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DE: Zi zur STIKO-Empfehlung, Kinder und Jugendliche nur indikationsbezogen gegen das COVID-19-Virus (Sa, 12 Jun 2021)
(C) eydzhet Shabanov (C) eydzhet Shabanov DMZ –  MEDIZIN ¦ Markus Golla ¦   452.000 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren fallen unter STIKO-Risikomerkmale – Etwa die Hälfte davon leidet unter Asthma Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) hat gestern seine Empfehlungen zu Schutzimpfungen von 12- bis 17-Jährigen gegen das COVID-19-Virus veröffentlicht. Die STIKO empfiehlt, lediglich jene Kinder und Jugendliche aus dieser Altersgruppe impfen zu lassen, die eine besondere Vorerkrankung aufweisen. Die Empfehlung umfasst insgesamt 12 Erkrankungsentitäten bzw. Erkrankungsgruppen. Dazu zählen unter anderen Adipositas, Diabetes, Herzinsuffizienz, Herzfehler, chronische Lungenerkrankungen und Trisomie 21.   Eine aktuelle Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zeigt, dass etwa 11 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die zwischen 12 und 17 Jahre alt sind, unter mindestens eines der STIKO-Risikomerkmale fallen. Die regionale Spannbreite der spezifischen Impfindikationen reicht von 9,5 Prozent in Baden-Württemberg bis 13,8 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Bei gesetzlich Versicherten ergeben sich bundesweit etwa 402.000 Impflinge. 45 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche, die unter asthmatischen Erkrankungen leiden. Unter Berücksichtigung der Privatversicherten sind bundesweit etwa 452.000 potenzielle Impflinge betroffen.   „Unsere Auswertung gibt eine Orientierung, wo besonders viele Kinder- und Jugendliche unter die Empfehlung der STIKO fallen. Die Indikationsimpfungen für Kinder und Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen sollten in den Praxen der Kinder- und Jugendärzte vorgenommen werden können. Hier gehören die Impfungen hin; die Praxen kennen ihre Patientinnen und Patienten am besten. Eine Voraussetzung für ein zügiges Impfen dieser schutzbedürftigen Personengruppe dürfte allerdings die regelmäßige, planbare Belieferung der Praxen mit Impfstoff sein“, sagte der Zi-Vorstandsvorsitzende Dr. Dominik von Stillfried.   Auf Basis der bundesweiten, krankenkassenübergreifenden vertragsärztlichen Abrechnungsdaten des Jahres 2019 sind in der Auswertung die Zahl der Erkrankten mit Impfindikation gemäß STIKO-Empfehlung und deren Anteil an allen Patienten der GKV für den Altersbereich 12 bis 17 Jahre berechnet worden. Die Auswertung erfolgte auf Ebene der KV-Bereiche sowie der Landkreise und kreisfreien Städte. Die Operationalisierung zur Identifizierung der Erkrankungsfälle mit Impfindikation erfolgte über ICD-10-GM-Codes gemäß der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10-GM). Lagen bei Patienten mehrere Erkrankungen vor, sind diese nur einmal gezählt worden.   Originalpublikation: Holstiege J, Akmatov MK, Kohring C, Heuer J, Dammertz L, Czihal T, von Stillfried D, Bätzing J. COVID-19-Impfung von Kindern und Jugendlichen im Altersbereich 12 bis 17 Jahre – Schätzung der Patientenzahlen auf Kreisebene für die Impfindikation gemäß STIKO-Empfehlung bei Versicherten in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Versorgungsatlas-Bericht Nr. 21/08. Berlin 2021. URL: https://doi.org/10.20364/VA-21.08   Weitere Informationen: https://www.versorgungsatlas.de  Der Versorgungsatlas ist ein Angebot des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (Zi). Der Versorgungsatlas stellt Informationen aus der medizinischen Versorgungsforschung bereit. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Untersuchung und kartografischen Darstellung regionaler Unterschiede. Dadurch sollen Verbesserungen der Gesundheitsversorgung in den Regionen angeregt und gefördert werden.  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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AT: Aktuelle Situation: 200 Corona-Neuinfektion (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM    Österreich hat am Samstag beinahe die 200er-Marke im Hinblick auf die Corona-Neuinfektionen unterschritten. Eine Neuinfektion weniger hätte dafür gereicht, so steht das Land nun bei 200 neuen Corona-Fällen.   Ampel: Österreich auf Weg zu gelb-grün Mit exakt 200 Corona-Neuinfektionen ist am Samstagvormittag der niedrigste 24-Stunden-Wert seit neun Monaten in Österreich gemeldet worden. Damals hatte es am 6. September 184 neue Fälle gegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner liegt damit bei einem Wert von rund 22, geht aus den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium hervor. Mit vier weiteren Todesfällen seit dem Vortag hat die Pandemie hierzulande bisher 10.656 Menschenleben gefordert. Österreichweit wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage weniger als 2.000 Neuinfektionen registriert (1.949).   327 Menschen mit Corona im Spital Im Krankenhaus lagen am Samstag 327 Covid-Patienten, das sind 16 weniger als am Vortag gemeldet waren. Davon wurden 101 Menschen auf Intensivstationen betreut. Diese Zahl stieg leicht um zwei Betroffene, ist aber innerhalb einer Woche um 45 Patienten zurückgegangen.   Rund 650.000 haben nachweislich Corona-Infektion erlebt 648.387 Personen haben sich in Österreich bisher nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wieder überstanden haben die Infektion bisher 633.538 Betroffene, innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 433 weitere als genesen gemeldet. Mit Samstag gab es daher in Österreich 4.193 aktive Fälle, 237 weniger als am Freitag. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 647.536 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 35.516 aussagekräftige PCR-Tests, deren Positiv-Rate betrug 0,6 Prozent.   Freitag brachte rund 120.000 Corona-Impfungen 119.301 Impfungen wurden am Freitag durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 4.161.072 Menschen zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 46,7 Prozent der Bevölkerung. 2.086.830 und somit 23,4 Prozent der Einwohner Österreichs sind bisher voll immunisiert. Innerhalb der vergangenen sieben Tage kamen mehr als 600.000 Stiche hinzu, exakt waren es 611.074.   Corona-Neuinfektionen aufgeschlüsselt Neuinfektionen in den Bundesländern seit der gestrigen Meldung: Burgenland: 7 Kärnten: 13 Niederösterreich: 39 Oberösterreich: 27 Salzburg: 12 Steiermark: 10 Tirol: 16 Vorarlberg: 10 Wien: 66             Quellen: https://covid19-dashboard.ages.at/ Gesundheitsministerium - https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Macht ehrenamtliches Arbeiten glücklicher? (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ - SOZIALES ¦ Patricia Jungo ¦   Laut einer neuen Studie der Harvard Universität sollen Menschen, die andere freiwillig unterstützen, länger leben. Altruistische Taten scheinen Menschen persönlich mehr Glück und Zufriedenheit zu bescheren. An der Harvard-Studie beteiligten sich 13'000 über 50 Jahre alte Menschen aus den USA. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen, welche sich pro Woche zwei Stunden freiwillig für andere einsetzen, ein wesentlich tieferes Sterberisiko hatten, als Menschen, die dies nicht taten.   Laut Dr. Eric Kim von der Harvard School of Public Health, einem der Mitverfasser der Studie, wird aus den Ergebnissen der Studie ersichtlich, dass die Freiwilligen-Arbeit unter älteren Erwachsenen viel zur Stärkung der Gemeinschaft, aber auch zur Bereicherung des eigenen Lebens beiträgt. Unsere Bindungen zu anderen vertiefen sich und das Gefühl von Sinn und Wohlbefinden, das sich daraus ergibt, schützt uns vor Einsamkeit, Depression und Hoffnungslosigkeit. Ehrenamtliches Arbeiten ist also nicht nur für andere sehr wertvoll, sondern scheint auch viel zu unserer seelischen und so auch körperlichen Gesundheit beizutragen. Publiziert wurde die Studie kürzlich im American Journal of Preventive Medicine. Es Die Harvard-Studie könnte durchaus auch Anstoss sein, Interventionen im Bereich der öffentlichen Gesundheit auf der Grundlage von Freiwilligenarbeit zu verstärken.       Quelle:  ± Effekt voll/ AJPM/nurpositivenachrichten.de± Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Corona Dossier (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ – WISSEN ¦ GESUNDHEIT ¦ MEDIZIN ¦ INTERNATIONAL ¦   Weltweit haben sich mehr als 172 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Über 3.7 Millionen Menschen sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.   Bei SRFnews finden Sie die Fallzahlen weltweit, die Liste der Risikoländer und eine Übersichtskarte der Regionen Europas mit den Fallzahlen und den Hospitalisationen. Fallzahlen Liechtenstein, Schweiz, Deutschland & Österreich Schweiz / Liechtenstein Schweiz /Liechtenstein Deutschland Deutschland Österreich Österreich
Linkliste Corona-Artikel   Covid-19: Faktencheck - Impftote Covid 19 - Therapie so früh wie möglich, Prof. Paul R. Vogt erklärt im Film seinen Standpunkt Schweizer Marken in der Pandemie – Pranger oder Podest?  "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Faktencheck Covid-Impfung DE: Die fünf häufigsten neurologischen Folgen von COVID-19 DE: Gutenberg COVID-19 Studie veröffentlicht erste Ergebnisse AT: COVID-19-Impfung für Lungenkrebspatienten* dringend empfohlen Gesundheit / Wissen Update - Chaotische Covid-Situation an der OS Tafers / FR Verdachtsmeldungen von unerwünschten Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz Covid-19 - Die "Experten", die bisher irrten, auf einen Blick Keine Chance für Coronaleugner - DAS UPDATE - Sämtliche "Thesen" von Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Jebsen widerlegt Covid-19 - Der Mensch ist ein mit Vernunft begabtes Tier, das immer die Geduld verliert, wenn es der Vernunft gemäss handeln soll „Das zweite Mal hatte ich Angst um mein Leben“ Covid-19 - Tatsachenbericht - Back to the roots Covid-19 - Wie der Staat, versagt auch ein Teil des Schweizer Volkes Studie - Rauchen steigert offenbar COVID-19-Risiken Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt Covid-19 schädigt Gefässe, auch im Gehirn Covid-19 - Das Totalversagen der Schweizer Politik Schweiz - Covid-19: Zwei Proben mit Variante aus Südafrika entdeckt Schweiz - Armee-Logistik steht für Covid-19-Impfstoffe bereit Covid-19-"Laien" Streeck, Gassen und Schmidt-Chanasit melden sich zu Wort und gaukeln Einigkeit vor - Ärzte stellen sich klar gegen das Trio Schweiz - Covid-19-Impfstrategie: Besonders gefährdete Personen sollen zuerst geimpft werden   COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Riesige Reichweite Der Gastkommentar und die Veröffentlichung des Manuskriptes "COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt vom 7.4.2020 in unserer Zeitung findet international riesige Beachtung und Zustimmung.   In den ersten beiden Tagen wurde der Artikel bereits über 350'000 mal gelesen und tausendfach geteilt. Bis Ende 2020 wurde der Artikel über 12 Mio mal angeklickt. Wir haben deshalb bei Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt nachgefragt und 10 Fragen gestellt, die aktuell im Raum stehen. Ein Summary ist in Arbeit....  .............................................................................................................. Original (07.04.2020) - COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Interview in german (09.04.2020) English (18.04.2020) - COVID-19 – an interim review or an analysis on the ethics, the medical facts as well as the current and future political decisions  Espanol (18.04.2020) - OVID-19 - una revisión a medio plazo o análisis de la moral, los hechos médicos y las decisiones políticas actuales y futuras   COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt (20.04.2020) Impfung und Covid19   Frau Dr. Sylvia Nanz (Country Medical Director Pfizer Corporation Austria)   Im Interview       Sind Gesichtsmasken für Kinder unbedenklich?   