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AT: Vom Sonnengott zur Immunschwäche: Forschungsteam entdeckt neue seltene Erkrankung, die Blutbildung und Immunsystem beeinträchtigt (Sa, 04 Dez 2021)
St. Anna Kinderkrebsforschung, Ian Ehm St. Anna Kinderkrebsforschung, Ian Ehm DMZ – MEDIZIN ¦ Markus Golla ¦                                       St. Anna Kinderkrebsforschung, Ian Ehm    Gestörte Helios-abhängige epigenetische Regulation verursacht T- und B-Zell-Defekte bei angeborener Immunerkrankung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der St. Anna Kinderkrebsforschung entdecken gemeinsam mit internationalen Partnern eine bislang nicht bekannte, seltene Erkrankung der Blutbildung (Hämatopoese) und Immunität, die durch einen angeborenen Gendefekt im Transkriptionsfaktor Helios verursacht wird. In ihrer Publikation in der hochrangigen Fachzeitschrift Science Immunology definiert das Team bisher unbekannte Funktionen von Helios bei der Immunaktivierung und dem Immungleichgewicht.   Das Immunsystem ist eines der komplexesten Netzwerke im menschlichen Körper. Es schützt uns nicht nur vor externen Eindringlingen wie Viren oder Bakterien, sondern spielt auch eine grundlegende Rolle bei der Erkennung von fehlerhaften Zellen, die sich zu Krebszellen entwickeln. Die Entwicklung und Funktion von Immunzellen wird durch die zeitliche und räumliche Kontrolle ihrer Genexpression stark reguliert. Dies geschieht vor allem durch sogenannte Transkriptionsfaktoren – spezielle Proteine, welche die Genexpression steuern. Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Kontrollebene: Sogenannte epigenetische Modifikatoren sorgen dafür, dass bestimmte Regionen der DNA aktiv und andere inaktiv sind. Sie bestimmen damit, ob Transkriptionsfaktoren an ihre Zielsequenzen binden können oder nicht.   Die Ikaros-Familie der Zinkfinger-Transkriptionsfaktoren, mit ihren Mitgliedern Ikaros, Helios, Aiolos, Eos und Pegasus, nimmt eine zentrale Rolle in der Blutbildung sowie bei der Entwicklung und Funktion von Immunzellen ein. Einige dieser Transkriptionsfaktoren, insbesondere Ikaros, wurden bereits im Detail untersucht – fehlerhafte Funktionen konnten hier unter anderem mit der Entstehung von Leukämie in Verbindung gebracht werden. Die exakte Funktionsweise von Helios war bisher nur teilweise bekannt.   Helios – ein Schlüsselfaktor in der Entwicklung und Funktion von T-Zellen Der nach dem griechischen Sonnengott benannte Transkriptionsfaktor Helios wird hauptsächlich in sich entwickelnden Thymozyten, aktivierten T-Zellen sowie in regulatorischen T-Zellen exprimiert – einer Untergruppe von T-Zellen, welche die Aktivierung der Immunantwort mitkontrollieren. Helios wurde in Mausmodellen bereits untersucht, seine genaue Rolle im menschlichen Immungleichgewicht sowie in der T-Zell-Entwicklung war jedoch unklar.   Das Team von Kaan Boztug an der St. Anna Kinderkrebsforschung (CCRI), dem Ludwig Boltzmann Institute for Rare and Undiagnosed Diseases (LBI-RUD), der Medizinischen Universität Wien und dem CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften untersuchte einen Patienten mit unbekanntem Immundefekt und Defekt in der Hämatopoese, der seit seiner Geburt an wiederkehrende Atemwegsinfektionen und einem Mangel an Antikörpern leidet. In ihrer Studie entdeckten die Forscherinnen und Forscher eine vererbte Mutation in beiden Allelen (d.h. eine biallele Mutation) jenes Gens, das Helios kodiert. Eine Erkrankung, bedingt durch eine angeborene Mutation im Gen für Helios, war bislang nicht bekannt.   Biallele Mutation von Helios verursacht epigenetischen Defekt und Immunschwäche Auf molekularer Ebene hatte der aus einer biallelen Mutation in IKZF2 resultierende Defekt zwar keinen Einfluss auf die DNA-Bindung oder die Dimerisierung von Helios, es zeigten sich jedoch andere funktionelle Effekte. „Wir haben festgestellt, dass die Helios betreffende Mutation zu Störungen in der Interaktion mit anderen Proteinen führt, einschließlich jenen, die an der epigenetischen Steuerung beteiligt sind. Dadurch wird die präzise Kontrolle der Aktivierung von Genen beeinträchtigt“, erklärt Dr. Tala Shahin, Erstautorin der Studie und Doktorandin in der Forschungsgruppe von Kaan Boztug. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verwendeten Einzelzell-Transkriptomik und in vitro Funktionsassays, um die Auswirkungen der Mutation auf zellulärer Ebene weiter zu untersuchen. Sie konnten zeigen, dass sich der Defekt in Helios negativ auf die Immunität auswirkt: Während CD8+ T-Zellen einen proinflammatorischen, effektorähnlichen Zustand annahmen, zeigte sich in den CD4+ T-Zellen des Patienten eine beeinträchtigte Aktivierung. Darüber hinaus wurde ein B-Zell-Defekt festgestellt: Im Laufe der Zeit kam es zu einem B-Zell-Verlust, bei dem der Anteil peripherer Gedächtnis-B-Zellen und Plasma-B-Zellen zurückging, während transitionale B-Zellen vermehrt auftraten.   Grundlage für zukünftige Forschung und Behandlung Da die korrekte Aktivierung konventioneller T-Zellen und das Vorhandensein von B-Zellen wichtig ist, um eine entsprechende Immunantwort gegen Infektionen und Vorstufen von Krebszellen initiieren zu können, sind diese Ergebnisse von großer Bedeutung. Sie beschreiben nicht nur einen bislang unbekannten angeborenen Immundefekt, sondern führen auch zu einer Verbesserung der Definition und des Verständnisses der Rolle von Helios in der Immunaktivierung und Homöostase. Der beobachtete Helios-abhängige epigenetische Regulationsdefekt stellt einen neuartigen molekularen Mechanismus dar, der zu einem drastischen Verlust des Immungleichgewichts führt.   „Diese Studie markiert einen bedeutsamen Fortschritt in unserem Verständnis der genauen Rolle von Helios in der Hämatopoese und Immunität. Sie wird zukünftige Bemühungen unterstützen, diese Regulatoren möglicherweise sowohl bei Immunschwäche als auch bei bösartigen Tumoren für die gezielte Behandlung zu nutzen“, fasst Assoc. Prof. Dr. Kaan Boztug, Letzt- und korrespondierender Autor der Studie und Wissenschaftlicher Direktor des CCRI, zusammen.     Publikation: Germline biallelic mutation affecting the transcription factor Helios causes pleiotropic defects of immunity Science Immunology 2021 Jahrgang 6 Ausgabe 66, Doi: 10.1126/sciimmunol.abe3981  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Man findet uns auch auf Twitter! (Sat, 04 Dec 2021)
DMZ - In eigener Sache ¦   Man findet uns auch auf Twitter. https://twitter.com/Mittellaendisch   Twitter ist DAS Echtzeit-Medium schlechthin. Wenn etwas Neues passiert, erfährt man es auf Twitter schneller als im Radio. Das Beste daran: Da sich die Twitterer auf 140 Zeichen beschränken müssen, bekommt man viele News schnell und prägnant auf einem Blick.   Ok, manchmal dreht sich gefühlt die komplette Timeline um denselben Hashtag oder dasselbe Thema, aber auch die verschiedenen Sichtweisen zu den News sind in der Regel sehr spannend. Kleiner Tipp für Twitter-Neulinge: Mit den Trending Topics verpasst man keinen Trend und kann die meistdiskutierten Themen sogar auf den eigenen Standort einschränken. Unterstützt von:
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Der Wanderfalke bringt 321 km/h (Sat, 04 Dec 2021)
DMZ –  TIERWELT ¦ MM ¦ AA ¦                                                   Es wird oft gesagt, dass der Wanderfalke ungefähr 300 Kilometer pro Stunde fliegen kann, was nicht die ganze Geschichte ist. Im Horizontalflug wird normalerweise angenommen, dass der Wanderfalke eine Höchstgeschwindigkeit von 64 bis 96 km/h erreicht – schnell, aber nicht rekordverdächtig. Er erreicht seine Höchstgeschwindigkeit, indem er in einen speziellen Jagdtauchgang fällt, der als Bücken bezeichnet wird.   Erst in den 2000er Jahren begann ein Forscher mit einem Wanderfalken zu Sturzflüge zu üben und zu beobachten. Zusammen tauchten sie mit Geschwindigkeiten von weit über 321 Kilometer pro Stunde. Da es sich jedoch um einen Sturzflug handelt, kann der Titel des schnellsten Tieres der Erde noch diskutiert werden.   Wiki: Der Wanderfalke (Falco peregrinus) gehört zur Familie der Falkenartigen. Er zählt zu den größten Vertretern der Familie und ist mit einer Spitzengeschwindigkeit von mehr als 320[1] km/h das schnellste Tier des Planeten. Der Wanderfalke ist ein Kosmopolit und die am weitesten verbreitete Vogelart der Welt; er besiedelt bis auf Antarktika alle Kontinente. Wanderfalken sind primär Felsbrüter und bewohnen in erster Linie gebirgige Landschaften aller Art sowie Steilküsten. In den letzten Jahrzehnten hat die Art in vielen Teilen des Verbreitungsgebietes auch Städte und Industrieanlagen mit ihren zahlreichen „Kunstfelsen“ besiedelt.   Wanderfalken sind hochspezialisierte Vogeljäger; die Nahrung besteht fast ausschließlich aus kleinen bis mittelgroßen Vögeln, die im freien Luftraum erjagt werden. Die Sturzflüge aus großen Höhen bei der Jagd und die dabei erreichten hohen Geschwindigkeiten sind spektakulär. Der durch das Insektizid DDT verursachte Bestandseinbruch und die anschließende Bestandserholung mit der Ansiedlung in vielen Städten haben den Wanderfalken zu einer der weltweit bekanntesten Großvogelarten gemacht. Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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AT: Corona-Pandemie bestimmt Sitzung des Bundesrats (Sat, 04 Dec 2021)
Vorsitz durch Bundesratspräsident Peter Raggl (ÖVP). Blick ins Plenum © Parlamentsdirektion / Johannes Zinner Vorsitz durch Bundesratspräsident Peter Raggl (ÖVP). Blick ins Plenum © Parlamentsdirektion / Johannes Zinner DMZ –  POLITIK ¦ MM ¦ Lena Wallner ¦                               Vorsitz durch Bundesratspräsident Peter Raggl (ÖVP). Blick ins Plenum © Parlamentsdirektion / Johannes Zinner        Die aktuelle Corona-Situation stand im Mittelpunkt der Sitzung der Länderkammer. So billigte der Bundesrat etwa eine Sozialversicherungsnovelle, durch die ungeimpfte Personen einen Brief von der Krankenkasse erhalten. Außerdem nahm die Verlängerung des kostenlosen Impfangebots gegen COVID-19 bis 30. Juni 2022 die letzte parlamentarische Hürde. Zustimmung gab die Länderkammer auch für die bis Ende Juni 2022 verlängerte Freistellung von Risikopersonen unter Fortzahlung des Entgelts. Auch die Zuschüsse für betriebliche Testungen werden bis Ende 2021 verlängert.   In der Aktuellen Stunde tauschten sich die BundesrätInnen mit Bildungsminister Heinz Faßmann über die aktuelle Lage an den Schulen aus. Der Bildungsminister bezeichnete Maßnahmen wie Maskenpflicht im Unterricht selbst als eine "Zumutung". Sie seien jedoch einer Schließung von Schulen vorzuziehen. Gegen Schulschließungen sprachen sich auch alle Fraktionen der Länderkammer aus, wobei ÖVP, Grüne und NEOS das engmaschige Testsystem an den Schulen als wichtige Maßnahme zur Risikominderung hervorhoben. SPÖ und FPÖ kritisierten indes massiv, Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen seien von der Regierung mit der Entscheidung, in welcher Form der Unterricht stattfinden soll, alleine gelassen worden. Die SPÖ konfrontierte den Bildungsminister zudem in einer Dringlichen Anfrage mit dem "Corona-Chaos in Kindergärten, an Schulen, Fachhochschulen und Universitäten".   Die FPÖ nutzte eine Dringliche Anfrage an den Bundeskanzler mit dem Titel "Im Taumel zwischen Corona-Maßnahmen-Chaos, Lockdown-Partys der Bundesregierung und Impfpflicht" für Kritik an den Corona-Maßnahmen der Regierung. Die Regierung betreibe ein "Impf-Zwangsregime", eine "Hetzkampagne gegen Ungeimpfte" und eine Spaltung der Gesellschaft, so die Freiheitlichen. Bundeskanzler Schallenberg entgegnete, die FPÖ habe den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt.   Abseits von Corona billigten die Mitglieder des Bundesrats unter anderem das umfassende Budgetbegleitgesetz mit den Schwerpunkten Umweltförderungen und Gewaltschutz. Auch für die Pensionsanpassung 2022, durch die kleine Pensionen um bis zu 3% erhöht werden, gab die Länderkammer grünes Licht.   Die gesetzliche Grundlage für Pfand auf Einwegflaschen und –Dosen passierte den Bundesrat ebenso wie Verschärfungen im Waffen-, Vereins- und Sprengmittelgesetz, durch die Verurteilungen wegen Terrordelikten und Betretungs- bzw. Annäherungsverbote in Zukunft einem Waffenbesitz entgegenstehen. Der Bundesrat billigte zudem eine Neuregelung des Bundesstatistikgesetzes, die Forschungseinrichtungen den Zugriff auf Registerdaten erleichtern soll. Zustimmung gab es außerdem für eine 15a-Vereinbarung zu den Kosten des Institute of Science and Technology Austria zwischen dem Bund und Niederösterreich.     Herausgeber / Quelle: Parlamentskorrespondenz Österreich ¦  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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DE: Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie (Sat, 04 Dec 2021)
DMZ –  DIGITAL ¦ MM ¦ AA ¦                                                      "Die Lage in unserem Land ist sehr ernst. In vielen Regionen Deutschlands steigen die Inzidenzen, die Belastung in den Krankenhäusern gerät vielerorts an seine Grenzen, insbesondere im Süden und Osten Deutschlands. Die Pandemie trifft unser ganzes Land hart. Über die solidarische Verteilung von Intensivpatienten sind wir alle eng miteinander verbunden.   Deshalb werden wir in einem Akt der nationalen Solidarität gemeinsam dafür sorgen, dass die Infektionszahlen wieder sinken und unser Gesundheitssystem entlastet wird. Vor diesem Hintergrund beschließen die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder:"   Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bleiben weiterhin gültig, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft. Die Länder werden ihre Landesverordnungen entsprechend anpassen. Ein erweiterter Bund-Länder-Krisenstab wird im Bundeskanzleramt eingerichtet, der frühzeitig die Probleme in der Logistik, bei der Impfstofflieferung und  verteilung erkennen und beheben soll. Bund und Länder werden gemeinsam daran arbeiten, bis Weihnachten allen, die sich für eine Erstimpfung entscheiden und allen, die fristgerecht eine Zweit- oder Auffrischimpfung benötigen, die Impfung zu ermöglichen. Bei einer hohen Nachfrage in der Bevölkerung kann das bis zu 30 Millionen Impfungen erfordern. Der Bund wird zudem den Kreis der Personen deutlich ausweiten, die Impfungen durchführen dürfen. Kurzfristig geht das über Delegationen, mit denen Ärztinnen und Ärzten an Apothekerinnen und Apotheker sowie Pflegefachkräfte, etwa in Altenheimen die Impfung delegieren dürfen. Darüber hinaus soll eine gesetzliche Änderung erfolgen für Apothekerinnen und Apotheker, Zahnärztinnen und Zahnärzte und weitere, um den Kreis der Berechtigten, die in der Corona-Pandemie Impfungen durchführen können, auszuweiten. Weil der Schutz der Corona-Impfung vor den aktuell vorherrschenden Virusvarianten bei den derzeit verfügbaren Impfstoffen etwa ab dem fünften Monat kontinuierlich nachlässt, wird der Impfstatus, das heißt die Dauer der Anerkennung als vollständig geimpfte Person, zu verändern sein, sofern keine Auffrischungsimpfung erfolgt. Auf Ebene der Europäischen Union wird diskutiert, dass der Impfstatus nach der zweiten Impfung seine Gültigkeit für neun Monate behalten soll. Bund und Länder werden sich unter Berücksichtigung der Impfkampagne und der zur Verfügung stehenden Impfstoffe bis zum Jahresende verständigen, ab wann und wie eine entsprechende Regelung in der Bundesrepublik Deutschland Anwendung finden soll. Bundesweit ist der Zugang zu Einrichtungen und Veranstaltungen der Kultur- und Freizeitgestaltung (Kinos, Theater, Gaststätten, etc.) inzidenzunabhängig nur für Geimpfte und Genesene (2G) möglich. Ergänzend kann ein aktueller Test vorgeschrieben werden (2GPlus). Hierzu sind Ausnahmen für Personen, die nicht geimpft werden können und für Personen, für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, vorzusehen. Darüber hinaus sind Ausnahmen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren möglich. Die 2G-Regeln werden bundesweit inzidenzunabhängig auf den Einzelhandel ausgeweitet. Zugang haben also nur noch Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs (1). Der Zugang muss von den Geschäften kontrolliert werden. In allen Ländern werden strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte veranlasst. Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sind auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes zu beschränken. Kinder bis zur Vollendung des 14 Jahres sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung entsprechend anpassen. Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen werden deutlich eingeschränkt. Es werden Begrenzungen der Auslastung und eine absolute Obergrenze von Zuschauenden festgelegt. