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CH: Aktuelle Situation! 10.466 Neuinfektionen - Lage ausser Kontrolle! (Mi, 01 Dez 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM                        Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 10'466 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 7540. Das sind 28 Prozent mehr als in der Vorwoche. Beim aktuellen Trend verdoppelt sich der 7-Tage-Schnitt der Neuinfektionen ca. alle 20 Tage. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 1069.77. Das BAG meldet 140 neue Spitaleintritte, der 14-Tage-Schnitt liegt bei 69 Spitaleinweisungen pro Tag. Das sind 10 Prozent mehr im Vergleich zur Vorwoche. Aktuell werden 1335 Personen wegen Covid-19 in einem Spital behandelt. Das sind 32 Prozent mehr als in der Vorwoche.   Aktuell befinden sich 233 Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung. Das sind 35 Prozent mehr im Vergleich zur Vorwoche. Die Intensivbetten in den Schweizer Spitälern (inklusive Ad-Hoc-Betten) sind aktuell zu 81 Prozent ausgelastet. 27 Prozent der Intensivbetten sind von Covid-19-Erkrankten belegt. Das BAG meldet 22 neue Verstorbene. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 14 Verstorbenen. Das sind 29 Prozent mehr als in der Vorwoche.   Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 17.3 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 17 Tests positiv. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Positivrate damit um 2 Prozentpunkte gestiegen. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 50'622 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 23 Prozent gestiegen.   Bisher wurden in der Schweiz 11'965'645 Impfungen verabreicht. Nach aktuellen Berechnungen werden durchschnittlich 42'000 Personen pro Tag geimpft. Das sind 16.6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Es ist zu beachten, dass momentan die Boosterimpfungen nicht separat ausgewiesen werden und in die Gesamtstatistik einfliessen. Die starke Zunahme der verabreichten Impfdosen dürfte auf die Booster zurückzuführen sein. Aktuell sind damit 65.7 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. 1.7 Prozent der Bevölkerung haben bereits eine Dosis erhalten.   BAG meldet neue Corona-Fälle erst am Nachmittag Auf Twitter meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass die Corona-Zahlen ab jetzt jeweils am Nachmittag veröffentlicht werden, statt bis anhin vor dem Mittag. Grund dafür seien «neu angebotenen Indikatoren und deren Synchronisation».     Die wichtigsten Zahlen für die Schweiz Total seit Beginn der Pandemie Fälle 1'025'129 Hospitalisierte 35'729 Verstorbene 11'372 Täglich gemeldete Neuinfektionen Neu gemeldet 10'466 7-Tage-Schnitt 7'539,7 (+28%) 14-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen 1'069,8 Stand der Impfungen 65,7% Vollständig geimpft 1,7% Einfach geimpft 0 25 50 75 100 Täglich gemeldete Verstorbene Neu gemeldet 22 7-Tage-Schnitt 14,1 Δ Vorwoche +29% Lage in den Spitälern Covid-19-Hospitalisierungen 1'335,0 (+32%) Auslastung Intensivstationen 54,1% Andere 27,0% Covid-19 Quelle: Neuinfektionen, Hospitalisierte, Verstorbene, BAG, Stand: 01.12.2021, zuletzt aktualisiert am 01.12.21 um 13:32 Uhr. IPS-Auslastung, BAG, Stand: 01.12.2021, zuletzt aktualisiert am 01.12.21 um 13:32 Uhr. Impfdaten, BAG, Stand: 30.11.2021, zuletzt aktualisiert am 01.12.21 um 13:32 Uhr. Hinweis: Das BAG publiziert an Wochenenden und Feiertagen keine neuen Zahlen.       Quellen: https://www.sgi-ssmi.ch/files/Dateiverwaltung/COVID_19/Stellungnahmen%20SGI/IMSGCVCM_Stellungnahme_COVID-19_201117_DE_10.pdf https://www.sgi-ssmi.ch/de/news-detail/items/593.html https://www.samw.ch/dam/jcr:d4c0cb0d-7dc7-4337-b5c0-493fd2ac0d5d/directives_v3_assm_triage_soins_intensifs_penurie_ressources_20201104.pdf BAG - Neumeldungen beinhalten Nachmeldungen der Vortage. Die Zahlen werden an Werktagen aktualisiert, kurz nach Mittag. Quelle: BAG,  SRF - https://www.srf.ch/news/schweiz/coronavirus-so-entwickeln-sich-die-corona-zahlen-in-der-schweiz Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Vladimir Slivyak erhält heute Alternativen Nobelpreis (Wed, 01 Dec 2021)
Vladimir Slivyak (Mitte) mit Gronauer Atomkraftgegnern vor der Urananreicherungsanlage in Gronau (24.11.2021) Vladimir Slivyak (Mitte) mit Gronauer Atomkraftgegnern vor der Urananreicherungsanlage in Gronau (24.11.2021) DMZ –  UMWELT / KLIMA ¦ MM ¦ AA ¦                                    Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und Emsland sowie das Netzwerk "Datteln IV stoppen wir", der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz und die Ärzt*innenorganisation IPPNW gratulieren in ihrer Medienmitteilung dem russischen Umweltschützer Vladimir Slivyak, dem heute in Stockholm zusammen mit drei weiteren Persönlichkeiten der Alternative Nobelpreis verliehen wird. Die Laudatio hält die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer.   Der Ko-Vorsitzende der renommierten russischen Umweltorganisation Ecodefense wird von der Right-Livelihood-Stiftung für sein langjähriges sachkundiges und beharrliches Engagement gegen die Atom- und Kohleindustrie in Russland ausgezeichnet. Dabei setzt sich Slivyak seit vielen Jahren auch für ein Ende der unverantwortlichen Uranmüllexporte von der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland sowie für ein Ende der sehr umweltschädlichen Kohleimporte aus dem sibirischen Kuzbass für deutsche Steinkohle-Kraftwerke ein, wie z. B. für Datteln IV.   "Wir schätzen sehr die enorme und bahnbrechende Arbeit von Vladimir Slivyak und Ecodefense unter den widrigen politischen Bedingungen in Russland. Sein Einsatz ist vorbildlich und hat die Probleme der Atomenergie und des Kohleabbaus im eigenen Land, aber auch international im Fokus der Öffentlichkeit gehalten. Seine Expertise half dabei, den Bau mehrerer AKW in Kaliningrad und Südafrika zu verhindern. Wir teilen Vladimir Slivyaks Vision von einer Welt ohne Atomenergie und ohne die Nutzung von fossilen Brennstoffen voll und ganz," so Angelika Claussen, Europa-Vorsitzende der IPPNW.   "Die Arbeit von Vladimir Slivyak und Ecodefense wirft immer wieder auch ein Schlaglicht auf die großen Lücken im bundesdeutschen Atomausstieg und bei der Energiewende. Die kommende Bundesregierung muss deshalb die Uranmüllexporte von Gronau nach Russland endlich stoppen, die Uranfabriken in Gronau und Lingen schließen, die Kohleimporte aus Russland einstellen und keine neue Atomkooperation zwischen dem Lingener Brennelementehersteller Framatome und dem russischen Atomkonzern Rosatom erlauben.   Der Alternative Nobelpreis verdeutlicht, dass diese Forderungen nun auch international gewürdigt werden," ergänzte Peter Bastian von SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.   5. Dez.: 45 Jahre Widerstand gegen Urananreicherung in Gronau Für jetzt Sonntag, 5. Dezember, rufen die Initiativen und Verbände um 13 Uhr zu einer deutsch-russischen Kundgebung vor der Urananreicherungsanlage Gronau, Röntgenstraße 4, auf. Hauptredner wird dort Vladimir Slivyak sein. Weitere Redebeiträge kommen vom IPPNW-Atomexperten Paul-Marie Manière sowie von den regionalen Anti-Atom-Initiativen.   Im Fokus steht neben einer Bewertung der Weltklimakonferenz in Glasgow die kritische atom- und klimapolitische Bewertung des Ampel-Koalitionsvertrags. Aus Sicht der Anti-Atomkraft-Bewegung wird der Punkt „Atomausstieg“ im Ampel-Koalitionsvertrag völlig unzureichend behandelt. Für die Musik sorgt der Liedermacher Gerd Schinkel.   Mit der Kundgebung wird auch der jahrzehntelange Widerstand gegen die Gronauer Urananreicherungsanlage gewürdigt. Vor 45 Jahren, im Oktober 1976, wurde in Gronau die erste Bürgerinitiative gegen die damals in der Planung befindliche Urananreicherungsanlage gegründet.  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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AT: Aktuelle Situation: 10.367 Neuinfektionen (Wed, 01 Dec 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM                                 Von Montag auf Dienstag gab es 10.367 Neuinfektionen in Österreich. Die heutigen Neuinfektionen liegen unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 10.724. Außerdem sinkt die Zahl der aktiven Fälle auf 135.148. Zudem gibt es 61 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu vermelden. Damit hat die Pandemie bisher 12.553 Todesopfer in Österreich gefordert.    In den vergangenen 24 Stunden wurden 387.786 neue PCR-Testungen durchgeführt. Das ergibt eine Positivrate von 2,67 Prozent.  Keine Entspannung gibt es weiterhin in den Spitälern. Auf Intensivstationen werden aktuell 649 Patienten behandelt mit einem Plus von 7 Patienten. Auf Normalstation sind es 3.376 Patienten mit einem Minus von 106 Patienten.    Die Neuinfektionen in den Bundesländern Oberösterreich: 2.194 Steiermark: 1.678 Wien: 1.475 Niederösterreich: 1.412 Tirol: 971 Kärnten: 848 Salzburg: 811 Vorarlberg: 797 Burgenland: 181     Quellen: https://covid19-dashboard.ages.at/ Gesundheitsministerium - https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Neuartiges-Coronavirus-(2019-nCov).html Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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AT: Hauptausschuss verlängert bundesweiten Lockdown bis 11. Dezember (Wed, 01 Dec 2021)
Vorsitz im Hauptausschuss durch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (V) Vorsitz im Hauptausschuss durch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (V) DMZ –  POLITIK ¦ MM ¦ Lena Wallner ¦                               Vorsitz im Hauptausschuss durch Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (V)        Der bundesweite Lockdown wird bis 11. Dezember verlängert. Für die entsprechende Verordnungsnovelle gab der Hauptausschuss mit den Stimmen von ÖVP, Grünen und SPÖ seine Zustimmung. Ändern wird sich bei den Ausgangsregelungen demnach vorerst nichts, die Öffnungszeiten für Geschäfte zur Grundversorgung werden allerdings auf 19.00 Uhr beschränkt. Verkürzt wird mit der sogenannten 1. Novelle zur 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung auch die Gültigkeit der Impfzertifikate von 360 auf 270 Tage.   Laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein zeigen die Maßnahmen zwar mittlerweile Wirkung, wie etwa die 7-Tages-Inzidenz oder knapp über 71% der Gesamtbevölkerung mit zumindest einer Teilimpfung belegen würden, dennoch befänden sich die Infektionszahlen nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau und die Situation in den Spitälern sei dramatisch. Triagen finden in Österreichs Spitälern dem Gesundheitsminister zufolge demnach bereits statt. Wie es mit dem Lockdown nach dem 11. Dezember weitergeht, hängt laut Minister von der weiteren epidemiologischen Situation ab. Fix scheint aber die Verlängerung des Lockdowns für Ungeimpfte.   FPÖ und NEOS zweifelten an den Aussagen Mücksteins, wonach die jüngsten Corona-Maßnahmen bereits Wirkung zeigen würden. Die Freiheitlichen kritisierten insbesondere die Pläne der Bundesregierung für eine allgemeine Impfpflicht, die NEOS wiederum stellten die verkürzten Laden-Öffnungszeiten in Fragen.     Herausgeber / Quelle: Parlamentskorrespondenz Österreich ¦  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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CH: www.reportonlineracism.ch – Die neue Meldeplattform für rassistische Hassrede im Netz (Wed, 01 Dec 2021)
