Sogenannte Batlogger, Ultraschallaufnahmegeräte mit Mikrofon, zeichnen die Fledermausrufe auf und machen sie hörbar. Anhand der Frequenzmuster lassen sich die Rufe einer Art zuweisen. An insgesamt 60 Standorten im Wauwilermoos entstanden Aufnahmen. Die computerunterstützte Auswertung der aufgezeichneten Rufsequenzen führten Fledermausexperten aus.   Wauwilerebene als wichtiger Lebensraum Die Wauwilerebene mit dem Wasser- und Zugvogelreservat Wauwilermoos ist damit ein wichtiger Lebensraum für Fledermäuse, insbesondere auch für mehrere seltene Fledermausarten. Der Schutz der Fledermäuse ist komplex. Es braucht die Erhaltung von geeigneten Überwinterungsorten, guten Tages-Quartieren, Flugkorridoren zu den Nahrungsgebieten und den beute-, sprich insektenreichen Jagdgebieten. So stellt beispielsweise die Ron mit ihrem Ufergehölz einen wichtigen Flugkorridor für viele Fledermausarten dar. Solche Leitstrukturen braucht es in der Landschaft, damit Tagesquartier und Jagdgebiet miteinander vernetzt sind. Die Flugkorridore müssen in der Nacht dunkel sein. Die aktuelle Forschung zeigt immer deutlicher die Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf Fledermäuse und dementsprechend die Bedeutung von Dunkelkorridoren.   Die Nahrung der heimischen Fledermäuse besteht hauptsächlich aus Insekten. Durch den Rückgang der Insekten sind folglich auch die Fledermäuse betroffen. Im mit Feuchtflächen und Hecken reich strukturierten Kerngebiet des Wasser- und Zugvogelreservats Wauwilermoos besteht aber ein vergleichsweise reiches Insekten- und damit Nahrungsangebot für Fledermäuse.   Veranstaltungshinweis: «Mit Wiesel und Fledermäusen durchs Moos» Die Exkursion «Mit Wiesel und Fledermäusen durchs Moos» findet am Freitag, 28. Juni 2019 von 18 – 20.30 Uhr im Wauwilermoos statt. Die von Birdlife Luzern organisierte Exkursion wird von Heidi Vogler, Dienststelle Landwirtschaft und Wald, geführt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter folgendem Link.  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Fake-News machen weiterhin und ungestraft weiter die Runde: Betroffene wie Shaqiri, Roger Federer, DJ Bobo, Medienhäuser, Dieter Bohlen und viel mehr scheinen m (Sun, 22 Sep 2019)
Bilder der Fake-News findet man überall Bilder der Fake-News findet man überall DMZ - DIGITAL / TECHNIK ¦   Seit Monaten berichten wir, dass ein oder mehrere Betreiber von Kryptowährungs-promotoren massiv Werbung machen mit Falschaussagen und Interviews, die nie stattgefunden haben. Sie legen dabei den betroffennen Stars Worte in den Mund, die gefährliche Auswirkungen haben könnten. Auch wir suggeriert, dass der Tagesanzeiger, der Blick oder ähnliche Medien dafür verantwortlich zeichnen.    Diese Fake-News machen weiterhin und ungestraft weiter die Runde: Betroffene wie Shaqiri, Roger Federer, DJ Bobo, Medienhäuser, Dieter Bohlen und viel mehr scheinen machtlos. Sogar der verstorbene Kurt Felix wurde nicht verschont. Niemandem gelang es bisher, die massive Verbreitung zu stoppen. Dies ist erschreckend festzustellen, da doch gerade solche namhaften Stars und Medienhäuser Mittel und Wege haben und kennen, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Aber offenbar gibt es dagegen kein Mittel. Vor allem verbreitet werden diese Fake-News auf Werbeportalen, die man als Seitenbetreiber auf der eigenen Website einbauen kann, um ein wenig Geld zu verdienen. Macht man sich damit nicht mitschuldig für die Verbreitung dieser Fake - News? Es bleibt zu hoffen, dass die Justiz bald ein Weg findet, solche gefährlichen Aktionen zu unterbinden und zu ahnden.
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Die Schweiz und Slowenien betonen Verbundenheit und dynamischen Austausch (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - INTERNATIONAL ¦   Der slowenische Präsident Borut Pahor hat der Schweiz am Donnerstag, 19. September 2019, einen offiziellen Besuch abgestattet. Bundespräsident Ueli Maurer und Bundesrat Ignazio Cassis empfingen die slowenische Delegation im Landgut Lohn. Beide Seiten betonten die enge Verbundenheit ihrer Länder sowie die dynamischen Beziehungen.   Die guten Kontakte spielen im Wissenschafts- und Forschungsbereich und in Umweltfragen eine grosse Rolle sowie bei den Wirtschaftsbeziehungen. Das bilaterale Handelsvolumen wuchs zwischen 2017 und 2018 um mehr als 50 Prozent und erreichte ein Allzeithoch. Schweizer Firmen, vor allem aus dem Pharmasektor, zählen zu den wichtigsten Investoren in Slowenien und im ersten Halbjahr 2019 legten die Schweizer Exporte um 280 Prozent zu. Beide Länder arbeiten zudem im Rahmen der Alpenkonvention eng zusammen.   Seitens der Schweiz nahm neben dem Bundespräsidenten und Bundesrat Cassis auch Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), an den offiziellen Gesprächen teil, seitens Slowenien der Vize-Premier, Bildungs- und Wissenschaftsminister Jernej Pikalo. Staatssekretärin Hirayama und Minister Pikalo hatten sich vorgängig über Möglichkeiten ausgetauscht, die Forschungskooperation weiter zu vertiefen. Auf Präsidialstufe wurde die Rolle der Schweiz als einer bedeutenden Partnerin der Europäischen Union betont. Slowenien gehört der EU seit 2004 an und wird im zweiten Semester 2021 zum zweiten Mal die EU-Ratspräsidentschaft innehaben. In Bezug auf das institutionelle Abkommen zwischen der Schweiz und der EU bekräftigte Bundespräsident Maurer den Willen des Bundesrates, eine Einigung mit der EU zu erzielen.   Weiteres Thema waren die Herausforderungen der Digitalisierung. Bundespräsident Maurer und Bundesrat Cassis nutzten die Gelegenheit, auf die «Swiss Digital Initiative» zur Einhaltung von ethischen Grundregeln im Umgang mit Daten sowie auf die Stiftung für «Science Diplomacy» mit Sitz in Genf hinzuweisen. Präsident Pahor sprach über die Pläne Sloweniens, in Zusammenarbeit mit der UNESCO ein Zentrum für künstliche Intelligenz zu eröffnen. Es wurde ein Austausch zum Thema Digitalisierung vereinbart. Die Schweiz begrüsst das slowenische Engagement zugunsten einer Integration weiterer Staaten in die EU, da die Beitrittsperspektive auf dem Westbalkan zur Stabilität beitragen kann. Neben den offiziellen Gesprächen zählte auch ein Höflichkeitsbesuch von Präsident Pahor am Mittwoch bei Nationalratspräsidentin Marina Carobbio Guscetti zum Programm.         