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen darf nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden bis zu einer maximalen Gesamtzahl von 5.000 Zuschauenden. Bei Veranstaltungen im Freien darf nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden bis zu einer maximalen Gesamtzahl von 15.000 Zuschauenden. Es sind medizinische Masken zu tragen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpfte oder Genesene Zugang haben (2G). Ergänzend kann für die Teilnehmenden ein aktueller Test vorgeschrieben werden (2GPlus). In Ländern mit einem hohen Infektionsgeschehen müssen Veranstaltungen nach Möglichkeit abgesagt und Sportveranstaltungen ohne Zuschauer durchgeführt werden. Spätestens ab einer Inzidenz von mehr als 350 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen werden Clubs und Diskotheken in Innenräumen geschlossen. Aus Sicht des Bundes ist das rechtlich schon jetzt möglich. Bei der Reform des Infektionsschutzgesetzes wird dies aber noch einmal unzweifelhaft klargestellt. Die Länder können diese Möglichkeit aber schon jetzt flächendeckend nutzen, wo nötig. In Kreisen mit einer Inzidenz oberhalb von 350 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner müssen alle Kontakte reduziert werden. Deshalb gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften eine Teilnehmergrenze von 50 Personen (Geimpfte und Genesene) in Innenräumen und 200 Personen (Geimpfte und Genesene) im Außenbereich. In den Schulen gilt eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen. Es werden strenge Kontrollen aller Regeln sichergestellt. Das gilt insbesondere für Kontrollen des Impfstatus, die möglichst mittels Apps erfolgen sollen. Der Gesetzgeber wird gebeten, das Infektionsschutzgesetz um weitere Regelungen zu ergänzen, damit Länder und Regionen mit einem hohen Infektionsgeschehen weiterhin angemessene zusätzliche Maßnahmen (z.B. zeitlich befristete Schließungen von Gaststätten, Verbot der Alkoholabgabe oder des Alkoholkonsums, Beschränkung von Ansammlungen, Einschränkungen bei Hotelübernachtungen) zur Verfügung haben. Darüber hinaus wird er gebeten, die Übergangsfrist für Schutzmaßnahmen im Infektionsschutzgesetz, die bis zum 25. November 2021 in Kraft getreten sind, über den 15. Dezember 2021 hinaus zu verlängern. Es wird gesetzlich klargestellt, dass diese Maßnahmen auch regional differenziert (z.B. Landkreise) angeordnet werden können. All die vorgenannten Maßnahmen markieren bundesweit einheitliche Mindest-standards. Damit verschärfen auch viele Länder und Regionen mit aktuell niedrigen Inzidenzen ihre Regeln, um die Welle abzumildern und ihre Gesundheitssysteme vorausschauend zu entlasten. Die besonders betroffenen Länder werden auch weiterhin über diese Mindeststandards hinaus mit landesrechtlichen Regelungen tätig werden. Der Bund wird eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte auf den Weg bringen, z.B. in Altenpflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Bund und Länder begrüßen es, dass der Deutsche Bundestag zeitnah über eine allgemeine Impfpflicht entscheiden will. Sie kann greifen, sobald sichergestellt werden kann, dass alle zu Impfenden auch zeitnah geimpft werden können, also etwa ab Februar 2022. Bund und Länder bitten den Ethikrat, hierzu bis Jahresende eine Empfehlung zu erarbeiten. Im Bundeskanzleramt wird ein Expertengremium von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingerichtet. Es soll einmal die Woche tagen und gemeinsame Vorschläge machen. Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten und vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems. Für die hiervon betroffenen Unternehmen ist wie im vergangenen Jahr eine entsprechende Kompensation im Rahmen der Wirtschaftshilfen vorzusehen. Die Regierungschefinnen und -chefs der Länder begrüßen das durch die Bundesregierung vorgelegte Term-Sheet zur Überbrückungshilfe IV, mit dem zur Umsetzung des Beschlusses vom 18. November 2021 ein Hilfsinstrument für die von Corona-Schutzmaßnahmen besonders betroffenen Adventsmärkte geschaffen werden soll. Dieses soll zügig umgesetzt werden. Die Härtefallhilfen, der Sonderfonds des Bundes für Messen und Ausstellungen, der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen, das Programm Corona-Hilfen Profisport und das KFW-Sonderprogramm sollen verlängert werden. Ebenso begrüßen sie, dass das Bundeskabinett die wesentlichen Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2022 verlängert hat. Sie bitten die Bundesregierung, die weitere Entwicklung im Blick zu behalten        Quelle / Herausgeber: PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Corona Dossier (Sat, 04 Dec 2021)
DMZ – WISSEN ¦ GESUNDHEIT ¦ MEDIZIN ¦ INTERNATIONAL ¦   Weltweit haben sich mehr als 245 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Über 5 Millionen Menschen sind bisher im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.   Bei SRFnews finden Sie die Fallzahlen weltweit, die Liste der Risikoländer und eine Übersichtskarte der Regionen Europas mit den Fallzahlen und den Hospitalisationen. Fallzahlen Liechtenstein, Schweiz, Deutschland & Österreich Schweiz / Liechtenstein Schweiz /Liechtenstein Deutschland Deutschland Österreich Österreich
Linkliste Corona-Artikel   CH: Zertifikatspflicht nach wie vor top! 75% der KMU sehr zufrieden Gesellschaft für Virologie: Genesene sind mindestens ein Jahr vor Corona geschützt Schwangere erkranken häufiger an Covid-19 - Experten fordern Impfung Verschwörungsgläubige Lehrer gründen Verein und verbreiten Fake-News Covid-19-Impfung - ja natürlich CH: Ein JA zum Covid-19-Gesetz empfohlen AT: Corona-Impfung: Freie Wahl des Impfstoffs und Gutscheine könnten Ungeimpfte motivieren, sich impfen zu lassen  CH: Bundesrat startet vorsorglich eine Konsultation zur Ausdehnung der Zertifikatspflicht Impfdiskussionen offenbaren Teile unserer Gesellschaft In den Schulen nehmen die Corona-Infektionen europaweit weiter rasch zu Hypothetische Skandal-Schlagzeile: "Die Hälfte aller Infizierten ist geimpft!!" 60 Prozent hatten schon Streit wegen Corona - Verursacher sind selbsternannte "Querdenker", Impfskeptiker, Massnahmenkritiker Gewonnener Nutzen dank Forschung an Viren überwiegt stets die damit einhergehenden Risiken Wissenschafter mahnen zu einer höheren Impfquote - auch bei Kindern und Jugendlichen Impfgegner - Dummheit ist unbewusste Unwissenheit Kontroverse mit einem Pandemieleugner "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Covid-19: Wissenschaftliches Update, 20. Juli 2021 Zusammenfassung Covid-19: Faktencheck - Impftote Covid 19 - Therapie so früh wie möglich, Prof. Paul R. Vogt erklärt im Film seinen Standpunkt Schweizer Marken in der Pandemie – Pranger oder Podest?  "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Faktencheck Covid-Impfung DE: Die fünf häufigsten neurologischen Folgen von COVID-19 DE: Gutenberg COVID-19 Studie veröffentlicht erste Ergebnisse AT: COVID-19-Impfung für Lungenkrebspatienten* dringend empfohlen Gesundheit / Wissen Update - Chaotische Covid-Situation an der OS Tafers / FR Verdachtsmeldungen von unerwünschten Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz Covid-19 - Die "Experten", die bisher irrten, auf einen Blick Keine Chance für Coronaleugner - DAS UPDATE - Sämtliche "Thesen" von Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Jebsen widerlegt Covid-19 - Der Mensch ist ein mit Vernunft begabtes Tier, das immer die Geduld verliert, wenn es der Vernunft gemäss handeln soll „Das zweite Mal hatte ich Angst um mein Leben“ Covid-19 - Tatsachenbericht - Back to the roots Covid-19 - Wie der Staat, versagt auch ein Teil des Schweizer Volkes Studie - Rauchen steigert offenbar COVID-19-Risiken Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt Covid-19 schädigt Gefässe, auch im Gehirn Covid-19 - Das Totalversagen der Schweizer Politik Schweiz - Covid-19: Zwei Proben mit Variante aus Südafrika entdeckt Schweiz - Armee-Logistik steht für Covid-19-Impfstoffe bereit Covid-19-"Laien" Streeck, Gassen und Schmidt-Chanasit melden sich zu Wort und gaukeln Einigkeit vor - Ärzte stellen sich klar gegen das Trio Schweiz - Covid-19-Impfstrategie: Besonders gefährdete Personen sollen zuerst geimpft werden   COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Riesige Reichweite Der Gastkommentar und die Veröffentlichung des Manuskriptes "COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt vom 7.4.2020 in unserer Zeitung findet international riesige Beachtung und Zustimmung.   In den ersten beiden Tagen wurde der Artikel bereits über 350'000 mal gelesen und tausendfach geteilt. Bis Ende 2020 wurde der Artikel über 12 Mio mal angeklickt. Wir haben deshalb bei Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt nachgefragt und 10 Fragen gestellt, die aktuell im Raum stehen. Ein Summary ist in Arbeit....  .............................................................................................................. Original (07.04.2020) - COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen Interview in german (09.04.2020) English (18.04.2020) - COVID-19 – an interim review or an analysis on the ethics, the medical facts as well as the current and future political decisions  Espanol (18.04.2020) - OVID-19 - una revisión a medio plazo o análisis de la moral, los hechos médicos y las decisiones políticas actuales y futuras COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt (20.04.2020) "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt  Covid 19 Film - Therapie so früh wie möglich, Prof. Paul R. Vogt erklärt im Film seinen Standpunkt "1 Jahr COVID-19 - Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien" von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt Impfung und Covid19   Frau Dr. Sylvia Nanz (Country Medical Director Pfizer Corporation Austria)   Im Interview       Sind Gesichtsmasken für Kinder unbedenklich?   Im Netz zirkulieren weit reichende Warnungen vor dem Gebrauch von Mund-Nasen-Masken durch Kinder.   Die Gesichtsmasken könnten gesundheitsschädlich sein...     Corona-Impfungen im Faktencheck Masken gehören nicht an das Kinn oder Handgelenk - Wie Sie die Masken richtig verwenden DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ AA ¦  Die korrekte Verwendung von Hygienemasken - Das Wichtigste in Kürze.     Märchen ist widerlegt - Menschen sterben "an" Corona - nicht "mit" Deutsche Pathologenverbände veröffentlichen Ergebnisse ihrer Obduktionen von Covid-19-Patienten. Die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit die Todesursache.     Kinder gelten nicht als Pandemietreiber – obwohl die Fakten auf Anderes schliessen lassen Die Corona-Lage an den Schulen spitzt sich zu: Hunderttausende Schülerinnen und Schüler befinden sich in Quarantäne.      Schulen sind Treiber der Pandemie! Konsequenzen müssen folgen! DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Walter Fürst ¦ Schulen gehören durchaus zu den relevanten „Infektionsumfeldern“. Studien und Fakten, sowie Zahlen wurden bisher leider von den Verantwortlichen unter den Tisch gekehrt.      Restaurants gehören auch dazu Wie kann sich vor einer Erkrankung schützen, eine der häufigsten Fragen in den letzten Monaten? An welchen Orten muss man besonders vorsichtig sein.     Studie - Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen  Antisoziale Merkmale, insbesondere ein niedrigeres Maß an Empathie und ein höheres Maß bei den Werten für Gefühllosigkeit, Täuschung und Risikobereitschaft, standen in direktem Zusammenhang mit einer geringeren Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen.     Der Sinn und der Unsinn von “Mutationsdebatten” DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Dirk Specht ¦ KOMMENTAR Über Mutationen wird seit Beginn der Covid-19 Pandemie debattiert. Natürlich. Auch das. Wie über alle Themen aus der Epidemiologie.     Mehrere Fälle der Covid-19 - Variante B.1.1.7 auch in der Schweiz entdeckt  Die Covid-19 - Variante B.1.1.7 wurde bereits in etlichen Ländern inzwischen nachgewiesen, jetzt auch mehrfach in Schweiz.         Es wird Zeit, Gastrosuisse und Gewerbeverband auf die Plätze zu verweisen Das Dauergejammere diverser Wirtschafts- und Sportverbände ist kaum auszuhalten. Besonders Gastrosuisse und der SVG (Schweizerischer Gewerbeverband) tun sich besonders negativ hervor.     DMZ – BILDUNG / WISSENSCHAFT ¦  Autoren: Markus Golla ¦ Walter Fürst ¦ Daniel Birkhofer ¦ Eine Analyse   Die Thesen vermeintlicher Experten, dass alles nicht so schlimm sei, dass es gar keine Pandemie gebe, verunsichern viele Menschen und lassen sie an wichtigen Maßnahmen zweifeln, um das Coronavirus SARS-CoV-2 noch einzudämmen. Doch Besserwisser und Leugner gibt es in jeder Krise. Wir sollten sie einfach links liegen lassen, anstatt sie zu sharen und zu liken. So verlockend das auch ist, sie können uns nicht weiterhelfen, auch wenn sie vielen von uns so kompetent und überzeugend erscheinen. Das sind nur Äusserlichkeiten, auf die wir hereinfallen.   "In den sozialen Medien und mittlerweile auch auf der Strasse formiert sich in Sachen Corona gerade eine Allianz des Schwachsinns. In Teilen gewaltbereit. C-Prominente mit Sehnsucht nach Aufmerksamkeit machen mit." Christian Stöcker, Journalist   Fake-News Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie und zu SARS-CoV-2, in Teilen als „Corona-Mythen“ oder „Corona-Lügen“ bezeichnet, werden seit dem Ausbruch der Krankheit COVID-19 vor allem in sozialen Medien verbreitet. Sie umfassen Falschmeldungen, Fake News, pseudowissenschaftliche Gesundheitstipps, Desinformation und Verschwörungstheorien zu allen Aspekten der Krankheit. Zu ihren Verbreitern gehören verschiedene verschwörungstheoretisch orientierte Gruppen und Personen, Antisemiten, Rechtsextremisten, Esoteriker, Impfgegner, Religionsvertreter, Geschäftemacher, einige Staatsregierungen und Staatsmedien, aber auch verunsicherte Einzelpersonen. Sie berufen sich zum Teil auch auf legitime wissenschaftliche Minderheitenmeinungen; Vorschub wurde aber auch durch eine relative wissenschaftliche Unkenntnis angesichts eines neuen, bisher unbekannten Virus geleistet. Endlich werden international auch Strafverfolgungsbehörden aktiv, die die Verbreitung dieser Straftaten verfolgen.   Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten Die Verantwortung, die den Ärztinnen und Ärzten in solchen Situationen zuwächst, ist eine, die wir aus dem ärztlichen Beruf sehr gut kennen: Es geht darum, im Arzt-Patienten-Verhältnis in Entscheidungssituationen für den Patienten Mitverantwortung zu übernehmen. Dementsprechend ist der Arzt auch für die Folgen dessen, was er rät, mitverantwortlich. Das sollte auch dann die Richtschnur sein, wenn man sich in einer solchen übergeordneten öffentlichen Debatte äussert.   "Aus ärztlicher Perspektive kann ich mich auf keinen Fall gegen gesetzlich verbindliche Richtlinien stellen und Menschen davor warnen, ein Infektionsschutzgesetz zu befolgen, das in strukturierter Art und Weise versucht, den aktuellen Erkenntnistand zusammenzutragen. Als Person kann ich sagen, ich befolge keine Hygieneregeln, da bin ich frei – davon abgesehen, dass das dann vielleicht sanktioniert wird. Aber als Berufszugehöriger kann ich das sicherlich nicht tun."Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel   Verschwörungsgerüchte sind leider nicht nur komisch Verschwörungsmythen haben fast immer einen politischen Aspekt. Sie verunsichern und destabilisieren das Vertrauen in die Verantwortlichen. Die Sozialwissenschaftlerin Nora Pösl, Ruhr-Universität Bochum, stellt einen Zusammenhang her zwischen dem Glauben an sogenannte alternative Heilmethoden und dem Einstieg in unwissenschaftliche, simplifizierende Weltanschauungen. Nebenwirkungen von Behandlungen würden als absichtsvolles Handeln der Pharmaindustrie konstruiert.   Eine prinzipielle Wissenschaftsfeindlichkeit könne den Glauben an Fake-News und populistische Welterklärungsmodelle befördern, was wiederum anknüpfungsfähig an rechte Ideologien sei. Die Gemeinsamkeiten: einfache Erklärungen für komplexe Probleme, die auf einem Gut-Böse-Dualismus, einem Sündenbock und der Abgrenzung von wissenschaftlichen Methoden beruhen. Spätestens an dieser Stelle muss sich eine Ärzteschaft fragen, inwieweit sie dem Treiben, das ihren Berufsstand belastet, zuschauen möchte.   Erste Freistellungen und Kündigungen von Ärzten mit Falschaussagen In der Schweiz hat man aktuell (14.8.2020 -  wir berichteten) der Amtsarzt per sofort freigestellt, ebenso sein Arbeitgeber Medbase entliess Schregel. Nach einem Artikel über seine streitbaren Äusserungen in Sachen Corona teilte der Wattwiler Amtsarzt Rainer Schregel aus und griff eine Tagblatt-Journalistin persönlich an. Dies nach ihrem Artikel über den Auftritt von Rainer Schregel bei Stricker.TV, teilt AfD- und Verschwörungstheorien. Es wird also bereits richtig reagiert bei Ärzteschaften. Die Ärztekammer Hamburg findet es wenig hilfreich, wenn sich einzelne Ärztinnen oder Ärzte mit persönlichen Meinungsäusserungen hervortun, denen jegliche Evidenz fehlt.   Die Ärztekammer Schleswig-Holstein wird deutlicher: Selbstverständlich bestünde in Deutschland Meinungsfreiheit, auch für Ärztinnen und Ärzte. Da ihren Worten jedoch besonders viel Vertrauen entgegengebracht wird, müsse die persönliche Meinung erkennbar von der Ausübung der ärztlichen Tätigkeit abgegrenzt sein. Der Patient dürfe durch das Ausleben persönlicher Weltanschauungen des Arztes keinesfalls Schaden erleiden, sei es durch Ablehnung anerkannter Hygiene- und Schutzmassnahmen seitens des Arztes oder Attestausstellungen ohne vorherige Untersuchung. Das wäre nicht hinnehmbar und verstosse gegen ärztliche Kodizes. Die Kammern stünden bundesweit dazu im diskursiven Austausch.   Verschwörerärzte an Podiumsdiskussion «Pro und Contra Corona-Pandemie» ist der Titel der Podiumsdiskussion vom 14.8.2020 auf dem Schlossplatz in Aarau, ein Anlass der "Lösungs-Orientierten Volksbewegung" (LOVB). Dabei sollten gemäss Einladung grundsätzliche Fragen diskutiert und alle Meinungen zu Wort kommen. Darunter waren vor allem Leute, die gar in Abrede stellen, dass das Corona-Virus überhaupt existiert und eine Manipulation der Regierenden und der Wissenschaftler dahinter sehen wollen. Einer davon ist der deutsche Unternehmer Samuel Eckert, der seine Anhänger via Youtube und an Demonstrationen einschwört, sich zu erheben gegen das Corona-Regime. Björn Riggenbach, Arzt aus Neuenburg und der mittlerweile entlassene Amtsarzt Rainer Schregel waren ebenfalls zugegen und warteten einmal mehr mit unbelegbaren, bzw. längst widerlegten Beispielen auf. Ein Anlass übrigens, der an Unprofessionalität kaum zu überbieten war. Nebst der Einseitigkeit und Pro Verschwörer - Haltung der Veranstalter und der beiden schlechten ModeratorInnen, versuchte sich der Verschwörungstheoretiker und Esotheriker Roger Bittel, mit seinem Youtube-Kanal (als Produzent der Aufnahmen des Podiums) als Märtyrer hervorzutun, in dem er eine vor Eigenlob triefenden Ansprache an das Publikum richtete.   