DMZ –  GESETZ / RECHT / SOZIALES ¦ MM ¦ AA ¦            Soziale Medien haben unsere Kommunikation in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Facebook, Google, Twitter & Co. bieten ein enormes Freiheitspotential. Sie sind für Medien sogar ein neuer  und rege genutzter Kanal, ihre Inhalte an Nutzer zu vermitteln. Diese Veränderung der Kommunikation ist jedoch einer der Gründe, warum der Druck auf die Anbieter dieser Plattformen (zu recht) steigt, die Verbreitung von Inhalten stärker zu kontrollieren. Kennzeichnend sind hierfür Debatten um Hassrede im Internet, die Streuung falscher Nachrichten sowie die mögliche Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch automatisierte Erstellung von Nachrichten-Listen, etwa im Newsfeed von Facebook. Aber auch andere Angebote werden immer wichtiger. Rassistische Hassrede im Internet ist ein anhaltendes Problem und gefährdet den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Zurzeit gibt es für die Schweizer Bevölkerung keine Möglichkeit, rassistische Hassrede im Netz einer zentralisierten Stelle zu melden. Diese Lücke wird nun mit der neuen Meldeplattform www.reportonlineracism.ch der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) geschlossen. Dank der Plattform können rassistische Inhalte im Netz einfach und unkompliziert gemeldet werden.   Das Pilotprojekt der EKR vereinfacht das Melden rassistischer Hassrede im Internet. Es bietet der Bevölkerung sowie Fachpersonen und Organisationen die Möglichkeit, gesichtete rassistische Inhalte im Internet mit wenigen Klicks zu melden und sich beraten zu lassen, falls dies gewünscht ist. Die gemeldeten Daten werden in einer Datenbank erfasst und analysiert. Die Schweiz erhält dadurch eine Übersicht über die Art und das Ausmass rassistischer Hassrede im Netz.   Rassistische Online-Hassrede ... ... sind Äusserungen im Internet in Form von Schrift, Ton oder Bild, die eine Person oder Personengruppe wegen ihrer «Rasse», Hautfarbe, Ethnie, nationalen Herkunft oder Religion herabwürdigen, gegen sie zu Hass aufrufen oder dies befürworten, fördern oder rechtfertigen. Nicht als rassistische Online-Hassrede wird indirekte, strukturelle Diskriminierung im digitalen Raum verstanden (z.B. diskriminierende Algorithmen) oder direkte Online-Angriffe wie Cyber-Mobbing oder Cyber-Stalking.   Meldungen werden in einer Datenbank gespeichert und ausgewertet Meldungen mit Antisemitismus-Bezug werden automatisch dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG), der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) sowie der Coordination Intercommunautaire contre l’Antisémitisme et la Diffamation (CICAD) weitergeleitet. Wenn man explizit weiterführende Beratung benötigt, wird die gemachte Meldung an eine spezialisierte Beratungsstelle weitergeleitet. Personendaten werden streng vertraulich behandelt.   Wir haben Frau Martine Brunschwig Graf, Präsidentin EKR, kontaktiert und wollten von ihr wissen, ob sie das Angebot als Ergänzung zu bereits bestehenden "Anbietern" sieht, oder ob es Überschneidungen mit solchen gibt? "Es gibt in der Schweiz wenige Angebote zum Thema Hassrede im Netz. Die bekanntesten sind etwa NetzCourage und Stop Hate Speech. Deren Angebote unterscheiden sich jedoch von der Meldeplattform der EKR.", führt Martine Brunschwig Graf aus. Eine Plattform, auf der explizit und unkompliziert nur rassistische Hassrede im Internet gemeldet werden könne, habe es bisher nicht gegeben, erklärt sie weiter. "Im Rahmen unserer Beratungstätigkeit haben wir aber festgestellt, dass das Bedürfnis dafür gross ist."   Das Angebot bietet auch Beratungen an und nimmt die Meldungen in einer Datenbank auf. Wenn es von der betroffenen Person gewünscht werde, erhalte diese auch direkt und unkompliziert Hilfe.   "Wenn engere Begleitung nötig ist, leiten wir die Betroffenen an eine Fachstelle des Beratungsnetzes für Rassismusopfer oder an eine andere spezialisierte Stelle weiter." Martine Brunschwig Graf, Präsidentin EKR   Das Projekt wird über das jährliche Budget der EKR finanziert und wird zurzeit von drei Teilzeitmitarbeitenden des Sekretariats der EKR neben ihren weiteren Aufgaben betreut. "Es ist also niemand ausschliesslich für die Meldeplattform angestellt.", sagt Martine Brunschwig auf Anfrage. "Wir können zurzeit noch nicht sagen, wie viele Meldungen im Schnitt eingehen werden. Deshalb ist die Meldeplattform auch ausdrücklich als Pilotprojekt ausgestaltet und nach ca. einem Jahr werden wir es ein erstes Mal evaluieren."    Auf die Frage, was die persönlichen Wünsche für das Projekt seien, antwortet Martine Brunschwig: "Die Meldeplattform soll einen ersten qualitativen Überblick für das Phänomen rassistische Hassrede im Netz in der Schweiz bieten. Weiter soll es auch Sensibilisieren und natürlich im Endeffekt der Bekämpfung dieses Phänomens dienen."   Die aktuellen Erfahrungen und diverse Studien belegen, dass solche Angebote für betroffene richtig und wichtig sind. Die massive Verbreitung von (rassistischer) Hassrede im Netz ist ein ernst zu nehmendes Problem. Es bedroht nicht nur Einzelne. Die Mehrheit der Menschen nimmt Hass und Hetze im Netz als ernst zu nehmende Gefahr wahr – für Alle und für demokratische Werte.        www.reportonlineracism.ch  Eidgenössische Kommission gegen Rassismus EKR  Herausgeber Kommissionen des EDI Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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DE: Kultur- und Medienministerrat der EU – Neues Webtool zur Information über europäische Fördermöglichkeiten vorgestellt (Wed, 01 Dec 2021)
DMZ –  KULTUR ¦ MM ¦ AA ¦                                                      Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute an der Tagung des Kultur- und Medienministerrats der EU in Brüssel teilgenommen und dort in der öffentlichen Aussprache noch einmal den fundamentalen Wert der Kultur für Nationen, für Gesellschaften und für unsere Demokratie betont: „Wenn es um den Schutz des Menschheitskulturerbe geht und die Verantwortung dafür, Kunst und Kultur allgemein zugänglich zu machen, sorgen Politik und Zivilgesellschaft immer auch für ein friedliches Miteinander.“   Die Ministerinnen und Minister befassten sich bei der Ratssitzung mit einer Vielzahl von Themen. Unter anderem verabschiedeten sie eine gemeinsame Position zu den kulturpolitischen Aspekten des „Neuen Europäischen Bauhauses“. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Europäischen Kommission zum „Green Deal“ für umwelt- und klimagerechte Gestaltungsweisen von Städten und Regionen. Hier forderten die Ministerinnen und Minister, dass die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten bei der weiteren Umsetzung der Initiative die besonderen Umstände der Kultur und des kulturellen Erbes berücksichtigen. Auch Ratsschlussfolgerungen zur Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit europäischer audiovisueller Inhalte und Medieninhalte standen auf der Tagesordnung. Dabei wurden verschiedene Impulse aus den unter deutscher Präsidentschaft erarbeiteten Ratsschlussfolgerungen zur Sicherung eines freien und pluralistischen Mediensystems aufgegriffen.   Bei der Ratssitzung stellte die Europäische Kommission außerdem das Online-Tool „CulturEU“ vor. Ziel der Plattform ist es, der Kultur- und Kreativbranche gebündelt Informationen über die EU-Förderlandschaft zur Verfügung zu stellen und damit den Zugang zu EU-Fördermitteln zu erleichtern. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt dazu: „Es ist gut, dass sich Künstlerinnen, Künstler und Kreative nun über das neue Webtool umfassend über europäische Unterstützungsmöglichkeiten informieren können. Gemeinsam mit meinen Counterparts aus Portugal und Slowenien habe ich mich in der EU-Trioratspräsidentschaft intensiv dafür eingesetzt. Ich hoffe nun, dass die Kultur reichlich davon Gebrauch machen wird, um sich besser zu informieren und vor allem noch stärker von den Fördermöglichkeiten zu profitieren.“   Die Kulturstaatsministerin unterstützt gemeinsam mit Österreich ein ähnliches Informationsportal des Creative Europe Desk Kultur in Bonn, das sich speziell an den deutschsprachigen Raum richtet. Die aktualisierte Seite des Projekts „Europa fördert Kultur“ wurde im November freigeschaltet und ist verfügbar unter: www.europa-foerdert-Kultur.eu.   Monika Grütters konnte zudem erneut für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für den gewerblichen Kunsthandel werben: „Hier stimmen mich die jüngsten Entwicklungen zuversichtlich: Die Kompromisslösung, die derzeit in den zuständigen Gremien besprochen wird, weist in die richtige Richtung und hat die kulturpolitische Unterstützung der Bundesregierung.“        Quelle / Herausgeber: PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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DE: Psychologie: Die Persönlichkeit verrät, wie gut wir hören (Wed, 01 Dec 2021)
(C) vitleo (C) vitleo DMZ – ARBEITSWELT ¦ Markus Golla ¦                             (C) vitleo    Forscherinnen und Forscher der Universität zu Lübeck haben im Rahmen einer Studie herausfinden können, dass zwischen der Hörfähigkeit und der eigenen Persönlichkeit ein Zusammenhang besteht. Wie gut man mit dem eigenen Gehör und mit störenden Hintergrundgeräuschen zurechtkommt, hängt demnach damit zusammen, ob man ein eher sorgenvoller Mensch ist. Die Psychologinnen und Psychologen aus der Arbeitsgruppe Auditive Kognition konnten diese Forschungsergebnisse im Fachblatt “Royal Society Open Science” veröffentlichen.   Schon lange ist bekannt, dass unsere Persönlichkeit mit der rein subjektiven Einschätzung unseres Hörens zusammenhängt. Personen, die sich laut eigenen Angaben oft Sorgen machen, tendieren auch dazu, die folgende Frage aus einem Test der Lärmtoleranz zu bejahen: „Es ärgert mich, wenn meine Nachbarn laut werden.“ Unklar war bislang allerdings, ob die Persönlichkeit auch mit der Leistung in etablierten Hör-Tests zusammenhängt, welche in der audiologischen Praxis durchgeführt werden – zum Beispiel bei der Anpassung neuer Hörgeräte.   In einer großen Online-Studie absolvierten mehr als 1.000 Freiwillige einen Persönlichkeitstest und mehrere Tests zur Messung der subjektiv erlebten und der objektiven Hör-Leistung. Die Forschenden konzentrierten sich bei der Auswertung der Daten vor allem auf die Persönlichkeitseigenschaft der emotionalen Labilität. Alle Menschen zeigen mehr oder weniger hohe Ausprägungen auf dieser Dimension der Persönlichkeit. Menschen mit relativ hoher Ausprägung neigen dazu, sich mehr Sorgen zu machen.   „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Persönlichkeit ein wichtiger Baustein ist, um Diskrepanzen der subjektiven und objektiven Hör-Leistung zu verstehen“, erklärt Studienleiter Dr. Malte Wöstmann die Ergebnisse. Um das subjektive Hörvermögen zu messen, wurden die Freiwilligen zunächst gebeten, die Lautstärke eines störenden Murmelns im Hintergrund so einzustellen, dass es gerade noch tolerierbar war. Personen mit höherer emotionaler Labilität wählten hier eine geringere Hintergrundlautstärke aus. Überraschenderweise jedoch zeigten dieselben Personen mit höherer emotionaler Labilität eine vergleichsweise bessere Leistung in einer anderen schwierigen Höraufgabe, dem Berichten von Zahlwörtern im Rauschen. Auch war das objektive Hörvermögen dieser e-her sorgenvollen Probandinnen und Probanden sogar leicht besser, als es für demographisch völlig vergleichbare nur weniger sorgenvolle Teilnehmende der Fall war.   Dr. Hendrik Husstedt ist Geschäftsführer des Deutschen Hörgeräte Instituts (DHI) in Lübeck. Er betont die Relevanz dieser Studie für die audiologische Praxis: „Für eine gute Anpassung von Hörsystemen müssen unzählige individuelle Randbedingungen der Hör-beeinträchtigten berücksichtigt werden. Die neuen Erkenntnisse der Studie sind daher sehr wichtig, um den Einfluss der Persönlichkeit besser berücksichtigen zu können. Dadurch sind die Ergebnisse nicht nur für die Forschung, sondern auch für die Praxis von großem Interesse.“     Originalpublikation: Wöstmann, M., Erb, J., Kreitewolf, J., & Obleser, J. (2021). Personality captures dissociations of subjective versus objective hearing in noise. Royal Society Open Science, 8: 210881, https://doi.org/10.1098/rsos.210881 Link zur Studie: https://doi.org/10.1098/rsos.210881 Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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AT: Regierung legt Sterbeverfügungsgesetz vor, Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung geplant (Wed, 01 Dec 2021)
DMZ –  POLITIK ¦ MM ¦ Lena Wallner ¦                                     Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat das bisherige Verbot der Hilfeleistung beim Suizid mit Wirkung ab 1. Jänner 2022 aufgehoben. Zur gesetzlichen Neuregelung legt die Bundesregierung dem Nationalrat nun den Entwurf für ein Sterbeverfügungsgesetz sowie für Änderungen im Suchtmittelgesetz und Strafgesetzbuch vor (1177 d.B.).   Ein zentrales Anliegen des Entwurfs sei es, das vom VfGH in das Zentrum seiner Erwägungen gestellte Grundrecht auf Selbstbestimmung auszuführen und zugleich gegen damit allenfalls verbundenen Missbrauch abzusichern. Das vom Justizministerium ins Leben gerufene "Dialogforum Sterbehilfe" habe einen wichtigen Beitrag zur Erarbeitung der Materie geschaffen, so die Erläuterungen. Der vorliegende Entwurf beschränke sich auf die Frage, unter welchen Voraussetzungen es künftig zulässig sein soll, jemandem bei seinem Suizid Hilfe zu leisten. Rechtlich, medizinisch und ethisch bestehe ein gravierender Unterschied zwischen der Tötung einer anderen Person auf deren Verlangen - wo die Strafbarkeit nicht angetastet worden sei - und ihrer Unterstützung bei der eigenverantwortlichen Selbsttötung.   Darüber hinaus habe sich ein breiter Konsens herausgebildet, dass eine gut ausgebaute Palliativ- und Hospizversorgung den Wunsch nach frühzeitiger Beendigung des Lebens reduziert. Diese soll daher umfassend ausgebaut und erweitert werden, so die Erläuterungen.   Sicherstellung der Entscheidungsfähigkeit Die sterbewillige Person muss laut Vorlage volljährig und entscheidungsfähig sein und an einer entsprechend unheilbaren bzw. schweren Krankheit im Sinne des Sterbeverfügungsgesetzes leiden. Die Entscheidungsfähigkeit muss zweifelsfrei gegeben sein. Der oder die helfende Dritte soll den Erläuterungen zufolge eine hinreichende Grundlage dafür haben, dass die sterbewillige Person tatsächlich eine auf freier Selbstbestimmung gegründete Entscheidung zur Selbsttötung gefasst hat. Der Entwurf sieht daher ein einzuhaltendes Prozedere vor. So muss eine Aufklärung über Alternativen durch zwei ärztliche Personen durchgeführt werden, von denen eine über eine palliativmedizinische Qualifikation verfügt. Bestehen Zweifel darüber, ob der Sterbewunsch in einer krankheitswertigen psychischen Störung begründet liegt, die die Entscheidungsfähigkeit ausschließt, so soll zusätzlich eine Abklärung durch eine Psychiaterin (einen Psychiater) oder einen klinischen Psychologen (eine klinische Psychologin) erfolgen. Zudem wird den Erläuterungen zufolge die sterbewillige Person über allfällige Behandlungsalternativen und palliativmedizinische Angebote informiert, sowie über die Möglichkeit der Errichtung einer Patientenverfügung oder einer Vorsorgevollmacht, über die Dosierung und Einnahme des zum Tod führenden Präparats und dessen Auswirkungen sowie über konkrete Angebote für ein psychotherapeutisches Gespräch und suizidpräventive Beratung.   