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CH: Fussball in der Super-League, Runde 11 - Pyros, Pleiten und Paraden

Viel Mittelfeldgeplänkel vor grosser Kulisse: Der FC Basel besiegt den FC Lugano 2:0. (Foto: R. Straumann)
Viel Mittelfeldgeplänkel vor grosser Kulisse: Der FC Basel besiegt den FC Lugano 2:0. (Foto: R. Straumann)

DMZ –  SPORT / Dr. Reinhard Straumann ¦                     Viel Mittelfeldgeplänkel vor grosser Kulisse: Der FC Basel besiegt den FC Lugano 2:0. (Foto: R. Straumann)

 

In der 11. Runde der Fussball-Meisterschaft der Super League gelingt es dem FC Basel, seinen Vorsprung auszubauen: Neu hat die Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen vier Punkte Vorsprung auf die Young Boys und den FC Zürich. Aber Achtung! Die Tabelle könnte täuschen. Erstens haben die Young Boys noch ein Nachtragsspiel (gegen Lugano) ausstehend, zweitens profitiert der FC Basel weiterhin von den herausragenden Leistungen zweier Spieler: Seines Goalies Heinz Lindner und seines Torschützen vom Dienst, Artur Cabral. Wer weiss, was passiert, sollte der Lauf dieser beiden Akteure ein Ende finden.

 

Der FCB traf am Sonntagnachmittag vor 20'000 Zuschauern auf Lugano. Bereits zur Halbzeit stand das 2:0-Schlussergebnis fest, dies nach einem Abstaubertor von Fabian Frei und dem zwölften Tor von Goalgetter Cabral. Vor und nach der Pause stand aber vor allem der Torwart der Basler im Fokus, Heinz Lindner. Zum x-ten Mal in der laufenden Saison war er es, der für die Basler die Kohlen aus dem Feuer holte. Dass Pajtim Kasami in der zweiten Halbzeit einen Penalty verschoss, war ein Abbild der Sorglosigkeit, mit welcher die Basler Offensivabteilung mit ihren Gelegenheiten umging.

 

Ebenfalls glücklich kamen die Young Boys bereits am Samstagabend zu einem knappen 3:2-Erfolg gegen Lausanne. Die Waadtländer gerieten durch ein unglückliches Slap-Stick-Goal in Rückstand, hielten aber tapfer mit und mussten sich erst in der Schlussphase durch ein Goal von Fassnacht unverdienterweise geschlagen geben.

 

Auch am Samstagabend fand das Zürcher Derby statt – der FC Zürich, die Überraschungsmannschaft der Saison, traf auf den Aufsteiger Grasshoppers. Eigentlich wäre das 3:3 geeignet gewesen, alle Beteiligten und auch das Publikum mit Freude zu erfüllen, aber nach Spielschluss gerieten die Chaoten beider Lager aneinander, beschossen sich gegenseitig mit Pyros und zogen dadurch einmal mehr das ganze Fussballgeschehen in Misskredit.

 

In den restlichen beiden Partien kam Luzern (endlich!) dank des 2:0 über St. Gallen zu seinem ersten Saisonsieg, während die Mannschaft von Sion in Genf bei Servette mit Glück dem neuen Trainer Tramezzani einen ersten Vollerfolg bescherte.

 

Tabelle:

 

 Viel Mittelfeldgeplänkel vor grosser Kulisse: Der FC Basel besiegt den FC Lugano 2:0. (Foto: R. Straumann)

 


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