Quellen: Eidgenössisches Finanzdepartement - http://www.efd.admin.ch ¦ Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten - https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html ¦ Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation - http://www.sbfi.admin.ch  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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SuperMeat: Echtes Fleisch essen, ohne Tiere schlachten zu müssen (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - WIRTSCHAFT ¦ #mittellaendische ¦   Israelische Wissenschaftler an der Hebrew University of Jerusalem haben eine neue Kultivierungsmethode entwickelt, um echtes Fleisch im Labor herzustellen. Wenn alles gut läuft, werden irgendwann keine Tiere mehr sterben, um den Fleischhunger der Menschheit zu stillen. Bis dahin müssen aber noch ein paar Dinge geschehen.   Fleischgenuss ohne schlechtes Gewissen! Künstlich kultiviertes Fleisch spart 96 % Treibhausgas ein Die Kultivierungsmethode für SuperMeat imitiert den natürlichen Wachstumsprozess des Fleisches, zuvor wird eine winzige Gewebeprobe eines lebendigen Huhnes benötigt. Diese setzen die Forscher in einer speziellen Nährlösung an und aktivieren so das Wachstum. Anschließend kommt das Material in die SuperMeat-Maschine, wo sie dann zu echtem Fleisch heranwächst. Die genauen Vorgänge sind nicht bekannt, doch die fleissigen Unternehmer konnten immerhin 123.000 Dollar von begeisterten Unterstützern in einer Crowdfunding-Kampagne zur Realisierung ihrer Pläne einsammeln. Wenn diese Idee wirklich praktikabel ist, dann stehen uns vielfältige Verbesserungen bevor: Nicht nur, dass keine Tiere mehr geschlachtet werden müssten, sondern wir benötigen auch 99 % weniger Land zur Tierhaltung und 96 % weniger Wasser. Die Treibhausgasemission aus der Fleischproduktion würde noch dazu um 96 % sinken. … und sie werden`s danken!   Werden wir bald Fleisch in der eigenen Küche produzieren? Einen weiteren grossen Vorteil bringt das »künstliche echte Fleisch« mit sich: Es soll viel gesünder sein, da der Fettgehalt stark minimiert oder sogar auf 0 herabgesetzt werden kann. Auch muss das SuperMeat nicht mit Antibiotika behandelt werden, sodass wir im Kampf gegen die Bakterienresistenzen endlich wieder Land gewinnen. Doch natürlich gibt es an der ganzen Sache auch einen Haken: Das bisher gesammelte Geld reicht nicht, die Wissenschaftler benötigen noch geschätzte 30 Millionen Dollar, um den kosteneffizienten Prototypen einer Super-Meat-Maschine herzustellen. Das ist ein Betrag, der sich nicht aus dem Ärmel schütteln lässt, vor allem in Anbetracht dessen, dass das Projekt am Ende eventuell aus funktionstechnischen Gründen nicht realisiert werden kann. Doch stellen wir uns einfach vor, wie schön es wäre, in der privaten Küche eigenes Grillfleisch zu produzieren, beinahe so wie die frischen Kräuter auf der Fensterbank! Der am Projekt beteiligte Professor Nahmias sieht nach eigener Aussage eine solche Zukunft tatsächlich auf uns – und auf unsere Tiere! – zukommen.
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Smartphone-Zombies: Jeder fünfte Fussgänger-Unfall wegen Handy (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - TECHNIK / DIGITAL ¦ #mittellaendische ¦   Ein neuzeitliches Unding macht sich immer noch breiter, trotz der immer häufiger werdenden Unfällen. Sie sind allseits bekannt und gefürchtet: Die "Smombies" oder auch "Smartphone-Zombies" - Fussgänger, die gefühlt zu 99,9 Prozent auf ihr Smartphone und zu 0,1 Prozent auf den Verkehr achten. Jeder fünfte Fussgängerunfall ist mittlerweile auf Ablenkung zurückzuführen ist. "Das heisst, Fussgänger telefonieren, schreiben oder lesen Textnachrichten, und dadurch wird der Unfall dann ausgelöst". In Dänemark sind sogar 8 Kinder verschwunden, weil die Eltern sich lieber mit ihren Handys beschäftigt haben. Glücklicherweise wurden die Kinder dann nach ausgedehnter Suche wieder gefunden. Einsicht bei den Eltern - Fehlanzeige. Fussgänger, die ihren Blick statt auf den Strassenverkehr auf ihr Handydisplay gerichtet haben, gefährden die Verkehrssicherheit. Anstelle von Strafen werden innovative Lösungen gesucht. Wohin wird dies noch führen, statt auf Eigenverantwortung pochen, werden nun sogar Ampeln für Smombies eingerichtet.
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... Streik als Chance und gegen das Ducken! (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - POLITIK ¦ Daniel Birkhofer ¦   "Wir alle ducken uns unter den Forderungen der Finanzmärkte und bestätigen durch Stillhalten die scheinbare Ohnmacht einer Politik, die die Masse der Steuerbürger anstelle der spekulierenden Anleger für den Schaden der Krise zahlen lässt." (Habermas 2013, Im Sog der Technokratie, S. 57) Kleinmut im Gegensatz zu Engagement kann nie ein längerfristiges Konzept und eine Haltung sein, die Zukunftsaussichten hat...   Gesprochen und geschrieben - vor allem "versprochen" wurde und wird viel. Das gehört zum politischen "Spiel"! Aber: jedes "Spiel" hat mal ein Ende. Auch das "Brot und Spiele-Spiel" sowie das "Zuckerbrot und Peitsche-Spiel" der Fetischanhänger von immer wiederkehrenden "Ruhig-Stellungsaktionen" hat ein Ende. Streik ist ein Mittel, um zu stark aufs "Spiel" Konzentrierte vom "Spieltisch" loszulösen und in die "Realität" zurück zu führen... Es geht NUR gemeinsam und darf nicht durch einzelne Mächtige "bestimmt" werden! "Denken ist erlaubt, vielen bleibt es erspart." (Sartre) Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Unterstützung unserer Zeitung (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - DIGITAL / TECHNIK ¦ #mittellaendische ¦   Die Mittelländische ist unabhängig und ergreift Partei für die Vergessenen, nennt beim Namen, was andere nicht auszusprechen wagen, und streitet bedingungslos für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Die Mittelländische lebt dank und für die Leserinnen und Leser. Da wir unabhängig sind und bleiben wollen, benötigen wir Unterstützung von der Basis her. Ihr Engagement hilft dabei, dass wir weiterhin wichtige Informationen publizieren können.   Spenden laufen via FairGive Der gemeinnützige Schweizer Verein FairGive setzt sich für transparentes und nachhaltiges Spenden über digitale Kanäle (mobile und online) ein: fair für alle Beteiligten. Gegründet im November 2010 durch Vertreter der NPO-Branche ist es die Aufgabe von FairGive, Spendengelder, welche über digitale Kanäle generiert werden, schnell, transparent und sicher an die begünstigten gemeinnützigen Organisationen und Projektinitiatoren weiterzuleiten. FairGive fungiert dabei als unabhängiger Finanzintermediär und ist bei PolyReg als Mitglied registriert.