Jene ärztliche Person, die über die Behandlungsalternativen aufklärt, habe zudem zu bestätigen, dass die sterbewillige Person entweder an einer unheilbaren, zum Tod führenden Krankheit oder an einer schweren, dauerhaften Krankheit mit anhaltenden Symptomen leidet, deren Folgen sie in ihrer gesamten Lebensführung dauerhaft beeinträchtigen, wobei die Krankheit in beiden Fällen einen für die sterbewillige Person nicht anders abwendbaren Leidenszustand mit sich bringen muss.   Nach Verstreichen einer Bedenkzeit ist auf zweiter Ebene eine Sterbeverfügung bei einem Notar (einer Notarin) oder einem (einer) rechtskundigen Mitarbeiter (Mitarbeiterin) der Patientenvertretungen zu errichten. Auch bei diesem Gespräch ist die Entscheidungsfähigkeit zu beurteilen und zu dokumentieren, ein umfassendes Gespräch über die im Aufklärungsgespräch thematisierten Punkte durchzuführen, auf Alternativen hinzuweisen und die sterbewillige Person insbesondere über die rechtlichen Auswirkungen ihrer Entscheidung zu belehren. Eine Sterbeverfügung kann nur wirksam errichtet werden, wenn die sterbewillige Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich hat oder österreichische Staatsangehörige ist. Unmittelbar nach der Errichtung einer Sterbeverfügung ist diese an das Sterbeverfügungsregister zu melden.   Regelungen der Strafbarkeit Die kontrollierte Abgabe eines letalen Präparats soll nach Vorlage einer wirksamen Sterbeverfügung durch für die Abgabe gelisteten Apotheken in der in der Sterbeverfügung angegebenen Dosierung erfolgen und ist an das Sterbeverfügungsregister zu melden. Der Entwurf sieht unter anderem auch ein verwaltungsstrafrechtlich zu ahndendes Werbeverbot für die gesamte Thematik vor. Das "Verleiten" bleibt weiterhin strafrechtlich relevant. Auch Fälle der Strafbarkeit der Hilfeleistung zur Selbsttötung werden laut Entwurf im Strafgesetzbuch geregelt. Strafbar sind demnach Suizid-Hilfeleistungen für minderjährige Personen und solche, die nicht an einer entsprechenden Krankheit im Sinne des Sterbeverfügungsgesetzes leiden. Ebenso strafbar ist etwa die Hilfeleistung aus einem verwerflichen Beweggrund und wenn die sterbewillige Person nicht nach dem festgelegten Prozedere ärztlich aufgeklärt wurde.      Herausgeber / Quelle: Parlamentskorrespondenz Österreich ¦  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Poetische Herzklänge - jeden Mittwoch neu von und mit Patricia Jungo (Wed, 01 Dec 2021)
DMZ - POETISCHE HERZKLÄNGE ¦ Patricia Jungo ¦    Jeden Mittwoch erscheint an dieser Stelle ein Text von Patricia Jungo. www.patriciajungo.ch     Licht Warum dich suchen, wenn du doch in mir bist? Warum dich halten, wenn dein Glanz gar nie erlischt? Warum dir folgen, wenn stets eins wir sind? Ich will dir vertrauen, unendlich und blind.   Du erfüllst mit Liebe meine Seele und mein Herz, dein zarter Schein lindert wundersam jeden Schmerz. Dankbar will ich dich tragen in mir immerzu, du gibst mir Mut, Vertrauen, Schutz und Ruh!   Doch nicht allein in mir sollst du strahlen, allen Menschen sollst du Hoffnung in die Herzen malen. Ein wenig heller darf die Welt dann scheinen, der Glanz der Liebe darf sich nun im Aussen vereinen. Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der Mittelländischen ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst unsere Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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CH: Internationaler Tag von Menschen mit Behinderungen: Tagung «Mitsprache und Zugang» (Wed, 01 Dec 2021)
DMZ –  SOZIALES ¦ MM ¦ AA ¦                                                    Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, am 3. Dezember 2021, findet in Bern die Fachtagung «Mitsprache und Zugang statt». Diskutiert werden Instrumente für mehr Selbstbestimmung und für eine bessere Zugänglichkeit.   Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht und ein Kernbereich der UNO Behindertenrechtskonvention. Damit Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt leben können und sie gleichberechtigt an der Entwicklung von Staat und Gesellschaft teilhaben, braucht es den Zugang zu wichtigen Lebensfeldern. Dieser muss besonders in den Bereichen der Information und der Dienstleistungen, etwa bezüglich Arbeit, Wohnen, Politik und Gesundheit verbessert werden.   An der Tagung stehen insbesondere das politische und öffentliche Leben sowie die Wahlfreiheit und die Mitsprache im Wohn- und Arbeitsbereich im Zentrum. Themen sind unter anderem die Möglichkeiten der Mitsprache bei der Arbeit, die Förderung des selbstbestimmten Wohnens oder die Kommunikation des Gesundheitspersonals mit gehörlosen oder blinden Patientinnen und Patienten.   Die Tagung wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB, dem Bundesamt für Sozialversicherungen BSV und der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren SODK in enger Zusammenarbeit mit nationalen Behindertenorganisationen und Branchenverbänden organisiert.         Herausgeber Eidgenössisches Departement des Innern http://www.edi.admin.ch  Bundesamt für Sozialversicherungen http://www.bsv.admin.ch  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Corona Dossier (Wed, 01 Dec 2021)
DMZ – WISSEN ¦ GESUNDHEIT ¦ MEDIZIN ¦ INTERNATIONAL ¦   Weltweit haben sich mehr als 245 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Über 5 Millionen Menschen sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.   Bei SRFnews finden Sie die Fallzahlen weltweit, die Liste der Risikoländer und eine Übersichtskarte der Regionen Europas mit den Fallzahlen und den Hospitalisationen. Fallzahlen Liechtenstein, Schweiz, Deutschland & Österreich Schweiz / Liechtenstein Schweiz /Liechtenstein Deutschland Deutschland Österreich Österreich
Linkliste Corona-Artikel   CH: Zertifikatspflicht nach wie vor top! 75% der KMU sehr zufrieden Gesellschaft für Virologie: Genesene sind mindestens ein Jahr vor Corona geschützt Schwangere erkranken häufiger an Covid-19 - Experten fordern Impfung Verschwörungsgläubige Lehrer gründen Verein und verbreiten Fake-News Covid-19-Impfung - ja natürlich CH: Ein JA zum Covid-19-Gesetz empfohlen AT: Corona-Impfung: Freie Wahl des Impfstoffs und Gutscheine könnten Ungeimpfte motivieren, sich impfen zu lassen  CH: Bundesrat startet vorsorglich eine Konsultation zur Ausdehnung der Zertifikatspflicht Impfdiskussionen offenbaren Teile unserer Gesellschaft In den Schulen nehmen die Corona-Infektionen europaweit weiter rasch zu Hypothetische Skandal-Schlagzeile: "Die Hälfte aller Infizierten ist geimpft!!" 60 Prozent hatten schon Streit wegen Corona - Verursacher sind selbsternannte "Querdenker", Impfskeptiker, Massnahmenkritiker Gewonnener Nutzen dank Forschung an Viren überwiegt stets die damit einhergehenden Risiken Wissenschafter mahnen zu einer höheren Impfquote - auch bei Kindern und Jugendlichen Impfgegner - Dummheit ist unbewusste Unwissenheit Kontroverse mit einem Pandemieleugner "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Covid-19: Wissenschaftliches Update, 20. Juli 2021 Zusammenfassung Covid-19: Faktencheck - Impftote Covid 19 - Therapie so früh wie möglich, Prof. Paul R. Vogt erklärt im Film seinen Standpunkt Schweizer Marken in der Pandemie – Pranger oder Podest?  "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Faktencheck Covid-Impfung DE: Die fünf häufigsten neurologischen Folgen von COVID-19 DE: Gutenberg COVID-19 Studie veröffentlicht erste Ergebnisse AT: COVID-19-Impfung für Lungenkrebspatienten* dringend empfohlen Gesundheit / Wissen Update - Chaotische Covid-Situation an der OS Tafers / FR Verdachtsmeldungen von unerwünschten Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz Covid-19 - Die "Experten", die bisher irrten, auf einen Blick Keine Chance für Coronaleugner - DAS UPDATE - Sämtliche "Thesen" von Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Jebsen widerlegt Covid-19 - Der Mensch ist ein mit Vernunft begabtes Tier, das immer die Geduld verliert, wenn es der Vernunft gemäss handeln soll „Das zweite Mal hatte ich Angst um mein Leben“ Covid-19 - Tatsachenbericht - Back to the roots Covid-19 - Wie der Staat, versagt auch ein Teil des Schweizer Volkes Studie - Rauchen steigert offenbar COVID-19-Risiken Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt Covid-19 schädigt Gefässe, auch im Gehirn Covid-19 - Das Totalversagen der Schweizer Politik Schweiz - Covid-19: Zwei Proben mit Variante aus Südafrika entdeckt Schweiz - Armee-Logistik steht für Covid-19-Impfstoffe bereit Covid-19-"Laien" Streeck, Gassen und Schmidt-Chanasit melden sich zu Wort und gaukeln Einigkeit vor - Ärzte stellen sich klar gegen das Trio Schweiz - Covid-19-Impfstrategie: Besonders gefährdete Personen sollen zuerst geimpft werden   COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Riesige Reichweite Der Gastkommentar und die Veröffentlichung des Manuskriptes "COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt vom 7.4.2020 in unserer Zeitung findet international riesige Beachtung und Zustimmung.   In den ersten beiden Tagen wurde der Artikel bereits über 350'000 mal gelesen und tausendfach geteilt. Bis Ende 2020 wurde der Artikel über 12 Mio mal angeklickt. Wir haben deshalb bei Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt nachgefragt und 10 Fragen gestellt, die aktuell im Raum stehen. Ein Summary ist in Arbeit....  .............................................................................................................. Original (07.04.2020) - COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Interview in german (09.04.2020) English (18.04.2020) - COVID-19 – an interim review or an analysis on the ethics, the medical facts as well as the current and future political decisions  Espanol (18.04.2020) - OVID-19 - una revisión a medio plazo o análisis de la moral, los hechos médicos y las decisiones políticas actuales y futuras COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt (20.04.2020) "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt  Covid 19 Film - Therapie so früh wie möglich, Prof. Paul R. Vogt erklärt im Film seinen Standpunkt "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Impfung und Covid19   Frau Dr. Sylvia Nanz (Country Medical Director Pfizer Corporation Austria)   Im Interview       Sind Gesichtsmasken für Kinder unbedenklich?   Im Netz zirkulieren weit reichende Warnungen vor dem Gebrauch von Mund-Nasen-Masken durch Kinder.   Die Gesichtsmasken könnten gesundheitsschädlich sein...     Corona-Impfungen im Faktencheck Masken gehören nicht an das Kinn oder Handgelenk - Wie Sie die Masken richtig verwenden DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ AA ¦  Die korrekte Verwendung von Hygienemasken - Das Wichtigste in Kürze.     Märchen ist widerlegt - Menschen sterben "an" Corona - nicht "mit" Deutsche Pathologenverbände veröffentlichen Ergebnisse ihrer Obduktionen von Covid-19-Patienten. Die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit die Todesursache.     Kinder gelten nicht als Pandemietreiber – obwohl die Fakten auf Anderes schliessen lassen Die Corona-Lage an den Schulen spitzt sich zu: Hunderttausende Schülerinnen und Schüler befinden sich in Quarantäne.      Schulen sind Treiber der Pandemie! Konsequenzen müssen folgen! DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Walter Fürst ¦ Schulen gehören durchaus zu den relevanten „Infektionsumfeldern“. Studien und Fakten, sowie Zahlen wurden bisher leider von den Verantwortlichen unter den Tisch gekehrt.      Restaurants gehören auch dazu Wie kann sich vor einer Erkrankung schützen, eine der häufigsten Fragen in den letzten Monaten? An welchen Orten muss man besonders vorsichtig sein.     Studie - Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen  Antisoziale Merkmale, insbesondere ein niedrigeres Maß an Empathie und ein höheres Maß bei den Werten für Gefühllosigkeit, Täuschung und Risikobereitschaft, standen in direktem Zusammenhang mit einer geringeren Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen.     Der Sinn und der Unsinn von “Mutationsdebatten” DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Dirk Specht ¦ KOMMENTAR Über Mutationen wird seit Beginn der Covid-19 Pandemie debattiert. Natürlich. Auch das. Wie über alle Themen aus der Epidemiologie.     Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt  Die Covid-19 - Variante B.1.1.7 wurde bereits in etlichen Ländern inzwischen nachgewiesen, jetzt auch mehrfach in Schweiz.         Es wird Zeit, Gastrosuisse und Gewerbeverband auf die Plätze zu verweisen Das Dauergejammere diverser Wirtschafts- und Sportverbände ist kaum auszuhalten. Besonders Gastrosuisse und der SVG (Schweizerischer Gewerbeverband) tun sich besonders negativ hervor.     DMZ – BILDUNG / WISSENSCHAFT ¦  Autoren: Markus Golla ¦ Walter Fürst ¦ Daniel Birkhofer ¦ Eine Analyse   Die Thesen vermeintlicher Experten, dass alles nicht so schlimm sei, dass es gar keine Pandemie gebe, verunsichern viele Menschen und lassen sie an wichtigen Maßnahmen zweifeln, um das Coronavirus SARS-CoV-2 noch einzudämmen. Doch Besserwisser und Leugner gibt es in jeder Krise. Wir sollten sie einfach links liegen lassen, anstatt sie zu sharen und zu liken. So verlockend das auch ist, sie können uns nicht weiterhelfen, auch wenn sie vielen von uns so kompetent und überzeugend erscheinen. Das sind nur Äusserlichkeiten, auf die wir hereinfallen.   "In den sozialen Medien und mittlerweile auch auf der Strasse formiert sich in Sachen Corona gerade eine Allianz des Schwachsinns. In Teilen gewaltbereit. C-Prominente mit Sehnsucht nach Aufmerksamkeit machen mit." Christian Stöcker, Journalist   Fake-News Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie und zu SARS-CoV-2, in Teilen als „Corona-Mythen“ oder „Corona-Lügen“ bezeichnet, werden seit dem Ausbruch der Krankheit COVID-19 vor allem in sozialen Medien verbreitet. Sie umfassen Falschmeldungen, Fake News, pseudowissenschaftliche Gesundheitstipps, Desinformation und Verschwörungstheorien zu allen Aspekten der Krankheit. Zu ihren Verbreitern gehören verschiedene verschwörungstheoretisch orientierte Gruppen und Personen, Antisemiten, Rechtsextremisten, Esoteriker, Impfgegner, Religionsvertreter, Geschäftemacher, einige Staatsregierungen und Staatsmedien, aber auch verunsicherte Einzelpersonen. Sie berufen sich zum Teil auch auf legitime wissenschaftliche Minderheitenmeinungen; Vorschub wurde aber auch durch eine relative wissenschaftliche Unkenntnis angesichts eines neuen, bisher unbekannten Virus geleistet. Endlich werden international auch Strafverfolgungsbehörden aktiv, die die Verbreitung dieser Straftaten verfolgen.   Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten Die Verantwortung, die den Ärztinnen und Ärzten in solchen Situationen zuwächst, ist eine, die wir aus dem ärztlichen Beruf sehr gut kennen: Es geht darum, im Arzt-Patienten-Verhältnis in Entscheidungssituationen für den Patienten Mitverantwortung zu übernehmen. Dementsprechend ist der Arzt auch für die Folgen dessen, was er rät, mitverantwortlich. Das sollte auch dann die Richtschnur sein, wenn man sich in einer solchen übergeordneten öffentlichen Debatte äussert.   "Aus ärztlicher Perspektive kann ich mich auf keinen Fall gegen gesetzlich verbindliche Richtlinien stellen und Menschen davor warnen, ein Infektionsschutzgesetz zu befolgen, das in strukturierter Art und Weise versucht, den aktuellen Erkenntnistand zusammenzutragen. Als Person kann ich sagen, ich befolge keine Hygieneregeln, da bin ich frei – davon abgesehen, dass das dann vielleicht sanktioniert wird. Aber als Berufszugehöriger kann ich das sicherlich nicht tun."Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel   Verschwörungsgerüchte sind leider nicht nur komisch Verschwörungsmythen haben fast immer einen politischen Aspekt. Sie verunsichern und destabilisieren das Vertrauen in die Verantwortlichen. Die Sozialwissenschaftlerin Nora Pösl, Ruhr-Universität Bochum, stellt einen Zusammenhang her zwischen dem Glauben an sogenannte alternative Heilmethoden und dem Einstieg in unwissenschaftliche, simplifizierende Weltanschauungen. Nebenwirkungen von Behandlungen würden als absichtsvolles Handeln der Pharmaindustrie konstruiert.   Eine prinzipielle Wissenschaftsfeindlichkeit könne den Glauben an Fake-News und populistische Welterklärungsmodelle befördern, was wiederum anknüpfungsfähig an rechte Ideologien sei. Die Gemeinsamkeiten: einfache Erklärungen für komplexe Probleme, die auf einem Gut-Böse-Dualismus, einem Sündenbock und der Abgrenzung von wissenschaftlichen Methoden beruhen. Spätestens an dieser Stelle muss sich eine Ärzteschaft fragen, inwieweit sie dem Treiben, das ihren Berufsstand belastet, zuschauen möchte.   Erste Freistellungen und Kündigungen von Ärzten mit Falschaussagen In der Schweiz hat man aktuell (14.8.2020 -  wir berichteten) der Amtsarzt per sofort freigestellt, ebenso sein Arbeitgeber Medbase entliess Schregel. Nach einem Artikel über seine streitbaren Äusserungen in Sachen Corona teilte der Wattwiler Amtsarzt Rainer Schregel aus und griff eine Tagblatt-Journalistin persönlich an. Dies nach ihrem Artikel über den Auftritt von Rainer Schregel bei Stricker.TV, teilt AfD- und Verschwörungstheorien. Es wird also bereits richtig reagiert bei Ärzteschaften. Die Ärztekammer Hamburg findet es wenig hilfreich, wenn sich einzelne Ärztinnen oder Ärzte mit persönlichen Meinungsäusserungen hervortun, denen jegliche Evidenz fehlt.   Die Ärztekammer Schleswig-Holstein wird deutlicher: Selbstverständlich bestünde in Deutschland Meinungsfreiheit, auch für Ärztinnen und Ärzte. Da ihren Worten jedoch besonders viel Vertrauen entgegengebracht wird, müsse die persönliche Meinung erkennbar von der Ausübung der ärztlichen Tätigkeit abgegrenzt sein. Der Patient dürfe durch das Ausleben persönlicher Weltanschauungen des Arztes keinesfalls Schaden erleiden, sei es durch Ablehnung anerkannter Hygiene- und Schutzmassnahmen seitens des Arztes oder Attestausstellungen ohne vorherige Untersuchung. Das wäre nicht hinnehmbar und verstosse gegen ärztliche Kodizes. Die Kammern stünden bundesweit dazu im diskursiven Austausch.   Verschwörerärzte an Podiumsdiskussion «Pro und Contra Corona-Pandemie» ist der Titel der Podiumsdiskussion vom 14.8.2020 auf dem Schlossplatz in Aarau, ein Anlass der "Lösungs-Orientierten Volksbewegung" (LOVB). Dabei sollten gemäss Einladung grundsätzliche Fragen diskutiert und alle Meinungen zu Wort kommen. Darunter waren vor allem Leute, die gar in Abrede stellen, dass das Corona-Virus überhaupt existiert und eine Manipulation der Regierenden und der Wissenschaftler dahinter sehen wollen. Einer davon ist der deutsche Unternehmer Samuel Eckert, der seine Anhänger via Youtube und an Demonstrationen einschwört, sich zu erheben gegen das Corona-Regime. Björn Riggenbach, Arzt aus Neuenburg und der mittlerweile entlassene Amtsarzt Rainer Schregel waren ebenfalls zugegen und warteten einmal mehr mit unbelegbaren, bzw. längst widerlegten Beispielen auf. Ein Anlass übrigens, der an Unprofessionalität kaum zu überbieten war. Nebst der Einseitigkeit und Pro Verschwörer - Haltung der Veranstalter und der beiden schlechten ModeratorInnen, versuchte sich der Verschwörungstheoretiker und Esotheriker Roger Bittel, mit seinem Youtube-Kanal (als Produzent der Aufnahmen des Podiums) als Märtyrer hervorzutun, in dem er eine vor Eigenlob triefenden Ansprache an das Publikum richtete.   Die Aggressionen aus dem Publikum (es waren fast ausschliesslich Corona-Leugnerinnen und -leugner anwesend) waren unüberhörbar. Die Argumente hohle Phrasen. Es ist offensichtlich geworden, dass diese Leute vermeintlichen Experten bloss nach dem Mund reden und sich leider keine eigene Meinung bilden oder vielleicht bilden können.   Arzt ist nicht gleich Experte Während der Corona-Krise meldeten sich immer wieder Ärzte zu Wort - in Medien, gerne auch auf Youtube (weil es sonst niemand hören oder lesen will). Doch kaum einer von ihnen ist ein Experte für Pandemien. Nun meldete sich ein bayerischer Arzt zu Wort. Dr. Daniel Schölz forderte in seinem Aufruf von seinen Ärztekolleginnen und -kollegen: Allgemeinmediziner sollten sich nicht als Virologen aufspielen. Er sagt seinen Kollegen, dass er auch Arzt sei. Dass er sich jetzt auch hinstellen könnte, blasiert irgend einen Mist über SARS-COV-2 von sich geben und sein Ego polieren, bis es transparent ist. Es gebe ein paar Kollegoiden , die so was machen würden. Und die Leute würden denen wie die Lemminge folgen, weil sie "doch Ärzte sind.   "Allgemeinärzte haben recht viel Ahnung von sehr vielen Gebieten, aber auch eben kein Expertenwissen. Und auch die tun gut daran, wenn sie verantwortungsvoll handeln, die Patienten zu Spezialisten zu schicken." Dr. Daniel Schölz   Die Ärztekammern sollten auf die Instrumentalisierung des Berufsstandes im Rahmen der Coronaproteste reagieren. Denn die Rolle von Ärztinnen und Ärzten, die eine Ablehnung der Coronamassnahmen politisieren, ist kritisch zu sehen. Dazu hat Medical Tribune mit Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel ein Interview veröffentlicht.   Auch Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter sieht es so: "Je nach zugrundeliegenden Hauptinteressen geht dabei vergessen, dass Labor-Diagnostik stets ein Bestandteil der gesamten ärztlichen Diagnosekunst ist. Deswegen: man frage stets die Ärzte an der Front! Dann wird es für diese Herren schnell einmal peinlich. Aber eben, es reicht für das Volk, angeblich plausibel und glaubwürdig argumentieren zu können. Aber eben, an der Spitze der medizinischen Forschung stehen ganz andere Kaliber."   Letzten Endes haben wir es meistens mit Medizinern zu tun, die über eine medizinische Ausbildung verfügen und Ahnung haben, aber auf einem gefährlichen Niveau stehen geblieben sind, sich nicht auf dem Niveau der aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Evaluationen befinden.  Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter   "Wenn nun eine Pandemie wie SARS-CoV-2 ausbricht, wo drastische Schutzmassnahmen getroffen werden müssen, in unglaublich wissenschaftlicher Schnelligkeit Evaluationen und Lösungen eingefordert werden, dann treffen diese 2 Welten knallhart aufeinander, wo diese ignoranten und arroganten Leistungserbringer ansonsten im sonst normalen Tempo von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen langsam vorbereitet werden können. So treffen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse brutal hart auf eingerostetes medizinisches altes Gedankengut. Alles geht viel zu schnell, ohne eben die normale medizinisch-Wissenschaftliche ansonsten gewohnte Evaluation im gewohnten Rahmen abzuwarten, bis die medizinischen Standesgesellschaften auf internationaler und nationaler Ebene die Status Quo Empfehlungen für die Praxis aussprechen."   Verschwörergruppe von Ärzten und Homöopathen Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ hat Anfang August eine Videokonferenz auf Youtube veröffentlicht. Ein Ausschnitt des Videos kursiert nun in den Sozialen Netzwerken. Er enthält teils irreführende Behauptungen zu Gesichtsmasken, PCR-Tests und einem möglichen Covid-19-Impfstoff. Wider Ärzte und keine Experten, die krude Behauptungen verbreiten.   Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ verbreitet in einem Video irreführende Behauptungen zum Tragen von Masken, PCR-Tests und einem möglichen Impfstoff gegen Covid-19. Das originale Video haben die „Ärzte für Aufklärung“ am 5. August auf ihrem Youtube-Kanal hochgeladen. Es ist insgesamt mehr als 17 Minuten lang.   Das Video zeigt Gründer der Initiative „Ärzte für Aufklärung“, die in den vergangenen Wochen durch Kritik an den Corona-Massnahmen aufgefallen ist: Olav Müller-Liebenau, Heiko Schöning und Walter Weber (von links nach rechts, Minute 01:13 im Originalvideo). In der Kurzfassung auf Facebook äussert sich vor allem Walter Weber.   "Walter Weber ist nach eigenen Angaben auf dem Gebiet der Psychosomatik und Krebstherapie tätig und vertritt eine Theorie, nach der Gesundheit vor allem von der „Harmonie von Körper und Seele“ abhängt. Marc Fiddike ist nach eigenen Angaben Hausarzt und Homöopath, und auch Olav Müller-Liebenau ist laut Einträgen in Ärzte-Datenbanken praktischer Arzt, spezialisiert auf Naturheilverfahren." Also keine Wissenschaftler oder Virenexperten.   Homöopathie Bis heute existiert weder ein formaler, reproduzierbarer Nachweis noch eine akzeptable naturwissenschaftliche Begründung für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel, die über den Placebo-Effekt hinausgeht. Von der wissenschaftlichen Medizin wird die Homöopathie daher als pharmakologisch wirkungslose, in einigen Fällen sogar riskante Behandlung abgelehnt. Der Homöopathie wird diesbezüglich vorgeworfen, nicht in angemessener Weise auf diese Befunde zu reagieren. Es fehle an Systematizität. Homöopathie wird deshalb als Pseudowissenschaft angesehen.   Verschwörungstheoretiker von Nebenan Es irritiert auch, wenn man mit einem Mal Verschwörungstheorien von Personen hört, denen man das nie zugetraut hätte: von Verwandten, Bekannten, Nachbarn, Kollegen. Menschen, die man bisher für vernünftige, aufgeklärte Demokraten hielt. Und plötzlich schicken sie über Whatsapp angebliche „Beweise“, wonach ein Coronavirus gar nicht existiere. Dass alle Abstandsregeln bloss Panikmache seien und dahinter ein teuflischer Plan geheimer Mächte stecke. Wieso auf einmal? Bislang gibt es kaum wissenschaftliche Studien darüber, welche Menschen empfänglich für Verschwörungstheorien sind. Klar ist: Männer sind gefährdeter als Frauen. Und es trifft sie vor allem in Lebensphasen, in denen sie sich vor Isolation, der Einengung persönlicher Freiheiten und Kontrollverlust fürchten.   "Nichts ist wie es scheint. Zufälle gibt es nicht. Und: Alles hängt mit allem zusammen. Das sind die drei wichtigsten Merkmale von Verschwörungstheorien. In Zeiten der Corona-Pandemie haben ausgeklügelte Theorien über den angeblichen Ursprung des Virus und die angeblichen Drahtzieher hinter der Pandemie Hochkonjunktur." Prof. Dr. Michael Butter   Wir haben Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP, gefragt, in wiefern das gefährlich sein kann oder welcher Schaden sensible Menschen dabei nehmen, die auf solche Theorien hereinfallen. Ausserdem wollten wir wissen wie es dem Umfeld dabei gehen kann, das ohnmächtig zusehen muss wie ihnen ein Mensch entgleitet. Letztlich die Frage, ob Verschwörungstheorien, Bewegung gar mit Sekten vergleichbar ist.   