Im Netz zirkulieren weit reichende Warnungen vor dem Gebrauch von Mund-Nasen-Masken durch Kinder.   Die Gesichtsmasken könnten gesundheitsschädlich sein...     Corona-Impfungen im Faktencheck Masken gehören nicht an das Kinn oder Handgelenk - Wie Sie die Masken richtig verwenden DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ AA ¦  Die korrekte Verwendung von Hygienemasken - Das Wichtigste in Kürze.     Märchen ist widerlegt - Menschen sterben "an" Corona - nicht "mit" Deutsche Pathologenverbände veröffentlichen Ergebnisse ihrer Obduktionen von Covid-19-Patienten. Die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit die Todesursache.     Kinder gelten nicht als Pandemietreiber – obwohl die Fakten auf Anderes schliessen lassen Die Corona-Lage an den Schulen spitzt sich zu: Hunderttausende Schülerinnen und Schüler befinden sich in Quarantäne.      Schulen sind Treiber der Pandemie! Konsequenzen müssen folgen! DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Walter Fürst ¦ Schulen gehören durchaus zu den relevanten „Infektionsumfeldern“. Studien und Fakten, sowie Zahlen wurden bisher leider von den Verantwortlichen unter den Tisch gekehrt.      Restaurants gehören auch dazu Wie kann sich vor einer Erkrankung schützen, eine der häufigsten Fragen in den letzten Monaten? An welchen Orten muss man besonders vorsichtig sein.     Studie - Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen  Antisoziale Merkmale, insbesondere ein niedrigeres Maß an Empathie und ein höheres Maß bei den Werten für Gefühllosigkeit, Täuschung und Risikobereitschaft, standen in direktem Zusammenhang mit einer geringeren Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen.     Der Sinn und der Unsinn von “Mutationsdebatten” DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Dirk Specht ¦ KOMMENTAR Über Mutationen wird seit Beginn der Covid-19 Pandemie debattiert. Natürlich. Auch das. Wie über alle Themen aus der Epidemiologie.     Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt  Die Covid-19 - Variante B.1.1.7 wurde bereits in etlichen Ländern inzwischen nachgewiesen, jetzt auch mehrfach in Schweiz.         Es wird Zeit, Gastrosuisse und Gewerbeverband auf die Plätze zu verweisen Das Dauergejammere diverser Wirtschafts- und Sportverbände ist kaum auszuhalten. Besonders Gastrosuisse und der SVG (Schweizerischer Gewerbeverband) tun sich besonders negativ hervor.     DMZ – BILDUNG / WISSENSCHAFT ¦  Autoren: Markus Golla ¦ Walter Fürst ¦ Daniel Birkhofer ¦ Eine Analyse   Die Thesen vermeintlicher Experten, dass alles nicht so schlimm sei, dass es gar keine Pandemie gebe, verunsichern viele Menschen und lassen sie an wichtigen Maßnahmen zweifeln, um das Coronavirus SARS-CoV-2 noch einzudämmen. Doch Besserwisser und Leugner gibt es in jeder Krise. Wir sollten sie einfach links liegen lassen, anstatt sie zu sharen und zu liken. So verlockend das auch ist, sie können uns nicht weiterhelfen, auch wenn sie vielen von uns so kompetent und überzeugend erscheinen. Das sind nur Äusserlichkeiten, auf die wir hereinfallen.   "In den sozialen Medien und mittlerweile auch auf der Strasse formiert sich in Sachen Corona gerade eine Allianz des Schwachsinns. In Teilen gewaltbereit. C-Prominente mit Sehnsucht nach Aufmerksamkeit machen mit." Christian Stöcker, Journalist   Fake-News Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie und zu SARS-CoV-2, in Teilen als „Corona-Mythen“ oder „Corona-Lügen“ bezeichnet, werden seit dem Ausbruch der Krankheit COVID-19 vor allem in sozialen Medien verbreitet. Sie umfassen Falschmeldungen, Fake News, pseudowissenschaftliche Gesundheitstipps, Desinformation und Verschwörungstheorien zu allen Aspekten der Krankheit. Zu ihren Verbreitern gehören verschiedene verschwörungstheoretisch orientierte Gruppen und Personen, Antisemiten, Rechtsextremisten, Esoteriker, Impfgegner, Religionsvertreter, Geschäftemacher, einige Staatsregierungen und Staatsmedien, aber auch verunsicherte Einzelpersonen. Sie berufen sich zum Teil auch auf legitime wissenschaftliche Minderheitenmeinungen; Vorschub wurde aber auch durch eine relative wissenschaftliche Unkenntnis angesichts eines neuen, bisher unbekannten Virus geleistet. Endlich werden international auch Strafverfolgungsbehörden aktiv, die die Verbreitung dieser Straftaten verfolgen.   Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten Die Verantwortung, die den Ärztinnen und Ärzten in solchen Situationen zuwächst, ist eine, die wir aus dem ärztlichen Beruf sehr gut kennen: Es geht darum, im Arzt-Patienten-Verhältnis in Entscheidungssituationen für den Patienten Mitverantwortung zu übernehmen. Dementsprechend ist der Arzt auch für die Folgen dessen, was er rät, mitverantwortlich. Das sollte auch dann die Richtschnur sein, wenn man sich in einer solchen übergeordneten öffentlichen Debatte äussert.   "Aus ärztlicher Perspektive kann ich mich auf keinen Fall gegen gesetzlich verbindliche Richtlinien stellen und Menschen davor warnen, ein Infektionsschutzgesetz zu befolgen, das in strukturierter Art und Weise versucht, den aktuellen Erkenntnistand zusammenzutragen. Als Person kann ich sagen, ich befolge keine Hygieneregeln, da bin ich frei – davon abgesehen, dass das dann vielleicht sanktioniert wird. Aber als Berufszugehöriger kann ich das sicherlich nicht tun."Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel   Verschwörungsgerüchte sind leider nicht nur komisch Verschwörungsmythen haben fast immer einen politischen Aspekt. Sie verunsichern und destabilisieren das Vertrauen in die Verantwortlichen. Die Sozialwissenschaftlerin Nora Pösl, Ruhr-Universität Bochum, stellt einen Zusammenhang her zwischen dem Glauben an sogenannte alternative Heilmethoden und dem Einstieg in unwissenschaftliche, simplifizierende Weltanschauungen. Nebenwirkungen von Behandlungen würden als absichtsvolles Handeln der Pharmaindustrie konstruiert.   Eine prinzipielle Wissenschaftsfeindlichkeit könne den Glauben an Fake-News und populistische Welterklärungsmodelle befördern, was wiederum anknüpfungsfähig an rechte Ideologien sei. Die Gemeinsamkeiten: einfache Erklärungen für komplexe Probleme, die auf einem Gut-Böse-Dualismus, einem Sündenbock und der Abgrenzung von wissenschaftlichen Methoden beruhen. Spätestens an dieser Stelle muss sich eine Ärzteschaft fragen, inwieweit sie dem Treiben, das ihren Berufsstand belastet, zuschauen möchte.   Erste Freistellungen und Kündigungen von Ärzten mit Falschaussagen In der Schweiz hat man aktuell (14.8.2020 -  wir berichteten) der Amtsarzt per sofort freigestellt, ebenso sein Arbeitgeber Medbase entliess Schregel. Nach einem Artikel über seine streitbaren Äusserungen in Sachen Corona teilte der Wattwiler Amtsarzt Rainer Schregel aus und griff eine Tagblatt-Journalistin persönlich an. Dies nach ihrem Artikel über den Auftritt von Rainer Schregel bei Stricker.TV, teilt AfD- und Verschwörungstheorien. Es wird also bereits richtig reagiert bei Ärzteschaften. Die Ärztekammer Hamburg findet es wenig hilfreich, wenn sich einzelne Ärztinnen oder Ärzte mit persönlichen Meinungsäusserungen hervortun, denen jegliche Evidenz fehlt.   Die Ärztekammer Schleswig-Holstein wird deutlicher: Selbstverständlich bestünde in Deutschland Meinungsfreiheit, auch für Ärztinnen und Ärzte. Da ihren Worten jedoch besonders viel Vertrauen entgegengebracht wird, müsse die persönliche Meinung erkennbar von der Ausübung der ärztlichen Tätigkeit abgegrenzt sein. Der Patient dürfe durch das Ausleben persönlicher Weltanschauungen des Arztes keinesfalls Schaden erleiden, sei es durch Ablehnung anerkannter Hygiene- und Schutzmassnahmen seitens des Arztes oder Attestausstellungen ohne vorherige Untersuchung. Das wäre nicht hinnehmbar und verstosse gegen ärztliche Kodizes. Die Kammern stünden bundesweit dazu im diskursiven Austausch.   Verschwörerärzte an Podiumsdiskussion «Pro und Contra Corona-Pandemie» ist der Titel der Podiumsdiskussion vom 14.8.2020 auf dem Schlossplatz in Aarau, ein Anlass der "Lösungs-Orientierten Volksbewegung" (LOVB). Dabei sollten gemäss Einladung grundsätzliche Fragen diskutiert und alle Meinungen zu Wort kommen. Darunter waren vor allem Leute, die gar in Abrede stellen, dass das Corona-Virus überhaupt existiert und eine Manipulation der Regierenden und der Wissenschaftler dahinter sehen wollen. Einer davon ist der deutsche Unternehmer Samuel Eckert, der seine Anhänger via Youtube und an Demonstrationen einschwört, sich zu erheben gegen das Corona-Regime. Björn Riggenbach, Arzt aus Neuenburg und der mittlerweile entlassene Amtsarzt Rainer Schregel waren ebenfalls zugegen und warteten einmal mehr mit unbelegbaren, bzw. längst widerlegten Beispielen auf. Ein Anlass übrigens, der an Unprofessionalität kaum zu überbieten war. Nebst der Einseitigkeit und Pro Verschwörer - Haltung der Veranstalter und der beiden schlechten ModeratorInnen, versuchte sich der Verschwörungstheoretiker und Esotheriker Roger Bittel, mit seinem Youtube-Kanal (als Produzent der Aufnahmen des Podiums) als Märtyrer hervorzutun, in dem er eine vor Eigenlob triefenden Ansprache an das Publikum richtete.   Die Aggressionen aus dem Publikum (es waren fast ausschliesslich Corona-Leugnerinnen und -leugner anwesend) waren unüberhörbar. Die Argumente hohle Phrasen. Es ist offensichtlich geworden, dass diese Leute vermeintlichen Experten bloss nach dem Mund reden und sich leider keine eigene Meinung bilden oder vielleicht bilden können.   Arzt ist nicht gleich Experte Während der Corona-Krise meldeten sich immer wieder Ärzte zu Wort - in Medien, gerne auch auf Youtube (weil es sonst niemand hören oder lesen will). Doch kaum einer von ihnen ist ein Experte für Pandemien. Nun meldete sich ein bayerischer Arzt zu Wort. Dr. Daniel Schölz forderte in seinem Aufruf von seinen Ärztekolleginnen und -kollegen: Allgemeinmediziner sollten sich nicht als Virologen aufspielen. Er sagt seinen Kollegen, dass er auch Arzt sei. Dass er sich jetzt auch hinstellen könnte, blasiert irgend einen Mist über SARS-COV-2 von sich geben und sein Ego polieren, bis es transparent ist. Es gebe ein paar Kollegoiden , die so was machen würden. Und die Leute würden denen wie die Lemminge folgen, weil sie "doch Ärzte sind.   "Allgemeinärzte haben recht viel Ahnung von sehr vielen Gebieten, aber auch eben kein Expertenwissen. Und auch die tun gut daran, wenn sie verantwortungsvoll handeln, die Patienten zu Spezialisten zu schicken." Dr. Daniel Schölz   Die Ärztekammern sollten auf die Instrumentalisierung des Berufsstandes im Rahmen der Coronaproteste reagieren. Denn die Rolle von Ärztinnen und Ärzten, die eine Ablehnung der Coronamassnahmen politisieren, ist kritisch zu sehen. Dazu hat Medical Tribune mit Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel ein Interview veröffentlicht.   Auch Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter sieht es so: "Je nach zugrundeliegenden Hauptinteressen geht dabei vergessen, dass Labor-Diagnostik stets ein Bestandteil der gesamten ärztlichen Diagnosekunst ist. Deswegen: man frage stets die Ärzte an der Front! Dann wird es für diese Herren schnell einmal peinlich. Aber eben, es reicht für das Volk, angeblich plausibel und glaubwürdig argumentieren zu können. Aber eben, an der Spitze der medizinischen Forschung stehen ganz andere Kaliber."   