Die Aggressionen aus dem Publikum (es waren fast ausschliesslich Corona-Leugnerinnen und -leugner anwesend) waren unüberhörbar. Die Argumente hohle Phrasen. Es ist offensichtlich geworden, dass diese Leute vermeintlichen Experten bloss nach dem Mund reden und sich leider keine eigene Meinung bilden oder vielleicht bilden können.   Arzt ist nicht gleich Experte Während der Corona-Krise meldeten sich immer wieder Ärzte zu Wort - in Medien, gerne auch auf Youtube (weil es sonst niemand hören oder lesen will). Doch kaum einer von ihnen ist ein Experte für Pandemien. Nun meldete sich ein bayerischer Arzt zu Wort. Dr. Daniel Schölz forderte in seinem Aufruf von seinen Ärztekolleginnen und -kollegen: Allgemeinmediziner sollten sich nicht als Virologen aufspielen. Er sagt seinen Kollegen, dass er auch Arzt sei. Dass er sich jetzt auch hinstellen könnte, blasiert irgend einen Mist über SARS-COV-2 von sich geben und sein Ego polieren, bis es transparent ist. Es gebe ein paar Kollegoiden , die so was machen würden. Und die Leute würden denen wie die Lemminge folgen, weil sie "doch Ärzte sind.   "Allgemeinärzte haben recht viel Ahnung von sehr vielen Gebieten, aber auch eben kein Expertenwissen. Und auch die tun gut daran, wenn sie verantwortungsvoll handeln, die Patienten zu Spezialisten zu schicken." Dr. Daniel Schölz   Die Ärztekammern sollten auf die Instrumentalisierung des Berufsstandes im Rahmen der Coronaproteste reagieren. Denn die Rolle von Ärztinnen und Ärzten, die eine Ablehnung der Coronamassnahmen politisieren, ist kritisch zu sehen. Dazu hat Medical Tribune mit Professor Dr. med. Drs. Eckhard Nagel ein Interview veröffentlicht.   Auch Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter sieht es so: "Je nach zugrundeliegenden Hauptinteressen geht dabei vergessen, dass Labor-Diagnostik stets ein Bestandteil der gesamten ärztlichen Diagnosekunst ist. Deswegen: man frage stets die Ärzte an der Front! Dann wird es für diese Herren schnell einmal peinlich. Aber eben, es reicht für das Volk, angeblich plausibel und glaubwürdig argumentieren zu können. Aber eben, an der Spitze der medizinischen Forschung stehen ganz andere Kaliber."   Letzten Endes haben wir es meistens mit Medizinern zu tun, die über eine medizinische Ausbildung verfügen und Ahnung haben, aber auf einem gefährlichen Niveau stehen geblieben sind, sich nicht auf dem Niveau der aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Evaluationen befinden.  Dr. Andreas Keusch, Patientenvertreter   "Wenn nun eine Pandemie wie SARS-CoV-2 ausbricht, wo drastische Schutzmassnahmen getroffen werden müssen, in unglaublich wissenschaftlicher Schnelligkeit Evaluationen und Lösungen eingefordert werden, dann treffen diese 2 Welten knallhart aufeinander, wo diese ignoranten und arroganten Leistungserbringer ansonsten im sonst normalen Tempo von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen langsam vorbereitet werden können. So treffen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse brutal hart auf eingerostetes medizinisches altes Gedankengut. Alles geht viel zu schnell, ohne eben die normale medizinisch-Wissenschaftliche ansonsten gewohnte Evaluation im gewohnten Rahmen abzuwarten, bis die medizinischen Standesgesellschaften auf internationaler und nationaler Ebene die Status Quo Empfehlungen für die Praxis aussprechen."   Verschwörergruppe von Ärzten und Homöopathen Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ hat Anfang August eine Videokonferenz auf Youtube veröffentlicht. Ein Ausschnitt des Videos kursiert nun in den Sozialen Netzwerken. Er enthält teils irreführende Behauptungen zu Gesichtsmasken, PCR-Tests und einem möglichen Covid-19-Impfstoff. Wider Ärzte und keine Experten, die krude Behauptungen verbreiten.   Die Gruppierung „Ärzte für Aufklärung“ verbreitet in einem Video irreführende Behauptungen zum Tragen von Masken, PCR-Tests und einem möglichen Impfstoff gegen Covid-19. Das originale Video haben die „Ärzte für Aufklärung“ am 5. August auf ihrem Youtube-Kanal hochgeladen. Es ist insgesamt mehr als 17 Minuten lang.   Das Video zeigt Gründer der Initiative „Ärzte für Aufklärung“, die in den vergangenen Wochen durch Kritik an den Corona-Massnahmen aufgefallen ist: Olav Müller-Liebenau, Heiko Schöning und Walter Weber (von links nach rechts, Minute 01:13 im Originalvideo). In der Kurzfassung auf Facebook äussert sich vor allem Walter Weber.   "Walter Weber ist nach eigenen Angaben auf dem Gebiet der Psychosomatik und Krebstherapie tätig und vertritt eine Theorie, nach der Gesundheit vor allem von der „Harmonie von Körper und Seele“ abhängt. Marc Fiddike ist nach eigenen Angaben Hausarzt und Homöopath, und auch Olav Müller-Liebenau ist laut Einträgen in Ärzte-Datenbanken praktischer Arzt, spezialisiert auf Naturheilverfahren." Also keine Wissenschaftler oder Virenexperten.   Homöopathie Bis heute existiert weder ein formaler, reproduzierbarer Nachweis noch eine akzeptable naturwissenschaftliche Begründung für eine Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel, die über den Placebo-Effekt hinausgeht. Von der wissenschaftlichen Medizin wird die Homöopathie daher als pharmakologisch wirkungslose, in einigen Fällen sogar riskante Behandlung abgelehnt. Der Homöopathie wird diesbezüglich vorgeworfen, nicht in angemessener Weise auf diese Befunde zu reagieren. Es fehle an Systematizität. Homöopathie wird deshalb als Pseudowissenschaft angesehen.   Verschwörungstheoretiker von Nebenan Es irritiert auch, wenn man mit einem Mal Verschwörungstheorien von Personen hört, denen man das nie zugetraut hätte: von Verwandten, Bekannten, Nachbarn, Kollegen. Menschen, die man bisher für vernünftige, aufgeklärte Demokraten hielt. Und plötzlich schicken sie über Whatsapp angebliche „Beweise“, wonach ein Coronavirus gar nicht existiere. Dass alle Abstandsregeln bloss Panikmache seien und dahinter ein teuflischer Plan geheimer Mächte stecke. Wieso auf einmal? Bislang gibt es kaum wissenschaftliche Studien darüber, welche Menschen empfänglich für Verschwörungstheorien sind. Klar ist: Männer sind gefährdeter als Frauen. Und es trifft sie vor allem in Lebensphasen, in denen sie sich vor Isolation, der Einengung persönlicher Freiheiten und Kontrollverlust fürchten.   "Nichts ist wie es scheint. Zufälle gibt es nicht. Und: Alles hängt mit allem zusammen. Das sind die drei wichtigsten Merkmale von Verschwörungstheorien. In Zeiten der Corona-Pandemie haben ausgeklügelte Theorien über den angeblichen Ursprung des Virus und die angeblichen Drahtzieher hinter der Pandemie Hochkonjunktur." Prof. Dr. Michael Butter   Wir haben Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP, gefragt, in wiefern das gefährlich sein kann oder welcher Schaden sensible Menschen dabei nehmen, die auf solche Theorien hereinfallen. Ausserdem wollten wir wissen wie es dem Umfeld dabei gehen kann, das ohnmächtig zusehen muss wie ihnen ein Mensch entgleitet. Letztlich die Frage, ob Verschwörungstheorien, Bewegung gar mit Sekten vergleichbar ist.   Gefährlichkeit Der Frage nach dem Potential einer – wie auch immer sich äussernden – Gefahr bzw. Gefährlichkeit hat man sich mit einer gewissen Vorsicht anzunähern. Gefährlich wird es insbesondere dann, wenn AnhängerInnen von Verschwörungstheorien aus dem «Schatten der Verbalisierungen» heraustreten und mittels militanten und somit handfesten Massnahmen konkrete Handlungs-Taten folgen lassen; umgekehrt sind die auf dem verbalen Niveau platzierten und verbleibenden Äusserungen zwar fragwürdig bis dumm, sie verfolgen aber dann eher den Charakter einer Art «Psychohygiene». Ebenfalls beachtenswert ist aber auch der Aspekt der «Stellvertretungshandlungen» und der sozialen Übertragung. Diejenigen Kräfte also, welche z.B. Konformismus unkritisch fördern und damit Individuen in einer anonymisierten Gruppe aufgehen lassen; das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl.   Sensibilität Sensibilität unter der Annahme einer Kontinuumsbetrachtung (kaum sensibel bis hochsensibel) kann bedeuten, dass vor allem kaum sensible Menschen eher bereit sind, irgendwelchen Verschwörungstheorien unkritisch nachzueifern; bei hochsensiblen Menschen ist bekannt, dass sie psychisch sehr darunter leiden können, wenn sie selber keine oder zu geringe eigene Bewältigungs- und Umgangsstrategien haben, um Verschwörungstheorien widerstehen und damit in eine «gesunde Distanz» zu diesen zu treten vermögen. Die Frage eines Schädigungsgrades ist zufolge dessen eher schwierig zu beantworten, weil verschiedene personale (z.B. Naivität oder unreflektierte Gutgläubigkeit) und situative Faktoren (z.B. Gruppendruck, Grad der Konformitätsbereitschaft) jeweils eine Rolle spielen im konkreten Umgang mit der Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien und damit – je nach Ausprägung – sowohl eine Rolle als Stressor oder aber auch als Ressource bilden können.   "Das Zugehörigkeitsgefühl oder das «Wir-Gefühl» hat eine relativ hohe Bindungsattraktivität für Menschen mit eher geringer ausgeprägter Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeit sowie vermindertem Selbstwertgefühl." Daniel Birkhofer, Psychologe lic. phil. FSP   Umfeld Jedes Umfeld spielt immer eine zentrale Rolle als eine Art Referenzpunkt für jeden Menschen. Wenn also das Umfeld sogenannt «unsicher» wirkt oder sich als ohnmächtig repräsentiert, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese «Unsicherheitsüberzeugungen» auf AnhängerInnen von Verschwörungstheorien übertragen werden können. Die Vorbildfunktion und vor allem aber auch -wirkung ist eine entscheidende Komponente im Aufbau und auch der Zementierung von Überzeugungen und Menschenbildern. Wer gelernt hat, dass es ein «So ist es und nicht anders» gibt, wird diese Haltung der Rigidität und der Ausgeschlossenheit von weiteren Möglichkeiten tendenziell übernehmen, wenn nicht andere Rollenmodelle Alternativen dazu überzeugend aufzuzeigen vermögen. Menschen trachten immer so gut wie möglich danach, Kohärenz/Stimmigkeit bei sich selber und ihrer Umwelt zu erreichen und dies kann sich auch in der Möglichkeit äussern, sich Erklärungen, Argumenten oder vermeintlichen Wahrheiten hinzugeben, die aber schlichtweg keine sind; die Hauptsache ist, dass die Stimmigkeit so hergestellt werden kann.   Sekte? Der Vergleich zu Sekten oder anderen rigide auftretenden Bewegungen ist insofern gegeben, als dass so etwas beobachtbar und vorherrschend zu sein scheint, wie «Abschottungsmechanismen» gegenüber nicht-verschwörungstheoriekonformen Äusserungen oder der Selbstüberhöhung der eigenen Theorien oder den Nicht-Zugehörigen mit Untergang zu drohen oder diese zu Entpersonalisieren bzw. «schlecht zu reden» und Bagatellisierungsäusserungen. Sind die entsprechenden Communities verbindlicher organisiert, so bestehen durchaus «Bestrafungssysteme» und «-rituale» für abtrünnige Mitglieder; der Zugehörigkeits-Code unterliegt einer hohen sozialen Kontrolle und erhöht damit den psychischen Druck eines Individuums einer solchen Gruppierung stark; das Gefühl «den Rest der Welt gegen sich zu haben» ist eine grosse Beeinflussungs- und damit Konformismus förderliche Grösse, die in solchen Organisationen bewusst initiiert werden (man hat sich unterzuordnen um jeden Preis). Das Kollektiv wird dannzumal als höherwertig eingestuft als das Individuum; das Gefügigmachen wird als «normal» und systemerhaltend erachtet. Solche organisationalen Haltungen und Menschenbilder sind also eine Gefahr für Individuen, die sich kaum getrauen eine eigenen Meinung aufzubauen und diese auch argumentativ zu vertreten.    Covid19 – Widerlegte Youtube Videos  zusammengestellt von Markus Golla (Stand 13.8.2020)   NEU: Faktencheckliste auf Mimikama NEU: Faktencheckliste auf Correctiv NEU: Faktencheckliste auf APA NEU: Faktencheckliste auf ZDF NEU: Faktenchekliste auf Meduni Wien NEU: Artikelliste aller Presseaussendungen Da die Fülle der Videos im Netz mittlerweile unüberschaubar sind, haben wir einige Videos mit den entsprechenden Gegenüberstellungen zusammengefasst. Wir erweitern gerne diese Liste, sollte hierfür der Bedarf entstehen. Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck SPIEGEL zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck BR24 zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Welt.de zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Correctiv zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck NZZ zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck Focus zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ARD zu Dr. Wolfgang Wodarg Faktencheck ZDF zu Dr. Wolfgang Wodarg Artikel Die Zeit zu Dr. Wolfgang Wodarg Auszug: „Die Behauptung, dass die jetzigen Quarantäne Maßnahmen unsinnig und übertrieben sind, lässt sich nicht bestätigen. Sämtliche bisherigen Statistiken, Auswertungen und Aussagen von anderen Fachleuten zeigen recht deutlich, dass es im Gegenteil gefährlich ist, SARS-CoV-2 zu unterschätzen.“ (MIMIKAMA) Faktencheck MIMIKAMA zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck ZDF 2 zu Prof. Sucharit Bhakdi Faktencheck SWR3 zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Pharmazeutische Zeitung zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Deutsche Presseagentur  zu Prof. Sucharit Bhakdi Artikel Scienceblog  zu Prof. Sucharit Bhakdi Auszug: „Mediziner Bhakdi unterschätzt Gefährlichkeit des Coronavirus“ (Deutsche Presseagentur) Faktencheck MIMIKAMA zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck Norddeutscher Rundfunk zu Dr. Claus Köhnlein Faktencheck ZDF zu Dr. Claus Köhnlein Bericht Frankfurter Allgemeine zu Dr. Claus Köhnlein Auszug: „Der Arzt ist in gewissen Kreisen keine unbekannte Person: Bereits in der Vergangenheit bestritt er vehement die Entstehung von AIDS, eine HIV-Infektion habe damit gar nichts zu tun. Seiner Meinung nach führt der Konsum von Drogen, Medikamenteneinnahme, Anwesenheit von Pestiziden und Schwermetallen, Mangelernährung, Luftverschmutzung oder nur Stress zu der Erkrankung.“   Kritik an Studie  Zeit.de zu Dr. Hendrik Streeck Kritik an Studie  Focus zu Dr. Hendrik Streeck Nachfragen an Studie  Welt.de  zu Dr. Hendrik Streeck Auszug: „Unplausible Zahlen und nicht aufs ganze Land übertragbar: Fachleute zweifeln an der Aussagekraft der Heinsberg-Studie. Sie gebe keinen Anlass, Kontaktsperren zu lockern.“ Faktencheck MIMIKAMA zu Heiko Schrang Artikel von Zeit online über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Meditieren, heilen, Juden hassen“ Artikel von Deutschlandfunk über Heiko Schrang zum Thema „Heiko Schrang und Rechte Esoterik“ Artikel von Fokus über Heiko Schrang zum Thema „Rechte Esoteriker verbreiten Antisemitismus im Internet“ Auszug:“ Die Schlussfolgerung, dass es sich bei dem hypothetischen Szenario in Wirklichkeit um einen großen Plan für wasauchimmer handelt, ist in sehr vielen Punkten einfach nur unhaltbar und exakt das, wie es anfangs bereits genannt wurde: eine Verschwörungstheorie eines Mannes, der hauptsächlich auf Youtube, esoterischen Seiten und teils auch rechtsgerichteten Seiten sein Publikum findet.“ (MIMIKAMA) Artikel von Salzburger Nachrichten über Ernst Wolff Artikel von Tiroler Tageszeitung über Ernst Wolff Kritik von Bell Tower über Ernst Wolff  Auszug:“Laut Brodnig handelt es sich dabei um vielfach „unbelegte Meinungen und Spekulationen, die aber enorme Aufmerksamkeit auf sich ziehen“. (Salzburger Nachrichten) Artikel vom Standard über Dr. Michael Spitzbart Artikel von Correktiv über Dr. Michael Spitzbart Artikel von T-Online über Dr. Michael Spitzbart Auszug:“ Der Salzburger Arzt Michael Spitzbart verkündet in einem Facebook-Posting recht vollmundig: „Vitamin C tötet Viren höchst effektiv ab.“ In China seien die Neuinfektionen zurückgegangen, weil die Chinesen 50 Tonnen hochdosiertes Vitamin C verteilt hätten.“Wir distanzieren uns entschieden von den geposteten Aussagen des Mitarbeiters und halten ausdrücklich fest, dass die genannten Behandlungsformen nie innerhalb der Caritas zur Anwendung gekommen sind.“ (Standard) Artikel von Huffpost über Dr. Rashid Buttar (Video wurde vom Netz genommen – 6.5.) Artikel von Science the wire zur Aussage von Prof. Luc Montagnier Kritik von Health Feedback zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Kritik von European Scientist zu den Aussagen von Prof. Luc Montagnier Psiram.com über Prof. Luc Montagnier Faktencheck von Correktiv zu Stefan Homburg Faktencheck von Osnabrücker Zeitung Faktencheck von ZDF Faktencheck von ZDF zu Ken Jebsen Faktencheck von T-Online zu Ken Jebsen Gegenüberstellung zu den Videos von Ken Jebsen ARTIKEL ZU BILL GATES & der Coronavirus Bill Gates finanzierte Das PIRBRIGHT Institute, Das ein Patent auf das Coronavirus besitzt Faktenchecks zu diesen Artikel: MIMIKAMA MIMIKAMA 2 Correctiv Weitere „Angebliche Faktenseiten“:  Fakten zu Covid-19 Gegendarstellung zu SWPRS von der Tagesschau Weitere Faktenchecks   Correctiv    Wodarg, Bhakdi, Köhnlein, Schrang, Wolff, Spitzbart, Buttar, Montagnier, Homburg, Jebsen verdienen extrem viel Geld mit den gezielten Lügen Wer Schwurbler pathologisiert, übersieht, dass gerade die Meinungsführer ihren Unsinn sehr gezielt und bewusst verbreiten – und damit Interessen verfolgen. Manche verdienen so ihren Lebensunterhalt, etwa durch Werbeeinnahmen auf Youtube oder das Verkaufen von Büchern. Bhakdi hat aktuell ein Buch auf dem Markt, nachdem er den Verkauf im Vorfeld mit aufsehenerregenden Falschmeldungen angekurbelt hat. Die Leute der Corona-Leugner sind darauf hereingefallen und haben brav, das in allen Punkten widerlegte "Werk" gekauft. Andere lechzen nach Aufmerksamkeit (abgewählte oder entlassene Ärzte - Wodarg, Schregel...). Wieder andere wollen einfach ihre rechtsradikalen, antisemitischen Positionen durchsetzen. Unter dem Vorzeichen der Coronakrise verbreiten sie Inhalte, die sie schon seit Jahren bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Öffentlichkeit tragen. Dass die Gläubigen nicht realisieren, dass sie ausgenutzt werden, liegt im Plan der Sache. Schlau eingefädelt und zugeschnitten auf die potentielle Kundschaft.   