Gefährlichkeit Der Frage nach dem Potential einer – wie auch immer sich äussernden – Gefahr bzw. Gefährlichkeit hat man sich mit einer gewissen Vorsicht anzunähern. Gefährlich wird es insbesondere dann, wenn AnhängerInnen von Verschwörungstheorien aus dem «Schatten der Verbalisierungen» heraustreten und mittels militanten und somit handfesten Massnahmen konkrete Handlungs-Taten folgen lassen; umgekehrt sind die auf dem verbalen Niveau platzierten und verbleibenden Äusserungen zwar fragwürdig bis dumm, sie verfolgen aber dann eher den Charakter einer Art «Psychohygiene». Ebenfalls beachtenswert ist aber auch der Aspekt der «Stellvertretungshandlungen» und der sozialen Übertragung. Diejenigen Kräfte also, welche z.B. Konformismus unkritisch fördern und damit Individuen in einer anonymisierten Gruppe aufgehen lassen; das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl.   Sensibilität Sensibilität unter der Annahme einer Kontinuumsbetrachtung (kaum sensibel bis hochsensibel) kann bedeuten, dass vor allem kaum sensible Menschen eher bereit sind, irgendwelchen Verschwörungstheorien unkritisch nachzueifern; bei hochsensiblen Menschen ist bekannt, dass sie psychisch sehr darunter leiden können, wenn sie selber keine oder zu geringe eigene Bewältigungs- und Umgangsstrategien haben, um Verschwörungstheorien widerstehen und damit in eine «gesunde Distanz» zu diesen zu treten vermögen. Die Frage eines Schädigungsgrades ist zufolge dessen eher schwierig zu beantworten, weil verschiedene personale (z.B. Naivität oder unreflektierte Gutgläubigkeit) und situative Faktoren (z.B. Gruppendruck, Grad der Konformitätsbereitschaft) jeweils eine Rolle spielen im konkreten Umgang mit der Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien und damit – je nach Ausprägung – sowohl eine Rolle als Stressor oder aber auch als Ressource bilden können.   "Das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl." Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP   Umfeld Jedes Umfeld spielt immer eine zentrale Rolle als eine Art Referenzpunkt für jeden Menschen. Wenn also das Umfeld sogenannt «unsicher» wirkt oder sich als ohnmächtig repräsentiert, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese «Unsicherheitsüberzeugungen» auf AnhängerInnen von Verschwörungstheorien übertragen werden können. Die Vorbildfunktion und vor allem aber auch -wirkung ist eine entscheidende Komponente im Aufbau und auch der Zementierung von Überzeugungen und Menschenbildern. Wer gelernt hat, dass es ein «So ist es und nicht anders» gibt, wird diese Haltung der Rigidität und der Ausgeschlossenheit von weiteren Möglichkeiten tendenziell übernehmen, wenn nicht andere Rollenmodelle Alternativen dazu überzeugend aufzuzeigen vermögen. Menschen trachten immer so gut wie möglich danach, Kohärenz/Stimmigkeit bei sich selber und ihrer Umwelt zu erreichen und dies kann sich auch in der Möglichkeit äussern, sich Erklärungen, Argumenten oder vermeintlichen Wahrheiten hinzugeben, die aber schlichtweg keine sind; die Hauptsache ist, dass die Stimmigkeit so hergestellt werden kann.   Sekte? Der Vergleich zu Sekten oder anderen rigide auftretenden Bewegungen ist insofern gegeben, als dass so etwas beobachtbar und vorherrschend zu sein scheint, wie «Abschottungsmechanismen» gegenüber nicht-verschwörungstheoriekonformen Äusserungen oder der Selbstüberhöhung der eigenen Theorien oder den Nicht-Zugehörigen mit Untergang zu drohen oder diese zu Entpersonalisieren bzw. «schlecht zu reden» und Bagatellisierungsäusserungen. Sind die entsprechenden Communities verbindlicher organisiert, so bestehen durchaus «Bestrafungssysteme» und «-rituale» für abtrünnige Mitglieder; der Zugehörigkeits-Code unterliegt einer hohen sozialen Kontrolle und erhöht damit den psychischen Druck eines Individuums einer solchen Gruppierung stark; das Gefühl «den Rest der Welt gegen sich zu haben» ist eine grosse Beeinflussungs- und damit Konformismus förderliche Grösse, die in solchen Organisationen bewusst initiiert werden (man hat sich unterzuordnen um jeden Preis). Das Kollektiv wird dannzumal als höherwertig eingestuft als das Individuum; das Gefügigmachen wird als «normal» und systemerhaltend erachtet. Solche organisationalen Haltungen und Menschenbilder sind also eine Gefahr für Individuen, die sich kaum getrauen eine eigenen Meinung aufzubauen und diese auch argumentativ zu vertreten.    Covid19 – Widerlegte Youtube Videos  zusammengestellt von Markus Golla (Stand 13.8.2020)   NEU: Faktencheckliste auf Mimikama NEU: Faktencheckliste auf Correctiv NEU: Faktencheckliste auf APA NEU: Faktencheckliste auf ZDF NEU: Faktenchekliste auf Meduni Wien NEU: Artikelliste aller Presseaussendungen Da die Fülle der Videos im Netz mittlerweile unüberschaubar sind, haben wir einige Videos mit den entsprechenden Gegenüberstellungen zusammengefasst. Wir erweitern gerne diese Liste, sollte hierfür der Bedarf entstehen. Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck SPIEGEL zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck BR24 zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Welt.de zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Correctiv zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck NZZ zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Focus zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ARD zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ZDF zu Dr. Wolfgang Wodarg Artikel Die Zeit zu Dr. Wolfgang Wodarg Auszug: „Die Behauptung, dass die jetzigen Quarantäne Maßnahmen unsinnig und übertrieben sind, lässt sich nicht bestätigen. Sämtliche bisherigen Statistiken, Auswertungen und Aussagen von anderen Fachleuten zeigen recht deutlich, dass es im Gegenteil gefährlich ist, SARS-CoV-2 zu unterschätzen.“ (MIMIKAMA) Faktencheck MIMIKAMA zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF 2 zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck SWR3 zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Pharmazeutische Zeitung zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Deutsche Presseagentur  zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Scienceblog  zu Prof. Sucharit Bhakdi Auszug: „Mediziner Bhakdi unterschätzt Gefährlichkeit des Coronavirus“ (Deutsche Presseagentur) Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck Norddeutscher Rundfunk zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck ZDF zu Dr. Claus Köhnlein Bericht Frankfurter Allgemeine zu Dr. Claus Köhnlein Auszug: „Der Arzt ist in gewissen Kreisen keine unbekannte Person: Bereits in der Vergangenheit bestritt er vehement die Entstehung von AIDS, eine HIV-Infektion habe damit gar nichts zu tun. Seiner Meinung nach führt der Konsum von Drogen, Medikamenteneinnahme, Anwesenheit von Pestiziden und Schwermetallen, Mangelernährung, Luftverschmutzung oder nur Stress zu der Erkrankung.“   Kritik an Studie  Zeit.de zu Dr. Hendrik Streeck Kritik an Studie  Focus zu Dr. Hendrik Streeck Nachfragen an Studie  Welt.de  zu Dr. Hendrik Streeck Auszug: „Unplausible Zahlen und nicht aufs ganze Land übertragbar: Fachleute zweifeln an der Aussagekraft der Heinsberg-Studie. Sie gebe keinen Anlass, Kontaktsperren zu lockern.“ Faktencheck MIMIKAMA zu Heiko Schrang Artikel von Zeit online über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Meditieren, heilen, Juden hassen“ Artikel von Deutschlandfunk über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Rechte Esoterik“ Artikel von Fokus über Heiko Schrang zum Thema „Rechte Esoteriker verbreiten Antisemitismus im Internet“ Auszug:“ Die Schlussfolgerung, dass es sich bei dem hypothetischen Szenario in Wirklichkeit um einen großen Plan für wasauchimmer handelt, ist in sehr vielen Punkten einfach nur unhaltbar und exakt das, wie es anfangs bereits genannt wurde: eine Verschwörungstheorie eines Mannes, der hauptsächlich auf Youtube, esoterischen Seiten und teils auch rechtsgerichteten Seiten sein Publikum findet.“ (MIMIKAMA) Artikel von Salzburger Nachrichten über Ernst Wolff Artikel von Tiroler Tageszeitung über Ernst Wolff Kritik von Bell Tower über Ernst Wolff  Auszug:“Laut Brodnig handelt es sich dabei um vielfach „unbelegte Meinungen und Spekulationen, die aber enorme Aufmerksamkeit auf sich ziehen“. (Salzburger Nachrichten) Artikel vom Standard über Dr. Michael Spitzbart Artikel von Correktiv über Dr. Michael Spitzbart Artikel von T-Online über Dr. Michael Spitzbart Auszug:“ Der Salzburger Arzt Michael Spitzbart verkündet in einem Facebook-Posting recht vollmundig: „Vitamin C tötet Viren höchst effektiv ab.“ In China seien die Neuinfektionen zurückgegangen, weil die Chinesen 50 Tonnen hochdosiertes Vitamin C verteilt hätten.“Wir distanzieren uns entschieden von den geposteten Aussagen des Mitarbeiters und halten ausdrücklich fest, dass die genannten Behandlungsformen nie innerhalb der Caritas zur Anwendung gekommen sind.“ (Standard) Artikel von Huffpost über Dr. Rashid Buttar (Video wurde vom Netz genommen – 6.5.) Artikel von Science the wire zur Aussage von Prof. Luc Montagnier Kritik von Health Feedback zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Kritik von European Scientist zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Psiram.com über Prof. Luc Montagnier Faktencheck von Correktiv zu Stefan Homburg Faktencheck von Osnabrücker Zeitung Faktencheck von ZDF Faktencheck von ZDF zu Ken Jebsen Faktencheck von T-Online zu Ken Jebsen Gegenüberstellung zu den Videos von Ken Jebsen ARTIKEL ZU BILL GATES & der Coronavirus Bill Gates finanzierte Das PIRBRIGHT Institute, Das ein Patent auf das Coronavirus besitzt Faktenchecks zu diesen Artikel: MIMIKAMA MIMIKAMA 2 Correctiv Weitere „Angebliche Faktenseiten“:  Fakten zu Covid-19 Gegendarstellung zu SWPRS von der Tagesschau Weitere Faktenchecks   Correctiv    Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Homburg, Jebsen verdienen extrem viel Geld mit den gezielten Lügen Wer Schwurbler pathologisiert, übersieht, dass gerade die Meinungsführer ihren Unsinn sehr gezielt und bewusst verbreiten – und damit Interessen verfolgen. Manche verdienen so ihren Lebensunterhalt, etwa durch Werbeeinnahmen auf Youtube oder das Verkaufen von Büchern. Bhakdi hat aktuell ein Buch auf dem Markt, nachdem er den Verkauf im Vorfeld mit aufsehenerregenden Falschmeldungen angekurbelt hat. Die Leute der Corona-Leugner sind darauf hereingefallen und haben brav, das in allen Punkten widerlegte "Werk" gekauft. Andere lechzen nach Aufmerksamkeit (abgewählte oder entlassene Ärzte - Wodarg, Schregel...). Wieder andere wollen einfach ihre rechtsradikalen, antisemitischen Positionen durchsetzen. Unter dem Vorzeichen der Coronakrise verbreiten sie Inhalte, die sie schon seit Jahren bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Öffentlichkeit tragen. Dass die Gläubigen nicht realisieren, dass sie ausgenutzt werden, liegt im Plan der Sache. Schlau eingefädelt und zugeschnitten auf die potentielle Kundschaft.   Wolfgang Wodarg Der Virologe Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, dessen Team den PCR-Test entwickelt hat, wies im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ unter anderem die Kritik am PCR-Test sowie die Unterstellung persönlicher finanzieller Profitinteressen zurück. Der SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologe Karl Lauterbach bezeichnete die Aussagen Wodargs als „abwegig und wissenschaftlich nicht haltbar, eine echte Räuberpistole“.   Der Virologe Alexander Kekulé beurteilte im MDR-Podcast „Kekulés Corona-Kompass“ Wodargs vorgetragene Argumentation als „ganz, ganz missverständlich“. Bei seinen Vergleichen mit anderen Coronaviren und mit den Todeszahlen saisonaler Grippeepidemien übersehe Wodarg jedoch die besondere Virulenz des neuartigen, 2019/2020 aufgetretenen Erregers: Die Infektion mit SARS-CoV-2 berge ein weit höheres Sterberisiko als gewöhnliche, durch andere Coronaviren ausgelöste Erkältungen und die Gesamtzahl der Infektionen einer ganzen Saison werde hier oft innerhalb von wenigen Tagen und Wochen erreicht, was zur Überforderung des Gesundheitssystems führen und dadurch weitere, eigentlich unnötige Opfer hervorrufen könne. Deshalb seien scharfe Abwehrmassnahmen gegen die Ausbreitung der Infektion nicht überzogen, sondern richtig. Der Biophysiker Richard Neher sagte, die Aussage Wodargs, dass es dieses Virus schon lange gebe, sei falsch und klar durch die Tatsache widerlegbar, dass der gemeinsame Vorfahre des Virus erst wenige Monate alt sei, so . Verschiedene Medien prüften Wodargs Behauptungen auf Richtigkeit und kamen zu dem Schluss, seine Aussagen zum neuartigen Coronavirus widersprächen grösstenteils den belegbaren Fakten. Manche seiner Aussagen seien weder widerlegbar noch belegbar, erwiesen sich aber bei genauer Betrachtung als irreführend. Es würden Tatsachen vermischt, die nichts miteinander zu tun hätten.   Weitere falsche Thesen Luc Montagnier ist der Meinung, die Coronavirus-Pandemie sei in einem Labor von Menschen verursacht worden, worauf das unnatürliche Vorhandensein von HIV-Elementen und Malariakeimen im Genom des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 hindeute. In dem seit den 2000er Jahren auf Coronaviren spezialisierten Wuhan National Biosafety Laboratory habe sich ein „industrieller“ Unfall ereignet. Claus Köhnlein sagt, dass die Zahl der Covid-19-Infektionen nicht höher ist als bei grippalen Infektionskrankheiten in der Vergangenheit. „Der Bevölkerung wird immer eingebläut, dass die Fallzahlen scheinbar exponentiell steigen“, sagt Köhnlein. Das sei aber tatsächlich nicht der Fall. Es werde kumulativ berichtet: Verdreifache sich die Zahl der Testung, verdreifache sich die Zahl der positiv Getesteten. Der Anteil der positiv Getesteten bleibe aber immer gleich. Es werde nur suggeriert, dass sich hier etwas ausbreite; in Wirklichkeit breite sich aber nur der Test aus.   