Letzten Endes haben wir es meistens mit Medizinern zu tun, die über eine medizinische Ausbildung verfügen und Ahnung haben, aber auf einem gefährlichen Niveau stehen geblieben sind, sich nicht auf dem Niveau der aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Evaluationen befinden.  Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter   "Wenn nun eine Pandemie wie SARS-CoV-2 ausbricht, wo drastische Schutzmassnahmen getroffen werden müssen, in unglaublich wissenschaftlicher Schnelligkeit Evaluationen und Lösungen eingefordert werden, dann treffen diese 2 Welten knallhart aufeinander, wo diese ignoranten und arroganten Leistungserbringer ansonsten im sonst normalen Tempo von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen langsam vorbereitet werden können. So treffen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse brutal hart auf eingerostetes medizinisches altes Gedankengut. Alles geht viel zu schnell, ohne eben die normale medizinisch-Wissenschaftliche ansonsten gewohnte Evaluation im gewohnten Rahmen abzuwarten, bis die medizinischen Standesgesellschaften auf internationaler und nationaler Ebene die Status Quo Empfehlungen für die Praxis aussprechen."   Verschwörergruppe von Ärzten und Homöopathen Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ hat Anfang August eine Videokonferenz auf Youtube veröffentlicht. Ein Ausschnitt des Videos kursiert nun in den Sozialen Netzwerken. Er enthält teils irreführende Behauptungen zu Gesichtsmasken, PCR-Tests und einem möglichen Covid-19-Impfstoff. Wider Ärzte und keine Experten, die krude Behauptungen verbreiten.   Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ verbreitet in einem Video irreführende Behauptungen zum Tragen von Masken, PCR-Tests und einem möglichen Impfstoff gegen Covid-19. Das originale Video haben die „Ärzte für Aufklärung“ am 5. August auf ihrem Youtube-Kanal hochgeladen. Es ist insgesamt mehr als 17 Minuten lang.   Das Video zeigt Gründer der Initiative „Ärzte für Aufklärung“, die in den vergangenen Wochen durch Kritik an den Corona-Massnahmen aufgefallen ist: Olav Müller-Liebenau, Heiko Schöning und Walter Weber (von links nach rechts, Minute 01:13 im Originalvideo). In der Kurzfassung auf Facebook äussert sich vor allem Walter Weber.   "Walter Weber ist nach eigenen Angaben auf dem Gebiet der Psychosomatik und Krebstherapie tätig und vertritt eine Theorie, nach der Gesundheit vor allem von der „Harmonie von Körper und Seele“ abhängt. Marc Fiddike ist nach eigenen Angaben Hausarzt und Homöopath, und auch Olav Müller-Liebenau ist laut Einträgen in Ärzte-Datenbanken praktischer Arzt, spezialisiert auf Naturheilverfahren." Also keine Wissenschaftler oder Virenexperten.   Homöopathie Bis heute existiert weder ein formaler, reproduzierbarer Nachweis noch eine akzeptable naturwissenschaftliche Begründung für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel, die über den Placebo-Effekt hinausgeht. Von der wissenschaftlichen Medizin wird die Homöopathie daher als pharmakologisch wirkungslose, in einigen Fällen sogar riskante Behandlung abgelehnt. Der Homöopathie wird diesbezüglich vorgeworfen, nicht in angemessener Weise auf diese Befunde zu reagieren. Es fehle an Systematizität. Homöopathie wird deshalb als Pseudowissenschaft angesehen.   Verschwörungstheoretiker von Nebenan Es irritiert auch, wenn man mit einem Mal Verschwörungstheorien von Personen hört, denen man das nie zugetraut hätte: von Verwandten, Bekannten, Nachbarn, Kollegen. Menschen, die man bisher für vernünftige, aufgeklärte Demokraten hielt. Und plötzlich schicken sie über Whatsapp angebliche „Beweise“, wonach ein Coronavirus gar nicht existiere. Dass alle Abstandsregeln bloss Panikmache seien und dahinter ein teuflischer Plan geheimer Mächte stecke. Wieso auf einmal? Bislang gibt es kaum wissenschaftliche Studien darüber, welche Menschen empfänglich für Verschwörungstheorien sind. Klar ist: Männer sind gefährdeter als Frauen. Und es trifft sie vor allem in Lebensphasen, in denen sie sich vor Isolation, der Einengung persönlicher Freiheiten und Kontrollverlust fürchten.   "Nichts ist wie es scheint. Zufälle gibt es nicht. Und: Alles hängt mit allem zusammen. Das sind die drei wichtigsten Merkmale von Verschwörungstheorien. In Zeiten der Corona-Pandemie haben ausgeklügelte Theorien über den angeblichen Ursprung des Virus und die angeblichen Drahtzieher hinter der Pandemie Hochkonjunktur." Prof. Dr. Michael Butter   Wir haben Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP, gefragt, in wiefern das gefährlich sein kann oder welcher Schaden sensible Menschen dabei nehmen, die auf solche Theorien hereinfallen. Ausserdem wollten wir wissen wie es dem Umfeld dabei gehen kann, das ohnmächtig zusehen muss wie ihnen ein Mensch entgleitet. Letztlich die Frage, ob Verschwörungstheorien, Bewegung gar mit Sekten vergleichbar ist.   Gefährlichkeit Der Frage nach dem Potential einer – wie auch immer sich äussernden – Gefahr bzw. Gefährlichkeit hat man sich mit einer gewissen Vorsicht anzunähern. Gefährlich wird es insbesondere dann, wenn AnhängerInnen von Verschwörungstheorien aus dem «Schatten der Verbalisierungen» heraustreten und mittels militanten und somit handfesten Massnahmen konkrete Handlungs-Taten folgen lassen; umgekehrt sind die auf dem verbalen Niveau platzierten und verbleibenden Äusserungen zwar fragwürdig bis dumm, sie verfolgen aber dann eher den Charakter einer Art «Psychohygiene». Ebenfalls beachtenswert ist aber auch der Aspekt der «Stellvertretungshandlungen» und der sozialen Übertragung. Diejenigen Kräfte also, welche z.B. Konformismus unkritisch fördern und damit Individuen in einer anonymisierten Gruppe aufgehen lassen; das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl.   Sensibilität Sensibilität unter der Annahme einer Kontinuumsbetrachtung (kaum sensibel bis hochsensibel) kann bedeuten, dass vor allem kaum sensible Menschen eher bereit sind, irgendwelchen Verschwörungstheorien unkritisch nachzueifern; bei hochsensiblen Menschen ist bekannt, dass sie psychisch sehr darunter leiden können, wenn sie selber keine oder zu geringe eigene Bewältigungs- und Umgangsstrategien haben, um Verschwörungstheorien widerstehen und damit in eine «gesunde Distanz» zu diesen zu treten vermögen. Die Frage eines Schädigungsgrades ist zufolge dessen eher schwierig zu beantworten, weil verschiedene personale (z.B. Naivität oder unreflektierte Gutgläubigkeit) und situative Faktoren (z.B. Gruppendruck, Grad der Konformitätsbereitschaft) jeweils eine Rolle spielen im konkreten Umgang mit der Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien und damit – je nach Ausprägung – sowohl eine Rolle als Stressor oder aber auch als Ressource bilden können.   "Das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl." Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP   Umfeld Jedes Umfeld spielt immer eine zentrale Rolle als eine Art Referenzpunkt für jeden Menschen. Wenn also das Umfeld sogenannt «unsicher» wirkt oder sich als ohnmächtig repräsentiert, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese «Unsicherheitsüberzeugungen» auf AnhängerInnen von Verschwörungstheorien übertragen werden können. Die Vorbildfunktion und vor allem aber auch -wirkung ist eine entscheidende Komponente im Aufbau und auch der Zementierung von Überzeugungen und Menschenbildern. Wer gelernt hat, dass es ein «So ist es und nicht anders» gibt, wird diese Haltung der Rigidität und der Ausgeschlossenheit von weiteren Möglichkeiten tendenziell übernehmen, wenn nicht andere Rollenmodelle Alternativen dazu überzeugend aufzuzeigen vermögen. Menschen trachten immer so gut wie möglich danach, Kohärenz/Stimmigkeit bei sich selber und ihrer Umwelt zu erreichen und dies kann sich auch in der Möglichkeit äussern, sich Erklärungen, Argumenten oder vermeintlichen Wahrheiten hinzugeben, die aber schlichtweg keine sind; die Hauptsache ist, dass die Stimmigkeit so hergestellt werden kann.   Sekte? Der Vergleich zu Sekten oder anderen rigide auftretenden Bewegungen ist insofern gegeben, als dass so etwas beobachtbar und vorherrschend zu sein scheint, wie «Abschottungsmechanismen» gegenüber nicht-verschwörungstheoriekonformen Äusserungen oder der Selbstüberhöhung der eigenen Theorien oder den Nicht-Zugehörigen mit Untergang zu drohen oder diese zu Entpersonalisieren bzw. «schlecht zu reden» und Bagatellisierungsäusserungen. Sind die entsprechenden Communities verbindlicher organisiert, so bestehen durchaus «Bestrafungssysteme» und «-rituale» für abtrünnige Mitglieder; der Zugehörigkeits-Code unterliegt einer hohen sozialen Kontrolle und erhöht damit den psychischen Druck eines Individuums einer solchen Gruppierung stark; das Gefühl «den Rest der Welt gegen sich zu haben» ist eine grosse Beeinflussungs- und damit Konformismus förderliche Grösse, die in solchen Organisationen bewusst initiiert werden (man hat sich unterzuordnen um jeden Preis). Das Kollektiv wird dannzumal als höherwertig eingestuft als das Individuum; das Gefügigmachen wird als «normal» und systemerhaltend erachtet. Solche organisationalen Haltungen und Menschenbilder sind also eine Gefahr für Individuen, die sich kaum getrauen eine eigenen Meinung aufzubauen und diese auch argumentativ zu vertreten.    Covid19 – Widerlegte Youtube Videos  zusammengestellt von Markus Golla (Stand 13.8.2020)   NEU: Faktencheckliste auf Mimikama NEU: Faktencheckliste auf Correctiv NEU: Faktencheckliste auf APA NEU: Faktencheckliste auf ZDF NEU: Faktenchekliste auf Meduni Wien NEU: Artikelliste aller Presseaussendungen Da die Fülle der Videos im Netz mittlerweile unüberschaubar sind, haben wir einige Videos mit den entsprechenden Gegenüberstellungen zusammengefasst. Wir erweitern gerne diese Liste, sollte hierfür der Bedarf entstehen. Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck SPIEGEL zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck BR24 zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Welt.de zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Correctiv zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck NZZ zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Focus zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ARD zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ZDF zu Dr. Wolfgang Wodarg Artikel Die Zeit zu Dr. Wolfgang Wodarg Auszug: „Die Behauptung, dass die jetzigen Quarantäne Maßnahmen unsinnig und übertrieben sind, lässt sich nicht bestätigen. Sämtliche bisherigen Statistiken, Auswertungen und Aussagen von anderen Fachleuten zeigen recht deutlich, dass es im Gegenteil gefährlich ist, SARS-CoV-2 zu unterschätzen.“ (MIMIKAMA) Faktencheck MIMIKAMA zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF 2 zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck SWR3 zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Pharmazeutische Zeitung zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Deutsche Presseagentur  zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Scienceblog  zu Prof. Sucharit Bhakdi Auszug: „Mediziner Bhakdi unterschätzt Gefährlichkeit des Coronavirus“ (Deutsche Presseagentur) Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck Norddeutscher Rundfunk zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck ZDF zu Dr. Claus Köhnlein Bericht Frankfurter Allgemeine zu Dr. Claus Köhnlein Auszug: „Der Arzt ist in gewissen Kreisen keine unbekannte Person: Bereits in der Vergangenheit bestritt er vehement die Entstehung von AIDS, eine HIV-Infektion habe damit gar nichts zu tun. Seiner Meinung nach führt der Konsum von Drogen, Medikamenteneinnahme, Anwesenheit von Pestiziden und Schwermetallen, Mangelernährung, Luftverschmutzung oder nur Stress zu der Erkrankung.