Wolfgang Wodarg Der Virologe Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, dessen Team den PCR-Test entwickelt hat, wies im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ unter anderem die Kritik am PCR-Test sowie die Unterstellung persönlicher finanzieller Profitinteressen zurück. Der SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologe Karl Lauterbach bezeichnete die Aussagen Wodargs als „abwegig und wissenschaftlich nicht haltbar, eine echte Räuberpistole“.   Der Virologe Alexander Kekulé beurteilte im MDR-Podcast „Kekulés Corona-Kompass“ Wodargs vorgetragene Argumentation als „ganz, ganz missverständlich“. Bei seinen Vergleichen mit anderen Coronaviren und mit den Todeszahlen saisonaler Grippeepidemien übersehe Wodarg jedoch die besondere Virulenz des neuartigen, 2019/2020 aufgetretenen Erregers: Die Infektion mit SARS-CoV-2 berge ein weit höheres Sterberisiko als gewöhnliche, durch andere Coronaviren ausgelöste Erkältungen und die Gesamtzahl der Infektionen einer ganzen Saison werde hier oft innerhalb von wenigen Tagen und Wochen erreicht, was zur Überforderung des Gesundheitssystems führen und dadurch weitere, eigentlich unnötige Opfer hervorrufen könne. Deshalb seien scharfe Abwehrmassnahmen gegen die Ausbreitung der Infektion nicht überzogen, sondern richtig. Der Biophysiker Richard Neher sagte, die Aussage Wodargs, dass es dieses Virus schon lange gebe, sei falsch und klar durch die Tatsache widerlegbar, dass der gemeinsame Vorfahre des Virus erst wenige Monate alt sei, so . Verschiedene Medien prüften Wodargs Behauptungen auf Richtigkeit und kamen zu dem Schluss, seine Aussagen zum neuartigen Coronavirus widersprächen grösstenteils den belegbaren Fakten. Manche seiner Aussagen seien weder widerlegbar noch belegbar, erwiesen sich aber bei genauer Betrachtung als irreführend. Es würden Tatsachen vermischt, die nichts miteinander zu tun hätten.   Weitere falsche Thesen Luc Montagnier ist der Meinung, die Coronavirus-Pandemie sei in einem Labor von Menschen verursacht worden, worauf das unnatürliche Vorhandensein von HIV-Elementen und Malariakeimen im Genom des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 hindeute. In dem seit den 2000er Jahren auf Coronaviren spezialisierten Wuhan National Biosafety Laboratory habe sich ein „industrieller“ Unfall ereignet. Claus Köhnlein sagt, dass die Zahl der Covid-19-Infektionen nicht höher ist als bei grippalen Infektionskrankheiten in der Vergangenheit. „Der Bevölkerung wird immer eingebläut, dass die Fallzahlen scheinbar exponentiell steigen“, sagt Köhnlein. Das sei aber tatsächlich nicht der Fall. Es werde kumulativ berichtet: Verdreifache sich die Zahl der Testung, verdreifache sich die Zahl der positiv Getesteten. Der Anteil der positiv Getesteten bleibe aber immer gleich. Es werde nur suggeriert, dass sich hier etwas ausbreite; in Wirklichkeit breite sich aber nur der Test aus.   Bei der Corona-Pandemie handelt es sich um eine deutlich dramatischere Situation mit einer erheblich höheren Sterblichkeit als bei den Grippeepidemien, wenngleich wir uns auf die Zahlen des Robert-Koch-Instituts und der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität verlassen müssen. Mitten in der Coronakrise hat das RKI Zahlen zum Verlauf der aktuellen Grippewelle vorgelegt: In Deutschland starben laut der Behörde 411 Menschen an der Influenza, 4,3 Millionen waren mit Symptomen beim Arzt. An oder im Zusammenhang mit Corona starben dagegen bereits 7533 Menschen! (Stand 12. Mai). Das sind Zahlen, die ich in meinem klinischen Alltag nicht erlebt habe. Natürlich argumentiert Köhnlein plausibel, wenn er einen Zusammenhang der Fallzahlen zur Anzahl der Tests herstellt. Mir kommt dabei aber die hohe Ansteckungsfähigkeit des Virus viel zu kurz. Denn sogar Patienten mit nur leichten Symptomen oder gar beschwerdefreie Virusträger geben das Virus weiter. Das ist der grosse Unterschied zur Influenza: Damit ist man zwar ähnlich ansteckend, aber die meisten Infektionen gehen von symptomatischen Virusträgern aus. Bedacht werden muss aber, dass Grippe-Patienten schon mindestens einen Tag vor Beginn der ersten Krankheitsanzeichen und danach noch bis zu einer Woche hochansteckend sind.     Die hohen Fall- und Erkrankungszahlen nach dem Besuch von Faschingsveranstaltungen, Fussballspielen und Südtirol-Heimkehrern ohne wesentliche Beschwerden belegen die enorme Ansteckungsfähigkeit bei Covid-19, die Anlass für die vielen restriktiven Massnahmen ist. Rund vier von fünf Covid-19-Infektionen verlaufen mild, mitunter sogar symptomfrei.   Bhakdi - Das Buch „Corona Fehlalarm?“ verspricht Fakten und steckt voller Polemik und Zynismus Das Buch „Corona Fehlalarm?“ ist eine Rundumkritik am Umgang mit Covid-19: Die Beschränkungen seien falsch und überzogen. Corona sei viel harmloser als alle behaupten, zumindest Politik und Medien. Wer Kritik äussere, werde gezielt diffamiert. Und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die als politische Entscheidungsgrundlage dienten, seien höchst ungesichert. Das die schlaue Vorbereitung, dass jegliche Kritik zum Vornherein von den Corona-Leugnern eben als solche gesehen wird - Diffamierung. Es funktioniert auch hier. Diese Leute werden nach Belieben gesteuert und merken es nicht.    Die beiden Autoren, die Wissenschaftler Sucharit Bhakdi und Karina Reiss, scheinen der Meinung zu sein, erst einmal müssten Unsicherheiten ausgeräumt sein, bevor man Schlüsse zieht. Als wäre Vorsorge für Feiglinge. Wenn aber wie im März in Italien die Menschen sterben, soll Politik dann wirklich sagen, „geben wir besser erstmal eine Langzeituntersuchung in Auftrag“? Das Online-Portal Telepolis hat zu solchen Argumenten geschrieben: Dann müsste man sich auch fragen, warum die Feuerwehr noch ausrückt in Deutschland, so ganz ohne Datenbasis. Wisse man denn genau, ob das Gebäude überhaupt brennbar ist? Ob der Rauch wirklich so giftig ist? Ob da Menschen drin sind, vielleicht sogar unter 80 Jahren? Und in der Logik dieses Buchs müsste man ergänzen: Und ob die Menschen in dem Haus nicht schon Vorerkrankungen haben?   Unterstellungen und rhetorische Fragen Das ist zynisch. Und beim Lesen bleibt unklar, ob Reiss und Bhakdi das wirklich so meinen. Das Problem an diesem Buch ist,  dass an vielen Stellen offenbleibt, wie genau denn ihre Position lautet – ausser, dass sie dagegen sind. Die prägenden Stilmittel dieses Buchs sind das Geraune, die rhetorische Frage, die Unterstellung und die Andeutung. Die wichtigsten Mittel, beim Erfinden und Verbreiten von Mythen.   Alex Benesch schreibt zu dem Buch: "In seinem vorherigen Buch verbreitete er Panik, vor Diphterie (der “Würge-Engel” der wegen Impf-Müdigkeit bei uns einen “Flächenbrand” auslösen kann), Tetanus (wo er die Horror-Auswirkungen auf den Erkrankten betont), Pertussis usw. Sein Mantra: “Unbedingt weiter impfen!” Beim Thema der gewöhnlichen Grippe warnte er, dass die Viren die Lunge schädigen und daraufhin Bakterien sich einnisten und eine bakterielle Lungenentzündung auslösen. Bhakdi empfiehlt, sich jedes Jahr die Grippeimpfung zu “gönnen”.   Man muss nur wollen Wie unglaubwürdig die aktuellen Aussagen von Bhakdi im Buch sind, beweist er also mit seinen persönlichen Überzeugungen. Bhakdi ist aus gutem Grund ein Hardliner bei den Befürwortern von Impfungen. Das dürfte seine Gefolgschaft nicht freuen, denn die sind zumeist Impfgegner. Ein weiterer Beweis wie schlecht, bzw. gar nicht, Verschwörungstheoretiker recherchieren. Es ist so schnell und einfach der Beweis erbracht, zu fast jedem sich stellenden Frage. Man muss nur wollen. Und das will die Gefolgschaft anscheinend nicht.  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.

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DE: Aktuelle Situation! 64.510 Neuinfektionen (Sat, 04 Dec 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM ¦ AA ¦              Das RKI meldet 64.510 Corona-Neuinfektionen, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 442,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 64.510 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 67.125 Ansteckungen gelegen.   Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI bundesweit bei 442,7. Am Vortag hatte der Wert bei 442,1 gelegen.   Diese Zahlen bilden nur das Infektionsgeschehen eines einzelnen Tages ab. Durch Nachmeldungen und Verzögerungen in der Meldekette bis zum RKI - zum Beispiel wird am Wochenende weniger getestet - unterliegt die Zahl der neu dazugekommenen Corona-Infektionen großen Schwankungen.    Aussagekräftiger ist deshalb der 7-Tage-Schnitt mit Daten von Risklayer und Mitarbeitern des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die mehrmals täglich Zahlen direkt aus Veröffentlichungen der Gesundheitsämter der Städte und Kreise beziehen.      Quellen:  RKI COVID-19 Germany (arcgis.com) Risklayer (Deutschland) Johns-Hopkins-Universität  RKI Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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DE: Von Immundefekten über unser Immunsystem lernen (Sat, 04 Dec 2021)
DMZ – MEDIZIN ¦ Markus Golla ¦                                           Mit Hilfe sehr seltener Immundefektkrankheiten konnten Freiburger Forscher*innen einen Mechanismus häufiger Autoimmunkrankheiten aufklären / Erkenntnisse könnten helfen, bestehende Therapien gezielter einzusetzen Einen wichtigen Baustein bei der Entstehung von Autoimmunkrankheiten und chronischen Entzündungen haben jetzt Forscher*innen der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg gefunden.   Sie untersuchten in einem weltweiten Forschungsverbund rund 200 Patient*innen, die unterschiedliche extrem seltene genetische Immundefekte haben. Dabei zeigte sich, dass bestimmte Genveränderungen die Entstehung von speziellen überaktiven Immunzellen verhindern. Die Entdeckung dieser zentralen Mechanismen erlaubt neue Einblicke in die Entwicklung von Immunzellen die den eigenen Körper angreifen. Bereits zugelassene Therapien wirken auf diesen bislang ungeklärten molekularen Schalter in der sogenannten B- Zelle des Immunsystems. Die Studie wurde am 8. Oktober 2021 im renommierten Fachmagazin Science Immunology veröffentlicht.   „Unsere Erkenntnisse können potentiell helfen, spezifischere Therapien für Autoimmunkrankheiten zu entwickeln und bestehende Therapien gezielter einzusetzen“, sagt Dr. Bärbel Keller, Erstautorin der Studie am Centrum für Chronische Immundefizienz des Universitätsklinikums Freiburg.   Mehrere Ansatzpunkte für eine verbesserte Therapie Bei chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoider Arthritis oder Lupus erythematodes sammeln sich im Blut von einem Teil der betroffenen Patient*innen eine Unterform von aktivierten B-Zellen an, die bei Gesunden nur selten vorkommt. Die Freiburger Forscher*innen zeigen nun: Bei Personen, die spezielle Gendefekte des Immunsystems haben, können sich diese überaktiven B-Zellen einer überschießenden Immunantwort nicht ansammeln. Laboruntersuchungen bestätigten die Bedeutung dieser molekularen Bausteine für die Immunantwort. „Mit dem neuen Wissen ist es jetzt möglich, gezielter nach Hemmstoffen für diese Signalwege zu suchen und so überschießende Immunreaktionen zu bremsen“, sagt Prof. Dr. Klaus Warnatz, Projektleiter am Centrum für Chronische Immundefizienz und der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie des Universitätsklinikums Freiburg.   Zudem zeigten die Freiburger Forscher*innen, dass einer der zentralen Signalwege den Botenstoff Gamma-Interferon betrifft. In seine Aktivität greifen bereits heute Medikamente der sogenannte JAK-Inhibitoren ein, die beispielsweise bei rheumatoider Arthritis eingesetzt werden. „Die Vermehrung dieser aktivierten B Zellen im Blut von Patient*innen mit Autoimmunerkrankungen hilft möglicherweise in der Diagnostik, um Patientinnen zu erkennen, die von JAK-Inhibitortherapie besonders profitieren. Klinische Studien müssen dies bestätigen“, so Keller.   Entscheidende Gendefekte weltweit extrem selten Die Krankheiten der untersuchten Patient*innen sind so selten, dass weltweit zum Teil nur zwei oder drei Betroffene bekannt sind. Deshalb war die Suche nach genetischen Veränderungen nur in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl internationaler Kollaborationspartner möglich: „Diese seltenen Patient*innen mit definierten Störungen des Immunsystems helfen uns, grundlegende Mechanismen des menschlichen Immunsystems zu verstehen und so neue Therapieansätze zu entwickeln“, sagt Warnatz.       Originalpublikation: Original-Titel der Studie: The expansion of human T-bethighCD21low B cells is T cell dependent DOI: 10.1126/sciimmunol.abh0891 Link zur Studie:  https://www.science.org/doi/10.1126/sciimmunol.abh0891 Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Die #HeldinVonZuerich im Interview (Sat, 04 Dec 2021)
Die #HeldinVonZuerich als Gegnerin an der Massnahmengegner-Demo in Zürich Die #HeldinVonZuerich als Gegnerin an der Massnahmengegner-Demo in Zürich DMZ –  GESELLSCHAFT ¦ Walter Fürst ¦                              Als White Stroganoff Mirifuzius sorgt sie regelmässig auf Twitter für Furore und gute Unterhaltung. sie ist scharfsinnig, aufmerksam und meistens gut gelaunt. Sie ist eine Weltwoche approved Hetzerin gegen die Schwurbler. Sie freut sich auf den Diskurs und ist bestimmt nicht zimperlich. Mit ihrer letzten Aktion #DasVirusIstDerFeind erntete sie viel Beifall und wurde zur #HeldinVonZuerich. Wir haben Sie zum Interview gebeten.   Du hast an der Demo in Zürich teilgenommen, sozusagen als Demo gegen die Demo. Wie haben dort die Massnahmengegner auf dich reagiert?   Ich habe mich sehr zurückgehalten und war sehr freundlich. Meine Nachricht „Das Virus ist der Feind“ war insofern nicht so provokativ. Wenn mich Leute angesprochen haben, habe ich ihnen zugehört und Rückfragen gestellt. Es gab einmal eine kritische Situation mit einem Teilnehmenden, der war mit seiner kleinen Tochter da. Es gab dann aber auch deeskalierende Teilnehmende. Viele haben vielleicht im ersten Moment auch nicht 100% realisiert, dass ich eine andere Message hatte.   Wie bist du auf diese doch auch etwas gefährliche Idee gekommen?   Ich wollte mich einfach ausdrücken, es ist meiner Meinung nach nicht zielführend, wenn alle nur im eigenen Gesinnungskreis resp. Bubble diskutieren. Ich fühle mich als Bestandteil einer grossen Mehrheit der Schweizer Bürger und Bürgerinnen die einfach ein bisschen genug von dem Glockengebimmel haben. Wir wollen Fakten und Reaktionen darauf. Diese Ohnmacht, dass dieser Minderheit so viel Gehör geschenkt wird erschreckt mich.   Du wirst aktuell unter dem Hashtag #HeldinVonZuerich gefeiert. Hast du eine solche Reaktion erwartet?   Ich habe schon erwartet, dass die Leute sich freuen, wenn mal wieder jemand (ich bin ja nicht die einzige die das tut) in die Höhle des Löwen springt. Mit diesem Lovestorm habe ich jedoch nicht gerechnet. Man darf aber nie vergessen, dass die richtigen Helden im Gesundheitswesen und in der Forschung zu finden sind, ohne sie geht gar nichts – wir hätten z.B. jetzt keine Impfung.   Um dich zu schützen, verzichten wir auf die Veröffentlichung deiner Identität. Anfeindungen und Drohungen erhältst du ja bereits zur Genüge auf Twitter, weil du dich für das Gute einsetzt. Wie gehst du damit um?   Ich bin nicht sonderlich dafür bekannt, dass ich ein Blatt vor den Mund nehme. Auch ich habe manchmal grossen Frust mit der Situation, hinzu kommt eine fortgeschrittenen Krebserkrankung. Ich habe nicht mehr so viel Zeit auf der Welt, deshalb frustrieren mich die Massnahmen auch sehr. Ebenso frustriert es mich wenn ich nicht weiss, ob mir Spitalbehandlungen garantiert sind wenn die Krankenhäuser überlastet sind. Mit Kommentaren unter der Gürtellinie kann ich gut umgehen, wie gesagt ich bin auch nicht so zimperlich. Was mich aber stört sind Hetz- und Drohkampagnen. Ich versuche einfach das Beste daraus zu machen oder sie zu ignorieren. In meiner Situation habe ich eh nicht mehr so viel zu verlieren.   Bist du selber geimpft?    Ich wurde sehr früh schon geimpft im Januar, da ich zu der Hochrisikogruppe gehöre. Darüber war ich äusserst dankbar, ich konnte mich nachher wieder mit weniger Angst frei bewegen. Impfen ist ein Privileg, für mich war es ein no-brainer, obwohl in meinem Fall die Risiken einer Impfung nicht untersucht wurden, ich mache ja verschiedene Therapien gegen den Krebs. Vor 10 Tagen habe ich ebenfalls die Grundimmunisierung mit der 3. Boosterimpfung abgeschlossen. Es ist für mich selbstverständlich zu impfen. Wir haben eine Pandemiesituation, eine globale Krise. Die Wissenschaft hat mit der Impfung eine Lösung geliefert welche den grössten Benefit für alle hat. Ich kann nicht verstehen warum das nicht alle begreifen. Es geht jetzt nicht nur um einen selbst, sondern um uns als Gesellschaft. Wir wollen alle möglichst schnell aus dieser Krise.   Leider bist du ja selber auch schwer krank. Wie ist das für dich, den Alltag so zu meistern und dabei zusehen zu müssen, wie unwichtig offenbar den Massnahmengegnern das Leben anderer Menschen ist?   Das war für mich in der Tat sehr schwierig, ich wurde letztes Jahr sehr depressiv. Sätze wie: „Die wären eh bald gestorben“ oder „Die hatten eh alle Vorerkrankungen“ gehen Mitten ins Herz und hinterlassen dort ein grosses Nichts. Ich frage mich auch was die Leute mit „sterben Lernen“ meinen. Niemand kann lernen zu sterben, man tut es nur einmal. Ich bin auch traurig, dass so viele ältere Menschen ohne anständige palliative care sterben mussten, das ist grausam. Zum Teil sogar einsam. Ich bin fassungslos, dass wir das unseren Ältesten antun und vulnerablen Menschen.   Die Massnahmengegner streuen Zwietracht und reden dann von Spaltung. Wie ist deine persönliche Meinung dazu?   Gespaltet war unser Land schon immer, z.B. Stadt/Land oder Röstigraben. Das ist kein Problem, Problem ist eher das insbesondere die SVP und gewisse Gruppierungen oder Verschwörungsclubs mit identitärem Touch dieses Land absichtlich destabilisieren um Anhänger zu finden. Wir kennen dieses Phänomen aus der Flüchtlingskrise in Deutschland. Die Massnahmengegner sind ja nur einfach gegen alles und haben keine Lösungen. Es sind wirkungslose Bedenkenträger oder kurz gesagt Wutbürger und Wutbürgerinnen. Es wäre viel interessanter mal zu hören was ihre Ängste sind die zu dieser Wut führen, dann könnte man wenigstens daran arbeiten. Durch das Ablehnen der Fakten werden wir aber kaum eine gemeinschaftliche Basis finden zur Diskussion von Massnahmen. Wie will man mit jemanden darüber diskutieren wie man am schnellsten um die Erde kommt, der glaubt die Erde sei flach? Schwierig. Ausserdem ist da sehr viel (zu viel) meist rechtspopulistische Ideologie im Spiel, wer zu fest in Ideologie gefangen ist, tut sich schwer andere Meinungen oder Fakten objektiv zu betrachten (Bias).   Welche Frage würdest du dir selber stellen und was ist die Antwort darauf?   Welches ist Dein Lieblingsgetränk? Craftbeer.     Vielen Dank für dein Engagement und das Interview. Alles Gute für die kommenden Jahre!     Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. 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Wir brauchen sichere Schulen, Kindergärten und Kitas (Fri, 03 Dec 2021)