Einfach spenden. Das bedeutet auch Sicherheit für Spenderinnen und Spender, jederzeit schnell das Richtige tun zu können: Helfen.         Ihre Unterstützung hilft! Je nach Zeit, Lust und Laune gibt es viele Möglichkeiten uns darüber hinaus zu unterstützen und selbst aktiv zu werden: Mit Links, Ideen, Videobeiträgen, Texten, Fotos u.v.m. kann man uns tatkräftig unterstützen.   Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!   Spenden unter: https://www.mittellaendische.ch/zeitung/unterstützung/ Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Werbung zu unschlagbaren Konditionen! #2 (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - Inserate / Werbung ¦ #mittellaendische   Unsere Inserenten ermöglichen die Realisation unserer Zeitung. Mit einem Inserat in unserer Zeitung sind Sie am Markt ganz vorne mit dabei. Mit über 7000 Leserinnen und Lesern im Schweizer Mittelland und noch mehr aus dem WorldWideWeb ist "Die Mittelländische" u.a. eine ideale und geschätzte Werbeplattform. Die Inserate werden automatisch auch auf den Plattformen von Swiss-Radio, der Lesergruppe der Mittelländischen und weiteren Portalen geschaltet.   https://www.mittellaendische.ch/zeitung/inserate-werbung/  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Für lesbische Paare soll es weiterhin nicht möglich sein, eine Samenspende zu erhalten (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - SOZIALES ¦ Daniel Birkhofer ¦ KOMMENTAR   Die Nationalratskommission will die Ehe für homosexuelle Paare öffnen. Dabei soll es für lesbische Paare aber weiterhin nicht möglich sein, eine Samenspende zu erhalten.   ...es kann doch kaum sein, dass sich diese Gleichstellungsthematik an der Frage "Wie viel Samen darf es dann sein?" aufhalten soll... Oder?   Hier werden ganz schön anschaulich die verschiedenen weltanschaulichen Ansichten aufgezeigt; kombiniert mit einer leichten "Öffnungstendenz" in Richtung Postsäkularisierung... Oder in den Worten von Habermas: "Auch wenn sich der Trend (db: in den Gesellschaften Westeuropas, Kanadas, Australiens) zur postsäkularen Gesellschaft fortsetzen sollte, besteht kein Zweifel, dass das säkulare Bewusstsein vorherrschend bleibt." (Habermas 2005, Zwischen Naturalismus und Religion. Philosophische Aufsätze. Frankfurt/M.)   Es wird sich also zeigen müssen, wie sich das Spannungsfeld zwischen Glauben und Wissen "widerspiegeln" wird oder wie sich eine tolerante und verständnisorientierte Haltung gegenüber religiösen Wahrheiten in der "Wertelandschaft" positionieren wird... Einmal mehr: technokratisch-wissenschaftliche (bis hin zum "radikalen Naturalismus") Betrachtungsweisen gilt es, der Frage nach dem "Sinn" gegenüber zu stellen... Und die Frage nach dem "Sinn" ist niemals (!) technisch-wissenschaftlich und damit empirisch beantwortbar... Der Mensch ist ja vor allem ein geistiges Wesen... Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Vereinbarung mit Stiftung Frauenhaus Aargau-Solothurn verlängert  (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - SOZIALES ¦   Der Kanton Solothurn führt die Zusammenarbeit mit der Stiftung Frauenhaus Aargau Solothurn fort.  Der Leistungsvertrag mit der Stiftung war vorerst nur bis Ende August 2019 verlängert worden. Aufgrund der positiven Entwicklung geht die Zusammenarbeit nun aber weiter.    Hintergrund: Der Betrieb des Frauenhauses Aargau-Solothurn befindet sich seit einiger Zeit in einer Phase der Umstrukturierung. Ende 2018 ist der Leistungsauftrag mit dem Kanton Solothurn ausgelaufen. Zu Stabilisierung der Situation wurde anfangs Jahr in Absprache mit allen Parteien eine bis Ende August 2019 befristete Verlängerung der Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Gleichzeitig vereinbarten die Partner Ziele, welche die Stiftung in der Zwischenzeit erreichen musste.    In den vergangenen acht Monaten hat die Stiftung Frauenhaus Aargau-Solothurn eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit geschaffen. Die Entwicklung zeigt sich insgesamt positiv und ein stabiler Betrieb ist gewährleistet. Der Kanton Solothurn führt daher den Leistungsauftrag fort. In den kommenden Monaten wird der Leistungsauftrag einschliesslich der Abgeltung neu verhandelt.  Die aktuellen Leistungen werden in dieser Zeit unverändert und zu den bestehenden Tagespauschalen angeboten.    Weitere Informationen  Die Kantone sind verpflichtet, Schutzangebote für Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, zur Verfügung zu stellen. Die Stiftung Frauenhaus Aargau-Solothurn führt im Auftrag der Kantone Aargau und Solothurn seit über zehn Jahren eine Schutzunterkunft. Dort finden Frauen, ihre Kinder und Jugendliche, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, Obdach, Beratung und  Betreuung.       Quelle: Kanton Solothurn Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Administrative Versorgungen: Die Rehabilitierung der betroffenen Personen steht erst am Anfang (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - SOZIALES ¦   Mit der Veröffentlichung der Synthese ihrer Forschungsergebnisse schliesst die Unabhängige Expertenkommission (UEK) ihre Arbeiten ab. Diese historische Aufarbeitung trägt zur Rehabilitierung der Personen bei, die in der Schweiz von administrativen Versorgungen betroffen waren. Zugleich überweist die UEK ihre Empfehlungen an den Bundesrat: Sie rät, den angestossenen Rehabilitierungsprozess mit weiteren Massnahmen fortzusetzen.   Einerseits empfiehlt die UEK finanzielle Unterstützungen, um die prekären Lebensbedingungen von betroffenen Personen zu verbessern. Andererseits schlägt die Expertenkommission vor, ein "Haus der anderen Schweiz" zu gründen. Dieser Ort soll den betroffenen Personen als Raum für den Austausch und Unterstützung dienen und verschiedene konkrete Massnahmen der Rehabilitierung vereinen.   Nach über vierjähriger Arbeit liegen die Ergebnisse der historischen Aufarbeitung der administrativen Versorgungen in der Schweiz vor. Die wissenschaftlichen Resultate verdeutlichen, dass es sich bei der administrativen Versorgung angesichts der langen Dauer und der grossen Anzahl der betroffenen Personen um ein Phänomen von grosser Tragweite handelte. Im 20. Jahrhundert sperrten Behörden schweizweit mindestens 60 000 Menschen, ohne dass diese ein Delikt begangen haben und ohne Gerichtsverfahren, in mindestens 648 Anstalten weg. Betroffen war ein sehr breites Spektrum von Personengruppen, die als "arbeitsscheu", "liederlich" oder "trunksüchtig" galten. Gemeinsam war ihnen allen eine Stellung am Rand der Gesellschaft, weil sie von den Behörden als "von der Norm abweichend" stigmatisiert waren. Weiter verdeutlichen die Untersuchungen der UEK, dass administrative Versorgungen in der Schweiz trotz gesetzlicher Grundlagen wenig formalisiert waren. Die Entscheide über Anstaltseinweisungen und Rekurse oblagen vielfach Einzelpersonen und hatten oft willkürlichen Charakter.   