“   Kritik an Studie  Zeit.de zu Dr. Hendrik Streeck Kritik an Studie  Focus zu Dr. Hendrik Streeck Nachfragen an Studie  Welt.de  zu Dr. Hendrik Streeck Auszug: „Unplausible Zahlen und nicht aufs ganze Land übertragbar: Fachleute zweifeln an der Aussagekraft der Heinsberg-Studie. Sie gebe keinen Anlass, Kontaktsperren zu lockern.“ Faktencheck MIMIKAMA zu Heiko Schrang Artikel von Zeit online über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Meditieren, heilen, Juden hassen“ Artikel von Deutschlandfunk über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Rechte Esoterik“ Artikel von Fokus über Heiko Schrang zum Thema „Rechte Esoteriker verbreiten Antisemitismus im Internet“ Auszug:“ Die Schlussfolgerung, dass es sich bei dem hypothetischen Szenario in Wirklichkeit um einen großen Plan für wasauchimmer handelt, ist in sehr vielen Punkten einfach nur unhaltbar und exakt das, wie es anfangs bereits genannt wurde: eine Verschwörungstheorie eines Mannes, der hauptsächlich auf Youtube, esoterischen Seiten und teils auch rechtsgerichteten Seiten sein Publikum findet.“ (MIMIKAMA) Artikel von Salzburger Nachrichten über Ernst Wolff Artikel von Tiroler Tageszeitung über Ernst Wolff Kritik von Bell Tower über Ernst Wolff  Auszug:“Laut Brodnig handelt es sich dabei um vielfach „unbelegte Meinungen und Spekulationen, die aber enorme Aufmerksamkeit auf sich ziehen“. (Salzburger Nachrichten) Artikel vom Standard über Dr. Michael Spitzbart Artikel von Correktiv über Dr. Michael Spitzbart Artikel von T-Online über Dr. Michael Spitzbart Auszug:“ Der Salzburger Arzt Michael Spitzbart verkündet in einem Facebook-Posting recht vollmundig: „Vitamin C tötet Viren höchst effektiv ab.“ In China seien die Neuinfektionen zurückgegangen, weil die Chinesen 50 Tonnen hochdosiertes Vitamin C verteilt hätten.“Wir distanzieren uns entschieden von den geposteten Aussagen des Mitarbeiters und halten ausdrücklich fest, dass die genannten Behandlungsformen nie innerhalb der Caritas zur Anwendung gekommen sind.“ (Standard) Artikel von Huffpost über Dr. Rashid Buttar (Video wurde vom Netz genommen – 6.5.) Artikel von Science the wire zur Aussage von Prof. Luc Montagnier Kritik von Health Feedback zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Kritik von European Scientist zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Psiram.com über Prof. Luc Montagnier Faktencheck von Correktiv zu Stefan Homburg Faktencheck von Osnabrücker Zeitung Faktencheck von ZDF Faktencheck von ZDF zu Ken Jebsen Faktencheck von T-Online zu Ken Jebsen Gegenüberstellung zu den Videos von Ken Jebsen ARTIKEL ZU BILL GATES & der Coronavirus Bill Gates finanzierte Das PIRBRIGHT Institute, Das ein Patent auf das Coronavirus besitzt Faktenchecks zu diesen Artikel: MIMIKAMA MIMIKAMA 2 Correctiv Weitere „Angebliche Faktenseiten“:  Fakten zu Covid-19 Gegendarstellung zu SWPRS von der Tagesschau Weitere Faktenchecks   Correctiv    Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Homburg, Jebsen verdienen extrem viel Geld mit den gezielten Lügen Wer Schwurbler pathologisiert, übersieht, dass gerade die Meinungsführer ihren Unsinn sehr gezielt und bewusst verbreiten – und damit Interessen verfolgen. Manche verdienen so ihren Lebensunterhalt, etwa durch Werbeeinnahmen auf Youtube oder das Verkaufen von Büchern. Bhakdi hat aktuell ein Buch auf dem Markt, nachdem er den Verkauf im Vorfeld mit aufsehenerregenden Falschmeldungen angekurbelt hat. Die Leute der Corona-Leugner sind darauf hereingefallen und haben brav, das in allen Punkten widerlegte "Werk" gekauft. Andere lechzen nach Aufmerksamkeit (abgewählte oder entlassene Ärzte - Wodarg, Schregel...). Wieder andere wollen einfach ihre rechtsradikalen, antisemitischen Positionen durchsetzen. Unter dem Vorzeichen der Coronakrise verbreiten sie Inhalte, die sie schon seit Jahren bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Öffentlichkeit tragen. Dass die Gläubigen nicht realisieren, dass sie ausgenutzt werden, liegt im Plan der Sache. Schlau eingefädelt und zugeschnitten auf die potentielle Kundschaft.   Wolfgang Wodarg Der Virologe Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, dessen Team den PCR-Test entwickelt hat, wies im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ unter anderem die Kritik am PCR-Test sowie die Unterstellung persönlicher finanzieller Profitinteressen zurück. Der SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologe Karl Lauterbach bezeichnete die Aussagen Wodargs als „abwegig und wissenschaftlich nicht haltbar, eine echte Räuberpistole“.   Der Virologe Alexander Kekulé beurteilte im MDR-Podcast „Kekulés Corona-Kompass“ Wodargs vorgetragene Argumentation als „ganz, ganz missverständlich“. Bei seinen Vergleichen mit anderen Coronaviren und mit den Todeszahlen saisonaler Grippeepidemien übersehe Wodarg jedoch die besondere Virulenz des neuartigen, 2019/2020 aufgetretenen Erregers: Die Infektion mit SARS-CoV-2 berge ein weit höheres Sterberisiko als gewöhnliche, durch andere Coronaviren ausgelöste Erkältungen und die Gesamtzahl der Infektionen einer ganzen Saison werde hier oft innerhalb von wenigen Tagen und Wochen erreicht, was zur Überforderung des Gesundheitssystems führen und dadurch weitere, eigentlich unnötige Opfer hervorrufen könne. Deshalb seien scharfe Abwehrmassnahmen gegen die Ausbreitung der Infektion nicht überzogen, sondern richtig. Der Biophysiker Richard Neher sagte, die Aussage Wodargs, dass es dieses Virus schon lange gebe, sei falsch und klar durch die Tatsache widerlegbar, dass der gemeinsame Vorfahre des Virus erst wenige Monate alt sei, so . Verschiedene Medien prüften Wodargs Behauptungen auf Richtigkeit und kamen zu dem Schluss, seine Aussagen zum neuartigen Coronavirus widersprächen grösstenteils den belegbaren Fakten. Manche seiner Aussagen seien weder widerlegbar noch belegbar, erwiesen sich aber bei genauer Betrachtung als irreführend. Es würden Tatsachen vermischt, die nichts miteinander zu tun hätten.   Weitere falsche Thesen Luc Montagnier ist der Meinung, die Coronavirus-Pandemie sei in einem Labor von Menschen verursacht worden, worauf das unnatürliche Vorhandensein von HIV-Elementen und Malariakeimen im Genom des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 hindeute. In dem seit den 2000er Jahren auf Coronaviren spezialisierten Wuhan National Biosafety Laboratory habe sich ein „industrieller“ Unfall ereignet. Claus Köhnlein sagt, dass die Zahl der Covid-19-Infektionen nicht höher ist als bei grippalen Infektionskrankheiten in der Vergangenheit. „Der Bevölkerung wird immer eingebläut, dass die Fallzahlen scheinbar exponentiell steigen“, sagt Köhnlein. Das sei aber tatsächlich nicht der Fall. Es werde kumulativ berichtet: Verdreifache sich die Zahl der Testung, verdreifache sich die Zahl der positiv Getesteten. Der Anteil der positiv Getesteten bleibe aber immer gleich. Es werde nur suggeriert, dass sich hier etwas ausbreite; in Wirklichkeit breite sich aber nur der Test aus.   Bei der Corona-Pandemie handelt es sich um eine deutlich dramatischere Situation mit einer erheblich höheren Sterblichkeit als bei den Grippeepidemien, wenngleich wir uns auf die Zahlen des Robert-Koch-Instituts und der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität verlassen müssen. Mitten in der Coronakrise hat das RKI Zahlen zum Verlauf der aktuellen Grippewelle vorgelegt: In Deutschland starben laut der Behörde 411 Menschen an der Influenza, 4,3 Millionen waren mit Symptomen beim Arzt. An oder im Zusammenhang mit Corona starben dagegen bereits 7533 Menschen! (Stand 12. Mai). Das sind Zahlen, die ich in meinem klinischen Alltag nicht erlebt habe. Natürlich argumentiert Köhnlein plausibel, wenn er einen Zusammenhang der Fallzahlen zur Anzahl der Tests herstellt. Mir kommt dabei aber die hohe Ansteckungsfähigkeit des Virus viel zu kurz. Denn sogar Patienten mit nur leichten Symptomen oder gar beschwerdefreie Virusträger geben das Virus weiter. Das ist der grosse Unterschied zur Influenza: Damit ist man zwar ähnlich ansteckend, aber die meisten Infektionen gehen von symptomatischen Virusträgern aus. Bedacht werden muss aber, dass Grippe-Patienten schon mindestens einen Tag vor Beginn der ersten Krankheitsanzeichen und danach noch bis zu einer Woche hochansteckend sind.     Die hohen Fall- und Erkrankungszahlen nach dem Besuch von Faschingsveranstaltungen, Fussballspielen und Südtirol-Heimkehrern ohne wesentliche Beschwerden belegen die enorme Ansteckungsfähigkeit bei Covid-19, die Anlass für die vielen restriktiven Massnahmen ist. Rund vier von fünf Covid-19-Infektionen verlaufen mild, mitunter sogar symptomfrei.   Bhakdi - Das Buch „Corona Fehlalarm?“ verspricht Fakten und steckt voller Polemik und Zynismus Das Buch „Corona Fehlalarm?“ ist eine Rundumkritik am Umgang mit Covid-19: Die Beschränkungen seien falsch und überzogen. Corona sei viel harmloser als alle behaupten, zumindest Politik und Medien. Wer Kritik äussere, werde gezielt diffamiert. Und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die als politische Entscheidungsgrundlage dienten, seien höchst ungesichert. Das die schlaue Vorbereitung, dass jegliche Kritik zum Vornherein von den Corona-Leugnern eben als solche gesehen wird - Diffamierung. Es funktioniert auch hier. Diese Leute werden nach Belieben gesteuert und merken es nicht.    Die beiden Autoren, die Wissenschaftler Sucharit Bhakdi und Karina Reiss, scheinen der Meinung zu sein, erst einmal müssten Unsicherheiten ausgeräumt sein, bevor man Schlüsse zieht. Als wäre Vorsorge für Feiglinge. Wenn aber wie im März in Italien die Menschen sterben, soll Politik dann wirklich sagen, „geben wir besser erstmal eine Langzeituntersuchung in Auftrag“? Das Online-Portal Telepolis hat zu solchen Argumenten geschrieben: Dann müsste man sich auch fragen, warum die Feuerwehr noch ausrückt in Deutschland, so ganz ohne Datenbasis. Wisse man denn genau, ob das Gebäude überhaupt brennbar ist? Ob der Rauch wirklich so giftig ist? Ob da Menschen drin sind, vielleicht sogar unter 80 Jahren? Und in der Logik dieses Buchs müsste man ergänzen: Und ob die Menschen in dem Haus nicht schon Vorerkrankungen haben?   Unterstellungen und rhetorische Fragen Das ist zynisch. Und beim Lesen bleibt unklar, ob Reiss und Bhakdi das wirklich so meinen. Das Problem an diesem Buch ist,  dass an vielen Stellen offenbleibt, wie genau denn ihre Position lautet – ausser, dass sie dagegen sind. Die prägenden Stilmittel dieses Buchs sind das Geraune, die rhetorische Frage, die Unterstellung und die Andeutung. Die wichtigsten Mittel, beim Erfinden und Verbreiten von Mythen.   Alex Benesch schreibt zu dem Buch: "In seinem vorherigen Buch verbreitete er Panik, vor Diphterie (der “Würge-Engel” der wegen Impf-Müdigkeit bei uns einen “Flächenbrand” auslösen kann), Tetanus (wo er die Horror-Auswirkungen auf den Erkrankten betont), Pertussis usw. Sein Mantra: “Unbedingt weiter impfen!” Beim Thema der gewöhnlichen Grippe warnte er, dass die Viren die Lunge schädigen und daraufhin Bakterien sich einnisten und eine bakterielle Lungenentzündung auslösen. Bhakdi empfiehlt, sich jedes Jahr die Grippeimpfung zu “gönnen”.   Man muss nur wollen Wie unglaubwürdig die aktuellen Aussagen von Bhakdi im Buch sind, beweist er also mit seinen persönlichen Überzeugungen. Bhakdi ist aus gutem Grund ein Hardliner bei den Befürwortern von Impfungen. Das dürfte seine Gefolgschaft nicht freuen, denn die sind zumeist Impfgegner. Ein weiterer Beweis wie schlecht, bzw. gar nicht, Verschwörungstheoretiker recherchieren. Es ist so schnell und einfach der Beweis erbracht, zu fast jedem sich stellenden Frage. Man muss nur wollen. Und das will die Gefolgschaft anscheinend nicht.  