DMZ –  GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM ¦ AA ¦                  Die Fallzahlen explodieren, Kinder werden aufgrund ungenügender Schutzmassnahmen in Schulen, Kindergärten und Kitas durchseucht. Impfdurchbrüche mehren sich bei Eltern und Betreuungspersonen, Intensivstationen sind teilweise an der Belastungsgrenze und viele Familien sind es in Sorge um ihren Nachwuchs längst auch!   An der heutigen Bundesratssitzung wurden verschiedene Massnahmen beschlossen, um den Vormarsch des Corona-Virus über den Winter einzudämmen. Was jedoch nicht zu den neuen Vorlagen zählt, sind repetitive Tests an Schulen, diese Entscheidung überlässt der Bundesrat weiterhin den Kantonen. Elternorganisationen sind schweizweit besorgt. Aus diesem Grund machten sie am Freitag auf dem Berner Rathausplatz aufmerksam auf ihre Anliegen und Forderungen für mehr Sicherheit der Kinder.   Nachdem die Elternorganisationen die Kantone sowie EDK und GDK seit vielen Monaten in mehreren Appellen dazu angehalten haben, frühzeitig wissenschaftsbasierte Massnahmen an unseren Schulen einzuführen, um den Unterricht längerfristig aufrecht erhalten zu können, wurden sie immer wieder damit vertröstet, dass die Kantone wirksame Schutzmassnahmen hätten und erfolgreich unterwegs wären. Dem ist jedoch keineswegs so, wie sich jetzt zeigt.   "Wir haben mehrfach gewarnt und praktikable Lösungen mitgeliefert. Aufgrund des Zauderns der Kantone sind die Schulen jetzt zur Drehscheibe der Pandemie geworden – das hätte nicht sein müssen."   Elternorganisationen und Wissenschaft sind sich einig: aufgrund möglicher langfristiger Krankheitsfolgen durch Infektionen mit Sars-CoV-2 braucht es möglichst virenfreie «grüne» Schulen. Diese lassen sich durch wenig invasive Massnahmen wie repetitive Tests, Masken, CO2-Sensoren, Luftfilter und einheitliche Quarantäneregelungen realisieren.    «Eine gemeinsame Aktion für die Kinder und deren Familien!» Am Freitag, 3. Dezember, nachmittags zwischen 14.30 und 16.30 Uhr, standen Elternorganisationen der Schweiz mit je einer Vertretung den Medien zur Verfügung. Vor Ort boten die Elternorganisationen umfassendes Informationsmaterial und standen Rede und Antwort. Welche Organisationen sind Teil der Bewegung? Kinder schützen – jetzt! ist eine Arbeitsgruppe, welche sich als Verbindungsglied zwischen Eltern, Politik und Behörden versteht, Konzepte erarbeitet, Informationen zielgruppengerecht aufarbeitet sowie Aktionen plant und durchführt. ProtectTheKids ist eine Interessengruppe, die sich für den bestmöglichen Schutz von Kindern in Schulen und Betreuungseinrichtungen stark macht, denn Kinder haben sowohl ein Recht auf körperliche Unversehrtheit als auch auf Bildung. Bildung Aber Sicher CH fordert als Verein eine schnelle und strikte Eindämmung der Pandemie. Eine kontinuierliche Bildungsstrategie unter Einhaltung des psychischen und physischen Wohls der Schüler:innen steht dabei im Zentrum. Sichere Schule vereint engagierte Menschen aus der Zivilgesellschaft, die sich für sichere Betreuungs- und Bildungseinrichtungen einsetzen. Dies wird durch wissenschaftsbasierte Massnahmen ermöglicht. Make Human Technology bietet einen Bausatz für Luftfilter an und zeigt auf, wie CO2-Messgeräte selbst hergestellt, aus Einzelteilen zusammengebaut und programmiert werden können. «Unsere Bausätze sind Tools zur Wissensvermittlung und können von Schulen übernommen werden». Immer mehr Familien fühlen sich ohnmächtig und alleingelassen. Diese Elternorganisationen stehen für sie ein und fordern Regierung, Politik und Behörden gemeinsam auf, Verantwortung zu übernehmen und   jetzt so rasch und konsequent wie möglich zu handeln.     Aktion der Elternorganisationen Schweiz zum Schutz der Kinder „Wir wollen Kinder schützen!“ Elternorganisationen der Schweiz stehen zusammen und stellen sich gegen die Durchseuchung der Jüngsten. Ausgehend von einem Brandbrief einer besorgten Mutter, der die ohnmächtige und unhaltbare Situation in vielen Familien mit Kindern an unseren Schulen beschreibt, starten die Elternorganisationen eine gemeinsame Aktion, in welcher sie Regierung und Behörden öffentlich zum dringenden Handeln aufrufen und gleichzeitig umfassend über wissenschaftsbasierte Schutzmassnahmen informieren.   „Wir brauchen sichere Schulen, Kindergärten und Kitas!“ In der Schweiz steigen die Inzidenzen in der Altersgruppe der 0-9-jährigen sowie der 10-19 -jährigen wie in keiner anderen Gruppe in bisher nie dagewesene Höhen. Vorletzte Woche registrierte das BAG über 11'000 Fälle bei Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren. Dazu kommen unzählige unerkannte und dennoch ansteckende Infektionen. Die 7-Tages-Inzidenzen liegen inzwischen teilweise bei weit über 1000, Impfungen sind für Kinder unter 12 Jahren immer noch nicht zugelassen und es mehren sich aufgrund fehlender Booster Impfdurchbrüche bei Eltern und Betreuungspersonen. Nicht zu vergessen, macht sich mit Omicron eine laut WHO besorgniserregende neue Variante breit, deren Auswirkungen wir noch in keiner Weise abschätzen können und jetzt auch in der Schweiz zirkuliert. Als Antwort auf die bedrohliche Situation hat der Bundesrat am vergangenen Dienstag, 30. November 2021, den Kantonen neue, aus unserer Sicht den Umständen entsprechend «zahme» Massnahmen zur Vernehmlassung unterbreitet – doch schon regt sich Widerstand, und zwar ausgerechnet in jenen Kantonen, die mit hohen Infektionszahlen ohnehin überdurchschnittlich zum Pandemiegeschehen beitragen wie zum Beispiel die Kantone St.Gallen und Bern. Ausgerechnet sie verfügen in den Schulen über unzureichende Schutzkonzepte. Damit kommen die Intensivstationen bereits zu Beginn der neuen Welle an ihre Belastungsgrenzen.   Wohin das führt? Sehenden Auges ins Verderben!    Brandbrief einer Mutter   Ohnmächtig vom langen Kampf für die Gesundheit meiner Kinder und unserer Familie, muss ich nun ein paar Zeilen loswerden. Ich habe mir lange überlegt, diese Zeilen voller Wut und Hilflosigkeit zu schreiben. Aber wieso sollte ich das nicht tun?! In unserer Gesellschaft bietet man seit langer Zeit den Skeptikern und Querdenkern eine Bühne. Wieso also nicht auch uns Eltern?! Und ich weiss, dass ich vielen Familien aus dem Herzen schreibe. Seit bald zwei Jahren leben wir in einer schwierigen Zeit – ja, sie ist für alle schwierig und herausfordernd! Und ja, wir sind alle müde! Aber sind wir wirklich zu müde, um für die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu kämpfen? Wieso verschliesst ihr die Augen vor der Realität? Seit einigen Wochen schiessen die Infektionszahlen wieder nach oben und was tun wir für den Schutz der Kinder?   Beispiel Kanton Bern, Dezember 2021 Bei 1-2 positiv getesteten Personen in einer Klasse innert 5 Tagen Kindergarten – 4. Klasse: Keine weiteren Massnahmen – es geschieht also nichts! Ab der 5, Klasse: gilt für die gesamte Klasse eine Maskenpflicht für 7 Tage, auch für Geimpfte oder Genesene. Die Betroffenen erhalten eine entsprechende Anordnung des kantonsärztlichen Dienstes. Bei 3 oder mehr positiv getesteten Personen innerhalb von 5 Tagen in einer Klasse: Alle Schüler/innen der Klasse und die Lehrpersonen werden in der Schule obligatorisch 3 x getestet (Einzel-PCR-Speicheltest).   Ist das wirklich euer Ernst? Was ist mit den Kindern vom Kindergarten bis und mit 4. Klasse? Dort verzichtet man auf weitere Massnahmen. Ach ja, das Virus wird wohl unterscheiden können, dass in einem Klassenzimmer nicht die 5. Klasse oder älter sitzt und sich entsprechend aus dem Staub machen. Man testet dort erst ab 3 positiven Fällen in derselben Klasse und das viel zu spät! Hinzu kommt, dass die meisten Kinder asymptomatisch sind – diese werden nirgends rechtzeitig erfasst!   Ich frage mich immer mehr, was nur aus uns geworden ist!? Wir bringen es nicht auf die Reihe, als Gesellschaft gemeinsam aufzustehen und zu kämpfen. Zu kämpfen für die Gesundheit unserer Kinder! Es ist ein einziges Wunschkonzert! Ja, es ist wichtig, dass die Kinder zur Schule gehen können. Und ja, soziale Kontakte sind sehr wichtig für die Kinder. Aber doch nicht unter diesen katastrophalen Bedingungen! Ich verstehe nicht, dass sich nicht mehr Eltern Gedanken darüber machen. Ich bin überzeugt, dass die Kinder bei einer schweren Erkrankung oder beim Verlust eines Elternteils grösseren Schaden davontragen als wenn sie testen müssen oder eine Maske tragen. Wieso verschliesst ihr die Augen? Auch wenn schwere Verläufe bei Kindern selten sind, wird es sie dennoch geben, erst recht vermehrt, wenn man alle durchseucht! Viele schauen weg und hoffen, dass es nicht sie oder ihre Familie treffen wird.   Anders kann ich mir das nicht mehr erklären! Sogar Virologen und Wissenschafter warnen davor und werden einfach ignoriert – auch von der Politik. Mehrere Tausend Unterschriften (Petitionen) von Eltern, die es wohl gleich oder ähnlich sehen, werden ignoriert.   Frau Isabelle Eckerle (Virologin und Professorin) twitterte erst vor ein paar Tagen Folgendes: «Wenn ich ein ungeimpftes schulpflichtiges Kind hätte, das ich vor einer SARSCoV2 Infektion schützen wollte, würde ich es in der aktuellen Situation nicht mehr in die Schule schicken.» und weiter auch in den Medien räumt sie ein: «dass es mit schulpflichtigen Kindern momentan richtig schwer bis unmöglich werden könnte, sich zu schützen.»   Jetzt noch zu denen, die denken, dass wir sowieso alle am Virus erkranken werden. Ja, das kann sein – aber wir stehen kurz vor der Impfmöglichkeit für Kinder unter 12 Jahren. Wieso ist es offensichtlich zu viel verlangt und für die Politik unmöglich, die Kinder bis dahin noch zu schützen? Wieso nimmt man in Kauf, dass es schwere Verläufe auch bei Kindern geben wird?   Dass es Kinder mit Long Covid geben wird? Dass Kinder oder Elternteile sterben? Um zu sparen? Nun hat am Montag sogar der Bundesrat einen Vorschlag betreffend Schulen in die Vernehmlassung gegeben. Alle Schulen der obligatorischen Schulen und der Sekundarstufe II sollen verpflichtet werden, repetitive Tests anzubieten. Was wie ein Lichtblick für viele Eltern gewesen ist, wird schon zwei Tage später wieder zerschmettert. Die Berner Regierung spricht sich gegen eine landesweite Pflicht zu Massentests an Schulen aus. Die Ausbruchstestung wäre sicher eine gute Sache, wenn sie funktionieren würde. Leider sind alle total überlastet und überfordert! Was bringt es, wenn das mobile Testteam erst zwei Wochen später testen kommt? Dies ist leider nicht ein Einzelfall, sondern der alltägliche Wahnsinn! Wieso bringt man Eltern hier in der Schweiz in eine solche Situation, sich so dermassen hilflos und ohnmächtig zu fühlen? Sich selbst und die eigenen Kinder nicht schützen zu können. Es grenzt wohl schon fast an einen Zwang, die Präsenzpflicht unter diesen Bedingungen aufrecht zu erhalten! Nichts wird unternommen, damit Eltern ihre kleineren schulpflichtigen Kinder, die Grosseltern und sich selbst schützen können. Ohnmächtig muss man jeden Tag hoffen, dass alle gesund bleiben und seine Kinder zur Schule schicken. Auch wenn man weiss, dass es dort nur so von Coronafällen wimmelt. Es wird einem nicht einmal die Möglichkeit geboten, seine Kinder zu Hause zu unterrichten. Nein, man würde sich noch strafbar machen. Da stellt sich schon auch die Frage, ob das Recht auf Bildung über das Recht auf körperliche Unversehrtheit gestellt werden darf?! Es wird auch versäumt, die Eltern konkret zu informieren – aus Datenschutzgründen.   Es ist höchste Zeit aufzustehen und sich zu wehren – für die Gesundheit unserer Kinder und von uns Eltern! Es ist nicht mehr tragbar, diese Ohnmacht zu ertragen, sich und seine Kinder - unter behördlichem Druck - nicht einmal schützen zu dürfen! Bleibt gesund – eine Mutter für alle kämpfenden Eltern Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. 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AT: Sozialausschuss bringt zahlreiche Corona-Regelungen auf den Weg (Fri, 03 Dec 2021)
DMZ –  POLITIK ¦ MM ¦ Lena Wallner ¦                                       Ungeimpfte schwangere Frauen in körpernahen Berufen können bis Ende März 2022 weiterhin bei vollem Lohnausgleich von der Arbeit freigestellt werden. Im Sozialausschuss stimmten ÖVP, Grüne und FPÖ für die Verlängerung der Freistellung um weitere drei Monate.   Außerdem brachten die Abgeordneten die Verlängerung der Corona-bedingten Sonderbetreuungszeit bis Ende März 2022 auf den Weg. In der Phase 6 der Sonderbetreuungszeit besteht ein Rechtsanspruch auf Freistellung für bis zu drei Wochen, wenn Kinder oder pflegebedürftige Angehörige etwa aufgrund von Schulschließungen zu Hause betreut werden müssen. Ebenfalls um drei Monate verlängert wird die Kurzarbeit für besonders von der Pandemie betroffene Betriebe.   Die Abgeordneten stimmten außerdem für eine Langzeit-Kurzarbeitsprämie von 500 € für alle Personen, die zwischen März 2020 und Oktober 2021 mindestens zehn Monate sowie im November 2021 mindestens einen Tag in Kurzarbeit waren.   Mit einem Ausschussantrag brachten die Abgeordneten außerdem die Aufstockung des Budgets für die Bekämpfung von COVID-19-bedingter Armut um 10 Mio. € auf den Weg. Die Mittel sollen für Projekte zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, zur Vermeidung von Obdachlosigkeit und zur Versorgungssicherheit verwendet werden. Zahlreiche weitere Gesetzesänderungen passierten den Sozialausschuss. Initiativen der Opposition wurden indes vertagt bzw. abgelehnt.     Herausgeber / Quelle: Parlamentskorrespondenz Österreich ¦  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Schulleiter und radikaler Massnahmengegner schockiert Eltern mit wirrer Email (Fri, 03 Dec 2021)
