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AT: Aktuelle Situation: 2.198 Neuinfektionen (Do, 16 Sep 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM                                 Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 2.198 neue Fälle registriert. Im Vergleich zur Vorwoche (2.356) ist das ein Minus von 158 Fällen.  Die 7-Tage-Inzidenz sinkt damit auf 163,12.  Zudem wurden 14 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid in den vergangenen 24 Stunden vermeldet.  Seite gestern sollen jedoch nicht mehr die aktuellen Fallzahlen als wichtigster Gradmesser für Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie herangezogen werden. Was zählt, ist ab sofort vielmehr die Belegung auf den Intensivstationen. Aktuell gibt es 202 Intensivpatienten. Das sind vier mehr als noch am Mittwoch. Auf Normalstation werden derzeit 822 Patienten behandelt, hier gibt es ein Minus von drei Patienten.     Neuer Grenzwert für Maßnahmen: So sieht es auf den Intensivstationen aus Bisher gab es in Österreich 718.091 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (16. September 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 10.870 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben. In den vergangenen 24 Stunden sind 14 neue Todesfälle hinzugekommen. Am stärksten von Corona-Neuinfektionen betroffen ist aktuell mit Abstand Wien, mit einer 7-Tage-Inzidenz von inzwischen 223,37. Dahinter folgen Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich.   Neuinfektionen in den Bundesländern Wien: 621 Oberösterreich: 430 Niederösterreich: 392 Steiermark: 213 Salzburg: 184 Kärnten: 113 Tirol: 96 Vorarlberg: 93 Burgenland: 56           Quellen: https://covid19-dashboard.ages.at/ Gesundheitsministerium - https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Fallzahlen bei Kindern so hoch wie - Fachgesellschaft Pädiatrie Schweiz will Durchseuchung (Thu, 16 Sep 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / POLITIK ¦ Anton Aeberhard ¦ KOMMENTAR   Seit etwa dem Ende der Sommerferien sind die Fallzahlen der 10- bis 19-Jährigen besonders stark gestiegen. Stärker als in jeder anderen Altersgruppe und seit zwei Wochen steigen die Fallzahlen auch bei den unter 10-Jährigen. Sie sind so hoch wie noch nie zuvor in der Pandemie. Bereits im Oktober 2020 haben wir gewarnt, dass Kinder und somit Schulen durchaus Treiber der Pandemie sein können. Bereits damals stand fest: "Schulen gehören durchaus zu den relevanten „Infektionsumfeldern“. Und was ist an den Schulen in der Zwischenzeit geschehen? Fast ein Jahr und tausende Artikel, x Studien und Erfahrungswerten später? Praktisch nichts! Nicht einmal die bewährte Maskenpflicht, das Abstandhalten und Hände desinfizieren wird praktiziert. Auch Luftreiniger sucht man vergebens. Ist eine Durchseuchung geplant? Wer trägt Verantwortung für dieses gefährliche "Verhalten"?   Mit einfachen Massnahmen konnten Quarantänen in Klassen um 80 Prozent verringert werden Für viele Kinder und Eltern sind aber gar nicht die Massentests, sondern die wiederkehrende Quarantäne das Problem. Christoph Berger, der Präsident der Schweizerischen Impfkommission, hat sich dagegen ausgesprochen, dass ganze Klassen in Quarantäne geschickt werden. Eine mögliche Lösung könnten jedoch Zwischenformen sein. Dass also bei einem positiven Befund nicht die volle Quarantäne angeordnet würde, sondern dass die Betroffenen beispielsweise nicht in die Pause dürfen oder eine Maske anziehen müssen, so Theis.    Man kann die Verbreitungen an Schulen nicht stoppen, wenn sie offenbleiben. Die Fachgesellschaft Pädiatrie Schweiz empfiehlt erstaunlicherweise Unverantwortliches: "Massentests, Maskenobligatorien und Quarantäneverfügungen auf ein Minimum reduzieren." Damit läuft es laut Daniel Theis (Wissenschaftsredaktor SRF) letztlich auf eine Durchseuchung an Schulen aus.    Fachgesellschaft Pädiatrie Schweiz will Durchseuchung Die Seroprävalenz (Durchseuchung), die vor Beginn der 4. Welle je nach Kanton bereits bis zu 40% betragen habe, werde weiter rasch zunehmen, unter anderem weil die Delta-Variante hochkontagiös sei und weil die Teststrategie in der Schweiz seit Beginn der Pandemie so angelegt war, dass die Durchseuchung bei den unter 6-Jährigen und (teilweise) auch bei den 6-12-Jährigen zugelassen wird. Da reibt man sich die Augen, wenn man so etwas lesen muss.    "Je rigoroser ein Testregime ist, je mehr gelüftet wird, je mehr Masken getragen werden, desto länger kann man die Ansteckungen an Schulen aber hinauszögern." Daniel Theis (Wissenschaftsredaktor SRF)   Eine wichtige Frage stellt sich daher: Will man die Ansteckungen der Kinder hinauszögern, damit sie sich später impfen lassen können, oder will man, dass die Immunität durch eine Ansteckung gegeben ist? Weitere Schulmassnahmen, die die Fachgesellschaft Pädiatrie Schweiz in der 4. Welle vorschlägt, können wir hier  beim besten Willen nicht wiedergeben, da gesellschaftlich und etisch nicht tragbar. Wir helfen nicht dabei solchen Blödsinn zu verbreiten.   Wie weit sind wir in der Schweiz gekommen, dass man unsere Kinder schutzlos einer Pandemie ausliefert?Das muss leider auch auf Länder wie Österreich und Deutschland ausgeweitet werden, hier ist die Situation sehr ähnlich, auch wenn z.B. Deutschland sehr viel mehr leistet, um den Kindern Schutz zu bieten.   Kinderrechte in der Schweiz 1997 ratifizierte auch die Schweiz die UNO-Kinderrechtskonvention, doch die Umsetzung in der Schweiz ist lückenhaft. Beispielsweise haben Kinder ein Recht auf gewaltfreie Erziehung (Art. 37 KRK), in der Schweiz sind Körperstrafen aber nicht ausdrücklich verboten. Jedes Kind hat das Recht auf gleichwertige Bildungschancen, es zeigt sich aber, dass in der Schweiz jedes sechste Kind schlechte Bildungschancen hat, weil es in einem armutsgefährdeten Haushalt aufwächst. Auch auf Kantonsebene lassen sich grosse Unterschiede finden: So hat eigentlich jedes Kind, das in der Schweiz lebt, Recht auf den gleichen Schutz. In Realität hat ein Kind, das unter Gewalt und Vernachlässigung leidet, je nach Kanton die viermal niedrigere Chance, professionell betreut zu werden. Und auch der Schutz vor Pandemien wird das Bild komplettieren: lückenhaft. Bei allen wieder eingeführten Aktivitäten ist sinnvollerweise (wenigstens) der nötige Sicherheitsabstand einzuhalten sowie die bekannten Hygieneregeln anzuwenden.    "Es hat niemand die Kinder gefragt, ob sie durchseucht werden wollen. Also schaue ich es als meine Verantwortung an, die Kinder zu schützen." Schulpräsidentin Chantal Galladé, Winterthur   Experten kritisieren seit Monaten den lockeren Umgang an Schulen Auch für die Genfer Virologin Isabella Eckerle geht die Schweiz zu nachlässig mit der heftigen Corona-Welle an den Schulen um, wie sie ausführlich im Interview mit dem Tagesanzeiger darlegt. In den Sommerferien hätten es die Kantone verpasst, die Schulen auf die Delta-Variante des Coronavirus vorzubereiten. Das Problem habe sich seit Monaten abgezeichnet. Damit sagt die Virologin allerdings nichts Neues, umso erschreckender aber, das bisher nichts geschehen ist, trotz der xfacher Warnungen von Experten aus der ganzen Welt. Andere Länder würden nicht so unbekümmert handeln, sagte Isabella Eckerle und sprach sich für diverse Massnahmen aus – etwa für wiederholtes Testen, CO2-Sensoren oder Masken in Schulzimmern. Isabella Eckerle warnte vor den Langzeitfolgen und anderen Komplikationen, welche die Medizin noch nicht kennt.   Auch in Deutschland und Österreich steigen die Infektionszahlen unter Kindern und Jugendlichen mit Schuljahresbeginn drastisch, andererseits werden Schutzmassnahmen in Schulen von den Landesregierungen abgebaut. Eltern sehen ihre Kinder einem Durchseuchungskurs ausgesetzt, dem sie aufgrund der Schulpflicht nicht entgehen können.    Durchseuchung im Kanton Solothurn / CH? Auf unsere Anfrage beim Kanton Solothurn, was gegen die extrem hohe Infektionsquote von 20% an schulen getan werde, erhielten wir die Antwort, dass die Massnahmen dem Drei-Phasen-Modell des Bundesrates folgen würden. "Die Ansteckungen von Schülerinnen und Schülern folgen denjenigen der Bevölkerung. Gemeinden mit hohen Fallzahlen haben dementsprechend auch die entsprechenden Ausschläge an den Schulen. Deshalb folgen unsere generellen Massnahmen an Schulen jenen auf Gesellschaftsebene. Gemäss den aktuellen Erhebungen unseres Contact Tracing erfolgen Ansteckungen von Schülerinnen und Schülern kaum im schulischen Umfeld an. Isolierte schulische Schutzmassnahmen sind in diesem Kontext zu beurteilen. Eine generelle Maskenpflicht für die Volksschule ist aktuell nicht geplant, aber eine Option. Trotzdem: Wenn lokale Erfordernisse angezeigt, kommen bedarfsgerecht temporäre Massnahmenverschärfungen zur Anwendung. Dazu gehören auch die Masken." Wieso die Maskenpflicht erst abgeschafft wurde bleibt ein Rätsel, denn genau deshalb war es möglich, dass die Infektionen so drastisch zunahmen. "Diese können bspw. bei einer unbestimmten Lage (wie bspw. Inzidenz, Ansteckungen in verschiedenen Klasse in Verbindung mit positiven Pools und noch ausstehenden Einzeltestresultaten) zum Einsatz kommen und dabei helfen, eine betriebliche Beruhigung herzustellen und den Präsenzunterricht abzusichern." Also geht es immer noch darum, dass der Präsenzunterricht auf Biegen und Brechen durchgezogen wird. Dies ist natürlich dem Umstand  geschuldet, dass die Schulen immer noch nicht in der Lage sind unkompliziert und online zu arbeiten. Der technische Stand und das Know-How hinken weit hinter anderen Staaten (zB. Asien) hinterher. Die Maskentragpflicht dauere übfrigens vom 2. bis und mit 10. September 2021. Danach nicht mehr, obschon die Zahlen weiter steigen.   Was sind die Ursachen für die massive Zunahme von Patienten auf Intensivstationen? Einzelne Intensivstationen sind bereits wieder voll. Der Grund dafür sind die stark steigenden Neuansteckungen durch die Delta-Variante. Auch mussten bereits wieder Patienten und Patientinnen verlegt werden. Verantwortlich für die massive Zunahme der Fallzahlen, Todesfälle und Spitaleintritte sind Ferienrückkehrer, Grossveranstaltungen, Clubs aber auch Schulen. Eine breite Impfung der Schülerinnen und Schüler würde zu einer Senkung der Infektionszahlen beitragen. Jede Impfung ist ein Schritt in Richtung durchführbaren Schulalltag und hilft, belastende Massnahmen wie Quarantäne oder Schulschliessungen zu verhindern. Auch Luftreiniger in Schulen und Kitas sind unerlässlich geworden.   Deutschland investiert 200 Millionen für Luftreiniger in Schulen und Kitas Die deutsche Bundesregierung unterstützt die Länder mit 200 Millionen Euro bei der Beschaffung von mobilen Luftreinigern für Schulen und Kitas. Laut Wirtschaftsministerium sollen Einrichtungen mit Kindern unter zwölf Jahren davon profitieren, für die es zurzeit keinen Corona-Impfstoff gibt. Bei Kinderbetreuung und Unterricht solle der bestmögliche Infektionsschutz erreicht werden. Mobile Luftreiniger könnten Kitas und Schulen helfen, auch Räume zu nutzen, die sich nicht gut lüften liessen. Die 200 Millionen Euro sollen nach dem Königsteiner Schlüssel zwischen den Ländern aufgeteilt werden, wobei die Länder ebenfalls einen Teil zuschiessen müssen.   Inzidenzen bei Jüngeren steigen rapide  Die Inzidenzen bei den Jüngeren bewegen sich auf einem deutlich höheren Niveau - und steigen rapide an.  Am höchsten ist der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Menschen binnen sieben Tagen aktuell in der Gruppe der 10- bis 14-Jährigen. In den Schulen nehmen die Corona-Infektionen europaweit weiter rasch zu. Die einzig gute Nachricht ist, dass die steigenden Infektionszahlen bei den Jüngeren nicht dazu geführt haben, dass sich ältere Menschen anstecken.    "Massenexperiment an eigenen Kindern“: Karl Lauterbach fordert strengere Corona-Regeln in Schulen Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt auch in Deutschland weiter an, einige Städte haben eine Inzidenz von über 200. Dennoch gibt es in den Schulen Präsenzunterricht und kaum mehr Corona-Regeln. Epidemiologe und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert im RND-Interview strengere Quarantäneregeln und warnt vor einem „Massenexperiment“ an den eigenen Kindern.   "Ich fürchte, wenn wir jetzt nicht schnell handeln, stehen wir vor einer Durchseuchung grosser Teile der Ungeimpften, einschliesslich der Kinder."   Weiter sagt er im Interview, dass man diese stark steigenden Inzidenzen nicht durchhalten werde, erst recht nicht bis zur Bundestagswahl. Wenn die Fallzahlen weiter so stark steigen, würden auch weiter die Krankenhauseinweisungen zunehmen und man gefährde ausserdem sehr stark die Kinder. "Wir haben eine neue Lage und bei den Ungeimpften eine so hohe Inzidenz, dass man zu neuen Massnahmen greifen muss. Sonst wird bald die Bevölkerung zu Recht fragen, ob die Politik die Pandemie noch im Griff hat."   Warum sind gerade die Schulen Hotspots? Die Kinder und Jugendlichen haben sich in den Ferien angesteckt und es ist eine möglicherweise brisante Mischung, die jetzt zusammenkommt: Die ansteckendere Delta-Variante-, je nach Schulstufe nur geringe Schutzkonzepte und bei den 12-19-Jährigen eine noch tiefe Impfquote von rund 25 Prozent. Das Potenzial für eine rasche Verbreitung von SARS-CoV-2 an Schulen ist also da. Noch dazu betreten die Schulen Neuland, denn erst knapp vor den Sommerferien wurde Delta dominant in Europa.    Welche Strategien verfolgen die Schulen? Es gibt unterschiedliche Strategien, das Coronavirus an den Schulen unter Kontrolle zu behalten: Die sogenannten Reihentests, bei denen die Schülerinnen und Schüler in ein Röhrchen spucken, je nach Schulstufe auch Masken. Lüften bringt erwiesenermassen viel.    Virologin Isabella Eckerle sagt, dass man die Studiendaten abwarten müsse. "Wenn da aber keine unerwarteten Überraschungen kommen, was ich glaube, dann denke ich, dass der Vorteil der Impfung das Erkrankungsrisiko auch in dieser Altersklasse überwiegen wird. Ich persönlich würde in so einem Fall die Impfung der natürlichen Infektion auch bei Kindern vorziehen."   Am Übergang von Pandemie zu Endemie Der Deutsche Lehrerverband hat sich dafür ausgesprochen, dass in Schulen noch für längere Zeit Masken zum Schutz vor Corona getragen werden sollen. In den ersten Monaten des neuen Schuljahres müsse es eine umfassende Maskenpflicht und weiterhin regelmässige Tests von Schülerinnen und Schülern geben. Der Grund ist, dass jüngere Kinder bisher nicht geimpft sind und von den grösseren nur ein Teil.   „Masseninfektion der Jugend“ In einem eindringlichen Statement warnt eine Gruppe von Wissenschaftlern um die Professoren Andrew Ewing (Molekularbiologie, Universität Göteborg) und Matthias Schneider (Medizinische und Biologische Physik, TU Dortmund), sowie Dr. Yaneer Bar-Yam (New England Complex Systems Institute) und Gunhild Nyborg (Epidemiologin der Universität Oslo) explizit vor einer „Masseninfektion der Jugend“. Die Erklärung weist darauf hin, dass die weltweit grassierende Delta-Variante „zu den am schnellsten übertragbaren Viren gehört, die wir kennen“, und mit einem hohen „Risiko von Langzeitkomplikationen auch bei jungen Menschen, einschliesslich Organschäden“ verbunden ist.   Weiter heisst es: „Die Minimierung der Zahl der Infektionen ist die beste Strategie, um das Auftreten neuer, gefährlicherer Varianten zu verhindern. Jeder Infektionsfall ist gleichzusetzen mit dem Kauf eines weiteren Loses für die Variantenlotterie.“ Gestützt auf internationale Studien und Datenerhebungen schlussfolgern sie, dass „Kinder und junge Erwachsene jetzt einer grösseren Bedrohung durch SARS-CoV-2 ausgesetzt sind als zu jedem anderen Zeitpunkt der Pandemie“.   Um zu verhindern, dass „die meisten ungeimpften Personen innerhalb kurzer Zeit mit dem Virus in Berührung kommen“, fordern die Wissenschaftler deshalb „ausreichende nicht-pharmakologische Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie“ und eine Kombination von „Impfkampagnen mit nicht-pharmazeutischen Massnahmen“, um „die Übertragung von SARS-CoV-2 zu unterbinden“. An den Schulen müssten Behörden umgehend „Ressourcen bereitstellen, damit Kinder und Jugendliche in kleineren Gruppen unterrichtet werden können“. Das Statement schliesst mit der kategorischen Feststellung: „Eine Masseninfektion junger Menschen ist keine ethisch vertretbare Option.“ Die Politik der Regierungen in Bund und Ländern steht in diametralem Gegensatz zu diesen wissenschaftlich begründeten Forderungen. Die „Masseninfektion junger Menschen“ ist für sie nicht nur eine „vertretbare Option“, sondern längst Realität.   „Die Schulen ohne Schutzkonzepte zu öffnen – also ohne Aufhebung des Präsenzunterrichtes und ohne Wechselunterricht, Luftfilter und Maskenpflicht – grenzt an Kindeswohlgefährdung oder vorsätzliche Körperverletzung und verletzt die Fürsorgepflicht der Arbeitgeber.“   Regierungen in ganz Europa tun nicht ansatzweise genug, um die Pandemie einzugrenzen. Deshalb müssen Schüler und junge Arbeiter selbst die Verantwortung für ihre Gesundheit und das Leben ihrer Angehörigen übernehmen.   Deutlich weniger Spitaleintritte bei vollständig Geimpften Die Zahlen sind eindeutig: Wer zwei Impfungen erhalten hat, landet wegen Covid-19 weniger oft im Spital.   Die Grafik zu den Spitaleintritten z.B. in der Schweiz, wegen Covid-19 nach Impfstatus ist eindrücklich: Während die violette Kurve der nicht oder nicht vollständig geimpften und genesenen Personen in den letzten Wochen deutlich angestiegen ist, verharrt die grüne Kurve der vollständig Geimpften auf tiefem Niveau.     "Auch die Science Task Force des Bundes geht aufgrund verschiedener Studien davon aus, dass 9 von 10 Spitaleinweisungen verhindert werden können – dank der Impfung." Christian von Burg von der SRF-Wissenschaftsredaktion   Bisher beteuerten viele (vor allem aus Politik und Wirtschaft), dass die Schulen keine Corona-Hotspots seien und deren „strengen Hygiene- und Infektionsschutzmassnehmen“ wirkten. Aktuelle Daten von den Gesundheitsämtern zeichnen allerdings ein ganz anderes Bild: Danach gehören Schulen durchaus zu den relevanten „Infektionsumfeldern“. Studien und Fakten, sowie Zahlen wurden bisher leider von den Verantwortlichen unter den Tisch gekehrt.    Nach Ansicht verschiedener Wissenschaftler im In- und Ausland spielen die Schulen sogar eine zentrale Rolle bei der zweiten Pandemie-Welle. Z.B. in Israel sei die Schulöffnungen sogar der Treiber der hohen Corona-Fallzahlen gewesen, sagt Eran Segal in einem Bericht der Zeitung «Times of Israel». Segal ist Forscher am Weizmann-Institut für Wissenschaften in Rechovot, und er gilt als einer der führenden Covid-19-Statistiker Israels.   Der Berliner Virologe Christian Drosten sieht in seiner Studie zur Infektiosität von Kindern keinerlei Hinweise darauf, dass Kinder in Bezug auf Sars-CoV-2 nicht genauso infektiös seien wie Erwachsene. Zu einer Öffnung von Kitas und Schulen heisst es in seiner Studie: "Die uneingeschränkte Öffnung dieser Einrichtungen sollte sorgfältig mit Hilfe von vorbeugenden diagnostischen Tests überwacht werden."   