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DE: Work4Germany Fellowship-Programm geht in die dritte Runde

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Bewerbungsphase für 2022 eröffnet

30 Innovatorinnen und Innovatoren aus der Privatwirtschaft, 30 Projekte in der Bundesverwaltung, 6 Monate, 1 gemeinsames Ziel: die Verwaltung mithilfe neuer Arbeitsmethoden zukunftsfähig aufzustellen und die Digitalisierung voranzutreiben. Bis 16.01.2022 können sich Interessierte für die dritte Runde des Work4Germany Fellowships bewerben. Das Programm selbst läuft von Mai bis Oktober 2022.

 

Seit 2020 bringt Work4Germany methodenstarke und erfahrene Transformations-Expertinnen und -Experten aus der Privatwirtschaft für sechs Monate mit Mitarbeitenden der Bundesministerien zusammen, um agile und nutzerzentrierte Arbeitsmethoden in bereichsübergreifenden Projekten zu etablieren. Ziel ist die Vermittlung relevanter Zukunftskompetenzen durch die gemeinsame Projektarbeit.

Aufgrund des großen Interesses seitens der Ministerien wurde das Programm im dritten Jahr erneut ausgeweitet und bietet nunmehr 30 Plätze. Am Pilot-Jahrgang 2020 nahmen 10 Fellows teil, 2021 standen 20 Plätze zur Verfügung.

 

Bundes-CIO Markus Richter sieht in Work4Germany einen “wichtigen Baustein mit innovativer Kraft für die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung. Mit frischen Ideen unterstützt das Programm die positive Arbeitskultur und stärkt die ressortübergreifende Zusammenarbeit.”

Work4Germany wird von der bundeseigenen Digitalisierungseinheit DigitalService4Germany organisiert und durchgeführt. Der Fokus für das 2022er Fellowship liegt auf Projekten mit Digitalbezug.

 

Rückblick Work4Germany 2021

Im gerade zu Ende gegangenen Fellowship 2021 wurden 22 Projekte in 12 Bundesbehörden erfolgreich methodisch begleitet. Die Themen waren so vielfältig wie die Aufgaben in der Verwaltung: vom Re-Design ministerieller Gesetzesvorbereitung und digitalstrategischen Projekten über den Aufbau eines Zuwendungsregisters, die Konzipierung eines Innovation Labs bis hin zu moderne Zielsetzungsmethoden.

Die Projektteams aus Fellows und Verwaltungsmitarbeitenden wurden erstmals durch ein Begleitprogramm unterstützt, um die ressortübergreifende Vernetzung sowie eine kompetenzbasierte Weiterbildung im Hinblick auf iteratives und agiles Arbeiten, Nutzerzentrierung, neue Arbeits- und Führungskultur sowie erfolgreiches Transformations- und Change-Management zu fördern.

Eine umfassende Dokumentation zu allen Projekten steht online zur Verfügung: https://work.4germany.org/jahrgang-2021/

 

Bewerbung für Work4Germany 2022

Work4Germany richtet sich an Transformations-Expertinnen und -Experten aus dem Privat- und Nonprofit-Sektor mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. Die Kandidatinnen und Kandidaten sollten über eine hohe Expertise in Bezug auf agile Arbeitsmethoden und iterative, nutzerzentrierte Herangehensweisen verfügen und bereits erfolgreich Veränderungsprozesse gestaltet haben. Zum idealen Profil kommen Management-, Coaching- oder Führungserfahrung sowie Verständnis für komplexe Digitalprojekte hinzu.

Die Bewerbungsphase für die künftigen Fellows läuft bis 16.01.2022. Die Bewerbungen werden online über https://digitalservice.bund.de eingereicht. Die Auswahl und das Matching mit Projekten erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren mit Unterstützung einer externen Jury. Das Fellowship selbst startet Anfang Mai 2022 und läuft über einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Ergebnispräsentation ist für den 21.10.2022 geplant.

 

Über den DigitalService4Germany 

Als zentrale Digitalisierungseinheit des Bundes hat es sich der DigitalService4Germany zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung Deutschlands nachhaltig voranzutreiben und agile Software-Entwicklung sowie nutzerzentriertes Arbeiten in der öffentlichen Verwaltung als Standard zu etablieren.

Dazu baut der DigitalService mit interdisziplinären Teams interne Entwicklungs- und Methodenkompetenz für den Bund auf. Gemeinsam mit der Bundesverwaltung entwickelt er eigene digitale Anwendungen, die die Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft und Gesellschaft konsequent in den Mittelpunkt stellen. Über die Fellowship-Programme Tech4Germany und Work4Germany bringt die Inhouse-Einheit externe Digital- und Veränderungsexpertinnen und -experten für mehrere Monate in die Bundesministerien, um die Vorteile neuer Arbeitsmethoden erlebbar zu machen und die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben zu verbessern.

 

Der DigitalService wurde im September 2020 als bundeseigene GmbH aufgesetzt und ist direkt dem Bundeskanzleramt unterstellt. Das Unternehmen ging hervor aus dem 2019 gegründeten non-profit Startup 4Germany. Es befindet sich zu 100 Prozent in Bundeseigentum.

 

 

 

 Quelle / Herausgeber: PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG

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