DMZ –  GESELLSCHAFT / WISSEN ¦ WF & AA ¦               KOMMENTAR   Ein Schulleiter in Bern (Name und Ort bekannt) will die Corona-Massnahmen nicht mehr umsetzen. In der uns vorliegenden E-Mail an Eltern und Kollegium kritisiert der Schulleiter die Maskenpflicht und die Impfung, womit er Eltern in Angst und Schrecken versetzt. Die Empörung ist gross. Er schreibt in der Email, es sei „kein Geheimnis, dass ich seit einem Jahr ein erklärter Kritiker des politischen Vorgehens bezüglich der Corona-Massnahmen bin.“ Allerdings sollte dies längst allen klar sein. Auch andere Aktivitäten lassen aufhorchen. Wieso dieser Schulleiter nach wie vor im Amt ist, ist unklar. Auf Anfrage wird uns vom Arbeitgeber mitgeteilt, dass die Haltung auf der Gemeindewebsite einsehbar sei und hierzu im Moment nichts zu ergänzen habe. Weil unsere Anfrage personalrechtliche Fragen beträfe, bittet der Arbeitgeber um Verständnis, dass er sich hierzu nicht in der Öffentlichkeit äussern werde. „Es entspricht nicht unserer Vorgehensweise und liegt auch nicht im Interessen unserer Schule, dass wir interne Massnahmen in der Öffentlichkeit verhandeln.“ Dafür haben wir natürlich Verständnis uns akzeptieren dies. Es ist aber die Aufgabe der Medien auch aufzuklären und untragbare, gefährliche Situationen aufzuzeigen und dafür zu sorgen, dass davon Betroffene geschützt werden.   Stellungnahme des Arbeitgebers (Auszug) „Unser Schulleiter hat sich in einer Mail von gestern Abend an Sie gerichtet und darin seine ganz persönlichen Ansichten bezüglich der Corona-Massnahmen kundgetan. Wie er selber bestätigt, ist von seiner Handlung niemand vorgängig informiert worden und er hat dies in seinem persönlichen Namen geschrieben. Der Bildungskommission ist es daher ein Anliegen, Sie über folgende Punkte zu informieren: Die Bildungskommission distanziert sich von allen Aussagen der Stellungnahme Wir bedauern sehr, dass unser Schulleiter seine persönliche Haltung auf dem offiziellen Kanal der Schulleitung gestreut und Sie dadurch wo möglich verunsichert hat. Wir erklären hiermit, dass wir uns uneingeschränkt von den im Mail gemachten Aussagen distanzieren. Umsetzung Corona-Massnahmen an unserer Schule Wir versichern Ihnen, dafür besorgt zu sein, dass die von Bund und Kanton angeordneten CoronaMassnahmen pflichtgemäss an unserer Schule umgesetzt werden. Wir beobachten die epidemiologische Lage in der Schweiz aufmerksam.“   Mitglied des Lehrernetzwerks Wir haben den Arbeitgeber informiert, dass der Schulleiter auch Mitglied des umstrittenen Lehrernetzwerks ist. „Das "Lehrernetzwerk" kooperiert mit äusserst fragwürdigen und sogar kriminellen Organisationen, vertreten ultrarechte und christlich-konservative Positionen und relativieren den Holocaust.“ Es dürfte klar sein, dass eine solche Person weder Lehrer noch Schulleiter sein dürfte. Ob dem Arbeitgeber dies bereits bekannt war, ist unklar, da auf die Fragen, die wir gestellt haben nicht konkret eingegangen wurde. Grund ist oben erwähnt. Ebenfalls wurde uns nicht beantwortet, wieso es überhaupt zu einer Anstellung gekommen ist, da bereits seit Jahren, auch vor der Corona-Pandemie öffentlich einsehbar ist, welche „Werte“ der Schulleiter vertritt.   So ist er z.B. erklärter Selbstversorger und betreibt eine Farm mit Blog, verbreitet auf Social Media die krudesten Absurditäten, die das Netz zu bieten hat. Er setzte sich vehement gegen das Covid Gesetz ein, ist Fan von „Wir für euch“, nennt sich gleichzeitig Eidgenosse und glaubt den Unfug von Wodarg und Co. Natürlich findet er sich am besten Vertreten durch die JSVP und SVP udn stimmt auch so ab. So auch ein klares „Nein zur ehe für Alle“. Da kommt alles zusammen: „Glaube“, Esoterik, SVP, Rechts, Naturgesetze, liest die Ostschweiz und die Schweizerzeit, ist Massnahmengegner, Fan von Andreas Thiel usw. Alles, was sich in sich bereits widerspricht.   Anstellung vertretbar? Wie es zur Anstellung kam, von einem Mann der öffentliche Posts platziert wie: „Eine lesbische Frau, die die Transgender-Ideologie kritisiert und deswegen fertig gemacht wird; die Revolution frisst ihre Kinder.“, „So etwas von arrogant, dieser Schallenberg! Wie kann man so respektlos über einen Drittel (!) der Bevölkerung reden. Gewisse diktatorische Tendenzen sind bei solchen Politikern nicht zu übersehen. Hoffentlich überstehen die die nächsten Wahlen nicht! Für uns in der Schweiz umso mehr: NEIN zum Covid-Gesetz!“ oder „Ich heisse christlich-konservative deutsche, aber auch italienische, französische etc. Kulturflüchtlinge herzlich in der Schweiz willkommen! Helft uns übriggebliebenen konservativen Schweizern, das Ruder herumzureissen, all diese unseligen Gender-, LGBTQ-, feministischen und sozialistischen Alpträume zu beenden und in einer erneuerten Gemeinschaft aufzuwachen, wo innerhalb eines biblisch fundierten Gesetzesrahmens persönliche Freiheit herrscht. Die heutige Tendenz: Abbau von sämtlichen religiösen und sittlichen Normen zu Gunsten eines schikanösen Gesetzes- und Reglementsdschungels, muss umgekehrt werden! Wenige, klare, nicht veränderbare Grundgesetze, innerhalb dieser maximale Bürgerfreiheit! Eidgenosse sein ist nicht eine Frage der Ethnie, sondern des Willens, ein freies Leben unter der Herrschaft des Allmächtigen zu leben. Die Alten haben sich dies gelobt, einen Eid geschlossen, deshalb wurden sie zu Eid-Genossen.“   Wer übernimmt Verantwortung? Wie kann man also jemanden in so einem überaus wichtigen Amt einsetzen und ungeprüft walten lassen? Jemand, der findet, dass die Pflegefachkräfte genug verdienen und bisher auch keine Überstunden machen mussten, zumindest keine, die nicht hätten kompensiert werden können – so schrieb er zur Pflegeinitiative: „Bei aller Sympathie, ich finde das freundlich ausgedrückt ziemlich dreist und daneben. Ich werde NEIN stimmen. Wohl keine Pflegefachkraft hat wegen der Pandemie unbezahlte oder nicht kompensierbare Überstunden machen müssen.“   Als Schulleiter ist er auch im Berufsverband Schulleiterinnen und Schulleiter Bern VSL Bern Mitglied. Natürlich haben wir auch den VSL kontaktiert, der uns versicherte, nichts von der Email des Schulleiters an die Eltern gewusst zu haben. Das Co-Präsidium des bernischen Berufsverbands der Schulleiterinnen und Schulleiter VSL Bern nimmt wie folgt Stellung: „Sich als Schulleiter in dieser Form gegen die Corona-Massnahmen zu äussern, ist aus unserer Sicht nicht verantwortbar. Das Präsidium des Verbands distanziert sich klar von Aussagen des vorliegenden Mails. Dass der Schulleiter solche Ansichten hat, ist im Vorstand bekannt gewesen. Man darf diese Meinung auch haben, solange man nicht Privates mit Beruflichem vermischt. Hier ist aber eine Grenze überschritten worden. Es darf nicht sein, dass die Mailadressen der Schule verwendet werden, um eine private Meinung zu verbreiten. Es ist klar, dass wir die Situation intern thematisieren.“   Auch zur Reitschule, Behörden und zur Staatsanwaltschaft hat er eine klare Meinung: „Bei den Links-Anarchisten den Schwanz einziehen, aber bei den Covid-Massnahmengegnern durchgreifen; Schande über die Staatsanwaltschaft es gibt leider immer mehr Grund für mich, vielen Behörden zu misstrauen.“   Lust auf Kulturkampf – Gegen die Ehe für Alle Offenbar ist der Mann auch Gewalt nicht abgeneigt. So schreibt er auf Social Media: „Wegen all dieser so toleranten Leute, die immer schwafeln, es gehe doch nur um Liebe, kriege ich Lust auf einen veritablen Kulturkampf Es sind die gleichen Kreise, deretwegen die Polizei mit Grossaufgebot harmlose Lebensrechtler auf dem Marsch fürs Leben schützen muss. Es sind LGBT-Aktivisten, Feministinnen, Christenhasser und andere offensichtlich Gott-lose Fanatiker, denen der Riegel geschoben werden muss. Darum gehen Sie abstimmen, alle, die Sie diese menschenverachtende Unkultur nicht wollen! Es kommt auf Ihre Stimme an! NEIN zur Ehe für alle!“ Er engagierte sich auch an einer Inserate- und Plakatkampagne.   Wut und Aggression Er sei wirklich dankbar und es sei ganz bestimmt der richtige Weg, diese Demos: „In der BZ vom Samstag wird von zunehmender Aggression in Impf- und Testzentren sowie an Demos in Bern berichtet. Das erstaunt Sie? Mich nicht! Ich merke bei mir selbst deutliche Wutgefühle, die mir eigentlich gar nicht behagen. Weiterbildung, für die ich bezahlt habe: nur noch mit Zertifikat, das ich selber zahlen muss, nur als Beispiel. Sagen wir mal, 25 % der Bevölkerung wollen sich unter keinen Umständen impfen lassen. Von 8.5 Millionen sind das 2.125 Millionen. Diese riesige Minderheit zu ignorieren ist eine krasse Dummheit, anders kann ich es nicht formulieren. Wer Verstand hat, setzt sich für das Ende der Zertifikatspflicht ein und stimmt NEIN zum Covidgesetz! Sonst kann es sehr ungemütlich werden.“   Offenbar war das bisher für (fast) niemanden ein Grund zu reagieren. Aber immerhin, einige hatten den Mut. So schrieb ihm ein FB-Freund: „Ich bin etwas erstaunt darüber, dass du weiterhin Mühe bekundest, ein demokratisch gefälltes Abstimmungsresultat zu akzeptieren.“ Seine Antwort darauf: „auch eine Demokratie steht nicht über Naturgesetzen und Gott. Die Mehrheit hat nicht immer Recht, sonst lies mal Ibsens „Volksfeind“.“   Der Schulleiter und sein Pamphlet „Warum ich mich aufrege? Ja, ich rege mich tatsächlich vermehrt heftig auf bei meiner täglichen Zeitungslektüre oder beim Verfolgen der Meldungen in den Medien. Ich war schon immer ein politischer Mensch, postete hin und wieder etwas Politisches auf Facebook, doch in letzter Zeit fast nur noch solches, dies aus Frustration und Zorn. Wie kann man als überzeugt christlich-konservativer, freiheits- und wahrheitsliebender Mensch denn ruhig bleiben, wenn Land und Volk, die man seine Heimat nennt, sich einem entfremden? Genau: nicht ich und meinesgleichen haben uns verändert, wir glauben und wertschätzen ziemlich die gleichen Prinzipien wie die meisten Leute vor fünfzig, achtzig und hundert Jahren es taten. Ich habe achtundvierzig Sommer gesehen, und ja, ich war mit meinen Gesinnungsgenossen Zeit meines Lebens immer in der Minderheit, doch noch nie hat sich die Mehrheit so weit von uns entfernt. Ich betone: die Mehrheit, ihr, die grosse Überzahl, habt euch entfernt! Ihr nennt uns rechts(extrem), wobei euch schon „rechts“ mehr und mehr als Schimpfwort dient, aber wir stehen auf unserem Punkt, ihr seid es, die immer mehr nach links driftet! Ich halte fest daran, dass es Gott gibt, wie er sich uns in der Bibel offenbart, und dass er uns zur Verantwortung ziehen wird. Ich glaube dies, weil ich mit offenen Sinnen durch die Welt gehe, in den Sternenhimmel schaue, voll Erstaunen ein perfekt getarntes Insekt bewundere, die Sehnsucht der Menschen nach Sinn und Ewigkeit erkenne und zwar überall auf der Welt, mir nicht vorstellen kann, dass ein so erstaunliches Buch wie die Bibel, geschrieben von vielen Menschen über Jahrhunderte und doch eine wundersame Einheit, ohne göttliche Eingebung entstehen kann. Bevor Sie widerspreche: lesen Sie sie. Lesen sie das Buch Hiob, Jahrtausende alt, und fühlen Sie die seelischen Tiefen und Wahrheiten darin. Ich glaube, weil es offensichtlich Übernatürliches gibt, eine geistliche Welt von Engeln und Dämonen, deren Präsenz viele Menschen erlebt haben. Ich glaube, weil Sektierer und Scharlatane nicht den Märtyrertod sterben wie die Apostel und viele, viele Christen durch all die Jahrhunderte hindurch; und Sektierer, Lügner und Scharlatane wären sie gewesen, sollten die Wunder in den Evangelien nicht stimmen. Ihre Botschaft von Jesus Christus ist nicht untergegangen, sondern hat sich in der ganzen Welt verbreitet und hat Völker und Kulturen geprägt, auch unsere, und zwar zum Guten! Ich glaube, auch wenn ich Vieles nicht verstehe, weiss, dass alles darauf hindeutet, dass die Erde sehr alt ist. Wie Platon glaube ich aber, dass die geistliche Welt oder, wie er es nannte, die Welt der Ideen, die eigentliche ist, dass die materielle Welt nur ein kleiner Teil der Wirklichkeit ist. Und weil ich dies alles glaube, erlebe und fühle, gibt das meinem Geist und meiner Seele einen festen Halt, eine klare Linie. Ich brauche nicht dauernd Grundsätzliches zu hinterfragen und zu verändern: Mann bleibt Mann, eine Frau eine Frau; Familie besteht aus Mann, Frau und Kindern, die Sippe aus mehreren dieser Kernfamilien. Ein Volk , eine Nation ist keine Ansammlung von Individuen, sondern ein Verbund von Familien, die sich möglichst selbstverantwortlich organisieren, subsidiär in Gemeinden, Kantonen und Provinzen einbringen und die Politik gestalten, auch im Bundesstaat, der sich auf seine Kernaufgaben beschränkt. In diesem Staat sollte es eine religiöse Leitkultur geben, die den öffentlichen Raum prägt; privat glaube jeder, was er will, doch im öffentlichen Bereich muss dem ersten Gebot nachgelebt werden: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ Ich höre es schon: das sei intolerant und indoktrinär. Ich sage: was ist denn an der ganzen LGBT-/Gendermainstreaming-, anything-goes- Propaganda und Gender-Sprachverhunzung nicht indoktrinär? Wir werden von Medien und Politik richtiggehend bombardiert mit diesem Müll und ein immer grösserer Teil nimmt diesen nihilistischen Schwachsinn auf wie eine Heilslehre. Das macht mich sprachlos und wütend. Ich sage es, wie es ist: sollte ich zur Erkenntnis kommen, dass mein Glaube falsch und eine Illusion sei, ich also gezwungen würde, aus Ehrlichkeit mit mir selbst Atheist zu werden (was eine schlimme, schlimme Sache wäre), noch dann würde ich bekennen: die oben erwähnten Zeitgeistströmungen sind verderblich und zerstören die Menschen und Gemeinschaften. Nicht einmal die Kommunisten haben ihre kulturrevolutionäre Auflösung der Familie durchgesetzt, weil sie schnell merkten, dass ihre Experimente die Sowjetgesellschaft ruinieren würden (vergl. Kontroverse zwischen Lenin und Alexandra Kollentai). Kurz und bündig: wenn wir uns nicht wieder zu den fundamentalsten Werten des Menschseins zurückwenden, zum Urheber und Schöpfer des Menschen und von allem, was ist, dann geht unsere Zivilisation zugrunde; nicht durchs Klima, nicht durch religiösen Fanatismus, sondern durch dämonische Verführung und Dummheit. Noch ein Wort zu den Covid- Massnahmen: sie sind mir suspekt, wie man in meiner FB-Chronik lesen kann, ich lehne die Zertifikatspflicht radikal ab. Und ich misstraue einem Grossteil der verantwortlichen Behörden, den internationalistischen „New World Order“ –Protagonisten zuallermeist. Am Umgang mit der Pandemie lässt sich das Grundübel unserer Zeit gut erklären: der verunsicherte Mensch wird zugedeckt mit Regulierungen und Gesetzen, ja, er legitimiert sie häufig selbst auf demokratischem Weg. Auf der anderen Seite werden die ethischen Grundlinien, die ich oben beispielhaft erwähnte, aufgelöst. Diese aber würden einen festen Rahmen abgeben für selbstverantwortliches Handeln. Weil ich von Gott zur Freiheit berufen bin (vergl. Befreiung Israels aus der Sklaverei; und: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“ (Galaterbrief des Paulus 5,1), kann und will ich selbst entscheiden, ob ich die Impfung brauche oder nicht. Ich unterordne mich Gott, aber dem Staat nur soweit, wie es sich gehört: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, aber Gott, was Gottes ist“, sagte Jesus zum Thema. Den Staat braucht es, aber er soll sich auf die Grundsätze staatlichen Handelns beschränken. Langer Rede kurzer Sinn: ich stehe ein für mehr aufrichtige Suche nach der Wahrheit, ein christliches Fundament in Leben, Kirche und Staat und innerhalb dieses Rahmens Freiheit! Damit ist die Schweiz stark und wohlhabend geworden. Es ist der Segen des ewigen Gottes, der den Unterschied macht. Erzürnen wir ihn weiterhin, gehen wir schlimmen Zeiten entgegen. Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht! Aufrichtige Diskussion ist durchaus erwünscht, der Beitrag darf geteilt werden.“   Ob der Schulleiter vorsorglich freigestellt wurde, bis das weitere Vorgehen klar ist, bleibt ebenso unbeantwortet. Es bleibt zu hoffen, dass bei Klärung und Aufarbeitung der Situation die Schülerinnen und Schüler geschützt werden und die Eltern entsprechend über weitere Schritte informiert werden. Denn dass das Verhalten Konsequenzen haben wird für den Schulleiter, hat dieser bereits im Email an die Eltern vorausgeschickt. Wir bleiben dran... Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. 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Die DMZ-App kostenlos downloaden (Fri, 03 Dec 2021)
DMZ – TECHNIK / DIGITAL ¦ IN EIGENER SACHE ¦             Jetzt herunterladen: die DMZ-AppDie neue DMZ-App ist verfügbar.   Liebe Leserinnen und Leser Jetzt können Sie die neue DMZ-App nutzen. Die App bietet Ihnen einen komfortablen Lesemodus. Die Schriftgrösse lässt sich einfach verändern, und die Artikel lassen sich leicht mit jemandem teilen. Alle Artikel können bewertet und kommentiert werden.   Wir wünschen Ihnen viel Spass mit unserer App!   Laden Sie die App hier kostenlos direkt herunter:  für iOS  für Android Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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CH: Coronavirus: Bundesrat verstärkt die Massnahmen gegen die Pandemie (Fri, 03 Dec 2021)
DMZ –  GESUNDHEIT / POLITIK ¦ MM ¦ AA ¦                     Ab Montag, 6. Dezember 2021, wird in der Schweiz die Zertifikats- und Maskenpflicht ausgeweitet, die Home-Office-Empfehlung verstärkt sowie die Gültigkeit von Antigen-Schnelltests verkürzt. Ausserdem erhalten zertifikatspflichtige Veranstaltungen und Einrichtungen die Möglichkeit, den Zutritt auf geimpfte und genesene Personen zu beschränken und damit auf die Maskenpflicht zu verzichten. Dies hat der Bundesrat nach Konsultation der Kantone, der Sozialpartner und der zuständigen Parlamentskommissionen an seiner Sitzung vom 3. Dezember 2021 entschieden. Er reagiert damit auf die starke Zunahme von Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Spitälern und auf das Auftreten der neuen Omikron-Virusvariante. Die neuen Massnahmen sind bis am 24. Januar 2022 befristet. Zudem gilt bei der Einreise eine verschärfte Testpflicht. Dafür werden ab morgen 4. Dezember 2021 alle Länder von der aktuellen Quarantäneliste gestrichen.   Die Infektionen nehmen seit einigen Wochen stark zu. Neben lokalen Ausbrüchen hauptsächlich in Schulen sowie in Alters- und Pflegeheimen breitet sich das Virus auch wieder in der breiten Bevölkerung aus. In den letzten Wochen ist auch die Zahl der schweren Erkrankungen und damit der Druck auf den Intensivstationen wieder stark gestiegen. Bei Geimpften und Genesenen ist der Verlauf der Infektion in der Regel milde.   Der Bundesrat beurteilt die Situation derzeit als sehr kritisch. Das Auftreten der Omikron-Variante stellt zudem neue Anforderungen an die Pandemiebekämpfung. Die Variante wurde am 26. November 2021 von der WHO als besorgniserregend eingestuft. Es ist davon auszugehen, dass sie hoch ansteckend ist, und es ist möglich, dass auch Personen angesteckt werden können, die gegen die Delta-Variante immun sind. Unklar ist auch, wie gut die Impfung vor schweren Verläufen schützt und wie gefährlich die neue Variante ist.   Ziel: Spitäler entlasten Mit den verstärkten Massnahmen will der Bundesrat die Ansteckungen mit der Delta-Variante reduzieren, damit die Spitalstrukturen so gut wie möglich entlastet werden. Die Massnahmen sind vorerst bis am 24. Januar 2022 befristet. Um die Spitäler zu entlasten, bleibt die Impfung das beste Mittel. Wichtig ist zudem die rasche Auffrischimpfung. Der Bundesrat hat folgende Massnahmen beschlossen:   Ausweitung der Zertifikatspflicht Das Zertifikat belegt, dass jemand geimpft, genesen oder negativ getestet ist (3G). Es reduziert das Übertragungsrisiko stark. Die Zertifikatsplicht gilt neu in Innenräumen für alle öffentlichen Veranstaltungen sowie für alle sportlichen und kulturellen Aktivitäten von Laien. Die bestehende Ausnahme für beständige Gruppen unter 30 Personen wird aufgehoben. Zudem gilt neu bei Veranstaltungen im Freien bereits ab 300 Teilnehmenden eine Zertifikatspflicht. Bisher lag die Grenze bei 1000 Teilnehmenden.   