Die Massnahmen zur Eindämmung von Corona sorgen grundsätzlich immer für Diskussionsstoff. Schweizer Forscher haben ermittelt, welche Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus am besten helfen. Diese Corona-Studie eines ein Forscherteams der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich zeigt, welche Massnahmen gegen das Coronavirus am effektivsten helfen sollen.   „Jugendliche Schüler sind ganz starke Treiber der Pandemie“ Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle, Prof. Alexander S. Kekulé   Es wurden mit Telekommunikationsdaten insgesamt 1,5 Milliarden Bewegung der Nutzer:innen registriert und diese mit in die Studie einbezogen. Das Team aus Zürich um den leitenden Forscher Stefan Feuerriegel (Mitglied in der Covid-19-Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation WHO) kam nach der Auswertung der gesamten Datenmenge zu dem Schluss, dass vor allem drei Massnahmen in besonderem Masse gegen die Ausbreitung des Coronavirus helfen.   Demnach helfen am besten gegen Corona Schulschliessungen Schliessungen von Restaurants, Bars und Geschäften sowie die Kontaktbeschränkungen auf maximal fünf Personen Die Dunkelziffer in Bezug auf Infektionen mit dem Coronavirus gerade bei Kindern und Jugendlichen sei enorm hoch, da der Krankheitsverlauf in diesem Alter häufig ohne Symptome verläuft. Auch dazu nahm der Forscher der ETH Zürich, Stefan Feuerriegel, Stellung: „Unsere Analyse belegt, dass Schulschliessungen ein Mittel sind, die Verbreitung zu verlangsamen, indem sie die Mobilität verringern.“   Kontaktbeschränkungen helfen das Coronavirus einzudämmen Sogar einen etwas höheren Beitrag zum Schutz vor Corona leistete der Studie zufolge die Entscheidung, Bars, Geschäfte des Einzelhandels und Restaurants zu schliessen. Damit sorgte die Massnahme der Schliessung aller Geschäfte, die für den täglichen Bedarf nicht notwendig sind, zu einer Reduzierung der Mobilität um 22,3 Prozent und damit ebenfalls zu einer Senkung der Infektionen mit dem Coronavirus.   Den grössten Effekt auf die Pandemie hatte aber laut der Studie die strikte Kontaktbeschränkung auf maximal fünf Personen. Diese Massnahme soll die Mobilität der Probanden um 24,9 Prozent verringert haben und der Ausbreitung des Coronavirus somit am effektivsten entgegengewirkt haben.   Absichtlich stelle ich noch einmal die Einschätzungen von BildungAberSicherCh bereit, die sich bekanntlich bereits mehrfach bestätigt haben.   Einschätzungen "BildungAberSicherCH" "Der Verein BildungAberSicherCH wurde im Dezember 2020 mit dem Ziel gegründet, Kindern in der Pandemie eine Bildung mit reduziertem Infektionsrisiko zu ermöglichen. Wir versuchen das Bewusstsein in der Bevölkerung zu wecken, dass Kinder auch an Covid19 erkranken und vom Pädiatrische multisystemische inflammatorische Syndrom (PIMS) und LongCovid[1] betroffen sind. Mit Hilfe von Masken, CO2-Monitoring, Lüften und Luftfiltern kann das Infektionsrisiko gesenkt werden. Im Dezember 2020 war der Tenor der Politiker, Mediziner und Entscheidungsträger: Kinder sind nicht ansteckend, gefährden weder sich noch andere und sind nicht Treiber der Pandemie. Die Datenlage [2], [3] zu diesen Themen waren zu diesem Zeitpunkt sehr dürftig und die Folgen einer Infektion mit Covid19 schwierig abzuschätzen, da Kinder zu diesem Zeitpunkt kaum getestet wurden. Die Vorstandsmitglieder waren sich aber basierend auf ihren beruflichen und persönlichen Erfahrungen sicher, dass das Bild der Regierung vom «unverwundbaren Kind» nicht stimmen kann. Ein Blick in die Basisdaten der Entscheidungsträger zeigt, dass diese sich vornehmlich auf die erste Datenerhebung einer einzelnen Studie [4] abgestützt haben. Durch eine internationale Vernetzung und Dank den vielen sehr engagierten WissenschaftlerInnen im In- und Ausland konnte sich der Verein ein Bild auch ausserhalb des Wunschdenkens der Schweizer Regierung erarbeiten. Die Datenlage zeigte mit zunehmender Dauer immer klarerer, dass Kinder Teil der Pandemie sind, sich infizieren, das Virus übertragen und unter Langzeitfolgen leiden können [5], [6]. Sie waren zu Beginn der Pandemie weniger von schweren Verläufen betroffen. Aktuell erhärtet sich die Vermutung, dass sich auch dieses Wunschdenken der Schweizer mit der Deltavariante in Luft auflösen wird.   Mit der Einführung von Reihentests und Masken zeigte der Bund, dass er die Rolle, der über 12-Jährigen ernst nahm. Dass diese Altersgruppe sich impfen kann, ist eine weiterer Schritt. Die Rolle in der Pandemie und der Schutz der unter 12-Jährigen wurden aber weiterhin ignoriert. Das ständige Herunterspielen der Rolle der Kinder in den Medien war und ist eine Zerreißprobe für sehr viele Eltern, die im Endeffekt das Beste für ihre Kinder möchten und sich, indem die Regierung ständig an die Eigenverantwortung appelliert, in einer Situation befinden Entscheidungen zu treffen, die sie mit ihren Kompetenzen so nicht machen können. Als kurz vor den Sommerferien 2021 entschieden wurde, dass die Maskenpflicht fällt, war für uns als Verein klar, dass wir uns wieder vermehrt zu Wort melden und auf die Tatsache aufmerksam machen müssen, dass die Schweizer Regierung ihre Entscheidungen nicht auf Evidenzen, sondern auf politischen Partialinteressen basierend fällt.   Die internationale Datenlage [7], [8]spricht aktuell eine deutliche Sprache bezüglich Infektionen bei Kinder. Fehlende Schutzmaßnahmen in den Schulen und die aktuelle Entwicklung der Infektionen bei den jungen Erwachsenen lässt auch in der Schweiz nichts Gutes für die Kinder vermuten, wenn sie ohne Schutzmaßnahmen in Schulzimmern verweilen. Auch wenn sich das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sehr schwer damit tut, die Tatsache zu akzeptieren, dass das Virus durch Aerosole übertragen wird, erhärten sich die Hinweise, dass dem so ist. Sich weiterhin in einer beobachtenden Haltung uneinsichtig den Tatsachen zu verneinen, wird am Endresultat nichts ändern.   Die neueste Studie mit Schweizer Beteiligung von Jennifer Villers et al [9] kommt zum Schluss, dass die Transmission über Aerosole in den Schulen mit einer Kombination aus Lüften, Masken und HEPA-Filtern effektiv reduziert werden kann. Weitere Massnahmen wie Abstand halten, Hygiene, Testen, Contact Tracing und Impfen werden ebenfalls genannt.   Die fehlenden Maßnahmen in den Schulen sind Angesichts der Tatsache, dass der Impfstoff von Pfizer für unter 12-Jährige noch dieses Jahr von der FDA geprüft wird und die Durchimpfungsrate bei den Erwachsenen zu wünschen übriglässt, unverständlich. Sie zeigen den fehlenden politischen Willen Kinder zu schützen, auch wenn sie bis anhin wenig schweren Verläufe hatten und es auch nur wenige Todesfälle in dieser Alterskategorie zu beklagen gab [10].   In vielen Kantonen sind die bis vor den Sommerferien erfolgten Reihentests ausgesetzt worden. Durch das fehlende Monitoring befindet sich die Schweiz in einem Blindflug und kann erst reagieren, wenn die Kinderspitäler überfüllt sind. Dies ist deutlich zu spät und es bleibt uns allen zu wünschen, dass wir dieses Szenario umgehen können.   Wir haben eine grosse Auswahl von Massnahmen, welche alle das Infektionsrisiko senken. Wollen wir in der Schweiz die Schulen offenlassen, müssen wir von diesen Massnahmen Gebrauch machen: Hygiene, fixe Gruppen, Luftqualität durch Lüften, Monitoring mit CO2-Sensoren [11], [12] und Luftfilter verbessern, Maskenpflicht [13] sollten zum Einsatz kommen. Unbürokratische Sonderlösungen für Kinder aus Risikofamilien, indem die Präsenzpflicht ausgesetzt werden kann, sowie obligatorische Pool Tests in Kombination mit Quarantäne würden eine glaubwürdige Strategie ergeben.   Die Mehrheit der Politiker sieht sich nicht in der Verantwortung sich für den Schutz der Kinder einzusetzen. Einer der löblichen Ausnahmen ist Martin Bäumle von der GLP, der mit seiner Interpellation vom 5.5.21 den Bundesrat über die fehlenden Massnahmen in den Innenräumen aufgeklärt hat [14].Des Weiteren hat die Gruppe ProtectTheKids (https://act.campax.org/petitions/protectthekids) hat eine Petition eingereicht und die SPZürich hat sich ebenfalls für eine Petition entschieden (https://spkantonzh.ch/aktuell/medienmitteilungen/es-braucht-tests-und-luftfilter-in-allen-zuercher-schulen/). Nichts tun und beobachten ist in Anbetracht der rollende Welle Nr. 4 keine Option! Was wissenschaftlich erarbeitet wurde sollte seinen Eingang in die politischen Entscheidungen finden. Die einzige Kurve, die im Moment ein exponentielles Wachstum haben sollte, ist die Lernkurve der Entscheidungsträger- und zwar in die richtige Richtung."   Literatur   https://linktr.ee/LongCovidKids https://sciencetaskforce.ch/policy-brief/the-role-of-children-and-adolescents-0-18-years-of-age-in-the-transmission-of-sars-cov-2/ https://sciencetaskforce.ch/policy-brief/empfehlungen-fur-tests-und-quarantanen-bei-kindern/ Seroprevalence and immunity of SARS-CoV-2 infection in children and adolescents in schools in Switzerland: design for a longitudinal, school-based prospective cohort study CiaoCorona https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.08.30.20184671v1 https://twitter.com/AerniWyss/status/1356493746582523912 https://twitter.com/EberhartSusanne/status/1356517957191557124 https://twitter.com/AerniWyss/status/1417781803176259589 Repeated seroprevalence of anti-SARS-CoV-2 IgG antibodies in a population-based sample https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.05.02.20088898v1 Estimating infectiousness throughout SARS-CoV-2 infection course, https://science.sciencemag.org/content/373/6551/eabi5273 Association of Age and Pediatric Household Transmission of SARS-CoV-2 Infection, https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2783022 https://twitter.com/Cleavon_MD/status/1422303133972242444 SARS-CoV-2 aerosol transmission in schools: the effectiveness of different interventions https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.08.17.21262169v1 Pre-activated antiviral innate immunity in the upper airways controls early SARS-CoV-2 infection in children, https://www.nature.com/articles/s41587-021-01037-9 https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/baden/saubere-luft-eine-klasse-aus-obersiggenthal-entwickelt-ein-co2-messgeraet-fuers-schulzimmer-ein-halbes-jahr-haben-sie-daran-getueftelt-ld.2174440 https://makehumantechnology.org/dokumentation/co2-ampel/ https://www.wsj.com/articles/masks-children-kids-covid-virus-transmission-11629439686?redirect=amp#click=https://t.co/mPhzMg1YQJ https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20204122   Die Swiss National COVID-19 Science Task Force widmet sich Hochschulen:  Strategien zur Verringerung der Virusübertragung an Hochschulen  Dieser Text ist eine Zusammenfassung des originalen Policy Brief auf English   Zusammenfassung Hochschulen haben die Pflicht, ihr Personal vor Ansteckung zu schützen, und sie können dazu beitragen, die Übertragung zu vermindern. Wir diskutieren mögliche Massnahmen und gehen auf rechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz des COVID-Zertifikats ein.   Hochschulen, wo viele mobile junge Menschen in geschlossenen Räumen miteinander in Kontakt kommen, sind ideale Orte für die Verbreitung von SARS-CoV-2. Es ist wichtig, die Übertragung einzudämmen, um Studierende und Mitarbeitende – insbesondere bisher Ungeimpfte – vor einer Ansteckung zu schützen, um den Vorlesungsbetrieb auf dem Campus aufrechtzuerhalten und zur Bekämpfung der Epidemie in der Schweiz beizutragen. Hochschulen haben eine gesetzliche Verpflichtung ihr Personal zu schützen und zwar auch all diejenigen, die sich nicht impfen lassen können oder immungefährdet sind.   Eine mögliche Massnahme wäre, für den Zugang zu Gebäuden und zum Lehrbetrieb ein COVID-Zertifikat (Impfung, negativer Test oder Genesung) zu verlangen. Dies ist weder im COVID-Gesetz noch in den Verordnungen vorgesehen und daher weder verboten noch erlaubt oder vorgeschrieben. Auf der BAG-Liste – deren rechtlicher Geltungsbereich unklar ist – wird der Einsatz des Zertifikats im Bildungswesen «grün» eingestuft und ist «nicht vorgesehen». Bildungsinstitutionen steht es aufgrund ihrer Verwaltungsautonomie und ihrer Verpflichtung zum Schutz von Studierenden und Mitarbeitenden frei, ein COVID-Zertifikat zu verlangen. Gleichzeitig erscheint es wünschenswert, die grundsätzlichsten Fragen zum Einsatz des COVID-Zertifikats auf Bundes- oder Kantonsebene zu regeln.   Der Zugang zur Bildung für alle soll erhalten bleiben. Diskutiert werden drei Modelle. Das erste basiert auf der Zertifikatspflicht, was rechtlich akzeptabel ist, sofern Student:innen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden oder nicht am Unterricht teilnehmen können, mittels Fernunterricht weiterhin Zugang zur Bildung haben. Auch Lehrkräften, die aus gesundheitlichen Gründen nicht vor Ort anwesend sein können, muss eine Remote-Alternative zur Verfügung stehen. Die Kontrolle des Zertifikats könnte durch Stichproben erfolgen, mittels Gratistests liessen sich Kostenhürden vermeiden. Mit Studierendenverbänden ausgehandelte Sanktionen könnten die Akzeptanz und Wirksamkeit des Modells verbessern. Eine Variante wäre die Beschränkung der Zertifikatspflicht auf ausserschulische Aktivitäten (Sport, Kultur usw.) und bestimmte Dienstleistungen wie Cafeterien ohne Online-Alternativen. Das Zertifikat wäre in gewissen Fällen aufgrund der aktuellen Bundesbeschlüsse sogar obligatorisch (z. B. Diskotheken oder Anlässe für über 1000 Personen).   Beim zweiten Modell gelten Maskenpflicht und Abstandsregeln, zudem wird die Raumkapazität beschränkt und Fernunterricht all denjenigen angeboten, die aus medizinischen Gründen oder aufgrund der Kapazitätsbeschränkungen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können. Das dritte Modell sieht keine solchen Massnahmen vor, da alle Personen auf dem Campus die Übertragungsrisiken kennen. Fernunterricht wird wie oben beschrieben angeboten. In allen drei Fällen ist mithilfe von CO2-Sensoren eine wirksame Raumbelüftung zu gewähr-leisten sowie ein einfacher Zugang zur Impfung und die Möglichkeit zu regelmässigen Tests. Natürlich würde dies alles auch bei Kitas und an Schulen greifen. See also the Policy Briefs Reduction of Covid-19-associated mortality by drug therapies, SARS-CoV-2 prevention and border control measures for Switzerland   Swiss National COVID-19 Science Task Force Der Swiss National COVID-19 Science Task Force gehören 25 Expert:innen an, die dem Management Team und dem Expertengremium zugeordnet sind. Die Task Force steht unter der Leitung von Prof. Tanja Stadler. Die Verbindung und der Informationsfluss zum SNF, zum ETH-Bereich, zu swissuniversities und zu den Akademien der Wissenschaften Schweiz wird über die Mitglieder der Task Force sichergestellt.         Weitere Artikel und Studien: Schulen und Kitas spielen doch eine gewichtige Rolle im Corona-Geschehen Neue Studie - "Schulen sind keine Insel der Seligen. Wenn man sie nicht schliesst, geht man ein erhebliches Risiko ein.“   Was man bisher wusste Auch Kinder können sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 anstecken und es verbreiten. Bisherigen Daten zufolge ist jedoch der Krankheitsverlauf von COVID-19 selbst bei Babys und Kleinkindern häufig geringer ausgeprägt und verläuft milder als bei Erwachsenen. Kranke Kinder sollen zu Hause bleiben und bei Bedarf ärztlich behandelt werden.   Um zu wissen, wer mit dem Coronavirus infiziert ist, sind Antikörpertests eher weniger relevant. Sie eignen sich aber umso mehr in der Forschung, um bereits genesene Personen auf eine vergangene Infektion zu testen – oder deren Blutproben. Die Schulen blieben weiterhin offen, ebenso die Kindertagesstätten. Bislang wurden Kinder nicht als Pandemietreiber gesehen. Ein neues Analyseverfahren im Antikörpertest deckt nun eine deutlich höhere Infektionsrate auf.   Sechsfache höhere Ansteckungsrate bei Kindern Die neue Methode ergab im Vergleich zu den vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Ernährung (LGL) gemeldeten Fällen nun eine um das sechsfache höhere Ansteckungsrate bei Kindern. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Kinder mit Antikörpern zeigten keine Symptome. Rund ein Drittel (35 Prozent) der Kinder, die mit einem auf das Virus positiv getestetem Familienmitglied zusammenlebten, wiesen Antikörper auf. Dies deutet laut den Wissenschaftlern auf eine höhere Übertragungsrate hin als in bisherigen Studien beschrieben - und damit auch auf eine höhere Dunkelziffer bei Kindern. Da viele Personen - bei Kindern knapp die Hälfte - keine Covid-19-typischen Symptome entwickeln, werden sie nicht getestet. Um verlässliche Daten über die Ausbreitung des Virus zu bekommen, reicht es also nicht aus, nur auf das Virus selbst zu testen. Es ist also wahrscheinlich, dass Kinder wie bei anderen Infektionskrankheiten wie der Grippe als Treiber "funktionieren". Einige Untersuchungen sprechen dafür, andere dagegen. Die neuste Studie aus Bayern spricht klar dafür.     ............................................   Ergebnisse des SARS-CoV-2-Antikörper-Screenings Zwischen Januar 2020 und Juli 2020 untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler knapp 12.000 Blutproben von Kindern in Bayern im Alter zwischen 1 und 18 Jahren (Teilnehmende der Fr1da-Studie) auf SARS-CoV-2-Antikörper. Zwischen April und Juli wiesen im Schnitt 0,87 Prozent der Kinder Antikörper auf (zweifach-positiv). Im Vergleich zu den vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Ernährung (LGL) gemeldeten Fällen von Kindern in Bayern (zwischen 0 und 18 Jahren), die zwischen April und Juli positiv auf das Virus getestet wurden, war die Antikörperhäufigkeit damit sechsmal höher.    Die Ergebnisse machten keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern sichtbar. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Kinder mit Antikörpern waren asymptomatisch. Rund ein Drittel (35 Prozent) der Kinder, die mit einem auf das Virus positiv getestetem Familienmitglied zusammenlebten, wiesen Antikörper auf. Dies deutet auf eine höhere Übertragungsrate hin als in bisherigen Studien beschrieben. Zudem zeigten die Ergebnisse innerhalb Bayerns deutliche geographische Unterschiede („Hot-Spots“). Am meisten positive Antikörpertests gab es im Süden Bayerns. Darüber hinaus wurden die Kinder auch auf Typ-1-Diabetes-Autoantikörper getestet. Diese dienen als Früherkennungsmerkmal für präsymptomatischen Typ-1-Diabetes. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten keine Zunahme dieser Antikörper feststellen. Dies lässt darauf schliessen, dass COVID-19 und Typ-1-Diabetes bei Kindern nicht miteinander assoziiert sind.   Bedeutung für COVID-19-Massnahmen „Unsere Studie liefert wichtige Ergebnisse, die die Diskrepanz zwischen gemeldeten Virusinfektionen und Antikörperaufkommen offenlegen“, sagt Markus Hippich, Erstautor der Studie und Postdoc am Helmholtz Zentrum München. „Da viele Personen, bei Kindern knapp die Hälfte, keine COVID-19-typischen Symptome entwickeln, werden sie nicht getestet. Um verlässliche Daten über die Ausbreitung des Virus zu bekommen, reicht es also nicht aus, nur auf das Virus selbst zu testen.