Bei der Corona-Pandemie handelt es sich um eine deutlich dramatischere Situation mit einer erheblich höheren Sterblichkeit als bei den Grippeepidemien, wenngleich wir uns auf die Zahlen des Robert-Koch-Instituts und der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität verlassen müssen. Mitten in der Coronakrise hat das RKI Zahlen zum Verlauf der aktuellen Grippewelle vorgelegt: In Deutschland starben laut der Behörde 411 Menschen an der Influenza, 4,3 Millionen waren mit Symptomen beim Arzt. An oder im Zusammenhang mit Corona starben dagegen bereits 7533 Menschen! (Stand 12. Mai). Das sind Zahlen, die ich in meinem klinischen Alltag nicht erlebt habe. Natürlich argumentiert Köhnlein plausibel, wenn er einen Zusammenhang der Fallzahlen zur Anzahl der Tests herstellt. Mir kommt dabei aber die hohe Ansteckungsfähigkeit des Virus viel zu kurz. Denn sogar Patienten mit nur leichten Symptomen oder gar beschwerdefreie Virusträger geben das Virus weiter. Das ist der grosse Unterschied zur Influenza: Damit ist man zwar ähnlich ansteckend, aber die meisten Infektionen gehen von symptomatischen Virusträgern aus. Bedacht werden muss aber, dass Grippe-Patienten schon mindestens einen Tag vor Beginn der ersten Krankheitsanzeichen und danach noch bis zu einer Woche hochansteckend sind.     Die hohen Fall- und Erkrankungszahlen nach dem Besuch von Faschingsveranstaltungen, Fussballspielen und Südtirol-Heimkehrern ohne wesentliche Beschwerden belegen die enorme Ansteckungsfähigkeit bei Covid-19, die Anlass für die vielen restriktiven Massnahmen ist. Rund vier von fünf Covid-19-Infektionen verlaufen mild, mitunter sogar symptomfrei.   Bhakdi - Das Buch „Corona Fehlalarm?“ verspricht Fakten und steckt voller Polemik und Zynismus Das Buch „Corona Fehlalarm?“ ist eine Rundumkritik am Umgang mit Covid-19: Die Beschränkungen seien falsch und überzogen. Corona sei viel harmloser als alle behaupten, zumindest Politik und Medien. Wer Kritik äussere, werde gezielt diffamiert. Und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die als politische Entscheidungsgrundlage dienten, seien höchst ungesichert. Das die schlaue Vorbereitung, dass jegliche Kritik zum Vornherein von den Corona-Leugnern eben als solche gesehen wird - Diffamierung. Es funktioniert auch hier. Diese Leute werden nach Belieben gesteuert und merken es nicht.    Die beiden Autoren, die Wissenschaftler Sucharit Bhakdi und Karina Reiss, scheinen der Meinung zu sein, erst einmal müssten Unsicherheiten ausgeräumt sein, bevor man Schlüsse zieht. Als wäre Vorsorge für Feiglinge. Wenn aber wie im März in Italien die Menschen sterben, soll Politik dann wirklich sagen, „geben wir besser erstmal eine Langzeituntersuchung in Auftrag“? Das Online-Portal Telepolis hat zu solchen Argumenten geschrieben: Dann müsste man sich auch fragen, warum die Feuerwehr noch ausrückt in Deutschland, so ganz ohne Datenbasis. Wisse man denn genau, ob das Gebäude überhaupt brennbar ist? Ob der Rauch wirklich so giftig ist? Ob da Menschen drin sind, vielleicht sogar unter 80 Jahren? Und in der Logik dieses Buchs müsste man ergänzen: Und ob die Menschen in dem Haus nicht schon Vorerkrankungen haben?   Unterstellungen und rhetorische Fragen Das ist zynisch. Und beim Lesen bleibt unklar, ob Reiss und Bhakdi das wirklich so meinen. Das Problem an diesem Buch ist,  dass an vielen Stellen offenbleibt, wie genau denn ihre Position lautet – ausser, dass sie dagegen sind. Die prägenden Stilmittel dieses Buchs sind das Geraune, die rhetorische Frage, die Unterstellung und die Andeutung. Die wichtigsten Mittel, beim Erfinden und Verbreiten von Mythen.   Alex Benesch schreibt zu dem Buch: "In seinem vorherigen Buch verbreitete er Panik, vor Diphterie (der “Würge-Engel” der wegen Impf-Müdigkeit bei uns einen “Flächenbrand” auslösen kann), Tetanus (wo er die Horror-Auswirkungen auf den Erkrankten betont), Pertussis usw. Sein Mantra: “Unbedingt weiter impfen!” Beim Thema der gewöhnlichen Grippe warnte er, dass die Viren die Lunge schädigen und daraufhin Bakterien sich einnisten und eine bakterielle Lungenentzündung auslösen. Bhakdi empfiehlt, sich jedes Jahr die Grippeimpfung zu “gönnen”.   Man muss nur wollen Wie unglaubwürdig die aktuellen Aussagen von Bhakdi im Buch sind, beweist er also mit seinen persönlichen Überzeugungen. Bhakdi ist aus gutem Grund ein Hardliner bei den Befürwortern von Impfungen. Das dürfte seine Gefolgschaft nicht freuen, denn die sind zumeist Impfgegner. Ein weiterer Beweis wie schlecht, bzw. gar nicht, Verschwörungstheoretiker recherchieren. Es ist so schnell und einfach der Beweis erbracht, zu fast jedem sich stellenden Frage. Man muss nur wollen. Und das will die Gefolgschaft anscheinend nicht.  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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DE: Aktuelle Situation! 67.186 Neuinfektionen (Wed, 01 Dec 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM ¦ AA ¦              Das RKI meldet 67.186 Corona-Neuinfektionen, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 442,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 67.186 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 66.884 Ansteckungen gelegen.   Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI bundesweit bei 442,9. Am Vortag hatte der Wert bei 452,2 gelegen.   Diese Zahlen bilden nur das Infektionsgeschehen eines einzelnen Tages ab. Durch Nachmeldungen und Verzögerungen in der Meldekette bis zum RKI - zum Beispiel wird am Wochenende weniger getestet - unterliegt die Zahl der neu dazugekommenen Corona-Infektionen großen Schwankungen.    Aussagekräftiger ist deshalb der 7-Tage-Schnitt mit Daten von Risklayer und Mitarbeitern des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die mehrmals täglich Zahlen direkt aus Veröffentlichungen der Gesundheitsämter der Städte und Kreise beziehen.      Quellen:  RKI COVID-19 Germany (arcgis.com) Risklayer (Deutschland) Johns-Hopkins-Universität  RKI Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Kniffe & Tricks von Swiss Radio, unserem Radiopartner: Thema Heute: Gibt es den Weihnachtsmann? (Wed, 01 Dec 2021)
DMZ - KNIFFE & TRICKS ¦   Swiss Radio, die andere Radio Station. Die Macherinnen und Macher des Senders decken und klären auf. Gemäss dem Motto: Wir bringen alles ans Ohr (Licht), werden  fortlaufend interessante Recherchen veröffentlicht und besprochen.   Mitarbeit erwünscht Findest du ein Thema wichtig und interessant, kannst du einen Skandal aufdecken, hast du ein Plagiat entdeckt usw. Lass es uns wissen und trage es direkt in unsere Portale ein. Wir werden die Geschichte weiterverfolgen und ebenfalls darüber berichten... Wir produzieren unter anderem Sendungen, welche auf diversen Radiostationen ausgestrahlt werden. Unsere Berichte und Reportagen werden in Printmedien veröffentlicht. Sämtliche Berichte und Sendungen entstehen in Zusammenarbeit mit interessierten Menschen, denen nicht alles egal ist!   Heutige Ausgabe In der heutigen Ausgabe aus der Serie von Mythe & Fakte geht es um den Weihnachtsmann. David Aebischer deckt auf, ob es tatsächlich einen gibt. Reinhören lohnt sich.   Einfach diesem Link folgen: http://www.swiss-radio.ch/podcast/MF2.mp3 Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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Coronaleugnerin infiziert sich an Massnahmengegner-Demo - Was Lisi nicht Lernt, lernt Elisabeth nimmermehr (Tue, 30 Nov 2021)
DMZ –  GESELLSCHAFT / WISSEN ¦ WF & AA ¦               KOMMENTAR   Elisabeth glaubt an Tell, ist gegen Masken und Impfungen, skandiert „Hände weg von unseren Kindern“ und ist umarmbar. Mit einem Brief an den Bundesrat, gespickt mit Mythen und Fake-News wurde sie in der Verschwörerszene bekannt. Sie teilt auf Facebook mit Vorliebe Fake-News vom Sektenkanal kla.tv. Führender Kopf hinter kla.tv ist Oberhaupt der Organischen Christus-Generation (OCG), einer Sekte mit rund 2000 Mitgliedern und Sitz in Walzenhausen AR. Wer Verschwörungstheorien mag, kommt um kla.tv nicht herum. Sie lässt mit einem Meme Karl Lauterbach mit Hitler vergleichen, glaubt an Globuli, The Great Reset und die SVP. Sie hat an der letzten Abstimmung ein Nein in die Urne gelegt und hat sich im Vorfeld für den Abstimmungskampf der Massnahmengegner stark gemacht. Sie sammelt auf Facebook Verschwörungstheoretiker als Freunde, die mit Kommentaren und Posts mit Überheblichkeit, Diskriminierung, Faschismus, Behauptungen, Verleumdung, Fake-News, Sektiererei und vielem mehr nichts auslassen.  Ja die Elisabeth hat sogar ein Attest, das sie von der Maskenpflicht befreit. Natürlich auf nicht nachvollziehbaren Weg "erworben". Sie hat sich sogar eigens einen Stern gebastelt, den sie trägt. Das Tragen von Judensternen von Corona-Impfgegnern und Verschwörungsgläubigen sorgt immer wieder für Empörung. Denn mit diesem "Akt" spricht man von einer exemplarischen Relativierung des Holocausts und einem Missbrauch eines Symbols, das für Tod und Leiden von Millionen Menschen stehe. Diesen Leuten ist nichts heilig. An einer der vielen Massnahmengegner-Demos hat sie sich mit dem inexistenten Virus angesteckt. Sie musste ins Spital - an ihrer Haltung zum Impfen hat das alles nichts geändert.    Coronaleugner und Impfgegner, Massnahmenkritiker:innen gibt es weltweit. Sie möchten keine Maske tragen, keinen Abstand einhalten, glauben keinen Infektions- oder Todeszahlen, sie fühlen sich gesund und stark und denken, das Coronavirus kann ihnen nichts anhaben. Die Erkenntnis, dass das nicht stimmt, kommt leider erst spät. In machen Fällen zu spät, denn einige der einst unbesiegbaren Corona-Leugner sind mittlerweile tot.   Die Spalterin, beleidigt, diskriminiert, beschuldigt, stänkert und kritisiert Sie ist Fan von Alethia, dem Verschwörerkollektiv, rund um in Ungnade gefallene Ärzte, die sich mit ihren wirren Theorien ins Aus geschossen haben. Sie teilt auch gerne Posts eines vermeintlichen Starmusikers, der die abstrusesten Theorien seit Monaten auf seinen Accounts verbreitet. Ein Künstler, der seit Monaten verurteilt, urteilt, spaltet, Lügen verbreitet, der grossspurig auf seinen Accounts sagt: „Im Moment kursieren ein paar kritische Beiträge der Verbände der Kulturschaffenden zu einer Website von Künstlern, welche ihr Gesicht gezeigt haben gegen das Covid Gesetz. Ich bin einer dieser Künstler. Es steht wohl nur mein Vorname auf dieser Website, aber das ist die Politik der Initianten dieser Website. Wo sind wir nur gelandet, dass man in seinem angestammten Beruf nicht einmal mehr öffentlich zu seiner Meinung stehen kann ? Wo sind wir nur gelandet, dass selbst wenn man es nur mit Vorname macht, man trotzdem eine Gegenreaktion kommt ? Mein Statement zu dem Thema ist und das war immer meine Einstellung in meiner Kunst und auch im Leben. Ich respektiere jeden Menschen, egal welcher Herkunft, Religion, sexueller Ausrichtung, politischer Meinung und nun auch Meinung zu unserem aktuellen Problem - solange meine Meinung und Einstellung auch respektiert wird. Ich bin gegen jede Form der Diskriminierung und Unterdrückung - völlig egal was für Gründe man vorbringen möchte.“  Aussagen, die er selber mit all seinen Posts ad absurdum führt. Da haben sich also zwei gefunden - die Lisl und der Hanspeter... Dieser hat heute überraschend all seine Post und sein Profil auf Facebook gelöscht. Wahrscheinlich mag er nicht, wenn man in seinen gewässern recherchiert...   Spielt ohnehin keine Rolle, denn er, wie auch sie werden beide regelmässig von Facebook gesperrt und Beiträge gelöscht - freilich sind auch beide auch mächtig stolz darauf.    Auch mit einem weiteren Brief an den Bundesrat schrieb sich am 8. Oktober 2021 die Elisabeth in Rage: „Die Schande von Bern" titelte sie. Dieser Brief war diesmal an Frau Keller-Sutter gerichtet, die von Elisabeth über die "Verbrechen ihrer Söldner" in Kenntnis gesetzt werden soll.   "Die Schande von Bern Das Verbrechen Ihrer Söldner, Frau Karin Keller-Sutter Frau Karin Keller-Sutter Wollen Sie einen Krieg provozieren? Wollen Sie wirklich die friedlichen Demonstranten so lange von Ihren gekauften Söldnern zusammenschlagen, mit Gummischrot und Wasserwerfern beschiessen lassen, bis irgendwann einem oder mehreren dieser bis jetzt friedlichen Menschen der Kragen platzt und es zur Eskalation kommt? Wollen Sie das wirklich? Wollen sie wirklich einen Bürgerkrieg auslösen? Vor ca. 18 Monaten, also in grauer Vorzeit, vor Corona, durften wir in der Schweiz unserem Unmut durch Kundgebungen und Demonstrationen Ausdruck verleihen. Wir durften sagen, was wir denken. Wir durften die Regierung kritisieren. Wir durften in den Sozialen Medien schreiben, was wir wollten. Seit März 2020 geht das nicht mehr! Die Bevölkerung wird drangsaliert, nicht regierungsgenehme Kommentare in den sozialen Medien werden zensiert und gelöscht, Andersdenkende von der Presse diffamiert, Demonstrationen für die Freiheit werden mit gekauften Söldnern niedergeschlagen. Wo sind Sie falsch abgebogen, Frau Keller-Sutter?   