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Die DMZ-App kostenlos downloaden (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ – TECHNIK / DIGITAL ¦   Jetzt herunterladen: die DMZ-AppDie neue DMZ-App ist verfügbar.   Liebe Leserinnen und Leser Jetzt können Sie die neue DMZ-App nutzen. Die App bietet Ihnen einen komfortablen Lesemodus. Die Schriftgrösse lässt sich einfach verändern, und die Artikel lassen sich leicht mit jemandem teilen. Alle Artikel können bewertet und kommentiert werden.   Wir wünschen Ihnen viel Spass mit unserer App!   Laden Sie die App hier kostenlos direkt herunter:  für iOS  für Android Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Geschäftsmodell Kindesschutz (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ - Soziales / AA ¦   Sozialdienste und Gerichte beauftragen zunehmend private Firmen mit der Abklärung von schwierigen familiären Situationen. Hier fehlt es aber gänzlich an Erfahrung, Qualität, Kontrolle und Kompetenz.   Nur, weil man etwas studiert hat und sich daraufhin selbständig macht, bedeutet das nicht, dass man auch in der Lage ist, in den schwierigen Familienfragen, richtig zu agieren, zu reagieren. Die Praxis zeigt, dass Betroffene (vorwiegend junge Beraterinnen und Berater) sehr schnell überfordert sind. Daraus kann man ihnen noch keinen Vorwurf machen, da sie über keinerlei Erfahrungen verfügen. Weder haben sie in den meisten Fällen selber Kinder, noch verfügen Sie über die notwendige Lebenserfahrung. Ein Familienleben lässt sich nie nur theoretisch abhandeln. Es braucht Empathie, Verständnis und vor allem auch Zeit. Unabhängig davon werden überdurchschnittlich viele Fehlentscheide (Empfehlungen) getroffen, die dann extreme Eingriffe in das Familienleben bedeuten können (Fremdplatzierung, Heim usw.). Jährlich werden Hunderte von Kindern in Pflegefamilien platziert, weil ihre leiblichen Eltern mit der Erziehung nicht klarkommen.   Jeder zehnte Kesb-Fall ist eine Fremdplatzierung. In der Schweiz haben die Kinderschutzmassnahmen im letzten Jahr zugenommen. Die Kesb (und alle privaten Mandatsträger und Beistände) betreibt also ein modernes Verdingkindwesen. Ausserdem werden die Familien(mitglieder) in eine finanzielle Abwärtsspirale gedrängt, aus der sie aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen können. Es wird also nur vordergründig geholfen, in Tat und Wahrheit wird hier aber nur ein gut funktionierendes Finanzsystem ausgenutzt. Mehr als nur ein Grund zur Besorgnis.    Die Behörde entscheidet viel zu wenig aus der Sicht der betroffenen Kinder, oder für die Kinder. Es ist nie im Sinne des Kindes, wenn man die Eltern und das familiäre Umfeld nicht einbezieht - denn dann wird es immer einen Verwaltungsakt geben. Die Kesb müsse Familienmitglieder besser in die Entscheidungen miteinbeziehen und zum Beispiel schauen, ob nicht Angehörige als Beistand eingesetzt werden könnten, anstatt unerfahrene Studienabgänger, die noch über keinerlei Lebenserfahrung verfügen.     Die Kesb betont stets nach dem Grundsatz "Familie zuerst" zu handeln Dies klingt meist in den Ohren von Betroffenen als blanker Hohn. Die Angehörigen und betroffenen Kinder werden nicht immer angehört. Und zudem kommt die Behörde meist erst dann zum Einsatz, wenn eine Familie bereits auseinandergefallen ist. Zu spät.   In den meisten Fällen entscheidet sich die Kesb gegen Familienangehörige als Beistand für betroffene Kinder. Normalerweise kommt dann ein sogenannter Berufsbeistand zum Einsatz. Ein Beistand, der bei Betroffenen in 80% aller Fälle schlecht weg kommt.   Kinder brauchen das vertraute Umfeld. Deshalb ist es absolut unzulässig, wenn man das familiäre Umfeld nicht einbezieht.     Quellen: kinderschutz.ch ¦ kesb ¦ admin.ch
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DMZ - Veranstaltungskalender Mittelland! (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ - in eigener Sache ¦ #mittellaendische   Liebe Leserinnen und Leser Wir haben ein neues Tool für Sie auf unserer Seite mit unserem Partner gaw realisiert.   So werden Sie immer wissen was im Mittelland läuft! Oder erfassen Sie einfach Ihre eigenen Events und Daten. Viel Spass damit! Hier geht es zum Veranstaltungskalender Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Augen auf beim Hundekauf (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ – TIERWELT ¦ AA ¦   Nur ein Teil der rund 25 000 Hunde, die jährlich in die Schweiz importiert werden, stammt aus seriösen Zuchten oder von verantwortungsvollen Tierschutzorganisationen. Das BLV informiert mit einem Video über diese Missstände und zeigt auf, was es beim Hundekauf zu beachten gilt.   Nicht alle Organisationen, die Hunde vermitteln, sind am Tierwohl interessiert. Manche zielen nur auf den Profit ab. Darum ist es nötig, sich vor dem Kauf eines Hundes gut zu informieren. Das BLV zeigt in einem neuen Video, was es beim Hundekauf zu beachten gilt, damit der illegale Hundehandel nicht unterstützt wird.   Viele Angebote – gerade im Internet – sind zweifelhaft. Unseriöse Anbieterinnen und Anbieter verkaufen Hunde, die häufig unter qualvollen Bedingungen gehalten wurden und die beim Verkauf bereits krank sind. Nicht selten sind diese Hunde schlecht sozialisiert oder übermässig ängstlich, was zu vielfältigen Problemen bei der Haltung führt oder diese gar verunmöglicht.   Vor dem Kauf über Anbieter informieren Ein Hundekauf darf kein Spontanentscheid sein. Die Anschaffung eines Hundes muss sorgfältig überlegt werden, denn diese Entscheidung hat ein Hundeleben lang Folgen. Der Hundekauf bei unseriösen Anbietern fördert den illegalen Handel – und das Tierleid – weiter. Darum sollte ein Hundekauf nie schnell und günstig übers Internet erfolgen, sondern bei verantwortungsvollen Tierheimen oder in einer seriösen Zucht. Im neuen Video kommen deshalb eine Tierheim-Leiterin und eine Züchterin zu Wort. Sie beschreiben aus ihrer Sicht, worauf beim Hundekauf geachtet werden soll.   Gegen den illegalen Handel und das Tierleid Der illegale Import von Hunden und dessen Folgen sind ein zentrales Thema des BLV. Weitere Informationen dazu finden Sie auf blv.admin.ch sowie auf der Webseite www.hundekauf.ch, die in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tierschutz STS entstanden ist. Auf beiden Seiten kann die Broschüre «Augen auf beim Hundekauf» heruntergeladen werden.         Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen http://www.blv.admin.ch                          Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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DMZ - Ausflugsziele Top 50 (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ - in eigener Sache ¦ #mittellaendische   Liebe Leserinnen und Leser Wir haben ein neues Tool für Sie auf unserer Seite. Zur Verfügung gestellt von ausflugsziele.ch.   So wird es garantiert nie langweilig! Mit den Top 50 finden Sie jederzeit und aktuell passende Ausflugsziele. Viel Spass! Hier geht es zu den Top50 Ausflugszielen Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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Schwarzes Loch entdeckt, das es gar nicht geben dürfte (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ - WISSENSCHAFT & FORSCHUNG ¦   Dass ein Schwarzes Loch ein Objekt ist, dessen Masse auf ein extrem kleines Volumen, eine sogenannte Singularität, konzentriert ist, hat man vielleicht schon einmal gehört. Oder zumindest bei Startreck mitbekommen. Sie erzeugt in ihrer unmittelbaren Umgebung eine so starke Gravitation, dass nicht einmal Licht von dort entkommen kann. Klingt phantastisch und unbegreiflich zugleich. Tief in der Milchstrasse haben Forscher ein weiteres stellares Schwarzes Loch entdeckt, allerdings eines, das ungewöhnlich schwer ist. Mit der 70-fachen Masse unserer Sonne wurde entdeckt, was es theoretisch gar nicht geben dürfte.   Rund 15.000 Lichtjahre tief in der Milchstrasse hat ein internationales Forscherteam ein unerwartet schweres Schwarzes Loch aufgespürt, welches etwa 70 Mal so viel Masse wie unsere Sonne hat. Das ist mehr als das Doppelte der Obergrenze, die Astronomen bislang für sogenannte stellare Schwarze Löcher angenommen haben, die aus einem sterbenden Stern entstehen.    Im Zentrum unserer Heimatgalaxie haust - wie in den meisten Galaxien - ein supermassereiches Schwarzes Loch mit der millionenfachen Masse unserer Sonne. Zusätzlich enthält die Milchstrasse Schätzungen zufolge rund 100 Millionen stellare Schwarze Löcher. „Dies ist das erste Mal, dass ein einziges schwarzes Loch die Sternenentstehung in mehr als einer Galaxie gleichzeitig ankurbelt“, freut sich Roberto Gilli vom nationalen Institut für Astrophysik (INAF) in Bologna, Hauptautor der Studie, die die Entdeckung beschreibt. Die Forscher um Gilli fanden ein schwarzes Loch im Zentrum einer Galaxie, die etwa 9,9 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Das schwarze Loch hat offenbar die Entstehung von Sternen in gleich vier von mindestens sieben benachbarten Galaxien angestossen. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Der Admin einer Facebook-Gruppe ist verantwortlich und haftet (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ - SOZIALES ¦ Redaktion ¦   Auf Facebook tummeln sich Fanseiten und Gruppen, teilweise öffentlich und teilweise geheim oder geschlossen. Einen Unterschied macht diese Einstellung der entsprechenden Facebook-Seite nicht. Der Admin ist in jedem Fall verantwortlich. Für einige Leute bedeutet ein Erstellen einer FB-Gruppe wohl etwas wie ein Karriereaufschwung in deren Augen. Denn hier kann man sich vermeintlich durchsetzen, weil man mehr „Rechte“ hat, als das gemeine Gruppenmitglied. Der Betreiber und/oder Admin hat aber nicht nur Rechte, sondern vor allem auch Pflichten. Zudem ist der Admin einer Facebook-Seite ebenfalls (gemeinsam mit Facebook) für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Besucher seiner Seite verantwortlich. Auch hier gilt Vorsicht!   