“ Studienleiterin Prof. Anette-G. Ziegler ergänzt: „Nationale Programme, die mit hoher Spezifität und Sensitivität auf Antikörper testen, könnten den Ländern zuverlässige Daten liefern, um sich auf die Zukunft vorzubereiten. Sie könnten ihnen dabei helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Auswirkungen regionaler und landesweiter COVID-19-Massnahmen zu überprüfen.“   Dashboard Die Studienergebnisse sind gemeinsam mit einer Übersicht zur geografischen Verteilung der Antikörperhäufigkeit in einem Online-Dashboard verfügbar: covid-dashboard.fr1da-studie.de/app_direct/covid-dashboard/. Die Zahlen werden monatlich aktualisiert.   Einschränkungen der Studie Antikörper gegen SARS-CoV-2 sind erst nach einer bis vier Wochen nachweisbar. Deshalb können diese Messwerte nicht dafür genutzt werden, um Aussagen über das aktuelle Infektionsgeschehen zu treffen. Bisher gibt es keine Belege dafür, dass SARS-CoV-2-Antikörper zu einer Immunität gegen das Virus führen. Falls dies belegt werden sollte, könnten die Ergebnisse wichtige Informationen zur Immunitätslage der Kinder in Bayern liefern.   Über die Studie Diese Studie wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) unterstützt. Förderer der Fr1da-Studie sind die LifeScience-Stiftung, JDRF und The Helmsley Charitable Trust. Mehr zu Fr1da: www.helmholtz-muenchen.de/en/aktuelles/latest-news/press-information-news/article/47571/index.html     Quellen:  https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html https://atpscan.global.hornetsecurity.com/atpscan_file_downloads%2F5f9fb0adafecd%2FCharite_SARS-CoV-2_viral_load_2020-06-02.pdf  Corona: Riesige Dunkelziffer? Studien zeigen, wie ansteckend Kinder wirklich sind - „Schulen entscheidend ...“ | POLITIK (kreisbote.de) Ars Boni Episode 88 - Mikrobiologische Einschätzungen der Covid19-Krise und ihrer Bewältigung - YouTube https://www.helmholtz-muenchen.de/en/aktuelles/latest-news/press-information-news/article/47571/index.html Neue Corona-Studie aus Österreich zeigt, wie ansteckend Schulen wirklich sind | PULS 24   Weitere Artikel zu Schulen und Kitas  23.10.2020: Schulen und Kitas spielen doch eine gewichtige Rolle im Corona-Geschehen 14.12.2020: Neue Studie - "Schulen sind keine Insel der Seligen. Wenn man sie nicht schliesst, geht man ein erhebliches Risiko ein.“ 15.12.2020: Achtjähriges Mädchen in Bayern stirbt an Covid-19 19.01.2021: Schweiz - Skigebiete und Schulen sind Hotspots - gehandelt wird nur mässig 18.04.2021: Die Pandemie sucht immer jüngere Opfer – wir dürfen das nicht laufen lassen 20.04.2021: DE: "Wenn der Grenzwert in der Gesellschaft bei 100 liegt, hat er gefälligst in der Schule auch bei 100 zu liegen."  07.05.2021: Covid-19: Zentrale Rolle von Kindern und Jugendlichen erneut bestätigt - worauf warten wir? 08.06.2021: Covid-19: In Grossbritannien steigen die Corona-Zahlen wieder an - Schulen zeigen sich erneut als Treiber 23.07.2021: Long-Covid bei Kinder 05.08.2021: Schulen und der Schutz vor Corona: Heiße Luft statt sauberer Luft 24.08.2021: In den Schulen nehmen die Corona-Infektionen europaweit weiter rasch z 29.08.2021: Covid-19: Zentrale Rolle von Kindern und Jugendlichen 02.09.2021: Das Virus trifft vor allem Ungeimpfte und damit auch Kinder unter 12 Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. 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Feuerfest und anschmiegsam (Thu, 16 Sep 2021)
Preisgünstig: Sabyasachi Gaan nutzt Dampf aus einem handelsüblichen Schnellkochtopf, um Proben von Baumwollstoff flammhemmend auszurüsten. Bild: Empa Preisgünstig: Sabyasachi Gaan nutzt Dampf aus einem handelsüblichen Schnellkochtopf, um Proben von Baumwollstoff flammhemmend auszurüsten. Bild: Empa DMZ – WISSENSCHAFT ¦ Rainer Klose ¦                         Ein neues, an der Empa entwickeltes chemisches Verfahren macht aus Baumwolle ein schwer entflammbares Gewebe, das trotzdem die hautfreundlichen Eigenschaften von Baumwolle behält.   Herkömmliche flammhemmende Baumwolltextilien enthalten oft Rückstände von Formaldehyd und sind zudem unangenehm auf der Haut. Empa-Wissenschaftlern ist es gelungen, dieses Problem zu umgehen, indem sie ein physikalisch und chemisch unabhängiges Netzwerk im Inneren der Fasern schufen. So bleiben die positiven Eigenschaften der Baumwollfaser erhalten, die drei Viertel des weltweiten Bedarfs an Naturfasern in Kleidung und Heimtextilien ausmachen: Baumwolle ist hautfreundlich, weil sie erhebliche Mengen an Wasser aufnehmen kann und ein günstiges Mikroklima auf der Haut gewährleistet.   Für Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte ist die Schutzkleidung die wichtigste Barriere. Für solche Zwecke wird hauptsächlich Baumwolle als innere Textilschicht verwendet, die jedoch zusätzliche Eigenschaften benötigt: Sie muss etwa feuerfest sein oder vor biologischen Schadstoffen schützen. Dennoch sollte sie nicht wasserabweisend sein, weil dies ein unangenehmes Mikroklima schaffen würde. Diese zusätzlichen Eigenschaften können durch geeignete chemische Modifikationen in die Baumwollfasern «eingebaut» werden.   Dauerhaft aber toxisch «Bislang war es immer ein Kompromiss, Baumwolle feuerfest zu machen», sagt der Chemiker und Polymerexperte Sabyasachi Gaan aus der Empa-Abteilung «Advanced Fibers». Waschbeständige, flammhemmende Baumwolle wird in der Industrie durch die Behandlung des Gewebes mit Flammschutzmitteln hergestellt, die sich chemisch mit der Zellulose in der Baumwolle verbinden. Derzeit hat die Textilindustrie keine andere Wahl, als auf Formaldehyd basierende Chemikalien zu verwenden – und Formaldehyd gilt als krebserregend. Ein jahrzehntealtes Problem. Formaldehyd-basierte Flammschutzmittel sind zwar langlebig, haben aber weitere Nachteile: Die OH-Gruppen der Zellulose werden chemisch blockiert, was die Fähigkeit der Baumwolle, Wasser aufzunehmen, erheblich mindert, und zu einem unangenehmen Tragegefühl der Textilien führt.   Gaan kennt die Chemie der Baumwollfasern gut und hat an der Empa viele Jahre lang Flammschutzmittel auf Basis der Phosphorchemie entwickelt, die bereits in vielen industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Nun ist es ihm gelungen, einen eleganten und einfachen Weg zu finden, Phosphor in Form eines unabhängigen Netzwerks in der Baumwolle zu verankern.   Chemisches Netzwerk zwischen den Baumwollfasern Gaan und seine Forscherkollegen Rashid Nazir, Dambarudhar Parida und Joel Borgstädt, nutzten eine trifunktionale Phosphorverbindung (Trivinylphosphinoxid), die die Fähigkeit besitzt, nur mit bestimmten zugesetzten Molekülen (Stickstoffverbindungen wie Piperazin) zu reagieren und ein eigenes Netzwerk im Inneren der Baumwolle zu bilden. Dadurch wird die Baumwolle dauerhaft feuerbeständig, ohne die günstigen OH-Gruppen zu blockieren. Darüber hinaus ist das physikalische Phosphinoxid-Netzwerk auch noch hydrophil und nimmt zusätzlich Feuchtigkeit auf. Diese flammhemmende Ausrüstung enthält kein krebserregendes Formaldehyd, das vor allem die Textilarbeiter bei der Herstellung gefährden würde, und die Phosphinoxid-Netzwerke waschen sich auch nicht aus: Nach 50 Wäschen sind noch 95 Prozent des Flammschutznetzwerks im Gewebe vorhanden.   Um der an der Empa entwickelten flammhemmenden Baumwolle zusätzliche Schutzfunktionen zu verleihen, brachten die Forscher Silber-Nanopartikel in das Gewebe ein. Dies funktioniert in einem einstufigen Prozess zusammen mit der Erzeugung der Phosphinoxid-Netzwerke. Die Silber-Nanopartikel verleihen der Faser antimikrobielle Eigenschaften und überleben selbst 50 Waschgänge.   Eine Hightech-Lösung aus dem Schnellkochtopf «Wir haben einen einfachen Ansatz verwendet, um die Phosphinoxid-Netzwerke im Inneren der Zellulose zu fixieren», sagt Gaan. «Für unsere Laborexperimente haben wir die Baumwolle zunächst mit einer wässrigen Lösung von Phosphor- und Stickstoffverbindungen behandelt und anschliessend in einem handelsüblichen Schnellkochtopf gedämpft, um die Vernetzungsreaktion der Phosphor- und Stickstoffmoleküle zu erleichtern.» Der Anwendungsprozess ist mit den in der Textilindustrie bereits eingesetzten Behandlungsmaschinen kompatibel. «Das Dämpfen von Textilien nach dem Färben, Bedrucken und Veredeln ist ein normaler Schritt in der Textilindustrie. Es ist also keine zusätzliche Investition nötig, um unser Verfahren anzuwenden», so der Empa-Chemiker.   Inzwischen ist diese neu entwickelte Phosphorchemie und ihre Anwendung durch eine Patentanmeldung geschützt. «Es bleiben noch zwei wichtige Hürden», so Gaan. «Für die zukünftige Kommerzialisierung müssen wir einen geeigneten Chemikalienhersteller finden, der Trivinylphosphinoxid herstellen und liefern kann. Ausserdem muss Trivinylphosphinoxid noch in der EU-Chemikaliendatenbank REACH registriert werden, damit sie problemlos gehandelt und transportiert werden kann.»         Herausgeber Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt http://www.empa.ch  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. 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Ralff fragt... (Spälte und Gräben in der direkten Demokratie) (Thu, 16 Sep 2021)
DMZ –  LEBEN ¦ Ralff Waber ¦                                    KOLUMNE      Unser Land war doch schon immer ein wenig gespalten. Wie eigentlich die meisten andern Demokratien auch. Und Gräben gabs und gibt's genug. Stadt-Land Graben, Rösti Graben, Links-Rechts Graben, Arm-Reich Graben, Bildungsgraben ... und all die andern Leugner-Gräben. Doch irgendwie schaffte man es (immer wieder) in dieser eigentlich wunderbaren direkten Demokratie als Verlierer mit einem Resultat umzugehen und als Sieger nicht allzu sehr zu triumphieren.   Denn viele erkannten, dass zwischen den Gräben auch noch etwas da ist. Vielleicht gar etwas Verbindendes. Aber in diesen Tagen werde ich ab und zu etwas mutlos. Und Du ?     Seit 2021 finden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, in der «Mittelländischen» Woche für Woche einen Beitrag von Ralff Waber, Kult-Blogger aus Bern. Ralff denkt - Ralff fragt - Ralff schreibt.   Ralff ist freier Denker + Philosoph + lebensfroher bejahender Mensch Bass mit Spass Ralff denkt - kreuz und quer stellt Fragen gwundrig - offen - unvoreingenommen mal so und mal so Klischee- + Tabu-frei     Wir freuen uns, jeweils am Donnerstag an dieser Stelle unter dem Titel «Ralff fragt...» in der DMZ Mittelländischen Zeitung Ralff Waber einen festen Platz einzuräumen.   Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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DMZ - Satire in der Mittelländischen (Thu, 16 Sep 2021)
DMZ - SATIRE ¦  #nosatire               Grafiken, Bilder, Markennamen, Logos und Designs sind das geistige Eigentum von den jeweils genannten Künstlerinnen und Künstlern. Die jeweiligen Copyright-Inhaber behalten die Urheberrechte an diesen Materialien.         Wer eigene Beiträge im satirischen Bereich in unserer Zeitung veröffentlichen möchte, kann sich bei uns melden. > Kontakt Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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AT: Wiener Gesundheitsförderungskonferenz 2021 „Gesund leben in Corona-Zeiten“ – neue Denkanstöße und ausgezeichnete Praxis (Thu, 16 Sep 2021)
Foto von Zsolt Marton Unter Einhaltung der Corona-Regeln und heuer erstmalig auch online hat die Wiener Gesundheitsförderungskonferenz 2021 „Gesund leben in Corona-Zeiten“ stattgefunden. Fotograf: Zsolt Marton Foto von Zsolt Marton Unter Einhaltung der Corona-Regeln und heuer erstmalig auch online hat die Wiener Gesundheitsförderungskonferenz 2021 „Gesund leben in Corona-Zeiten“ stattgefunden. Fotograf: Zsolt Marton DMZ –  GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Markus Golla ¦   Foto von Zsolt Marton Unter Einhaltung der Corona-Regeln und heuer erstmalig auch online hat die Wiener Gesundheitsförderungskonferenz 2021 „Gesund leben in Corona-Zeiten“ stattgefunden. Fotograf: Zsolt Marton   Social Barbers, WERTVOLL, We Care! und weitere sieben „gesunde“ Projekte mit Wiener Gesundheitspreis prämiert und drei Medienpreise verliehen   Wien (OTS) – Ganz im Zeichen des Jahresschwerpunkts der Wiener Gesundheitsförderung – WiG „Gesund leben in Corona-Zeiten. Inspirationen für die Praxis der Gesundheitsförderung.“ stand die bereits zum siebenten Mal stattgefundene Wiener Gesundheitsförderungskonferenz und Verleihung des Wiener Gesundheitspreises im Wiener Rathaus am Dienstag, 14. September 2021. Die hochkarätige Veranstaltung wurde unter Einhaltung der Corona-Regeln und heuer erstmalig auch online angeboten. Der Wiener Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, Peter Hacker, betonte bereits im Vorfeld der Konferenz den entscheidenden Beitrag, welcher der Gesundheitsförderung im Hinblick auf die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen der Pandemie zukommt. „Corona verlangt uns allen viel ab. Wien hat die Corona-Pandemie als Millionenstadt bis jetzt gut gemeistert. Und dennoch führte und führt die Pandemie bei Wienerinnen und Wienern aus allen Gesellschaftsschichten und jeden Alters zu Sorgen und Ängsten. Es ist wichtig und richtig, sich schon jetzt damit zu beschäftigen“, so Stadtrat Hacker.   Der Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung – WiG, Dennis Beck, unterstrich in seiner Eröffnungsrede die vielfältigen Aspekte der Gesundheitsförderung. „Corona hat dazu geführt, dass wir uns privat, beruflich und als Gesellschaft auf eine völlig neue Situation einstellen mussten. Daher haben wir unsere heurige Wiener Gesundheitsförderungskonferenz unter den Schwerpunkt ‚Gesund leben in Corona-Zeiten‘ gestellt und wollen gemeinsam mit renommierten Expertinnen und Experten neue Denkanstöße geben und gelungene Beispiele aus der Wiener Praxis auszeichnen“, erklärte WiG-Geschäftsführer Beck.   Inspirationen für die Praxis der Gesundheitsförderung Unter dem Titel „Gesund leben in Corona-Zeiten. Inspirationen für die Praxis der Gesundheitsförderung.“ widmete sich die Konferenz aktuellen, brennenden Fragen: Wie gehen wir als Einzelne damit um und welche Bewältigungsstrategien entwickeln wir? Wie wirken sich die Veränderungen auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen aus? Welche neuen Kompetenzen brauchen wir als Gesellschaft, um stark in die Zukunft gehen zu können? Antworten lieferten die drei hochkarätigen Vortragende Ha Vinh Tho, Armin Nassehi und Regula Stämpfli.   „Glücksbeauftragter” Ha Vinh Tho gab in seinem Vortrag einen Einblick in die wesentlichen „Glückskompetenzen“ und zeigte, wie diese geübt werden können, um ein glücklicheres – und in der Folge auch ein gesünderes – Leben zu führen. Wie die Pandemie in gesellschaftliche Routinen eingreift, erklärte Soziologe Armin Nassehi. In seinem Referat stellte er das Alltagsleben der Menschen in den Fokus, welches – je nach sozialer Lage – sehr unterschiedlich von der Pandemie betroffen war und ist. Politphilosophin Regula Stämpfli ging der Frage nach, wie wir im Zeichen der Pandemie arbeiten und leben. Sie beleuchtete dabei die Digitalisierung, Erwerbs- und Care Arbeit sowie deren Auswirkungen auf die individuelle und gesellschaftliche Gesundheit.   Wiener Gesundheitspreis 2021 – Gesund sein und gesund bleiben in Corona-Zeiten! Wie das gelingt, zeigen jene Projekte und journalistischen Beiträge, die im Rahmen der Konferenz mit dem Wiener Gesundheitspreis 2021 ausgezeichnet wurden. Kurt Wagner, Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Gesundheit, Soziales und Sport und Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, überreichten die Preise.   Die erstplatzierten Sieger-Projekte sind: „Social Barbers“ in der Kategorie „Gesund in Grätzel und Bezirk“, „WERTVOLL – Mädchen im Blickpunkt“ in der Kategorie „Gesund in Einrichtungen und Organisationen“ sowie „We care!“ zum heurigen Jahresschwerpunkt „Gesund leben in Corona-Zeiten“. Insgesamt wurden heuer 10 Projekte in drei Kategorien ausgezeichnet – in der Kategorie „Gesund in Einrichtungen und Organisationen“ gab es zwei dritte Preise. Zum Jahresschwerpunkt wurden auch drei gleichwertige Medienpreise vergeben. Die SiegerInnen jeder Kategorie erhielten 2.000 Euro, die Zweitplatzierten 1.500 Euro und die Drittplatzierten 1.000 Euro. Mit jeweils 500 Euro waren die drei Medienpreise dotiert.   Alle PreisträgerInnen im Überblick: Kategorie: Gesund in Grätzel und Bezirk 1. Preis: Social Barbers Männergesundheitszentrum MEN 2. Preis: Vienna Hobby Lobby – Kein Bock auf Couch Vienna Hobby Lobby 3. Preis: Tröpferlbad 2.0 MA 59 – Marktamt Wien   Kategorie: Gesund in Einrichtungen und Organisationen 1. Preis: WERTVOLL – Mädchen im Blickpunkt Frauengesundheitszentrum FEM Süd 2. Preis: Regenbogen überm KWP Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser 3. Preis: Am Laufen(den) bleiben Sonderschule für Kinder mit erhöhtem Lernbedarf 3. Preis: Kollegiale Hilfe (KoHi) – Psychische Erste Hilfe durch KollegInnen in der Klinik Hietzing Wiener Gesundheitsverbund – Klinik Hietzing   Kategorie: GESUND LEBEN IN CORONA-ZEITEN (Jahresschwerpunkt 2021) 1. Preis: We care! Suchthilfe Wien 2. Preis: Sam & Rita – Corona Spezial. Corona kinderleicht erklärt Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs 3. Preis: CARTOON Medizinische Universität Wien   Gleichwertige MEDIENPREISE zum Jahresschwerpunkt (in alphabetischer Reihenfolge der PreisträgerInnen): Burnout mit 16 Artikel von Delna Antia-Tatic, erschienen im Magazin biber Corona – 10 Chancen der Krise Artikel von Mag.a Sabine Stehrer, erschienen im Magazin Medizin Populär Frauengesundheit und Corona Sammelband vom Büro für Frauengesundheit und Gesundheitsziele in der MA 24 – Strategische Gesundheitsversorgung der Stadt Wien   Fotogalerie Credit: WiG/Zsolt Marton  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Corona Dossier (Thu, 16 Sep 2021)
DMZ – WISSEN ¦ GESUNDHEIT ¦ MEDIZIN ¦ INTERNATIONAL ¦   Weltweit haben sich mehr als 210 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Über 4.5 Millionen Menschen sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.   Bei SRFnews finden Sie die Fallzahlen weltweit, die Liste der Risikoländer und eine Übersichtskarte der Regionen Europas mit den Fallzahlen und den Hospitalisationen. Fallzahlen Liechtenstein, Schweiz, Deutschland & Österreich Schweiz / Liechtenstein Schweiz /Liechtenstein Deutschland Deutschland Österreich Österreich