Sie und Ihre Kumpane in Bern haben das schlau eingefädelt! Erst wird die Schweiz entwaffnet (Waffengesetz), dann gleist man ein Polizeigesetz (PMT) auf, das seinesgleichen auf der ganzen Welt sucht. Und bei beiden Abstimmungen haben Sie ein JA erzielt. Ob da alles mit rechten Mitteln zugegangen ist? Das frage ich mich je länger je mehr! Was wollen Sie von uns? Uns in die Knie zwingen, damit wir brav ja sagen zu Ihrem perfiden Plan? Dass wir uns in Knechtschaft begeben? Dass wir uns mit 3G unsere Freiheit nehmen lassen? Was wollen Sie? The Great Reset (bezeichnenderweise hängt diese Fahne ja schon am Berner Bahnhof)?   Sie lassen es zu, dass friedlichen Demonstranten in den Rücken geschossen wird. Sie lassen es zu, dass ein Haufen Söldner, die sich Polizisten nennen, Schweizerfahnen zerschiessen. Sie lassen es zu, dass dieser ausser Rand und Band geratene Haufen auf Behinderte schiesst. Sie lassen es zu, dass Menschen zu Boden geprügelt und wie Vieh behandelt werden. Sie lassen es zu, dass eine Massenpanik entstehen könnte. All das lassen Sie zu (Videobeweise sind vorhanden)! Sie lassen es zu, dass friedliche Trychler von der Strasse weg verhaftet werden! Sie sind Vorsteherin des EJPD. Sie haben das zu verantworten. Sie haben zu verantworten, was an den letzten beiden Donnerstagen in Bern passiert ist! Und das unter Ihrer Federführung. Sie scheinen zu vergessen, dass wir Ihr Gehalt und die Löhne Ihrer Söldner bezahlen! Bezahlen dafür, dass man uns mit Einsatz von roher Gewalt von der Strasse vertreiben will. Man darf gegen alles demonstrieren, aber ums Himmels Willen nicht gegen den Corona-Wahnsinn!   Da gehen friedliche Menschen aller Ethnien und aller Couleur auf die Strasse, um gegen die Gängelei des Bundesrates, gegen die Einführung einer Zweiklassen-Gesellschaft, gegen die unnötigen Massnahmen an den Schulen und gegen den Impfdruck zu protestieren. Was ist daran falsch? In Zürich blockieren Klimaschützer seit Tagen über Mittag die Kreuzungen mit Sitzstreiks. Sie werden irgendwann einfach weggetragen. Weggetragen von der Polizei. Was würde passieren, wenn die Massnahmen-Kritiker jeden Mittag dieses Spiel spielen würden? Sie würden mit Wasserwerfern, Gummischrot und unangemessener Gewalt vertrieben. Was läuft in Ihrem Departement falsch?   Es kann nicht sein, dass wir in Zukunft in einem Land leben müssen, welches von Hass, Volksverhetzung und Diskriminierung geprägt ist! Aber, Frau Keller-Sutter, Sie haben die Rechnung ohne einen Teil der Bevölkerung gemacht. Wir geben nicht klein bei! Niemals! Wir kommen immer wieder, solange, bis der Filz in Bern Geschichte ist! Und wir sind mehr, als Ihnen lieb ist!   Sie alle sieben «Magistraten/Magistratinnen» im Bundesrat, sind schuld daran, dass sich immer mehr Menschen radikalisieren. Das und nichts anderes wird von Ihnen gefördert und gehört vermutlich zu Ihrem Plan! Aber nicht mit uns. Wir sind eine Menschenfamilie, wir halten alle zusammen, geimpft oder ungeimpft. Wir alle lassen die freie Schweiz nicht vor die Hunde gehen! Egal, was Sie noch für Schikanen aus dem Hut zaubern. Wir lassen uns nicht spalten!   Unser Leitspruch lautet «Friede, Freiheit, sVolch isch souverän». Und diesem Leitspruch bleiben wir treu, bis unsere Bundesräte/Bundesrätinnen sich darauf zurück besinnen, für wen sie in der ReGIERung sitzen! Mit leidlich freundlichen Grüssen Elisabeth Vetsch“   SVP und Sektenaffin In typischer Sekten- und SVPmanier ("Menschenfamilie", "sVolch isch souverän" usw.) schlägt" sie in die Tasten in einer Überheblichkeit, die nicht mehr überboten werden kann.  Die Verwirrung ist offensichtlich wie auch die Erkenntnis beim Lesen dieser freundlichen Zeilen, dass die Elisabeth massiv fehlgeleitet ist durch konsumierte Fake-News. Diese Einbildung und der Glaube an all die Fake-News haben nun aber dazu geführt, dass sich die Bundesratsbrieffreundin an der letzten Demonstration gegen die Demokratie selber angesteckt hat. Wer nun aber denkt, dass sie durch die Krankheit geläutert wäre, irrt (natürlich).   Auf das letzte Schreiben hat die Bundesverwaltung übrigens Elisabeth geantwortet, dass die Verwaltung ihre Schreiben nicht mehr weiterleiten werde. Man hat im Bundeshaus nun genug von der Rheintalerin.   Ebenso hasst sie die Medien, allen voran 20Min und Blick. So war dann auch ihr vorläufig letzter Post (bis heute) auf Facebook am 9. November 2021 gegen Blick gerichtet: „Wieder emol dä Blick Die Impfdebatte rund um das Coronavirus zeige, dass Information wichtig sei. Der harte Kern der Impfgegner ist seit 2019 gar leicht von 12 auf 10 Prozent gesunken, teilte Comparis am Dienstagmorgen mit. Impfstoff-Hersteller und Behörden hätten allerdings die Erwartungen an die Impfstoffe zu stark geschürt. Sie müssten nun angesichts der Faktenlage teilweise zurückrudern. Auch das Wissen über die Impfrate bei Herdenimmunität sei stark gestiegen. Das Marktforschungsinstitut innofact hat im Auftrag von Comparis im Oktober 2021 insgesamt 714 Personen in der Deutschschweiz zu ihrer Haltung in der Impf-Debatte befragt 714 Persone isch scho ä riesegi Umfrog ???"   Nun hat es sie also selber "erwischt". Sie sei an Corona erkrankt, kämpfe mit ernstzunehmenden gesundheitlichen Schwierigkeiten und liege mit ihrem Mann im Spital. Das teilte eine ihrer Töchter den Medien mit.    "Meine Mutter war sehr schlecht zwäg", sagt ihre Tochter B.G. zu Blick. Noch schlimmer habe es ihren Mann getroffen. "Er war zweimal ganz nah dran zu sterben". Beiden ginge es mittlerweile wieder besser, die Mutter könne wohl bereits am Mittwoch das Spital wieder verlassen. Darauf gab es vorwiegend durchzogene Kommentare: "Ich wünsche Ihnen gute Besserung und hoffe, dass Sie und Ihr Mann sich vollständig von der Coronainfektion erholen. Es ist tragisch, dass Sie auf die harte Tour lernen mussten, dass Corona eine reale und gefährliche Krankheit ist und dass Ihre gehässigen Schreiben Sie davor nicht schützen konnten."   Schon wieder aktiv auf Facebook Auch Elisabeths Tochter wendet sich an die Gefolgschaft der Wirtin. B.G. teilt weiter mit, dass es ihr wichtig sei, die Anhänger ihrer Mutter wachzurütteln und ihnen bewusst zu machen, dass Corona eine reale Gefahr sei. Sie selbst arbeitet bei der Spitex und sagt: "Darum bitte ich alle, schützt andere, aber schützt vor allem Euch selbst." Der Elisabeth gefällt das überhaupt nicht und postet auf Facebook (wohl fit genug) gehässig: "Die Aussage, dass ich mich wohl besser hätte impfen lassen, ist eine glatte Lüge. Ich werde meine Meinung diesbezüglich nicht ändern. Pressemeldung meiner Tochter hin oder her. Es ist einfach, auf jemanden zu schiessen, der sich im Moment nicht wehren kann." Auch hier offenbart die Elisabeth ihre offensichtliche Empathielosigkeit und ihre Schwäche sachlich zu argumentieren - darunter muss sogar ihre Familie leiden. Ein Trauerspiel, das für fast alle Leugner die selben Ausmasse annimmt. Familie, Freunde, bekannte - alle, die nicht ihren wirren "Theorien" glauben, sind raus..... Selbst eine Infektion ändert daran nichts.... Was Lisi nicht Lernt, lernt Elisabeth nimmermehr.     Interessanter Bericht zum Thema: Bekannte Coronaleugner, die auf Intensivstation liegen oder an ihrem Irrglauben gestorben sind Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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DE: Work4Germany Fellowship-Programm geht in die dritte Runde (Tue, 30 Nov 2021)
DMZ –  WIRTSCHAFT ¦ MM ¦ AA ¦                                          Bewerbungsphase für 2022 eröffnet 30 Innovatorinnen und Innovatoren aus der Privatwirtschaft, 30 Projekte in der Bundesverwaltung, 6 Monate, 1 gemeinsames Ziel: die Verwaltung mithilfe neuer Arbeitsmethoden zukunftsfähig aufzustellen und die Digitalisierung voranzutreiben. Bis 16.01.2022 können sich Interessierte für die dritte Runde des Work4Germany Fellowships bewerben. Das Programm selbst läuft von Mai bis Oktober 2022.   Seit 2020 bringt Work4Germany methodenstarke und erfahrene Transformations-Expertinnen und -Experten aus der Privatwirtschaft für sechs Monate mit Mitarbeitenden der Bundesministerien zusammen, um agile und nutzerzentrierte Arbeitsmethoden in bereichsübergreifenden Projekten zu etablieren. Ziel ist die Vermittlung relevanter Zukunftskompetenzen durch die gemeinsame Projektarbeit. Aufgrund des großen Interesses seitens der Ministerien wurde das Programm im dritten Jahr erneut ausgeweitet und bietet nunmehr 30 Plätze. Am Pilot-Jahrgang 2020 nahmen 10 Fellows teil, 2021 standen 20 Plätze zur Verfügung.   Bundes-CIO Markus Richter sieht in Work4Germany einen “wichtigen Baustein mit innovativer Kraft für die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung. Mit frischen Ideen unterstützt das Programm die positive Arbeitskultur und stärkt die ressortübergreifende Zusammenarbeit.” Work4Germany wird von der bundeseigenen Digitalisierungseinheit DigitalService4Germany organisiert und durchgeführt. Der Fokus für das 2022er Fellowship liegt auf Projekten mit Digitalbezug.   Rückblick Work4Germany 2021 Im gerade zu Ende gegangenen Fellowship 2021 wurden 22 Projekte in 12 Bundesbehörden erfolgreich methodisch begleitet. Die Themen waren so vielfältig wie die Aufgaben in der Verwaltung: vom Re-Design ministerieller Gesetzesvorbereitung und digitalstrategischen Projekten über den Aufbau eines Zuwendungsregisters, die Konzipierung eines Innovation Labs bis hin zu moderne Zielsetzungsmethoden. Die Projektteams aus Fellows und Verwaltungsmitarbeitenden wurden erstmals durch ein Begleitprogramm unterstützt, um die ressortübergreifende Vernetzung sowie eine kompetenzbasierte Weiterbildung im Hinblick auf iteratives und agiles Arbeiten, Nutzerzentrierung, neue Arbeits- und Führungskultur sowie erfolgreiches Transformations- und Change-Management zu fördern. Eine umfassende Dokumentation zu allen Projekten steht online zur Verfügung: https://work.4germany.org/jahrgang-2021/   Bewerbung für Work4Germany 2022 Work4Germany richtet sich an Transformations-Expertinnen und -Experten aus dem Privat- und Nonprofit-Sektor mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. Die Kandidatinnen und Kandidaten sollten über eine hohe Expertise in Bezug auf agile Arbeitsmethoden und iterative, nutzerzentrierte Herangehensweisen verfügen und bereits erfolgreich Veränderungsprozesse gestaltet haben. Zum idealen Profil kommen Management-, Coaching- oder Führungserfahrung sowie Verständnis für komplexe Digitalprojekte hinzu. Die Bewerbungsphase für die künftigen Fellows läuft bis 16.01.2022. Die Bewerbungen werden online über https://digitalservice.bund.de eingereicht. Die Auswahl und das Matching mit Projekten erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren mit Unterstützung einer externen Jury. Das Fellowship selbst startet Anfang Mai 2022 und läuft über einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Ergebnispräsentation ist für den 21.10.2022 geplant.   Über den DigitalService4Germany  Als zentrale Digitalisierungseinheit des Bundes hat es sich der DigitalService4Germany zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung Deutschlands nachhaltig voranzutreiben und agile Software-Entwicklung sowie nutzerzentriertes Arbeiten in der öffentlichen Verwaltung als Standard zu etablieren. Dazu baut der DigitalService mit interdisziplinären Teams interne Entwicklungs- und Methodenkompetenz für den Bund auf. Gemeinsam mit der Bundesverwaltung entwickelt er eigene digitale Anwendungen, die die Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Gesellschaft konsequent in den Mittelpunkt stellen. Über die Fellowship-Programme Tech4Germany und Work4Germany bringt die Inhouse-Einheit externe Digital- und Veränderungsexpertinnen und -experten für mehrere Monate in die Bundesministerien, um die Vorteile neuer Arbeitsmethoden erlebbar zu machen und die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben zu verbessern.   Der DigitalService wurde im September 2020 als bundeseigene GmbH aufgesetzt und ist direkt dem Bundeskanzleramt unterstellt. Das Unternehmen ging hervor aus dem 2019 gegründeten non-profit Startup 4Germany. Es befindet sich zu 100 Prozent in Bundeseigentum.        Quelle / Herausgeber: PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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CH: Coronavirus: Bundesrat startet Konsultation zur Wiedereinführung von verstärkten Massnahmen (Tue, 30 Nov 2021)