Die UEK zeigte zudem auf, dass die Behörden fürsorgerische Zwangsmassnahmen in geschlossenen Anstalten einsetzten, um gesellschaftliche und politische Herausforderungen zu bewältigen. Mit administrativen Versorgungen wurden vielfältige gesellschaftliche Probleme adressiert: So wurden Versorgungen etwa im Rahmen der Armenfürsorge, zur Bekämpfung des Alkoholismus, als "polizeiliche" Massnahme zur Wahrung der öffentlichen Ordnung und Moral oder zur "Umerziehung" von Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingesetzt, die als "moralisch verwahrlost" galten. In den Anstalten waren Internierte den Verantwortlichen in allen Aspekten des Alltags ausgeliefert. Obwohl sie keine Straftaten begangen hatten, wurden sie vielerorts zusammen mit Straffälligen inhaftiert. Die UEK wies verschiedene Formen von Machtmissbrauch in Anstalten nach, die bis zu sexuellem Missbrauch und folterähnlichen Bestrafungen reichten. Auch der Zeitpunkt der Entlassung und die anschliessenden Lebensbedingungen lagen massgeblich in den Händen der Anstaltsdirektionen. Viele Betroffene blieben auch nach der Entlassung im Visier der Behörden und hatten ein Leben lang mit der damit verbundenen Stigmatisierung zu kämpfen.   Der Rehabilitierungsprozess steht erst am Anfang Mit ihrer wissenschaftlichen Aufarbeitung leistet die UEK einen Beitrag zur Rehabilitierung der Personen, die in der Schweiz von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen waren. Den angestossenen Rehabilitierungsprozess gilt es auf verschiedenen Ebenen fortzuführen. Als Ausgangspunkt dienen hierbei laufende Massnahmen wie die Entrichtung von Solidaritätsbeiträgen an betroffene Personen durch das Bundesamt für Justiz sowie die wissenschaftliche Analyse von weiteren Aspekten der Schweizer Fürsorgepraxis im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Fürsorge und Zwang" (NFP 76). Die UEK ist der Ansicht, dass zusätzliche Massnahmen zur Rehabilitierung der von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffenen Personen notwendig sind. Sie empfiehlt konkrete Massnahmen.   Zusätzliche finanzielle Leistungen an betroffene Personen Einerseits empfiehlt die UEK die Entrichtung von zusätzlichen finanziellen Leistungen an betroffene Personen – in Ergänzung zur erfolgten Soforthilfe und den Solidaritätsbeiträgen. Der Grund dafür ist, dass viele Personen, die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen waren, bis heute unter prekären finanziellen und gesundheitlichen Bedingungen leben. Die Arbeiten der UEK verdeutlichen, dass es sich dabei vielfach um direkte Konsequenzen der erlittenen fürsorgerischen Zwangsmassnahmen handelt. Die gesellschaftliche und berufliche Integration war für Betroffene infolge der Ausgrenzung und der damit verbundenen Stigmatisierung zeitlebens erschwert. Viele leiden wegen den schlechten Lebensbedingungen und den traumatisierenden Erlebnissen bis heute an psychischen und körperlichen Problemen. In dieser Situation können zusätzliche, nachhaltige finanzielle Beiträge die Lebensqualität der betroffenen Personen sachdienlich verbessern.   Konkret empfiehlt die UEK die Umsetzung von bisher nicht berücksichtigten Vorschlägen. Dazu zählen die Abgabe von kostenlosen SBB-Generalabonnements an Betroffene, kantonale Steuererlasse für Personen mit hohen Steuerschulden infolge prekärer Lebenslagen, die Einrichtung eines Hilfefonds zur Deckung von nicht-versicherten Gesundheitskosten sowie Anrecht auf eine lebenslange Sonderrente. Die Unabhängige Expertenkommission empfiehlt ausserdem, die Frist für die Einreichung von Gesuchen um Solidaritätsbeiträge gänzlich aufzuheben.   Ein "Haus der anderen Schweiz" als Ort der Rehabilitierung Andererseits empfiehlt die UEK langfristige Massnahmen, welche die Rehabilitierung der betroffenen Personen in verschiedener Form fördern. Zu diesem Zweck könnte ein Ort geschaffen werden, der den Personen, die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen waren, gewidmet ist: ein "Haus der anderen Schweiz", das verschiedene Aufgaben unter einem Dach vereint. Mit Ausstellungen und Veranstaltungen könnten die betroffenen Personen an diesem Ort die Thematik selbstbestimmt und aus ihrer Perspektive einem breiten Publikum vermitteln. Um ihren Anliegen Gehör verschaffen zu können, sollten die betroffenen Personen auch bei der Ausübung ihrer politischen Rechte unterstützt werden. Ein "Haus der anderen Schweiz" böte dazu die notwendige Infrastruktur sowie Raum für Beratung und Austausch. Im Weiteren empfiehlt die UEK, dass dieser Ort den Betroffenen kostenlosen Zugang zu Bildungsangeboten sowie zu kulturellen Aktivitäten ermöglicht. Ein solches "Haus der anderen Schweiz" könnte zudem als Ort der Erinnerung an die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen wirken sowie als Ausgangspunkt für neue partizipative Forschungsinitiativen dienen, um das Wissen über die Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zu erweitern.   Die UEK – eine wissenschaftliche Aufarbeitung der administrativen Versorgung Seit 2014 ist die Unabhängige Expertenkommission (UEK) Administrative Versorgungen vom Bundesrat mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas der administrativen Versorgung in der Schweiz beauftragt. Darunter sind Massnahmen zu verstehen, die in der Schweiz vor 1981 zu einem Freiheitsentzug und zur Einweisung in eine geschlossene Anstalt führten. Administrative Versorgungen wurden in der Regel von Verwaltungsbehörden angeordnet, da die betroffenen Personen keine Straftat begangen hatten. Betroffen waren insbesondere Personen, die stigmatisiert waren, weil ihr Verhalten und Lebensstil aus verschiedenen Gründen nicht den damaligen gesellschaftlichen Normen entsprachen. Rund 40 Forscherinnen und Forscher arbeiteten während etwa vier Jahren zumeist in Teilzeit für die UEK. Im Jahr 2019 veröffentlichte die Expertenkommission ihre Ergebnisse in einer zehnbändigen Publikationsreihe bei Chronos Verlag, Editions Alphil und Edizioni Casagrande.       Quelle: Unabhängige Expertenkommission Administrative Versorgungen - http://uek-administrative-versorgungen.ch/                          Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. 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UVEK erteilt eine weitere Bewilligung für Sondierbohrungen in den potenziellen Standortgebieten für geologische Tiefenlager (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - WISSENSCHAFT & FORSCHUNG ¦   Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 29. August 2019 eine weitere Sondierbohrung bewilligt. Mit den Sondierbohrungen will die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) die potenziellen Standortgebiete für geologische Tiefenlager genauer untersuchen. Die Bewilligung betrifft eine Sondierbohrung im Standortgebiet Zürich Nordost.   