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Covid19 - Schweiz - 201 Verstorbene in den letzten 2 Tagen

DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM ¦ Walter Fürst ¦

 

Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 10'002 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 4177. Das sind 2 Prozent weniger als in der Vorwoche. 

 

Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 13.3 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 13 Tests positiv. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Positivrate damit um 3 Prozentpunkte gesunken. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 34'469 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 23 Prozent gestiegen.

 

Das BAG meldet 201 neue Verstorbene. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 70 Verstorbenen. Das sind 7 Prozent weniger als in der Vorwoche.

Das BAG meldet aktuell 2803 Personen, die wegen Covid-19 in einem Spital behandelt werden. Das sind 3 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die zertifizierten Intensivbetten in den Schweizer Spitälern sind aktuell zu 89.0 Prozent ausgelastet, inklusive Ad-Hoc-Betten beläuft sich die Auslastung auf 76.0 Prozent.

 

Die wichtigsten Zahlen für die Schweiz
Stand seit Beginn der Pandemie

Fälle
413'991
Hospitalisierte
16'803
Verstorbene
6'202
Täglich gemeldete Neuinfektionen
Neu gemeldet
10'002
7-Tage-Schnitt
4'177,1
Δ Vorwoche
-2%
Täglich gemeldete Verstorbene
Neu gemeldet
201
7-Tage-Schnitt
70,1
Δ Vorwoche
-7%
Lage in den Spitälern
Covid-19-Hospitalisierungen
2'803 (-3%)
Auslastung zertifizierte IPS-Betten
 89%
Auslastung inkl. Ad-hoc

 

Kanton Glarus schliesst Skigebiete

Die Pisten im Glarnerland bleiben vom 22. Dezember bis mindestens zum 28. Dezember zu.

Die Skigebiete Elm und Braunwald müssen ihre Lifte abstellen. Die epidemiologische Lage im Kanton Glarus sei ernst, schreibt die Glarner Regierung. Die Ansteckungszahlen seien in den letzten Wochen stark angestiegen und müssten gesenkt werden. Eine Verschärfung der Situation würde das Gesundheitssystem in eine bedrohliche Lage versetzen, heisst es. Der vorübergehende Verzicht aufs Skifahren, Snowboarden und Schlitteln soll die Zahl der Unfälle senken und so die Spitalinfrastruktur entlasten. Die Regierung stellt in Aussicht, die Situation laufend zu überprüfen. Ob Lockerungen möglich sind, will der Kanton am 28. Dezember erstmals wieder entscheiden.

 

Im Januar werde Personal in Spitälern geimpft

Markus Näf, Projektleiter übernimmt: Im Impfzentrum für Reisemedizin stünde die Infrastruktur schon zur Verfügung. Zweitens habe man das Gesundheitspersonal, das nun entsprechend vorbereitet sei, um voraussichtlich im Januar das Personal in den Spitälern zu impfen.

Nun kommt Näf auf die Risikopatienten zurück. «Wir haben gesagt: Zuerst werden die Risikopatienten geimpft. Und wer kennt die am besten? Die Hausärzte.» Deshalb beziehe man die Hausärzte mit ein. Man könne allerdings nicht alle Patienten bei Hausärzten flächendeckend bedienen – zumal man zunächst nur eine bestimmte Menge anbeliefert bekomme. Dehalb werde man auch hier nach einem Plan vorgehen.

Ein weiteres grosses Thema seien die Bewohnerinnen und die Bewohner der Heime. Hier seien der technische Impfvorgang und die Logistik nicht das Problem; man müsse zunächst die Bewohner in den Heimen informieren, ihre Angehörigen, die Pflegenden angehen. Man müsse den Heimbewohnern Bedenkzeit geben, ob sie sich impfen lassen wollen. Erst wenn man diese Vorarbeit gemacht habe, komme die technische Umsetzung zum Zug.

 

Im April könne breite Bevölkerung geimpft werden

Zweite Priorität nach den über 75-Jährigen hätten die über 65-Jährigen, danach folgten das Gesundheitspersonal sowie Bewohner von Institutionen, darunter seien auch Gefängnisse. Anfänglich stünden voraussichtlich 16'000 Impfdosen zur Verfügung.

Grössere Liefermengen würden im April erwartet. Ab dann könnte laut Rickli die breitere Bevölkerung geimpft werden.

Dazu seien nebst dem Zentrum für Reisemedizin noch drei weitere Impfzentren geplant. «Ich kann versichern, es wird genügend Impfstoff für alle Impfwillige geben.»

Und bevor jemand frage: «Ja, ich werde mich auch impfen.» Aber als noch jungen Person gehöre sie zu keine Risikogruppe und warte noch zu, so Rickli.

 

Bundesrat berät über mutiertes Virus in Grossbritannien

Der Bundesrat führt zum in Grossbritannien aufgetauchten mutierten Coronavirus heute Montag eine Sitzung durch. Das gab Bundesratssprecher André Simonazzi in Bern vor den Medien bekannt.

Im Laufe des Vormittags wolle der Bundesrat über Entscheide informieren, sagte Simonazzi. Seit Montag um Mitternacht gibt es wegen des mutierten Virus keine Flüge zwischen der Schweiz und Grossbritannien.

Das mutierte Virus könnte deutlich ansteckender als die bekannte Form. Mit dem Flugverbot solle eine weitere Ausbreitung der neuen Virus-Variante verhindert werden, schrieb das Bundesamt für Zivilluftfahrt am Sonntagabend.

 

Aargau impft ab dem 5. Januar

Sofern die vom Bund bereitgestellte Informatiklösung wie angekündigt am 4. Januar einsatzbereit sei, sei im Kanton Aargau ein ordentlicher Impfbeginn ab dem 5. Januar möglich, teilt die Staatskanzlei mit.

Der Aufbau des Impfangebots für die Bevölkerung wird gestaffelt und abgestimmt auf die verfügbare Menge an Impfstoff erfolgen. In der ersten Phase werden in den beiden an den Kantonsspitälern Aarau und Baden angegliederten Impfzentren besonders gefährdete mobile Personen geimpft.

Von den Impfzentren versorgte mobile Einheiten kommen für die Impfungen von nicht mobilen besonders gefährdeten Personen zum Einsatz, die zum Beispiel in Heimen leben oder von der Spitex gepflegt werden.

In der zweiten Phase sollen auch weitere Spitäler, Kliniken und Ärztezentren impfen können. Dabei werden auch die regionalen Versorgungsaspekte betrachtet. Sobald der Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht, weitet der Kanton das Impfangebot aus, beispielsweise auf die niedergelassenen Ärzte.

 

 

Quellen:

  • https://www.sgi-ssmi.ch/files/Dateiverwaltung/COVID_19/Stellungnahmen%20SGI/IMSGCVCM_Stellungnahme_COVID-19_201117_DE_10.pdf
  • https://www.sgi-ssmi.ch/de/news-detail/items/593.html
  • https://www.samw.ch/dam/jcr:d4c0cb0d-7dc7-4337-b5c0-493fd2ac0d5d/directives_v3_assm_triage_soins_intensifs_penurie_ressources_20201104.pdf
  • BAG - Neumeldungen beinhalten Nachmeldungen der Vortage. Die Zahlen werden an Werktagen aktualisiert, kurz nach Mittag.
  • Quelle: BAG, Stand der Daten: 05.11.
  • SRF - https://www.srf.ch/news/schweiz/coronavirus-so-entwickeln-sich-die-corona-zahlen-in-der-schweiz

 

 


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