Der Facebook Admin wird auch haftbar gemacht, wenn Verletzungen von Persönlichkeitsrechten, Urheberrechten sowie Markenrechten stattfinden. Auch andere sogenannte Äusserungsdelikte sind zu verantworten, wenn diese in einer Fanpage oder Gruppenseite getätigt werden. Beleidigungen und falsche Informationen (Fake News) z.B.. Diskussionen in sozialen Medien laufen leider sehr oft aus dem Ruder, was als Derailing bezeichnet wird. Die Verbreitung von Propaganda, Hetzkampagnen und diskriminierenden Äusserungen stellt ein aktuelles Problem dar. Grundsätzlich gilt, dass der Admin einer Fanseite mithaftet, wenn es zu Rechtsverletzungen kommt.   Solche Seiten, die eine extreme Intensität in Äusserungsdelikten aufweisen kann, gibt es in der Schweiz sehr viele. Hier werden beinahe täglich Verletzungen von Persönlichkeitsrechten begangen. Es wird gehetzt, verleumdet, beleidigt, diskreditiert, diskriminiert, gelogen, falsche Informationen im grossen Stile verbreitet. Die Betreiber dieser Gruppen mischen oft sehr gerne auch gleich selber mit.   Es gibt Facebook-Gruppen, die es so oft mit Inhalten der Seite in die Medien schaffen Mitglieder solcher Gruppen beschweren sich auf anderen Facebook-Seiten darüber, dass sich nicht einmal die Admins der Seiten an die eigens aufgestellten Grundsätze und Regeln halten. Beleidigungen, Unterstellungen, Fake News seien mittlerweile Tagesordnung und würden akzeptiert. Genauso Posts von Leuten mit offensichtlichen Fakeprofilen. Es gibt sogar einzelne Facebook-Gruppen in der Schweiz, die es so oft mit Inhalten der Seite in die Medien schaffen. Zweifelsohne wird hier auch der schlechte Ruf der jeweiligen Gemeinde zementiert. Trotzdem scheinen noch immer nicht alle Gruppenbetreiberinnen und -betreiber begriffen zu haben, trotz mehrfacher Warnungen, dass für die freigeschalteten Kommentare jeder Admin haftet, egal ob er selbst "OK" geklickt hat. Wenn "wild" kommentiert werden darf, muss also jeder Admin die Inhalte im Auge behalten. Ohne stets die Ausrede zu bemühen: „Ich bin nicht dauernd online und habe einen Job!“.   Alles, was z.B. Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte oder Markenrechte verletzt, beleidigend oder nachweislich falsch ist, muss umgehend gelöscht werden. Fehlbare Mitglieder sind aus der Gruppe zu entfernen, um dem Treiben Einhalt zu gebieten. Auch Shitstorms sind zu unterbinden. Wo die Grenze zur Meinungsfreiheit liegt, sollte sich der Admin lieber nicht vom Richter erklären lassen.   Wenn die Vernunft fehlt Bei Beleidigungen oder nachweislichen Falschbehauptungen kann auch die Staatsanwaltschaft aktiv und die Geldstrafe happig werden. Zum Glück häufen sich die Anzeigen gegen diese Straftaten von Tag zu Tag. So wird es wohl auch bei fehlbaren Gruppen nur noch eine Frage der Zeit sein. Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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DE: Aktuelle Situation! 1.911 Neuinfektionen (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM ¦ AA ¦        Das Robert-Koch-Institut meldet 1.911 neue Positiv-Tests auf das Coronavirus binnen 24 Stunden, 129 Menschen starben.   Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.911 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Deutschlandweit wurden nach RKI-Angaben binnen 24 Stunden 129 neue Todesfälle verzeichnet. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 2.294 Neuinfektionen und 122 neue Todesfälle verzeichnet.   Diese Zahlen bilden allerdings nur das Infektionsgeschehen eines einzelnen Tages ab. Durch Nachmeldungen und Verzögerungen in der Meldekette bis zum RKI - zum Beispiel wird am Wochenende weniger getestet - unterliegt die Zahl der neu dazugekommenen Corona-Infektionen großen Schwankungen.    Aussagekräftiger ist deshalb der 7-Tage-Schnitt mit Daten von Risklayer und Mitarbeitern des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die mehrmals täglich Zahlen direkt aus Veröffentlichungen der Gesundheitsämter der Städte und Kreise bezieht.      Quelle: RKI COVID-19 Germany (arcgis.com) Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Unter welchen Bedingungen kann man auch einer demokratisch gewählten Regierung gegenüber Widerstand leisten dürfen? (Sat, 12 Jun 2021)
DMZ –  BILDUNG / WISSEN ¦ Daniel Birkhofer ¦ KOMMENTAR   ...ein kurzer Interessens-Anschub für Menschen mit erweiterten Augen-Blicken... Der Harvard-Philosoph John Rawls würde dieses Jahr 100 jährig; die Originalausgabe seines monumentales Werk "A Theory of Justice" genau 50 jährig! A Theory of Justice (Eine Theorie der Gerechtigkeit) ist ein 1971 veröffentlichtes, vielbeachtetes Buch des US-amerikanischen Philosophen John Rawls. Rawls entwirft in seinem Werk eine sozial-politische Grundordnung, die auf dem Wert der Gleichheit beruht.  Rawls hat sich zeitlebens nie nur auf philosophiehistorische Untersuchungen beschränkt; Mit Bezug zu den klassischen Vertragstheorien von Locke, Rousseau und vor allem Kant entwickelte er dann Prinzipien der Gerechtigkeit und wendete diese auf die Grundinstitutionen moderner Gesellschaften an: Ganz grob formuliert von mir zu den beiden Grundprinzipien: distributive Gerechtigkeitsaspekte ("Verteilung", "Teilung", "Anteilung" von Gerechtigkeitsaspekten etc.) und prozedurale Gerechtigkeitsaspekte (Vorgehensweisen, Mitwirkungsaspekte, demokratische Ausgestaltung von Institutionen etc.). Da Rawls ohne Jargo formuliert und gedacht hat, können die heutigen politischen und damit aktuellen Probleme durchaus durch diese "Brille" betrachtet werden und lassen Fragen aufkommen wie: Unter welchen Bedingungen kann man auch einer demokratisch gewählten Regierung gegenüber Widerstand leisten dürfen? Wo liegen die zentralen Unterschiede zwischen Gerechtigkeit und Fairness? Oder: Ist Gerechtigkeit ein Gut und wenn ja, wem soll oder muss es zugute kommen? Ich denke, der Jubilar wäre einen Augen-Blick durchaus "wert"... Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Die "Intensivbettenlüge" ist allenfalls ein Lehrbuchbeispiel für naive Fehlanreize? (Fri, 11 Jun 2021)
DMZ –  POLITIK ¦ WIRTSCHAFT ¦ Dirk Specht ¦ KOMMENTAR   Natürlich fallen vor allem die Springer-Medien wegen der „Intensivbettenlüge“ über Jens Spahn und dann zugleich die gesamten Begründungen für die Corona-Maßnahmen her. Zunächst sollten wir allen Betroffenen erst mal Gelegenheit bieten, zum Bericht des Rechnungshofs Stellung zu beziehen. Dennoch: Nach der Maskenaffäre, den Schnelltests und nun der Abrechnung der Intensivbetten darf man, ob nun betrogen wurde oder nicht, Spahn und seinem Ministerium den auch nur minimalen Sachverstand für die Steuerung ökonomischer Prozesse absprechen. Die Masken mussten zu teuer werden, die Schnelltests konnten nur sinnlos wuchern und bei den Betten muss man jetzt sagen: Wer eine Prämie für den Fall der Knappheit auslobt, muss damit rechnen, dass er damit Knappheit erzeugt. Wie kann man nur so einen Fehlanreiz setzen?   Dabei geht es sekundär um die Verschwendung von Mitteln, denn dafür ist die Krise insgesamt viel zu teuer. Aber Spahn muss sich schon fragen lassen, ob seine Fehlanreize neben Mittelverschwendung möglicherweise auch eine bessere Leistung verhindert haben. Wenn beliebige Masken zum Wucherpreis in den Markt gedrückt werden können, muss kein Anbieter sich um bessere Qualität bemühen. Wenn jedermann zum Wucherpreis ohne Qualitätskontrolle Schnelltests anbieten kann, muss sich niemand um sorgfältige Leistung kümmern. Wenn man dafür bezahlt wird, Kapazitäten zu verknappen, mag es passiert sein, genau das zu tun - zumindest wird ein Ausbau ja sogar bestraft. Ob wir also jeweils beste oder maximale Leistungen gesehen haben, darf man ernsthaft bezweifeln. Diese Fälle werden in Lehrbüchern landen - auf der Abschreckungsseite.   Dennoch: Bei aller berechtigten Kritik an diesen ausgesprochen merkwürdig, ja geradezu stümperhaft gestalteten Anreizsystemen geht die Springer-Presse nun deutlich zu weit: Daraus abzuleiten, die Corona-Maßnahmen seien überzogen gewesen, gibt diesen Betten eine Bedeutung, die sie egal in welcher Zahl nie hatten. So lange dies aufgrund fehlender Behandlungsmöglichkeiten mehrheitlich nur Sterbe- oder LongCovid-Vorbereitungsbetten sind, ist jedes belegte davon eines zu viel.   Hier rächt sich natürlich, dass die Bundesregierung und auch die Kanzlerin selbst, diese verheerende Zielsetzung der „Kapazitäten“ dieser Betten kommunizierte. So hat sich in Kreisen von Ignoranten das Narrativ durchgesetzt, diese Betten seien sinnvollerweise auszulasten, bevor man handelt. Abgesehen von der Tatsache, dass ein exponentieller Prozess nicht an so einer Grenze halt macht, sollte jeder mit genug Humanismus ausgestattete Mensch nicht jubeln, wenn in vierstelliger Zahl Mitmenschen gerade in dieser Lage „behandelt“ werden.   Die Springers sollten sich schämen und Spahns Team mal einen Grundkurs Ökonomie belegen - oder das besser anderen überlassen. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Keine Energiewende ohne ehrliche Debatte (Fri, 11 Jun 2021)