Die am 29. August 2019 vom UVEK erteilte Bewilligung betrifft die Sondierbohrung Rheinau (NSG 16-13) im Standortgebiet Zürich Nordost. Damit hat das UVEK seit August 2018 insgesamt 11 Bewilligungen für Sondierbohrungen erteilt (Anhang: Liste zum Stand der Bewilligungsverfahren Sondierbohrungen). Davon sind 9 bereits rechtskräftig.   In den nächsten Wochen und Monaten werden die Entscheide zu den weiteren Gesuchen folgen. Das BFE wird jeweils in einer Medienmitteilung darüber informieren. 2016 bis 2018 hatte die Nagra beim Bundesamt für Energie (BFE) insgesamt 23 Gesuche für Sondierbohrungen eingereicht: Je acht in den beiden Standortregionen Jura Ost und Zürich Nordost und sieben in der Standortregion Nördlich Lägern. Alle Gesuche wurden öffentlich aufgelegt. 472 Einsprachen sind zu den Gesuchen für die Sondierbohrungen in Jura Ost eingegangen, 99 zu denjenigen in Zürich Nordost und 132 Einsprachen zu den Gesuchen für Sondierbohrungen in Nördlich Lägern.   Mit den Sondierbohrungen untersucht die Nagra seit diesem Jahr den geologischen Untergrund genauer. Darauf gestützt wird die Nagra gegen 2022 bekanntgeben, für welche Standortgebiete sie Rahmenbewilligungsgesuche für den Bau von geologischen Tiefenlagern (Lager für hochradioaktive Abfälle, Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle oder Kombilager) ausarbeiten wird. Voraussichtlich wird die Nagra nicht alle 23 beantragten Sondierbohrungen durchführen: Die Untersuchungsergebnisse bestimmen die jeweils weitere Bohrplanung. Für jedes Gesuch wurde und wird ein eigenes Bewilligungsverfahren durchgeführt. Die Dauer des Verfahrens hängt unter anderem von der Anzahl der Einsprachen, der vorgebrachten Begründungen und den damit verbundenen Abklärungen ab.       Quelle: Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home.html                          Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Achtsamkeit gegen Stress (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - SOZIALES ¦ +++Positivenews+++ Patricia Jungo ¦ #mittellaendische ¦   Innehalten, Achtsamkeit und Meditation können helfen, uns nicht vom Aussen ablenken zu lassen und dem „Kopfkino“ auch mal Einhalt zu gewähren. Schon Kinder profitieren davon. Dies hat auch England verstanden.  Dem Land liegt viel daran, die Kinder schon im frühen Alter zu stärken. Ab sofort wird deshalb in den Grundschulen das Pflichtfach Achtsamkeit eingeführt. Die Tatsache, dass es weltweit immer mehr psychisch auffallende Kinder gibt, stimmt mehr als nachdenklich. Kinder leiden zunehmend unter Versagensängsten, Leistungsdruck macht sie krank; ADS ist in aller Munde. In England hat man entschieden, nun etwas Konkretes zu unternehmen, um die Kinder zu stärken und zu unterstützen. Neue Pflichtfächer mit den vielversprechenden Namen „Achtsamkeit, Stressabbau und Emotionsregulation“ haben in der Schule Einzug genommen. Es gibt bereits über 2000 Trainerinnen und Trainer in Grossbritannien und Irland, die gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Achtsamkeitsübungen und auch Meditationen durchführen. Ziel ist es auch, dass die Kinder ihre Gefühle besser erkennen, benennen und so auch regulieren können. Auch erhalten sie Tipps zur Bewältigung von Stress-Situationen. Spielerisch entdecken die Schülerinnen und Schüler das Funktionieren des menschlichen Hirns. Achtsamkeit kann wesentlich dazu beitragen, Selbstvertrauen und Zufriedenheit der Schülerinnen und Schüler zu steigern. Auch die Kreativität profitiert davon sowie die Konzentration und die Gehirnleistung. Kinder handeln zunehmend empathischer und ein Rückgang von Mobbing ist festzustellen. Bleibt zu hoffen, dass Englands Achtsamkeitsprogramm bald Schule macht. Positive News   Die Mittelländische ist stets darum bemüht auch positiv zu berichten. Themen, die bewusst wegen dem positiven Inhalt ausgewählt wurden, werden jeweils im Artikel mit +++Positivenews+++ gekennzeichnet und unterhalb des Artikels mit dieser Information versehen.
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Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden bedarfsgerecht weiterentwickelt (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - SOZIALES ¦ #mittellaendsiche ¦   Der Regierungsrat in Luzern verabschiedet die Botschaft zur Teilrevision des Gesetzes über soziale Einrichtungen und eröffnet die Anhörung der dazugehörigen Verordnung und des Planungsberichts 2020-2023. Das Ziel der Revision besteht darin, die Lücken bei ambulanten Angeboten für Menschen mit Betreuungsbedarf zu schliessen. Damit können betroffene Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung besser unterstützt werden und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen wird gefördert. Der von den sozialen Einrichtungen erfasste individuelle Betreuungsbedarf in den Bereichen Wohnen und Tagesstruktur dient neu als Grundlage für die Abgeltung der stationären Angebote für Erwachsene.   Das Gesetz über soziale Einrichtungen (SEG) regelt den Versorgungsauftrag für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit besonderem Betreuungsbedarf. Nun wird das Gesetz, welches aus dem Jahr 2007 stammt, revidiert. Rechtliche wie gesellschaftliche Veränderungen begründen die Revision. So stehen für Menschen mit Behinderungen heute Grundsätze der Selbstbestimmung, die Wahrung ihrer persönlichen Rechte und die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft im Mittelpunkt. Demgegenüber steigt die Zahl von Menschen mit Mehrfach- und Schwerstbehinderungen. Auch Jugendliche und ihre Familien brauchen heute in ihrer Entwicklung differenziertere Massnahmen zur Förderung und zum Schutz. Das neue Gesetz will diesen Veränderungen Rechnung tragen.   Vernehmlassungsantworten bekräftigen Ziel der Selbstbestimmung Die zahlreichen Rückmeldungen anlässlich der Vernehmlassung zum SEG zeigen das grosse und breite Interesse an der Behindertenpolitik im Kanton Luzern. Während in allen Antworten das Ziel der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen unterstützt wurde, bestanden Differenzen hinsichtlich Umfang und Zeitpunkt der Umsetzung. Der überarbeitete Gesetzesentwurf schlägt daher vor, dass der Bedarf an ambulanter Betreuung beim Wohnen oder Arbeiten von einer unabhängigen Stelle ermittelt wird, Menschen mit Behinderungen ambulante Fachleistungen von sozialen Einrichtungen und ambulante Assistenzleistungen von Dritten jedoch selber organisieren. Damit sollen Anreize geschaffen werden, dass soziale Einrichtungen ambulante Angebote zur Betreuung und Unterstützung beim selbstständigen Wohnen und beim Arbeiten im allgemeinen Arbeitsmarkt auf- und ausbauen. Die Aufgabe und Organisation der Abklärungs- und Beratungsstelle soll zusammen mit den Beteiligten in den nächsten zwei Jahren konkretisiert werden. «Die Gesetzesrevision stellt die Weichen für die Zukunft und ermöglicht den schrittweisen Übergang zu einem selbstbestimmten Leben für Menschen mit Behinderungen», sagt Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf.   