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AT: Österreichs feuerwehrfreundliche Betriebe im Parlament ausgezeichnet

Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs (ÖVP)  © Parlamentsdirektion / Anna Rauchenberger
Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs (ÖVP) © Parlamentsdirektion / Anna Rauchenberger

DMZ –  POLITIK ¦ MM ¦ Lena Wallner ¦                               Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs (ÖVP) © Parlamentsdirektion / Anna Rauchenberger 

 

Die Verleihung der Awards "Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber 2020 und 2022" ging gestern Abend im Parlament in der Hofburg auf Einladung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und dem Präsidenten des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes Albert Kern über die Bühne. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an Unternehmen verliehen, die das ehrenamtliche Engagement ihrer MitarbeiterInnen bei einer Feuerwehr würdigen und entsprechend unterstützen. Pandemiebedingt wurden gestern zwei Jahrgänge ausgezeichnet.

 

Schwarz-Fuchs: Engagierte Unternehmen leisten wertvollen Beitrag für die Zivilgesellschaft

Freiwillige hätten in den vergangenen Pandemiemonaten gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft sei, erklärte Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs in Vertretung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka. Die Freiwilligen der Feuerwehren würden einen persönlichen Beitrag leisten, damit sich etwas zum Guten verändert – auch in internationalen Krisen wie zuletzt bei Hilfstransporten zu den Kriegsopfern der Ukraine. Gerade bei Katastrophen sei der Einsatz oft über mehrere Tage notwendig. Dass ein solcher Einsatz von den ArbeitgeberInnen ermöglicht wird, zeuge von ihrem sozialen Engagement. Die Betriebe würden damit einen wertvollen Beitrag für die Zivilgesellschaft leisten. Empathie, Mitmenschlichkeit, Solidarität und der feste Wille, etwas zum Guten zu verändern, seien jene Eigenschaften, die Ehrenamtliche und deren ArbeitgeberInnen auszeichnen.

 

Kocher: Ehrenamt ist gesellschaftlich wichtiges Gut

Das hohe ehrenamtliche Engagement der ÖsterreicherInnen zeige, wie tief das Ehrenamt in der Gesellschaft verwurzelt sei, erklärte Arbeitsminister Martin Kocher. Es gelte, das gesellschaftlich wichtige Gut des Ehrenamts zu bewahren, betonte Kocher. Die Feuerwehr sei die größte Nächstenhilfeorganisation Österreichs und maßgeblich am Katastrophenschutz beteiligt. Die Feuerwehren könnten aber nur funktionieren, wenn das professionelle Zusammenwirken von ArbeitgeberInnen, der Verwaltung und von Freiwilligen sichergestellt ist. Die Unternehmen würden den Einsatz der Feuerwehren durch ihr hohes Entgegenkommen unterstützen und ermöglichen.

 

Kern: Engagement der Freiwilligen nur mit Unterstützung der ArbeitgeberInnen möglich

Mit dem Engagement der 340.000 Mitglieder der Feuerwehren sei es möglich, dass die Feuerwehren in wenigen Minuten an nahezu jedem Einsatzort in Österreich sein können, erklärte Albert Kern, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes. Ohne die Unterstützung der ArbeitgeberInnen wäre dieses Engagement nicht möglich, zeigte sich Kern überzeugt. Die engagierten Unternehmen würden eine besondere Würdigung benötigen, ihre Unterstützung sei nicht selbstverständlich und würde die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren sicherstellen.

 

Engagierte Unternehmen

Für Unternehmen sei einerseits die Hilfe und der Schutz der Feuerwehren in Notfällen wichtig, erklärte Balthasar Gwechenberger, Vice President Global Service Palfinger AG in seinen Dankesworten im Namen der ausgezeichneten Unternehmen. Feuerwehrfreundliche Betriebe seien aber auch als ArbeitgeberInnen attraktiver und könnten so bessere MitarbeiterInnen rekrutieren. Die Feuerwehr helfe tagtäglich den Mitmenschen. Es sei aber auch wichtig, den Feuerwehren zu helfen, wenn diese Hilfe benötigen, begründete Gulliver Wagner, Marketing Leiter von FELIX Austria, die Unterstützung seines Unternehmens für den Schnellhilfefonds und die Nachwuchsförderung des Bundesfeuerwehrverbandes.

 

Als Preisträger 2022 wurden aus Wien siwacht Bewachungsdienst GesmbH und Böhm Stadtbaumeister & Gebäudetechnik GmbH, aus Niederösterreich Thennemayer GesmbH und Metadynea Austria GmbH, aus Oberösterreich GÖWEIL Maschinenbau GmbH und Scheuch Group, aus Salzburg PALFINGER AG und Hochkönig Bergbahnen GmbH, aus Kärnten VERBUND Hydro Power GmbH Werksgruppe Malta/Reißeck und MONDI Frantschach GmbH, aus der Steiermark Zimmerei Kohlhuber und Salinen Austria AG, aus dem Burgenland     Ulbrich of Austria GmbH und Stadtgemeinde Freistadt Rust sowie aus Tirol Fritz Egger GmbH & Co. OG und Medalp Zentrum für ambulante Chirurgie Betriebs GmbH ausgezeichnet.

   

Als Preisträger 2020 wurden aus Wien Wien Energie GmbH, aus Niederösterreich BILLA Wiener Neudorf und     Klenk & Meder GmbH, aus Oberösterreich RSF Elektronik Ges.m.b.H. und Palfinger Europe GmbH Lengau, aus Salzburg Moser Spielgeräte GmbH & Co KG und Schlotterer Sonnenschutz Systeme GmbH, aus Vorarlberg Tischlerei Sigg GmbH und Ski-Zürs-AG, aus Kärnten CCE-Ziviltechniker GmbH und Infineon Technologies Austria AG, aus der Steiermark     Sägewerk Hannes Bichler e.U. und Rosendahl Nextrom GmbH sowie aus dem Burgenland    Ritter Trans GesmbH und Autohaus Strauss GesmbH ausgezeichnet.

Den Sonderpreis "25 Jahre förderndes Mitglied des ÖBFV" erhielten die Unternehmen Dräger Austria, Industrieelektronik Pölz und Rosenbauer Österreich. 

 

 

Herausgeber / Quelle: Parlamentskorrespondenz Österreich ¦ 

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