Linkliste Corona-Artikel   CH: Bundesrat startet vorsorglich eine Konsultation zur Ausdehnung der Zertifikatspflicht Impfdiskussionen offenbaren Teile unserer Gesellschaft In den Schulen nehmen die Corona-Infektionen europaweit weiter rasch zu Hypothetische Skandal-Schlagzeile: "Die Hälfte aller Infizierten ist geimpft!!" 60 Prozent hatten schon Streit wegen Corona - Verursacher sind selbsternannte "Querdenker", Impfskeptiker, Massnahmenkritiker Gewonnener Nutzen dank Forschung an Viren überwiegt stets die damit einhergehenden Risiken Wissenschafter mahnen zu einer höheren Impfquote - auch bei Kindern und Jugendlichen Impfgegner - Dummheit ist unbewusste Unwissenheit Kontroverse mit einem Pandemieleugner "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Covid-19: Wissenschaftliches Update, 20. Juli 2021 Zusammenfassung Covid-19: Faktencheck - Impftote Covid 19 - Therapie so früh wie möglich, Prof. Paul R. Vogt erklärt im Film seinen Standpunkt Schweizer Marken in der Pandemie – Pranger oder Podest?  "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Faktencheck Covid-Impfung DE: Die fünf häufigsten neurologischen Folgen von COVID-19 DE: Gutenberg COVID-19 Studie veröffentlicht erste Ergebnisse AT: COVID-19-Impfung für Lungenkrebspatienten* dringend empfohlen Gesundheit / Wissen Update - Chaotische Covid-Situation an der OS Tafers / FR Verdachtsmeldungen von unerwünschten Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz Covid-19 - Die "Experten", die bisher irrten, auf einen Blick Keine Chance für Coronaleugner - DAS UPDATE - Sämtliche "Thesen" von Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Jebsen widerlegt Covid-19 - Der Mensch ist ein mit Vernunft begabtes Tier, das immer die Geduld verliert, wenn es der Vernunft gemäss handeln soll „Das zweite Mal hatte ich Angst um mein Leben“ Covid-19 - Tatsachenbericht - Back to the roots Covid-19 - Wie der Staat, versagt auch ein Teil des Schweizer Volkes Studie - Rauchen steigert offenbar COVID-19-Risiken Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt Covid-19 schädigt Gefässe, auch im Gehirn Covid-19 - Das Totalversagen der Schweizer Politik Schweiz - Covid-19: Zwei Proben mit Variante aus Südafrika entdeckt Schweiz - Armee-Logistik steht für Covid-19-Impfstoffe bereit Covid-19-"Laien" Streeck, Gassen und Schmidt-Chanasit melden sich zu Wort und gaukeln Einigkeit vor - Ärzte stellen sich klar gegen das Trio Schweiz - Covid-19-Impfstrategie: Besonders gefährdete Personen sollen zuerst geimpft werden   COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Riesige Reichweite Der Gastkommentar und die Veröffentlichung des Manuskriptes "COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt vom 7.4.2020 in unserer Zeitung findet international riesige Beachtung und Zustimmung.   In den ersten beiden Tagen wurde der Artikel bereits über 350'000 mal gelesen und tausendfach geteilt. Bis Ende 2020 wurde der Artikel über 12 Mio mal angeklickt. Wir haben deshalb bei Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt nachgefragt und 10 Fragen gestellt, die aktuell im Raum stehen. Ein Summary ist in Arbeit....  .............................................................................................................. Original (07.04.2020) - COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Interview in german (09.04.2020) English (18.04.2020) - COVID-19 – an interim review or an analysis on the ethics, the medical facts as well as the current and future political decisions  Espanol (18.04.2020) - OVID-19 - una revisión a medio plazo o análisis de la moral, los hechos médicos y las decisiones políticas actuales y futuras COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt (20.04.2020) "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt  Covid 19 Film - Therapie so früh wie möglich, Prof. Paul R. Vogt erklärt im Film seinen Standpunkt "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Impfung und Covid19   Frau Dr. Sylvia Nanz (Country Medical Director Pfizer Corporation Austria)   Im Interview       Sind Gesichtsmasken für Kinder unbedenklich?   Im Netz zirkulieren weit reichende Warnungen vor dem Gebrauch von Mund-Nasen-Masken durch Kinder.   Die Gesichtsmasken könnten gesundheitsschädlich sein...     Corona-Impfungen im Faktencheck Masken gehören nicht an das Kinn oder Handgelenk - Wie Sie die Masken richtig verwenden DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ AA ¦  Die korrekte Verwendung von Hygienemasken - Das Wichtigste in Kürze.     Märchen ist widerlegt - Menschen sterben "an" Corona - nicht "mit" Deutsche Pathologenverbände veröffentlichen Ergebnisse ihrer Obduktionen von Covid-19-Patienten. Die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit die Todesursache.     Kinder gelten nicht als Pandemietreiber – obwohl die Fakten auf Anderes schliessen lassen Die Corona-Lage an den Schulen spitzt sich zu: Hunderttausende Schülerinnen und Schüler befinden sich in Quarantäne.      Schulen sind Treiber der Pandemie! Konsequenzen müssen folgen! DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Walter Fürst ¦ Schulen gehören durchaus zu den relevanten „Infektionsumfeldern“. Studien und Fakten, sowie Zahlen wurden bisher leider von den Verantwortlichen unter den Tisch gekehrt.      Restaurants gehören auch dazu Wie kann sich vor einer Erkrankung schützen, eine der häufigsten Fragen in den letzten Monaten? An welchen Orten muss man besonders vorsichtig sein.     Studie - Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen  Antisoziale Merkmale, insbesondere ein niedrigeres Maß an Empathie und ein höheres Maß bei den Werten für Gefühllosigkeit, Täuschung und Risikobereitschaft, standen in direktem Zusammenhang mit einer geringeren Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen.     Der Sinn und der Unsinn von “Mutationsdebatten” DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Dirk Specht ¦ KOMMENTAR Über Mutationen wird seit Beginn der Covid-19 Pandemie debattiert. Natürlich. Auch das. Wie über alle Themen aus der Epidemiologie.     Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt  Die Covid-19 - Variante B.1.1.7 wurde bereits in etlichen Ländern inzwischen nachgewiesen, jetzt auch mehrfach in Schweiz.         Es wird Zeit, Gastrosuisse und Gewerbeverband auf die Plätze zu verweisen Das Dauergejammere diverser Wirtschafts- und Sportverbände ist kaum auszuhalten. Besonders Gastrosuisse und der SVG (Schweizerischer Gewerbeverband) tun sich besonders negativ hervor.     DMZ – BILDUNG / WISSENSCHAFT ¦  Autoren: Markus Golla ¦ Walter Fürst ¦ Daniel Birkhofer ¦ Eine Analyse   Die Thesen vermeintlicher Experten, dass alles nicht so schlimm sei, dass es gar keine Pandemie gebe, verunsichern viele Menschen und lassen sie an wichtigen Maßnahmen zweifeln, um das Coronavirus SARS-CoV-2 noch einzudämmen. Doch Besserwisser und Leugner gibt es in jeder Krise. Wir sollten sie einfach links liegen lassen, anstatt sie zu sharen und zu liken. So verlockend das auch ist, sie können uns nicht weiterhelfen, auch wenn sie vielen von uns so kompetent und überzeugend erscheinen. Das sind nur Äusserlichkeiten, auf die wir hereinfallen.   "In den sozialen Medien und mittlerweile auch auf der Strasse formiert sich in Sachen Corona gerade eine Allianz des Schwachsinns. In Teilen gewaltbereit. C-Prominente mit Sehnsucht nach Aufmerksamkeit machen mit." Christian Stöcker, Journalist   Fake-News Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie und zu SARS-CoV-2, in Teilen als „Corona-Mythen“ oder „Corona-Lügen“ bezeichnet, werden seit dem Ausbruch der Krankheit COVID-19 vor allem in sozialen Medien verbreitet. Sie umfassen Falschmeldungen, Fake News, pseudowissenschaftliche Gesundheitstipps, Desinformation und Verschwörungstheorien zu allen Aspekten der Krankheit. Zu ihren Verbreitern gehören verschiedene verschwörungstheoretisch orientierte Gruppen und Personen, Antisemiten, Rechtsextremisten, Esoteriker, Impfgegner, Religionsvertreter, Geschäftemacher, einige Staatsregierungen und Staatsmedien, aber auch verunsicherte Einzelpersonen. Sie berufen sich zum Teil auch auf legitime wissenschaftliche Minderheitenmeinungen; Vorschub wurde aber auch durch eine relative wissenschaftliche Unkenntnis angesichts eines neuen, bisher unbekannten Virus geleistet. Endlich werden international auch Strafverfolgungsbehörden aktiv, die die Verbreitung dieser Straftaten verfolgen.   Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten Die Verantwortung, die den Ärztinnen und Ärzten in solchen Situationen zuwächst, ist eine, die wir aus dem ärztlichen Beruf sehr gut kennen: Es geht darum, im Arzt-Patienten-Verhältnis in Entscheidungssituationen für den Patienten Mitverantwortung zu übernehmen. Dementsprechend ist der Arzt auch für die Folgen dessen, was er rät, mitverantwortlich. Das sollte auch dann die Richtschnur sein, wenn man sich in einer solchen übergeordneten öffentlichen Debatte äussert.   "Aus ärztlicher Perspektive kann ich mich auf keinen Fall gegen gesetzlich verbindliche Richtlinien stellen und Menschen davor warnen, ein Infektionsschutzgesetz zu befolgen, das in strukturierter Art und Weise versucht, den aktuellen Erkenntnistand zusammenzutragen. Als Person kann ich sagen, ich befolge keine Hygieneregeln, da bin ich frei – davon abgesehen, dass das dann vielleicht sanktioniert wird. Aber als Berufszugehöriger kann ich das sicherlich nicht tun."Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel   Verschwörungsgerüchte sind leider nicht nur komisch Verschwörungsmythen haben fast immer einen politischen Aspekt. Sie verunsichern und destabilisieren das Vertrauen in die Verantwortlichen. Die Sozialwissenschaftlerin Nora Pösl, Ruhr-Universität Bochum, stellt einen Zusammenhang her zwischen dem Glauben an sogenannte alternative Heilmethoden und dem Einstieg in unwissenschaftliche, simplifizierende Weltanschauungen. Nebenwirkungen von Behandlungen würden als absichtsvolles Handeln der Pharmaindustrie konstruiert.   Eine prinzipielle Wissenschaftsfeindlichkeit könne den Glauben an Fake-News und populistische Welterklärungsmodelle befördern, was wiederum anknüpfungsfähig an rechte Ideologien sei. Die Gemeinsamkeiten: einfache Erklärungen für komplexe Probleme, die auf einem Gut-Böse-Dualismus, einem Sündenbock und der Abgrenzung von wissenschaftlichen Methoden beruhen. Spätestens an dieser Stelle muss sich eine Ärzteschaft fragen, inwieweit sie dem Treiben, das ihren Berufsstand belastet, zuschauen möchte.   Erste Freistellungen und Kündigungen von Ärzten mit Falschaussagen In der Schweiz hat man aktuell (14.8.2020 -  wir berichteten) der Amtsarzt per sofort freigestellt, ebenso sein Arbeitgeber Medbase entliess Schregel. Nach einem Artikel über seine streitbaren Äusserungen in Sachen Corona teilte der Wattwiler Amtsarzt Rainer Schregel aus und griff eine Tagblatt-Journalistin persönlich an. Dies nach ihrem Artikel über den Auftritt von Rainer Schregel bei Stricker.TV, teilt AfD- und Verschwörungstheorien. Es wird also bereits richtig reagiert bei Ärzteschaften. Die Ärztekammer Hamburg findet es wenig hilfreich, wenn sich einzelne Ärztinnen oder Ärzte mit persönlichen Meinungsäusserungen hervortun, denen jegliche Evidenz fehlt.   Die Ärztekammer Schleswig-Holstein wird deutlicher: Selbstverständlich bestünde in Deutschland Meinungsfreiheit, auch für Ärztinnen und Ärzte. Da ihren Worten jedoch besonders viel Vertrauen entgegengebracht wird, müsse die persönliche Meinung erkennbar von der Ausübung der ärztlichen Tätigkeit abgegrenzt sein. Der Patient dürfe durch das Ausleben persönlicher Weltanschauungen des Arztes keinesfalls Schaden erleiden, sei es durch Ablehnung anerkannter Hygiene- und Schutzmassnahmen seitens des Arztes oder Attestausstellungen ohne vorherige Untersuchung. Das wäre nicht hinnehmbar und verstosse gegen ärztliche Kodizes. Die Kammern stünden bundesweit dazu im diskursiven Austausch.   Verschwörerärzte an Podiumsdiskussion «Pro und Contra Corona-Pandemie» ist der Titel der Podiumsdiskussion vom 14.8.2020 auf dem Schlossplatz in Aarau, ein Anlass der "Lösungs-Orientierten Volksbewegung" (LOVB). Dabei sollten gemäss Einladung grundsätzliche Fragen diskutiert und alle Meinungen zu Wort kommen. Darunter waren vor allem Leute, die gar in Abrede stellen, dass das Corona-Virus überhaupt existiert und eine Manipulation der Regierenden und der Wissenschaftler dahinter sehen wollen. Einer davon ist der deutsche Unternehmer Samuel Eckert, der seine Anhänger via Youtube und an Demonstrationen einschwört, sich zu erheben gegen das Corona-Regime. Björn Riggenbach, Arzt aus Neuenburg und der mittlerweile entlassene Amtsarzt Rainer Schregel waren ebenfalls zugegen und warteten einmal mehr mit unbelegbaren, bzw. längst widerlegten Beispielen auf. Ein Anlass übrigens, der an Unprofessionalität kaum zu überbieten war. Nebst der Einseitigkeit und Pro Verschwörer - Haltung der Veranstalter und der beiden schlechten ModeratorInnen, versuchte sich der Verschwörungstheoretiker und Esotheriker Roger Bittel, mit seinem Youtube-Kanal (als Produzent der Aufnahmen des Podiums) als Märtyrer hervorzutun, in dem er eine vor Eigenlob triefenden Ansprache an das Publikum richtete.   Die Aggressionen aus dem Publikum (es waren fast ausschliesslich Corona-Leugnerinnen und -leugner anwesend) waren unüberhörbar. Die Argumente hohle Phrasen. Es ist offensichtlich geworden, dass diese Leute vermeintlichen Experten bloss nach dem Mund reden und sich leider keine eigene Meinung bilden oder vielleicht bilden können.   Arzt ist nicht gleich Experte Während der Corona-Krise meldeten sich immer wieder Ärzte zu Wort - in Medien, gerne auch auf Youtube (weil es sonst niemand hören oder lesen will). Doch kaum einer von ihnen ist ein Experte für Pandemien. Nun meldete sich ein bayerischer Arzt zu Wort. Dr. Daniel Schölz forderte in seinem Aufruf von seinen Ärztekolleginnen und -kollegen: Allgemeinmediziner sollten sich nicht als Virologen aufspielen. Er sagt seinen Kollegen, dass er auch Arzt sei. Dass er sich jetzt auch hinstellen könnte, blasiert irgend einen Mist über SARS-COV-2 von sich geben und sein Ego polieren, bis es transparent ist. Es gebe ein paar Kollegoiden , die so was machen würden. Und die Leute würden denen wie die Lemminge folgen, weil sie "doch Ärzte sind.   "Allgemeinärzte haben recht viel Ahnung von sehr vielen Gebieten, aber auch eben kein Expertenwissen. Und auch die tun gut daran, wenn sie verantwortungsvoll handeln, die Patienten zu Spezialisten zu schicken." Dr. Daniel Schölz   Die Ärztekammern sollten auf die Instrumentalisierung des Berufsstandes im Rahmen der Coronaproteste reagieren. Denn die Rolle von Ärztinnen und Ärzten, die eine Ablehnung der Coronamassnahmen politisieren, ist kritisch zu sehen. Dazu hat Medical Tribune mit Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel ein Interview veröffentlicht.   Auch Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter sieht es so: "Je nach zugrundeliegenden Hauptinteressen geht dabei vergessen, dass Labor-Diagnostik stets ein Bestandteil der gesamten ärztlichen Diagnosekunst ist. Deswegen: man frage stets die Ärzte an der Front! Dann wird es für diese Herren schnell einmal peinlich. Aber eben, es reicht für das Volk, angeblich plausibel und glaubwürdig argumentieren zu können. Aber eben, an der Spitze der medizinischen Forschung stehen ganz andere Kaliber."   Letzten Endes haben wir es meistens mit Medizinern zu tun, die über eine medizinische Ausbildung verfügen und Ahnung haben, aber auf einem gefährlichen Niveau stehen geblieben sind, sich nicht auf dem Niveau der aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Evaluationen befinden.  Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter   "Wenn nun eine Pandemie wie SARS-CoV-2 ausbricht, wo drastische Schutzmassnahmen getroffen werden müssen, in unglaublich wissenschaftlicher Schnelligkeit Evaluationen und Lösungen eingefordert werden, dann treffen diese 2 Welten knallhart aufeinander, wo diese ignoranten und arroganten Leistungserbringer ansonsten im sonst normalen Tempo von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen langsam vorbereitet werden können. So treffen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse brutal hart auf eingerostetes medizinisches altes Gedankengut. Alles geht viel zu schnell, ohne eben die normale medizinisch-Wissenschaftliche ansonsten gewohnte Evaluation im gewohnten Rahmen abzuwarten, bis die medizinischen Standesgesellschaften auf internationaler und nationaler Ebene die Status Quo Empfehlungen für die Praxis aussprechen."   Verschwörergruppe von Ärzten und Homöopathen Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ hat Anfang August eine Videokonferenz auf Youtube veröffentlicht. Ein Ausschnitt des Videos kursiert nun in den Sozialen Netzwerken. Er enthält teils irreführende Behauptungen zu Gesichtsmasken, PCR-Tests und einem möglichen Covid-19-Impfstoff. Wider Ärzte und keine Experten, die krude Behauptungen verbreiten.   Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ verbreitet in einem Video irreführende Behauptungen zum Tragen von Masken, PCR-Tests und einem möglichen Impfstoff gegen Covid-19. Das originale Video haben die „Ärzte für Aufklärung“ am 5. August auf ihrem Youtube-Kanal hochgeladen. Es ist insgesamt mehr als 17 Minuten lang.   Das Video zeigt Gründer der Initiative „Ärzte für Aufklärung“, die in den vergangenen Wochen durch Kritik an den Corona-Massnahmen aufgefallen ist: Olav Müller-Liebenau, Heiko Schöning und Walter Weber (von links nach rechts, Minute 01:13 im Originalvideo). In der Kurzfassung auf Facebook äussert sich vor allem Walter Weber.   "Walter Weber ist nach eigenen Angaben auf dem Gebiet der Psychosomatik und Krebstherapie tätig und vertritt eine Theorie, nach der Gesundheit vor allem von der „Harmonie von Körper und Seele“ abhängt. Marc Fiddike ist nach eigenen Angaben Hausarzt und Homöopath, und auch Olav Müller-Liebenau ist laut Einträgen in Ärzte-Datenbanken praktischer Arzt, spezialisiert auf Naturheilverfahren." Also keine Wissenschaftler oder Virenexperten.   Homöopathie Bis heute existiert weder ein formaler, reproduzierbarer Nachweis noch eine akzeptable naturwissenschaftliche Begründung für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel, die über den Placebo-Effekt hinausgeht. Von der wissenschaftlichen Medizin wird die Homöopathie daher als pharmakologisch wirkungslose, in einigen Fällen sogar riskante Behandlung abgelehnt. Der Homöopathie wird diesbezüglich vorgeworfen, nicht in angemessener Weise auf diese Befunde zu reagieren. Es fehle an Systematizität. Homöopathie wird deshalb als Pseudowissenschaft angesehen.   Verschwörungstheoretiker von Nebenan Es irritiert auch, wenn man mit einem Mal Verschwörungstheorien von Personen hört, denen man das nie zugetraut hätte: von Verwandten, Bekannten, Nachbarn, Kollegen. Menschen, die man bisher für vernünftige, aufgeklärte Demokraten hielt. Und plötzlich schicken sie über Whatsapp angebliche „Beweise“, wonach ein Coronavirus gar nicht existiere. Dass alle Abstandsregeln bloss Panikmache seien und dahinter ein teuflischer Plan geheimer Mächte stecke. Wieso auf einmal? Bislang gibt es kaum wissenschaftliche Studien darüber, welche Menschen empfänglich für Verschwörungstheorien sind. Klar ist: Männer sind gefährdeter als Frauen. Und es trifft sie vor allem in Lebensphasen, in denen sie sich vor Isolation, der Einengung persönlicher Freiheiten und Kontrollverlust fürchten.   "Nichts ist wie es scheint. Zufälle gibt es nicht. Und: Alles hängt mit allem zusammen. Das sind die drei wichtigsten Merkmale von Verschwörungstheorien. In Zeiten der Corona-Pandemie haben ausgeklügelte Theorien über den angeblichen Ursprung des Virus und die angeblichen Drahtzieher hinter der Pandemie Hochkonjunktur." Prof. Dr. Michael Butter   Wir haben Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP, gefragt, in wiefern das gefährlich sein kann oder welcher Schaden sensible Menschen dabei nehmen, die auf solche Theorien hereinfallen. Ausserdem wollten wir wissen wie es dem Umfeld dabei gehen kann, das ohnmächtig zusehen muss wie ihnen ein Mensch entgleitet. Letztlich die Frage, ob Verschwörungstheorien, Bewegung gar mit Sekten vergleichbar ist.   Gefährlichkeit Der Frage nach dem Potential einer – wie auch immer sich äussernden – Gefahr bzw. Gefährlichkeit hat man sich mit einer gewissen Vorsicht anzunähern. Gefährlich wird es insbesondere dann, wenn AnhängerInnen von Verschwörungstheorien aus dem «Schatten der Verbalisierungen» heraustreten und mittels militanten und somit handfesten Massnahmen konkrete Handlungs-Taten folgen lassen; umgekehrt sind die auf dem verbalen Niveau platzierten und verbleibenden Äusserungen zwar fragwürdig bis dumm, sie verfolgen aber dann eher den Charakter einer Art «Psychohygiene». Ebenfalls beachtenswert ist aber auch der Aspekt der «Stellvertretungshandlungen» und der sozialen Übertragung. Diejenigen Kräfte also, welche z.B. Konformismus unkritisch fördern und damit Individuen in einer anonymisierten Gruppe aufgehen lassen; das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl.   Sensibilität Sensibilität unter der Annahme einer Kontinuumsbetrachtung (kaum sensibel bis hochsensibel) kann bedeuten, dass vor allem kaum sensible Menschen eher bereit sind, irgendwelchen Verschwörungstheorien unkritisch nachzueifern; bei hochsensiblen Menschen ist bekannt, dass sie psychisch sehr darunter leiden können, wenn sie selber keine oder zu geringe eigene Bewältigungs- und Umgangsstrategien haben, um Verschwörungstheorien widerstehen und damit in eine «gesunde Distanz» zu diesen zu treten vermögen. Die Frage eines Schädigungsgrades ist zufolge dessen eher schwierig zu beantworten, weil verschiedene personale (z.B. Naivität oder unreflektierte Gutgläubigkeit) und situative Faktoren (z.B. Gruppendruck, Grad der Konformitätsbereitschaft) jeweils eine Rolle spielen im konkreten Umgang mit der Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien und damit – je nach Ausprägung – sowohl eine Rolle als Stressor oder aber auch als Ressource bilden können.   "Das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl." Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP   Umfeld Jedes Umfeld spielt immer eine zentrale Rolle als eine Art Referenzpunkt für jeden Menschen. Wenn also das Umfeld sogenannt «unsicher» wirkt oder sich als ohnmächtig repräsentiert, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese «Unsicherheitsüberzeugungen» auf AnhängerInnen von Verschwörungstheorien übertragen werden können. Die Vorbildfunktion und vor allem aber auch -wirkung ist eine entscheidende Komponente im Aufbau und auch der Zementierung von Überzeugungen und Menschenbildern. Wer gelernt hat, dass es ein «So ist es und nicht anders» gibt, wird diese Haltung der Rigidität und der Ausgeschlossenheit von weiteren Möglichkeiten tendenziell übernehmen, wenn nicht andere Rollenmodelle Alternativen dazu überzeugend aufzuzeigen vermögen. Menschen trachten immer so gut wie möglich danach, Kohärenz/Stimmigkeit bei sich selber und ihrer Umwelt zu erreichen und dies kann sich auch in der Möglichkeit äussern, sich Erklärungen, Argumenten oder vermeintlichen Wahrheiten hinzugeben, die aber schlichtweg keine sind; die Hauptsache ist, dass die Stimmigkeit so hergestellt werden kann.   Sekte? Der Vergleich zu Sekten oder anderen rigide auftretenden Bewegungen ist insofern gegeben, als dass so etwas beobachtbar und vorherrschend zu sein scheint, wie «Abschottungsmechanismen» gegenüber nicht-verschwörungstheoriekonformen Äusserungen oder der Selbstüberhöhung der eigenen Theorien oder den Nicht-Zugehörigen mit Untergang zu drohen oder diese zu Entpersonalisieren bzw. «schlecht zu reden» und Bagatellisierungsäusserungen. Sind die entsprechenden Communities verbindlicher organisiert, so bestehen durchaus «Bestrafungssysteme» und «-rituale» für abtrünnige Mitglieder; der Zugehörigkeits-Code unterliegt einer hohen sozialen Kontrolle und erhöht damit den psychischen Druck eines Individuums einer solchen Gruppierung stark; das Gefühl «den Rest der Welt gegen sich zu haben» ist eine grosse Beeinflussungs- und damit Konformismus förderliche Grösse, die in solchen Organisationen bewusst initiiert werden (man hat sich unterzuordnen um jeden Preis). Das Kollektiv wird dannzumal als höherwertig eingestuft als das Individuum; das Gefügigmachen wird als «normal» und systemerhaltend erachtet. Solche organisationalen Haltungen und Menschenbilder sind also eine Gefahr für Individuen, die sich kaum getrauen eine eigenen Meinung aufzubauen und diese auch argumentativ zu vertreten.    Covid19 – Widerlegte Youtube Videos  zusammengestellt von Markus Golla (Stand 13.8.2020)   NEU: Faktencheckliste auf Mimikama NEU: Faktencheckliste auf Correctiv NEU: Faktencheckliste auf APA NEU: Faktencheckliste auf ZDF NEU: Faktenchekliste auf Meduni Wien NEU: Artikelliste aller Presseaussendungen Da die Fülle der Videos im Netz mittlerweile unüberschaubar sind, haben wir einige Videos mit den entsprechenden Gegenüberstellungen zusammengefasst. Wir erweitern gerne diese Liste, sollte hierfür der Bedarf entstehen. Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck SPIEGEL zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck BR24 zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Welt.de zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Correctiv zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck NZZ zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Focus zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ARD zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ZDF zu Dr. Wolfgang Wodarg Artikel Die Zeit zu Dr. Wolfgang Wodarg Auszug: „Die Behauptung, dass die jetzigen Quarantäne Maßnahmen unsinnig und übertrieben sind, lässt sich nicht bestätigen. Sämtliche bisherigen Statistiken, Auswertungen und Aussagen von anderen Fachleuten zeigen recht deutlich, dass es im Gegenteil gefährlich ist, SARS-CoV-2 zu unterschätzen.“ (MIMIKAMA) Faktencheck MIMIKAMA zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF 2 zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck SWR3 zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Pharmazeutische Zeitung zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Deutsche Presseagentur  zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Scienceblog  zu Prof. Sucharit Bhakdi Auszug: „Mediziner Bhakdi unterschätzt Gefährlichkeit des Coronavirus“ (Deutsche Presseagentur) Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck Norddeutscher Rundfunk zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck ZDF zu Dr. Claus Köhnlein Bericht Frankfurter Allgemeine zu Dr. Claus Köhnlein Auszug: „Der Arzt ist in gewissen Kreisen keine unbekannte Person: Bereits in der Vergangenheit bestritt er vehement die Entstehung von AIDS, eine HIV-Infektion habe damit gar nichts zu tun. Seiner Meinung nach führt der Konsum von Drogen, Medikamenteneinnahme, Anwesenheit von Pestiziden und Schwermetallen, Mangelernährung, Luftverschmutzung oder nur Stress zu der Erkrankung.“   Kritik an Studie  Zeit.de zu Dr. Hendrik Streeck Kritik an Studie  Focus zu Dr. Hendrik Streeck Nachfragen an Studie  Welt.de  zu Dr. Hendrik Streeck Auszug: „Unplausible Zahlen und nicht aufs ganze Land übertragbar: Fachleute zweifeln an der Aussagekraft der Heinsberg-Studie. Sie gebe keinen Anlass, Kontaktsperren zu lockern.“ Faktencheck MIMIKAMA zu Heiko Schrang Artikel von Zeit online über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Meditieren, heilen, Juden hassen“ Artikel von Deutschlandfunk über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Rechte Esoterik“ Artikel von Fokus über Heiko Schrang zum Thema „Rechte Esoteriker verbreiten Antisemitismus im Internet“ Auszug:“ Die Schlussfolgerung, dass es sich bei dem hypothetischen Szenario in Wirklichkeit um einen großen Plan für wasauchimmer handelt, ist in sehr vielen Punkten einfach nur unhaltbar und exakt das, wie es anfangs bereits genannt wurde: eine Verschwörungstheorie eines Mannes, der hauptsächlich auf Youtube, esoterischen Seiten und teils auch rechtsgerichteten Seiten sein Publikum findet.“ (MIMIKAMA) Artikel von Salzburger Nachrichten über Ernst Wolff Artikel von Tiroler Tageszeitung über Ernst Wolff Kritik von Bell Tower über Ernst Wolff  Auszug:“Laut Brodnig handelt es sich dabei um vielfach „unbelegte Meinungen und Spekulationen, die aber enorme Aufmerksamkeit auf sich ziehen“. (Salzburger Nachrichten) Artikel vom Standard über Dr. Michael Spitzbart Artikel von Correktiv über Dr. Michael Spitzbart Artikel von T-Online über Dr. Michael Spitzbart Auszug:“ Der Salzburger Arzt Michael Spitzbart verkündet in einem Facebook-Posting recht vollmundig: „Vitamin C tötet Viren höchst effektiv ab.“ In China seien die Neuinfektionen zurückgegangen, weil die Chinesen 50 Tonnen hochdosiertes Vitamin C verteilt hätten.“Wir distanzieren uns entschieden von den geposteten Aussagen des Mitarbeiters und halten ausdrücklich fest, dass die genannten Behandlungsformen nie innerhalb der Caritas zur Anwendung gekommen sind.“ (Standard) Artikel von Huffpost über Dr. Rashid Buttar (Video wurde vom Netz genommen – 6.5.) Artikel von Science the wire zur Aussage von Prof. Luc Montagnier Kritik von Health Feedback zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Kritik von European Scientist zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Psiram.com über Prof. Luc Montagnier Faktencheck von Correktiv zu Stefan Homburg Faktencheck von Osnabrücker Zeitung Faktencheck von ZDF Faktencheck von ZDF zu Ken Jebsen Faktencheck von T-Online zu Ken Jebsen Gegenüberstellung zu den Videos von Ken Jebsen ARTIKEL ZU BILL GATES & der Coronavirus Bill Gates finanzierte Das PIRBRIGHT Institute, Das ein Patent auf das Coronavirus besitzt Faktenchecks zu diesen Artikel: MIMIKAMA MIMIKAMA 2 Correctiv Weitere „Angebliche Faktenseiten“:  Fakten zu Covid-19 Gegendarstellung zu SWPRS von der Tagesschau Weitere Faktenchecks   Correctiv    Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Homburg, Jebsen verdienen extrem viel Geld mit den gezielten Lügen Wer Schwurbler pathologisiert, übersieht, dass gerade die Meinungsführer ihren Unsinn sehr gezielt und bewusst verbreiten – und damit Interessen verfolgen. Manche verdienen so ihren Lebensunterhalt, etwa durch Werbeeinnahmen auf Youtube oder das Verkaufen von Büchern. Bhakdi hat aktuell ein Buch auf dem Markt, nachdem er den Verkauf im Vorfeld mit aufsehenerregenden Falschmeldungen angekurbelt hat. Die Leute der Corona-Leugner sind darauf hereingefallen und haben brav, das in allen Punkten widerlegte "Werk" gekauft. Andere lechzen nach Aufmerksamkeit (abgewählte oder entlassene Ärzte - Wodarg, Schregel...). Wieder andere wollen einfach ihre rechtsradikalen, antisemitischen Positionen durchsetzen. Unter dem Vorzeichen der Coronakrise verbreiten sie Inhalte, die sie schon seit Jahren bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Öffentlichkeit tragen. Dass die Gläubigen nicht realisieren, dass sie ausgenutzt werden, liegt im Plan der Sache. Schlau eingefädelt und zugeschnitten auf die potentielle Kundschaft.   Wolfgang Wodarg Der Virologe Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, dessen Team den PCR-Test entwickelt hat, wies im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ unter anderem die Kritik am PCR-Test sowie die Unterstellung persönlicher finanzieller Profitinteressen zurück. Der SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologe Karl Lauterbach bezeichnete die Aussagen Wodargs als „abwegig und wissenschaftlich nicht haltbar, eine echte Räuberpistole“.   Der Virologe Alexander Kekulé beurteilte im MDR-Podcast „Kekulés Corona-Kompass“ Wodargs vorgetragene Argumentation als „ganz, ganz missverständlich“. Bei seinen Vergleichen mit anderen Coronaviren und mit den Todeszahlen saisonaler Grippeepidemien übersehe Wodarg jedoch die besondere Virulenz des neuartigen, 2019/2020 aufgetretenen Erregers: Die Infektion mit SARS-CoV-2 berge ein weit höheres Sterberisiko als gewöhnliche, durch andere Coronaviren ausgelöste Erkältungen und die Gesamtzahl der Infektionen einer ganzen Saison werde hier oft innerhalb von wenigen Tagen und Wochen erreicht, was zur Überforderung des Gesundheitssystems führen und dadurch weitere, eigentlich unnötige Opfer hervorrufen könne. Deshalb seien scharfe Abwehrmassnahmen gegen die Ausbreitung der Infektion nicht überzogen, sondern richtig. Der Biophysiker Richard Neher sagte, die Aussage Wodargs, dass es dieses Virus schon lange gebe, sei falsch und klar durch die Tatsache widerlegbar, dass der gemeinsame Vorfahre des Virus erst wenige Monate alt sei, so . Verschiedene Medien prüften Wodargs Behauptungen auf Richtigkeit und kamen zu dem Schluss, seine Aussagen zum neuartigen Coronavirus widersprächen grösstenteils den belegbaren Fakten. Manche seiner Aussagen seien weder widerlegbar noch belegbar, erwiesen sich aber bei genauer Betrachtung als irreführend. Es würden Tatsachen vermischt, die nichts miteinander zu tun hätten.   Weitere falsche Thesen Luc Montagnier ist der Meinung, die Coronavirus-Pandemie sei in einem Labor von Menschen verursacht worden, worauf das unnatürliche Vorhandensein von HIV-Elementen und Malariakeimen im Genom des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 hindeute. In dem seit den 2000er Jahren auf Coronaviren spezialisierten Wuhan National Biosafety Laboratory habe sich ein „industrieller“ Unfall ereignet. Claus Köhnlein sagt, dass die Zahl der Covid-19-Infektionen nicht höher ist als bei grippalen Infektionskrankheiten in der Vergangenheit. „Der Bevölkerung wird immer eingebläut, dass die Fallzahlen scheinbar exponentiell steigen“, sagt Köhnlein. Das sei aber tatsächlich nicht der Fall. Es werde kumulativ berichtet: Verdreifache sich die Zahl der Testung, verdreifache sich die Zahl der positiv Getesteten. Der Anteil der positiv Getesteten bleibe aber immer gleich. Es werde nur suggeriert, dass sich hier etwas ausbreite; in Wirklichkeit breite sich aber nur der Test aus.   Bei der Corona-Pandemie handelt es sich um eine deutlich dramatischere Situation mit einer erheblich höheren Sterblichkeit als bei den Grippeepidemien, wenngleich wir uns auf die Zahlen des Robert-Koch-Instituts und der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität verlassen müssen. Mitten in der Coronakrise hat das RKI Zahlen zum Verlauf der aktuellen Grippewelle vorgelegt: In Deutschland starben laut der Behörde 411 Menschen an der Influenza, 4,3 Millionen waren mit Symptomen beim Arzt. An oder im Zusammenhang mit Corona starben dagegen bereits 7533 Menschen! (Stand 12. Mai). Das sind Zahlen, die ich in meinem klinischen Alltag nicht erlebt habe. Natürlich argumentiert Köhnlein plausibel, wenn er einen Zusammenhang der Fallzahlen zur Anzahl der Tests herstellt. Mir kommt dabei aber die hohe Ansteckungsfähigkeit des Virus viel zu kurz. Denn sogar Patienten mit nur leichten Symptomen oder gar beschwerdefreie Virusträger geben das Virus weiter. Das ist der grosse Unterschied zur Influenza: Damit ist man zwar ähnlich ansteckend, aber die meisten Infektionen gehen von symptomatischen Virusträgern aus. Bedacht werden muss aber, dass Grippe-Patienten schon mindestens einen Tag vor Beginn der ersten Krankheitsanzeichen und danach noch bis zu einer Woche hochansteckend sind.     Die hohen Fall- und Erkrankungszahlen nach dem Besuch von Faschingsveranstaltungen, Fussballspielen und Südtirol-Heimkehrern ohne wesentliche Beschwerden belegen die enorme Ansteckungsfähigkeit bei Covid-19, die Anlass für die vielen restriktiven Massnahmen ist. Rund vier von fünf Covid-19-Infektionen verlaufen mild, mitunter sogar symptomfrei.   Bhakdi - Das Buch „Corona Fehlalarm?“ verspricht Fakten und steckt voller Polemik und Zynismus Das Buch „Corona Fehlalarm?“ ist eine Rundumkritik am Umgang mit Covid-19: Die Beschränkungen seien falsch und überzogen. Corona sei viel harmloser als alle behaupten, zumindest Politik und Medien. Wer Kritik äussere, werde gezielt diffamiert. Und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die als politische Entscheidungsgrundlage dienten, seien höchst ungesichert. Das die schlaue Vorbereitung, dass jegliche Kritik zum Vornherein von den Corona-Leugnern eben als solche gesehen wird - Diffamierung. Es funktioniert auch hier. Diese Leute werden nach Belieben gesteuert und merken es nicht.    Die beiden Autoren, die Wissenschaftler Sucharit Bhakdi und Karina Reiss, scheinen der Meinung zu sein, erst einmal müssten Unsicherheiten ausgeräumt sein, bevor man Schlüsse zieht. Als wäre Vorsorge für Feiglinge. Wenn aber wie im März in Italien die Menschen sterben, soll Politik dann wirklich sagen, „geben wir besser erstmal eine Langzeituntersuchung in Auftrag“? Das Online-Portal Telepolis hat zu solchen Argumenten geschrieben: Dann müsste man sich auch fragen, warum die Feuerwehr noch ausrückt in Deutschland, so ganz ohne Datenbasis. Wisse man denn genau, ob das Gebäude überhaupt brennbar ist? Ob der Rauch wirklich so giftig ist? Ob da Menschen drin sind, vielleicht sogar unter 80 Jahren? Und in der Logik dieses Buchs müsste man ergänzen: Und ob die Menschen in dem Haus nicht schon Vorerkrankungen haben?   Unterstellungen und rhetorische Fragen Das ist zynisch. Und beim Lesen bleibt unklar, ob Reiss und Bhakdi das wirklich so meinen. Das Problem an diesem Buch ist,  dass an vielen Stellen offenbleibt, wie genau denn ihre Position lautet – ausser, dass sie dagegen sind. Die prägenden Stilmittel dieses Buchs sind das Geraune, die rhetorische Frage, die Unterstellung und die Andeutung. Die wichtigsten Mittel, beim Erfinden und Verbreiten von Mythen.   Alex Benesch schreibt zu dem Buch: "In seinem vorherigen Buch verbreitete er Panik, vor Diphterie (der “Würge-Engel” der wegen Impf-Müdigkeit bei uns einen “Flächenbrand” auslösen kann), Tetanus (wo er die Horror-Auswirkungen auf den Erkrankten betont), Pertussis usw. Sein Mantra: “Unbedingt weiter impfen!” Beim Thema der gewöhnlichen Grippe warnte er, dass die Viren die Lunge schädigen und daraufhin Bakterien sich einnisten und eine bakterielle Lungenentzündung auslösen. Bhakdi empfiehlt, sich jedes Jahr die Grippeimpfung zu “gönnen”.   Man muss nur wollen Wie unglaubwürdig die aktuellen Aussagen von Bhakdi im Buch sind, beweist er also mit seinen persönlichen Überzeugungen. Bhakdi ist aus gutem Grund ein Hardliner bei den Befürwortern von Impfungen. Das dürfte seine Gefolgschaft nicht freuen, denn die sind zumeist Impfgegner. Ein weiterer Beweis wie schlecht, bzw. gar nicht, Verschwörungstheoretiker recherchieren. Es ist so schnell und einfach der Beweis erbracht, zu fast jedem sich stellenden Frage. Man muss nur wollen. Und das will die Gefolgschaft anscheinend nicht.  