Stationäre Leistungen werden neu abgestuft abgegolten Die grosse Mehrheit der Kantone setzt zur Abgeltung stationärer Leistungen von Einrichtungen für Erwachsene mit Behinderungen das Finanzierungsmodell der SODK+ZH ein. Die Abgeltung der stationären Leistungen erfolgt neu abgestuft nach individuellem Betreuungsbedarf (IBB). Das heisst: die Höhe der Pauschale steigt mit zusätzlichem Betreuungsaufwand für die Person mit Behinderung. In den Bereichen Wohnen und Tagesstruktur wird dazu ein einheitliches Erfassungsinstrument eingeführt. Anreize für die Aufnahme von Personen mit hohem Betreuungsaufwand sollen durch eine adäquatere Abgeltung des Aufwandes der sozialen Einrichtung verbessert werden. Die Umstellung der Abgeltung auf IBB erfolgt per Saldo budgetneutral, ist aber mit einem gewissen administrativen Aufwand für die Einrichtungen und den Kanton verbunden. «Mit diesem zweckmässigen Instrument lassen sich Pauschalen der einzelnen Einrichtungen herleiten und zukünftig auch Vergleiche mit anderen Kantonen erstellen. Gesamthaft übersteigt dieser Nutzen den hierzu notwendigen Aufwand», sagt Regierungsrat Guido Graf.   Stationäre und ambulante Leistungen wirkungsvoll kombinieren Der Kanton Luzern hat in den vergangenen Jahren erfolgreich Pilotprojekte mit ambulanten Leistungen der ergänzenden Hilfe zur Erziehung von betreuungsbedürftigen Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Ambulante Angebote konnten damit bestehende stationäre Angebote ergänzen und so die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und ihrer Herkunftsfamilien unterstützen. Die wirkungsvolle Strategie «ambulant und stationär» soll mit der Gesetzesrevision sowohl für die Entwicklung der Angebote für Kinder und Jugendliche als auch jener für Erwachsene mit besonderem Betreuungsbedarf verankert werden.   Mehraufwand für ambulante Leistungen lohnt sich mittelfristig Die mit der Gesetzgebungsrevision vorgesehenen Änderungen haben in finanzieller Hinsicht keine Auswirkungen auf die betreuungsbedürftigen Personen und ihr Umfeld. Die Gemeinden und der Kanton tragen nach wie vor je die Hälfte des Aufwands nach SEG. Der Aufwand von Kanton und Gemeinden für diese Leistungen belief sich 2018 auf 181 Millionen Franken. Aufgrund der zusätzlichen Angebote und neuen Instrumente (u.a. Individuelle Hilfe- und Förderplanung) der SEG-Teilrevision wird von direkten Mehrkosten für Kanton und Gemeinden von maximal zwei Millionen Franken ausgegangen. Das entspricht rund einem Prozent des Gesamtaufwandes. Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf: «Das selbstbestimmte und verantwortungsvolle Leben von betreuungsbedürftigen Menschen verdient Unterstützung und diese Investitionen wirken zukünftig kostendämpfend.»   Anhörung der revidierten Verordnung und des Planungsberichts 2020-2023 eröffnet Das revidierte Gesetz soll per 1.1.2020 in Kraft treten. Um die konkrete Umsetzung für Politik, Einrichtungen und Bevölkerung aufzeigen zu können, legt der Regierungsrat die totalrevidierte Verordnung sowie den Bericht zur Angebotsplanung 2020-2023 öffentlich auf. Die Unterlagen – Planungsbericht SEG 2020-2023 und Totalrevision Verordnung SEG – sind ab dem 11. Juni 2019 online. Die Vernehmlassung dauert bis zum 12. Juli 2019.
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Förderangebote für Familien bekannter und zugänglicher machen. (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - SOZIALES ¦ Patricia Jungo ¦ Quelle: Bluewin news #mittelländische   Für Familien mit kleinen Kindern gibt es etliche Förderangebote. Diese reichen von Wochenbetthebammen, Mütter- und Väterberatungen, Rückbildungskurse, über Kitas und Hausbesuchsprogramme. Eine Umfrage zeigt nun auf, dass Eltern in Sozialhilfe davon weniger Gebrauch machen als jene aus der Mittelschicht. Gründe dafür könnten Kosten, mangelnder Bekanntheitsgrad oder zu grosser Aufwand sein. Die diesbezügliche Studie wurde an der Hochschule Luzern und der Karl-Franzens-Universität Graz durchgeführt. Forschende um Claudia Meier Magistretti von der Hochschule Luzern haben 498 Familien aus neun Deutschschweizer Gemeinden in die Befragung einbezogen. Bei Angeboten vor der Geburt eines Kindes wie beispielsweise das medizinische Basisangebot der Schwangerschaftsvorsorge wird von Familien in Sozialhilfe und solchen mit Migrationshintergrund noch gleichermassen genutzt. Nach der Geburt des Kindes zeigt sich jedoch ein anderes Bild und die sozial schwächeren Familien nutzen zum Beispiel die Betreuung durch eine Wochenbetthebamme viel weniger (etwas zwei Drittel der Familien gegenüber 82 Prozent in der Mittelschicht). Dasselbe lässt sich auch bei nachgeburtlichen Kurs- und Beratungsangeboten wie Rückbildungskursen oder Mütter- und Väterberatung beobachten. Bei der Befragung geben die Familien an, dass sie die Angebote entweder nicht kannten, diese zu teuer oder zu aufwändig seien. Familien, die sozial schwächer gestellt sind, schicken ihre Kinder viel seltener in die Kita (20 bis 36 Prozent gegen 30 bis 43 Prozent bei Familien Mittelstand). Hier sind klar die hohen Kosten der Grund. Vor allem finanziell schwächere Studienteilnehmer gaben an, sich bezahlbare und subventionierte Betreuungsplätze zu wünschen. Hausbesuche sind anscheinend einfach nicht bekannt und werden allgemein wenig genutzt; wobei auch wieder weniger bei Eltern in Sozialhilfe. Die Hochschule Luzern schrieb weiter, die befragten Eltern würden neben bezahlbarer Kinderbetreuung auch mehr Spielgruppen und Spielräume im Quartier sowie mehr Spielplätze wollen. Ebenso war es ihnen wichtig, in Notsituationen Unterstützung zu bekommen. Diese scheint vielen Familien zu fehlen. Die Familien gaben an, es wäre oft schwierig, mit unvorhergesehenen Situationen zurecht zu kommen. Die Möglichkeit von Notfall-Nanny-Dienst bei Krankheit oder gratis Beratungshotlines für Ausnahmesituationen wurden dabei als mögliche Hilfestellung genannt. Die Forschenden ziehen die Schlussfolgerung, dass es wirklich wichtig ist, die Angebote vermehrt bekannt zu machen und auch den Bedürfnissen der sozial schwächeren Familien anzupassen. Laut Meier Magistretti besteht ein Bedürfnis nach einem möglichst lückenlosen Angebot von der Schwangerschaftsversorgung bis zur Kita. Die Studie brachte auch an Licht, dass die Nutzung der Förderangebote das physische und psychische Wohlbefinden der Eltern in belasteten Familien positiv beeinflusst. Dies hat natürlich wiederum auf die Kinder eine positive Wirkung.
