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CH: Neue Software für die Internetauftritte des Bundes

DMZ –  POLITIK / UMWELT / MM ¦ AA ¦                     

 

Die Kommunikation der Behörden zugunsten der Öffentlichkeit erfolgt heutzutage zu grossen Teilen online über Internetauftritte. Die Auftritte der Bundesverwaltung und des Bundesrates werden ab nächstem Jahr schrittweise überarbeitet.

 

Künftig soll die Öffentlichkeit einen übersichtlicheren und zeitgemässeren Zugang zu Informationen des Bundes im Internet erhalten. Dafür wird eine einzige Software zentral als Standarddienst für die gesamte Bundesverwaltung eingeführt. Die Neuerung geht zurück auf einen Entscheid des Bundesrates, die IKT-Leistungen zur Bewirtschaftung von Webauftritten zu konsolidieren und zentral zu führen.

 

Der Bundesverwaltung werden neue Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um Informationen darzustellen und mit besseren Suchmechanismen einfacher zugänglich zu machen. Die neue Software und der dazugehörige Standarddienst wird den Bundesämtern ab Januar 2023 zur Verfügung stehen. Die Ämter werden ihre Internetauftritte schrittweise migrieren. Mit der Umstellung werden die Internetseiten auch ein neues Erscheinungsbild erhalten.

 

Weiterer Schritt für die digitale Transformation der Bundesverwaltung

Mit der Software der Schweizer Firma Livingdocs erhält die Bundesverwaltung eine gemeinsame, über die Grenzen der Ämter hinweg nutzbare Datenbank für Webinhalte. Das neue System ermöglicht einerseits die einfachere und direktere Publikation von Informationen über verschiedene Kanäle wie Social Media, Internetseiten, Apps und elektronische Schnittstellen. Andererseits können bei der Erstellung der Inhalte bundesintern Synergien genutzt werden.

 

Bisher werden in der Bundesverwaltung mehrere Softwareinstallationen für die Bewirtschaftung der Webauftritte des Bundes betrieben, sogenannte Content Management Systeme (CMS). Der Bundesrat hat am 16. März 2018 entschieden, die eingesetzten CMS zu konsolidieren und den Ämtern per 1. Januar 2023 die CMS-Funktionalitäten als einheitlicher IKT-Standarddienst anzubieten. Dafür steht ein Verpflichtungskredit von 23,2 Millionen Franken zur Verfügung.

 

Schweizer Software und Schweizer Datenspeicher

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation des Eidgenössischen Finanzdepartements wird mit dem Lieferanten Swisscom den Aufbau und den Betrieb des neuen CMS sicherstellen. Der Betrieb und die Weiterentwicklung des CMS des Bundes wurde im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung der Swisscom zugeschlagen. Die Software wird auf eigenen Servern der Swisscom in der Schweiz laufen. Verantwortlich für den Standarddienst ist der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung der Bundeskanzlei.

 

 

 

 

Herausgeber

Bundeskanzlei

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