DMZ –  UMWELT / POLITIK ¦ Dirk Specht ¦ KOMMENTAR   Der Spiegel berichtet über einen Einbruch der Windenergie im Frühjahr, der nur durch Gas- und Kohlekraftwerke kompensiert werden konnte. So wurde ausgerechnet Kohle zum führenden Energieträger bei der Stromerzeugung.  Diese Schwankungen sind vollkommen normal und im Rahmen der Erwartungswerte. Umso bedauerlicher, dass wir trotz milliardenteurer "Energiewende" immer noch auf Kohle und Gas als Ausgleich angewiesen sind. Notwendig wäre entweder eine gesamteuropäische Lösung, die aber für alle Länder massive Investitionen in die Produktion, die Speicherung sowie die Netze bedeuten würde und zudem den Verzicht auf Autonomie bei der Energieerzeugung voraussetzt.   Einzige Alternative ohne CO2 ist ansonsten derzeit die Kernkraft, die genau deshalb weltweit im Unterschied zu Deutschland ausgebaut wird. Das ist bei uns bekanntlich nahezu ein politisches Tabu-Thema. Gleichwohl muss die Frage der Grundlagenenergie als erste auf den Tisch. Sonst werden alle Maßnahmen zur Elektrifizierung des Verkehrs sowie der industriellen Produktion letztlich keine Einsparungen, sondern nur Umschichtungen von CO2 erzeugen.   Es ist wie bei vielen Themen zur Pandemie leider niemand in der Politik bereit, das Thema ganzheitlich und ehrlich auf den Tisch zu legen. Das liegt durchaus an uns allen, denn wir wollen weder auf Energie verzichten, noch sind wir bereit, abhängig von Energieimporten zu werden und über Kernkraft will auch keiner reden. Dann ist es leider Fakt, dass die Schlote immer wieder rauchen werden und auch ein Elektroauto von Herstellung bis zum Betrieb keine nachhaltig bessere CO2-Bilanz erreicht als ein Verbrenner. Nur eine ehrliche Gesamtbetrachtung kann Lösungen bringen.   Alles andere kennen wir zur Genüge: Wir erzeugen teure Umschichtungen mit einer mässigen Bilanz. Das ist zudem wesentlich unsozialer als die Frage, wer wie viele Cent beim Benzinpreis zu entrichten hat. Wer an die einkommensschwächeren Haushalte denkt, sollte vor allem die Ineffizienzen im System im Blick haben und für ein klimaneutrales sowie bezahlbares Angebot sorgen. Der Fokus muss also auf die Angebotsseite und hier vor allem auf die Stromerzeugung. Dort kann am meisten gespart werden, CO2 und Geld. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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DE: Fakten widerlegen Vorwürfe zur Intensivbettenfrage (Fri, 11 Jun 2021)
DMZ –  MEDIZIN / POLITIK ¦ MM ¦ AA ¦   DKG (Die Deutsche Krankenhausgesellschaft) zu verzerrender Berichterstattung um Intensivbetten   Angesichts verzerrender Berichterstattung nimmt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) zur Frage um angeblich nicht vorhandene Intensivbetten und ungerechtfertigter Ausgleichszahlungen mit folgendem Faktencheck Stellung.      Behauptung:  Krankenhäuser haben bewusst eine zu hohe Auslastung ihrer Intensivkapazitäten gemeldet, um von den Ausgleichszahlungen zu profitieren.    Fakt:  Das ist falsch. Es gibt weder konkrete Hinweise noch belegbare Vorwürfe gegen ein Krankenhaus. Auch der Bundesrechnungshof hat keinen Verdacht geäußert.    Behauptung:  Die Krankenhäuser konnten sehr leicht Ausgleichszahlungen kassieren, indem sie durch Bettenabmeldungen dafür sorgten, dass nie mehr als 25 Prozent der Intensivbetten frei sind.    Fakt: Das erlaubt die gesetzliche Lage nicht. Um Ausgleichszahlungen auszuzahlen, müssen aktuell mehrere Bedingungen erfüllt sein: Nur Krankenhäuser, die eine Notfallversorgung der Stufen 2 und 3 anbieten, können Ausgleichszahlungen erhalten. Im gesamten Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt muss die Inzidenz bei mindestens 50 Fällen/100.000 Einwohner liegen. Im gesamten Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt müssen weniger als 25 Prozent der Intensivbehandlungsplätze frei sein. Davon abweichend sind weitere Varianten möglich. So können auch Krankenhäuser der Notfallversorgungsstufe 1 einbezogen werden, sofern weniger als 15 Prozent der Intensivkapazitäten frei sind. Bei der Hotspot-Regel spielt die Intensivauslastung keine Rolle mehr, sobald die Inzidenz 150 übersteigt.    Wollten Krankenhäuser also ungerechtfertigt Leistungen beziehen, müssten sie sich über Trägergrenzen hinweg im Landkreis abstimmen und konzertiert falsche Zahlen melden. Das ist ausgeschlossen. Außerdem gab es Ausgleichszahlungen nur während der jeweiligen Wellen.    Behauptung:  Niemand weiß, wie viele Intensivbetten es in Deutschland tatsächlich gibt. Die Krankenhäuser haben zwar die Fördergelder für neue Intensivbetten kassiert, aber keine Betten aufgebaut.    Fakt:  Durch das DIVI-Intensivregister ist transparent und tagesaktuell einsehbar, wie viele Intensivbetten deutsche Krankenhäuser vorhalten. Am 10. Juni gab es beispielsweise 26.176 betreibbare Intensivbetten, davon waren 4.351 nicht belegt. Eine Reserve von 10.522 Behandlungsplätzen kann innerhalb einer Woche vor allem durch Personalverschiebungen aktiviert werden. Es stehen also 36.698 Intensivbehandlungsplätze zur Verfügung.    Allerdings zählt das Register nur die betreibbaren Intensivbetten. Daher können durch Personalausfall durch Krankheit, Urlaub, Quarantäne oder immensen Personalaufwand für Covid-Patient*innen, durch die Wiedereinsetzung der Pflegepersonaluntergrenzen oder andere Faktoren die Zahlen der Intensivbetten stark schwanken. Unter einem Intensivbett verstehen wir immer einen ganzen Behandlungsplatz, der auch ausreichend Personal benötigt. Die Zahl der Intensivplätze schwankt also über das Jahr.    Behauptung:  Die Krankenhäuser haben Fördergelder für den Aufbau von Intensivbetten kassiert, diese dann aber abgemeldet und dadurch zusätzlich noch Ausgleichszahlungen erhalten.    Fakt:  Das ist nicht möglich. Die Höhe der Ausgleichszahlungen berechnet sich nach dem Belegungsdurchschnitt des Jahres 2019. Im Jahr 2020 neu aufgebaute Betten werden bei der Ermittlung der Ausgleichszahlungen nicht berücksichtigt.    Behauptung:  Die Krankenhäuser haben während der Pandemie finanziell immens profitiert.   Fakt:  Für das Jahr 2020 hat ein Gutachten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung bestätigt, dass die Krankenhäuser nicht überzahlt aus der Pandemie herausgehen. Die Ausgleichszahlungen haben vielmehr dafür gesorgt, dass Krankenhäuser in der Pandemie nicht schließen oder ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schicken mussten. Hintergrund ist das Finanzierungssystem. Ein großer Teil der Krankenhaus-Einnahmen stammt aus leistungsbezogenen Vergütungen (Fallpauschalen) für durchgeführte Behandlungen. Brechen diese Behandlungen weg, weil das Krankenhaus für hohe Belastungen Betten freihalten muss, kann das Krankenhaus in finanzielle Schwierigkeiten kommen, da weiterhin anfallende laufende Kosten nicht mehr finanziert werden können.    Für das Jahr 2021 erfolgt immer ein Ganzjahresausgleich, der am Ende des Jahres die Erlöse und Ausgleichszahlungen 2021 mit den Erlösen des Jahres 2019 gegenrechnet. Das bedeutet konkret, dass für die Krankenhäuser kein finanzieller Anreiz existiert, ungerechtfertigt Freiheithaltepauschalen zu erzielen, die am Jahresende ohnehin zurückgezahlt werden müssten.   Behauptung:  Die Pandemie ist schlimmer gerechnet worden, als sie eigentlich war.    Fakt: Die Beschäftigten in den meisten Krankenhäusern haben die vergangenen Monate als extreme Belastung erlebt. Sie haben über Monate keinen Urlaub gehabt und Wochenenden durchgearbeitet. Zeitweise mussten Patient*innen in von der Pandemie besonders betroffenen Regionen sogar über weitere Entfernungen verlegt werden. Das liegt auch daran, dass der personelle Aufwand für die Behandlung von Corona-Patient*innen weitaus höher ist als bei durchschnittlichen Krankenhausfällen. Dass in Deutschland anders als in vielen Ländern alle Corona-Patient*innen gut in Krankenhäusern behandelt werden konnten, liegt vor allem an den besonders hohen Intensivkapazitäten in den Kliniken und dem unermüdlichen Einsatz des hochmotivierten Personals. Der Blick in andere Länder zeigt, welche katastrophalen Zustände das Virus auslösen kann.    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder – 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände – in der Bundes- und EU-Politik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 1.914 Krankenhäuser versorgen jährlich 19,4 Millionen stationäre Patienten und rund 21 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,3 Millionen Mitarbeitern. Bei 97 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.         Herausgeber / Quelle:  https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/fakten-widerlegen-vorwuerfe-zur-intensivbettenfrage/ Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Am 14. Juni 2021 erscheint «Wonder Why» (Fri, 11 Jun 2021)
DMZ –  KULTUR / SOZIALES ¦ AA ¦ MM ¦   Die „Fight Against Pain“ Foundation ist ein nicht gewinnorientierter Verein welcher unter chronischen Schmerzen leidenden Menschen Direkthilfe anbietet und per 14. Juni sein neustes Projekt vorstellt: Wonder Why Die Elite der Schweizer Pop, Rock, Metal, Jazz, Folk Musikszene – von Freda Goodlett, Jean-Marc Viller, der Stimme von Krokus, Heimweh, Shakra und i Quattro, bis zu den Instrumentalisten von Coroner, Stress, Phil Collins und Natacha – hat mit «Wonder Why» ein einmaliges Meistwerk erschaffen!der grösste Rock-Pop Charity Song der Schweiz!   "Vor, auf und hinter der Bühne haben sie gespielt und gesungen, fotografiert und gefilmt, haben Knöpfe gedrückt und gedreht, und den grössten und einmaligsten Charity Song erschaffen, den die Schweiz je gesehen und gehört hat! Jeder hat auf seine Gage verzichtet und unentgeltlich an diesem Projekt, dessen Erlös in die «Fight Against Pain» Foundation fliesst, mitgewirkt.     Sie haben Ihr ganzes Können, harte Arbeit und riesiges Engagement in diesen Song gesteckt. Mit Herzblut, Hingabe und gelebter Solidarität haben sie «Wonder Why» zu einem Meisterwerk gemacht, das die Hörer tief berühren und begeistern wird."   