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Empathie – Modewort oder Schlüssel zum Glück ? (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - SOZIALES - Patricia Jungo ¦ #mittellaendische ¦   „Empathie“ ist in aller Munde. Wo eine Mehrheit darauf schwört, dass nur mehr Empathie die Welt zu einer besseren wandeln kann, hört man andere Stimmen, die überzeugt sind, dass es sich um einen Modebegriff handelt, der unberechtigterweise hochgepriesen wird, dessen Einfluss auf das „Schicksal“ der Welt jedoch weit geringer ist als häufig suggeriert. Das Wort „Empathie“ hat in den letzten Jahren unbestritten Karriere gemacht. So liest und hört man, der Smartphone-Generation komme dieses Gefühl immer mehr abhanden, zwischen Reich und Arm würde der „Empathie-Graben“ immer tiefer, Psychopathen würden es kurzerhand ausschalten, Kindern solle es vorgelebt werden und Elefanten und Nagetiere hätten es schon. Auch wenn es für das Phänomen „Empathie“ verschiedene Erklärungen und Meinungen gibt, sind sich alle zumindest über die Begriffserklärung einig: Empathie bedeutet die Fähigkeit, sich in andere Personen zu versetzen, um zu verstehen, was diese fühlen. An sich scheint dies eine einfache Angelegenheit zu sein. Die Mechanismen, die dahinter stecken, sind jedoch etwas komplizierter. Dies erklärt, weshalb sich Empathie in den letzten Jahren für Erziehungsexperten, Soziologen, Psychologen und Philosophen zu einem beliebten Forschungsthema entwickelt hat. So unterscheiden sie meist zwischen emotionaler Empathie, dem Mitgefühl, das Menschen spüren, wenn sie das Gleiche wie andere empfinden, kognitiver Empathie als Fähigkeit, neben den Emotionen auch die Beweggründe und Gedanken anderer Menschen zu erraten; zum Bespiel aufgrund nonverbaler Botschaften; und sozialer Empathie. Die letztere Form bedeutet, das Verhalten von Gruppen oder Organisationen nachvollziehen zu können; dies unabhängig von deren Kultur, Alter oder sozialen Status. Alle Formen haben gemeinsam, dass beim mitfühlenden Menschen die gleichen Hirnareale aktiviert werden wie beim Gegenüber; dieser fühlt also im wahrsten Sinne des Wort mit, was im Kopf des Gegenüber abläuft. Eine grundlegende Bedingung dafür ist demnach sich selber zu spüren, sich seiner Emotionen bewusst zu sein und diese zu kennen. Empathie scheint eine angeborene Fähigkeit zu sein, die jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen weiter gedeihen kann. So müssen dem Kind Gefühle und Mitgefühl vorgelebt werden, die „Intelligenz des Herzens“ will geschult sein. Wenn Eltern Kindern vermitteln, dass beispielsweise auch Gefühle wie Trauer und Frust zugelassen sind und diese auch nicht unterdrückt werden, können sie Mitgefühl entwickeln. Sensibilität bei Kindern zu wecken, trägt Früchte in ihr Erwachsenenleben und demnach in die Gesellschaft, in unsere Welt. Sind Kinder zum Beispiel gemein zueinander, helfen Strafen meist wenig. Hilfreicher ist es, sich mit dem Kind zusammenzusetzen und es zu fragen, wie es sich wohl an der Stelle des betroffenen Kindes fühlen würde. Auf diese Weise wird die Aufmerksamkeit auf dessen Gefühle gelenkt. Das Kind lernt, dass es Verantwortung für sein Handeln tragen muss. Empathie macht unsere Kinder stark für ein erfülltes Leben mit sich selber und anderen. Ohne andere geht es nicht und mit Empathie fällt es leichter, miteinander zurechtzukommen. Neben dem Vorbild der Eltern, den Möglichkeiten, Empathie zu lernen und auszubauen, gibt es eine Anzahl praktischer Ratschläge, die Kindern helfen können, ihr Einfühlungsvermögen zu entwickeln: Vorlesen und Geschichten erzählen: Wenn Kinder in die Welt anderer eintauchen können, ihre Erlebnisse teilen dürfen, ist dies immer spannend. Es fördert gleichzeitig das Verständnis dafür, was andere tun und fühlen. Gefühle respektieren: Ein Kind, das erfährt, dass seine Gefühle in Ordnung sind, sein dürfen und respektiert werden, kann sich eher in die Gefühle anderer versetzen. Regelmässiger Kontakt zu anderen Kindern: Im Miteinander lernen und fühlen Familienton: Einander zuhören, ausreden lassen fördert das gegenseitige Verständnis. Vorsicht vor brutalen Spielen und Filmen: Das Kind empfindet so Gefühle nach, die in ihm Angst und auch Aggressionen auslösen können. All diese Gedanken lassen sich natürlich auch auf Schule und Arbeitswelt übertragen. So sind gute Noten in der Schule und übertriebenes Leistungsstreben bei der Arbeit eben nicht alles und Empathie soll und muss auch in diesen Bereichen ihren sicheren Platz innehaben. Der Gedanke, dass Empathie zwar angeboren ist, aber auch erlern- und ausbaubar ist, stimmt zuversichtlich. Doch zahlt sich Empathie immer aus oder hat auch sie ihre Schattenseiten? Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Menschen, die sehr empathisch sind, deutlich mehr unter Stress, Depressionen und dem Gefühl von Hoffnungslosigkeit leiden als weniger einfühlsame. Zu viel Mitgefühl kann demnach auch Probleme schaffen; nämlich dann, wenn die Emotionen anderer vorwiegend negativ sind und wir sie auf uns selbst beziehen. Die richtige „Dosierung“ macht es aus. Je besser wir mit unseren eigenen Emotionen umgehen können, desto besser erkennen wir die Gefühle der anderen und den konstruktiven Umgang damit. In dem Sinne ist auch Empathie kein „Allheilmittel“, das unsere Welt von heute auf morgen ändert. Zweifelsohne trägt sie jedoch in „sinnvoller Dosierung“ viel zum leichteren und besseren Zusammenleben bei. Es bleibt also zu hoffen, dass Empathie weiterhin in Mode bleibt und die „Intelligenz der Herzen“ auf der Karriereleiter noch etwas höher klettert. 
