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Deutschland - Das Robert-Koch-Institut meldet zudem mehr als 100 Tote binnen 24 Stunden und 19'059 Neuinfektionen

DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ MM ¦

 

Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen steigt in Deutschland weiter an. Das Robert-Koch-Institut meldet 19.059 Neuinfektionen binnen eines Tages und mehr als 100 Tote. Bund und Länder planen nun, Intensivpatienten deutschlandweit zu verteilen.

 

 

Die Coronavirus-Infektionszahlen nehmen weiter zu. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag einen neuen Höchststand von 19.059 registrierten Neuinfektionen während des Vortags. Damit steigt die Gesamtzahl der Infizierten erstmals über die Marke von einer halben Million auf 518.753.

Zudem meldete des RKI 103 weitere Tote im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Die Gesamtzahl der Covid-19-Todesopfer liegt nun bei 10.452.

 

Bei einer starken Zunahme von Intensivpatienten mit Covid-19-Erkrankung wollen Bund und Länder Patienten in Zukunft nicht nur regional, sondern deutschlandweit auf freie Kliniken verteilen. „Entwickelt sich eine Lage, die eine Verlegung über die Nachbarländer beziehungsweise angrenzende Regionen hinaus erforderlich macht, findet ein sogenanntes Kleeblattprinzip Anwendung“.

 

Übernahme von Patienten per Rettungswagen oder Hubschrauber

Demnach wird Deutschland dazu in fünf Großregionen aufgeteilt, die sich gegenseitig bei der Übernahme von Patienten per Rettungswagen oder Hubschrauber unterstützen sollen. Im Norden haben sich laut Konzept Hamburg, Bremen, Niedersachen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen. Im Osten sind es Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Südwesten sollen sich Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland gegenseitig unterstützen. Die bevölkerungsreichsten Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Bayern bilden demnach eigene Großregionen.

 

Noch Ende September hatte Kanzlerin Angela Merkel gewarnt, dass es zu Weihnachten 19.200 Neuinfektionen am Tag geben könnte. Diese Zahl wird nun bereits viel früher erreicht. Die Werte sind nur begrenzt mit denen vom Frühjahr vergleichbar, da nun weitaus mehr Tests gemacht und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden.

 

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,06 (Vortag: 0,97). Das bedeutet, dass ein Infizierter etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am Freitag bei 1,21. Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

 

 

Quelle: 

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4


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