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Koordinierter Sanitätsdienst zieht eine erste Zwischenbilanz zu Repatriierungen (Thu, 16 Sep 2021)
DMZ – WISSENSCHAFT ¦ Rainer Klose ¦                         Seit Herbst 2020 wird im Auftrag des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) die Nationale Koordinationsstelle Intensivstationen durch die Rega betrieben. Aufgrund der angespannten Situation in den Schweizer Intensivstationen wurde die nationale Koordinationsstelle zusätzlich damit beauftragt, Verlegungsanträge der Assistance-Gesellschaften für potenziell intensivbehandlungspflichtige Patientinnen und Patienten aus dem Ausland mit Wohnsitz in der Schweiz entgegen zu nehmen.   Seit dem 9. September 2021 wenden sich daher die Assistance-Gesellschaften nicht mehr direkt an die Spitäler, sondern neu an die nationale Koordinationsstelle. Die Verlegungsanträge umfassen sowohl Covid-Patientinnen und -Patienten, als auch Personen, die aus anderen medizinischen Gründen auf eine Intensivstation in der Schweiz repatriiert werden müssen. Die nationale Koordinationsstelle prüft alle Repatriierungsanträge nach einheitlichen medizinischen Kriterien und leitet die priorisierten Anfragen nach dem Wohnortprinzip an die kantonalen oder regionalen Aufnahmeverantwortlichen weiter. Ist kein Intensivbehandlungsplatz am Wohnort der Patientin oder des Patienten verfügbar, übernimmt die Koordinationsstelle die Vermittlung von Plätzen auf nationaler Ebene. Die Rückmeldungen der Assistance-Gesellschaften zeigen, dass durch die nationale Koordination und Vermittlung von Intensivbehandlungsplätzen effiziente Repatriierungen trotz hoher Auslastung der Intensivstationen sichergestellt werden können.   Aufgrund der dynamischen epidemiologischen Lage können keine verbindlichen Angaben dazu gemacht werden, wie sich die Anzahl der Verlegungsanträge und Repatriierungen entwickeln wird. Neuansteckungen, schwere Krankheitsverläufe aber auch Unfälle im Ausland können jederzeit zu weiteren Repatriierungsgesuchen von in der Schweiz wohnhaften Personen führen. Aktuell kommunizierte Zahlen sind daher immer als Momentaufnahmen und Hochrechnungen zu verstehen, die für die rollende Planung benötigt werden. Ziel ist es, die nationale Priorisierung sämtlicher Repatriierungen wieder zu beenden, sobald sich die Situation auf den Intensivstationen entspannt hat.   Erste Zwischenbilanz Im Zeitraum vom 9. bis zum 14. September 2021 wurden von den Assistance-Gesellschaften insgesamt 23 intensivbehandlungspflichtige Patientinnen und Patienten bei der nationalen Koordinationsstelle zur Verlegung angemeldet. Davon wurden 16 priorisiert. Von diesen 16 priorisierten Patientinnen und Patienten wurden neun repatriiert, während für sieben zwischenzeitlich aus unterschiedlichen Gründen kein Transport mehr gewünscht wird. Von den gegenwärtig ebenfalls sieben offenen Fällen wurden zwei als dringlich und einer als nicht dringlich beurteilt und bei weiteren vier muss beispielsweise die Erstellung der Transportfähigkeit abgewartet werden. Per 14. September 2021 handelt es sich bei 52 Prozent um Covid-Patientinnen und -Patienten und bei 48 Prozent um Personen mit anderen medizinischen Befunden. Offene Fälle kommen aus Balkanstaaten (2) und aus anderen Ferienländern (5) am Mittelmeer. Aus Patienten- und Datenschutzgründen werden keine Angaben über Abgangs- und Zielspitäler gemacht.             Herausgeber Gruppe Verteidigung http://www.vtg.admin.ch  Generalsekretariat VBS https://www.vbs.admin.ch/ Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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DE: Aktuelle Situation! 12.925 Neuinfektionen (Thu, 16 Sep 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM ¦ AA ¦              Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt derzeit leicht. Laut RKI liegt sie bei 76,3. Es gibt 12.925 Neuinfektionen.  Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 12.925 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus den Zahlen des RKI hervor. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 15.431 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gelegen.   Diese Zahlen bilden nur das Infektionsgeschehen eines einzelnen Tages ab. Durch Nachmeldungen und Verzögerungen in der Meldekette bis zum RKI - zum Beispiel wird am Wochenende weniger getestet - unterliegt die Zahl der neu dazugekommenen Corona-Infektionen großen Schwankungen.    Aussagekräftiger ist deshalb der 7-Tage-Schnitt mit Daten von Risklayer und Mitarbeitern des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die mehrmals täglich Zahlen direkt aus Veröffentlichungen der Gesundheitsämter der Städte und Kreise beziehen.      Quelle: RKI COVID-19 Germany (arcgis.com) Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Hühner aus Massenhaltung lernen grüne Wiesen kennen (Thu, 16 Sep 2021)
DMZ – POSITIVE NEWS ¦ Patricia Jungo ¦                Am deutschen Bodenseeufer bei Tettnang lebt der 17jährige Nic Dilger auf einem Gutshof. Dort kümmert sich der junge Mann jeden Tag für zwei bis drei Stunden um 120 Hühner. Für jedes dieser Tiere ist dies die erste Erfahrung an frischer Luft und auf grünen Wiesen. Die Hühner stammen nämlich alle aus landwirtschaftlicher Haltung auf engstem Raum. Vermittelt wurden sie Nic Dilger vom Verein «Rettet das Huhn», welcher seit 2007 aktiv totgeweihte Legehennen bei den Landwirten einsammelt.   Nic ist mit ganzem Herzen Hühnerpate und für ihn ist die Arbeit für und mit den Hühnern vollkommen normal und er hat auch schon viel Erfahrung in seinem Job. Natürlich wird man nicht einfach so ohne weiteres Hühnerpate. Dafür muss man sich bewerben und aufzeigen, dass man eine artgerechte Tierhaltung bieten kann. Bei unseren deutschen Nachbarn dienen bis zu 50 Millionen Hühner der Eierproduktion. Schaffen sie es nicht mehr, jeden Tag ein Ei zu legen, gehen sie leider normalerweise zur Schlachtung. Masthühner werden mit dem Ziel gezüchtet, schnell viel Fleisch anzusetzen, um dann als Braten zu enden.   Dieses Schicksal will der Verein «Rette das Huhn» verhindern und dem Federvieh ein neues Leben schenken. Um wieder glücklich zu werden, haben die Hühner auch bei Nic Dilger erst einmal Zeit gebraucht, um sich zurechtzufinden und sich an die neue Situation zu gewöhnen. Es gilt für sie auch, das Frustrationsverhalten abzulegen, das sie entwickelt haben, weil bei ihnen alle angeborenen Verhaltensformen wie das Umdrehen von Steinen, das Suchen von Würmern und das Scharren im Erdboden unterbunden wurden. Ist das geschafft, beginnt eine neue und glückliche Lebensphase, die durchaus noch ein bis drei Jahre bis zum natürlichen Tod andauern kann. Bereits 86'000 Tiere konnten durch den Verein gerettet werden und jährlich werden es 12'000 mehr.       Quellen: ±trendsderzukunft/schwarwälder-bote± Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Keine Probleme mit Zertifikationspflicht (Wed, 15 Sep 2021)
Foto: Gianni Nuzzo Foto: Gianni Nuzzo DMZ – GESELLSCHAFT / LEBEN ¦ David Aebischer ¦      KOMMENTAR   Auf Twitter sind wir auf den sympathischen Jodlerklub "Echo" Niedergösgen-Schönenwerd aufmerksam geworden, wo wir auf diese Fotografie (links) und den folgenden Text gestossen sind: "Geschter midem Jodlerklub i dr Beiz gsi nachdr Prob. Un ä kei Einzigä vo iis hed äs Problem midem Zertifikat." Dass man es auch aufgestellt und entspannt dem Hobby nachgehen kann zeigt dieser Jodlerklub und das Foto  eindrücklich. Solche Vereine gibt es in der Schweiz unzählige, nur wird ihnen kaum eine Bühne geboten. Diese Bühne widmen wir dem vorbildlichen Jodlerklub Echo Niedergösgen-Schönenwerd an dieser Stelle.   Viele Reaktionen auf Twitter und massig Likes auf Facebook Im Gespräch mit der Präsidentin Daniela Amport wurde schnell klar, dass hier gut und viel kommuniziert wird und das Vereinsleben für alle Sängerinnen und Sänger ein wichtiger Angelpunkt darstellt. Dies war bereits auf dem Bild auf Twitter klar sichtbar und bestätigte sich nach Kontakten mit Mitgliedern des Vereins ebenfalls.   Im Interview führt Daniela Amport aus, dass sie ausnahmslos positive Reaktionen auf das Bild erhalten habe und sich der Verein auch sehr darüber freue. Die Fotografie entstand am Sonntag, 12, September am Erntedankfest, wo der Jodlerklub in der Kirche auftrat. Das von der Chlausenzunft organisierte Erntedankfest und von den 3. und 4. Klasskindern mitgestaltete Erntedankfest ist ein alter Brauch, welcher die Chlausenzunft vor Jahren zu neuem Leben erweckt hat.    "Wir haben es sehr genossen, dass wir diese Schweizer Tradition, trotz oder gerade wegen Massnahmen, feiern durften." Es stellt für den Jodlerklub keinerlei Probleme dar mit den Massnahmen umzugehen, "es ist alles eine Frage der Einstellung und Organisation", sagt Präsidentin Daniela Amport. Zudem sei doch immer das Wichtigste, gerade in Vereinen, dass man respektvoll miteinander umginge und andere Meinungen akzeptieren würde.   Keine Probleme mit Zertifikationspflicht Dass das Vereinsleben auch mit den Massnahmen und der Zertifikatspflicht funktionieren kann, zeigt dieser Jodlerklub in seiner sympathischen Art und Weise. Ohne Druck aufzusetzen oder über Richtig oder Falsch zu spekulieren. Im Joderlklub werde natürlich auch über die Themen "Impfungen" und "Zertifikate" diskutiert. Aber stets mit Respekt und in vernünftigem Ton. Die meisten Mitglieder seien geimpft und einige nicht. "Deshalb gab es aber nie Probleme unter uns.", schliesst Daniela Amport.   Die Geschichte des Jodlerklubs "Echo" Niedergösgen-Schönenwerd  "Die Vereinsgeschichte beginnt eigentlich schon am 24. März 1924. Damals wurde im Rest. Freihof zu Rupperswil von 9 wackeren Mannen das Doppelquartett „Rupperswil“ gegründet. Unter der kundigen Führung des damaligen Obmannes Fritz Antenen erlangte das Doppelquartett bald einen respektablen Bekanntheitsgrad. An Jugendfesten, Theaterabenden und bei anderen Anlässen konnten die Jodler und Sänger ihr Können alsbald unter Beweis stellen. Der rührige Verein organisierte zudem alljährlich im Mai oder zur Sauserzeit einen Familienausflug, damit sich auch die Angehörigen der Vereinsmitglieder näher kennenlernen konnten.   Da sich zu den Jodlern aus Rupperswil im Laufe der Jahre eine stattliche Anzahl Rohrer gesellt hatte, beschloss man im Jahre 1929 den Verein in Jodlerklub „Suhrhard“ Rupperswil – Rohr umzubenennen. Im Jahre 1931 traten einige Rohrer aus. Dies führte dazu, dass der Verein am 20. Juni 1931 abermals und zwar in Jodlerklub Rupperswil umbenannt wurde.   Im Verlaufe des Jahres 1932 verlegte der langjährige Obmann Fritz Antenen seinen Wohnsitz nach Schönenwerd. Die übrigen Vereinsmitglieder erklärten sich alsdann damit einverstanden ihre Gesangsproben fortan in Schönenwerd abzuhalten. Der Domizilwechsel des Obmanns sowie die Tatsache, dass dieser an seinem neuen Wohnort bald weitere Vereinsmitglieder zu gewinnen vermochte, waren der ausschlaggebende Grund dafür, dass anlässlich der denkwürdigen Versammlung vom 12. August 1933 im Gasthof Bären zu Rupperswil beschlossen wurde, den Verein in Jodlerklub „Echo“ Schönenwerd umzutaufen. Dieses Datum darf somit als Geburtsstunde des heutigen Vereins angesehen werden. Wenn der Vereinsname letztlich noch mit einem Zusatz versehen und in Jodlerklub „Echo“ Schönenwerd-Niedergösgen umbenannt wurde, so nur deshalb, weil damit dessen regionaler Charakter zum Ausdruck gebracht werden sollte. Bereits im März 1934 wurde im Casino in Schönenwerd der erste der nun bereits zur jahrelangen Tradition gewordenen Jodler Abenden abgehalten.   1935 wurde an der Generalversammlung beschlossen, ein Gesuch um Aufnahme in den Eidgenössischen Jodlerverband zu stellen. Bereits im darauffolgenden Jahr nahm der Jodlerklub „Echo“ erstmals an einem Eidg. Jodlerfest teil und zwar in Solothurn. Getragen vom grossartigen Erfolg wurde weiterhin eifrig geprobt. Das Programm des Klubs beinhaltete noch vieles anderes mehr. Neben dem Lottomatch im Winter wurde jedes Jahr die Gröder Chilbi durchgeführt. Im Laufe der Jahre wurde aber der wunderschöne Platz im Wald wieder aufgeforstet. So musste eine neue Lösung gefunden werden. Der Platz beim Waldhaus in Niedergösgen bot sich als ideale Lösung dar. Auch der Jodlerabend wurde vom Casino in Schönenwerd nach Niedergösgen verlegt, beim Neubau der Mehrzweckhalle. Da war viel mehr Platz vorhanden. Im Jahr 1991 hat sich der Jodlerklub bereit erklärt, das Sol. Kant. Schwingfest durchzuführen. Es ist in Niedergösgen etwas Besonderes, ein grosses Fest zu organisieren. Alle Vereine machen mit grosser Freude und mit viel Engagement mit. Das war sicher ein Höhepunkt in der Geschichte des Jodlerklubs „Echo“!     Aber es gibt noch einen viel grösseren. Das ist die Durchführung des NWS Jodlerfestes 1995. Es war ein tolles Fest. Es wird in den Herzen der Jodlerinnen und Jodler weiterleben, sowie auch bei den Einwohnern von Niedergösgen.   Unter der Leitung von Georg von Arx aus Egerkingen wagte sich die Jodlerschar auch an eine CD. Im Jahre 2003 konnte der Bevölkerung das Werk vorgestellt werden.   Ja, der Jodlerklub „Echo“, der seit der Statutenänderung Niedergösgen-Schönenwerd heisst, hat in den 75 Jahren viel Schönes und sicher auch viele Tiefen erlebt. Auch war die Suche nach neuen Sängerinnen und Sänger nicht immer leicht. Jetzt sehen wir mit viel Optimismus in die Zukunft. Nach 17 interessanten Jahren unter der Leitung von Georg von Arx, haben wir in Urs Spielmann aus Niedergösgen einen würdigen Nachfolger gefunden. Mit viel Freude und Einfühlungsvermögen studiert er mit uns neue Lieder ein. Ein schöner Erfolg war sicher auch das Jodlerfest in Laufen. Immer wieder wird man motiviert von ihm. Die Stimme ist einfach etwas Wunderbares. Sie ist das Wertvollste Instrument! Das gute dabei ist, man hat sie immer dabei. So die Worte an der letzten GV von unserem Dirigenten. Wir hoffen, dass wir das noch lange geniessen dürfen." (von der Website übernommen)       Quelle: Härzlech willkomme - jk-echo-niedergoesgens  Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. 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Positionspapier der Europäischen Gesellschaft für Bluthochdruck hebt die renale Denervierung als dritte Option zur Behandlung von Bluthochdruck hervor (Wed, 15 Sep 2021)
(C) photowahn (C) photowahn DMZ –  GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Markus Golla ¦   (C) photowahn   Athen, Griechenland (ots/PRNewswire) – RDN-Positionspapier im Journal of Hypertension im Lichte der zunehmenden klinischen Evidenz veröffentlicht Die European Society of Hypertension (ESH), die führende Gesellschaft für Bluthochdruck (HTN) in Europa, hat während des 8. Satellitensymposiums im Vorfeld des ESH-Kongresses vom 10. bis 11. September 2021 in Athen, Griechenland, ein aktualisiertes Positionspapier zur renalen Denervierung (RDN) vorgestellt. Die Arbeit wurde kürzlich in der September-Ausgabe der Fachzeitschrift  Journal of Hypertension.   Dieses von einer ESH-Expertenarbeitsgruppe verfasste Positionspapier bestätigt, dass die RDN als sicheres endovaskuläres Verfahren ohne signifikante kurz- oder langfristige Nebenwirkungen gilt, basierend auf den bis zu drei Jahren verfügbaren Daten.   „Angesichts der jüngsten Veröffentlichung mehrerer scheinkontrollierter klinischer Studien der zweiten Generation hielten wir es für wichtig, ein aktualisiertes Positionspapier über die RDN und ihre Rolle bei der Behandlung von unkontrolliertem Bluthochdruck vorzulegen“, sagte Dr. med. Roland Schmieder, Professor für Innere Medizin, Nephrologie und Hypertonie am Universitätsklinikum Erlangen, Deutschland, und Vorsitzender der ESH-Arbeitsgruppe zur interventionellen Behandlung des Bluthochdrucks. Die RDN ist ein minimalinvasives Verfahren zur Regulierung der Überaktivität von Nerven, die zur und von der Niere führen und eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Blutdrucks spielen.   In neueren scheinkontrollierten, randomisierten Studien und Registern wurden für ein breites Spektrum von Patienten mit unkontrollierter Hypertonie (HTN) durchgängig klinisch günstige Wirkungen der RDN nachgewiesen, und zwar sowohl in Abwesenheit als auch in Anwesenheit von verschriebenen blutdrucksenkenden Medikamenten.   „RDN stellt eine evidenzbasierte Option zur Behandlung von HTN dar, zusätzlich zu Lebensstiländerungen und blutdrucksenkenden Medikamenten. RDN erweitert die therapeutischen Möglichkeiten, um das erste Ziel der HTN-Behandlung zu erreichen, nämlich den erhöhten Blutdruck wirksam zu senken und die Blutdruckziele zu erreichen“, sagte Dr. Konstantinos Tsioufis, Professor für Kardiologie an der Universität Athen und ehemaliger Präsident der ESH. „Ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko wie offensichtliche Organschäden oder etablierte Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz könnten auf eine vorrangige Behandlung mit RDN bei Bluthochdruck hinweisen. Darüber hinaus könnten Patienten, die keine Medikamente einnehmen können oder wollen, eine weitere RDN-Gruppe sein, insbesondere in den ersten Stadien der hypertensiven Erkrankung.“   Die arterielle Hypertonie ist weltweit der am weitesten verbreitete und wichtigste Risikofaktor für kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität, obwohl pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Darüber hinaus erreicht etwa die Hälfte der Menschen mit Bluthochdruck die in den Leitlinien festgelegten Blutdruckziele nicht.   „Viele Patienten mit unkontrolliertem Bluthochdruck haben aus verschiedenen Gründen Schwierigkeiten, eine lebenslange medikamentöse Therapie einzuhalten, und suchen nach anderen Möglichkeiten, die die herkömmlichen Behandlungen ergänzen“, so Reinhold Kreutz, Professor für Klinische Pharmakologie und Bluthochdruck an der Charité-Universitätsmedizin in Berlin und Präsident der ESH. „Wir glauben, dass dieser Fortschritt den Ärzten helfen könnte, mit den Patienten zusammenzuarbeiten, um ihren Bluthochdruck besser in den Griff zu bekommen.“   Die RDN entwickelt sich zum fortschrittlichsten und wirksamsten gerätegestützten interventionellen Ansatz zur Behandlung von unkontrolliertem Bluthochdruck, da sie den zentralen sympathischen Ausfluss deutlich reduziert. Auf der Athener Pre-ESH-Tagung erörterten die Experten verschiedene Hypertonieprofile, die von der RDN profitieren könnten, darunter diejenigen, die trotz der Anwendung der in den Leitlinien empfohlenen Therapien keine Blutdruckkontrolle erreichen können, und diejenigen mit einem hohen kardiovaskulären Ausgangsrisiko oder Komorbiditäten oder einer schlechten Verträglichkeit von Medikamenten.   „Der gemeinsame Entscheidungsfindungsprozess ist wichtig, und während dieses Prozesses könnten die Patienten die RDN als Behandlungsoption zusätzlich zu Lebensstiländerungen und blutdrucksenkenden Medikamenten wählen. Mit anderen Worten: RDN erweitert die therapeutischen Möglichkeiten bei Bluthochdruck als Alternative und nicht als Konkurrenz zur Behandlung“, so Professor Schmieder. Informationen zur European Society of Hypertension Working Group on Interventional Treatment of Hypertension   (ESH-Arbeitsgruppe Interventionelle Behandlung von Bluthochdruck) Die ESH Working Group Interventional Treatment of Hypertension dient als Forum für Diskussionen, Debatten und den Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und klinischen Erfahrungen auf dem neu entstehenden Gebiet der interventionellen Behandlung von Bluthochdruck. Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, die auf diesem Gebiet in der Working Group Interventional Treatment of Hypertension tätig sind, nutzt die bisherigen Erfahrungen und trägt dazu bei, visionäre und erreichbare zukünftige Ziele für eine bessere Behandlung des Bluthochdrucks zu setzen.   Informationen zur Tagungen der European Society of Hypertension Die jährlich stattfindenden European Hypertension-Tagungen bieten wissenschaftliche Programme von höchster Qualität im Zusammenhang mit der Forschung auf dem Gebiet der Grundlagenforschung und der klinischen Hypertonie mit State-of-the-Art-Vorträgen, Satellitensymposien, Lehrveranstaltungen und Anrechnungsmöglichkeiten für die Qualifizierung als Hypertoniespezialist der Europäischen Gesellschaft für Hypertonie. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. 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CH: Aktuelle Situation! 2.604 Neuinfektionen (Wed, 15 Sep 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM                        Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 2604 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 2404. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 397.93. Das BAG meldet 77 neue Spitaleintritte, der 14-Tage-Schnitt liegt bei 46 Spitaleinweisungen pro Tag. Das sind 21 Prozent weniger im Vergleich zur Vorwoche. Aktuell werden 825 Personen wegen Covid-19 in einem Spital behandelt.    Aktuell befinden sich 267 Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung. Das sind 12 Prozent weniger im Vergleich zur Vorwoche. Die Intensivbetten in den Schweizer Spitälern (inklusive Ad-Hoc-Betten) sind aktuell zu 77 Prozent ausgelastet. 31 Prozent der Intensivbetten sind von Covid-19-Erkrankten belegt. Das BAG meldet 11 neue Verstorbene. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 7 Verstorbenen. Das sind 10 Prozent mehr als in der Vorwoche.   Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 8.4 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 8 Tests positiv. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Positivrate damit um 1 Prozentpunkt gesunken. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 33'525 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 4 Prozent gestiegen.   Bisher wurden in der Schweiz 10'023'165 Impfungen verabreicht. Nach aktuellen Berechnungen werden durchschnittlich 29'611 Personen pro Tag geimpft. Das sind 34.0 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell sind damit 53.0 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. 7.6 Prozent der Bevölkerung haben bereits eine Dosis erhalten.   BAG meldet neue Corona-Fälle erst am Nachmittag Auf Twitter meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass die Corona-Zahlen ab jetzt jeweils am Nachmittag veröffentlicht werden, statt bis anhin vor dem Mittag. Grund dafür seien «neu angebotenen Indikatoren und deren Synchronisation».     Die wichtigsten Zahlen für die Schweiz Total seit Beginn der Pandemie Fälle 814'118 Hospitalisierte 31'931 Verstorbene 10'587 Täglich gemeldete Neuinfektionen Neu gemeldet 6'060 7-Tage-Schnitt 2'608,7 (-3%) 14-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen 420,5 Stand der Impfungen 52,8% Vollständig geimpft 7,3% Einfach geimpft 0 25 50 75 100 Täglich gemeldete Verstorbene Neu gemeldet 10 7-Tage-Schnitt 5,9 Δ Vorwoche +2% Lage in den Spitälern Covid-19-Hospitalisierungen 829,0 (-2%) Auslastung Intensivstationen 45,3% Andere 33,6% Covid-19 Quelle: Neuinfektionen, Hospitalisierte, Verstorbene, BAG, Stand: 13.09.2021, zuletzt aktualisiert am 13.09.21 um 13:30 Uhr. IPS-Auslastung, BAG, Stand: 13.09.2021, zuletzt aktualisiert am 13.09.21 um 13:30 Uhr. Impfdaten, BAG, Stand: 12.09.2021, zuletzt aktualisiert am 13.09.21 um 13:30 Uhr. Hinweis: Das BAG publiziert an Wochenenden und Feiertagen keine neuen Zahlen.       Quellen: https://www.sgi-ssmi.ch/files/Dateiverwaltung/COVID_19/Stellungnahmen%20SGI/IMSGCVCM_Stellungnahme_COVID-19_201117_DE_10.pdf https://www.sgi-ssmi.ch/de/news-detail/items/593.html https://www.samw.ch/dam/jcr:d4c0cb0d-7dc7-4337-b5c0-493fd2ac0d5d/directives_v3_assm_triage_soins_intensifs_penurie_ressources_20201104.pdf BAG - Neumeldungen beinhalten Nachmeldungen der Vortage. Die Zahlen werden an Werktagen aktualisiert, kurz nach Mittag. Quelle: BAG,  SRF - https://www.srf.ch/news/schweiz/coronavirus-so-entwickeln-sich-die-corona-zahlen-in-der-schweiz     Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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DE: Ohne Reform wird der Bundestag zum Chinesischen Volkskongress (Wed, 15 Sep 2021)
DMZ – WIRTSCHAFT ¦ Oliver Stock ¦              Er wächst und wächst und wächst: Möglicherweise hat der nächste deutsche Bundestag mehr als 800 Abgeordnete und ist damit das zweitgrößte Parlament der Welt nach dem nationalen Volkskongress in China. Die Folge: Er ist langsam und teuer. Reformen sind mühsam, weil sich die Parlamentarier selbst abschaffen müssten.   Der Nationale Volkskongress in China ist das größte Parlament der Welt und zählt 3000 Abgeordnete. Aus Platz zwei weltweit steht nach der kommenden Wahl voraussichtlich der Deutsche Bundestag: Er könnte nach dem 26. September mehr als 800 Abgeordnete haben. Zum Vergleich: Die USA kommen mit 535 Mitgliedern im Kongress klar, und die Russen verabschieden Gesetze schlank mit ihrer 450köpfigen Duma. Im internationalen Vergleich leistet sich Deutschland also ein Monstrum mit der Folge, dass die Arbeit an neuen Gesetzen lange dauert und teuer ist: mehr als eine Milliarde Euro kostet der nächste Bundestag, hat der Bund der Steuerzahler ausgerechnet. Dazu kommen Pensionsansprüche der Abgeordneten, die sie vergleichsweise schnell erwerben, ohne in die öffentlichen Rentenkassen einzahlen zu müssen. Beklagenswert finden das angeblich alle. Claudia Roth, ehemalige Grünen-Chefin und stellvertretende Bundestagspräsidentin, benennt die Folgen glasklar: Wenn Ausschüsse die Größenordnung eines Landtags annähmen, sei es sehr schwer, an Gesetzen zu arbeiten. „Dann ist das eigentlich gar nicht mehr machbar“, sagt sie in einem Interview. „Wir müssen eine Antwort finden auf einen drohenden Kollaps, wenn wir über 800 Kolleginnen und Kollegen im Bundestag hätten.“ Nur hat die Antwort bisher niemand gefunden – was von außen betrachtet nicht weiter verwundert: Schließlich müssten sich einige Parlamentarier selbst abschaffen, und wer macht das schon gern?   Der Grund dafür, dass das deutsche Parlament seit Jahren aufgeht wie ein Hefeteig bei 28 Grad, liegt im deutschen Wahlrecht. Fachleute wie Helmut Stoltenberg von der Zeitschrift „Das Parlament“ sprechen vom „personalisierten Verhältniswahlrecht" in Deutschland, das jedem Wähler zwei Stimmen zuweist. Mit der ersten wird die Hälfte der Parlamentarier per Mehrheitswahlrecht direkt in den 299 Wahlkreisen gewählt. Dieses „Direktmandat“ gewinnt, wer dort jeweils die meisten Stimmen erhält. Mit der anderen Stimme wird die Kandidatenliste einer Partei gewählt; diese Zweitstimme für die Landeslisten entscheidet eigentlich darüber, mit wie vielen Abgeordneten die einzelnen Parteien im Parlament vertreten sind.   Die Folge: Personenwahl per Erststimme und Parteienwahl per Zweitstimme müssen miteinander in Ausgleich gebracht werden. Es gibt deswegen Überhangmandate, die dann entstehen, wenn eine Partei mehr Wahlkreismandate direkt gewinnt, als dies ihrem Zweitstimmenergebnis entspricht. Solche Überhangmandate können bei knappen Mehrheitsverhältnissen im Parlament zum Zünglein an der Waage werden. Ihre Zahl steigt angesichts zurückgehender Zweistimmenergebnisse der Volksparteien. Bestes Beispiel ist Bayern: Die CSU holte bei den letzten Bundestagswahlen von 46 Wahlkreisen im Bundesland alle 46 per Direktmandat, kam aber als Union insgesamt nur auf gut 30 Prozent. Zahlreiche Überhangsmandate waren ihr deswegen sicher. Ähnlich dürfte es für die CDU in Niedersachsen aussehen, wo sie bei den Kommunalwahlen am vergangenen Sonntag die meisten Stimmen holte. Auch dort kann sie auf mehr Direkt- und damit Überhangmandate hoffen, als ihr von der Zweistimme her zustünden.   Die Überhangmandate sind aber nur zum Teil für das Wachstum des deutschen Parlaments verantwortlich. Der andere Teil ist den Ausgleichsmandaten geschuldet. Damit die Zusammensetzung des Parlaments trotz Überhangsmandaten dem Zweitstimmenergebnis der Parteien entspricht, beschloss der Bundestag nämlich 2013, diese Überhangmandate durch zusätzliche Ausgleichsmandate für zunächst leer ausgegangene Listenbewerber zu kompensieren. Dabei werden so viele zusätzliche Sitze an die Fraktionen verteilt, dass deren Kräfteverhältnis im Parlament wieder dem Zweitstimmenergebnis entspricht.   Wucherndes Wachstum ist die Folge. Das Bundewahlgesetz, das die Zahl der Abgeordneten an sich auf 598 begrenzt, ist seither ein Fall für die Museumsvitrine. Nach der Wahl 2013 zählte der Bundestag 631 Abgeordnete und der damalige Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) rief in der ersten Sitzung des neugewählten Parlaments dazu auf, rechtzeitig vor der nächsten Wahl noch einmal „gründlich auf das novellierte Wahlrecht zu schauen“. Vergeblich. Nach der vergangenen Wahl 2017 fanden sich bereits 709 Abgeordnete im Bundestag wieder und Lammerts Nachfolger Wolfgang Schäuble (CDU) gründete eine Arbeitsgruppe mit dem Auftrag, den Bundestag wieder zu verkleinern. „Ziel nicht erfüllt“ musste Schäuble nach Monaten zäher Verhandlungen einräumen. Er wirbt seither für eine Verringerung der Wahlkreise, was weniger Direkt-, weniger Überhang- und weniger Ausgleichsmandate zur Folge hätte – und folglich beispielsweise die CSU mit ihren fulminanten Bayern-Direktmandatsergebnis überhaupt erfreut.   Auf wenig Gegenliebe stoßen auch Vorschläge der Oppositionsfraktionen. Ein AfD-Antrag scheiterte, der die Zahl der Direktmandate einer Partei entsprechend deren Zweitstimmenergebnis begrenzen wollte. Wahlkreisgewinner mit den relativ schlechtesten Ergebnissen - mancherorts reichten schon weniger als 30 oder gar 25 Prozent - blieben dann außen vor und ihre Wahlkreise ohne direkt gewählte Volksvertreter, war das Gegenargument. FDP, Linken und Grüne starteten einen Versuch, der Überhangsmandate vermeiden wollte, in dem schlicht die Zahl der möglichen Direktmandate begrenzt werden sollte. Die größeren Parteien, die diese Direktmandate meistens erzielen, finden das naturgemäß auch nicht gut.   Stand jetzt ist, dass es eine Reform geben soll. Allerdings in zwei Schritten. Für die Wahl am übernächsten Sonntag soll es bei der Zahl von 299 Wahlkreisen bleiben. Überhangmandate sollen mit Listenplätzen der Partei in anderen Ländern teilweise verrechnet werden, wo sie vielleicht nicht so gut abgeschnitten hat. Und: Drei Überhangmandate sollen nicht durch Ausgleichsmandate kompensiert werden. Einen Eilantrag von FDP, Linkspartei und Grünen gegen die Wahlrechtsreform lehnte das Bundesverfassungsgericht am 13. August 2021 ab. Einschneidender soll sich das Wahlrecht für die übernächste Bundestagswahl, regulär im Jahr 2025, ändern. Dann soll die Zahl der Wahlkreise von 299 auf 280 reduziert werden. Außerdem wird eine Kommission eingesetzt, zu der neben der Opposition auch Politikwissenschaftler gehören sollen. Hier sollen weitere Reformen wie eine Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre oder eine Verlängerung der Legislaturperiode beraten werden.   Fazit: Eine überzeugende Reform ist nicht in Sicht, eben weil die Reformer sie sich selbst verpassen müssten. Vielleicht lohnt es, wenn die deutschen Abgeordneten nach China gucken: Der nationale Volkskongress trifft sich nur einmal im Jahr. Dafür hat der Kongress einen überschaubaren 161 Köpfe starken „Ständigen Ausschuss“, der immerhin sechsmal im Jahr tagt. Für chinesische Verhältnisse immerhin eine praktikable Lösung.     Quelle / Herausgeber: Ohne Reform wird der Bundestag zum Chinesischen Volkskongress: WirtschaftsKurier - Nachrichten und Kommentare aus Politik und Wirtschaft Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. 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AT: Aktuelle Situation: 2.678 Neuinfektionen (Wed, 15 Sep 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM                                 Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Österreich lag am Mittwoch erstmals seit fünf Monaten über 2000. Die Zahl der Hospitalisierungen liegt bei 20, zwei Covid-Patienten sind auf der Intensivstation. Sieben Menschen sind an dem Corona-Virus in den letzten 24 Stunden gestorben.   In Österreich sind innerhalb 24 Stunden 2.624 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das ist der höchste Wert seit fünf Monaten, als am 15. April 2.678 Fälle hinzukamen. Zudem wurden sieben weitere Corona-Tote gemeldet, damit stieg die Zahl seit Pandemiebeginn auf 10.856 Opfer. In den Spitälern gab es von Dienstag auf Mittwoch einen Zuwachs um insgesamt 20 Covid-Patienten auf 825, auf den Intensivstationen ging die Belegung um zwei Betroffene auf 198 zurück.   Zahl der Schwerkranken in Spitälern sank auf 200 Patienten Die Zahl der Schwerstkranken in Krankenhäusern sank damit vorerst wieder unter die Marke von 200 Patienten. Innerhalb einer Woche ist die Auslastung der Intensivstationen jedoch um 18 Covid-Erkrankte gestiegen. Insgesamt legte die Spitalsbelegung in sieben Tagen um 180 Betroffene zu.   Neuinfektionen in den Bundesländern Burgenland: 49 Kärnten: 90 Niederösterreich: 470 Oberösterreich: 519 Salzburg: 174 Steiermark: 247 Tirol: 110 Vorarlberg: 77 Wien: 888           Quellen: https://covid19-dashboard.ages.at/ Gesundheitsministerium - https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Bundesrat Ueli Maurer warnt vor einer weiteren Machtverschiebung und fordert "Gegengewicht" (Wed, 15 Sep 2021)