Erfahrungen zeigen, dass das Risiko einer Ansteckung im privaten Rahmen beträchtlich ist. Bei Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenbereichen gilt künftig ab 11 Personen die dringliche Empfehlung, das Zertifikat einzusetzen. Für den Bundesrat ist es wichtig, dass die Bevölkerung im privaten Bereich, insbesondere an Familienanlässen, besonders vorsichtig ist.   Ausweitung der Maskenpflicht Die Maske hat sich als einfaches und kostengünstiges Mittel bewährt, um die Übertragung des Virus zu verhindern. Eine Maskenpflicht gilt drinnen neu überall dort, wo eine Zertifikatspflicht gilt - ausser bei privaten Treffen.   Möglichkeit zur Beschränkung auf 2G Wo Maskentragen nicht möglich ist, ist besondere Vorsicht geboten. Es gelten deshalb Ersatzmassnahmen: eine Sitzpflicht für die Konsumation im Restaurant oder das Erheben der Kontaktdaten bei Kultur- und Sportaktivitäten wie Chorproben oder Hallentrainings.   Alle öffentlichen Einrichtungen mit Zertifikatspflicht sowie alle Veranstaltungen innen und aussen haben zudem die Möglichkeit, den Zutritt auf geimpfte und genesene Personen (2G) zu beschränken und auf eine Maskenpflicht zu verzichten Geimpfte und genesene Personen sind deutlich weniger ansteckend und nach einer Ansteckung mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit von einem schweren Verlauf oder einer Hospitalisation geschützt. Zu diesem Zweck muss die Prüf-App für die Covid-Zertifikate erweitert werden. Diese Anpassung wird erst per 13. Dezember 2021 zur Verfügung stehen. Bis dann müssen die Betreiber der Einrichtungen oder die Veranstalter manuell prüfen, ob die entsprechende Person geimpft oder genesenen ist. Ein freiwilliger Einsatz der 2G-Regel wurde in der Konsultation gewünscht, unter anderem weil etwa in Discos ein Betrieb mit Sitzpflicht bei Konsumation nicht wirtschaftlich sei.   Dringliche Home-Office-Empfehlung Um die Kontakte am Arbeitsplatz zu reduzieren, gilt eine dringliche Home-Office-Empfehlung. Zudem müssen alle Mitarbeitende in Innenräumen eine Maske tragen, in denen sich mehrere Personen aufhalten. Die grosse Mehrheit der Kantone und der Sozialpartner hat sich gegen eine Home-Office-Pflicht ausgesprochen. Eine verbindliche Regelung hätte epidemiologisch den stärkeren Effekt als die Empfehlung.   Beschränkung der Gültigkeitsdauer der Testzertifikate Die Gültigkeitsdauer der Antigen-Schnelltests wird von 48 Stunden auf 24 Stunden reduziert - ab dem Zeitpunkt der Probeentnahme. Die kürzere Gültigkeit erhöht die Aussagekraft der Testresultate; die Zeitdauer, in welcher Personen mit gültigem Testzertifikat infektiös werden können, wird dadurch stark reduziert. PCR-Tests sind nach wie vor 72 Stunden gültig.   Aufhebung der Kapazitätsbeschränkungen Gemäss einer Vorgabe des Covid-19-Gesetzes sind Kapazitätsbeschränkungen für öffentlich zugängliche Einrichtungen und Betriebe sowie Veranstaltungen und private Zusammenkünfte aufzuheben, sobald der impfwillige erwachsene Teil der Bevölkerung «ausreichend geimpft» ist. Diese Bestimmung hat das Parlament im Rahmen der Beratungen in der Sommersession 2021 beschlossen. Nach den Anstrengungen der Kantone und des Bundes im Zusammenhang mit der Impfwoche, muss davon ausgegangen werden, dass die impfwilligen Personen ab 12 Jahren in der Schweiz geimpft sind. Dem Bundesrat ist es aufgrund der Vorgabe des Covid-19-Gesetzes nicht mehr möglich, aus epidemischer Sicht wünschenswerte Kapazitätsbeschränkungen anzuordnen, namentlich in Innenräumen. Deshalb werden die verbleibenden Kapazitätsbeschränkungen aufgehoben, etwa für religiöse Zusammenkünfte, im Bildungsbereich und für Veranstaltungen draussen. Die Kantone können weiterhin Kapazitätsbeschränkungen vorsehen.   Verzicht Testpflicht an Schulen Der Bundesrat verzichtet nach der Konsultation darauf, alle Schulen der obligatorischen Schulen und der Sekundarstufe II zu verpflichten, repetitive Tests anzubieten. 17 von 26 Kantonen lehnten eine solche Verpflichtung ab. Der Bundesrat ist von der Wirksamkeit repetitiver Tests überzeugt. Mit diesen können Ansteckungen früh entdeckt und Übertragungsketten unterbrochen werden. Damit wird auch die Gefahr reduziert, dass Schulen geschlossen oder ganze Klassen in den Fernunterricht geschickt werden müssen.   Zusammenarbeit von Bund und Kantonen bestätigt Fast alle Kantone sind mit den strategischen Grundsätzen der Zusammenarbeit von Bund und Kantonen, die im Oktober 2020 vereinbart wurden, weiterhin einverstanden. Eine grosse Mehrheit ist zudem bereit, weitergehende Massnahmen zu ergreifen, falls die Massnahmen auf Bundeseben aufgrund von regional ausgeprägten Veränderungen nicht ausreichen sollten.   Einreise: Quarantäne aufgehoben , Testpflicht verstärkt Der Bundesrat hat an seiner Sitzung auch die Einreisebestimmungen geändert. Ab morgen Samstag, 4. Dezember 2021, werden sämtliche Länder von der Quarantäneliste gestrichen. Um die Einschleppung der neuen Omikron-Variante weiterhin möglichst zu verhindern, gilt bei sämtlichen Einreisen in die Schweiz neu ein verschärftes Testregime. Diese Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Personen. Neben einem PCR-Test vor der Einreise ist ein zweiter Test (PCR-Test oder Antigenschnelltest) zwischen dem vierten und dem siebten Tag nach der Einreisedurchzuführen. Mit diesem Test wird sichergestellt, dass infizierte Personen, die sich kurz vor oder während der Reise mit dem Virus angesteckt haben, erkannt werden. Die Testkosten müssen von den Einreisenden selber getragen werden.   Nicht geimpften Drittstaatsangehörigen, die aus Risikoländern oder -regionen in den Schengen-Raum einreisen wollen, wird die Einreise in die Schweiz für vorübergehende Aufenthalte ohne Erwerbstätigkeit bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen - abgesehen von gewissen Ausnahmen (Härtefälle) - verweigert. Betroffen sind insbesondere Tourismus- und Besuchsaufenthalte. Die Liste der Risikoländer und Regionen ist im Anhang 1 der Covid-19-Verordnung 3 aufgeführt. Sie wird unter Berücksichtigung der Empfehlungen der EU-Kommission für die Schengen-Staaten laufend aktualisiert.         Herausgeber Der Bundesrat https://www.admin.ch/gov/de/start.html  Generalsekretariat EDI http://www.edi.admin.ch  Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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CH: Aktuelle Situation! 9.951 Neuinfektionen (Fri, 03 Dec 2021)
DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM                        Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 9951 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 7957. Das sind 21 Prozent mehr als in der Vorwoche. Beim aktuellen Trend verdoppelt sich der 7-Tage-Schnitt der Neuinfektionen ca. alle 25 Tage. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 1151.51.   Das BAG meldet 118 neue Spitaleintritte, der 14-Tage-Schnitt liegt bei 74 Spitaleinweisungen pro Tag. Aktuell werden 1326 Personen wegen Covid-19 in einem Spital behandelt. Das sind 20 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell befinden sich 240 Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung. Das sind 26 Prozent mehr im Vergleich zur Vorwoche. Die Intensivbetten in den Schweizer Spitälern (inklusive Ad-Hoc-Betten) sind aktuell zu 81 Prozent ausgelastet. 28 Prozent der Intensivbetten sind von Covid-19-Erkrankten belegt. Das BAG meldet 29 neue Verstorbene. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 15 Verstorbenen. Das sind 12 Prozent mehr als in der Vorwoche.   Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 17.6 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 18 Tests positiv. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Positivrate damit um 1 Prozentpunkt gestiegen. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 52'573 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 18 Prozent gestiegen.   Bisher wurden in der Schweiz 12'097'247 Impfungen verabreicht (inklusive «Booster»-Impfungen). Nach aktuellen Berechnungen werden durchschnittlich 45'187 Personen pro Tag geimpft. Das sind 17.3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Aktuell haben damit 7.4 Prozent eine dritte Dosis erhalten («Booster»), 58.5 Prozent der Bevölkerung sind doppelt geimpft. 1.6 Prozent der Bevölkerung haben bereits eine Dosis erhalten.   BAG meldet neue Corona-Fälle erst am Nachmittag Auf Twitter meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass die Corona-Zahlen ab jetzt jeweils am Nachmittag veröffentlicht werden, statt bis anhin vor dem Mittag. Grund dafür seien «neu angebotenen Indikatoren und deren Synchronisation».     Die wichtigsten Zahlen für die Schweiz Total seit Beginn der Pandemie Fälle 1'025'129 Hospitalisierte 35'729 Verstorbene 11'372 Täglich gemeldete Neuinfektionen Neu gemeldet 10'466 7-Tage-Schnitt 7'539,7 (+28%) 14-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen 1'069,8 Stand der Impfungen 65,7% Vollständig geimpft 1,7% Einfach geimpft 0 25 50 75 100 Täglich gemeldete Verstorbene Neu gemeldet 22 7-Tage-Schnitt 14,1 Δ Vorwoche +29% Lage in den Spitälern Covid-19-Hospitalisierungen 1'335,0 (+32%) Auslastung Intensivstationen 54,1% Andere 27,0% Covid-19 Quelle: Neuinfektionen, Hospitalisierte, Verstorbene, BAG, Stand: 01.12.2021, zuletzt aktualisiert am 01.12.21 um 13:32 Uhr. IPS-Auslastung, BAG, Stand: 01.12.2021, zuletzt aktualisiert am 01.12.21 um 13:32 Uhr. Impfdaten, BAG, Stand: 30.11.2021, zuletzt aktualisiert am 01.12.21 um 13:32 Uhr. Hinweis: Das BAG publiziert an Wochenenden und Feiertagen keine neuen Zahlen.       Quellen: https://www.sgi-ssmi.ch/files/Dateiverwaltung/COVID_19/Stellungnahmen%20SGI/IMSGCVCM_Stellungnahme_COVID-19_201117_DE_10.pdf https://www.sgi-ssmi.ch/de/news-detail/items/593.html https://www.samw.ch/dam/jcr:d4c0cb0d-7dc7-4337-b5c0-493fd2ac0d5d/directives_v3_assm_triage_soins_intensifs_penurie_ressources_20201104.pdf BAG - Neumeldungen beinhalten Nachmeldungen der Vortage. Die Zahlen werden an Werktagen aktualisiert, kurz nach Mittag. Quelle: BAG,  SRF - https://www.srf.ch/news/schweiz/coronavirus-so-entwickeln-sich-die-corona-zahlen-in-der-schweiz Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Deutschland stuft Liechtenstein und die Schweiz als Hochrisikogebiet ein (Fri, 03 Dec 2021)
DMZ –  INTERNATIONAL ¦ MM ¦ AA ¦                                    Wegen hoher Corona-Infektionszahlen stuft die deutsche Regierung ab Sonntag die Schweiz und Polen als Hochrisikogebiete ein. Das gab das Robert Koch-Institut am Freitag in einer Mitteilung bekannt. Wer aus Liechtenstein und der Schweiz nach Deutschland einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.   Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI Stand: 3.12.2021, 12:30 Uhr     Die unten stehende Liste zur Einstufung von Risikogebieten ist wirksam ab Sonntag, 5. Dezember 2021 um 0:00 Uhr. Die Einstufung von Risikogebieten kann sich kurzfristig ändern. Bitte überprüfen Sie unmittelbar vor Abreise, ob die Länder, in denen Sie sich in den letzten 10 Tage vor der Einreise nach Deutschland aufgehalten haben, als Risikogebiete eingestuft sind. Das Bundesministerium für Gesundheit gibt folgenden Hinweise für Einreisende aus Virusvariantengebieten: Bitte stellen Sie sich vor Abreise darauf ein, dass Ihr Beförderer (z.B. Fluggesellschaft) vor der Beförderung von Ihnen einen aktuellen PCR-Test verlangen wird, wenn Sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Nach Ihrer Ankunft können weitere PCR-Testungen durch das Gesundheitsamt am Flughafen oder am Ort der Absonderung / Quarantäne angeordnet werden. Bitte beachten Sie die Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, die auch für geimpfte und genesene Personen gilt. Eine Verkürzung der Quarantänedauer ist nicht möglich.   Neu seit der letzten Änderung: 1. Neue Virusvariantengebiete - Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch verbreitetes Auftreten bestimmter SARS-CoV-2-Virusvarianten: Keine neuen Virusvariantengebiete seit der letzten Änderung (s. aktuelle Liste unten). 2. Neue Hochrisikogebiete - Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2:   Jordanien Liechtenstein Mauritius Polen Die Schweiz Gebiete, die nicht mehr als Hochrisikogebiete gelten: Usbekistan Thailand St. Vincent und die Grenadinen Folgende Staaten/Regionen gelten aktuell als Virusvariantengebiete: Botsuana (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Eswatini (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Lesotho (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Malawi (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Mosambik (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Namibia (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Simbabwe (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Südafrika (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Folgende Staaten gelten aktuell als Hochrisikogebiet: Ägypten (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021) Albanien (Hochrisikogebiet seit 5. September 2021) Armenien (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021) Äthiopien (Hochrisikogebiet seit 26. September 2021) Barbados (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021) Belarus (Hochrisikogebiet seit 3. Oktober 2021) Belgien (Hochrisikogebiet seit 21. November 2021) Belize (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021) Bosnien und Herzegowina (Hochrisikogebiet seit 12. September 2021) Bulgarien (Hochrisikogebiet seit 24. Oktober 2021) Burundi (Hochrisikogebiet seit 26. September 2021) Dominica (Hochrisikogebiet seit 22. August 2021) Estland (Hochrisikogebiet seit 10. Oktober 2021) Georgien (Hochrisikogebiet seit 25. Juli 2021) Griechenland (Hochrisikogebiet seit 21. November 2021) Haiti (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Iran (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021) Irland (Hochrisikogebiet seit 21. November 2021) Jemen (Hochrisikogebiet seit 10. Oktober 2021) Jordanien (Hochrisikogebiet seit 5. Dezember 2021) Kamerun (Hochrisikogebiet seit 24. Oktober 2021) Kongo, Republik (Hochrisikogebiet seit 24. Oktober 2021) Korea (Demokratische Volksrepublik) (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Kroatien (Hochrisikogebiet seit 24. Oktober 2021) Laos (Hochrisikogebiet seit 14. November 2021) Lettland (Hochrisikogebiet seit 10. Oktober 2021) Libyen (Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021) Liechtenstein (Hochrisikogebiet seit 5. Dezember 2021) Litauen (Hochrisikogebiet seit 3. Oktober 2021) Malaysia (Hochrisikogebiet seit 13. Juni 2021) Mauritius (Hochrisikogebiet seit 5. Dezember 2021) Mexiko (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Moldau, Republik (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021) Mongolei (Hochrisikogebiet seit 13. Juni 2021) Montenegro (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021) Niederlande (Hochrisikogebiet seit 21. November 2021) und die folgenden überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande gelten als Hochrisikogebiete: Bonaire (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021) Sint Eustatius (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021) Saba (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021) Nordmazedonien (Hochrisikogebiet seit 22. August 2021) Österreich - mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee (Hochrisikogebiet seit 14. November 2021) Papua-Neuguinea (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Philippinen (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Polen (Hochrisikogebiet seit 5. Dezember 2021) Rumänien (Hochrisikogebiet seit 3. Oktober 2021) Russische Föderation (Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021) Schweiz (Hochrisikogebiet seit 5. Dezember 2021) Serbien (Hochrisikogebiet seit 5. September 2021) Seychellen (Hochrisikogebiet seit 14. Februar 2021) Slowakei (Hochrisikogebiet seit 31. Oktober 2021) Slowenien (Hochrisikogebiet seit 26. September 2021) Sudan (Hochrisikogebiet seit 31. Januar 2021) Syrische Arabische Republik (Hochrisikogebiet seit 31. Januar 2021) Tadschikistan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Tansania (Hochrisikogebiet seit 14. März 2021) Trinidad und Tobago (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Tschechische Republik (Hochrisikogebiet seit 14. November 2021) Türkei (Hochrisikogebiet seit 17. August 2021) Turkmenistan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Ukraine (Hochrisikogebiet seit 10. Oktober 2021) Ungarn (Hochrisikogebiet seit 14. November 2021) Venezuela, Bolivarische Republik (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021) Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete (Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021) Vietnam (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021)   Achtung: Bitte beachten Sie, dass am 9. November 2021 um 0:00 Uhr, die Erste Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung in Kraft getreten ist. Es gelten die folgenden Regelungen:   Es gilt aufgrund der zunehmenden weltweiten Verbreitung von leicht übertragbaren SARS-CoV-2-Varianten (insb. der Delta-Variante), eine generelle Nachweispflicht. Die bedeutet, dass Personen ab 12 Jahren grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen müssen. Die generelle Nachweispflicht gilt unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.   Risikogebiete werden seit dem 1. August 2021 nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete ist entfallen. Das Entfallen der Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete bedeutet nicht, dass für diese Gebiete kein Risiko mehr besteht. Es besteht vielmehr weltweit ein relevantes erhöhtes Infektionsrisiko.   Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens kann es erforderlich sein, dass sehr kurzfristig neue Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete ausgewiesen werden.   Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.   Obige aufgeführte Staaten/Regionen werden aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen. In Klammern ist aufgeführt, seit wann das Gebiet als Risikogebiet gilt.   Alle Reisenden, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, müssen bei Einreise einen negativen Testnachweis, einen Impf- oder Genesenennachweis bei der Einreise vorlegen. Für Pendler gelten besondere Regeln.   Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem der oben genannten Risikogebiete (Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet) aufgehalten haben, müssen bestimmte Regeln beachten:   Anmeldepflicht: Reisende nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet sind verpflichtet die digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei Einreise mit sich zu führen. Neue Risikogebiete erscheinen jeweils am Tag des Inkrafttretens um 0:00 Uhr in der digitalen Einreiseanmeldung. Die Bestätigung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich durch die Bundespolizei im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung kontrolliert. Spezielle Nachweispflicht: Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen einen Test-, Impf- oder Genesenennachweise mit sich führen und im Falle der Inanspruchnahme eines Beförderers diesem den Nachweis zum Zwecke der Beförderung vorlegen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist ausschließlich ein Testnachweis möglich. Die Nachweise müssen über das Uploadportal der Digitalen Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de hochgeladen werden. Reisende sollten dafür den individuellen Link auf der Anmeldebestätigung (PDF-Dokument) nutzen. Quarantänepflicht: Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage. Beendigung der Quarantäne: Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Uploadportal der Digitalen Einreiseanmeldung übermittelt wird. Für den Upload der Nachweise sollte der individuellen Link auf der Anmeldebestätigung (PDF-Dokument) genutzt werden. Die Quarantäne kann jeweils ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Nach Voraufenthalt in Hochrisikogebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden („Freitestung“ ab Tag fünf nach Einreise möglich). Geimpfte und Genesene können die Quarantäne ab dem Zeitpunkt beenden, an dem der Impf- oder Genesenennachweis über das Einreiseprotal übermittelt wird. Erfolgt die Übermittlung vor Einreise (wird dringende empfohlen), muss die Quarantäne nicht angetreten werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht möglich. Es besteht aktuell keine Feststellung gemäß § 4 Absatz 2 Satz 5 Corona-Einreiseverordnung durch das RKI, dass ein bestimmter Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam wäre, die zur Einstufung des Gebiets als Virusvariantengebiet geführt hat. Eine Ausnahme von der Quarantänepflicht für vollständig geimpfte Personen nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet besteht demnach nicht. Bei Einreise aus sogenannten Virusvariantengebieten gilt ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug aus diesen Staaten.     Hinweise zur Einstufung von Risikogebieten Die Einstufung von Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat für Gebiete außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für die ein besonders erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 festgestellt wurde.   Hochrisikogebiete können Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein, z.B. beim Vergleich der Höhe des Mehrfachen der mittleren 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohnern in der Bundesrepublik Deutschland. Indiz ist regelmäßig eine 7-Tage-Inzidenz von deutlich über 100. Es kann sich auch um Gebiete handeln, in denen aufgrund quantitativer oder qualitativer Kriterien (zum Beispiel aufgrund der dort vorhandenen Ausbreitungsgeschwindigkeit, einer hohen Hospitalisierungsrate, einer geringen Testrate bei gleichzeitig hoher Positivitätsrate oder aufgrund nicht ausreichend vorhandener oder verlässlicher epidemiologischer Daten) Anhaltspunkte eines gefährlichen Infektionsgeschehens vorliegen. Möglich ist auch, dass es sich um ein Gebiet handelt, in dem festgestellt wurde, dass eine Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden ist, die mit Eigenschaften eines erhöhten Risikos für die Gesundheit - wie z.B. erhöhte Transmissibilität oder Morbidität – einhergeht, von der jedoch zugleich von einer hinreichenden Schutzwirkung bei vollständiger Impfung oder Genesung ausgegangen werden kann.   Ein Virusvariantengebiet ist ein Gebiet für das festgestellt wurde, dass in diesem Gebiet eine bestimmte, in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit besorgniserregenden Eigenschaften auftritt, bei der relevante Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass entweder bestimmte in der Europäischen Union zugelassene Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz gegenüber dieser Variante aufweisen oder sie andere ähnlich schwerwiegende besorgniserregender Eigenschaften aufweist, insbesondere weil sie schwerere Krankheitsverläufe oder eine erhöhte Mortalität verursacht. Gleiches gilt, wenn bezüglich der Virusvariante noch Ungewissheit im Hinblick auf die genannten Wirkungen besteht. Eine Verbreitung der Virusvariante in der Bundesrepublik Deutschland ist dann anzunehmen, wenn sie die in der Bundesrepublik Deutschland dominierende Virusvariante darstellt.   Die Einstufung als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet erfolgt frühestens mit Ablauf des ersten Tages nach Veröffentlichung der Feststellung durch das Robert Koch-Institut auf dieser Webseite. So soll den Reisenden und den betroffenen Staaten bzw. Regionen Zeit gegeben werden, auf die Einstufung zu reagieren und entsprechenden Vorkehrungen treffen zu können.     Quelle: RKI Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Image der Schweizer Armee geschädigt (Fri, 03 Dec 2021)
Foto: Social Media Foto: Social Media DMZ – GESELLSCHAFT / LEBEN ¦ Anton Aeberhard ¦  KOMMENTAR   Es ist nicht das erste Mal, dass das Image der Schweizer Armee unter dem Verhalten von Rekruten oder Soldaten leidet, die nicht wissen, wie man sich zu benehmen hat. Im vorliegenden Fall wiegt das Vergehen erneut schwer und wird Konsequenzen nach sich ziehen. Wie diese konkret aussehen werden, wurde uns auf Anfrage noch nicht beantwortet. Antworten und weitere Schritte geben wir bald möglichst bekannt.  Das momentan schlechte Image der Schweizer Armee wird zum Teil durch das Verhalten von Angehörigen der Armee beeinflusst, positiv, wie negativ.   Das Dienstreglement der Schweizer Armee legt die allgemeinen Grundsätze für Führung, Ausbildung und Erziehung sowie den Dienstbetrieb fest; umschreibt die Rechte und Pflichten der Angehörigen der Armee; orientiert über Grundlagen und Zusammenhänge, die für die Angehörigen der Armee von Bedeutung sind. Für das militärische Personal gilt das Dienstreglement während der Ausübung des Dienstes. Ausserhalb dieser Zeit gilt es immer dann, wenn dienstliche Pflichten zu erfüllen sind oder wenn die Uniform getragen wird. Deshalb ist anzunehmen, dass dieses "Verhalten" diesem Reglement nicht entspricht und die Armeeführung diesbezüglich Schritte unternehmen wird. Auch ist klar im Reglement festgehalten, dass öffentliche Meinungsäusserungen über politische, religiöse oder gesellschaftliche Verhältnisse während der ganzen Dauer des Einsatzes zu unterlassen sind.   Im Artikel 77.3. steht explizit, dass jeder Angehörige der Armee die Pflicht hat, die Menschenrechte und die Würde der Menschen in ihrer Vielfalt und ohne Diskriminierung zu achten. Niemand darf unter anderem wegen der politischen oder sonstigen Anschauung, des Lebensstils nachteilig behandelt werden. Auch die Straffolgen sind klar formuliert: "Angehörige der Armee, die ihre Pflichten nicht erfüllen, machen sich strafbar. Zur Rechenschaft gezogen wird insbesondere, wer einen Befehl oder eine Vorschrift missachtet oder den militärischen Betrieb mutwillig stört." Dies ist hier offensichtlich gegeben. Es wird im Dienstreglement des weiteren ausgeführt, dass in einem militärischen Verband Ordnung herrschen muss. "Wer gegen die Ordnung verstösst oder gar eine nach Gesetz strafbare Handlung begeht, muss mit einer Strafe rechnen. Die Angehörigen der Armee sind dem Militärstrafrecht (Militärstrafgesetz, Militärstrafprozess) unterstellt: wenn sie im Militärdienst stehen, wenn sie ausserhalb des Dienstes in Uniform auftreten und wenn es um die Erfüllung ihrer ausserdienstlichen Pflichten geht. Im Urlaub und ausserhalb des Dienstes gilt das Militärstrafrecht aber nur für Verfehlungen, die mit dem Militärdienst einen gewissen Zusammenhang haben. Eine Besonderheit des Militärstrafrechts besteht darin, dass Ordnungswidrigkeiten und geringfügige Verstösse gegen Strafbestimmungen disziplinarisch geahndet werden können. Wer im Militärdienst eine nicht besonders ins Gewicht fallende Verfehlung begeht, wird deswegen also nicht gleich dem Richter überwiesen. Er muss sich seinem Kommandanten gegenüber verantworten, der ihn kennt und auch die besonderen Umstände berücksichtigt, die der Militärdienst mit sich bringt. Disziplinarstrafen sind: Verweis, Ausgangssperre, Disziplinarbusse und Arrest."   Die drei Soldaten auf dem Foto sind eindeutig zu identifizieren, es ist also für die Armee ein Leichtes hier tätig zu werden und entsprechende Schritte einzuleiten. Wie die Führung in diesem Fall vorgehen wird, ist aktuell noch nicht klar. Es kam schon vor, dass die Armee Leute wegen Vergehen ausschloss. In diesen Fällen hielt man die Delikte jeweils für so schwer, dass man den guten Ruf des Militärs in Gefahr sah. Ob dies auch in diesem Fall passieren könnte ist eher unwahrscheinlich. Schweizer Armee ganz unten. Screenshot aus der rechtsextremen Telegram-Gruppe#CoronaFreiZH pic.twitter.com/hI17CL55dy — element (@__investigate__) December 2, 2021 Was die Armee im Rahmen der Ausbildung grundsätzlich tut, damit das Auftreten gegen Aussen vorbildlich und der Armee würdig und nicht wie in diesem Fall komplett deplatziert ist ebenfalls eine Frage, die wir dem VBS gestellt haben. Ausflugstipps In unregelmässigen Abständen präsentieren die Macherinnen und Macher der DMZ ihre ganz persönlichen Auflugsstipps.  Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Rezepte Wir präsentieren wichtige Tipps und tolle Rezepte. Lassen Sie sich von unseren leckeren Rezepten zum Nachkochen inspirieren. Persönlich - Interviews "Persönlich - die anderen Fragen" so heisst die Rubrik mit den spannendsten Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern.
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Straumanns Fokus am Wochenende - Selektives Gedächtnis (Fri, 03 Dec 2021)
DMZ – POLITIK ¦ Dr. Reinhard Straumann ¦    KOMMENTAR   Wladimir Putin lässt die Muskeln spielen. Zum zweiten Mal im laufenden Jahr zieht er an der Grenze zur Ukraine Truppen zusammen und bringt Panzerverbände in Stellung. Niemand weiss, was das soll. Die westliche Presse auf Seiten der NATO wird nicht müde, vor der Kraft und Unberechenbarkeit des russischen Bären zu warnen. Wie wenn es nie einen Mauerfall gegeben hätte, werden russische Allmachtszenarien beschworen und die westliche Allianz aufgefordert, Putin «klare Kante» zu zeigen. Unmissverständlich sei ihm deutlich zu machen, dass die NATO einen Einmarsch in die Ukraine nicht tolerieren werde. Die Polit-Kommentatoren der NZZ, der FAZ, der Süddeutschen bis hin zur BILD-Zeitung überbieten sich in ihren Forderungen nach Härte. Putin, dem Aggressor, ist Einhalt zu gebieten.   Einverstanden. Sollten russische Truppen tatsächlich in die Ukraine einmarschieren, dann muss man Putin entschiedener entgegentreten als 2014, als er sich die Krim und das Donbass-Becken schon geholt hat. Aber es wäre definitiv hilfreich für den Weltfrieden, wenn die Kommentatoren der westlichen Meinungsmache nicht so ein selektives Gedächtnis hätten, sondern sich auch an andere Gegebenheiten zwischen Russland und dem Westen erinnerten.   Russland, eine Bedrohung für den Westen? Das ist historisch ein Schwachsinn. Wer hat wen angegriffen 1812, 1914, 1941? Die Aggressoren hiessen Napoleon, Wilhelm II., Hitler. Nie taucht ein russischer Name in dieser Liste auf. Im Ersten Weltkrieg hielten die Russen den Deutschen stand bis 1917, als die USA ins Kriegsgeschehen eingriffen, im Zweiten Weltkrieg bis 1944, als die Amerikaner endlich eine zweite Front eröffneten (Roosevelt hatte sie Stalin auf der Konferenz von Teheran bereits auf das Jahr 1942 hin versprochen). Europa bedankt sich bis heute bei den Amerikanern für die Befreiung vom Nationalsozialismus – wer aber in Tat und Wahrheit über Jahre geblutet hat, war Russland. Zwei Millionen tote russische Soldaten im Ersten Weltkrieg, 24 Millionen im Zweiten. Heute können die USA auf ca. 1000 (!) Militärstützpunkte im Ausland zählen, Russland auf deren 25… Die Rüstungsausgaben der USA 2020 belaufen sich auf 780 Milliarden Dollar, diejenigen Russlands auf 62 Milliarden. Wer bedroht hier wen? 1990, nach dem Zusammenbruch des Ostblocks, gab Michail Gorbatschow, Generalsekretär der KPdSU, den beiden deutschen Staaten grünes Licht für die Wiedervereinigung. Er tat das gegen das Versprechen des Westens, «die NATO nicht einen Zentimeter weiter nach Osten» zu rücken (so der Aussenminister der Vereinigten Staaten, James Baker, im Februar 1990 in Moskau). Der deutsche Aussenminister Genscher präzisierte mit den Worten: «Keine Ausweitung des NATO-Territoriums Richtung Osten, das heisst näher zur Grenze zur Sowjetunion hin.» Aber keine zehn Jahre später waren Polen, Tschechien und Ungarn NATO-Mitglieder; Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien folgten 2004.   Als von Präsident Clinton 1997 die Beschlüsse betreffend NATO-Osterweiterung abgesegnet wurden, gab es sogar innerhalb der USA heftigen Widerstand. 40 ehemalige Senatoren, Regierungsmitglieder, Botschafter, Abrüstungs- und Militärexperten äusserten ihre Bedenken, darunter der Militärexperte Sam Nunn oder der Verteidigungsminister a.D. Robert McNamara. Sie argumentierten, dass durch die Aufnahme der osteuropäischen Staaten ins nordatlantische Bündnis die antidemokratische Opposition in Moskau gestärkt und die reformwilligen Kräfte geschwächt würden. Man nötige es Russland quasi auf, alle Zusagen in Sachen Abrüstung zu widerrufen. Rückblickend sprach der Historiker George F. Kennan vom «verhängnisvollsten Fehler der amerikanischen Aussenpolitik» nach dem Kalten Krieg. Michail Gorbatschow erinnerte sich: «Es war ganz entschieden eine Verletzung des Geistes aller Zusicherungen, die 1990 gegeben wurden.»   Was für einen Nutzen zogen die USA aus dem gebrochenen Versprechen? Die amerikanische Rüstungsindustrie, Motor der amerikanischen Konjunktur, wurde in der Folge mit Aufträgen aus den neuen NATO-Staaten geradezu geflutet. Der Preis war, dass Putin, auf der anderen Seite, schon 2008 ankündigte, bei einem NATO-Beitritt der Ukraine würden die Krim und das Donbass-Becken von der Ukraine abgelöst und an Russland angegliedert.   Er hat den Entwicklungen vorgegriffen und sich die Ost-Ukraine bereits 2014 gekrallt. Weder damals noch heute war und ist die Ukraine in der NATO. Aber dass der Putsch, der 2014 in Kiew stattfand (während dessen Verlauf Russland die Krim und die ostukrainischen Provinzen annektierte), aus Washington ferngesteuert war, pfeifen die Spatzen von den Zwiebeltürmen des Kremls. Leider erfährt auch davon der Leser der pro-westlichen Leitmedien gar nichts.   Wohlverstanden: Die ganze Gemengelage im Dreieck Ukraine – Russland – Weissrussland ist schwierig zu durchschauen. Auf der Szene tummelt sich ein mehr als zwielichtiges Personal. Keinem ist zu trauen. Den Drahtziehern der «Verteidigungs»-Politik der NATO leider ebenso wenig. Insofern ist es mehr als angesagt, den Kommentatoren der NATO-freundlichen Presse mit etwas Nachhilfe in Geschichte auf die Sprünge zu helfen, damit sich ein ausgewogeneres Bild ergibt.          .............................................................................   Seit einem Jahr finden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, in der «Mittelländischen» Woche für Woche einen Kommentar von Dr. Reinhard Straumann. Mal betrifft es Corona, mal die amerikanische Aussen-, mal die schweizerische Innenpolitik, mal die Welt der Medien… Immer bemüht sich Straumann, zu den aktuellen Geschehnissen Hintergründe zu liefern, die in den kommerziellen Medien des Mainstream nicht genannt werden, oder mit Querverweisen in die Literatur und Philosophie neue Einblicke zu schaffen. Als ausgebildeter Historiker ist Dr. Reinhard Straumann dafür bestens kompetent, und als Schulleiter an einem kantonalen Gymnasium hat er sich jahrzehntelang für die politische Bildung junger Menschen eingesetzt. Wir freuen uns jetzt, jeweils zum Wochenende Reinhard Straumann an dieser Stelle künftig unter dem Titel «Straumanns Fokus am Wochenende» in der DMZ Mittelländischen Zeitung einen festen Platz einzuräumen.   Meistgelesener Artikel Jeden Montag wird jeweils aktuell der meistgelesene Artikel unserer Leserinnen und Leser der letzten Woche bekanntgegeben. Unterstützung Damit wir unabhängig bleiben, Partei für Vergessene ergreifen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen können, brauchen wir Sie. Mein Mittelland Menschen zeigen ihr ganz persönliches Mittelland. Wer gerne sein Mittelland zeigen möchte, kann dies hier tun -> Mein Mittelland
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