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Rezept gefällig? Oder improvisieren Sie lieber selbst? (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Silvia Kölbener-Fasel ¦ #mittellaendische ¦   Liegt für etwas ein Rezept vor, hat man sich im Allgemeinen daran zu halten. Für die Zubereitung eines Gerichtes kann es einem ungeübten Koch Hilfe zum guten Resultat einer Speise sein oder es kann jene zu etwas anregen, die sich mehr zutrauen. Schön ist, wenn Rezepte nicht stur eingehalten werden müssen, sondern Spielraum lassen für Varianten. Wer gerne kocht, hat normalerweise auch Freude am Kreieren. Mayonnaise zum Beispiel hat in der traditionellen Küche nach wie vor einen hohen Stellenwert. Als Grundsauce für viele Salate, zu kaltem Fleisch, Fisch, Kartoffelgerichten, warmem Gemüse, Sandwiches, die Liste ist lang. Am einfachsten natürlich aus dem Glas oder aus der Tube. Sie lässt sich jedoch sehr leicht selbstherstellen, mundet dann umso besser; setzt einfach ein paar Kenntnisse voraus: Alle Zutaten sollen frisch sein und bei der Zubereitung Raumtemperatur aufweisen. Kaltgepresstes Öl ist nicht geeignet – die Mayonnaise kann bitter schmecken. Das Öl, zum Beispiel Sonnenblumenöl oder Rapsöl, löffelweise, nach und nach unter ständigem Rühren mit dem Schwingbesen beifügen. Zu dick gewordene Mayonnaise lässt sich mit wenig Wasser verdünnen. Zum Aufbewahren gehört Mayonnaise gut abgeschlossen in den Kühlschrank.   Zutaten für 2 Deziliter: 1 Eigelb, 1 Teelöffel Senf, 2 Deziliter Rapsöl (nicht kaltgepresst) Wenig Zitronensaft, Salz. Verrühren Sie mit dem Schwingbesen das Eigelb mit dem Senf und geben Sie anschliessend unter ständigem Rühren das Öl erst tropfenweise, dann in dünnem Faden dazu. Diese Mayonnaise lässt sich auf verschiedenste Art und je nach Bedarf mit weiteren Zutaten bereichern: Durch Zugabe von Kräutern, Gewürzen, Quark oder Frischkäse für die leichtere Variante, Gemüsewürfeln, Kapern, Sardellen und, und, und....   Woher stammt eigentlich diese «Wundersauce»? Zum einen beanspruchen die Katalanen, Erfinder der Mayonnaise zu sein. Im Jahr 1024 wurde ein Rezept für die sogenannte Knoblauch und Öl-Sauce – Ailoli – schriftlich festgehalten. Als zweite Theorie gilt, Mayonnaise stamme aus den Balearen, der menorquinischen Hafenstadt. Am 28. Juni 1756 wurde Mahon vom französischen Herzog von Richelieu erobert. Dieser Siegeszug wurde in Paris gebührend gefeiert und dabei soll die «Salsa Mahonesa» kreiert worden sein. Der besseren Verständlichkeit halber wurde dann aus der «Mahonesa» die Majonäse. Wo auch immer sie als erstes ihre Liaison fand, Mayonnaise erfreut sich einer immensen Beliebtheit. Etwa zwei Kilo nimmt jeder Schweizer im Durchschnitt pro Jahr zu sich. Hier die ernährungstheoretische Sicht: 100 Gramm Mayonnaise enthalten 742 kcal, 1,1 Gramm Eiweiss, 81,7 Gramm Fett, 150 Gramm Cholesterin, 0.5 Gramm Kohlenhydrate, 410 mg Natrium, 500 mg Chlorid, Spuren von Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink. Im Weiteren enthält sie Vitamine wie A, Betacarotin, Vitamin E und keine Nahrungsfasern. Wegen ihres hohen Fettgehaltes an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist Mayonnaise aus ärztlicher Sicht umstritten. Von einem zu hohen Konsum wird abgeraten. Sie gilt aber wie oben beschrieben als grosser Geschmacksträger und ist für gesunde Menschen mit Mass genossen unproblematisch. In der Diätküche hingegen, wie zum Beispiel bei Allergien, bei Gewichtsproblemen, in der Ernährung von Kleinkindern, Kindern und Schwangeren, Menschen mit Diabetes usw. empfehle ich, auf Mayonnaise zu verzichten. Hier sollten vor allem natürliche Fette und einfach ungesättigte Fettsäuren mit hohem Vitamingehalt zum Zug kommen. Im folgenden Rezept für einen lauwarmen Gemüsesalat zum Beispiel kommen alle Vorzüge einer guten Mayonnaise zur Geltung und die einzelnen Gemüsesorten behalten ihr Eigenaroma: Rüsten Sie 100 Gramm Kohlrabi, 100 Gramm Broccoli, 100 Gramm Karotten und 100 Gramm grüne Bohnen, waschen sie das Gemüse und zerkleinern Sie es in mundgerechte Stücke. Dämpfen Sie es kurz, es soll noch leicht bissfest sein. Bereiten Sie 100 Gramm Mayonnaise zu, vermischen Sie sie mit 50 Gramm Speisequark, wenig Salz, und dem noch lauwarmen Gemüse. Verteilen Sie diesen Salat auf zwei Teller und dekorieren Sie ihn mit etwas frischem Schnittlauch und geschnittenen Pfefferminzblättern. Dieser Salat schmeckt vorzüglich als Vorspeise, als Beilage zu kalten oder warmen Fleisch-Fisch-, Kartoffel-, Teigwaren oder anderen Getreidegerichten. Ich wünsche Ihnen viel Experimentierfreude!
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Auf in die multimobile Zukunft (Sun, 22 Sep 2019)
DMZ - POLITIK / UMWELT ¦ David Aebischer   Es ist riesig, das Mobilitätsbedürfnis der Schweizer Bevölkerung und steigt stetig. Raum und Umwelt werden immer stärker belastet und trotz hoher Investitionen können Engpässe nicht überall beseitigt werden.   Die erste nationale Mobilitätskonferenz vom 26. August 2019 in Bern zeigte Lösungen auf für eine effiziente, umweltverträgliche und bezahlbare Verkehrspolitik. Für Bundesrätin Simonetta Sommaruga besteht eine zentrale Herausforderung darin, Städte und den ländlichen Raum sinnvoll miteinander zu verbinden, wie sie im Grusswort feststellte. Staus und Engpässe zu Stosszeiten, klimaschädliche Verkehrsmittel: Die Mobilität stellt Politik und Gesellschaft vor grosse Herausforderungen.    Simonetta Sommaruga, Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), erinnerte daran, dass die Schweiz punkto Verkehr in der Vergangenheit in vielen Bereichen erfolgreich Neues gewagt habe. An diese Tradition gelte es anzuknüpfen. Heute bestünden die grössten Verkehrsprobleme beim Pendlerverkehr in den Städten und Agglomerationen. Eine zentrale Herausforderung bestehe deshalb darin, Städte und ländliche Räume sinnvoll miteinander zu verbinden. Hierfür brauche es eine kluge Kombination von privatem und öffentlichem Verkehr. Künftig müssten die Flexibilität des Autos in den entlegeneren Gebieten und die Effizienz des öffentlichen Verkehrs in den Agglomerationen stärker als bisher aufeinander abgestimmt werden.   Einen weiteren Denkimpuls leistete der Soziologe Sven Kesselring. Der Professor für nachhaltige Mobilität sprach über die gesellschaftliche Bedeutung von Mobilität und Wege zu einer nachhaltigen Mobilitätskultur. In einer Keynote äusserte sich anschliessend der Architekt Pierre de Meuron zum Thema «Unser Territorium: Verkehrsinfrastrukturen, Siedlungen und Landschaft». Der bekannte Architekt diskutierte seine Thesen im Austausch mit Maria Lezzi, Direktorin des ARE. In der Paneldiskussion zur Mobilitätszukunft herrschte bei den Politikern aller wichtigen Parteien Übereinstimmung, dass sie multimodaler, automatisierter, geteilter und ökologischer sein wird. Einen grossen Teil der ersten nationalen Mobilitätstagung nahmen 27 «Open Sessions» ein: Diese Diskussionsplattformen gingen auf unterschiedlichste Fragestellungen ein, von Parkplatzpolitik, besserer Nutzung der Wasserwege für den Personentransport und E-Carsharing über Elektromobilität und urbane Logistik bis zu Mobilität im Alter. Alle «Open Sessions» untersuchten, wie eine nachhaltige und bezahlbare Mobilität der Zukunft aussehen soll. Oder, wie es Bundesrätin Simonetta Sommaruga ausdrückte: «Die jungen Leute von heute wollen ein klima- und umweltschonendes Verkehrssystem. Eines, das Menschen und Güter effizient, sicher und bezahlbar von einem Ort zum nächsten bringt. Wir müssen nun Impulse für ein solches System setzen.»   Quelle: Bundesamt für Raumentwicklung - http://www.are.admin.ch                          Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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