DMZ –  GESUNDHEIT / POLITIK ¦ MM ¦ AA ¦                   Der Bundesrat hat am 30. November 2021 an einer ausserordentlichen Sitzung die neue Lage der Pandemie seit der Entdeckung der neuen Virusvariante Omikron analysiert. Der Kenntnisstand über die neue Variante ist noch tief. Es ist davon auszugehen, dass sie hoch ansteckend ist, und es ist möglich, dass auch Personen angesteckt werden können, die gegen die Delta-Variante immun sind. Die Kombination der derzeit hohen Viruszirkulation und der neuen Variante könnte für die Schweiz problematisch sein. Der Bundesrat hat deshalb entschieden, vorsorglich eine Konsultation zu verstärkten Massnahmen zu starten. Diese sollen bis am 24. Januar 2022 befristet sein.   Die Neuinfektionen und – zeitversetzt dazu – auch die Hospitalisationen sowie die Auslastung der Intensivpflegestationen nehmen stark zu. Setzt sich die Entwicklung mit der Geschwindigkeit der vergangenen Wochen fort, kann eine schweizweite Überlastung der Intensivpflegestationen nicht ausgeschlossen werden. Die neue Virusvariante Omikron könnte die Situation weltweit verschärfen. Sie wurde letzte Woche entdeckt und am 26. November 2021 von der WHO als besorgniserregend eingestuft. Die neue Variante weist mehr Mutationen auf als frühere besorgniserregende Varianten. Es besteht die Gefahr, dass die bisherigen Impfstoffe weniger wirksam sind und eine durchgemachte Infektion mit SARS-CoV-2 weniger vor einer erneuten Infektion schützt. Unklar ist auch, wie gut die Impfung vor schweren Verläufen schützt und wie gefährlich die neue Variante ist. Gesicherte Daten dürften in rund sechs Wochen vorliegen.   Bund hat sofort auf neue Variante reagiert Der Bund hat nach Bekanntwerden der neuen Variante am 25. November 2021 umgehend Massnahmen ergriffen, um die Einschleppung und damit die Verbreitung der neuen Variante in der Schweiz nach Möglichkeit zu verzögern. So wurden am 26. November 2021 alle direkten Flüge aus der Region des südlichen Afrikas verboten. Bei der Einreise aus Ländern, in denen die neue Virusvariante aufgetreten ist, müssen zudem alle Personen (auch geimpfte und genesene Personen, sowie Berufsreisende) einen negativen Covid-19-Test vorlegen und sich für zehn Tage in Quarantäne begeben.   Bundesrat will rasch handeln Der Bundesrat hat an seiner ausserordentlichen Sitzung beschlossen, vorsorglich eine Konsultation zur Wiedereinführung bestimmter Massnahmen durchzuführen. Die Kombination einer raschen Zirkulation der Omikron-Variante und der bereits hohen Belastung der Spitäler könnte problematisch sein. Ziel der Massnahmen ist es, die Zirkulation der Delta-Variante zu reduzieren und die Verbreitung der Omikron-Variante in der Schweiz zu verlangsamen, um eine längerfristige Überlastung der Spitalstrukturen zu vermeiden. In Ergänzung dazu sollen die grenzsanitarischen Massnahmen und Einreisebeschränkungen laufend an die aktuelle Situation angepasst werden.   Bis Mittwochabend, 1. Dezember 2021, werden die Kantone, die Sozialpartner sowie zuständigen Parlamentskommissionen konsultiert zur Wiedereinführung gewisser Massnahmen, die sich in der Vergangenheit bewährt hatten.   Ausweitung der Zertifikatspflicht im Innenbereich Die Zertifikatsplicht soll auf alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen in Innenräumen und auf alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten von Laien in Innenräumen ausgeweitet werden. Damit würde die bestehende Ausnahme für beständige Gruppen unter 30 Personen aufgehoben. Auch bei privaten Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenbereichen soll künftig ab 11 Personen eine Zertifikatspflicht gelten. Des Weiteren soll die Zertifikatspflicht bei Veranstaltungen im Freien auf Veranstaltungen ab 300 Teilnehmenden (aktuell ab 1000 Teilnehmenden) ausgeweitet werden.   Ausweitung der Maskenpflicht Für alle Innenbereiche von öffentlich zugänglichen Betrieben und Einrichtungen mit Zertifikatspflicht einschliesslich der zertifikatspflichtigen Veranstaltungen im Innern soll zusätzlich eine Maskenpflicht eingeführt werden. In Einrichtungen, in denen das Maskentragen nicht möglich ist, sollen Ersatzmassnahmen gelten: so soll für Gastronomieangebote in Innenbereichen (auch in Diskotheken oder im Rahmen von Veranstaltungen) eine Sitzpflicht für die Konsumation gelten. Kann bei Kultur- und Sportaktivitäten keine Maske getragen werden, sind Kontaktdaten zu erheben (so wie das aktuell zum Beispiel für Diskotheken bereits gilt).   Massnahmen am Arbeitsplatz Zur Einschränkung der Kontakte am Arbeitsplatz und zur Reduktion des Personenaufkom-mens im öffentlichen Verkehr unterbreitet der Bundesrat im Rahmen der Konsultationen drei Varianten: Variante 1 sieht eine Maskenpflicht für alle Mitarbeitende in Innenräumen vor, in denen sich mehrere Personen aufhalten.   Variante 2 sieht eine Home-Office-Pflicht für Mitarbeitende vor, die weder geimpft noch genesen sind. Ist ein Arbeiten für diese Personen von zu Hause aus nicht möglich, besteht für sie eine Maskenpflicht in Innenräumen.   Variante 3 sieht eine generelle Home-Office-Pflicht vor. Ist ein Arbeiten von zu Hause aus nicht möglich, besteht eine Maskenpflicht in Innenräumen, in denen sich mehrere Personen aufhalten. Zudem sollen bei Variante 3 Betriebe verpflichtet werden, repetitive Testungen für die Mitarbeitenden anzubieten.   Repetitive Testungen an Schulen Alle Schulen der obligatorischen Schulen und der Sekundarstufe II sollen verpflichtet werden, repetitive Tests anzubieten.   Beschränkung der Gültigkeitsdauer der Testzertifikate Die Covid-19-Verordnung Zertifikate soll so angepasst werden, dass PCR-Tests nicht mehr 72 Stunden, sondern nur noch 48 Stunden gültig sind. Die Gültigkeitsdauer der Antigen-Schnelltests wird von 48 Stunden auf 24 Stunden reduziert. Diese Verkürzung der Gültigkeitsdauern erhöht die Sicherheit der Testresultate.   Die Massnahmen sollen vorerst bis am 24. Januar 2022 befristet sein. Kapazitätsbeschränkungen werden aufgehoben Nach der Impfwoche geht der Bundesrat davon aus, dass der impfwillige erwachsene Teil der Bevölkerung ausreichend geimpft ist, wie es Artikel 1a Absatz 2 des Covid-19-Gesetzes vorschreibt. Dem Bundesrat ist es aufgrund dieser Vorgabe nicht mehr möglich, aus epidemischer Sicht angezeigte Kapazitätsbeschränkungen namentlich in Innenräumen anzuordnen.         Herausgeber Der Bundesrat https://www.admin.ch/gov/de/start.html  Eidgenössisches Departement des Innern http://www.edi.admin.ch  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Ganz alltägliche Verunsicherung und Querdenkermüll? (Tue, 30 Nov 2021)
DMZ – GESELLSCHAFT ¦ Roland Freimüller MSc.¦  KOMMENTAR                Aus meiner Sicht von Anfang an eines der Hauptprobleme in dieser Pandemie - die alltäglichen und fast schon „ganz normalen“ Verharmloser, Leugner, Faktenverdreher, Desinformationsverbreiter und Wissenschaftsleugner.   Manche nennen sie zusammenfassend auch einfach "Querdenker". Sie selbst bezeichnen sich oft als bloße "Maßnahmenkritiker“ oder lediglich als angebliche „Impfskeptiker“, teilen jedoch auffallend häufig sehr aktiv auch Fake-News und gefährliche Desinformationen von Bhakdi, Arvay & Co oder Videoausschnitte von ServusTV & YouTube. Und sie leugnen damit leider aktiv wissenschaftliche Fakten. Sie verunsichern somit unweigerlich leider auch andere Menschen, jeden Tag ein klein wenig mehr. Genau genommen sind sie dadurch in Summe vielleicht sogar die wirklich großen Verunsicherer und Angstmacher - zumindest sind sie deren Gehilfen.   Manche haben es mittlerweile selbst eingesehen, andere halten an ihrem Verhalten unbeirrt fest. Manche können durch die Realität oder durch Fakten noch erreicht werden, manche leider eher kaum mehr. Ich halte es jedenfalls für sehr wichtig, dass Unsinn zumindest widersprochen wird und dass gefährliche Falschinformationen richtig gestellt werden. Freundlich, sachlich aber bestimmt. Denn vielleicht lassen sich mit viel Geduld doch auch noch einige mit Vernunft erreichen, um diesen "Querdenkermüll" einzubremsen. Hoffentlich, denn ob so viel Verunsicherung & gefährlicher Unsinn tatsächlich noch „normal“ ist, können wir alle, zumindest teilweise, auch ganz aktiv beeinflussen und somit selbst mitentscheiden.   "Es gibt allerdings Scharfmacher, die von Anfang an alles im Zusammenhang mit der Pandemie in Frage stellten. Die trugen und tragen weiterhin zur Verunsicherung und allgemeinen Verschärfung der Situation bei (zum Schaden aller). Dies ist auch das, was ich inzwischen mit "Querdenkermüll" bezeichne. Hier gibt es keine Diskussionsbasis mehr." (Zitat von Wolfgang Wagner)   Die Fake-News-Industrie boomt und ist für manche Zeitgenossen durchaus sogar ein recht lukratives Geschäftsmodell geworden. Die Methoden der Verschleierung und Verunsicherung sind trickreich und es wird häufig auch ganz gezielt und manipulativ mit den Ängsten & Sorgen von oftmals eher leichtgläubigen Menschen gespielt. Für viele Menschen ist es dann mitunter recht schwer, Fakten von Fake zu unterscheiden. Das ist grundsätzlich keine Schande, kann aber rasch auch zu einem sehr weitreichenden Problem werden, wenn nicht gegengesteuert wird. Zumindest in einem frühen Stadium lassen sich diese „Opfer der Fake-News-Industrie“ manchmal noch recht gut mit Argumenten und Fakten erreichen. Im Idealfall lässt es sich rasch und einfach klären und manchmal kann dadurch sogar verhindert werden, dass diese Menschen irgendwann selbst auch noch zu ewigen „Scharfmachern“ werden.   Gefährlichem Unsinn ehestmöglich zu widersprechen ist eine Notwendigkeit aber leider immer noch keine Selbstverständlichkeit. Vor allem auch im eigenen Familien-und Freundes- oder Bekanntenkreis. Auch wenn es mitunter mühsam ist und sogar frustrierend sein kann - ich bin fest überzeugt davon, dass es wichtig ist es zumindest zu versuchen, gerade bei jenen Menschen die einem wichtig sind. Und ich bin mir absolut sicher, dass es sich letztendlich für uns alle lohnt. Denn Verunsicherung, irrationale Ängste, Trotz, Ignoranz oder gar Dummheit sind eindeutig recht schlechte Begleiter und Ratgeber. Vor allem dann, wenn es eigentlich genau darum geht, um gemeinsam hochkomplexe Probleme rasch zu lösen – und das eben nicht nur in einer Pandemie.   Dieser Beitrag ist all jenen bewundernswerten Menschen gewidmet, die auch mich immer wieder durch ihr unermüdliches Engagement und mit ihrer unglaublichen Ausdauer und Geduld, sowie mit ihrem Humor und mit ihrer Sachlichkeit im Umgang auch mit quer"denkenden" Mitmenschen stets inspirieren und vor allem auch motivieren, um selbst ebenfalls weiter zu machen. Danke dafür. Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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CH: Aktuelle Situation! 8.442 Neuinfektionen (Tue, 30 Nov 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM                        Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 8422 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 7287. Das sind 34 Prozent mehr als in der Vorwoche. Beim aktuellen Trend verdoppelt sich der 7-Tage-Schnitt der Neuinfektionen ca. alle 17 Tage. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 1014.67.   Das BAG meldet 138 neue Spitaleintritte, der 14-Tage-Schnitt liegt bei 65 Spitaleinweisungen pro Tag. Das sind 9 Prozent mehr im Vergleich zur Vorwoche. Aktuell werden 1320 Personen wegen Covid-19 in einem Spital behandelt. Das sind 40 Prozent mehr als in der Vorwoche.   Aktuell befinden sich 226 Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung. Das sind 30 Prozent mehr im Vergleich zur Vorwoche. Die Intensivbetten in den Schweizer Spitälern (inklusive Ad-Hoc-Betten) sind aktuell zu 79 Prozent ausgelastet. 26 Prozent der Intensivbetten sind von Covid-19-Erkrankten belegt. Das BAG meldet 22 neue Verstorbene. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 14 Verstorbenen. Das sind 52 Prozent mehr als in der Vorwoche.   Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 17.1 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 17 Tests positiv. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Positivrate damit um 2 Prozentpunkte gestiegen. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 49'933 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 22 Prozent gestiegen.   Bisher wurden in der Schweiz 11'908'845 Impfungen verabreicht. Nach aktuellen Berechnungen werden durchschnittlich 40'882 Personen pro Tag geimpft. Das sind 18.6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Es ist zu beachten, dass momentan die Boosterimpfungen nicht separat ausgewiesen werden und in die Gesamtstatistik einfliessen. Die starke Zunahme der verabreichten Impfdosen dürfte auf die Booster zurückzuführen sein. Aktuell sind damit 65.7 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. 1.7 Prozent der Bevölkerung haben bereits eine Dosis erhalten.   BAG meldet neue Corona-Fälle erst am Nachmittag Auf Twitter meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass die Corona-Zahlen ab jetzt jeweils am Nachmittag veröffentlicht werden, statt bis anhin vor dem Mittag. Grund dafür seien «neu angebotenen Indikatoren und deren Synchronisation».     Die wichtigsten Zahlen für die Schweiz Total seit Beginn der Pandemie Fälle 941'218 Hospitalisierte 34'690 Verstorbene 11'999 Täglich gemeldete Neuinfektionen Neu gemeldet 6'169 7-Tage-Schnitt 4'396,0 (+46%) 14-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen 602,3 Stand der Impfungen 65,2% Vollständig geimpft 1,8% Einfach geimpft 0 25 50 75 100 Täglich gemeldete Verstorbene Neu gemeldet 15 7-Tage-Schnitt 7,4 Δ Vorwoche +27% Lage in den Spitälern Covid-19-Hospitalisierungen 774,0 (+33%) Auslastung Intensivstationen 62,5% Andere 17,5% Covid-19 Quelle: Neuinfektionen, Hospitalisierte, Verstorbene, BAG, Stand: 19.11.2021, zuletzt aktualisiert am 19.11.21 um 13:32 Uhr. IPS-Auslastung, BAG, Stand: 19.11.2021, zuletzt aktualisiert am 19.11.21 um 13:32 Uhr. Impfdaten, BAG, Stand: 18.11.2021, zuletzt aktualisiert am 19.11.21 um 13:32 Uhr.   Hinweis: Das BAG publiziert an Wochenenden und Feiertagen keine neuen Zahlen.       Quellen: https://www.sgi-ssmi.ch/files/Dateiverwaltung/COVID_19/Stellungnahmen%20SGI/IMSGCVCM_Stellungnahme_COVID-19_201117_DE_10.pdf https://www.sgi-ssmi.ch/de/news-detail/items/593.html https://www.samw.ch/dam/jcr:d4c0cb0d-7dc7-4337-b5c0-493fd2ac0d5d/directives_v3_assm_triage_soins_intensifs_penurie_ressources_20201104.pdf BAG - Neumeldungen beinhalten Nachmeldungen der Vortage. Die Zahlen werden an Werktagen aktualisiert, kurz nach Mittag. Quelle: BAG,  SRF - https://www.srf.ch/news/schweiz/coronavirus-so-entwickeln-sich-die-corona-zahlen-in-der-schweiz Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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