DMZ –  POLITIK ¦ GESELLSCHAFT ¦ AA ¦                      KOMMENTAR   Bundesrat Ueli Maurer warnt vor einer weiteren Machtverschiebung an seiner Rede am 14.9.2021. Wenn man nicht wüsste, dass es sich dabei um reale Aufnahmen handelt, ginge man klar von Fake-News aus. Dem ist aber leider nicht so. Das Video mit seiner Rede wird bereits breit geteilt auf und in diversen ominösen Kanälen, als Aufruf zur Gegenwehr verstanden. Auf Anfrage erhielten wir von seinem Departement die Antwort: "Wir äussern uns  nicht dazu.". Was kann nun der unbescholtene Bürger damit anfangen?   "Mit deutlichen Worten appelliert Ueli Maurer an die Landesbewohner. Er fordert eindringlich auf, persönlich aktiv zu werden und nicht weiter in Passivität zu verweilen. Die bisherige Passivität hat dazu geführt, dass eine brandgefährliche Machtverschiebung stattfinden konnte. Und es droht, dass diese Machtverschiebung noch viel weiter geht! Es sollte jedem zu denken geben, wenn ein Bundesrat die Bevölkerung um Hilfe bittet und durchblicken lässt, dass er selber nicht den Einfluss hat, welcher ihm in seiner Funktion eigentlich zustehen sollte. Im Klartext: Die Alarmglocken läuten sturm! Bitte schliesst Euch alle dem Widerstand an, übernimmt Eigenverantwortung und helft mit, diese bedrohliche Machtverschiebung zu stoppen! Ich stehe ein für eine diktaturfreie Schweiz!" So der Aufruf, der auch rege per Whatsapp verschickt wird.   Es ist natürlich klar, dass solche Nachrichten in gewissen Kreisen als Aufruf verstanden werden, so klingt es dann auch nach, in den Kommentaren unter dem Video auf diversen Kanälen (für die wir an dieser Stelle keine Werbung machen).   Freude an der Macht Die Expertengruppe ziehe macht an sich und der Bundesrat habe auch Freude an der Macht, führt Bundesrat Maurer in seiner rede aus. Diese Machtkonzentration sei gefährlich. Diese könne aber nur passieren, wenn es keine Gegenkraft gebe. Und wenn "wir" uns nicht darum kümmern würden, dann machten das die, die an der Macht seien dann schon. Man müsse das Gegengewicht bilden, damit die Macht nicht zu gross werde. Er findet es auch extrem, welche Macht dem Bundesrat zugesprochen wurde. Auch gab er seinen Spruch die Pandemie sei "eine Führungskrise und keine Corona-Krise" zum besten.   Ist ein solcher Bundesrat überhaupt noch tragbar? Einer der gegen die eigenen Beschlüsse schiesst? Der das Volk zur Gegenwehr aufruft?       Causa Trychlersack Die "lächerlichen Trychler" (wie sie schweizweit genannt werden) laufen jeweils zuvorderst mit, wenn der Leithammel dieser "Demos" den Bundesrat wahlweise auch mal als Faschisten bezeichnet und den Brauchtum u.a. auch damit in den Dreck zieht. Diese "Freiheitstrychler", wie sie sich selbst nennen, sammeln, wie alle anderen aus dieser zusammengewürfelten Kleingruppe von Impfgegnern, Naturjüngern und anderen Verirrten auch fleissig Spenden. Wofür ist auch hier unklar, Hauptsache Geld, es geht ja um die Freiheit.   Bereits hier zeigte sich Bundesrat Maurer nicht mit dem nötigen Gespür und Respekt. Oder vielleicht war es auch Absicht. verstehe muss man es nicht. Aber dass ausgerechnet immer diejenigen von Spaltung sprechen, die diese anheizen ist bezeichnend.   Dass der SVP Bundesrat noch nicht gemerkt hat, wo es geschellt hat, verwundert kaum. Er zieht sich sogar einen Sack dieser Truppe über, die mit Glocken den Krieg gegen diesen führt. Solches Gebaren ist eines Staatsmannes nicht würdig, aber wen kümmerts. In der Schweiz kann jeder machen, was er will, ohne Folgen, ausser, er setzt sich für etwas Positives ein, dann wird es eng.   "Spaltung der Gesellschaft" Noch so eine Schlagzeile, die die Clickbaitorientierten Medien verbreiten und anfeuern. Auch hier sind es ausgerechnet die Aggressoren (Skeptiker, Gegner...), die davon sprechen, dass die vernunftbegabte Mehrheit für diese "Spaltung" verantwortlich zu machen sei. Paradox! Zum Skeptiker wird man erst aus Angst. Macht es sich, wer immer nur vor der Spaltung der Gesellschaft warnt, nicht etwas zu einfach? Ist eine solche Warnung nicht vor allem wohlfeil? Letztlich wird doch niemand, der ein ernsthaftes Interesse am gesellschaftlichen Miteinander hat, für dessen Spaltung eintreten. Nur wenige zweifeln daran, dass Sozialen Medien grossen Einfluss auf die interne Feindseligkeit einer zunehmend ausdifferenzierten Gesellschaft haben. Eine Gesellschaft, die sich in diesem Raum im Vergleich zu früheren Jahrzehnten vervielfacht antrifft und dort konfrontativ und kompromisslos auseinandersetzt.    „Unsere Gesellschaft war noch nie einheitlich. Wir hatten früher aber Massenmedien, bei denen sich fast alle informierten – alle sahen Nachrichten im Fernsehen. Durch das Internet ändert sich die Situation. Jede Gruppe hat heute ein eigenes massgeschneidertes Nachrichtenangebot, das mehr oder weniger nach journalistischen Massstäben arbeitet. Viele dieser Angebote sind ‚alternative Medien‘, deren Autoren es mit den Fakten nicht so eng sehen, um ihre politischen Ziele zu erreichen. Sie überspitzen. Diese Angebote verstärken die gesellschaftliche Spaltung weiter.“ Wolfgang Schweiger, Kommunikationswissenschaftler     Würde man die Minderheit der Corona-Lästerer nicht laufend medial pushen, gäbe es auch nichts, das einer Bewegung gleich kommen würde Viele Menschen sind wegen der Corona-Krise ängstlich oder unsicher. Das ist verständlich, denn die Krise und was da noch kommen mag, birgt viele unbeantwortete Fragen. Das Finden nach Antworten kann noch eine Weile dauern. Deshalb ist es wichtig, mit den Ängsten und Unsicherheiten umgehen zu können. Einigen Menschen gelingt dies nicht mehr und verlieren sich. Meist ist die Panik nach den ersten vier Wochen vorbei. Menschen sind extrem anpassungsfähig und finden auch in gefährlichen Zeiten ihren Wohlfühlpegel wieder. Denken wir mal an Menschen, die in Kabul oder Johannesburg leben. Dort sind die täglichen Gefahren erheblich höher als bei uns, und dennoch behalten die Menschen ihre Lebensfreude. Aber auch hier verlieren sich diese Menschen bereits und den Blick für die Realität. Vieles wird natürlich für Klicks und Geld von Medien zusätzlich angeheizt: "Coronamüdigkeit", "Aufstand", "Demos" usw. - alles hochgekocht, nicht existent und überbewertet. Würde man die Minderheit der Corona-Lästerer nicht laufend medial pushen, gäbe es auch nichts, das einer Bewegung gleich kommen würde. Dabei spielt man gefährlich mit diesen verängstigten und unsicheren Menschen. Ignorieren ist wohl das erfolgreichste Mittel gegen diese Panik bei den Corona-Lästerern. Die Mehrheit der Menschen wird sich auch weiterhin vorsichtig verhalten. Beratungsresistente Corona-Leugner wird man ohnehin nicht mit Fakten erreichen. Deshalb muss deren Tun schlicht ignoriert werden.   Meinungsfreiheit wird durch Radikalisierung ersetzt Diejenigen, die für sich selbst bei jeder Gelegenheit auf "Meinungsfreiheit" und Anerkennung ihrer Überzeugungen pochen, zwingen anderen ihre Position auf, vielfach schreiend, in der Gruppe, an anderesdenkende gerichtet. Die Protestierenden glauben, für skeptische Abwägung und kritische Aufgeklärtheit zu stehen. Tatsächlich aber durchlaufen viele Corona-Lästerer eine bisher so nie gesehene, pandemische Echtzeitradikalisierung. Sie lässt sich nicht nur an solchen Situationen erkennen, sondern auch an den Leitfiguren der Szene. Wenn Beweggründe oft anders sind in diesen Gruppierungen, haben alle eines gemeinsam: Antisoziale, impulsive und narzisstische Persönlichkeitsmerkmale. Antisozialität hängt mit einem Mangel an Empathie gegenüber anderen, wie z.B. Älteren oder Kranken, zusammen. Ein rücksichtsloses Missachten der Interessen und des Wohlergehens anderer steht im Zentrum der Antisozialität genauso wie manipulatives und oft auch gewalttätiges Verhalten. Im Hintergrund stehen meist kognitive Grundannahmen, wie „meine Interessen sind wichtiger“, „ich lasse mir von keinem etwas sagen“, „ich mache mir alle Regeln selbst“ oder „die anderen sollen gefälligst tun, was ich will“.   Die impulsive Persönlichkeit wirkt auch oft antisozial. Im Unterschied zur ausschliesslich antisozialen Persönlichkeit ist sie aber weniger strategisch und manipulativ, sondern kann sich viel schlechter steuern und kontrollieren. Wenn es etwa gilt, wahrgenommene oder auch nur diffus gespürte Bedürfnisse zu befriedigen, vergisst die impulsive Persönlichkeit Vorsätze und Regeln, um zu ihrem vermeintlich einzig wichtigen Ziel zu kommen. Daraus entstehen oft automatisierte unbewusste Verhaltensroutinen bis hin zu Zwängen.   Die Bewegung der riesigen Minderheit Die emotionale Beweisführung ist inzwischen der wohl wichtigste Mechanismus der Bewegung, weil Gefühle über soziale Medien ansteckend wirken können. Denn genau dafür wurden soziale Medien gebaut, die virale Verbreitung des "Engagements", wie man die meist emotional gefärbte Beteiligung am Netzgetöse bezeichnet. Wenn man Angst hat, existiert definitiv ein Grund, um Angst zu haben. Wenn man spürt, da sei etwas faul, dann ist etwas faul. Wenn man sich wütend fühlt, dann ist das der Beweis dafür, dass etwas schiefläuft und jemand verantwortlich sein muss. Die narzisstische Persönlichkeit muss sich selbst in den Mittelpunkt stellen, um das Gefühl der Wichtigkeit zu erlangen und nicht an Selbstwertmangel zu leiden. Sie braucht kontinuierlich Bestätigung und Aufmerksamkeit. Sie verhält sich wie ein Luftballon, der ständig mit heisser Luft aufgepumpt werden muss. Im Grunde überdehnt sie die Grenzen ihres kleinen Ichs und kann damit andere nachhaltig schädigen. Wenn andere sie dann einschränken, empfindet sie dies schnell als Herabsetzung oder Kränkung. Entweder sie setzt sich an die Spitze der Bewegung oder sie rebelliert dagegen und hintertreibt die geforderten Veränderungen. Dieses Verhalten zeigt sie auch in der Krise, denn für die jetzige krisenhafte Situation der Gesellschaft gilt, dass die sonst mehr oder weniger kaschierten Persönlichkeitsanteile nunmehr unter Stress deutlicher und intensiver hervortreten.   Oft neigen Menschen dazu, Sichtweisen zu entwickeln, die mit ihrem Selbstbild übereinstimmen. Nimmt sich eine Person als selbstbestimmtes Individuum wahr, ist sie eher geneigt, COVID-19 zu verharmlosen – zum Beispiel, indem sie es mit der Grippe vergleicht. Nicht-Experten greifen oft zu vereinfachten und aus dem Zusammenhang gerissenen Argumenten, solange sie ihre Sichtweise stützen (motiviertes Denken). Das verleitet sie auch zu der irrigen Schlussfolgerung, dass ihr eigenes Urteil den Ansichten der Experten ebenbürtig sei. Verschwörungstheorien sind eine extreme Form des motivierten Denkens. Jede Tatsache, die die vertretenen Überzeugungen untergräbt, wird durch das „eigene Wissen“ der Verschwörungstheoretiker über die wahren Gründe und „Machenschaften“ überdeckt. Die Medien geben durch ihre Berichterstattung eine Art Sicherheit an diese Gruppierung ab, die es definitiv nicht braucht und kontraproduktiv in der Bewältigung der Krise ist.   Es ist wichtig, Dinge zu erklären, mit Fakten zu überzeugen aber auch zu wissen, dass es Menschen gibt, die man nicht erreichen kann. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. 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So entstehen Fake-News (Wed, 15 Sep 2021)
DMZ –  BILDUNG ¦ Dirk Specht ¦                                               KOMMENTAR   Homburg postet ein angebliches EMA-Chart mit 250.000 Impfnebenwirkungen. Bereits Orthografie und Begrifflichkeiten machen klar, dass es nicht von der EMA stammen kann. Im Text macht Homburg einfach eine Million daraus. Hinterlegt ist die Seite "transparenztest.de", auf die er sich beruft. Von der taucht weiter unten ein angeblicher SZ-Beitrag auf, der bei 40 Obduktionen mit einer Quote von einem Drittel die Impfung als Kausalität festgestellt haben will. Daraus macht Homburg eine Dunkelziffer von 95%. Der SZ-Beitrag ist aber gar nicht verlinkt, sondern erneut nur "transparenztest.de". Tatsächlich ist der hier nur abfotografierte SZ-Beitrag einer von dpa, in dem neben diesen 40 Obduktionen die klaren Widersprüche des Paul-Ehrlich-Instituts und der Stiko zitiert werden.   Max Otte teilt diesen Beitrag mit der kurzen Zusammenfassung von Homburg und so taucht die Million mit der Dunkelziffer von 95% im Feed von Lesern auf, die sich überwiegend kaum die Mühe machen dürften, den Quellen nachzugehen. Die lesen nur EMA und SZ. Da Otte und Homburg habilitierte Akademiker sind, darf man Absicht unterstellen. Schade, dass so etwas mangels Regulierung nicht justiziabel ist. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Forschungsplattform NeuroTec eröffnet (Wed, 15 Sep 2021)
Ass. Prof. Dr. Athina Tzovara, Computerscience, NeuroTec und Universität Bern Ass. Prof. Dr. Athina Tzovara, Computerscience, NeuroTec und Universität Bern DMZ – WISSENSCHAFT ¦ MM ¦ AA ¦                                        Gemeinsam mit der Universität Bern und sitem-insel eröffnete die Insel Gruppe am Dienstag, den 14. September, die Forschungsplattform NeuroTec in sitem-insel auf dem Insel Campus in Bern. NeuroTec vereint das klinische Knowhow des Universitätsspitals und die Expertise in Medizintechnik der Universität Bern und wird die führende Position der Berner Neurologie, wie sie vom Team um Prof. Dr. Claudio Bassetti aufgebaut wurde, weiter ausbauen.    Nach fast zwei Jahren Aufbauarbeit konnte am 14. September 2021 die Forschungsplattform NeuroTec eröffnet werden. Die Vorbereitung hat sich gelohnt. Prominente Redner und Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik trugen im Kreis der geladenen Gäste zu einer bemerkenswerten Eröffnungsfeier inklusive Wissenschaftsteil und Roundtable-Gespräch bei. NeuroTec erforscht im Rahmen seiner translationalen Forschungstätigkeit den Einsatz moderner Medizintechnik zur verbesserten Behandlung neurologischer Erkrankungen mit dem Ziel, Diagnose und Therapie zunehmend aus dem Spital nach Hause zu verlagern.    Prominenz aus Forschung, Politik und Wirtschaft an der Eröffnungsfeier Ein Begrüssungswort wurde von Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektor des Kantons Bern, und vom Verwaltungsratspräsidenten der Inselgruppe, Prof. Dr. Bernhard Pulver an die Versammelten gerichtet. An einem Round-Table-Gespräch kamen Prof. Dr. Claudio Bassetti, Klinikdirektor und Chefarzt Universitätsklinik für Neurologie und Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Bern, der Berner Regierungsrat Christoph Ammann, Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektor Kanton Bern und der Direktionspräsident der Insel Gruppe sowie Dr. Uwe Jocham nebst weiteren Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Bildung zu Wort.  Es wurde auf die Bedeutung von Forschungsplattformen wie NeuroTec für den Medizinalstandort Bern hingewiesen.    Insel Gruppe investiert in translationale Forschung im Netz von sitem-insel Die Insel Gruppe stellt die Investition und die medizinische Abstützung von NeuroTec sicher. Die Vertreter der Insel Gruppe unterstreichen die Wichtigkeit der translationalen Forschung und Entwicklung für die Medizin der Zukunft und sichern dem jungen Unternehmen entschlossene Unterstützung in der Startphase zu.    Zahlreiche innovative Projekte bereits gestartet und am Laufen  Viele Akteure sind auf eine Forschungsplattform im Bereich Neurologie in der Art von NeuroTec angewiesen. Dies zeigt sich anhand der guten Auslastung schon in der frühesten Startphase und den zahlreichen Projekten, die bereits an die Hand genommen werden konnten.    Hier kommt der engen Vernetzung mit der Universität Bern grösste Bedeutung zu, namentlich mit dem ARTORG Center for Biomedical Engineering Research, welches überwiegend die technische Expertise stellt, und dem Center for Artificial Intelligence in Medicine (CAIM), das die grossen Datenmengen mit modernsten Methoden auswertet.    sitem-insel sorgt für erfolgreiche Vernetzung  Ein besonders wertvoller Partner von NeuroTec ist sitem-insel, das Schweizerische Institut für Translationale Medizin und Unternehmertum. In den Räumlichkeiten von sitem-insel ist ein reger Austausch mit Forschenden vor Ort möglich. Zudem unterstützt sitem-insel die nationale und internationale Vernetzung der Forschungsplattform durch zahlreiche Aktivitäten.    NeuroTec-Loft, eine einzigartige Forschungsumgebung  Von den zahlreichen Projekten sei hier das NeuroTec-Loft als Beispiel erwähnt. Die zunächst ganz normale Zweizimmerwohnung ist dezent eingerichtet und mit allen Geräten ausgerüstet, die im Alltag gebraucht werden. Doch das NeuroTec-Loft ist auch ein hoch sensibler Messapparat mit zahlreichen Sensoren wie Videokameras, Radargeräten, Lidarsensoren, Seismografen, Durchflussmessern. Hier ist es möglich, das Verhalten von Patientinnen und Patienten im Alltag zu studieren, um frühzeitig etwaige neurodegenerative Erkrankungen zu erfassen oder Hinweise auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustands zu gewinnen. Weiter können hier Geräte entwickelt und getestet werden, die Langzeitmessungen vornehmen, um beispielweise den Tagesverlauf eines Parkinsonpatienten oder einer Epilepsiepatientin aufzuzeichnen – wichtige Bausteine in der besseren Erforschung dieser Erkrankungen und ihrer Behandlungsmöglichkeiten.   Ausbau der Kooperationen, weltweite Vernetzung  Mit der Eröffnung von NeuroTec beginnt der Betrieb der neuen Forschungsplattform nun formell. Die Gründer und Partnerorganisationen, die beteiligten Firmen und die Politik wünschen dem Team um Direktor Prof. Dr. Dr. Kaspar Schindler und Vize-Direktor Prof. Dr. Tobias Nef viel Erfolg und sind gespannt aufkommende Entwicklungen aus dem Hause NeuroTec.    Experten:  Prof. Dr. Bernhard Pulver, Verwaltungsratspräsident Insel Gruppe, Bern  Dr. h.c. Uwe E. Jocham, Direktionspräsident Insel Gruppe, Bern  Prof. Dr. Claudio Bassetti, Klinikdirektor und Chefarzt Universitätsklinik für Neurologie, Inselspital, Universitätsspital Bern Prof. Dr. Dr. Kaspar Schindler, Direktor NeuroTec, Stv. Chefarzt, Direktor Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum SWEZ, Inselspital, Universitätsspital Bern Prof. Dr. Tobias Nef, Vize-Direktor NeuroTec, ARTORG Center for Biomedical Engineering Research, Gerontechnology & Rehabilitation, Universität Bern Dr. Simon Rothen, CEO sitem-insel AG, Bern  Links:  Forschungsplattform NeuroTec Gründung:  Insel Gruppe AG Partnerorganisationen:  Universität Bern ARTORG Center for Biomedical Engineering Research (unibe.ch) CAIM Center for Artificial Intelligence in Medicine (unibe.ch) Vernetzungspartner:    sitem-insel AG Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. 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