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Die Zukunft der Unterhaltung: Wie geht es weiter?

Steter Wandel in der Unterhaltungsbranche (Quelle: Unsplash)
Steter Wandel in der Unterhaltungsbranche (Quelle: Unsplash)

DMZ – WIRTSCHAFT ¦ Technik / Digital ¦ Maria West ¦

 

Die Unterhaltungsbranche unterzieht sich einem stetigen Wandel und bietet uns ständig neue Möglichkeiten, um Medien zu konsumieren. Dabei haben sich in den letzten Jahren eindeutige Trends gezeigt, in die sich die Branche wohl auf in Zukunft bewegen wird. So steht vor allem unsere Art der Wahrnehmung im Vordergrund.

 

Begriffe wie AR und VR schwirren dabei schon seit Jahren durch die Unterhaltungswelt und die Technologien dahinter entwickeln sich am laufenden Band weiter und werden immer besser und ausgereifter. Werden wir schon bald nur noch in anderen Realitätswahrnehmungen fernsehen und Games spielen?

 

Streaming-Technologien werden alltäglich

Oft sind wir uns gar nicht bewusst, wie sehr wir uns mittlerweile auf Streaming-Technologien verlassen. Wir benutzen sie, um Videoanrufe zu machen, skypen mit Freunden oder schauen uns Filme und Serien über einen Streaming-Service an. Der Stream bietet viele Möglichkeiten, um Medien zu konsumieren oder zu kommunizieren. Streaming wird auch im Gaming-Bereich immer interessanter, da das Thema Cloud-Gaming aufgekommen ist. Mit Cloud-Gaming können komplexe Spiele ohne die nötige Hardware gespielt werden. Das Spiel wird auf einen externen Server ausgeführt und kann dann selbst auf einem kleinen, leistungsschwachen Laptop gestreamt werden. Einen anderen Einsatz von Streaming-Technologien findet man in einigen Online Casinos. Das Genesis Casino bietet z. B. zahlreiche Live Spiele an, die mit einem echten Croupier im Livestream gespielt werden können. Dabei sitzt der Croupier an einem regulären Spieltisch und wird durch eine Kamera an den Bildschirm des Spielers übertragen. Der Einsatz von Streams findet dabei immer kreativere Lösungen. 

 

VR profitiert von neuen Technologien

Als die erste VR-Brille auf den Markt kam, war das Konzept der virtuellen Realität zwar sehr spannend, die Ausführung allerdings noch sehr problematisch. Man spielte in Pixellandschaften und musste sich mit ruckeligen Gameplays und langen Ladezeiten herumschlagen. Damals sah man das Ganze viel eher als Experiment, als eine Technologie, die sich so stark etablieren würde. Viele Experten meinten, dass der Boom um VR etwa mit 2015 enden würde. Tatsächlich begann hier jedoch erst der richtige Aufwind der Technologie, denn was vorher nur von einigen wenigen gespielt wurde, erreichte endlich den Mainstream. 2016 erschien die PS VR, die erste eigene VR-Brille für die PlayStation 4 und schuf damit einen Meilenstein für die Industrie. Heute besitzen viele Konsolen- und PC-Spieler eine eigene VR-Brille und spielen damit regelmäßig. Bisher können natürlich nicht alle Spiele mit dem Headset gespielt werden, es erscheinen allerdings immer mehr Games, die genau dafür gedacht sind. VR wird mittlerweile auch für immer mehr Zwecke außerhalb der Gaming-Branche eingesetzt. So schauen sich z. B. einige Fußballspieler Spielszenen mit der VR-Brille an, um gewisse Abläufe zu trainieren und ihrem Gehirn vorzutäuschen, sie wären mitten am Rasen. Dazu erscheinen auch immer mehr VR-Filme, die mit dem Headset angesehen werden können. 

(Quelle: Pixabay)
(Quelle: Pixabay)

AR erobert die Smartphones

Die erweiterte Realität (AR) lässt sich nicht ganz so einfach in die großen Pfeiler der Unterhaltungsbranche integrieren. Um AR zu benutzen, benötigt man nämlich eine Kamera und einen Bildschirm, wie es ein Smartphone oder Tablet besitzt. Die Kamera filmt die Umgebung, auf dem Display wird der Abbildung etwas hinzugefügt. Das funktioniert dafür auf den mobilen Geräten ganz hervorragend. Die Realitätserweiterung wird unter anderem im mobilen Gaming eingesetzt und hat bereits viele großartige Spiele hervorgebracht. Dabei kann man sich z. B. durch die Straßen begeben und virtuelle Dinge oder Punkte auf der Karte erreichen. Man sitzt bei AR-Spielen also nicht nur auf der Couch, sondern muss die eigene Umgebung verändern, um weiterzukommen. AR hat mittlerweile ebenso viele praktische Anwendungen. Man kann mit der Funktion z. B. die eigene Wohnung einrichten, wie der Blog Stylight berichtet. Bevor man die passenden Möbel gekauft hat, und sehen, wie das eigene Designkonzept aussehen würde. 

 

Die Unterhaltungsbranche entwickelt sich laufend weiter und bietet neue Möglichkeiten, Medien und Inhalte zu konsumieren. Was vor wenigen Jahren noch nicht vorstellbar war, ist heute Realität. Wir sind gespannt, welche Veränderungen wir in den nächsten Jahren noch beobachten werden.


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