Das sind sie, die Stars von «Wonder Why»! Instrumentalisten Drums: Diego Rapachietti (Coroner, 69Chambers, Kreator etc.) Bass: Mimmo Pisino (Stress, Touched by…) Guitar: Tommy Vetterli (Coroner, 69Chambers etc.) Acc. Guit und Guit: Phippu Bluedog Gerber (Dögz & MGM) Acc. Guit: Dennis Russ Organ: Shanky Wyser (Natacha) Piano & Synthesizer : Jean-Marc Viller Vocals Marc Storace (The Voice of Krokus ) Mark Fox (The Voice of Shakra ) Freda Goodlett (Freda Goodlett Band) Jean-Marc Viller (The Voice of Evolve and „JMV“ ) Chor & Video Simon Jaeger ( I Quattro) Stefano St. Paolucci (Redeem) Simone Christinat (Legenda Aurea) Jürg Theiler (Me and the Rest ) Gilbi Melendez (Maxxwell, Molotovtrain) Ralph Güntlisberger (Heimweh) Isabelle Loosli (Izmanya) Mark Sweeny (Wolfpakk, ex-CrystallBall) Marcel Hablützel (Emerald ) Jasmin Schmid (Jazzmin Duo / Trio) Phippu Bluedög Gerber (Dögz & MGM) Andy Lickford (Killer / This is Rock) Elias von Arx (Hot like Sushi) Géraldine Steiner Trautweiler Dominique (Ruby State) Alexx Suter Keule (Keulinger / Meisterrocker) Dan Allens (Callaway / Dan Allens) Mathias Hochuli Brigitte Caviezel Elian Frei Recorded at New Sound Studio Switzerland by Tommy Vetterli Frantic Ville Studio Switzerland Mix & Mastering by Dennis Ward All Artworks Graphics and Layouts by Stan W. Decker Pictures by Vanessa Vanessa & Veruschka Salvo Stefan & Karin Barrer Ab dem 07. Juni 2021 startet der Vorverkauf. Es kann die Single „Wonder Why“ mit 3 Songs oder ein Päckli mit Single und T-Shirt vorbestellt werden. Natürlich sind die Songs auch einzeln auf den üblichen Plattformen erhältlich. Der offizielle Release ist am 14. Juni 2021. Mehr dazu hier: https://www.fightagainstpain.ch/ WONDER WHY soll allen - egal mit welchen Erkrankungen oder Behinderungen - mitteilen, dass sie sich nicht schlecht, geschweige denn schuldig oder noch schlimmer lebensunfähig fühlen müssen.   Jeder von uns ist irgendwann in seinem Leben auf Hilfe angewiesen, egal in welcher Art. WONDER WHY soll auch den Partnern, den Familien, Angehörigen und Freunden erkrankter oder handicapierter Menschen Mut machen, ihre Ohnmacht und ihre Zweifel zu teilen, aber auch „in der Krise eine Chance“ zu sehen. Alle, die dieses Projekt unterstützen, tragen dazu bei, dass wir einen weiteren Schritt in Richtung Gleichstellung, Akzeptanz und Respekt gehen.   Der gesamte Reinerlös des Songs „Wonder Why“ fliesst in die Foundation fightagainstpain.ch … „nur weil Dich jemand nicht anlächelt heisst dass nicht dass Du was falsch gemacht hast, vielleicht hat dieser Mensch einfach Schmerzen“ …Helfen auch Sie mit dieses Projekt zum Fliegen zu bringen, um die Mitmenschen zu sensibilisieren und um dort Hilfe zu leisten, wo sie benötig wird.    Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Straumanns Fokus am Wochenende - Ein kleiner Schritt – aber in die richtige Richtung (Fri, 11 Jun 2021)
DMZ – POLITIK ¦ Dr. Reinhard Straumann ¦ KOMMENTAR   Grosse Worte fielen, als die Finanzminister der sieben wichtigsten Industriestaaten vor einer Woche ihr Meeting in London zu Ende brachten: Historisch sei das Ergebnis, epochal, beispiellos, eine Revolution. Was war passiert? In der Vorbereitung des Treffens ihrer Regierungschefs haben die Finanzminister beschlossen, sich nicht länger von den globalisierten Grosskonzernen auf der Nase herumtanzen lassen zu wollen. Konkret: Es soll Ende sein mit dem Steuerdumping. Der Unsitte, dass sich die Staaten gegenseitig unterbieten im Rennen, die Multis der Weltwirtschaft an ihre Standorte zu locken, soll der Riegel geschoben werden. Für die Zukunft wurde weltweit ein Mindeststeuersatz von 15 Prozent für Unternehmungen angekündigt, sofern sie einen Gewinn von mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes erzielen.   Das ist eine gute Nachricht. Die Politik beginnt endlich einzusehen, dass es nicht ihre Aufgabe sein kann, den internationalen Konzernen alle Wünsche von den Augen abzulesen. Vielmehr machen die grossen Krisen der Gegenwart dringlich, dass die Politik das Supremat über die Wirtschaft zurückgewinnt. Es war höchste Zeit, dass ein solcher Vorstoss erfolgte. Er war von der amerikanischen Finanzministerin Janet Yellen initiiert und trägt klar die Handschrift ihres Chefs Joe Biden.   Wie kommt es, dass ein amerikanischer Präsident, der nächstes Jahr 80 wird und über dessen nachlassende Kräfte viel spekuliert wurde, plötzlich zum Hoffnungsträger auf eine weltwirtschaftliche Weichenstellung wird? Die Antwort ist einfach: Die politische Biographie von Joe Biden reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Damals galt das Primat der Politik über die Wirtschaft. Damals hat ein deutscher Bundeskanzler der CDU (und nicht etwa der SPD!), Ludwig Erhardt, die soziale Marktwirtschaft erfunden. Und damals war es noch möglich, dass ein ehemaliger Fünfsternegeneral und Präsident der USA die Welt vor der amerikanischen Rüstungsindustrie warnte. In seiner Abschiedsrede im Januar 1961, als er John F. Kennedy den Platz räumte, sagte Dwight D. Eisenhower: «In den Regierungen müssen wir uns davor hüten, dass der militärisch-industrielle Komplex ungerechtfertigten Einfluss erwirbt. Das Potenzial für den katastrophalen Aufstieg fehlgeleiteter Macht ist vorhanden.“   Eine solche Aussage des Präsidenten der weltführenden Nation in Sachen Rüstung und Waffenexport wäre seither ein Ding der Unmöglichkeit. Joe Biden aber ist sie zuzutrauen. Denn er, der noch keine vier Monate im Amt ist, überliefert wirtschaftspolitische Prämissen, die vor 50 oder 60 Jahren gegolten haben. Kein Zweifel: Damals lag vieles im Argen, insbesondere bezüglich der Rechte, die die Staaten den Menschen gewährten. Der Vietnamkrieg eskalierte in seine schlimmste Phase. Die Franzosen führten einen fürchterlich schmutzigen Krieg in Algerien. Der Prozess der Entkolonialisierung forderte grausame Opfer. Aber noch war es so, dass die Politik der Wirtschaft die Regeln diktierte.   Das Ende kam im Herbst 1973, und zwar in Form des unter der Regie der CIA durchgeführten Staatsstreichs in Chile. Der demokratisch gewählte Präsident Allende wurde von einer Junta unter General Pinochet weggeputscht. Allende nahm sich noch gleichentags das Leben. Mehr als 20'000 weitere Opfer forderte der Putsch: Opfer der Folter, der Erschiessungskommandos, und Menschen, die zu Tausenden aus Flugzeugen vor der chilenischen Küste in den Pazifik gestürzt wurden.   Das alles ist schon schlimm genug. Aber noch perverser wird die ganze Geschichte, wenn man sich vor Augen führt, welche wirtschaftspolitischen Ideen die Vorgeschichte dieses Staatsstreichs ausmachen. Seit den 1950er-Jahren verbreitete an der Universität von Chicago Milton Friedman seine ökonomische Theorie des Neoliberalismus. Alles, womit sich Geld verdienen lässt, muss privatisiert werden. Der Staat zieht sich aus allen seinen Aufgaben zurück mit Ausnahme der Sicherheit. Bildung, Gesundheit, Infrastruktur – alles wird dereguliert und privatisiert, bis hin zum Strafvollzug oder zu Teilen des Militärs. Friedman war klar, dass sich ein solches Konzept nicht auf demokratischem Weg durch die Parlamente realisieren liess. Deswegen setzte er auf eine Art Tabula-rasa-Politik: Ein Putsch sollte irgendwo auf der Welt die Demokratie ausser Kraft setzen und seine Idee des Neoliberalismus diktatorisch einführen. Friedman suchte sich Chile aus und holte bereits zehn Jahre vor dem Putsch junge chilenische Ökonomie-Studenten mit Stipendien – vom CIA finanziert – an seine Hochschule. Die «Chicago-Boys» übernahmen sofort nach dem Putsch in der Regierung Pinochet alle Schlüsselpositionen der chilenischen Wirtschaft.   Das gefiel den Konzernen dieser Welt, und die allsogleich einsetzende Ölkrise (November 1973) tat ihr Übriges. Ab 1980 gab es in London (Margreth Thatcher) und Washington (Ronald Reagan) konservative Regierungen, die ihre Aufgabe einzig darin sahen, Erfüllungsgehilfen des Neoliberalismus zu sein. Es wurde dereguliert auf Teufel-komm-raus, und als die Staaten sich auf kümmerliche Reste ihrer selbst reduziert hatten, übernahmen die Konzerne das Gesetz des Handelns. Seither hecheln die Regierungen aller Länder den Konzernen hinterher und lassen sich von ihnen die Bedingungen diktieren, damit sie geruhen, sich an einem bestimmten Standort niederzulassen. Ihre Wegzugsdrohung ist die Totschlagskeule gegen jeden Versuch, sie im gerechten Mass (zum Beispiel gemessen daran, welchen Anteil ihres Einkommens die Bürgerinnen und Bürger abgeben) zu besteuern.   Es ist noch ein langer Weg, bis der Vorschlag der G7 rechtskräftig sein wird, und der geforderte Minimalsatz von 15 Prozent liegt verdächtig nahe beim absoluten Minimum von ca. zwölf Prozent, das derzeit etwa in Irland oder in bestimmten schweizerischen Kantonen eingezogen wird. Aber obwohl die FDP sich um ihre Shareholder sorgt und obwohl die SVP wegen angeblichem Souveränitätsverlust Zeter und Mordio schreit – es ist ein Schritt in die richtige Richtung, endlich.     .............................................................................   Seit einem Jahr finden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, in der «Mittelländischen» Woche für Woche einen Kommentar von Dr. Reinhard Straumann. Mal betrifft es Corona, mal die amerikanische Aussen-, mal die schweizerische Innenpolitik, mal die Welt der Medien… Immer bemüht sich Straumann, zu den aktuellen Geschehnissen Hintergründe zu liefern, die in den kommerziellen Medien des Mainstream nicht genannt werden, oder mit Querverweisen in die Literatur und Philosophie neue Einblicke zu schaffen. Als ausgebildeter Historiker ist Dr. Reinhard Straumann dafür bestens kompetent, und als Schulleiter an einem kantonalen Gymnasium hat er sich jahrzehntelang für die politische Bildung junger Menschen eingesetzt. Wir freuen uns jetzt, jeweils zum Wochenende Reinhard Straumann an dieser Stelle künftig unter dem Titel «Straumanns Fokus am Wochenende» in der DMZ Mittelländischen Zeitung einen festen Platz einzuräumen.   Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. 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